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Ökumenisch ins Paulusjahr + Drittes Vatikanisches Konzil + Postulator auf Wundersuche + Friede in Jerusalem + Suspendierter Marxist an der Spitze
Papst Benedikt XVI.
Papst Benedikt XVI.
© Jacob Maurer, CC
Ökumenisch ins Paulusjahr

Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird das bevorstehende Paulusjahr gemeinsam mit dem ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomäus I. eröffnen. Die Zeremonie findet am 28. Juni – dem Vorabend des Festes Peter und Paul – in der römischen Basilika Sankt Paul außerhalb der Mauern statt. Auch der Primas der anglikanischen Gemeinschaft, Rowan Williams, hätte bei der Feier dabei sein sollen. Er sagte aber aus terminlichen Gründen ab.

Drittes Vatikanisches Konzil

Sambia. Der exkommunizierte aus Sambia stammende Erzbischof Emmanuel Milingo (78) hat angekündigt, daß es bald ein drittes Vatikanisches Konzil für eine erneuerte katholische Kirche geben werde. Diese Kirchenversammlung solle noch vor Ende dieses Monats in Südkorea abgehalten werden, so der abgefallene Prälat gegenüber der afrikanischen Webseite ‘Zambia National Brodcasting Corporation’. Vorbereitungen für das Treffen würden bereits getroffen.

Postulator auf Wundersuche

Spanien. Für eine Heiligsprechung von Mutter Teresas von Kalkutta fehlt noch ein „klares“ Wunder. Das gab der Postulator des Prozesses, Pater Brian Kolodiejchuk, bei einer Pressekonferenz in Madrid bekannt. Die vatikanische Ärztekommission beschäftige sich derzeit mit mehreren möglichen Wundern der Friedensnobelpreisträgerin .

Friede in Jerusalem

Heiliges Land. Eine Gruppe israelischer Abgeordneter fordert, Homo-Aufmärsche in Jerusalem zu verbieten. Das berichtete die Tel Aviver Zeitung ‘Haaretz’. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag ist bereits vor einem Jahr eingebracht worden. Nun bemühen sich die Parlamentarier um die Erneuerung des Antrags.

Suspendierter Marxist an der Spitze

USA. Die UN-Vollversammlung wählte am Mittwoch den suspendierten Priester Miguel D’Escoto Brockmann zu ihrem neuen Präsidenten. D’Escoto tritt sein Amt am 16. September an. Der abgefallene Priester war Maryknoll-Missionar und empfing 1961die Priesterweihe. Nach der Revolution der marxistisch-sozialistischen Sandinisten im Jahr 1979 wurde er Außenminister von Nicaragua. Papst Johannes Paul II. suspendierte D’Escoto, nachdem er sich geweigert hatte, sein politisches Amt aufzugeben.
      
16 Lesermeinungen
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#16   Jörg Guttenberger, Köln   16:11:49 | Montag, 9. Juni 2008
cc: Vatikan in Südkorea
Wie kommen Sie auf diese Frage?
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#15   clarissa colonia   23:18:12 | Sonntag, 8. Juni 2008
Gibt es auch in Südkorea
einen Vatikan?
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#14   Jörg Guttenberger, Köln   23:01:00 | Sonntag, 8. Juni 2008
pro fide catholica: Weihe
Die Gültigkeit einer Bischofsweihe hängt sicher nicht von der Weiheformel ab, sondern von der Handauflegung im Rahmen der apostolischen Sukzession und dem Willen des Weihenden, die Bischofsweine zu spenden.
Eine Weiheformel ist gültig, wenn sie vom Ersthierarchen (bei uns also vom Papst) einer Teilkirche anerkannt ist. anerkannt ist.
M. W. liegt die Ungültigkeit der anglikanischen Weihen im Fehlen apostolischer Sukzession.
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#13   Pro fide catholica †   12:30:04 | Sonntag, 8. Juni 2008
Wo ist der Unterschied zwischen neu-/konzils“katholisch“ und anglikanisch?
Auch der Primas der anglikanischen Gemeinschaft, Rowan Williams, hätte bei der Feier dabei sein sollen. Er sagte aber aus terminlichen Gründen ab.
Nachdem die Weiheriten nach der Reform von Montini praktisch die gleichen sind und die „katholische Kirche“ einen wahren Papst weder hat noch wirklich haben will, wird man auf die Anwesenheit eines weiteren anglikanischen Protestanten bestimmt auch verzichten können…! :-S
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#12   Jörg Guttenberger, Köln   22:57:54 | Samstag, 7. Juni 2008
Brockmann
Wieso ist Brockmann ein abgefallener Priester? Sie schreiben doch selbst, daß er von JPII suspendiert wurde. Kann der Autor zwischen beiden kirchenrechtlichen Tatbeständen nicht unterscheiden?
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#11   Marcelus   17:40:44 | Samstag, 7. Juni 2008
@SignumSalutis: Das Meßbuch 1970 hat das kanonisierte Meßbuch 1570 widerrechtlich verfolgt
Papst Benedikt XVI. hat diesen Umstand in Summorum Pontificum 2005 bestätigt:
Das Meßbuch 1570 wurde nie verboten, sondern widerrechtlich verfolgt.
die Messbuch 1970-Verächter usw. basteln sich auch ihre eigenen Kirchen. Das stehen sie Milingo nichts nach.
Wer sich also eine eigene Kirche gebastelt hat, das sind jene mit einem Despotenpapst wie Paul VI. und der von der katholischen Lehre abgefallenene Bischofskonferenzen DBK und ÖBK 1968.
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#10   SignumSalutis †   22:31:49 | Freitag, 6. Juni 2008
Milingo – Sedis – dasselbe in grün?
@clarissa
die geistige Verwirrung hat bei manchem progressiven, bei anderen reaktionären Charakter. Die Sedisvakanz-prediger hier, die Messbuch 1970-Verächter usw. basteln sich auch ihre eigenen Kirchen. Das stehen sie Milingo nichts nach. Bei ihm scheint wohl ein Exorzismus schiefgelaufen zu sein und ein Teufelchen auf ihn höchstpersönlich übergesprungen zu sein.
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#9   HBR   21:06:24 | Freitag, 6. Juni 2008
So formiert sich wieder eine Sekte
Sambia. Der exkommunizierte aus Sambia stammende Erzbischof Emmanuel Milingo (78) hat angekündigt, daß es bald ein drittes Vatikanisches Konzil für eine erneuerte katholische Kirche geben werde. Diese Kirchenversammlung solle noch vor Ende dieses Monats in Südkorea abgehalten werden, so der abgefallene Prälat gegenüber der afrikanischen Webseite ‘Zambia National Brodcasting Corporation’. Vorbereitungen für das Treffen würden bereits getroffen.
Nach der Lefebvre-Sekte formiert sich nun mit der Milingo – Sekte wieder eine schismatische Organisation. Aber die Sache mit dem dritten Vatikanum durch die Milingosekte ist einfach nur zum schießen :-D :-D
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#8   Dr. Otterbeck   19:09:58 | Freitag, 6. Juni 2008
Dann doch lieber ein VI. Laterankonzil…
Oder?!? ;-)
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#7   ttoni   16:43:55 | Freitag, 6. Juni 2008
@fabianus
einen past roncalli hat es eh nie gegeben …
O:)
und wie sagt meine schwester immer wieder ???
WENN ich im bauch radln haett, waer ich ein autobus …
:-D
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#6   Hódmezövásárhelykutasipuszta   16:17:20 | Freitag, 6. Juni 2008
Suspendierter Marxist?
Diese creatio ex nihilo (Schöpfung aus den Köpfen der Redaktion) ist an Kreativität kaum noch zu überbieten.
Wie kann man Marxisten suspendieren? Wer suspendiert Marxisten? Der Moskauer Patriarch? Der oberste Sovjet? Die Generalversammlung des Kalinka-Fan-Clubs KFC im Rahmen der Jahreshauptversammlung in einem Fast-Food-Restaurant so schnell mal zwischen zwei Hühnerflügerl?
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#5   Gotthard   16:10:22 | Freitag, 6. Juni 2008
Glück gehabt
die Prälaten des Zentrums haben Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts Glück gehabt, dass kein JPII residierte – sie wäre exkommuniziert worden!
Wie sich doch die Zeiten ändern …
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#4   Przybislav Iamesseblo   09:45:24 | Freitag, 6. Juni 2008
Das abhanden gekommene Gedächtnis
was Leo XIII wohl sagen würde sähe er wie sein Nachfolger auf dem Stuhle Petri Benedikt XVI offensichtlich unter dem Einfluss Gauthier le Guignol mit seinem Schreiben Apostolicae Curae umgeht. Wie bereits die beiden vorhergehenden Frevler Montini und Woytila will auch er in Sankt Paul ausser den Mauern ein ökumenisches Jammerspiel veranstalten und sich damit das Mindestmass an gutem Willen, welches ihm von der rechtgläubigen Seite eingeräumt wurde, verspielen.
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#3   Fabianus   09:01:26 | Freitag, 6. Juni 2008
Seit langem
frage ich mich, ob ein Konzil einberufen worden wäre, wenn auf Pacelli sofort Montini gefolgt wäre bzw. ob einer der Päpste nach Pacelli ein Konzil einberufen hätte, wenn es Papst Roncalli nie gegeben hätte.
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#2   Frater Meinrad   08:54:05 | Freitag, 6. Juni 2008
Milingo
Ich bin sehr verwundert, das sich Erzb. Milingo so verändert hat. Wie P. Gabriele Amorth sagt: Er muss von „wem getäuscht worden sein“
Milingo war immer ein Kämpfer für die Einheit der Kirche, was er jetzt macht ist ein totaler Widerspruch.
Er war ein sehr anerkannter Exorist, wie dies auch P. Amorth bestätigte.
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#1   clarissa colonia   08:42:30 | Freitag, 6. Juni 2008
Daß Emmanel Milingo
theologisch verwirrt ist, konnte hier (und anderenorts) bereits hinreichend festgestellt werden.
Daß diese geistige Verwirrung progressiven Charakter hat und nunmehr schon dessen geographischen Kenntnisse in Mitleidenschaft zieht, muß man mit respektvoller Erschütterung zur Kenntnis nehmen.
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