Wie man sich mit dem Schein begnügt
Beim Bonifatiusfest 2008 hat alles Platz – ein Schuß Kardinal Meisner und eine Prise der kirchenfeindlichen Organisation „Kirche von unten“ . Von Daniel Schmidt.
(kreuz.net) Der Heilige Bonifatius steht wie kein zweiter Heiliger für Fulda und als Apostel Deutschlands.
Die jährlichen Wallfahrten zu seinem Grab im Hohen Dom zu Fulda waren in der Vergangenheit große Glaubenskundgebungen, die besonders vom verstorbenen Erzbischof Johannes Dyba († 2000) sehr gefördert und ausgeweitet wurden.
Fulda als „Bastion und Bollwerk des Glaubens“? Davon ist heute leider nicht mehr viel zu spüren.
In Fulda begnügt man sich lieber mit dem Schein. Es geht vor allem darum, die Fassade zu wahren. Dabei kommt es bisweilen zu recht grotesk wirkenden Konstellationen.
„Familie sind wir alle“
Das diesjährige Bonifatiusfest in Fulda wird als großer Diözesan-Familientag organisiert. Es steht – nach Angaben des Bistums Fulda – unter dem Motto „Familie sind wir alle“.
Mit einem feierlichen Pontifikalamt auf dem Domplatz wird Bischof Heinz Josef Algermissen am kommenden Sonntag die traditionellen Bonifatiuswallfahrten eröffnen.
Als Festprediger konnte der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, gewonnen werden.
Das entspricht dem Wunsch von Bischof Heinz Josef Algermissen, der sich mit Hilfe des Kölner Kardinals mit konservativen Federn schmückt.
Alle Pfarreien des Fuldaer Stadtdekanates werden traditionsgemäß in einer Sternwallfahrt zur Kathedrale ziehen. Hinzu kommen zahlreiche Fußwallfahrten von Pfarrgemeinden des Fuldaer Landes.
Bischof Algermissen, der Kinderfreund?
Bis zum späten Nachmittag finden auf dem Domplatz verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema „Familie sind wir alle“ statt.
Für Kinder gibt es eine Spielstraße, ein Geschichten- und Märchenzelt sowie einen Clown.
Auf dem Straßenspielplatz werden Musik & Magie und Spiel & Spaß geboten.
Ganztags ist für Familien mit Kleinkindern ein Servicepunkt zum Stillen, Wickeln und Ruhen eingerichtet. Erwachsene und Familien haben Gelegenheit, Kardinal Meisner und Bischof Algermissen zu begegnen.
Bonifatius und die ‘Kirche von unten’
Schlußpunkt der Veranstaltung ist eine Vesper um 16 Uhr im Dom. Sie wird als Segnungsandacht für Familien gehalten.
Zelebranten sind Domkapitular Rudolf Hofmann und Familienseelsorger Hw. Alfons Gerhard, ein Freund von Bischof Algermissen und Gründungsmitglied des kirchenfeindlichen ‘Fuldaer Kreises für eine offene Kirche’.
Die sektenähnliche Initiative ist mit der Gruppierung ‘Kirche von unten’ vernetzt und setzt sich im Bistum Fulda unter anderem für die Frauenordination und die Abschaffung des Zölibats ein.
Was der heilige Bonifatius dazu sagen würde?
Im Großen Bonifatiuslied singen die Gläubigen in Fulda voller Inbrunst:
O Glaubensvater, sieh die Not,
in der wir uns befinden,
still Gottes Zorn, wenn er uns droht,
zu strafen unsre Sünden.
Bitt ihn, daß seine starke Hand
uns schütze samt dem Vaterland.
Für uns, die wir noch ringen, nach unserm Heil im Erdental,
bitt’ Gott, dem wir hier singen, dort in dem großen Himmelssaal,
o heil’ger Bonifatius!
© Titelbild: Florian K., GFDL
Die jährlichen Wallfahrten zu seinem Grab im Hohen Dom zu Fulda waren in der Vergangenheit große Glaubenskundgebungen, die besonders vom verstorbenen Erzbischof Johannes Dyba († 2000) sehr gefördert und ausgeweitet wurden.
Fulda als „Bastion und Bollwerk des Glaubens“? Davon ist heute leider nicht mehr viel zu spüren.
In Fulda begnügt man sich lieber mit dem Schein. Es geht vor allem darum, die Fassade zu wahren. Dabei kommt es bisweilen zu recht grotesk wirkenden Konstellationen.
„Familie sind wir alle“
Das diesjährige Bonifatiusfest in Fulda wird als großer Diözesan-Familientag organisiert. Es steht – nach Angaben des Bistums Fulda – unter dem Motto „Familie sind wir alle“.
Mit einem feierlichen Pontifikalamt auf dem Domplatz wird Bischof Heinz Josef Algermissen am kommenden Sonntag die traditionellen Bonifatiuswallfahrten eröffnen.
Als Festprediger konnte der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, gewonnen werden.
Das entspricht dem Wunsch von Bischof Heinz Josef Algermissen, der sich mit Hilfe des Kölner Kardinals mit konservativen Federn schmückt.
Alle Pfarreien des Fuldaer Stadtdekanates werden traditionsgemäß in einer Sternwallfahrt zur Kathedrale ziehen. Hinzu kommen zahlreiche Fußwallfahrten von Pfarrgemeinden des Fuldaer Landes.
Bischof Algermissen, der Kinderfreund?
Bis zum späten Nachmittag finden auf dem Domplatz verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema „Familie sind wir alle“ statt.
Für Kinder gibt es eine Spielstraße, ein Geschichten- und Märchenzelt sowie einen Clown.
Auf dem Straßenspielplatz werden Musik & Magie und Spiel & Spaß geboten.
Ganztags ist für Familien mit Kleinkindern ein Servicepunkt zum Stillen, Wickeln und Ruhen eingerichtet. Erwachsene und Familien haben Gelegenheit, Kardinal Meisner und Bischof Algermissen zu begegnen.
Bonifatius und die ‘Kirche von unten’
Schlußpunkt der Veranstaltung ist eine Vesper um 16 Uhr im Dom. Sie wird als Segnungsandacht für Familien gehalten.
Zelebranten sind Domkapitular Rudolf Hofmann und Familienseelsorger Hw. Alfons Gerhard, ein Freund von Bischof Algermissen und Gründungsmitglied des kirchenfeindlichen ‘Fuldaer Kreises für eine offene Kirche’.
Die sektenähnliche Initiative ist mit der Gruppierung ‘Kirche von unten’ vernetzt und setzt sich im Bistum Fulda unter anderem für die Frauenordination und die Abschaffung des Zölibats ein.
Was der heilige Bonifatius dazu sagen würde?
Im Großen Bonifatiuslied singen die Gläubigen in Fulda voller Inbrunst:
O Glaubensvater, sieh die Not,
in der wir uns befinden,
still Gottes Zorn, wenn er uns droht,
zu strafen unsre Sünden.
Bitt ihn, daß seine starke Hand
uns schütze samt dem Vaterland.
Für uns, die wir noch ringen, nach unserm Heil im Erdental,
bitt’ Gott, dem wir hier singen, dort in dem großen Himmelssaal,
o heil’ger Bonifatius!
© Titelbild: Florian K., GFDL
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Dienstag, 10. Juni 2008 23:36
Suscipiat: Hansels!
Die hetz.net.hansels haben mit dem christlichen Glauben so viel am Hut wie der Teufel mit dem Weihwasser!
Dienstag, 10. Juni 2008 22:11
Googler: es ist doch interessant
da versammeln sich 11000 Gläubige am Grab eines großen Heiligen, um miteinander vor Gott Eucharistie
zu feiern, und ihr erbärmlich ignorantes Gesinde diffamiert auf grässlichste Weise! Morgens war der
Domplatz voll, Abends war Messe, und trotz der Messe am morgen UND EM-Beginn war die Kirche voll…ich
häts nicht geglaubt wenn ichs nicht gesehen hätte! DAS soll satanischer Glaube sein? Nur weil Menschen
das Verlangen haben, zu Gott zu gelangen, und dabei auch noch gemeinsam den Glauben weiterfeiern wollen?
Ein gemeinsam gab es im Alten Ritus nicht, jeder für sich, keiner mit dem andern, Glaube, der aus Ernst
besteht, nicht aus Freude an Gottes wunderbarer Herichlichkeit und dem größten geschenk, dass er uns
je schenken konnte: Seinen Sohn! 1954 gab es das doch auch! Bonifatiusfest MIt großem Katholikentag!
Freut euch doch, dass es sowas noch gibt! Gerade in unserer Zeit! Oder ist es Neid, Neid selbst soetwas
nicht auf die Beine stellen zu können?
Dyba sagte 2000:
Ja, liebe Brüder und Schwestern, so wollen wir heute hier ein Zeichen setzen, unseren Glauben erneuern, unsere Treue bekennen und Gottes Segen empfangen! Ja, mehr noch: Als aufrichtige Gläubige selbst zum Segen werden für alle Wankenden und Schwankenden und Kleingläubigen unserer Zeit. Das ist der Sieg, der die Welt überwindet: unser Glaube! Das Bekenntnis dieses Glaubens wollen wir jetzt vom Domplatz zu Fulda empor schallen lassen, dass man es hört, im Himmel und auf Erden: Credo! Credo! Credo! Amen
DAS ist Glaube…
Dyba sagte 2000:
Ja, liebe Brüder und Schwestern, so wollen wir heute hier ein Zeichen setzen, unseren Glauben erneuern, unsere Treue bekennen und Gottes Segen empfangen! Ja, mehr noch: Als aufrichtige Gläubige selbst zum Segen werden für alle Wankenden und Schwankenden und Kleingläubigen unserer Zeit. Das ist der Sieg, der die Welt überwindet: unser Glaube! Das Bekenntnis dieses Glaubens wollen wir jetzt vom Domplatz zu Fulda empor schallen lassen, dass man es hört, im Himmel und auf Erden: Credo! Credo! Credo! Amen
DAS ist Glaube…
Montag, 9. Juni 2008 17:06
Andreas Wingenfeld: @ Suspitiat
Da kann man mal sehen, wie man sich in Fulda mit dem Schein betrügt. So viel Selbstbeweihräucherung ist einfach unerträglich. Und es lenkt sehr schön von den tatsächlichen Problemen in Fulda ab.
Montag, 9. Juni 2008 13:34
Suscipiat: Eindrucksvolles Bistumsfest in Fulda!
Entgegen den Befürchtungen der kirchenfeindlichen Hetz-Plattform kreuz.net wurde das gestrige Fuldaer
Bonifatiusfest zu einer eindrucksvollen Demonstration des christlichen Glaubens in Deutschland!
Informationen:
http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1150939
http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1150946
http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1150948
http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1150943
http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1150951
Informationen:
http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1150939
http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1150946
http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1150948
http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1150943
http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1150951
Samstag, 7. Juni 2008 23:38
Bayern-Tradi: Richtig,
die Veranstalter haben keine Ahnung! Zumindest was Liturgie betrifft.
Aber im NOM ist das doch Wurscht, da ist ja alles erlaubt.
Aber im NOM ist das doch Wurscht, da ist ja alles erlaubt.
Samstag, 7. Juni 2008 23:35
Jörg Guttenberger, Köln: Die Vesper wird als Segnungsandacht gehalten
Was denn nun? Eine Vesper, also Liturgie, oder ein frei gestalteter Wortgottesdienst und damit keine Liturgie? Die Veransalter haben wohl keine Ahnung!
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