Cousin des Papstes euthanasiert
Ein US-Historiker hat von Vertrauten des Papstes ein interessantes Detail aus dessen Verwandtschaft erfahren.
(kreuz.net) Während des Zweiten Weltkriegs wurde offenbar auch ein behinderter Cousin des Papstes euthanasiert.
Das erklärte der US-Historiker Brennan Pursell in seinem jüngst erschienenen Buch „Benedict of Bavaria. An Intimate Portrait of the Pope and his Homeland“ – zu Deutsch: „Benedikt von Bayern. Ein intimes Portrait des Papstes und seines Heimatlandes.“
Pursell lehrt an der Universität DeSales in Pennsylvania im Nordosten der Vereinigten Staaten europäische Geschichte.
Im Rahmen seiner Promotion über die Reformation arbeitete Pursell auch in Bayern. Diese Studien brachten ihn in Kontakt mit dem Katholizismus.
1994 konvertierte der ehemalige Protestant im bayerischen Benediktinerkloster Metten zum Katholizismus. Drei Jahre später heiratete er eine Deutsche.
Sogenannte Ärzte
Für seine Papst-Biographie informierte sich Pursell bei bei Freunden, Nachbarn, Kollegen und früheren Mitarbeitern des Papstes.
Die Ermordung des Cousins des Heiligen Vaters ereignete sich im Jahr 1941. Joseph Ratzinger war damals 14 Jahre alt.
Eines Tages standen einige angebliche Ärzte vor der Türe der Familie seines um wenige Jahre jüngeren mongoloiden Verwandten.
Die Verbrecher verschleppten den Behinderten trotz elterlicher Proteste. Die Familie sah das Kind nicht wieder.
Später erfuhren sie daß ihr Sohn „gestorben“ sei.
Pursell mutmaßt, daß das Erlebnis den Papst tief geprägt habe.
Das erklärte der US-Historiker Brennan Pursell in seinem jüngst erschienenen Buch „Benedict of Bavaria. An Intimate Portrait of the Pope and his Homeland“ – zu Deutsch: „Benedikt von Bayern. Ein intimes Portrait des Papstes und seines Heimatlandes.“
Pursell lehrt an der Universität DeSales in Pennsylvania im Nordosten der Vereinigten Staaten europäische Geschichte.
Im Rahmen seiner Promotion über die Reformation arbeitete Pursell auch in Bayern. Diese Studien brachten ihn in Kontakt mit dem Katholizismus.
1994 konvertierte der ehemalige Protestant im bayerischen Benediktinerkloster Metten zum Katholizismus. Drei Jahre später heiratete er eine Deutsche.
Sogenannte Ärzte
Für seine Papst-Biographie informierte sich Pursell bei bei Freunden, Nachbarn, Kollegen und früheren Mitarbeitern des Papstes.
Die Ermordung des Cousins des Heiligen Vaters ereignete sich im Jahr 1941. Joseph Ratzinger war damals 14 Jahre alt.
Eines Tages standen einige angebliche Ärzte vor der Türe der Familie seines um wenige Jahre jüngeren mongoloiden Verwandten.
Die Verbrecher verschleppten den Behinderten trotz elterlicher Proteste. Die Familie sah das Kind nicht wieder.
Später erfuhren sie daß ihr Sohn „gestorben“ sei.
Pursell mutmaßt, daß das Erlebnis den Papst tief geprägt habe.
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Donnerstag, 12. Juni 2008 14:49
Parmenas: Von GAlen
widmete den Juden dieselbe brüderliche Liebe, wie seinen eigenen Schäfchen im schönen münsteraner Ober- und Unterland.
Montag, 9. Juni 2008 23:10
methusalix †: @Brandenburgis
von Galen hat seinen Antisemitismus nicht versteckt, sonder als glühender Katholik wie ein Fackel vor sich her getragen. Sie müssen gar nicht tief in die Geschichtsdokumente eintauchen, schon finden Sie für die Judenfeindschaft des „Löwen“ von Münster Belege.
Montag, 9. Juni 2008 22:58
Brandenburgis: @Methusalix
Die Juden haßten Galen natürlich gerade als gläubigen Katholiken – so wird ein Schuh daraus … [Beweis: Dieses Forum]
Montag, 9. Juni 2008 22:56
methusalix †: @un-gerechter
In seinem Hirtenbrief vom 14. September 1941 nannte er es eine: „…Befreiung von ernster Sorge und eine
Erlösung von schwerem Druck, dass der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler am 22. Juni 1941 den Russenpakt
vom 23. August für erloschen erklärt hat.!“
Galen zitiert in diesem Zusammenhang zustimmend Hitlers Wort von der „jüdisch-bolschewistischen Machtherrschaft“ in Moskau“.
Schon in einem Rundschreiben an den Klerus vom 14. September 1939 hat der „Löwe“ von Münster den Angriffskrieg Hitlers gepriesen:
„Der Krieg, der 1919 durch einen erzwungenen Gewaltfrieden äußerlich beendet wurde, ist aufs neue ausgebrochen und hat unser Volk und Vaterland in seinen Bann gezogen. Wiederum sind unsere Männer und Jungmänner zum großen Teil zu den Waffen gerufen und stehen im blutigen Kampf oder in ernster Entschlossenheit an den Grenzen auf der Wacht, um das Vaterland zu schirmen und unter Einsatz des Lebens einen Frieden der Freiheit und Gerechtigkeit für unser Volk zu erkämpfen.“
Am 9.März 1941 schreibt er in seinem „Kirchenblatt für das Münsterland“ über den Angriffskrieg gegen England: „Gott hat es zugelassen, daß das Vergeltungsschwert gegen England in unsere Hände gelegt wurde. Wir sind die Vollzieher seines gerechten Willens“
Ein GERECHTER Krieg? Noch dazu gegen ENGLAND? Hat der Mann sich zusammengesponnen dass die Royal Navy demnächst den Dortmund-Ems-Kanal hoch dampft und sein Palais unter Beschuss nimmt?
Als glühender Katholik war Galen natürlich auch Judenfeind.
Galen zitiert in diesem Zusammenhang zustimmend Hitlers Wort von der „jüdisch-bolschewistischen Machtherrschaft“ in Moskau“.
Schon in einem Rundschreiben an den Klerus vom 14. September 1939 hat der „Löwe“ von Münster den Angriffskrieg Hitlers gepriesen:
„Der Krieg, der 1919 durch einen erzwungenen Gewaltfrieden äußerlich beendet wurde, ist aufs neue ausgebrochen und hat unser Volk und Vaterland in seinen Bann gezogen. Wiederum sind unsere Männer und Jungmänner zum großen Teil zu den Waffen gerufen und stehen im blutigen Kampf oder in ernster Entschlossenheit an den Grenzen auf der Wacht, um das Vaterland zu schirmen und unter Einsatz des Lebens einen Frieden der Freiheit und Gerechtigkeit für unser Volk zu erkämpfen.“
Am 9.März 1941 schreibt er in seinem „Kirchenblatt für das Münsterland“ über den Angriffskrieg gegen England: „Gott hat es zugelassen, daß das Vergeltungsschwert gegen England in unsere Hände gelegt wurde. Wir sind die Vollzieher seines gerechten Willens“
Ein GERECHTER Krieg? Noch dazu gegen ENGLAND? Hat der Mann sich zusammengesponnen dass die Royal Navy demnächst den Dortmund-Ems-Kanal hoch dampft und sein Palais unter Beschuss nimmt?
Als glühender Katholik war Galen natürlich auch Judenfeind.
Montag, 9. Juni 2008 15:19
iustus: @methusalem
Den Krieg samt Überfall auf die Sowjetunion billigt von Galen.
Was hat er denn gesagt?
Was hat er denn gesagt?
Montag, 9. Juni 2008 09:36
methusalix †: @ungerechter
Der Priester von Galen, lange Jahre Großstadtseelsorger in Berlin, wird ausgerechnet 1933 zum Bischof
von Münster ernannt. Als Wappenspruch wählt er: „Nicht Menschenlob, nicht Menschenfurcht soll uns bewegen.“
Er predigt politische Loyalität gegenüber den neuen nationalsozialistischen Machthabern, kämpft aber
in Veröffentlichungen gegen ihre neuheidnische Ideologie und Rassenlehre.
Den Krieg samt Überfall auf die Sowjetunion billigt von Galen. Aber als ihn 1941 Ordensleute über das Mordprogramm an Behinderten und Geisteskranken informieren, entschließt er sich zum öffentlichen Protest.
Wohlgemerkt, nicht der Mord an den jüdischen Mitbürgern und schon gar nicht die Ermordung von gleichgeschlechtlich Liebenden hat diesen Mann aufgescheucht, nein dazu mussten zuerst ein paar behinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger ins Gras beissen, dass der viel gepriesene „Löwe von Münster“ geweckt wurde.
Er war eben sehr katholisch dieser hochherrschaftliche Herr Kardinal.
Und ein wunderbares Aushängeschild für die in der Nachkriegszeit kolportierte Legende, dass die „katholische Kirche gegen die Nazis gewesen wäre, ja sogar die ersten und entschiedensten Widerständler gewesen wären!“ Nebbich.
Den Krieg samt Überfall auf die Sowjetunion billigt von Galen. Aber als ihn 1941 Ordensleute über das Mordprogramm an Behinderten und Geisteskranken informieren, entschließt er sich zum öffentlichen Protest.
Wohlgemerkt, nicht der Mord an den jüdischen Mitbürgern und schon gar nicht die Ermordung von gleichgeschlechtlich Liebenden hat diesen Mann aufgescheucht, nein dazu mussten zuerst ein paar behinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger ins Gras beissen, dass der viel gepriesene „Löwe von Münster“ geweckt wurde.
Er war eben sehr katholisch dieser hochherrschaftliche Herr Kardinal.
Und ein wunderbares Aushängeschild für die in der Nachkriegszeit kolportierte Legende, dass die „katholische Kirche gegen die Nazis gewesen wäre, ja sogar die ersten und entschiedensten Widerständler gewesen wären!“ Nebbich.
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