Vor und während seines Besuches in den Vereinigten Staaten, hat Papst Benedikt XVI. dieses Land für seine Laizität gelobt. Der Generalobere der Piusbruderschaft sieht darin einen Kratzfuß vor den Freimaurern.
Papst Benedikt XVI. in den USA.
(kreuz.net, Paris) „Wir haben einen vollkommen liberalen Papst“ – erklärte der Generalobere der Priesterbruderschaft
St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, in der Sonntagspredigt vom 1. Juni in Paris.
Zu dieser Überzeugung
kam Mons. Fellay aufgrund des päpstlichen Lobes für die Religionsfreiheit vor und während seines Besuchs
in den Vereinigten Staaten.
Bereits in der Generalaudienz vor seinem US-Besuch würdigte der Heilige
Vater die USA als „Heimat der Religionsfreiheit“. Benedikt XVI. bezeichnete das Land als ein gelungenes
Beispiel für eine „gesunde Laizität“.
Dagegen beschreibt Bischof Fellay die
Vereinigten Staaten als eine Gründung, die auf Prinzipien der Freimaurerei beruht: „Das heißt auf einer
Revolution, einer Rebellion gegen Gott“.
Der Papst habe seine Bewunderung und Faszination für dieses
Land ausgedrückt. Laut Mons. Fellay ging Benedikt XVI. während seine US-Reise sogar soweit, daß er
den konfessionellen Staat verurteilte.
Bischof Fellay erklärte in seiner Predigt weiter, daß die Kirche
im Gegensatz zur Religionsfreiheit die religiöse Toleranz gelehrt habe. Für ihn sind Religionsfreiheit
und religiöse Toleranz einander radikal entgegengesetzt.
Im Alltag gäbe es viele Situationen, die Toleranz
einforderten.
Toleranz bedeute, etwas Schlechtes anzunehmen, um ein größeres Übel zu vermeiden oder
sogar um ein großes Gut zu gewinnen. Als Beispiele nannte der Bischof das Gemeinwohl und den äußeren
und zivilen Frieden.
Als „gute Seite“ des Papstes begrüßte Mons. Fellay dagegen das Motu Proprio ‘Summorum
Pontificum’ zur Freigabe des Alten Ritus.
Mons. Fellays Fazit zur Person des Heiligen Vaters: „Man sagt,
der Papst ist traditionell. Das ist richtig. Er ist auch vollkommen liberal – vollkommen geteilt.“
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89 Lesermeinungen
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@Brandenburgis: Ein wenig erfolgreiches Pastoralkonzil ist sicherlich noch die geringste Sache, die in
der Geschichte des Papsttums kein Ruhmesblatt für das Papsttum sind.
Darf man zwischen der (angeblichen) Selbstdesavouierung des Papsttums und der tatsächlichen mancher kreuz.net
Leser und ihrer Zuschriften Parallelen ziehen, oder läßt der (quantitative) intellektuelle Niveauunterschied
auch auf einen (qualitativen) Unterschied schließen?
Das Papsttum hat sich durch das „2. Vatikanum“ weitgehend diskreditiert. Es ist zu bezweifeln, daß dieser
weltweite Vertrauensverlust je wieder gutgemacht werden kann.
Die Analyse des FSSPX-Generalsuperiors Bischof Benard Fellay ist wohl zutreffend „Man sagt, der Papst
ist traditionell. Das ist richtig. Er ist auch vollkommen liberal – vollkommen geteilt.“ Politisch mußte
das Papsttum mit der Etablierung der Demokratie in Italien und in Europa eben umdenken, denn politisch
sind bekanntermaßen nahezu alle Päpste Kinder ihrer Zeit und Freunde ihrer staatlichen Schutzherrn,
wenn diese Schutzherrn nicht ausdrücklich die Kirche verfolgen. Und in diesem Zusammenhang müssen zweifellos
auch die früheren politischen Verurteilungen der Demokratien durch frühere Päpste gesehen werden, während
sie heute die Demokratie empfehlen.
Dr. Otterbeck – etwas mehr Präzision bitte Von einem Juristen – und Sie sind vermutlich nicht der allerschlechteste –
darf ich etwas mehr Präzision erwarten. Sie vermuten, dass es die Feinde der Kirche sind, welche für
den Lebensunterhalt von S.E. Bischof Fellay aufkommen. Das dürfte wohl nicht die Piusbruderschaft sein,
denn dann hätte Ihre Aussage keinen Sinn. Schliesslich ist S.E. Bischof Fellay ihr Oberhirte und es ist
eine Selbstverständlichkeit, dass die Gemeinschaft der er bevorsteht für ihn aufkommt. Also vermuten
Sie andere Leute dahinter die Sie als „Feinde der Kirche, die von den Spaltungen profitieren“ bezeichnen.
Wer aber sind diese Feinde? Die Piusbruderschaft kann es nicht sein, denn sie spaltet aber zieht daraus
keinen Nutzen. Auch die Freimaurer dürften es nicht sein, denn schliesslich haben sie seit fünfzig Jahren
einen ihnen genehmen Mann auf dem Stuhle Petri
Dr. Otterbeck: nicht von der Hand zu weisen Ihre Vermutung ist nicht von der Hand zu weisen. Obschon weitere
Anhaltspunkte fehlen, wäre es durchaus denkbar, dass gewisse Kreise innerhalb der Konzilssekte die Piusbruderschaft
unterstützen in der Hoffnung auf diese Weise ein Gegengewicht zum allzu modernistisch eingestellten Weltepiskopat
schaffen zu können. Mit der Thronbesteigung Ratzingers dürfte sich die Lage allerdings zum Nachteil
der Piusbruderschaft verschlechtert haben. Offenbar zieht es Rom vor, das Problem der Tradition in eigener
Regie anzugehen anstatt es Dritten zu überlassen. Die Zukunft dürfte einiges ans Licht bringen
Insinuator wenn es jemand endlich gelingen könnte den „Pius Hänseln“ klarzumachen, dass sie in der Konzilssekte
nichts zu suchen haben, so wäre es ein grosser Segen für sie. Allerdings müssten dann auch Kardinal
Hoyos das Katz und Maus Spiel, das er mit ihnen treibt, an den Nagel hängen.
P. Benedikt XVI ist auch Josef Ratzinger geblieben und wer sein Wappen genauer ansieht, erkennt, dass
er nicht eine Tiara hat sondern lediglich einen Bischofshut mit 3 Streifen.
Schön, dass die Pius-Hanseln … … wieder laut schreien: „Wir sind im Abseits“. Diese Ignoranten haben
mit uns katholischen Christen nichts zu tun. Bekehrt Euch, Abtrünnige!
Gotthard: wenig ausgebildet aber umso eingebildeter ich bin kein Anhänger der von Bischof Fellay vertretenen
politischen Korrektheit gegenüber Rom. Dennoch würde ich mir nie anmassen, ihm Dinge zu unterstellen,
die er weder gedacht noch gesagt haben kann. Liest man Ihre Stellungnahmen, so gewinnt man den Eindruck,
Sie sehen in der Piusbruderschaft einen Haufen Ungebildeter die hinter einem Guru her sind. Hier dürften
Sie sich irren, denn wie jede andere Gemeinschaft ist auch die Priesterbruderschaft ein Zusammenschluss
selbstständig denkender Personen. Darf ich Sie ausserdem darauf aufmerksam machen, dass man nicht in
die Piusbruderschaft hineingeboren wird, sondern sich frei dafür entschieden hat, deswegen dort den Gottesdienst
zu besuchen, weil einem das Treiben in der Konzilssekte zum Halse heraushängt. Sie täten gut daran,
sich endlich mit der Sache auseinanderzusetzen und sich vom Irrglauben zu befreien, die Abneigung gegen
die Piusbruderschaft gewährleiste Ihnen das richtige Wissen um sie
#82 Nachtlaterne 09:38:07 | Dienstag, 10. Juni 2008
Über 30 mal spricht Jesus warnend von der Hölle für unbußfertige Seelen, öfter als das gesamte Alte
Über 30 mal spricht Jesus warnend von der Hölle für unbußfertige Seelen, öfter als das gesamte Alte
Testament. „Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch – das heißt
kein Götzendiener – erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes. Niemand täusche euch mit leeren
Worten: All das zieht auf die Ungehorsamen den Zorn Gottes herab. Habt darum nichts mit ihnen gemein! „
Epheser 5 „Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht!
Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe
noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.“ 1 Kor.
6 „Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes.
Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib
ein Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?“ 1 Kor. 7
Es sind zwei verschieden Dinge 1) Religionsfreiheit oder nicht = Der Staat legt fest, wie er mit Religionen
umgeht. Ob der Staat dies korrekt oder unkorrekt tut muss von der Kirche beurteilt werden 2) Alle Religionen
führen zum Heil also Moslems, Hindus Juden etc. = Dies ist ein relativistischer Ansatz und nicht mit
dem katholischen Glauben zu vereinbaren.
@ bertcd Aber sie widerspricht nicht der Religionsfreiheit. Jeder Mensch muss für sich zunächst entscheiden
ob und welche Religion er annimmt. Zum Glück sind die Zeiten bei uns unwiderbringlich vorbei, in der
es Staatsreligionen gab. Das dieser Gedanke in den satanischen Grundsatz :„Tu was du willst und du bist
frei!“ pervertiert ist sieht man daran das es kaum noch katholische Mission in Deutschland gibt obwohl
wir sie eigentlich bitter nötig hätten Natürlich wollen wir als Christen, dass möglichst viele Menschen
den Weg zu Christus finden und es ist unser missionarischer Auftrag, daran zu arbeiten. Das wird aber
nicht klappen, weil nach eurer Philosophie ja sowieso jeder in den Himmel kommt und deshalb die Strapazen
und Anfeindungen der Mission nicht mehr nötig zu seien scheinen. Aber das Recht des einzelnen, sich anders
zu entscheiden, hat Gott jedem gegeben. Gottes Wille ist aber auch das jeder die Möglichkeit zur persönlichen
Entscheidung hat, durch Nivilierung oder diplomatische Kürzung des Glaubens, sowie verschweigen von wichtigen
Glaubenssätzen wird Gottes Wille vom Großteil von euch bestimmt nicht erfüllt. Im übrigen ich bin
überzeugt: Auch Juden und Muslime, selbst Hindus, Bhuddisten und auch Atheisten können den Weg ihrer
persönlichen Erlösung zu Gott hin finden. Mag sein, aber hätte Jesus Christus seinen Jüngern das Sakrament
der Taufe und die Verkündigung des Evangeliums so sehr ans Herz gelegt wenn das Christentum nicht mit
Abstand den besten Heilsweg hätte?
Fellay hat nicht recht Zuerst muss man die These ablehnen Religionsfreiheit = liberal. Wenn in einem Land
wie den Vereiningten Staaten, wo die Katholiken in der Minderheit sind, die Religionsfreiheit herrscht,
bedeutet dies dass Katholiken frei ihre Religion ausüben können. Das ist etwas, was in der Türkei,
Saudi Arabie, Algerien, China usw. auch erreicht werden muss. Was ist denn daran schlecht? Ich habe eher
den Eindruck, dass die Piusbruderschaft – nach dem Motu Proprio zu traditionnlellen Messe – ihr Schisma
krampfhaft rechtfertigen will.
Benedikt hat recht Danke an den Papst, dass er die Religionsfreiheit der USA lobt. Klar gehört – wie
Fellay sagt – Toleranz zum Glauben. Aber sie widerspricht nicht der Religionsfreiheit. Jeder Mensch muss
für sich zunächst entscheiden ob und welche Religion er annimmt. Zum Glück sind die Zeiten bei uns
unwiderbringlich vorbei, in der es Staatsreligionen gab. Sie haben das von Gott jedem gegebene Freiheitrecht
unrechtmäßig geraubt. Natürlich wollen wir als Christen, dass möglichst viele Menschen den Weg zu
Christus finden und es ist unser missionarischer Auftrag, daran zu arbeiten. Aber das Recht des einzelnen,
sich anders zu entscheiden, hat Gott jedem gegeben. Im übrigen ich bin überzeugt: Auch Juden und Muslime,
selbst Hindus, Bhuddisten und auch Atheisten können den Weg ihrer persönlichen Erlösung zu Gott hin
finden.
Werte Herren, erlauben möchte ich mir doch, daß nicht ich das Faß „Cum ex apostolatus“ (1559?) geöffnet
habe! Dort heißt es (sinngemäß): Wenn ein kirchlicher Hierarch vom Glauben der Kirche abfällt, ist
er ipso facto seines Amtes ledig; seine kanonische Wahl ist hinfällig; wer als Gläubiger ihm und seinen
Anweisungen keinen Gehorsam leistet, ist (zumindest sittlich) gerechtfertigt. Und dann habe ich die Frage
der nach der Geltung gestellt und überlegt, daß das Festhalten am Glauben der Kirche ja eigentlich göttlichen
Rechts sein müßte. Hat Paul IV. mit seiner Bulle also göttliches Recht fixiert? Wer weiß? Aber: Wenn
er es tat, dann hat „cum ex apostolatus“ auch rückwirkende Rechtskraft, will heißen, jeder Pontifex,
jedes Pontifikat (auch vor Paul IV.) könnten unter dem Verdikt des Unglaubens stehen und ungültig sein.
Und wenn das so sein könnte, dann können wir uns über die Rechtmäßigkeit der in diesen Pontifikaten
getroffenen Glaubensentscheidungen wohl keineswegs so gewiß sein, wie Sie das gerne hätten. Und, wenn
wir uns darin nicht wirklich abschließend sicher sein können, ist es doch etwas vermessen, auf den „Glauben
der Kirche“ zu pochen, ohne zu wissen, ob der Pontifex, der diese oder jene Glaubensaussage anathematisiert
hat nicht selbst unter dem Anathem von „cum ex apostolatus“ stand; finden Sie nicht?
#75 Florian Geyer 00:55:59 | Dienstag, 10. Juni 2008
clarissa die dogmen und konzilsgeschichte ist in sich absolut stimmig, angefangen von nicäa bis zum v2.
zeitgenössische theologen die wie Sie die Kirche als reines menschenwerk sehen möchten immer glauben
machen es handle sich bei der Dogmengeschichte um quasi politmehrheitliche Absprachen und Abmachungen.
Das wirken des geistes sehen die höchstens im Dialog zwischen Individuen nicht als externes einwirken
von aussen
#74 Bayern-Tradi 00:55:36 | Dienstag, 10. Juni 2008
Liebe Clarissa, wenn man sich an die Lehre der Kirche hält, steht man auf dem Felsengrund Petri, von
dem der Herr gesagt hat, dass ihn die Mächte der Hölle nicht überwältigen werden. Die Kirche hat ein
Werk herausgegeben, genannt „Katechismus“, in dem man nachlesen kann, was ein Katholik zu glauben verpflichtet
ist und was häretisch und verwerflich ist. Die Konzilien sind immer dann verpflichtend, wenn ein Glaubensatz
feierlich verkündet wurde.
Werter Tradi, woher kennen Sie die Lehre der Kirche? – Aus dem Nizänum? Und wie ist es mit sonstigen
Entscheidungen? Können Sie eine „Rückwirkung“ der Bulle „Cum ex apostolatus“ (weil göttlichen Rechts)
sicher ausschließen? Wie nun, wenn wir uns auf Aussagen beriefen, die von Päpsten angeordnet wären,
die nach „Cum ex“ unrechtmäßig ihr Amt innegehabt hätten? Wäre das dann immer noch der „Glaube der
Kirche“? Oder die Konzilien? Haben die in allen ihren Entschließungen Recht gehabt und nie geirrt? Woher
können Sie sich (gerade angesichts von „Cum ex apostolatus“) über den tatsächlichen katholischen Glauben
denn so abschließend sicher sein? Oder: Ists etwa nur Ihre private Sicherheit? Und wenn ja: Worauf stützte
die sich denn dann? Ich bin mir da in allem nicht so sicher wie sie; nicht, daß ich nicht Bestimmtes
für wahr hielte; ich vergesse aber nie, daß das meine Evidenzen sind, die ständiger Kritik und immerwährenden
Zweifels wert sind.
#72 Bayern-Tradi 00:39:29 | Dienstag, 10. Juni 2008
@clarissa Manchen muss man aber die Katholizität absprechen, weil sie schlicht und ergreifend nicht mehr
katholisch sind. Es gibt eine offizielle Lehre der Kirche und wer in dieser Sache eine andere Meinung
vertritt ist ein Häretiker und kann sich somit nicht mehr als katholisch bezeichnen.
@matt2 Aber die Unzucht von Männern ist schlimmer, weil der Mann die Potenz als Ebenbild des Göttlichen
darstellt geht darum der Mann auch so gerne in den Puff?
@clarissa: ich behandle Ungleiches ungleich… ich verstehe den Grund ihres Anstoßes gnä Frau. Es ging
mir zwar nicht primär darum gegen die Gleichberechtigung der Geschlechter anzustreiten, aber ich sehe,
dass sie sich offenbar als Frau gekränkt fühlen durch meine Auffassung das Homosexualität bei Männern
ärger ist. Denn konsequenterweise will man sich im Sinne der Gleichberechtigung auch gleichbehandelt,
also gleichverurteilt, gleichgeschmäht, usw. wissen, was die Unzucht betrifft, sonst fühlt man sich
zurückgesetzt. Nun ich kann meinem Empfinden nicht helfen. Für mich besitzt der Mann von seinem Idealbild
her, von dem her, was er durch sein Geschlecht repräsentiert einen Vorzug gegenüber der Frau. Er ist
Prinzip und Potenz des Göttlichen. Daher ist gerade die Unterdrückung und Verleugnung dieses Vorzugs
für mich ein Verbrechen zu dem die Frau nicht im Stande ist.
@Matt Wow, das ist ja mal ein echt langer Beitrag, den Sie mir da schicken. Und das ganz ohne persönliche
Angriffe heute. Genau wie Flori. Das ist ja mal ne Innovation. Liegt was in der Luft, oder haben wir allen
nen Wir-haben-uns-alle-lieb-Tee getrunken? Wie auch immer, Antwort morgen. Bin jetzt wirklich zu müde.
Werter Tradi, Schön, daß Sie gefunden haben, was Sie suchten. Wenn dies Ihr Herz erheben und dem Wort
öffnen kann, ist das über jede Kritik erhaben und sei Ihnen im Bewußtsein das Bessere gewählt zu haben
auch gegönnt. Leicht allergisch reagiere ich nur auf einen exklusiven Katholizitätsanspruch, der sich
nur dann gerechtfertigt weiß, wenn er anderen die Katholizität abzusprechen vermag, die ihn nicht teilen.
Wer z.B. sedisvakantistischen Unsinns bedarf, um seine eigene Position zu rechtfertigen. Wer z.B. (zulässige)
sachlich abweichende Auffassung als Anlaß zu billiger Anathematisierung mißbraucht. Wer z.B. rechtliche
und theologische Scheinargumente anführt, um von eigenen (meist theologischen oder kanonistischen) Defizienzen
abzulenken. Wer z.B. billige Ressentiments bedienen muß, um sich der Zustimmung anderer zu versichern.
Wer z.B. alles auf den kleinsten gemeinsamen Intellekt kürzt, weil er keines anderen Nenners fähig ist.
All das gibt es hier, und sein Name ist Legion, denn ihrer sind Viele (leider fehlt die gerasener Schweineherde).
Aber: Wer seiner selbst und seiner Sache sicher ist, bedarf des Eifers nicht; der kann in Ruhe ein Argument
goutieren und dann darauf antworten. Geifer ist die Sache des Sicheren nicht!
@gotthard Und was wird von den offiziellen „katholischen“ Priestern gemacht. DIE SIND DEM PAPST SCHON
DURCH IHR VERHALTEN UNTREU! Sie machen nämlich genau das, was der Papst nicht will! Sie bekämpfen die
„Messe aller Zeiten“, obwohl der Papst sie wünscht, sie betreiben weiterhin ihre Missbräuche, trotz
„Redemptionis sacramentum“ usw.
@clarissa: das will ich Ihnen sagen… weil für mich die männliche Homosexualität ein schlimmeres Übel
bedeutet als die weibliche, wenn auch die weibliche unwürdig ist. Aber die Unzucht von Männern ist schlimmer,
weil der Mann die Potenz als Ebenbild des Göttlichen darstellt. Und der Mißbrauch und Schändung seines
Geschlechtsbildes sowie die Selbstdarstellung als Frauenimitat etwas abscheuliches ist vor Gott, davon
bin ich überzeugt.
@bayern-tradi Aber überwiegend wird der katholische Glaube dargelegt, wer in „Predigten“ als „Bischof“
gegen Rom schießt, kann keine katholische Predigt halten. Wer den Papst in einer Rede angreift, stellt
sich außerhalb der katholischen Kirche … ist also ein Sektierer! Dieser Fellay posaunt ständig gegen
das irdische Oberhaupt unserer Kirche … ist also ein Sektenguru!
Liebe Clarissa, ich habe schon genügend moderne Predigten ertragen müssen. Und das ist ja der Witz.
In vielen offiziellen katholischen Kirchen werden bei der Predigt Häresien verkündet, währen man bei
der angeblichen „Sekte“ Pius den unverfälschten katholischen Glauben bekommt. Außerdem ist es herausragend,
was die Piusleute auf dem Gebiet der Seelsorge leisten: Sonntag für Sonntag Beichtgelegenheit, Glaubensvortrag,
Kinderstunde, Christenlehre. Wo bekommen Sie das bitteschön noch?
Weihbischof Dr. Bernard Fellay, F.S.S.P.X. hat wohl Recht, wenn er auf die geistige Spaltung des heutigen
Papstes (nach Dipl.-Ing. K. Murx-Stpk „Scheinpapst“) hinweist. Es gibt immer wieder die Hegel’schen und
Kant’schen Irrtümer der thesis-antithesis-synthesis-Philosophie welche jede Annahme einer objektiven
unveränderlichen und an sich existierenden Wahrheit fast unmöglich machen für jeden Anhänger dieser
modernen Irrtumsphilosophie(n) aus Brandenburg und Ostpreußen des 18. und 19. Jahrhunderts. Ich bleibe
da doch lieber beim „Spinner“ Léon Bloy, dem genialen Philosophen Frankreichs und La Salettes, und beim
Helden Prof. Dr.Philosophiæ Nicolás Gómez Dávila. Die Problematik des sog. II. Vatikanischen Konzils,
der Konzilskirche, und der sonstigen Kontroversen (umstrittene Weiheriten wegen angeblicher Ungültigkeit,
die persönlichen angeblichen Häresien der Konzilspäpste – und diese Häresien werden nícht von Sedisvakantisten
kreiert und hineininterpretiert!), ist sehr schwierig. Wer kann uns daraus retten? Nur einer: Christus,
König aller Länder, aller Völker, aller Zeit, froh soll alle Welt Ihm sagen: Hochgelobt in Ewigkeit!
Die Rettung aus dieser vierzig-, ja fast fünfzigjährigen Krise der hl. Römischen Mutterkirche, wird
kommen. Auch wenn die Sedisvakantisten unter uns leider schon bald im Oktober den 50. Jahrestag der behaupteten
außerordentlichen Sedisvakanz wegen „Cum ex apostolatus“ (1559) sowie CIC1917 c. 188, 4 begehen werden…
Gott sei uns alle gnädig. Euch allen, Mons. Fellay und Benedikt XVI. AMDG!
@Frollein: ich weiß, dass man gewisse Standards aufrechterhalten muss… wenn man das nicht tut, geht
das ganze Unterfangen unter. Und diese Gefahr ist eine reale. Sie wollen das offenbar nicht einsehen.
Es tut mir leid, wenn ich sie ungerechtfertigt beleidigt habe. Manchmal geht eben mein Ego mit mir durch
und ich kann es mir ja gottseidank leisten, das einzugestehen. Die Homos stellen aus meiner Sicht eine
Gefahr dar, weil das was sie machen nicht Liebe ist, sondern – mittlerweile ja offene – Perversion. Daher
habe ich hier eigentlich keinen Grund mich den traditionellen Ansichten zu widersetzen. Denn ich sehe
ja „meine Ambition mit der Welt“ nicht in totalem Gegensatz zu den Moralvorstellungen des Christentums
und schon garnicht zur biblischen Grundlage. Was die Bibel betrifft bin ich ja geradezu ein Fundamentalist.
Es geht mir zwar auch um „mehr Wärme“, aber nicht im Sinne der Homos. Da erwarte ich mir schon ein kreativeres
Verständnis davon als lediglich dieses unwürdige, unzüchtige Treiben zwischen erwachsenen Männern.
Und da muss ich halt selbst den Fundamentalisten raushängen lassen, der in mancher Hinsicht ja noch radikaler
auftritt als die Tradis, die ich hier kennengelernt habe. Einfach weil ich überzeugt bin, dass es Wahrheit
ist und daher notwendig und sinnvoll für das Gelingen einer Gesellschaft, und ich daher nicht locker
lassen kann.
@gotthard Natürlich geht es in einigen Predigten auch um die Beziehungen zu Rom. Aber überwiegend wird
der katholische Glaube dargelegt, und das in hervorragender Weise.
@bayern-tradi Wenn Sie schon mal eine Predigt bei der FSSPX gehört hätten, würden Sie wissen was eine
katholische Predigt ist, bei diesem Pius-Verein scheint eine Predigt jedesmal ein Angriff auf die katholische
Kirche zu sein, um das eigene Sektendasein zu rechtfertigen. Ein solches Dasein ist doch ein erbärmliches –
allein aus dem Gegenüber und der Ablehnung zu leben und dies auch immer neu zu rechtfertigen.
Obwohl die USA kein katholisches Land sind und obwohl die Staatsform der USA nicht das Ideal der Kirche
verkörpert (nämlich eine Monarchie die den Katholizismus als wahre Religion annimmt und vertritt – dabei
kann und sollte es Religiöse Toleranz geben – und dazu von einer Aristokratie, geistig oder politisch,
und von einer subsidiären Demokratischen Vertretung der Stände und Gruppen, gestützt wird), so sind
die USA nicht in sich „schlecht“. Papst Leo XIII., fürwahr kein Liberalistischer Papst, würdigte ja
George Washington als „Washington magnus“ (Enzyklika Longinqua, 6.11.1895, Par. 4), als einen großen
Staatsmann. Leo XIII. sagte, daß die Trennung von Kirche und Staat wie in den USA nicht idealiter anzustreben
sei für jeden einzelnen Katholiken, nannte jedoch die USA eine „bestens geordnete Republik“ (ibidem,
Par. 6) und lobte nochmal die Freiheit und den Schutz welche der hl. Mutterkirche in der U.S.-Republik
geschenkt wurden in der amerikanischen Geschichte vor 1895. Das gilt auch heute noch. Es wäre nur dann
liberalistisch und falsch, wenn Benedikt XVI. behaupten würde in diesem Zusammenhang, es könne den katholischen
Staat nicht mehr geben, jeder Staat müsse wie die USA religionsneutral und gleichgültig sein und die
Religionsfreiheit sei absolut und jeder Religion komme das gleiche Recht zu. Hat Benedikt XVI. das vor
George W. Bush behauptet? Ich glaube nicht. Obwohl man beim Nouvelle Théologie-Theologen Joseph Ratzinger
immer gut zuhören muß, da sehr kompliziert.
@Messias Matt Der erste Abschnitt Ihres Beitrags war ja soweit okay! Aber dann wird es hanebüchen! Ja,
man mag darüber lachen, aber so empfinde ich es. Diese neue Kirche hat auch Moral, aber sie ist freizügiger
in Hinblick auf das „liebe und tue was du willst“-Prinzip. Is klar! Wie sehr Sie dieses moralische liebe-und-tue-was-du-wilsst-Prinzip
achten, wollten Sie heute Nachmittag noch Homos und Bullen verprügeln lassen. Da soll mir nochmal jemand
sagen, ich sei eine Multiple.
Es geht aus meiner Sicht darum das Christentum und seine Beziehung zur Welt zu transzendieren… das Christentum
ist ansich Wahrheitsträger, aber mir ist schon lange klar, dass die Ausdrucksformen des Christentums
viele Menschen nicht erreichen und geradezu kaltlassen. Nicht etwa, weil diese Menschen nicht an der Wahrheit
oder an Liebe interessiert wären, sondern weil das Christentum in seiner Spiritualität diese Qualität
von Liebe einfach nicht anbietet nach der sie sich sehnen. Das ist für mich die nüchterne Erkenntnis.
Es geht also eigentlich um eine neue Qualität, eine neue Auffassung der Wahrheit und der Liebe in Etwas,
was ich auch als neue Kirche verstehen würde, die eben diese traditionelle Spiritualität der Christkirche
transzendiert. Und eigentlich verstehe ich mich als Mitbegründer, wenn nicht sogar als Messias dieser
neuen Kirche. Ja, man mag darüber lachen, aber so empfinde ich es. Diese neue Kirche hat auch Moral,
aber sie ist freizügiger in Hinblick auf das „liebe und tue was du willst“-Prinzip. Sie ist aber ehrlicher
zu sich selbst, wie ich es sehe. Denn sie gibt nicht vor per se vollkommen zu sein. Sie ist in einem Werdegang
und für diesen begeistert sie die Welt ihn leidenschaftlich mitzubeschreiten und sich dafür einzusetzen.
Es ist also wirklich ein gemeinsames Foranschreiten im Geist der Liebe und Wahrheit zur Vollkommenheit,
kein eigensinniges Absolutsetzen von Entitäten, die es nicht sind. Es ist ein dynamischer Prozess in
der die ganze Kreativität der menschlichen Seele herausgefordert wird um dem Werden dieses einen Wesens
zu dienen.
Könnte mir jemand präzise den Unterschied zwischen dem Beerdigungsamt von Johannes XXIII. (oder Pius
XII.) und dem seit Paul VI. üblichen erklären? Liturgie, Aufbahrung?? Danke den Antwortenden! Fabianus
@gotthard „dieser „Bischof“ weiß wohl nicht, was eine Predigt ist.“ Wenn Sie schon mal eine Predigt bei
der FSSPX gehört hätten, würden Sie wissen was eine katholische Predigt ist, Sie Hochgradmodernist!
So, so, die anderen haben also witergemacht … Dann seins doch mal so gut und sagen, seit wann „Cum ex
apostolatus“ denn gilt? Seit jeher – seit Erlaß – seit Inkrafttreten (nach welcher Latenzzeit)?
Gott! Frollein Rottenmeier: Mit der direkten Begegnung meinen Sie wohl nicht den Heiland in der Eucharistie.
Und das Aufgehen in Gott, tja, darum kämpfe ich wohl Tag um Tag, das gebe ich zu.
Unser Schrottilein Ich fürchte, Sie haben keine Ahung, was unter „transzendentes Sein“ zu verstehen ist.
Es ist die direkte Begnung mit Gott, das Aufgehen in Gott. Ihr eindimensionales Denken hindert Sie an
der Erfahrung. Ist dem tranzendalen Sein wahrlich nähergekommen, nur hat ihr tranzendales Sein wahrscheinlich
Hörner!
@Die Fidele Ich fürchte, Sie haben keine Ahung, was unter „transzendentes Sein“ zu verstehen ist. Es
ist die direkte Begnung mit Gott, das Aufgehen in Gott. Ihr eindimensionales Denken hindert Sie an der
Erfahrung.
Fellay, der Agitator dieser „Bischof“ weiß wohl nicht, was eine Predigt ist. Die Predigt soll die gläubigen
Zuhörer im Glauben aufbauen, sie zu Werken der Liebe ermutigen und sie im Glauben unterweisen. Dieser
Typ nutzt seine „Predigten“ zur Agitation gegen unseren Papst …er hätte besser Politiker werden sollen.
Wenn er seine Veranstaltungen schon als „Messe“ ansieht, sollte er sich doch mal über die Bedeutung und
Form der Predigt schlau machen …
Dieser Artikel ist ein weiterer Beweis, dass… … Religion den Geist verblendet und die Gedanken völligem
Schwachsinn anheim fallen lässt. Ich rufe dazu auf, sämtliche Kapellen, Kirchen und sonstigen Einrichtungen
dieser verbrecherischen Organisationen zu schließen, beschlagnahmen und die Rädelsführer wegen Volksverhetzung
zu belangen. Ich rufe dazu auf, diesen Hort der Intoleranz und Schwachsinnigkeit, der sich auf eine sogenannte
„Heilige Schrift“ beruft, der allgemeinen Lächerlichkeit Preis zugeben. Arme verirrte Nazis, begebt euch
in Behandlung oder versinkt in eurem braunen Morast! Verkriecht euch in eure dunklen Löcher!! Es lebe
die Freiheit, es lebe die Aufklärung, es lebe die sexuelle Freizügigkeit, es lebe die Toleranz (euch
mit Toleranz zu begegnen, hieße, die Volksverblödung durch euren Mist weiter zuzulassen)!!! Für eine
religionsfreie Welt! In diesem Sinne Amen
transzendentes Sein Wer wollte sich mit einem vagen „transzendenten Sein“ zufrieden geben? Nichtssagendes,
worauf ich niemals mein Leben bauen könnte. Die Wahrheit ist Jesus Christus! Dieses transzendente Sein
ist in Wahrheit eine Person – Gott – mit dem ich auf Du und Du bin. Ihm muss ich für mein Handeln Rechenschaft
ablegen und Er wird mich richten. Was zu tun ist, ist hinlänglich bekannt. Nehmen Sie es nicht auf die
leichte Schulter, denn schon morgen könnte der Herr des Hauses kommen und Ihr Leben fordern! Gelobt sei
Jesus Christus!
Werter Zitronenzähler, also, zur Mitschrift für Semialphabeten: 1) „Cum ex apostolatus“ spricht nicht
von der Amtsenthebung nach gültiger Wahl, sondern von deren Ungültigkeit wegen Sachverhalten vor ihrer.
2) Wenn Eugenio Pacelli der letzte gültige (und nach Ihrer Auslegung von „cum ex apostolatus“ auch rechtgläubige)
Papst gewesen sein sollte, wie Sie schrieben (Sie erinnern sich?), dann wird dies wohl auch für dessen
pontifikale Entscheidungen zu gelten haben. 3) Wenn also das Pontifikat Pius’ XII. gültig und seine Entscheidungen
vom rechten Glauben getragen waren, dann wird dies wohl auch für seine Kreierungen zu gelten haben. 4)
Wenn also auch die Berufungen ins Hl. Konsistorium rechtmäßig waren, dann hatten Elektoren und Elektus
im Jahre 1958 als rechtgläubig zu gelten. 5) Wenn die Formalia der Wahl nach geltendem Recht eingehalten
worden sind und der (nachmalige) Elektus als rechtgläubig zu gelten hatte, waren Wahl, Inthronisation
und pontifikale Amtshandlungen des Giovanni Roncalli gültig; inclusive der Einberufung des Konzils. Werter
Pflaumenschäler, tun Sie doch wo schon nicht anderen, da doch wenigstens Sich selbst einen Gefallen und
äußern Ihren sedisvakantistischen Unsinn dort, wo er gerne gehört wird; dieses Forum gehört aber sicher
nicht dazu. Guten Abend!
Werter Matronenquäler, Sie schrieben: „Der letzte gültige Papst war Pius XII. Roncalli wollte schon
das Glaubensgut „verheutigen“ und die Kirche der modernen Welt anpassen, eindeutige Häersien, welche
ihn zur Wahl unfähig machten (Cum ex apsotolatus officio).“ Kennten Sie von „cum ex apostolatus“ mehr
als den (auch noch falsch zitierten) Titel, müßten sogar Sie erkennen, daß danach (wenn überhaupt
applikabel) eine Wahl nur durch Sachverhalte verungültigt werden kann, die vor ihr eingetreten sind.
Die Idee von der „Verheutigung“ der Kirche ist für Johannes XXIII. aber erst aus der Zeit nach seiner
Wahl beweisbar. Damit müßte man sogar „cum ex apostolatus“ folgend davon ausgehen, daß Wahl und Inthronisation
rechtmäßig erfolgt sind. Vielleicht sollten Sie im Gebet (das nützt, da gibt es Präzedenzfälle!)
um Hirn bitten, da dafür so reichlich Platz vorhanden ist.
@Bayern-Tradi Warum sollten denn andere Religionen nicht offiziell sein? Wissen Sie, einer der besten
Beiträge, die ich je auf kreuz.net zu dem Thema gelesen habe, stammt von einem Bernd Stromberg im Thread
„Eigentümliche Unschärfe“. Sie lautet: Durch diese erfahren wir, dass das Heilige kein Gegenstand in
Raum und Zeit ist, sondern etwas Überzeitliches. Die Riten sind eine Antwort des Menschen auf die Urerfahrung,
dass diese materielle Welt nicht alles ist, sondern dass es ein umfassendes, transzendentes Sein gibt,
das alles Seiende umfängt. Und das zieht sich durch alle Religionen, natürlich in je verschiedenen Ausdrucksformen.
Das kann ich nur unterstreichen und das deckt sich auch mit meinen persönlichen Erfahrungen. Selbst wenn
jetzt die Tradifraktion im Dreieck springt: DIE EINE WAHRHEIT GIBT ES NICHT! Man kann in den verschiedensten
Glaubenssystemen dem von Stromberg beschriebenen „transzendenten Sein“ nahe kommen.
Werter Tradi, noch Fragen zur Grammatik! Sie schrieben: „Sein wir froh, dass sie den Glauben und die Hl.
Messe bewahrt haben. Darauf fragte ich, worauf sich das Prädikat des Nebensatzes (haben) denn beziehen
solle. Sie antworteten: „Das Prädikat in der 3. Person Plural (haben) bezieht sich, wie in jedem deutschen
Satz auf das Subjekt (wir) und wie aus dem vorhergehenden Satz eindeutig hervorgeht ist mit „sie“ das
Subjekt des ersten Satzes (FSSPX) gemeint. Noch Fragen zur Grammatik?“ Sytaxanalyse: Ihr Satz gliedert
sich in einen Haupt- („Sein wir froh“) und einen Nebensatz („dass … bewahrt haben“). Das adhortative
Prädikat „seien“ im HS bezieht sich auf dessen Subjekt „wir“. Im NS ist die Kopula „haben“ zusammen mit
dem Prädikatsnomen „bewahrt“ das Prädikat, das sich auf Personalpronomen (der 3. Pers. Pl.) „sie“ als
Subjekt bezieht. Dieses könnte zwar als logisches Subjekt gelten, müßte dann aber das im Plural stehende
Subjekt des vorangehenden Satzes wiederaufnehmen. Da das Subjekt dieses vorangehenden Satzes aber „FSSPX“
ist, und die damit gemeinte fraternitas eindeutig im Singular steht, macht Ihre Aussage (schon sprachlich)
keinen Sinn. Ein Eingehen auf inhaltliche Fragen erübrigt sich daher schon von vornherein! Danke.
@frollein Die Ablehnung der Religionsfreiheit bedeutet nicht, dass man alle gewaltsam zu Christen macht,
sondern, dass sich der Staat die katholische Religion offiziell als die richtige anerkennt und unter den
besonderen staatlichen Schutz stellt. Andere Religionsgemeinschaften können zwar toleriert werden, aber
sind nicht offiziell.
@Quis ut deus Schluss mit der Religionsfreiheit. Yo, is klar! Und bist Du nicht willig, dann brauch ich
Gewalt! Die moderne Inquisition a la kreuz.net wird’s schon richten. :)3
@subkontraoktav Ja, die r-k Kirche hat in unermüdlichem Einsatz und unter unvorstellbaren Opfern das
Glaubensgut weltweit 1900 Jahre lang rein gehalten und den Menschen stiftungsgemäß das Evangelium verkündet.
Dann drehten einige Prälaten durch …
@marannenjäger Die Piusbruderschaft kann nicht häretisch sein, da sie keines der katholischen Dogmen
leugnet. Sie dagegen sind Schismatiker, weil sie behaupten Pius XII. sei der letzte legitimierte Papst
gewesen.
Frage an die Modernisten: Muss JESUS CHRISTUS herschen über die Gesellschaft? Das CHRISTKöNIGTUM muss
wieder hergestelt werden! Und wir Tradis müssen mit der Hilfe Gottes und der der Königin der Christenheit
alles dafür tun. Wir arbeiten dafür für die heilige Apostolische römische Katholische Kirche nicht
für den Abriss wie die lieberalen Katholiken die Angst haben vor der Wahrheit das unser Herr Jesus Christus
herschen muss. Schluss mit der Religionsfreiheit. Jesus ist Gott und nur er hat ein recht das man in alleine
anbetet! 1.Gebot du sollst nur an einen Gott Glauben! Christus vincit !
@unteroktav Sie verstehen es einfach nicht! Natürlich gibt es auch in der Kirche immer wieder Änderungen
und Neues und natürlich muss die Kirche den Glauben in der jeweiligen Zeit verkünden, d. h. dass sie
sich zu gewissen Zeitumständen a u f d e m B o d e n d e r u n v e r ä n d e r l i c h e n Gl a u b
e n s l e h r e äußern muss. Und genau in diesem Punkt scheint es heute gewisse Differenzen zu geben.
Ich dar Sie mal beiläufig an den päpstlichen Krönungseid erinnern: Ich gelobe nichts an der Überlieferung,
nichts an dem, was ich von meinen gottgefälligen Vorgängern bewahrt vorgefunden habe, zu schmälern,
zu ändern, oder darin irgendeine Neuerung zuzulassen; vielmehr mit glühender Hingabe als ihr wahrhaft
treuer Schüler und Nachfolger mit meiner ganzen Kraft und Anstrengung das überlieferte Gut ehrfurchtsvoll
zu bewahren; alles, was im Widerspruch zu der kanonischen Ordnung auftauchen mag, zu reinigen … Wenn
ich es unternehmen sollte, in irgend etwas nach anderem Sinn zu handeln, oder zulassen sollte, daß es
unternommen wird, so wirst Du mir an jenem furchtbaren Tag des göttlichen Gerichts nicht gnädig sein.
… Durch dieses Raster fallen alle modernen Päpste, incl. Pius XII…
@Bayern-Tradi „Darin widerspricht sich aber die heutige Führung der Kirche!“ Na dann zeigen Sie mal auf,
wo zum Beispiel. Sicher ist Gott immer derselbe. Aber es gibt eben die ecclesia semper reformanda, die
sich im Lauf ihrer 2000-jährigen ebenfalls gewandelt und weiterentwickelt hat, ohne jedoch ihre Fundamente
aufzugeben. Und das Glaubensgut muss den Menschen in ihrer jeweiligen Zeit vermittelt werden und dafür
müssen sich eben auch manche Formen und Strukturen ändern. Dass es immer Grüppchen gibt, die in der
Vergangenheit leben und glauben, dass früher alles besser war und Veränderungen als Bedrohung und Verrat
empfinden und strikt ablehnen, ist normal und wird es immer gegeben haben und auch weiterhin geben. Daher
sollte man Institutionen wie FSPPX zwar zur Kenntnis nehmen, aber mehr auch nicht, sondern in der Gegenwart
leben.
@Bayern-Tradi FSSPX ist die Abkürzung für: Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X. Das ist ein Singular.
Deshalb muß es heißen: …bewahrt hat. Das Wort Gehirn schreibt man übrigens so: Gehirn. Noch Fragen?
Gespaltene Persönlichkeiten geben sich durch verschiedene Merkmale zu erkennen. Vor allem durch Widersprüchlichkeit
ihrer Aussagen oder ihres Verhaltens. SOlches vermag ich bei unserem Papst nicht auszumachen, im Gegenteil:
Seine Worte über die USA liegen ganz auf der Linie dessen, was er schon immer vertreten hat. Hingegen
bemerkte ich bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. – und sogar bei ihrem Gründer – ein gewisses Lavieren.
Da stehen freundliche Aussagen über den Papst und Aufrufe, Vaticanum II als lehramtliches Dokument zu
betrachten (z.B. im Brief an die ratlosen Katholiken) neben den schärfsten Kondemnationen und Titulierungen
wie „Räubersynode“. Da sagt ein Bischof Fellay, er werde hineilen, wenn ihn der Papst rufe, und zugleich
mäkelt er an fast allem herum, was aus Rom kommt. Usw. Übrigens, lieber „Quis ut Deus“, deutet auch
die Häufung von Ausrufe- und Fragezeichen (in der Stilkunde als „Schreistil“ bezeichnet) nach landläufiger
Einschätzung auf Persönlichkeitsstörungen hin.
@unteroktav Sicher hat sich die Welt verändert seit dem 16. Jahrhundert. Aber Gott ändert sich nie!
Er ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit! Oder glauben Sie, dass Gott etwas, dass er im 16. Jahrhundert
für richtig gehalten hat, heute plötzlich für falsch hält? Genauso ist es mit dem Glauben. Wir berufen
uns ja schließlich im Glaubensbekenntnis auf die Apostel, das heißt, dass die Kirche noch immer dasselbe
glaubt, wie sie es schon immer getan hat. Darin widerspricht sich aber die heutige Führung der Kirche!
@Bayern-Tradi „Es ist ein Faktum, dass die Piusbruderschaft den traditionellen katholischen Glauben bewahrt
hat. Dass die Führung der modernen Kirche, immer noch nicht begriffen hat, oder sich zumindest nicht
eingesteht, dass während und nach VII was falsch gelaufen ist, ist nicht die Schuld der FSSPX.“ Exakt
auf dieses übliche Universal-Rundumschlags-Argument habe ich gewartet! Volltreffer! Dass Sie und die
Piustruppe immer noch nicht begriffen haben und sich nicht eingestehen wollen, dass wir nicht mehr im
16., sondern im 21. Jahrhundert leben, ist auch nicht Schuld der RKK.
Gehrin ausgeschaltet! @unteroktav Es ist ein Faktum, dass die Piusbruderschaft den traditionellen katholischen
Glauben bewahrt hat. Dass die Führung der modernen Kirche, immer noch nicht begriffen hat, oder sich
zumindest nicht eingesteht, dass während und nach VII was falsch gelaufen ist, ist nicht die Schuld der
FSSPX. @clarissa Das Prädikat in der 3. Person Plural (haben) bezieht sich, wie in jedem deutschen Satz
auf das Subjekt (wir) und wie aus dem vorhergehenden Satz eindeutig hervorgeht ist mit „sie“ das Subjekt
des ersten Satzes (FSSPX) gemeint. Noch Fragen zur Grammatik?
@Bayern-Tradi Genau, die haben die Hl. Messe so sehr bewahrt, dass die Römisch Katholische Kirche ihren
Gläubigen empfiehlt, an diesen Messen nach Möglichkeit teilzunehmen.
Was erlaubt sich Fellay? Woher nimmt sich der Führer der Lefebvre-Sekte das Recht, den heiligen Vater
zu kritisieren? Das steht einem Schismatiker nicht zu. Herr Fellay sollte sich lieber mal an seine eigene
Nase fassen und bewußt werden, dass er mit jedem Tag der Fortdauer seiner schismatischen Sekte den Heiland
ein erneutes Mal kreuzigt.
Deo Gratias Bischof Fellay ,das ist die Wahrheit!! Nach dem 2 Vat. Konzil,gab es noch Länder und Kantone
die ganz Katholisch waren,aber der Vatikan hat es abgeschaft!!!!! Spanien Kolumbien Wallis oder fast ganz
Italien diese zu laizisieren war vollkommen ungerechtfertigt,da sieht man den Freimaurer Geist! z.B. Kolumbien
wurde von den Sekten überrollt und die Protestanten forderten die gleiche Rechte wie die Katholiken hatten!
Ich frage Euch wie viele Priesterberufungen wurden so zerstört?????? Kyrie eleison!!!!!! Man muss sich
fragen sind diese Leute noch Katholisch? Wenn für sie die Herrschaft Unsreres Herrn JESUS CHRISTUS über
die Gesellschaft eine überholte Vorstellung ist?? Betet Brüder !!!!! Ave Maria…!!!
Werter Karl, ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen schrieben Sie gerade, nicht der Pontifex Benedikt XVI.,
sondern der Generalobere der fraternitas marcellina sei in sich gespalten. Da ist also ein ungültig geweihter
Bischof (Ihre Meinung gem. nachfolgendem Zitat) also schon zum Papst avanciert, denn Samstag, 17. Mai
2008 10:53 schrieben Sie in der Leserzeitung noch zur Gültigkeit der Bischofsweihe: „Die neue Form leugnet
also das Filioque, sie setzt außerdem ein göttliches Attribut mit einer göttlichen Person gleich und
verfälscht die Lehre der Menschwerdung. Also ist sie ungültig! … Es ist vollkommen klar, daß eine
solche Form der Bischofsweihe so ungültig ist, wie eine Taufe, welche die trinitarischen Begriffe verdreht.“
Wie kommt es, daß ein mutmaßlich ungültig geweihter Bischof durch möglicherweise auch nach „Cum ex
apostolatus“ ungültiger Wahl nun plötzlich (gültig?) Pontifex ist, während sich der Hohepriester des
Antimodernismus in sich gespalten scheint? Das verstehe ich nicht.
es würde keinen sinn machen… …wenn der papst alles was ihm nicht gefallen kann verflluchen würde.
alle sind in die neue welt gottes eingeladen und viele brauchen vielleicht einfach zeiut für die tieferen
erkenntnissse des katholizismus!
@ Guru Fellay RRR: Der „Generalobere“ dieses privaten Vereins voll exkommunizierter Bischöfe und suspendierter
Priester hat gefälligst das Tun des Heiligen Vaters demütig hinzunehmen und nicht es öffentlich durch
den Dreck zu ziehen. Demut kennt die vom Satan beherrschte FSSPX nicht!
Dignitatis Humanae No. 10: Es ist ein Hauptbestandteil der katholischen Lehre, in Gottes Wort enthalten
und von den Vätern ständig verkündet, daß der Mensch freiwillig durch seinen Glauben Gott antworten
soll, daß dementsprechend niemand gegen seinen Willen zur Annahme des Glaubens gezwungen werden darf.
Denn der Glaubensakt ist seiner Natur nach ein freier Akt, da der Mensch, von seinem Erlöser Christus
losgekauft und zur Annahme an Sohnes Statt durch Jesus Christus berufen, dem sich offenbarenden Gott nicht
anhangen könnte, wenn er nicht, indem der Vater ihn zieht, Gott einen vernunftgemäßen und freien Glaubensgehorsam
leisten würde. Es entspricht also völlig der Wesensart des Glaubens, daß in religiösen Dingen jede
Art von Zwang von seiten der Menschen ausgeschlossen ist. Und deshalb trägt der Grundsatz der Religionsfreiheit
nicht wenig bei zur Begünstigung solcher Verhältnisse, unter denen die Menschen ungehindert die Einladung
zum christlichen Glauben vernehmen, ihn freiwillig annehmen und in ihrer ganzen Lebensführung tatkräftig
bekennen können.
Jaja, die „katholische“ FSSPX Vor und während seines Besuches in den Vereinigten Staaten, hat Papst Benedikt
XVI. dieses Land für seine Laizität gelobt. Der Generalobere der Piusbruderschaft sieht darin einen
Kratzfuß vor den Freimaurern. Der „Generalobere“ dieses privaten Vereins voll exkommunizierter Bischöfe
und suspendierter Priester hat gefälligst das Tun des Heiligen Vaters demütig hinzunehmen und nicht
es öffentlich durch den Dreck zu ziehen.