Im Jahr 2006 wurde ein Priester der Erzdiözese New York angeklagt, sich an einem 17jährigen Burschen vergriffen zu haben.
Montag, 9. Juni 2008 18:37
Regina 1961: @Pünktchen
Wenn ich mir so das Direktorium für Priester durchlese, da steht doch auch drin, wie ein Priester sich
gegenüber Frauen verhalten soll: Abstand wahren, keine Umarmungen… Die Liste ließe sich noch weiter
fortführen. Würde gerne eine Verlinkung zu diesem Text vornehmen, bin aber nicht so fit in „computerisch“.
Warum könnten diese Regeln nicht auch für Jugendliche oder für Menschen allgemein gelten? Eine gewisse
Ironie ist hier allerdings auch im Spiel.
LG
Regina1961
LG
Regina1961
Montag, 9. Juni 2008 10:59
Pünktchen: Bei diesen ganzen Vorwürfen
gibt es ein strukturelles Ungleichgewicht! Der Angeschuldigte ist immer der Dumme – unabhängig von der
Frage, ob die Anschuldigungen zutreffen oder nicht. Selbst nach einem förmlichen Freispruch „bleibt etwas
hängen“.
Obwohl die Mißbrauchsvorwürfe in den USA ganze Berufszweige (Anwälte, Gutachter, Detektive etc.) ernähren und es längst um „Big Business“ (Beträge in Millionenhöhe!) geht und obwohl es manch einen gibt, der seinem Hass auf die Kirche / auf einen Priester durch ungerechtfertigte Vorwürfe Ausdruck gibt, wagt es dennoch niemand, die Glaubwürdigkeit der Anschuldigungen in Frage zu stellen. Wer es täte, kommt nämlich selbst sofort ins Viser der Opferanwälte und der kirchenfeindlichen Presse.Es herrscht somit im Grunde die Schuldvermutung, die Unschuldsvermutung ist bloße Theorie!
Man versetze sich nur einmal in die Rolle eines risikobewußten US-Priesters. Was müßte er tun, um präventiv allen denkbaren Verdächtigungen vorzubeugen? Müßte er nicht Videokameras in der Sakristei anbringen und an anderen Orten, wo er als einziger Erwachsener mit Jungendlichen regelmäßig zusammtreffen könnte? Dürfte er einem Jugendlichen noch erlauben, die Schwelle zu seiner Wohnung zu übertreten? Müßte er nicht, sobald er sich alleine mit einem Jugendlichen in einen Raum befindet, diesen sofort verlassen? …
Obwohl die Mißbrauchsvorwürfe in den USA ganze Berufszweige (Anwälte, Gutachter, Detektive etc.) ernähren und es längst um „Big Business“ (Beträge in Millionenhöhe!) geht und obwohl es manch einen gibt, der seinem Hass auf die Kirche / auf einen Priester durch ungerechtfertigte Vorwürfe Ausdruck gibt, wagt es dennoch niemand, die Glaubwürdigkeit der Anschuldigungen in Frage zu stellen. Wer es täte, kommt nämlich selbst sofort ins Viser der Opferanwälte und der kirchenfeindlichen Presse.Es herrscht somit im Grunde die Schuldvermutung, die Unschuldsvermutung ist bloße Theorie!
Man versetze sich nur einmal in die Rolle eines risikobewußten US-Priesters. Was müßte er tun, um präventiv allen denkbaren Verdächtigungen vorzubeugen? Müßte er nicht Videokameras in der Sakristei anbringen und an anderen Orten, wo er als einziger Erwachsener mit Jungendlichen regelmäßig zusammtreffen könnte? Dürfte er einem Jugendlichen noch erlauben, die Schwelle zu seiner Wohnung zu übertreten? Müßte er nicht, sobald er sich alleine mit einem Jugendlichen in einen Raum befindet, diesen sofort verlassen? …
Montag, 9. Juni 2008 10:53
LandorganistII: Wenn hetznet
jetzt über jeden Einzelfall ausführlich berichtet, geht der Stoff in alle Ewigkeit nicht aus. So sichert man sich die Existenzberechtigung.
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