Eine Panne in der Redaktion? In Deutschland wurde ausnahmsweise kein Anti-Kardinal-Meisner-Artikel veröffentlicht. Es ist davon auszugehen, daß man jetzt nach dem Schuldigen sucht.
Kardinal Meisner hält die Fronleichnamsprozession in Köln 1997
(kreuz.net) Am Anfang sei Kardinal Joachim Meisner nur widerwillig nach Köln gekommen. Das berichtete
die Tageszeitung ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ am 5. Juni.
Doch mittlerweile wolle der Kardinal seine Erzdiözese
auch nach der Pensionierung nicht mehr verlassen.
Manchmal denke er darüber nach, sich in einem leerstehenden
Pfarrhaus im Bergischen Land zur Ruhe zu setzen, einen Hund anzuschaffen und nur noch spazieren zu gehen
und zu lesen.
Der Kardinal liest angeblich sogar Bücher des Musikproduzenten Dieter Bohlen oder des
Komikers Hape Kerkeling.
Der ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ attestiert dem Kardinal Humor: „Als sich ein Fotograf
vor ihm hinkniete, um ihn zusammen mit dem gewaltigen Westportal des Doms aufs Bild zu bannen, witzelte
er: »Ach ja, früher haben sie alle vor uns gekniet – jetzt nur noch die Fotografen, und auch die nicht
länger als fünf Minuten«.“
Vater Meisner fiel im Krieg. Die Mutter und ihre Kinder verschlug es aus
Breslau nach Thüringen.
Am Kühlschrank ausgebombter Kölner, die in Thüringen Zuflucht gesucht hatten,
sah der spätere Kardinal zum ersten Mal ein Bild des Kölner Doms.
An katholischen Feiertagen verbot die tiefgläubige Mutter den vier Söhnen den Schulbesuch: „Wir
hingen dann auf der Straße herum“, erinnert sich Kardinal Meisner.
Am Dreikönigstag 1946 hörte er
den damaligen Erzbischof von Köln im Radio: „Noch heute hab ich das helle Stimmchen vom Kardinal Frings
im Ohr.“
„Damals hab’ ich mir gedacht: Ich muß auch mal in den Dom.“
Kardinal Meisner geht in der Verkündigung
auch ungewöhnliche Wege.
In der Festmesse zum Domjubiläum 1998 erkannte er angesichts der vielen jungen
Familien, daß er die falsche Predigt vorbereitet hatte. Da holte er sich einen Jungen aus der Schar der
Gläubigen, stellte ihn neben sich auf die Kanzel und unterhielt sich mit mit dem Kleinen über Gott und
die Welt.
Der Junge gab so kluge Kommentare, daß es eine Sternstunde gewesen sein soll.
Nachher erkundigte
sich die Presse nach dem Namen des Kleinen. Es stellte sich heraus, daß sein Name Konstantin Adenauer
war – ein Urenkel des ehemaligen Bundeskanzlers.
Da hieß es sofort: „Das war doch ein abgekartetes Spiel.“
Doch dem war nicht so.
Kardinal Meisner schätzt die Glocken seines Doms: „Wenn ich für einen Tag Papst
wäre, würde ich als erstes alle Glocken von hier nach Rom holen, denn da scheppert’s ja nur.“
Etwa
fünfzehnmal pro Jahr reist Kardinal Meisner nach Rom. Er mag die Stadt nicht: „Wir haben hier wenigstens
den Rhein, die Römer haben nichts als den Tiber. Und dann der ganze Marmor, diese Palazzi, das ist nicht
meine Welt.“
Eines Tages wird der Kardinal in der Krypta des Kölner Doms seine letzte Ruhestätte finden:
„Auch seinen Kritikern wird vielleicht etwas fehlen, wenn er einmal verstummt ist – wieder einer weniger,
der noch zum Widerspruch reizt“ – kommentiert der ‘Kölner Stadt-Anzeiger’.
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Everest: Bibel Man sollte m. E. davon ausgehen, daß die biblischen Autoren ihre Worte bewußt gewählt
haben. Eine andere Frage ist freilich die Übersetzung. Da es so gut wie nie ein Wort gibt, daß in beiden
an der Übersetzung beteiligten Sprachen sich in seiner Bedeutung 100 %ig deckt, besteht Interpretationsbedarf.
Wir haben als Schüler einmal das Wort „Arbeit“ so lange zwischen latein und deutsch hin- und herübersetzt,
bis „Schlaf“ herauskam. Hinzu kommt das unterschiedliche Geschichtsverständnis. Geschichte als Wissenschaft
gibt es erst seit dem 19.Jahrhundert (Ranke/Mommsen). So hat Homer keine Geschichte schreiben, sondern
die Heldentaten der Griechen verherrlichen wollen und sich dabei der Eroberung Trojas bedient. Genauso
wollen die biblischen Autoren das Heilswirken Gotte darsellen und bedienen sich dabei – naheliegend –
der Geschichte des Volkes Israel. Es galt durchaus als legitim, die Wahrheit – in Grenzen – so zu verbiegen,
daß die gewünschte Glaubenswahrheit (bzw. bei Homer die Heldentaten der Griechen) glaubhaft dargestellt
werden konnten. So besteht z. B. kein Zweifel, daß Jesus Christus die hl. Eucharistie im Rahmen eines
Abendmahles eingesetzt hat, deren er vermutlich viele gefeiert hat. Das Abendmahl am Gründonnderstagabend
wird infrage gesellt, weil das Passcha-Mahl am Vorabend des Festes zu feiern war, also am Freitagabend.
Auf Freitagabend konnten es die biblischen Autoren nicht legen wegen der 3 Tage, die als hl. Zahl für
die Grabesruhe einzuhalten war.
J. Guttenberger, Tyrus: Interessantes Gespräch! Ein wirklich interessantes Gespräch, was sie da führen.
Sie erlauben hoffentlich, dass ich auch etwas dazu sage: Jörg Guttenberger schrieb: Es gibt absolute
und relative Wahrheiten. Die Bibel lehrt im Wesentlichen absolute Wahrheiten. Deswegen sind diese alten
Schriften heute noch genauso wahr, wie damals. Dem kann ich vollumfänglich zustimmen. Sie übersehen,
daß die Schriften bis vor der Scholastik eine Bildersprache sprechen. Auch das ist richtig und hier möchte
ich mich in das Gespräch einbringen: Meines Erachtens nach darf man den Wortlaut der Bibel nicht auf
die Goldwaage legen. Man sollte bei allen Formulierungen miteinbeziehen, dass der jeweilige Autor sich
der Unterschiede der Wörter vielleicht nicht zu einhundert Prozent bewusst war. Als heutiges Beispiel
einer solchen Unsicherheit die Wortbedeutung betreffend seien „das selbe“ und „das gleiche“ genannt. Viele
Menschen benutzen beide Formulierungen synonym und wissen kaum um den Bedeutungsunterschied. Viele Stellen
in der Bibel sind auf verschiedene Weise auslegbar. Meine Einstellung hierzu ist folgende: Wenn man eine
Bibelstelle restriktiv oder liberal auslegen kann, dann gehe ich davon aus, dass für Gott die liberale
Auslegung Recht ist. Schliesslich ist das Leben ein Geschenk Gottes und soll Freude bereiten.
Gotthard: Kirche Daß von dieser Einteilung im Evangelium nichts Ausdrückliches steht, trifft zu, ergibt
sich aber aus den dort geschilderten Umständen: die Apostel als harter Kern, weitere 60 Jünger und eine
ganze Reihe von Leuten, die zeitweise mit ihm zogen oder gar nur mit seiner Lehre sympatisierten ohne
weitere persönliche Folgerungen. JesusChristus hat die Besitzenden als solche nie getalelt, sondrn nur
zumverantwortungsvollen Umgang aufgefordert, „zu besitzen, als besitze man nicht“. Nur wer vollkommen
sein wollte, konnte dies nicht ohne Verkauf seines gesamten Besitzes zugunsten der Armen, ganz im Sinne
meiner Ausführungen. Die Sexualität ist ein heikles Thema, zu dem ich als Single und bar jeder beruflichen
Qualifikation nur sagen kann: die Sexualmoral des hl. Augustinus ist ganz sicher weit überzogen und vermutlich
eine Reaktion auf sein Vorleben. Ganz sicher ist die heutigen freie Beleibigkeit ebenfalls abzulehnen.
Über den goldenen Mittelweg gehen die Meinungen offenbar auch heute noch auseinander. Die Frage ist,
ob das Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“ analog oder im Umkehrschluß zu interpretieren ist, also die
gesamte Sexualität regelt oder ausschließlich den Ehebruch verbietet und weiter nichts. Hier wird die –
umstrittene – Meinung vertreten, unverheiratete Paare dürften miteinander, sofern es sich nicht um Ehebruch
handelt. Ein Seitensprung sei dann allerdings genauso zu beurteilen, wie Ehebruch. Es gehe um einen maßvollen
Umgang unter Wahrung der Menschenwürde.
@Jörg Guttenberger Es gibt wie in jeder Personengruppe, so auch in der Kirche einen inneren, harten Kern,
der sich mit seiner ganzen Person einsetzt, Randgrupen, die sich nur ein bischen zugehörig fühlen und
dazwischen stufenlose Übergänge, in denen wir alle uns irgendwie wiederfinden. von dieser Aufgabenteilung
ist in den Evangelien allerdings keine Rede. Alle Anweisungen Jesu für den Umgang mit den materiellen
Dingen sind sehr sehr relativiert worden… alle Ratschläge in den Evangelien für den Umgang mit der
Sexualität sind im Leben der Kirche sehr sehr vertieft und bis ins Einzelne restriktiv geregelt worden…
Eindeutige Aussagen zum Eid und zu Titeln sind nie rezipiert worden. Unsere Kirche hat das Evangelium
schon recht selektiv rezipiert!
Tyrus: These These deckt sich nicht mit Interpretation, sondern ist eine Annahme, z. B. im mittelalterlichen
Universalienstreit: universalia ante res (These der Realisten). Antithese: universalia post res (These
der Nominalisten). Die Synthese lautet: universalia in rebus, sed pro deo ante res et pro hominibus post
res. Das hat also mit Interpretation nichs zu tun. Interpretation ist die Art und Weise, wie wir einen
bestimmten Text verstehen. Vollkommenheit bedeutet Göttlichkeit. Vollkommenes Menschsein ist vollkommene
Liebe. Was stößt Sie daran ab? Wenn sich Liebe tatsächlich mit neurologischen Unteruchen zwingend beweisen
läßt, so ergibt sich unmittelbar die entsprechende Frage der zwingenen Beweisbarkeit Gottes. Es ist
erwiesen, daß ein Gebet sonst nie nachweisbare Gehirnströme auslöst. Gewißheit kommt von innen, Sicherheit
von außen; wir sind Gottes daher nicht sicher, sondern gewiß. Sich volumfänglich von seinem Vermögen
trennen, entspricht den evangelischen Räten und wird von den Ordensleuen tatsächlich praktiziert. Für
jeden ist das in seiner Vollkommenheit auch nicht vorgesehen, wie würde sonst die Wirtschaft funktionieren?
Es gibt wie in jeder Personengruppe, so auch in der Kirche einen inneren, harten Kern, der sich mit seiner
ganzen Person einsetzt, Randgrupen, die sich nur ein bischen zugehörig fühlen und dazwischen stufenlose
Übergänge, in denen wir alle uns irgendwie wiederfinden. Gott läßt sich in der Geschicht empirisch
nachweisen, s. Juden, Armenier, Assyrer usw.
@jörg Ok, dann ist es keine Hypothese, sondern eine theologische These, was für mich letzlich aufs gleiche
rauskommt. Wenn Sie jeden von absoluter Armut betroffenen Menschen auf der Welt wie sich selbst lieben,
wieso schicken Sie nicht den Teil ihres Geldes, den Sie nicht unbedingt zum überleben brauchen, zu solchen
Menschen? (Falls Sie dies tun, verzeihen Sie die Unterstellung.) Wieso tut das kaum ein Christ? Natürlich
sind wir als nackte Affen keine vollkommenen Wesen. Vollkommenheit stelle ich mir aber auch gar nicht
so wünschenswert vor, denn das mag viel bedeuten, aber Menschlichkeit bestimmt nicht. Meine eigene Liebe
und die meiner Mitmenschen kann ich empirische beobachten. Ich kann natürlich nie sicher wissen, ob mich
irgendjemand wirklich liebt, aber das ist auch nicht nötig, weil ich praktisch nichts völlig sicher
wissen kann, nichtmal, ob es überhaupt eine Außenwelt gibt. Ob mich meine Mitmenschen lieben, lässt
sich theoretisch mit neurologischen Untersuchungen feststellen. Gott hingegen lässt sich in keinster
Weise empirisch untersuchen oder gar belegen. Dass Gott für meine Philosophie und Ethik überflüssig
ist, sagt in der Tat noch nichts über seine Nichtexistenz aus. Die Theodizee, Feuerbach und Ockhams Rasiermesser
geben mir dafür hingegend genügend Argumente.
Tyrus: Schwert Es handelt sich hier um keine Hypothese, sondern um eine verbindliche und keineswegs neue
Auslegung des Textes, freilich nicht um die einzig richtige, denn Auslegungen gibt es auf verschiedenen
Ebenen: verbaliter, moraliter und mystice. Eine kriegerische Auslegung ist schlichtweg falsch, weil sie
mit der Lehre des Herrn völlig unvereinbar ist. Jemanden lieben, wie sich selbst, ist nicht utopisch,
sondern ein Bild daß es in uns zu verwirklichen gilt, was wir aber wegen unserer eigenen Unvollkommenheit
nicht vollkommen schaffen. Wir erreichen Vollkommenheit erst mit unserer Vollendung im Herrn. Wie Se selbst
sicher aus eigener Erfahrung wissen, gehört zum Wachstum immer eine wohldosierte Überforderung. Wir
sollen nicht mit den Tsunamiopfern mitleiden, sondern mitfühlen! Mitleiden überfordert uns, das kann
alleine Jesus Christus. Wissenschaftliche Unbeweisbarkeit sagt nichts über Wahrscheinlichkeiten. Daß
Sie Ihre Angehörigen lieben und von ihnen geliebt werden, könnnen Sie wissenschaftlich ebenfalls nicht
beweisen, trotzdem zweifeln Sie hoffentlich nicht daran. Liebe ist aber Teilnahme am innersten Wesen des
Herrn, auch wenn jemand das nicht wahr haben will. Bei der spirituellen Komponente geht es um innere Erfahrung.
Ich sehe die Bibel natürlich sowohl im historischen Zusammenhang als auch im heutigen. Wenn Gott für
Sie oder sonstwen überflüssig ist, ist das eine rein persönliche Entscheidung, die in keiner Weise
etwas über Sein oder Nichtsein Gottes besagt. – Platzende!
weder Atheisten noch Religiöse begreifen… der Gottesbeweis besteht darin Gott als Absolutes des Menschen
zu erfassen, sodass man ihn in dieser Def. nämlich garnicht leugnen kann. Dazu ist aber ein tieferer
Wille zum Verständnis des eigenen Selbst als Subjektives je auf das Absolute Bezogenes vonnöten, also
eine wirklich durchdringende, philosophische Wahrnehmung der eigenen Existenz, ein Selbstbewußtsein,
was aus meiner Sicht weder Atheisten noch Religiöse aufbringen.
@jörg Interessante Hypothese zu der Mt-Stelle, aber auch nur eine von vielen. Sie sehen die Bibel also
im historischen Kontext und streiten selbst die Relevanz dieser NT-Stelle für heutige Christen kaum noch
gegeben ist. Für mich ist die Liebe Gottes unnötig, um andere Menschen zu lieben. Jemanden zu lieben
wie sich selbst scheint mir ohnehin eher utopisch. Wenn Sie jedes Tsunamiopfer wie sich selbst lieben
würden, kämen Sie ja aus dem Trauern und Leiden nicht mehr hinaus. Für mich beweißt die wisschaftliche
Unbeweisbarkeit Gottes allein, dass er höchst unwahrscheinlich ist. Ich verstehe ihr abstraktes Beispiel
aus der Physik nicht. Natürlich gibt es nach Hegel eine Dialektik die aus These, Antithese besteht und
schließlich zur Synthese vereint wird, es werden verschiedene Analysen gegeneinander abgwägt und Kompromisse
geschlossen, dann erfolgt Erkenntnisgewinn. So gesehen vertrete ich natürlich analytisches wie verknüpfendes
Denken. Welche Rolle nun aber Meditation, Erleuchtung, oder was auch immer Sie als spirituelle Komponente
einführen wollen, spielt, wird mir nach wie vor nicht ganz klar.
Tyrus: Schwert Math. 10, 34 -35 Schwert: Das Schwert steht hier für das Trennende, hat also nichts mit
Krieg, Mord und Totschlag zu tun. An Jesus Christus scheiden sich die Geister. Diese Trennung kann mitten
durch Familien und Freundschaften gehen mit der Folge, daß wir von diesem Personenkreis im Rahmen einer
Christenverfolgung angezeigt, daraufhin zum Tode verurteilt und hingerichtet werden (der Jünger steht
nicht über dem Meister, und wie sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen). Das Gebot „Du
sollst Gott über alles lieben und Deinen Nächsten wie dich selbst“ führt trotz grundsätzliche Gleichheit
beider Gebote bei einem Entweder – oder zu der Folgerung, daß die Liebe zu Gott vorgeht. Daß Gott nicht
zwingend wissenschaftlich beweisbar ist, lehrt auch die Kirche. Gott könnte sich in seiner Allmacht durchaus
einer zwingenden wissenschaftlichen Beweisführung öffnen, daß es es nicht tut, beweist nur, daß er
es nicht will. Gott ist die Liebe (1 Joh. 4, 16b) und will in liebender Hingabe erkannt werden. Wer ihn
in Liebe erkennt, und nur der, erkennt sein Wirken im täglichen Leben, in der Wissenschaft und im gesamten
Kosmos. Liebe setzt Freiheit voraus. Gott will in diesem Zusammenhang selbst den Zwang wissenschaftlicher
Logik nicht. Analythisches und verknüpfendes Denken: denken Sie bitte an Kernspaltung und Kernfusion,
um eine nicht ganz entsprechende Parallele zu finden. Das analythische Denken sieht das Unterschiedliche,
das verknüpfende das Gemeinsame, das Einende.
@jörg Ich glaube nich an absolute Wahrheiten was Moral und Ethik anbelangt. Immerhin haben Sie den metaphorischen
Charakter der Bibel erfasst. Durch Ihre Ausführungen zeigen Sie sehr schön die Beliebigkeit der verschiedenen
theologischen Interpretationen zu. Mt 10,34-35 ist für mich eine sehr problematische Bibelstelle, die
mir noch kein Theologe so erklären konnte, wie man Jesus an dieser Stelle nicht als hassend und unversöhnlich
verstehen kann. Das „verknüpfende Denken der Meditation“ hört sich für mich nach purer Esotherik an,
was meinen Sie damit? In meiner Unterweisung zum wissenschaftlichen Arbeiten an der Uni ist mir diese
Methode noch nie erklärt worden, aber ich studiere ja auch nicht Theologie. Wie man Gott anders objektivierbar
beweisen können soll, als analytisch-rational, will mir nicht in den Kopf. Bisher habe ich die Erfahrung
gemacht, dass man mit diesem Denken beim wissenschaftlichen Arbeiten und im dialektischen Diskurs wunderbar
weiterkommt, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.
@Frollein Rottenmaier Sie wissen doch, meine Liebe, bei dieser Person des Alexander von Eich alias Christian
Ulmen hilft nur ignorieren. Ansonsten: Endlich mal wieder eine interessante Diskussion in diesem Forum.
Wofür der liebe Kardinal Meisner doch immer noch gut ist… Regina1961
Tyrus: Atheismus, Kirche Es gibt absolute und relative Wahrheiten. Die Bibel lehrt im Wesentlichen absolute
Wahrheiten. Deswegen sind diese alten Schriften heute noch genauso wahr, wie damals. Sie übersehen, daß
die Schriften bis vor der Scholastik eine Bildersprache sprechen. Es geht für jede Zeit darum, diese
Bilder entsprechend der jeweiligen wissenschatlichen Erkenntnis, in unserer also der neuesten insbesodere
naturwissenschaftlichen Erkenntnis, zu interpretieren. Unsere nachscholastische Sprache ist begrifflich,
eine rein begriffliche Ingerpretation der alten Schriften, also auch der Bibel, geht ins Leere. Ferner
übersehen Sie, daß es nicht nur das analythische Denken der Wissenschaft gibt, sondern auch das verknüpfende
Denken der Meditation. Beide gehören zusammen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes, bilden
also gemeinsam das Ganze. Da Gott den gesamten Menschen erschaffen hat und nicht nur seine Rationalität,
will er Hingabe unseres gesamten Menschseins und nicht nur unserer Rationalität. Damit können wir Ihn
auch nur mit beiden genannten Denkformen gemeinsam erkennen. Jede Einseitigkeit, egal in welcher Richtung,
führt in die Irre. Hieraus folgt: Ihre Ausführungen sind vermutlich (diese Einschränkung ist notwendig,
weil Andere es vielleicht doch schaffen) unwiderlegbar, führen aber in eine Sackgasse. Sie kommen auf
diesem Erkenntnisweg kaum weiter. Ich weiß, wie schwer einem rein rational Denkendem die Öffnung zum
verknüpfenden Denken fällt, verstehe Sie also.
Mit großem Grausen lese ich die Ausführungen zum Schuhkauf von AvE Den Kauf von Peeptoes auf das Ergattern
eines Schuhkartons im Schuhgeschäft zu reduzieren, ist ebenso eindimensional gedacht, wie die Ausführungen
mancher Herrn zur lesbischen Liebe auf Dildospielchen reduziert. Sie lassen die komplette emotionale und
sinnliche Komponente weg, die doch das Kauferlebnis von Schuhen ausmacht. In der Werbung kennt man das
AIDA-Prinizp: Attention, Interest, Desire, Action – dies können Sie übertragen auf den Schuhkauf. Frau
geht am Schaufenster vorbei und sieht DAS Paar Peeptoes. Ihre Augen bleiben flüchtig an Farbe und Form
hängen, sie schaut weg nur um wenige Sekunden später wieder verstohlen hinzublinzeln, die nonverbale
Kommunikation zwischen Frau und Peeptoes beginnt. Das Vorspiel: Frau betritt das Schuhgeschäft und hält
das Kleinod von Schuh das erste Mal in ihrer Hand, streichelt sanft mit ihrem Finger die betörende Form
der Schuhe entlang und fühlt sich wie der Junkie bei seinem Lieblingsstoff: der Atem beschleunigt sich,
die Farbwahrnehmung wird intensiver, die Klänge der Musikanlage des Schuhgeschäfts wirken harmonischer,
das Gänsehautfeeling, der emotionale Hochgefühl… Der Akt: Frau lässt ihre Füße sanft in die Peeptoes
gleiten und versucht erste schüchterne Gehversuche. Das narkotisierende Geräusch des „tack tack tack
tack“, wenn sie auf dem Parkettboden des Schuhgeschäfts umher stöckelt. Wussten Sie, dass Frauen an
den Fesseln und auf der Höhe des Fußknöchels erogene Zonen haben, die durch Peeptoes stimuliert werden?
Rest wäre Ü18 ;…
Lieber Ansgar, als Geschichtsstudent komme ich nicht umhin, an Epochenbezeichnungen gewöhnt zu sein.
Definitiv wissen auch Sie mehr faktische Details von der Welt als jeder Bronzezeitmensch, womit ich jenen
Menschen natürlich weder Rationalität von die Fähigkeit zur philosophischen Erkenntnisbildung aberkennen
will. Aber diesen Menschen fehlten nunmal viele wissenschaftliche Erkenntnisse, über die wirheute verfügen,
so konnten sie sich z.B. Gewitter oder physische wie psychische Krankheiten nicht wissenschaflich erklären
und erwägten daher übernatürliche Ursachen. Diese Menschen waren nicht durch und durch blind oder wahnhaft,
aber ihnen fehlte das empirisch gesichterte Wissen, über das wir heute verfügen. Lieber Jörg, finden
Sie es nicht widersprüchlich, mir vorzuwerfen, ich würde „nichts neues“ bringen, während sie jahrtausende
alte Schriften zitieren und mich damit belehren wollen? Sie haben meine Form des Atheismus nicht widerlegt,
Sie stellen ihm nur eine andere These entgegen. Es ist durchaus möglich, auf Gott als Uraxiom für ethisches
Handeln zu verzichten. Sie mögen dazu John L. Mackie lesen… Wie kommen Sie darauf, das Ideologie und
Religion sich ausschließen? Mir erscheinen die Übergänge häufig fließend, man schaue nur mal auf
islamische Regimes in Nahost. Religionen, gerade das Christentum, haben auch Millionen Menschen auf dem
Gewissen, ich möchte nur an diverse Kriege „in Gottes Namen“ erinnern.
Ruhe in Frieden …und wenn er einst in der Krypta ruht, der liebe Kardinal Meissner, dann hat er – aber
vor allem auch unsere liebe Erzdiözese endlich wieder ihren Frieden gefunden!!!
Tyrus: Atheismus, Kirche Ich schließe mich den Ausführungen von Ansgar an. Sie huldigen einem Atheisms
um der höheren Werte willen, den Ignace Lepp in „Psychoanalyse des modernen Atheismus“ beschrieben hat,
d. h., Sie bringen absolut nichts Neues. Ich habe denn auch geschrieben, daß der Gott Liebende primärmotiviert
(d. h. aus Liebe, obwohl beide Begriffe sich nicht 100%ig decken) handelt und so diese Form des Atheismus
widerlegt. Hierauf gehen Sie aber nicht ein. Ferner übersehen Sie, daß Axiome nicht bewiesen, sondern
gesetzt werden. Gott ist aber das Uraxiom, das mit der Vernunft erkennbar, aber nicht zwingend beweisbar
ist. So haben manche Naturwissenschaftler durch Ihr Fach um Glauben gefunden, aber dieser Schluß ist
nicht zwingend. Gott ist lt. 1 Joh. 4, 14b die Liebe. Hieraus folgt: wenn Sie auch irgendwann einmal Liebe
erfahren haben (z. B. von Elgern, Ehegatten, Kindern usw.) haben Sie Gott erfahren, ob Sie wollen oder
nicht. Daß Sie Marx und Bibel gleichsetzen, zeugt nicht von tiefschürfender Erkenntnis, denn Marx hat
eine Ideologie verkündigt, also das Gegenteil von Religion. Außerdem läßt sich Marx mit den Methoden
der modernen Betriebswirtschaft spielend widerlegen. Bis jetzt hat noch jede Ideologie, die die Macht
hierzu hatte, den Karren zum Unheil von Millionen in den Sand gefahren. Das Bekentnis zur biblischen Wahrheit
zeugt nicht von Ignoranz, sondern der Wirkung des hl. Geistes, ohne den solche Erkenntnis tatsächlich
unmöglich ist. Sie sollten also um heiligen Geist beten.
„Gähn“??!! Das kann auch nur ein Mann sagen, wenns um Schuhekaufen geht! Allerdings hab ich’s nicht so
mit Peeptoes, aber egal! Und wenn ich im Abseits bin, darf ich dann die Schuhe etwa nicht kaufen?
@Alex: Da fehlt der Schluss: …und kaufst blitzschnell die Schuhe. Aber: So lange Deine Freundin den
Akt des Zuwerfens nicht abgeschlossen hat, d.h. das Geld sich noch in ihrer Hand und nicht in der Luft
befindet, darfst Du Dich beim Überholen zwar auf gleicher Höhe, aber nicht schon vor der anderen Kundin
befinden… …andernfalls bist Du im Abseits!
Hallo Freimaurerin, die Abseitsregel für Frauen erklärt: „Du befindest Dich in einem Schuhladen und
stehst an der Kasse. Vor Dir in der Schlange steht nur noch eine einzige Dame, eine nette, sympathische
Erscheinung. Sie scheint die Kassiererin zu kennen, gehören wohl irgendwie zusammen. Auf einmal entdeckst
Du auf dem Regal hinter der Kassiererin ein Paar Peeptoes, in das Du Dich sofort verliebst. Du hast zwar
schon genügend Schuhe, aber dieses Paar ist einzigartig, Du musst es einfach haben, dieses Paar ist nur
geschaffen worden, um Dir zu gehören, Du musst es besitzen, damit Dein Leben glücklich weitergeführt
werden kann, es geht nicht mehr ohne dieses Paar! Plötzlich bemerkst Du, wie die Dame vor Dir in der
Schlange, mit dem selben Paar liebäugelt… die blöde Kuh! Per Blickkontakt signalisiert sie, daß das
Paar nicht in Deine Hände gelangen soll. Ihr beide habt nicht genügend Geld dabei, um das Paar zu bezahlen.
Vordrängeln macht keinen Sinn ohne bezahlen zu können. Die Verkäuferin schaut Euch geduldig an und
wartet. Deine Freundin, die gerade im Laden andere Schuhe anprobiert, erkennt Deine mißliche Lage und
reagiert, wie es natürlich eine solidarisch-loyale Freundin, wie man sie in einer Extremsituation wie
dieser brauch, tut. Sie plant, Dir ihr Portemonnaie zuzuwerfen, damit Du die Frau vor Dir geschickt umrunden
und die Schuhe kaufen kannst. Sie wird Dir den Geldbeutel über sie hinweg nach vorne werfen, und während
dieser sich in der Luft befindet, umrundest Du die Frau, fängst das Geld …
@ Tyrus Sie wähnen sich frei, sind aber in den allerklebrigsten Spinnennetzen modernen Denkens verpuppt.
Die Sicht auf die Epochen der Welt (Stein-, Bronze-, Eisenzeit usw.), durch die der Mensch geeilt ist,
immer schlauer, humaner, menschlicher, ja, freier werdend, immer größere kulturelle Leistungen ersinnend,
bis zu seinem bisherigen Höhepunkt, dem schlauen Tyrus, der verächtlich auf die im Schlamm krebsenden
Generationen vor ihm blickt… Wie lächerlich! Wie jeder Rationalität enthoben! Gott wird es mit Langmut
sehen, wenn Sie ihn aus ihrem Froschteich der Unbildung und Blindheit für Wahn halten. Aber ich nicht!
Mich ärgert es, wenn jemand blind und ignorant ist und sich für frei und klug hält! @ Brandenburgis:
Schöne Auflösung Ihrer Provokation! Ist der Text von Picander?
@Prada: Keine Sorgen, meine Tropfen habe ich stest parat bzw. evident. Krankheit und Sünde sind beide
Kennzeichen der gefallenen Natur des Menschen. Insoferne sind sie auch Ausweise der meschlichen Unfreiheit,
denn der Mensch ist in der Sünde ebenso gefangen, wie in der Krankheit. Heute ordnet man die Sünde meist
dem Bereich der Willensfreiheit zu, das Gegenteil ist aber der Fall: Sünde ist ein Ausfluß der Unfreiheit.
Zur Illustration hier ein von J. S. Bach vertonter Text: Die ganze Welt ist nur ein Hospital, wo Menschen
von unzählbar großer Zahl und auch die Kinder in der Wiegen an Krankheit hart darniederliegen. Den einen
quälet in der Brust ein hitzges Fieber böser Lust; der andre lieget krank an eigner Ehre häßlichem
Gestank, den dritten zehrt die Geldsucht ab und stürzt ihn vor der Zeit ins Grab. Der erste Fall hat
jedermann beflecket und mit dem Sündenaussatz angestecket. Ach! dieses Gift durchwühlt auch meine Glieder.
Wo find ich Armer Arzenei, wer stehet mir in meinem Elend bei, wer ist mein Arzt, wer hilft mir wieder?
@ansgar Nur so kommt Ihr selbstzufrieden-oberflächliches gedankliches Flachwasser eventuell in Wallung,
neuer Sauerstoff wird zugeführt und zarte gedankliche Plänzchen könnten gedeihen! So meine Hoffnung.
Im Moment gerieren Sie nämlich nur als ignoranter Geistes-Gnom, !!!
@ jörg Wo sind die Nachweise dafür, dass Gott uns als sein Ebenbild erschaffen hat? Der einzige Grund,
den ich hätte, das zu glauben, ist ein Buch, dass in der Bronze- und Eisenzeit verfasst wurde. Wenn ich
alles glauben würde, was ich Büchern aus dieser Zeit steht, müsste ich auch an menschenfressende „Riesenameisen“
und „schwarze Menschen mit schwarzem Samen“ (beides Herodot) glauben. Ich kann nicht nachvollziehen, was
Gott tut und was Gott lässt, weil ich keine Indizien dafür sehe, dass Gott überhaupt wirkt in dieser
Welt. Man kann ohne Gott gut sein, besser sogar, weil man dann von sich aus gut ist und nicht allein deswegen,
weil man einem angeblichem höheren Wesen gefallen will. Man braucht kein Doppelgebot der Liebe: das Gebot,
sich seinem Nächsten und seinem Fernsten gegenüber fair verhalten soll, reicht vollkommen. „Als Christen
wissen wir mehr über die Wahrheit, über Gott, der nach eigener Aussage Weg, Wahrheit und Leben ist.“
Diese Aussage zeugt von grenzenloser Ignoranz in meinen Augen. Sie behaupten, „mehr“ von der Wahrheit
zu wissen, als alle anderen, weil ihr Lieblingsbuch ihnen dazu eine Legimitation gibt. Nur weil in der
Bibel behauptet wird, sie sei Gottes Wort, muss das nicht automatisch stimmen. Genausowenig wie Marx’
Weltrevolution eintreffen müssen oder Nostradamus’ Prophezeihungen jedenfalls. Apropos: Wo bleibt eigentlich
der jüngste Tag, von dem Jesus ständig behauptet, er würde „bald“ kommen?
Und die Konsequenz, da Brandenburgis ein boshaftes kleines Kerlchen ist, ist seine Krankheit…oder ist
seine Krankheit seine Boshaftigkeit… Na zumindest sollte er seine Tropfen nehmen!
@Brandenburgis Krankheit und Sünde sind identisch. Na das ist doch mal ein bemerkenswerter Standpunkt.
Ich war immer der Meinung, dass Krankheit im Allgemeinen unverschuldet ist (allenfalls bisweilen fahrlässig
herausgefordert). Doch nun wissen wir dank Brandenburgis, dass jeder der krank darniederliegt, sich der
Sünde schuldig macht – und nach dem Tode womöglich sogar die Konsequenzen für sein sündhaftes Kranksein
zu tragen hat. Sie sind schon ein boshaftes kleines Kerlchen…
@HeinrichvonOfterdingen Ich bat Sie nicht das 3000-Mal zu beten, sondern 3-Mal! Wie schnell lesen Sie
denn, oder vielmehr wie dünn sind denn die „guten“ Bücher die Sie lesen? Ich lese zügig, aber auch
nicht so schnell – und die Bücher die ich lese können zwischen 200 bis 1200 Seiten dick sein. Da kenne
ich nichts. Trotzdem, auch die Zeit, die ein dreifaches Gebet einnehmen würde, kann ich nach meinem Dafürhalten
besser mit dem Lesen einiger Zeilen füllen. Ich hoffe, Sie arbeiten alle meine Posings durch und bestätigen
mir das. Alle Ihre Postings? Also in der Zeit könnte ich wirklich ein dickes Buch lesen. Und ich wüsste
inzwischen nichts mehr, dass extrem genug wäre, damit sich die Redaktion genötigt sähe, einzuschreiten.
Aber allein Ihre regelmäßigen Verbalattacken auf Schwulen und Lesben (die wahlweise krank und sündig
sind [ein Widerspruch in sich]) erscheinen mir zum Beispiel respektlos genug.
Lieber P.-P., Das ist schon sehr eigen. Sie haben weitaus ehrfurchts- und respektloseres über nachweislich
existierende Personen geschrieben. Ehrfurcht gegenüber Menschen empfinde ich eher ausnahmsweise, vielleicht
kann ich mir da von Ihnen eine Scheibe abschneiden. Und respektloser gegenüber real existierenden Personen
als etwa die Biermöslblosn oder Matthias Beltz war ich hoffentlich nie. Ich hoffe, Sie arbeiten alle
meine Posings durch und bestätigen mir das. Für die verbleibenden Zweifelsfälle könnten wir dann ja
die Redaktion um gnädige Entfernung bitten. Bekehren Sie sich und wenn es nur in kleinen Schritten ist.
Beten Sie jeden Abend drei mal: Nein, ich denke ich lese auch weiterhin lieber ein gutes Buch. Ich bat
Sie nicht das 3000-Mal zu beten, sondern 3-Mal! Wie schnell lesen Sie denn, oder vielmehr wie dünn sind
denn die „guten“ Bücher die Sie lesen?
@HeinrichvonOfterdingen Ihre Sünde der Homosexualität tut freilich das ihre dazu. Ich bin zwar nicht
homosexuell, aber ich vermute in Ihren Augen ist es sündig genug, Homosexualität nicht für Sünde zu
halten. mir tut es richtiggehend körperlich weh, so ehrfurchtsloses Geschreibsel über meinen und Ihren
Schöpfer zu lesen. Das ist schon sehr eigen. Sie haben weitaus ehrfurchts- und respektloseres über nachweislich
existierende Personen geschrieben. ICh hoffe, Sie empfinden es nicht als Zumutung, wenn auch ich für
Sie bete. Warum sollte es. Was die Menschen im Privaten machen, geht mich nichts an. Ich bin nicht der,
der den Leuten da Vorschriften machen will. Bekehren Sie sich und wenn es nur in kleinen Schritten ist.
Beten Sie jeden Abend drei mal: Nein, ich denke ich lese auch weiterhin lieber ein gutes Buch.
Lieber P.-P., Ich weiß nicht ob es einen Gott gibt. Ich bin aber überzeugt, dass es diesen größenwahnsinnigen
allmächtigen Irren nicht gibt, der angeblich die Erstgeborenen von Ägypten abgeschlachtet hat und Mensch
und Tier rund um den Erdball in seinem Zorn ersäufte, ganz zu schweigen davon, seinen eigenen Sohn zu
opfern. … mir tut es richtiggehend körperlich weh, so ehrfurchtsloses Geschreibsel über meinen und
Ihren Schöpfer zu lesen. Ich weiss dass es diesen Gott der Christen gibt. Ich weiss auch, dass er den
Hoffärtigen widersteht, kein Wunder also, dass Sie nicht an Ihn glauben können. Ihre Sünde der Homosexualität
tut freilich das ihre dazu. Sie trennt Sie von Gott! Ich kann Sie nur bitten, halten Sie inne, hören
Sie auf Gott zu beleidigen soweit es in Ihrer Kraft steht, hier und sonstwo durch Ihr Wort und in Ihrem
Leben durch die Sünde. Bekehren Sie sich und wenn es nur in kleinen Schritten ist. Beten Sie jeden Abend
drei mal: „Heiliger Gott, wenn es Dich denn gibt, hilf mir auf zu Dir.“ Tun Sie ‘s mir zu Liebe, auch
wenn Sie mich nicht besonders mögen. ICh hoffe, Sie empfinden es nicht als Zumutung, wenn auch ich für
Sie bete.
@Bernd Stromberg Ich weiß nicht, welcher Gruppe Sie angehören. Hängt von den etwas schwankenden Definitionen
der beiden Begriffe ab, würde ich sagen. Drücken wir es so aus: Ich weiß nicht ob es einen Gott gibt.
Ich bin aber überzeugt, dass es diesen größenwahnsinnigen allmächtigen Irren nicht gibt, der angeblich
die Erstgeborenen von Ägypten abgeschlachtet hat und Mensch und Tier rund um den Erdball in seinem Zorn
ersäufte, ganz zu schweigen davon, seinen eigenen Sohn zu opfern. Ich glaube auch nicht, dass ein angeblich
so weises und mächtiges Geschöpf so skrupellos sein kann, das ewige Seelenheil des Menschen davon abhängig
zu machen, ob sie ihm huldigen – mehr noch, auf die richtige Weise huldigen, in der richtigen Kirche und
mit den richtigen Methoden. Und es ist mir unbegreiflich, warum irgendjemand so etwas überhaupt glauben
will. Wenn Sie den Wert von Hl. Schriften ablehnen, liegt das auch daran, dass Sie alles aus dem Blickwinkel
eines aufgeklärten Europäers des 21. Jh. sehen. Was ist daran falsch. Aus demselben Grund halte ich
Sklaverei für falsch. Aber ich lehne den „Wert“ heiliger Schriften nicht ab. Die Schriftsprache an sich
ist die größte Errungenschaft des Menschen und hat meinen vollsten Respekt. Und man kann aus alten Schriften
durchaus lernen – auch und gerade aus Mythen, Märchen und Sagen. Was ich aber ablehne, ist, wenn mir
jemand weismachen will, dass Homosexualität verboten gehört, indem er/sie irgendwelche antiken Römerbriefe
zitiert. Was für ein Schwachsinn…
Typus: Kirche Es war in erster Linie Abwägung rationaler Diskurse, die mich zu der Überzeugung brachte,
dass eine Ethik ohne personalen Gott mich zu einem besseren Menschen machen würde. Und ich bin mittlerweile
ziemlich sicher, dass ich damit richtig lag. Daß Sie ohne Gott ein auch nur irgendwie gearteter besserer
Mensch werden können, trifft nachweislich nicht zu! Denn Gott hat uns als sein Ebenbild erschaffen. Gott
tut das Gute und Richtige um des Guten und Richtigen willen, also primärmotiviert. Wir sind Berufen,
die göttliche Ebenbildlichkeit in uns zu verwirklichen, und das können wir ausschließlich, indem wir
nach seinem Beispiel das Gute und Richtige primärmotiviert tuen. Durch Ihren Kirchenaustritt wenden Sie
sich nach Ihrer eigenen Begründung ausdrücklich von Gott ab. Wie wollen Sie das der bessere Mensch werden?
Gott ist die Liebe, also höchstes Sein. Wie wollen Sie ein besserer, also ein liebender Mensch werden,
wenn Sie sich von der Liebe abwenden? Das deutsche Wort „treu“ ist eines Wortstammes mit dem englischen
Wort „true“, das auf deutsch „wahr“ heißt. Es besteht also ein besonders enges Verhältnis zwischen Treue
und Wahrheit. In der Tat entspricht der Wert eines Menschen dem Maß an Treue, in dem er zur Wahrheit
steht. Als Christen wissen wir mehr über die Wahrheit, über Gott, der nach eigener Aussage Weg, Wahrheit
und Leben ist! Sie sehen, wie Sie sich mit Ihren Ausführungen in Widersprüche verwickeln.
Lieber Ansgar Ich lasse mich gerne tadeln und kritisieren, wenn Sie das mit ihrer archaischen Sprache
ausdrücken möchten. Ich weiß nicht, was Sie unter intellektueller Selbstzufriedenheit verstehen, aber
ich verstehe darunter einen übertriebenen Stolz auf die eigene Weltanschauung, ein hochstilisieren der
eigenen, subjektiven Meinung starrsinnig und dogmatisch zur absoluten Wahrheit erklären. Dies kenne ich
von kaum einem Humanisten, aber von einer Menge Christen. Ihnen will ich das nicht vorwerfen, doch ich
sehe Indizien dafür. Ich hasse die Kirche nicht, aber Sie scheinen Kritik zu hassen. Ich habe Gründe
und Argumente, warum ich die kath. Lehre für kritikwürdig halte und sehe nicht ein, warum ich diese
verschweigen soll. Auch habe ich nicht meine Vita dargestellt, sondern lediglich meine Erfahrungen mit
der kath. Kirche. Vielleicht interessiert Sie das nicht, das ist ihr gutes Recht, ebenso dürfen Sie mir
sagen, dass Sie das nicht interessiert. Aber mir den Mund verbieten, dazu haben Sie kein Recht. Das Wort
„Bußschweigen“ meine ich übrigens, das letzte mal in einer Vorlesung über die hl. Inquisition gehört
zu haben.
@ Tristus Sie bedürfen der strengen Zurechtweisung und geistigen Züchtigung! Nur so kommt Ihr selbstzufrieden-oberflächliches
gedankliches Flachwasser eventuell in Wallung, neuer Sauerstoff wird zugeführt und zarte gedankliche
Plänzchen könnten gedeihen! So meine Hoffnung. Im Moment gerieren Sie nämlich nur als ignoranter Geistes-Gnom,
der die herrlichen und frommen Errungenschaften der Heiligen Mutter Kirche auf ihrem Weg durch die Zeit
schmäht. Und das tun Sie auch noch auf einem katholischen Forum. Fällt Ihnen denn gar nicht auf, daß
sie als einsamen Beleg für Ihren Kirchenhaß Ihre ridiküle eigene Vita anführen? Wen soll das denn
interessieren? Deswegen erlege ich Ihnen hiermit Bußschweigen auf, denn es ist ein Verbrechen, andere
Leute mit solchen kindlichen Befindlichkeiten zu langweilen.
Lieber Ansgar dass Sie mich gleich beschimpfen müssen (als Typhus), ist sehr bezeichnend für die „christlichen
Werte“, die hier vertreten werden. Dieses Niveau kenne ich eigentlich sonst nur aus dem Kindergarten.
Ich probe hier nicht den Aufstand, sondern bin um sachlichen Diskurs bemüht, weil ich aufrichtig versuche,
die Gegenseite zu verstehen. Ihnen geht es offenbar nicht so. Ich kann wunderbar ohne Papst und Kirche,
sogar so gut, dass ich es anderen mitteilen will. Ich könnte es auch woanders tun, aber wieso nicht gleich
an „der Wurzel allen Übels“. (Verzeihen Sie bitte die Polemik). Die Bekehrung hat schon stattgefunden.
Ich bin frei, glücklich und voller Liebe, denn ich kann meine Liebe den Menschen geben und muss sie nicht
an einen Gott verschwenden, den ich mir selbst konstruiert habe bzw. der mir von irgendwelchen Predigern
indoktriniert wurde.
@ Tyrus Ob Sie Em. Meisner für verwirrt halten, ist unwichtig. Relevanter ist Ihre etwas pomadig ausgebreitete
Glaubens- oder Unglaubensgenese, von der Sie zu Unrecht vermuten, daß sie jemanden interessiere. Ihren
Werdegang gibt es spätestens seit dem 18. Jhd. ermüdend oft. Leider. Bemerkenswert dabei: Die Apostaten
bezeichnen sich allesamt als geistig sehr frei. Andererseits suchen Sie mit biblischem Eifer katholische
Millieus auf, wie etwa kreuz.net, proben dort in perpetuum den pubertären Aufstand. Sie können eben
doch nicht ohne Papst und Kirche. Sie umkreisen als wüste Trabanten das lebensspendende Zentralgestirn
und beschimpfen es dabei. Die Bekehrung kommt dann irgendwann. Hoffentlich nicht zu spät, Typhus.
Lächerlich wäre es in der Tat nur wegen eines verwirrten Mannes in einer unverdienten Machtposition
eine Organisation zu verlassen, die einem viel gegeben hat, wo man in der kirchlichen Jungendarbeit viel
Liebe, Freundschaft und Glück erfahren hat. Ich bin in diesem Bereich noch aktiv, da die kath. Jugend
in meinem Heimatdorf glücklicherweise sehr liberal ist. Meine Gründe zu Entsagen waren andere, die ich
hier nicht ausführlich erläutern kann. Nur soviel: Ich habe die Bibel unter historisch-kritischer Prämisse
studiert, sowie eine ganze Menge philosophische, humanistische und religionskritische Autoren gelesen,
deren Argumente mich überzeugt haben, wesentlich mehr als irgendwelche subjektiven schlechten Erfahrungen
mit kirchlichen Würdenträgern, Buße- und Unterwerfungsritualen und der ekelhaften Dekadenz der kath.
Kirche in Rom. Es war in erster Linie Abwägung rationaler Diskurse, die mich zu der Überzeugung brachte,
dass eine Ethik ohne personalen Gott mich zu einem besseren Menschen machen würde. Und ich bin mittlerweile
ziemlich sicher, dass ich damit richtig lag.
@Peter Pan Aber da fährt man als Atheist oder Agnostiker trotzdem noch besser, als der man ja gar nicht
behauptet, dass es keine größeren Dimensionen des Verständnisses gibt, sondern nur die kuriösen religiösen
Interpretationen zu diesem Thema ablehnt. Nun, zumindest ein Atheist bestreitet im Unterschied zum Agnostiker
schon die „größeren Dimensionen des Verständnisses“, sofern man unter diesen den Glauben an Gott als
eine personale Größe versteht. Ein Agnostiker enthält sich hier eines Urteils. Ich weiß nicht, welcher
Gruppe Sie angehören. Sie stören die konkreten Ausformungen von Religionen. Religionsphilosophisch könnte
man sagen, dass die verschiedenen Hl. Schriften ein Reflex der überwältigenden Erfahrung des Heiligen
in verschiedenen Kulturen sind. Wenn Sie den Wert von Hl. Schriften ablehnen, liegt das auch daran, dass
Sie alles aus dem Blickwinkel eines aufgeklärten Europäers des 21. Jh. sehen. Auch diese Betrachtungsweise
hat aber notwendigerweise auch ihre Grenzen. Die Art, wie in den Hl. Schriften gedacht wird, ist aber
meist eine andere. Und genau dies bereitet Ihnen die Schwierigkeiten. „Die Erfahrung des Heiligen“ ist
in unserer westlichen technisierten Welt vielen Menschen abhanden gekommen. Man lebt im Vorhandenen und
geht darin auf. Im letzten greift dies aber zu kurz. Denn der Mensch ist verwiesen auf das Unendliche,
das, was sein rationales Denken übersteigt. Diese Verwiesenheit ist heute bei vielen Zeitgenossen gleichsam
zugeschüttet, überlagert
@Bernd Stromberg Tja, das ist ja alles schön und gut. Denn darauf, dass es immer noch eine höhere Wahrheit
gibt, können wir uns sicher alle einigen – religiös oder wissenschaftlich. Aber das spricht nicht wirklich
für Religion. Das spricht nicht wirklich dafür, sich an Jahrtausende alten und offensichtlich von Menschen
ersonnen Schriften zu orientieren. Mag schon sein, dass der Mensch das wahre Wesen des Universums oder
seine eigene Natur nie wirklich ganz erfassen kann. Aber da fährt man als Atheist oder Agnostiker trotzdem
noch besser, als der man ja gar nicht behauptet, dass es keine größeren Dimensionen des Verständnisses
gibt, sondern nur die kuriösen religiösen Interpretationen zu diesem Thema ablehnt.
@Tyrus Ich respektiere Ihren Atheismus, da es Ihre persönliche Entscheidung ist, die Sie vor Ihrem Gewissen
verantwortet haben. Ich meine allerdings, dass dieses Konzept etwas kurz greift. Nicht nur das existiert,
was man im naturwissenschaftlichen Sinn beweisen oder erkennen kann. Die Wirklichkeit ist viel zu komplex,
als dass sie der Mensch auch nur annähernd durchschauen könnte. Hier und da lichten sich die Schleier,
aber wir bleiben immer Wesen in Raum und Zeit, durch die unserer Denkstrukturen bestimmt werden. Dass
es Wirklichkeiten jenseits dieser Kategorien gibt, kann man nicht naturwissenschaftlich beweisen, sondern
mehr in seinem Inneren erahnen. Und dies ist das Erbe vieler Religionen, mögen sie auch noch so unterschiedlich
sein. Es gibt eine höhere, geistige Wirklichkeit jenseits von Raum und Zeit; der Mensch ist so viel mehr
als eine mehr oder weniger gut funktionierende Maschine, die sich restlos erklären lassen könnte. Dass
wir heute mit solchen Gedankengängen Schwierigkeiten haben, liegt an der Dominanz naturwissenschaftlicher
Erklärungsmodelle. Diese sind nicht abzulehnen, werden aber schnell eindimensional, wenn man sie absolut
setzt. Die Kenntnis der Naturgesetze, bzw. was wir als diese betrachten, schließt die Existenz Gottes
nicht aus. Den Menschen nur und ausschließlich in raum-zeitlichen Kategorien erfassen zu wollen, wird
ihm einfach nicht gerecht.
An Tyrus Ohne Angst lebt sich sicher angenehmer,aber Angst hat eine sehr wichtige Funktion -vor Gefahren
zu schützen. Ohne Angst sind wir nicht überlebensfähig.
@gunther Ich glaube natürlich nicht an der Teufel. Glaub mir, ohne Angst lebt es sich angenehmer. Und
wenn es Gott und den Teufel gäbe, wären mir beide unsympathisch. Ich bin kein Freund totalitärer Regimes
und ich werde sicherlich auch nach meinem Tod keiner sein.
@Typus. Übrigens, nach dieser Wallfahrt fasste ich den Entschluss, dem Katholizismus zu entsagen. Super!
Damit hast Du dem Teufel eine große Freude gemacht.
Ein alter, verwirrter Mann Letzten Herbst war ich in Rom auf Messdienerwallfahrt. Die Predigt, wie Preisner
in der Paulskirche von sich gab war die irrationalste und antiaufklärerischte Propaganda, die ich jemals
mit eigenen Ohren vernommen habe. Meisner suggerierte, dass jenem, der seinen Taufschein nicht ständig
bei sich trägt und griffbereit hat, der Zugang zum Paradies verwehrt würde. Aber das war noch relativ
harmlos im Gegensatz zu seiner Auslegung von Mt 18,2-3. Niemals „Glaubenswahrheiten“ (welch Widerspruch
in sich!) kritisch hinterfragen, niemals rational analysieren, was Schrift und „Glaubensautoritäten“
so behaupten, sondern wie kleine, hilflose Kinder alles leichtfertig glauben! Ja, genau so schaart man
fromme Schäfchen um sich, die einem jeden noch so absurden Mist abkaufen. Gut gemacht, Herr Propaganda-Bischof
Nr.1! Übrigens, nach dieser Wallfahrt fasste ich den Entschluss, dem Katholizismus zu entsagen.
#11 Nachtlaterne 17:56:25 | Donnerstag, 12. Juni 2008
den verstorbenen erzbischof dyba… …hat der linke und nicht wenig verkommene spiegel oft interviewt,
einfach weil dieser mann nicht ein diener des zeitgeistes war. kardinal meisner ist ebenfalls ein wertvoller
mensch. er kniet nicht unentwegt, wie die linken, vor dem zeitgeist. als ich vor einbigten jahren noch
viel mit redaktueren zu tun hatte sagte mir diese oft, dass man menschen ohne zahl finde, die den zeitgeist
widrespiegelten aber eigentlich niemanden mehr der dem zeitgeist widersteht. dennoch halten sich doe beknieer
des zeitgeistes für nahezu revolutionär. so furchtbar arm und verblendet!
Skurril… … mag er sein, aber unser Erzbischof ist ein wackerer und überzeugender Christ. Ein hervorragender
Prediger. Ich erinnere mich an eine Osterpredigt, in der er ohne das leiseste Zeichen von Zweifel von
der Kanzel schmetterte: „Die Auferstehung ist keine theologische Idee oder Glaubensüberzeugung – SIE
IST EINE TATSACHE, DIE WIR ZU AKZEPTIEREN HABEN!“ Das tat gut. Mehr davon!
Großherzogin von Gerolstein Er mag die Stadt nicht: „Wir haben hier wenigstens den Rhein, die Römer
haben nichts als den Tiber. Und dann der ganze Marmor, diese Palazzi, das ist nicht meine Welt.“ Und wir
zitieren, ganz ohne aufrechten Unterton und einfach nur aus Lust und Laune, die Großherzogin von Gerolstein:
Wenn man nicht hat, was man liebt, muss man lieben, was man hat. So freuen wir uns, dass S.E. auch das
begriffen hat und wünschen ihm einen aufrechten Lebensabend.
also, nichts gegen Köln, aber … … ich sitze gerade in Köln und schaue auf den Rhein, im strömenden
Regen, und ich finde es schon ziemlich plemplem, Köln mit der Begründung Rom vorzuziehen, dort gebe
es „nur“ den Tiber und so viele Palazzi … er ist schon ein leicht skurriler Typ, unser Herr Kardinal
…