Ein Philosoph hat lange nicht geglaubt, daß die Abscheulichkeit noch zu seinen Lebzeiten beginnen würde. Doch nun werden die Wahnsinns-Visionen der 60er Jahre von Perückenträgern umgesetzt.
Der emeritierte Münchner Philosoph Robert Spaemann.
(kreuz.net, Wien) „Ist ein solches Halbschwein mein Bruder, oder meine Schwester, oder was?“ Das fragte
der emeritierte Münchner Philosoph Robert Spaemann (81) anläßlich der Produktion von Mensch-Tier Hybridwesen
in Großbritannien.
Spaemann äußerte sich am vergangenen Montag zu dem Thema vor dem ‘Österreichischen
Rundfunk’.
Für Spaemann sind Experimente mit Chimär-Wesen kriminell und ein Angriff auf den Gedanken
einer Menschheitsfamilie:
„Ich persönlich finde das schlimmer, als einen Menschen umzubringen.“
Der
Philosoph vergleicht die Forschung mit Kleinstkindern, die angeblich therapeutischen Zwecken dient, mit
den Versuchen in nationalsozialistischen Konzentrationslagern.
Damals machten Ärzte mit Juden und anderen
Häftlingen Unterkühlungsversuche. Diese dienten später für die Behandlung von Soldaten an der Ostfront:
„Aber trotzdem waren diese Forschungen kriminell.“
Im Mai hatte
sich Spaemann auch in einem längeren, sehr lesenswerten Artikel im deutschen Monatsmagazin ‘Cicero’ über
Chimär-Wesen geäußert.
Dabei erinnerte er an lebensfeindlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte:
Als ich vor dreißig Jahren schrieb, die exzessiven Maßnahmen künstlicher Lebensverlängerung würden
mit Sicherheit in nicht ferner Zukunft den Ruf nach Euthanasie aufkommen lassen, da warf man mir absurde
Schreckensvisionen vor.
Als ich schrieb, die in Holland legalisierte Tötung auf Verlangen werde auf
eine schiefe Ebene führen, die mit der Tötung ohne Verlangen ende, verwies man mich auf die humanitäre
Tradition der Niederlande, die einen solchen fundamentalen Sprung ausschließe. Inzwischen werden dort
Tausende getötet, die nie danach verlangt haben.
Als das Klonen aufkam und auch das Klonen von Menschen
erwogen wurde, wies ich auf die Horrorvision von halbmenschlichen Schimären hin, eines der größten
Verbrechen, das Menschen begehen können, der Austritt aus dem Tao, das den unvordenklichen Rahmen des
Humanen bedeutet.
Ich glaubte allerdings nicht, daß der Startschuß hierfür noch zu meinen Lebzeiten
abgefeuert würde, und zwar im Vereinigten Königreich, dessen Richter noch mit Perücken Recht sprechen.
Die Vision der Befürworter
Der Philosoph erklärt in dem ‘Cicero’-Beitrag auch, warum es hochproblematisch
ist, das menschliche Erbgut planmäßig verbessern zu wollen.
Er erinnerte dabei an die Visionen der
Befürworter auf einer Konferenz in den 60er Jahren.
Bei dem Symposium forderten die Teilnehmer die Produktion
von intelligenten Menschen, die Krankheitserregern
Robert Spaemann
„Es fehlen die Kriterien, um eine systematische
Verbesserung des menschlichen Genpools ins Auge fassen zu können. Was ist ein wünschenswerter Mensch?“
bei
interplanetarischen Aufenthalten widerstehen könnten und gleichzeitig die Produktion von einfältigen,
aber fleißigen und zufriedenen Sklavennaturen, um die niederen Dienste zu leisten.
Spaemann warnt, daß –
wenn die qualitative Identität der Mensch planbar würde – diese „humanbiologische Planwirtschaft“ nicht
den Eltern überlassen werde.
Ein weiteres Argument ist für den Philosophen noch schwerwiegender:
„Es
fehlen die Kriterien, um eine systematische Verbesserung des menschlichen Genpools ins Auge fassen zu
können. Was ist ein wünschenswerter Mensch? Soll er intelligenter sein oder glücklicher? Oder warmherziger,
kreativer, genügsamer, robuster, sensibler? Man muß die Frage nur stellen, um ihre Absurdität zu erkennen.“
Auch die Bekämpfung von Krankheiten und angeblichen Defekten durch einen Eingriff in die Keimbahn sieht
Spaemann kritisch:
„Was ist ein eindeutiger Defekt? Eine Abweichung von der Norm? ‘Gesundheit’ im Sinne
des Gesundheitsbegriffs der Weltgesundheitsorganisation?“
Gemessen am Gesundheitsbegriff „eudaimonia“
der Griechen bewertet Spaemann die damaligen Dissidenten in der Sowjetunion als „psychisch Kranke“.
Die
Dissidenten waren unangepasst und litten unter der herrschenden Normalität – beschreibt Spaemann:
„Sie
wollten lieber leiden, als das Abnormale dieser Normalität nicht mehr zu empfinden.“
Spaemann warnt,
daß Menschen bald nur noch jene Rücksichten zuteil werden, welche Tierschutzgesetze für Schweine vorschreiben,
bevor diese geschlachtet werden.
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134 Lesermeinungen
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@F.G. „Die Seele, die zu dieser tiefen und weiten Wandlung gerufen ist, kann zu dem anfänglichen Aufbruch
auf verschiedene Weise gelangen. Sie kann durch ihre eigene, natürliche Entwicklung dazu kommen, die
sie unbewusst zum Erwachen führt. Sie kann durch den Einfluss einer Religion oder die Anziehungskraft
einer Philosophie dahin kommen. Sie mag sich dem anfänglichen Aufbruch durch eine langsame Erleuchtung
nähern, oder demselben durch ein plötzliches Angerührtwerden oder eine schreckliche Erschütterung
entgegenstürzen. Sie kann durch Druck äußerer Umstände oder innerer Notwendigkeiten dahin gestoßen
oder geführt werden, durch ein einziges Wort, das die Siegel des Geistes bricht, oder durch eine lange
Reflexion, durch das ferne Beispiel eines, der den Pfad gewandert ist oder durch Berührung und täglichen
Einfluss. Der Natur und den Umständen entsprechend kommt der Ruf. Wie er auch kommen mag, eine Entscheidung
muss da sein, des Geistes und des Willens und, als ihr Ergebnis, ein vollständiges und wirksames Sich-Selbst-Geben.
Eine neue spirituelle Idee-Macht aufnehmen, eine Aufwärtsorientierung im Wesen, eine Erleuchtung, eine
Wende oder Bekehrung, die das Verlangen des Willens und Herzens sich ganz zu eigen macht, das ist jener
folgenschwere Akt, der wie ein Same alle Früchte, die der Yoga zu geben hat, in sich birgt… Das Herz
muss sich darauf werfen als auf das eine, das zu begehren ist, und der Wille als das eine, das getan werden
muss.“ Aurobindo :(3
#133 Nachtlaterne 09:48:17 | Dienstag, 10. Juni 2008
Über 30 mal spricht Jesus warnend von der Hölle für unbußfertige Seelen, öfter als das gesamte Alte
Über 30 mal spricht Jesus warnend von der Hölle für unbußfertige Seelen, öfter als das gesamte Alte
Testament. „Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch – das heißt
kein Götzendiener – erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes. Niemand täusche euch mit leeren
Worten: All das zieht auf die Ungehorsamen den Zorn Gottes herab. Habt darum nichts mit ihnen gemein! „
Epheser 5 „Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht!
Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe
noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.“ 1 Kor.
6 „Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes.
Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib
ein Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?“ 1 Kor. 7
Werter Florian, Sie zitieren (sic!): „„Es wird nicht mehr diskutiert, man verurteilt; es wird nicht mehr
argumentiert, man beschuldigt; es wird nicht mehr bewiesen, man zwingt auf.“ Benoist Ein untrügerisches
Zeichen dafür, daß die Moderne sich ihrem Ende nähert, daß sie am Ende ist.“ Hätten Sie freundlicherweise
die Güte, dieses Zitat (über die Ursachen des Endes der Moderne) mit einschlägigem hiesigem Schreiben
in Korrelation zu setzen?
@F.R. Das stimmt nicht und das wissen Sie auch zu gut. Sie legen es bewusst häufig auf plumpe Angriffe
und Beleidungen an. Aber keine Sorge, ich lasse es nicht an mich heran. Wenn mir jemand aus meinem persönlichen
Umfeld, Familie o. Freunde was an den Kopf schmeißt, dann mag das schmerzen – nicht aber bei Sprüchen
von virtuellen Leuten, die man auf irgendwelchen obskuren Internetseiten kennenlernt. Danke für die vielen
Sprüche u. Gloria TV. Muss jetzt schlafen. Ich stelle aber bei Gelegenheit mal ein paar Sprüche u. Gedanken
östlicher Philosophen ein. Mal gespannt, ob Sie was damit anfangen können, oder ob Sie die Wände hochgehen…
@F.G. Ich bin ja mal echt beeindruckt, dass Sie es schaffen, mir zu schreiben, ohne ausfallend oder beleidigend
zu werden, aber der Sinn Ihrer vielen Zitate erschließt sich mir nicht. Es mag für Sie der richtige
Weg sein, nicht jedoch für mich. Besuche ich eine Messe, dann empfinde ich nichts. Es ist nicht mein
Weg. Zum Glück gibt es ja viele Wege.
F.R… Wenn man sich an Maria wendet und sie liebt, läßt sie sich an Großmut nicht übertreffen. Auf
diese Weise siegt man über den Teufel.Maria ist eben die Schlangenzertreterin, die schon auf den ersten
Seiten der Heiligen Schrift vorhergesagt wurde; sie ist die apokalyptische Frau, welche der Widersacher
zu beseitigen versucht, durch sie aber besiegt wird. Vianney betet zu ihr bei einer Beschwörung des bösen
Feindes: „Maria! Verlaß mich nicht einen Augenblick, sei immer an meiner Seite! Vertreib den Teufel,
der diese Seele unter seiner Herrschaft hält, der ihr nachstellt und sie von einer aufrichtigen Beichte
abzuhalten sucht!“
@F.G. 1-1G2B „Die göttliche Gerechtigkeit offenbart sich auf Erden schon in den mannigfachen Gerichten,
die über einzelne und über ganze Völker kommen; ganz und unvollständig wird sie sich erst im letzten
großen Gericht enthüllen.“ (Friedrich Gustav Lisco Von diesem Gedankengut habe ich noch nie viel gehalten.
Da gibt es eine ganze Reihe voller „Spezialisten“, die damit sogar versuchen, den Holocaust zu rechtfertigen.
Womit wir wieder beim Thema „Sie haben es ja verdient wären“.
Fr,R… Gott gibt jedem nach seinen Werken, nach den ä u ß e r n in Wort und Tat, als Früchten dessen,
was der Mensch innerlich ist, und nach den i n n e r n , Gedanken, Wünschen, Begierden, Vorsätzen, Entschließungen,
Plänen.“ (Friedrich Lisco 44) Gott wägt die Absicht. (Nachfolge Christi II 6) 1-1G2B „Die göttliche
Gerechtigkeit offenbart sich auf Erden schon in den mannigfachen Gerichten, die über einzelne und über
ganze Völker kommen; ganz und unvollständig wird sie sich erst im letzten großen Gericht enthüllen.“
(Friedrich Gustav Lisco: Das christlich-apostolische Glaubensbekenntnis. Berlin 1842, S. 44) www.etika.com/deutsch1/1-1g2.htm
Ps: Danke für die Erinnerung
Wow, Geyer aka Leopoldine Wassn geiler Copy&Paste-Beitrag! Sie wissen schon, dass Sie sich hier einfach
fremdem geistigen Eigentums bemächtigen? Eine Quellenangabe könnte nicht schaden. Leider stammt kein
Wort des Textes aus Ihrer eigenen Feder: www.etika.com/deutsch4/49lb41.htm
die Identität der meisten westeuropäischen Völker ist nicht deshalb gefährdet, weil sich Ausländer
auf ihrem Boden aufhalten und leben, sondern vielmehr weil ihre Identität bereits weitgehend aufgelöst
ist. Eine Identität fühle sich um so mehr bedroht, als sie sich bereits verwundbar, unsicher, ja überhaupt
aufgelöst wisse. Deshalb sei sie nicht mehr fähig, auf einem fremden Beitrag aufzubauen, um ihn in ihre
Wesensmerkmale einzubauen. Im gegenwärtigen Klima gesellschaftlicher Anomie und weitverbreiteten Nihilismus
haben die Verfechter der herrschenden Ideologie nichts mehr zu bieten als überholte Phrasen, die von
den Medien zum Überdruß wiedergekäut und dogmatisiert werden. Das herrschende spätmoderne Denken hat
sich in eine Gedankenpolizei verwandelt, hat eine Diktatur der öffentlichen Meinung geschaffen. „Es wird
nicht mehr diskutiert, man verurteilt; es wird nicht mehr argumentiert, man beschuldigt; es wird nicht
mehr bewiesen, man zwingt auf.“ Benoist Ein untrügerisches Zeichen dafür, daß die Moderne sich ihrem
Ende nähert, daß sie am Ende ist.
evolutionstheorie Ende der Neunziger kursierte folgende Geschichte über einen chinesischen Paleontologe
im Internet: Er habe Fosile gefunden, die inkonsistent mit der Evolutionstheorie nach Darwin wären. Bei
seinen Vortragsreisen auch in den USA versuchten Evolutionisten ihm eine „Verbaltachtel“ zu verpassen.
Seine Antwort darauf lautete immer: „In my country we can criticize Darwin but not the government. In
America you can criticize the government but not Darwin. Joseph Sobran’S Washington Watch, August 26,
1999: Scientific Heresy
Da wir gerade dabei sind, hier noch der letzte Satz der Kantate, auf den ich besonders nachdrücklich
hinweisen möchte – wenn auch die Menantes-Dichtung vielleicht nicht gerade seine glücklichste Eingebung
war … : Himmlische Vergnügsamkeit, welches Herz sich dir ergibet, lebet allzeit unbetrübet und genießt
der güldnen Zeit, himmlische Vergnügsamkeit. Göttliche Vergnügsamkeit, du, du machst die Armen reich
und dieselben Fürsten gleich, meine Brust bleibt dir geweiht, göttliche Vergnügsamkeit,
@rosenkreuzerin rottenmaier …das wär doch auch ein klangvoller Nick! Ja, klar gibts Tage der Offenen
Tür. Ich sag Ihnen gern Bescheid und stelle Sie dann mal den richtigen Leuten vor. (HUHU, SOZIALKATHOLISCH
UND ANDERE! Hab Euch gerade ne prima Vorlage zum Ablästern geliefert!) Ebenfalls an alle: Was ist eigentlich
heute hier los? Seit dem frühen Morgen sind alle voll aggro…haben wir bald Vollmond, oder wie? Muss
direkt mal nachgucken.
@Pünktchen Ja, wenn Sie das so sehen … Zitiert wurde die Bachkantate „Ich bin in mir vergnügt“, die
vielleicht unbekannteste, wiewohl sehr höhrenswerte Bachkantate. Der Text stammt von Christian Friedrich
Hunold (Menantes), der mit Bach befreundet war. Jener war übrigens alles andere als ein vergnügsamer
oder genügsamer Mensch, eher ein exzessiver Schuldenmacher …
Brandenburgis: „Ich bleibe still vor mich: Verzagte Hunde bellen.“ Diese Gedichtzeile paßt überhaupt
nicht auf Sie! Um im Bilde zu bleiben: Sie wirken eher wie ein angeschossener Köter, der vernehmlich
bellt und aufjault!
@Clarissa colonia Freut mich ja außerordentlich, daß Sie wenigstens mein Zitat anerkennen. Für die
von Ihnen vorgeschlagene Tätigkeit wäre ich sicherlich geeignet, da ich in meinem Leben an jeder Stelle,
an die ich gestellt wurde, Optimales geleistet habe. Um die rechte Würdigung wäre mir auch nicht bange, –
so etwas kann man ja beeinflussen, wenn man darauf Wert legt. Die Gosse gebe ich gerne zurück, – ich
habe hier auf x-net immer nur zurückbeleidigt, wie man leicht nachvollziehen kann. Bei der Gelegenheit
gleich noch @Pünktchen Eine akademische Karriere mag Ihnen anstrebenswert erscheinen, das was mir erstrebenswert
ist, nämlich ein behagliches und harmonisches Familienleben, das habe ich erreicht und darf bei der Gelegenheit
gern auch wieder Bach zitieren: Ich bin in mir vergnügt, ein andrer mache Grillen, Er wird doch nicht
damit den Sack noch Magen füllen. Bin ich nicht reich und groß, nur klein von Herrlichkeit, macht doch
Zufriedensein in mir erwünschte Zeit. Ich rühme nichts von mir: Ein Narr rührt seine Schellen; Ich
bleibe still vor mich: Verzagte Hunde bellen. Ich warte meines Tuns und laß auf Rosen gehn, die müßig
und darbei in großem Glücke stehn. Was meine Wollust ist, ist, meine Lust zu zwingen; Ich fürchte keine
Not, frag nichts nach eitlen Dingen. Der gehet nach dem Fall in Eden wieder ein Und kann in allem Glück
auch irdisch selig sein. :(3
Werter Brandenburger, danke zunächst für die Zitation im Wortlaut incl. Quellenangabe. Außerdem bin
ich sehr beruhigt, daß wenigstens Sie so sauber zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden können; meinen
Sie nicht, daß da eine Tätigkeit am Gerichtshof der Apostolischen Pönitentiarie Ihren außerordentlichen
Fähigkeiten entgegenkäme, so man sie denn dort zu würdigen wüßte. Schließlich, möge mir die Wiederholung
verziehen sein, noch ein Wort zu Ihrer Stilistik: Wenn Sie meinen, Ihre Meinung sei die Richtige, ja sogar
die einzig mögliche, sei Ihnen das gegönnt und jedermann freute sich mit Ihnen über so viel Richtungsweisung.
Mit Ihren Anleihen (so es denn nur solche wären) aus der stilistischen Gosse reißen Sie aber leider
mit dem podex ein, was Sie mit den Händen gebaut haben; wer solchen Stils bedarf, zeigt damit lediglich,
daß er unrecht haben muß! sapienti sat.
@KAckklarisse Arnold Gehlen: Moral und Hypermoral – Eine pluralistische Ethik. Wiesbaden 1969, S. 185:
„Teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben. Das geht
über die Demütigung der geistigen Abtrennung noch hinaus, dann wird das Reich der verkehrten Welt aufgerichtet,
und der Antichrist trägt die Maske des Erlösers, wie auf Signorellis Fresco in Orvieto. Der Teufel ist
nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist,
wie im Menschen, sondern Herrschaft. Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis,
er stiftet das Reich der Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.“ Letzteres
trifft uneingeschränkt auf Sie und ihre widerliche modernistische Gesinnungslumperei zu.
Ressentiment uncovered: Lebensgrundlage aller deutschen Hochschullehrer ist eine fast genzenlose Feigheit
und Servilität. Bei Brandenburgis hat es zu einer höheren akdemischen Karriere nicht gereicht, nun müssen
alle erfolgreicheren Hochschul-Laufbahnen angeschwärzt werden. Seine eigene Banalität deutet er als
„Mut“ und „Konsequenz“, während ihm das deutsche Hochschulsystem – und womöglich Prof. Spaemann persönlich!?! –
geistige Unzulänglichkeit attestieren mußte! Armes Würstchen und Gernegroß!
Erstens, glaube ich, lehrte Gehlen in Wien nur zwei Jahre und zweitens läßt sich sein (ohne Quellenangabe)
vorgelegtes Zitat auch trefflich auf die Ideologie des Nationalsozialismus beziehen, der Gehlen wohl nicht
nur innerlich nahestand. Ihn und Martin Heidegger ins gleiche Joch spannen zu wollen (wohl wegen vermeintlich
nationaler oder sozialistischer Gesinnung?) mag ja für Gehlen zutreffen, für Heidegger aber sicher nicht –
oder haben Sie dafür Belege außer seiner Rektoratsrede? Bleiben Sie beim Sieben des märkischen Sandes,
bei Ihrem Wunschtraum preußischer imperialer Größe, arbeiten Sie Ihre protestantische Kindheit auf,
und, wenn Sie ansonsten nichts zu tun haben, tun Sie es doch bitte nicht hier.
@Genoveva Wie kommen Sie auf die Idee (die ich jetz mal völlig abwegig nennen möchte) ich, oder irgend
ein anderer Kritiker des neurömischen Modernismus hätte „die Gemeinschaft mit der Kirche“ aufgegeben?
Selbst wenn ich Sedis wäre, was ich, wie jeder hier sehen kann nicht bin, müßte das nicht der Fall
sein und wäre das nicht der Fall. SIE leben in einer Scheinwelt, denn ICH bin es ja, der konstatiert,
daß es den für die soziale Ordnung notwendigen Monarchen nicht mehr gibt. Sie – und mit ihnen Spaemann –
können die Defekte der sozialen und kirchlichen Ordnung nicht einmel ERKENNEN. Die Kirche hat es SO immer
gegeben, sie bleibt nämlich – im Gegensatz zu den modernistischen Wahnvorstellungen immer gleich. Gott
ist der, der er zur Zeit des Tridentinums war und auch zur Zeit des Nizenums. Deshalb ist das Traditionsprinzip
so sinnvoll und notwendig. Ihr Hochachtung vor deutschen Professoren teile ich tatsächlich nicht. Nolte
und Zehm sind immerhin gemaßregelt worden und aus der offiziellen Presse hinaus-zensiert. Die einzigen
Philosophen aus brd, die mch beeindurcken konnten waren Heidegger und Gehlen, der allerdings in Wien lehrte
und das Wort prägte: „Teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in
ihm zu leben.“ Dies Wort paßt wohl besonders gut auf unsere modernen Päpste.
@El Greco u. möchtegerne-kathole Moin zusammen, … ist halt übliche Denunziation, weil Priester als
kalte lieblose Betmaschinen dargestellt werden. zuerst einmal ist mir das Gedicht in den falschen Thread
geraten. Ich bin gegen die Frankenstein-Experimene genauso, wie ich schlichtweg alle Tierversuche u. unethische
Experimente der Medizin ablehne. Priester sind zudem nicht per se lieblose Betschwestern, aber ein Großteil
der katholischen User von kreuz.net sind lieblose Betschwestern und Hassprediger noch dazu. Da ich mich
aktuell mit William Blake beschäftige, fand ich sein Gedicht „I went to the Garden of Love“ so treffend
wie die Faust aufs Auge. Man könnte meinen, der Gute hätte zu Lebzeiten einen Blick auf kreuz.net werfen
dürfen. Kreuz.net hätte als Sujet für dieses Werk gut herhalten können. I went to the garden of love
And saw what I never had seen; A Chapel was built in the midst, Where I used to play on the green. And
the gates of this Chapel were shut And „Thou shalt not,“ writ over the door; So I turned to the Garden
of Love That so many sweet flowers bore. And I saw it was filled with graves, And tombstones where flowers
should be; And priests in black gowns were walking their rounds, And binding with briars my joys and desires.
:(3 @Freimaurerin: Gibt es in der Loge eigentlich sowas wie einen Tag der offenen Tür oder können Sie
mich sonst irgendwie einschleusen? Mein Interesse steigt. Gruß von der Rosenkreuzerin
@El Greco: Wenn Sie glauben, Sie bereicherten das Forum, täuschen Sie sich gewaltig. Wer hechelt sonst
noch clarissa colonia hinterher, ohne jede Aussicht auf Erfolg? El Greco war ein Humanist, der sich an
die Gegenreformation verkaufte, weil er nicht verhungern wollte. Das schmälert seine Kunst in keiner
Weise. Sie aber sind ein Hochstapler der Sonderklasse. Sie geben unter einem Namen Gesülze zum Besten,
das einer Verunehrung eben dieses Namens gleichkommt. Wer sich El Greco nennt, sollte nicht nur Ordinäres
zu bieten haben. Henley verheizen Sie zur bloßen Selbstdarstellung. „I am the master of my fate: I am
the captain of my soul.“ Und morgen, nach meinem anstrengen Tag inmitten von wuseligen Assistentinnen ,
werde ich Ihnen meine Meinung zu den Frankensteinchen Experimenten kundtun. So jemanden haben wir hier
gerade nicht gebraucht! An Großkotzen besteht nämlich kein Mangel!
@Freifreulein Nein, el Greco setzt noch eine Meldung ab, nachdem er sich einen schönen Schüttelreim
für das Freifreulein zurechtgelegt hat und bevor er sich zur Ruhe bettet. Da sie scheinbar vom Teufel
geritten wurden lege ich Ihr Folgendes ans Herz: Out of the night that covers me, Black as the Pit from
pole to pole, I thank whatever gods may be For my unconquerable soul. In the fell clutch of circumstance
I have not winced nor cried aloud. Under the bludgeoning of chance My head is bloody, but unbowed. Beyond
this place of wrath and tears Looms but the Horror of the shade, And yet the menace of the years Finds,
and shall find me, unafraid. It matters not how strait the gate, How charged with punishments the scroll
I am the master of my fate: I am the captain of my soul. Und morgen, nach meinem anstrengen Tag inmitten
von wuseligen Assistentinnen , werde ich Ihnen meine Meinung zu den Frankensteinchen Experimenten kundtun.
@el greco Aaaah ! Wollte nach Ihrem letzten Posting gerade immer noch verständnislos und frustriert
zu Bett gehen, als mich die Erleuchtung traf. Sie glauben (und da sind Sie wohl nicht der Einzige), ich
bin das Frollein bzw. sie ist ich! Das erklärt natürlich alles. Es stimmt nur nicht, aber da rede ich
wohl gegen ne Betonwand, genau wie Frl. Rottenmaier bei anderer Gelegenheit… (Sie hatte übrigens selbst
von Prosa gesprochen. Ach nein, das war ich, um alle in die Irre zu führen.) Wg. der anderen Sache fragen
Sie mal aufrechterkatholik, der hat auf Anhieb erraten, zu welcher Großloge ich gehöre. (Nun dürfen
Sie mal ein bisschen rätseln. Wenn Sie möchten.) Da nun alles geklärt ist, kann ich beruhigt schlafen
gehen. Allerseits eine gute Nacht!
Werter Ultramontanus, Ihr Posting bezog sich also nur auf den Sprachgebrauch; was diesen betrifft, gebe
ich Ihnen natürlich recht und bekenne mich unreflektierten, sprachsinnlosen Pleonasmus’ für schuldig.
Bona nox, volumus dormitum ire! cc.
@freimaurerin Verehrteste, jetzt kann ich doch bei Ihren Verständnisproblemen mit El Greco unfehlbar
eingreifen: El Greco möchte, daß Sie jetzt nicht pennen, sondern wachen und beten. Er möchte, daß
Sie nicht in Versuchung geraten, und er möchte, daß Ihr Geist willig sei und Ihr Fleisch stark. Ich
habe nicht ganz so präzise Vorstellungen über Ihre Nachtruhe, sondern wünsche, daß alles, was Sie
in dieser Nacht tun oder lassen mögen, Ihnen zum Besten gereiche. In diesem Sinne bin ich wie stets Ihr
ganz ergebener alter Rheinländer
@Freulein Wer hanebüchene Poesie :(3 zu diesem Thema zum Besten gibt, sollte sich nicht wundern. Verraten
Sie mir doch bitte die Großloge, derer sie angehören. Da sich die Maurer auch im Netz freizügig zeigen
, sollte dies kein Fehlverhalten sein, das ein hochnotpeinliches Verhör für sie nach sich zieht, für
sie.
Werte Genoveva, daß Sie keine persönlichen Kenntnisse über die Mayener Unterbringungsverhältnisse
für Damen von Stand besitzen, beruhigt mich außerordentlich, noch mehr, daß Sie von der Höhe des Genovevenbergs
sprechen und nicht aus der endmoränengeprägten Niederung des märkischen Sandes. Bei unserem Brandenburger
schwanke ich in der Einschätzung; Schlechtigkeit würde ich ex ante nicht unterstellen; aber aus der
Perspektive Ihres Berges könnte man ignorantia crassa et supina sicher schon unter den Deliktsvorsatz –
und dessen moralische Wertung – subsumieren. Ihnen eine gute Nacht wünschend, bin ich Ihre cc.
@el greco Tut mir Leid, aber ich kann Ihnen nicht folgen – auch nach mehrmaligem Lesen nicht. Liegt bestimmt
an mir. Oder am Wetter. Macht vielleicht auch nichts.
Werte clarissa Obwohl ich gar nicht weit von Mayen geboren bin (cismosellar sozusagen), habe ich meinen
Namen von der Stadtheiligen von Paris. Mich hat also weniger der kalte Moder eines Gefängnisses getroffen,
als vielmehr die Hitze des Feuers, in der die revolutionären Gauner meine Knochen post mortem meinten
verbrennen zu müssen. Was den Herrn aus Ostdeutschland angeht: Ich muss den von Ihnen vorgeschlagenen
Varianten der Ignoranz und der Provokation noch die Schlechtigkeit hinzufügen – Kombinationen sind natürlich
nicht ausgeschlossen. So erfreulich seine Aufwertung des vorkonziliaren Volksschullehrers auch sein mag:
einen der größten zeitgenössischen katholischen Denker (sicher um eine Potenz bedeutender als unser
regierender Heiliger Vater) einen philosophischen Dilettanten zu schimpfen, weil er nicht den eigenen
verquasten Weg der Selbstausschließung aus der Kirche gegangen ist, ist nicht nur dumm, sondern auch
verwerflich.
@Freimaurerin Gute N8! Mt 26,41: Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist
willig, doch das Fleisch ist schwach Ich hoffe, ich habe Sie nicht beim Gute-Nacht-Gebet gestört. Und
Schüttelreime sind kurzweiliger Momente angemessener, als dass sie die Diabolik des 21. Jahrhunderts
zu kommentieren vermögen, so wie sie im Artikel dem Leser vor Augen geführt werden. Und da ist es mir
gleich, ob diese (die Diabolik) in Poesie oder in Prosa daherkommt.
@el greco Das hätte mich auch arg gewundert, wenn Sie erst morgen den freundlichen Hinweis gepostet hätten.
Äh…wieso? Hätte ich’s lieber erst morgen tun sollen? Schüttelreime, tja, ist wohl Geschmackssache,
aber Schüttelreime sind immer noch eher Poesie als Prosa. Oder?
Werte Genoveva (ist das Verlies in Mayen nicht etwas feucht gewesen?), unser Brandenburger ist entweder
ein Provokateur, oder ein Ignorant, wie sie trefflich bemerkten: Gegen die Provokation spricht aber die
verve mit der er hier agiert, also bleibt uns nur die Annahme der Unwissenheit. Das ist aber der Unterschied
zwischen Kenntnis und Halbwissen: Kenntnis stellt sich immer wieder selbst in Frage zur Sicherung der
eigenen Erkenntnissicherheit. Wenn man aber in (nahezu) jedem Wissensgebiet nur ein Buch gelesen hat,
eröffnet sich die Chance zur methodischen Kritik gar nicht.
@Freimaurerin Das hätte mich auch arg gewundert, wenn Sie erst morgen den freundlichen Hinweis gepostet
hätten. Wobei, über *Poesie* lässt sich hier trefflich streiten. Ich denke da vielmehr an Schüttelreim.
Freundlichst
@Brandenburger: Was sind Sie doch für ein Ignorant Alles was Spaemann sagt, gehört zum christlichen
Allgemeingut. Das hätte vor 50 Jahren noch jeder Volksschulehrer in deutschen Landen genau so gesagt.
DAs Anhören von seinen Vorträgen ist Zeitveschwendung Den Volksschullehrer hätte ich dann doch gerne
mal gesehen … Seien Sie doch wenigstens ehrlich: Sie können es nicht ertragen, daß es einen Menschen
gibt, der an der Alten Messe festgehalten hat, OHNE die Gemeinschaft mit der Kirche aufzugeben und auf
den aufgrund seiner geistigen Potenz auch Päpste hören. Stattdessen haben Sie sich in eine selbstgemachte
Schein-Welt geflüchtet – mit Monarchen, die es nicht mehr gibt und einer Kirche, die es so zum Glck nie
gegeben hat. Und Sie Scheinwelt-Souverän wollen dann Professor Spaemann anpinkeln – welche Peinlichkeit.
Nachtgedanken „Ich ging in den Garten der Liebe und sah was ich niemals gesehen, ein Kloster fand ich
errichtet und direkt im Zentrum dort stehen. Das Kloster war fest verschlossen. „Du sollst nicht“ stand
über dem Tor So verließ ich den Garten der Liebe, in dem nun die Rose erfror. Da sah ich die vielen
Gräber mit Steinen wo Blumen sonst stehen und in ihren schwarzen Gewändern, die betenden Priester dort
gehen. Sie schreiten hier Runde um Runde, ein Blick traf mich müde und schwer. Das Herz meiner Wünsche
und Freuden schlägt seit diesem Tage nicht mehr.“ Sorry, wenn ich hier wieder mal „Freimaurerprosa“ von
Blake einstelle. Aber es passt so zu kreuz.net Ich friere schon… Gute N8!
@Brandenburgis: Die Hl. Schrift ist historisch gesehen nicht die älteste Schrift der Menschheit, sondern
es gibt bei weitem ältere Schriften und Urkunden. Beim Staat geht es um das irdische Zusammenleben, und
deshalb keineswegs zuerst um die Religion. Der Staat ist deshalb vom Menschen gestiftet, und nicht von
Gott selbst, sondern nur indirekt durch Gott, indem Er den Menschen und die Familie gestiftet hat. Der
ideale Staat sollte deshalb religiös neutral sein und allen seinen Bürgern religiöse Freiheit erlauben.
Die Hl. Schrift ist nun einmal die älteste Urkunde des Menschengeschlechtes und vom hl. Geist inspiriert
dazu. Außerdem geht es beim Staat IMMER um religiöse Fragen, denn der Staat ist von Gott gestiftet.
Gute Nacht für heute und Gott befohlen auf die Fürsprache St. Peter und Paulus!
@Bradenburgis: Ausschließlich die Hl. Schrift als Quelle für jede Wissenschaft anzusehen, das ist die
Haltung eines Bibelprotestanten, aber nicht des Katholiken. Der Katholizismus ist keine Buchreligion,
im Unterschied zum Protestantismus und zum Islam.
@Heinrich v. Ofterdingen: Die Elternfamilie müßte man aber als Monarchie betrachten Da haben Sie recht.
Die Nichtelternfamilie ist normalerweise eine Demokratie oder eine Wahlmonarchie auf Zeit – siehe auch
die Klöster.
Lieber Marcelus, sie unterscheidet sich darin, dass die Monarchie die Herrschaft eines Einzelnen als dauerhaft
für seine Lebenszeit definiert, seine Macht als umfassend. Jedoch auch dadurch, dass seine Macht von
Rechtssubjekten getragen wird, die bereits Rechtssubjekte mit umfassenden Rechten sind und die dadurch
auch über Kompetenz verfügen. In der modernen Demokratie ist das Element der Kompetenz völlig ausgeblendet.
Demgemäß verführend sind die Wahlwerbung. Darin ähnelt sonderbarerweise die moderne Demokratie der
modernen Dikatur, die ja auch über ein nicht zu unterschätzendes persuasives und plebiszitäres Moment
verfügt.
Lieber Marcelus, Ihre Meinungen in Ehren, aber eine Wahlmonarchie ist doch noch mal was andes als eine
Demokratie, als eine Demokratie moderner Prägung zumal, die von Ihren Kritikern als Demokratur, je nach
Standpunkt, verunglimpft oder zutreffend charakterisiert wird.
@Heinrich v. Ofterdingen: Die Erbmonarchie ist die korrumpierte Form des ursprünglichen Modus’ der Wahlmonarchie –
siehe auch die Entstehung von Erbmonarchien als Bestandteil des Hl. Römischen Reiches, dessen Oberhaupt
(Kaiser) selbst bis 1806 Wahlmonarch geblieben ist, und das Reichsoberhaupt nie zu einem Erbmonarchen
gemacht hat.
Lieber Marcelus, Ihre Meinung in Ehren, aber scheint es nich eher so, dass die Wahl-Monarchie die erste
Regierungsform war, die dann in die Erb-Monarchie mündete?
@Heinrich v. Otferdingen: Der Staat fußt auf der Familie, insbesonders auf der Elternfamilie mit dem
Vater als Oberhaupt. Ein Staat ist der Zusammenschluß von Familien, aber es gibt auch (eltern)familienlose
Individuen und solche, die in anderen Gesellschaften wohnen, die auch Familien sind, aber keine Elternfamilien
sind. Die Regierung des Zusammenschlusses der Familienverbände geschieht durch das gegenseitige Einvernehmen
der Familienverbände, also durch die Bestandteile der Familien, die damit die erste Form der Demokratie
bildeten.
Lieber Marcelus, Die Demokratie ist die Urstaatsform der menschlichen Gesellschaften … das müssen Sie
uns nochmal erklären. Ich dachte immer, die Monarchie wäre die „Urstaatsform“, die sich aus der Familie
entwickelte, mit einem Familienoberhaupt.
@Brandenburgis: Die Demokratie ist die Urstaatsform der menschlichen Gesellschaften und die offizielle
Staatsform der erfolgreichsten Staaten der Weltgeschichte. woher kommen nur Deine demokratsichen Neigungen??
@Heinrich Werter Heinrich, Sie sind offenbar stolz darauf, daß Sie nicht einmal meinen Namen richtig
schreiben können, weil Rechtschreibschwächen offenbar für Sie das Kennzeichen wahren Deutschtums sind.
Sie können meinen Namen nicht nur nicht richtig schreiben, Sie wissen ihn auch nicht zu deuten, also
eine kleine Nachhilfestunde: Ein alter Rheinländer ist kein Türke, sondern ein älterer Mensch, der
im Rheinland geboren und aufgewachsen ist und sich weiterhin als solcher fühlt, wenn er auch inzwischen
nicht mehr im Rheinland lebt. Die deutsche Rechtschreibung habe ich in einer rheinischen Volksschule von
1949 bis 1953 gelernt. Nun habe ich mir aber Mühe genug gegeben, Ihnen Auskünfte zu geben, von mir wird
man heute abend hier nicht mehr hören.
Das ist gewiß richtig, doch ich darf doch den Sprachgebrauch pflegen „seliger Kaiser“ in dem Sinne, daß
ich ihn als katholischen Abgestorbenen im Himmel vermute und ihn dort anrede.
@Brandenburgis: Ein Katholik darf privat zu jedem beten, den er im Himmel oder im Fegefeuer vor- zufinden
meint, aber die Verleihung des Titels „Seliger“ oder „Heiliger“ ist alleine der Kirchenautorität vorbehalten.
Danke Rheinländler, ich frage mich schon lange, warum Sie so wenig Rechtschreibfehler machen. Sind Sie
ein Türke, der Deutsch an der Volkshochschule gelernt hat. Das würde nicht nur Ihre weitgehend tadellose
Rechtschreibung, sondern auch ihre sonstige Desorientierung (Des=orient=ierung sic!) erklären!
@Brandenburgis: Kaiser Karl V. von Rom, als König von Spanien Karl I., wird von der Kirche nicht al…
ein Seliger verehrt, obwohl wir hoffen dürfen, daß er im Himmel ist.
Heinrich, Brandenburger, Marcelus Philosophen, Historiker, Menschenkenner, Spezialisten in deutscher Rechtschreibung
und Grammatik unter sich. Eine schöne Vorstellung! Weiter so!
Wahrscheinlich meinen Sie die Maßregelung des derzeitgen spanischen Königs Johannes Karl I. an den Staatspräsidenten
Hugo Chávez von Venezuela auf einer hispanoamerikanisch-spanischen Konferenz. Im Unterschied zum König
ist Staatspräsident Chávez allerdings vom Volk gewählt, und nicht von General Franco ernannt. Und da
können Sie wohl raten, wer mehr eine Berechtigung hat, seine Meinung kundzutun. Der spanische König –
eine Zierde seines Standes und hoffentlich doch auch von Ihnen geschätzt – hat letzthin zu einem Dummschwätzer
ein sehr wahres Wort gesagt
Das war allerdings nur unter dem gottseligen Kaiser Karl V. der Fall, dem erhabenen Sieger von Mühlberg.
Seliger Kaiser, bitte für das Deutsche Reich, bitte für Spanien!
@alter Rheinländer: Über die deutschen Philosophen haben Sie wahrscheinlich recht Der spanische König
war und ist aber für deutsche Katholiken noch nie eine maßgebende Autorität gewesen, sofern er nicht
gleichzeitig auch deutscher Landesherrscher war.
Ich hatte dem „Rheinländer“ geantwortet, der mich ohne Grund hier ständig beschimpft. Dises Unsitte
scheint unter rheinischen Katholiken endemisch zu sein …
@Heinrich v. Ofterdingen: Die früheren Bischöfe und Theologen haben zumindest inhaltlich den katholischen
Glauben weitergegeben, auch wenn sie teilweise im Konkubinat lebten, wie auch Päpste und deutsche katholische
Reichsbischöfe des Hl. Römischen Reiches. Die heutigen Bischöfe und Theologen sind größtenteils überhaupt
keine Wegweiser zu Christus, auch wenn sie für eine gerechte irdische Gesellschaft sind, während sie
an ein kommendes Christuskönigreich überhaupt nicht mehr glauben, weil sich Christus mit Seiner Wiederkunftsankündigung
damals geirrt hätte.
@brandenburgis Brandenburger, allein im Hochschulverband, der Interessenvertretung der deutschen Hochschullehrer,
gibt es deren ca. 23.000. Ich schätze, daß es die gleiche Zahl noch einmal an Nichtmitgliedern gibt.
Und Sie kennen das „Leben“ dieser -zigtausend Menschen so genau, daß Sie darüber „mit Sicherheit“ urteilen
können? Der spanische König – eine Zierde seines Standes und hoffentlich doch auch von Ihnen geschätzt –
hat letzthin zu einem Dummschwätzer ein sehr wahres Wort gesagt, das auch Sie beherzigen sollten.
Lieber Marcelus, wie sagte ein (anglikanischer) Erzbischof von Canterbury, als er auf seinen unsittlichen
Lebenswandel angesprochen wurde? „Haben Sie schon mal einen Wegweiser gesehen, der den Weg auch geht,
den er weist!“ Das hat sich als Motto offenbar auch im Katholizismus weit rumgesprochen.
@Brandenburgis: Da sind Sie mit den deutschen Hochschullehrern zu streng und ungerecht Ein Philosoph zu
sein, kann man schwer jemandem absprechen, der ein akademischer Philosoph ist, im Gegensatz zum katholischen
Glauben, den viele deutsche Katholizismuslehrer überhaupt nicht mehr haben.
Philosoph und Professor darf sich nur derjenige nennen, dessen Leben von der Liebe zur höchsten Weisheit
zeugt. Darunter fallen mit Sicherheit keine deutschen Hochschullehrer.
Lieber Brandenburger, das mag ja sein, es beweist aber nichts. Die philosophische Idee ist falsch oder
richtig, sie ist unabhängig vom Gnadenstand dessen, der sie als erster dachte oder auch nur aufschrieb.
Im Unterschied aber zu Spaemann, der weder in der Lage war zwischen stiftungsgemäßem katholischem Galuben
und zweitvatikanischem Modernismus zu unterscheiden, noch entsprechend zu handeln. Hat er sich nicht sogar
für die modernistischen Päpste eingesetzt?
Lieber brandenburger, ich kenne nicht alle seiner Schriften. Zu seinen Lebzeiten bekam ich gelegentlich
was zugesandt, seither habe ich aber wohl nichts mehr von ihm zwischen den Fingern gehalten. Er ist mir
weder im Positiven noch im Negativen übermäßig aufgefallen. Genuin philosophische Schriften hat er
wohl auch nicht verfasst. Das was ich zwischen Fingern hatte wies ihn als gewissenhaften und tiefreligiösen
Priester aus.
@ h-v-o Ja kennen Sie denn seine Predigten, seine Reden und sein Wirken überhaupt? Ich habe hier mit
Absicht einen letztlich kleinen Pfarrer als Bekenner gegen den Opportunisten und Schönredner Spaemann
gestellt!
Lieber Lebl, mir ist von philosophischer Potenz bei Milch nichts aufgefallen, insofern gebe ich dem Brandenburger
nicht recht. Aber Ihre dauernde Rechtsextremistenseherei, die hat was von der Kommunistenseherei eines
McCarthy.
@Brandenburgis: Vergleichen Sie einfach mal das Schicksal z.B. eines P. Hans Milch mit demjenigen Spaemanns,
dann wissen Sie, worum es geht. Und Milch hatte mindestens die gleiche philosophisch-theologische Potenz
wie S. Doch im Unterschied zu S. war er ein echter Bekenner, ein Heiliger. Milch ist eine Ikone der rechtsextremen
Szene. Es passt zu Ihnen, diesen Grenzgänger zum Märtyrer zu stilisieren.