Gentechnik
Schlimmer als Mord
Ein Philosoph hat lange nicht geglaubt, daß die Abscheulichkeit noch zu seinen Lebzeiten beginnen würde. Doch nun werden die Wahnsinns-Visionen der 60er Jahre von Perückenträgern umgesetzt.
Der emeritierte Münchner Philosoph Robert Spaemann.
Der emeritierte Münchner Philosoph Robert Spaemann.
(kreuz.net, Wien) „Ist ein solches Halbschwein mein Bruder, oder meine Schwester, oder was?“ Das fragte der emeritierte Münchner Philosoph Robert Spaemann (81) anläßlich der Produktion von Mensch-Tier Hybridwesen in Großbritannien.

Spaemann äußerte sich am vergangenen Montag zu dem Thema vor dem ‘Österreichischen Rundfunk’.

Für Spaemann sind Experimente mit Chimär-Wesen kriminell und ein Angriff auf den Gedanken einer Menschheitsfamilie:

„Ich persönlich finde das schlimmer, als einen Menschen umzubringen.“

Der Philosoph vergleicht die Forschung mit Kleinstkindern, die angeblich therapeutischen Zwecken dient, mit den Versuchen in nationalsozialistischen Konzentrationslagern.

Damals machten Ärzte mit Juden und anderen Häftlingen Unterkühlungsversuche. Diese dienten später für die Behandlung von Soldaten an der Ostfront: „Aber trotzdem waren diese Forschungen kriminell.“

Darstellung eines Chimärwesens
Darstellung eines Chimärwesens
© Rebecca Kennison, CC
Mit Vollgas und Perücke in den Abgrund

Im Mai hatte sich Spaemann auch in einem längeren, sehr lesenswerten Artikel im deutschen Monatsmagazin ‘Cicero’ über Chimär-Wesen geäußert.

Dabei erinnerte er an lebensfeindlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte:

Als ich vor dreißig Jahren schrieb, die exzessiven Maßnahmen künstlicher Lebensverlängerung würden mit Sicherheit in nicht ferner Zukunft den Ruf nach Euthanasie aufkommen lassen, da warf man mir absurde Schreckensvisionen vor.

Als ich schrieb, die in Holland legalisierte Tötung auf Verlangen werde auf eine schiefe Ebene führen, die mit der Tötung ohne Verlangen ende, verwies man mich auf die humanitäre Tradition der Niederlande, die einen solchen fundamentalen Sprung ausschließe. Inzwischen werden dort Tausende getötet, die nie danach verlangt haben.

Als das Klonen aufkam und auch das Klonen von Menschen erwogen wurde, wies ich auf die Horrorvision von halbmenschlichen Schimären hin, eines der größten Verbrechen, das Menschen begehen können, der Austritt aus dem Tao, das den unvordenklichen Rahmen des Humanen bedeutet.

Ich glaubte allerdings nicht, daß der Startschuß hierfür noch zu meinen Lebzeiten abgefeuert würde, und zwar im Vereinigten Königreich, dessen Richter noch mit Perücken Recht sprechen.


Die Vision der Befürworter

Der Philosoph erklärt in dem ‘Cicero’-Beitrag auch, warum es hochproblematisch ist, das menschliche Erbgut planmäßig verbessern zu wollen.

Er erinnerte dabei an die Visionen der Befürworter auf einer Konferenz in den 60er Jahren.

Bei dem Symposium forderten die Teilnehmer die Produktion von intelligenten Menschen, die Krankheitserregern
Robert Spaemann
„Es fehlen die Kriterien, um eine systematische Verbesserung des menschlichen Genpools ins Auge fassen zu können. Was ist ein wünschenswerter Mensch?“
bei interplanetarischen Aufenthalten widerstehen könnten und gleichzeitig die Produktion von einfältigen, aber fleißigen und zufriedenen Sklavennaturen, um die niederen Dienste zu leisten.

Spaemann warnt, daß – wenn die qualitative Identität der Mensch planbar würde – diese „humanbiologische Planwirtschaft“ nicht den Eltern überlassen werde.

Ein weiteres Argument ist für den Philosophen noch schwerwiegender:

„Es fehlen die Kriterien, um eine systematische Verbesserung des menschlichen Genpools ins Auge fassen zu können. Was ist ein wünschenswerter Mensch? Soll er intelligenter sein oder glücklicher? Oder warmherziger, kreativer, genügsamer, robuster, sensibler? Man muß die Frage nur stellen, um ihre Absurdität zu erkennen.“

Auch die Bekämpfung von Krankheiten und angeblichen Defekten durch einen Eingriff in die Keimbahn sieht Spaemann kritisch:

„Was ist ein eindeutiger Defekt? Eine Abweichung von der Norm? ‘Gesundheit’ im Sinne des Gesundheitsbegriffs der Weltgesundheitsorganisation?“

Gemessen am Gesundheitsbegriff „eudaimonia“ der Griechen bewertet Spaemann die damaligen Dissidenten in der Sowjetunion als „psychisch Kranke“.

Die Dissidenten waren unangepasst und litten unter der herrschenden Normalität – beschreibt Spaemann:

„Sie wollten lieber leiden, als das Abnormale dieser Normalität nicht mehr zu empfinden.“

Spaemann warnt, daß Menschen bald nur noch jene Rücksichten zuteil werden, welche Tierschutzgesetze für Schweine vorschreiben, bevor diese geschlachtet werden.
      
134 Lesermeinungen
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#134   Frollein Rottenmaier †   13:40:10 | Dienstag, 10. Juni 2008
@F.G.
„Die Seele, die zu dieser tiefen und weiten Wandlung gerufen ist, kann zu dem anfänglichen Aufbruch auf verschiedene Weise gelangen. Sie kann durch ihre eigene, natürliche Entwicklung dazu kommen, die sie unbewusst zum Erwachen führt. Sie kann durch den Einfluss einer Religion oder die Anziehungskraft einer Philosophie dahin kommen. Sie mag sich dem anfänglichen Aufbruch durch eine langsame Erleuchtung nähern, oder demselben durch ein plötzliches Angerührtwerden oder eine schreckliche Erschütterung entgegenstürzen. Sie kann durch Druck äußerer Umstände oder innerer Notwendigkeiten dahin gestoßen oder geführt werden, durch ein einziges Wort, das die Siegel des Geistes bricht, oder durch eine lange Reflexion, durch das ferne Beispiel eines, der den Pfad gewandert ist oder durch Berührung und täglichen Einfluss. Der Natur und den Umständen entsprechend kommt der Ruf.
Wie er auch kommen mag, eine Entscheidung muss da sein, des Geistes und des Willens und, als ihr Ergebnis, ein vollständiges und wirksames Sich-Selbst-Geben. Eine neue spirituelle Idee-Macht aufnehmen, eine Aufwärtsorientierung im Wesen, eine Erleuchtung, eine Wende oder Bekehrung, die das Verlangen des Willens und Herzens sich ganz zu eigen macht, das ist jener folgenschwere Akt, der wie ein Same alle Früchte, die der Yoga zu geben hat, in sich birgt… Das Herz muss sich darauf werfen als auf das eine, das zu begehren ist, und der Wille als das eine, das getan werden muss.“
Aurobindo :(3
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#133   Nachtlaterne   09:48:17 | Dienstag, 10. Juni 2008
Über 30 mal spricht Jesus warnend von der Hölle für unbußfertige Seelen, öfter als das gesamte Alte
Über 30 mal spricht Jesus warnend von der Hölle für unbußfertige Seelen, öfter als das gesamte Alte Testament.
„Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch – das heißt kein Götzendiener – erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes. Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das zieht auf die Ungehorsamen den Zorn Gottes herab. Habt darum nichts mit ihnen gemein! „ Epheser 5
„Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.“ 1 Kor. 6
„Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?“
1 Kor. 7
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#132   clarissa colonia   01:00:17 | Dienstag, 10. Juni 2008
Werter Florian,
Sie zitieren (sic!):
„„Es wird nicht mehr diskutiert, man verurteilt; es wird nicht mehr argumentiert, man beschuldigt; es wird nicht mehr bewiesen, man zwingt auf.“ Benoist
Ein untrügerisches Zeichen dafür, daß die Moderne sich ihrem Ende nähert, daß sie am Ende ist.“
Hätten Sie freundlicherweise die Güte, dieses Zitat (über die Ursachen des Endes der Moderne) mit einschlägigem hiesigem Schreiben in Korrelation zu setzen?
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#131   Bayern-Tradi   00:09:33 | Dienstag, 10. Juni 2008
@florian
Sehr gutes Video! O:)
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#130   Frollein Rottenmaier †   00:09:11 | Dienstag, 10. Juni 2008
@F.R.
Das stimmt nicht und das wissen Sie auch zu gut. Sie legen es bewusst häufig auf plumpe Angriffe und Beleidungen an. Aber keine Sorge, ich lasse es nicht an mich heran. Wenn mir jemand aus meinem persönlichen Umfeld, Familie o. Freunde was an den Kopf schmeißt, dann mag das schmerzen – nicht aber bei Sprüchen von virtuellen Leuten, die man auf irgendwelchen obskuren Internetseiten kennenlernt.
Danke für die vielen Sprüche u. Gloria TV. Muss jetzt schlafen. Ich stelle aber bei Gelegenheit mal ein paar Sprüche u. Gedanken östlicher Philosophen ein. Mal gespannt, ob Sie was damit anfangen können, oder ob Sie die Wände hochgehen…
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#129   Florian Geyer   00:04:57 | Dienstag, 10. Juni 2008
F.R…
www.gloria.tv/?video=lrhlmwgi…
ps: dass sie sichs schnell beleidigt fühlen ist resultat ihrer entwicklung – sie können nichts dafür
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#128   Frollein Rottenmaier †   23:55:13 | Montag, 9. Juni 2008
@F.G.
Ich bin ja mal echt beeindruckt, dass Sie es schaffen, mir zu schreiben, ohne ausfallend oder beleidigend zu werden, aber der Sinn Ihrer vielen Zitate erschließt sich mir nicht. Es mag für Sie der richtige Weg sein, nicht jedoch für mich. Besuche ich eine Messe, dann empfinde ich nichts. Es ist nicht mein Weg. Zum Glück gibt es ja viele Wege.
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#127   Florian Geyer   23:43:54 | Montag, 9. Juni 2008
F.R…
Wenn man sich an Maria wendet und sie liebt, läßt sie sich an Großmut nicht übertreffen. Auf diese Weise siegt man über den Teufel.Maria ist eben die Schlangenzertreterin, die schon auf den ersten Seiten der Heiligen Schrift vorhergesagt wurde; sie ist die apokalyptische Frau, welche der Widersacher zu beseitigen versucht, durch sie aber besiegt wird.
Vianney betet zu ihr bei einer Beschwörung des bösen Feindes: „Maria! Verlaß mich nicht einen Augenblick, sei immer an meiner Seite! Vertreib den Teufel, der diese Seele unter seiner Herrschaft hält, der ihr nachstellt und sie von einer aufrichtigen Beichte abzuhalten sucht!“
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#126   Frollein Rottenmaier †   23:32:19 | Montag, 9. Juni 2008
@F.G.
1-1G2B
„Die göttliche Gerechtigkeit offenbart sich auf Erden schon in den mannigfachen Gerichten, die über einzelne und über ganze Völker kommen; ganz und unvollständig wird sie sich erst im letzten großen Gericht enthüllen.“ (Friedrich Gustav Lisco
Von diesem Gedankengut habe ich noch nie viel gehalten. Da gibt es eine ganze Reihe voller „Spezialisten“, die damit sogar versuchen, den Holocaust zu rechtfertigen. Womit wir wieder beim Thema „Sie haben es ja verdient wären“.
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#125   Florian Geyer   23:26:40 | Montag, 9. Juni 2008
Fr,R…
Gott gibt jedem nach seinen Werken, nach den ä u ß e r n in Wort und Tat, als Früchten dessen, was der Mensch innerlich ist, und nach den i n n e r n , Gedanken, Wünschen, Begierden, Vorsätzen, Entschließungen, Plänen.“ (Friedrich Lisco 44) Gott wägt die Absicht. (Nachfolge Christi II 6)
1-1G2B
„Die göttliche Gerechtigkeit offenbart sich auf Erden schon in den mannigfachen Gerichten, die über einzelne und über ganze Völker kommen; ganz und unvollständig wird sie sich erst im letzten großen Gericht enthüllen.“ (Friedrich Gustav Lisco: Das christlich-apostolische Glaubensbekenntnis. Berlin 1842, S. 44)
www.etika.com/deutsch1/1-1g2.htm
Ps: Danke für die Erinnerung
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#124   Frollein Rottenmaier †   23:18:26 | Montag, 9. Juni 2008
Wow, Geyer aka Leopoldine
Wassn geiler Copy&Paste-Beitrag! Sie wissen schon, dass Sie sich hier einfach fremdem geistigen Eigentums bemächtigen?
Eine Quellenangabe könnte nicht schaden. Leider stammt kein Wort des Textes aus Ihrer eigenen Feder:
www.etika.com/deutsch4/49lb41.htm
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#123   Florian Geyer   23:12:18 | Montag, 9. Juni 2008
die Identität
der meisten westeuropäischen Völker ist nicht deshalb gefährdet, weil sich Ausländer auf ihrem Boden aufhalten und leben, sondern vielmehr weil ihre Identität bereits weitgehend aufgelöst ist. Eine Identität fühle sich um so mehr bedroht, als sie sich bereits verwundbar, unsicher, ja überhaupt aufgelöst wisse. Deshalb sei sie nicht mehr fähig, auf einem fremden Beitrag aufzubauen, um ihn in ihre Wesensmerkmale einzubauen.
Im gegenwärtigen Klima gesellschaftlicher Anomie und weitverbreiteten Nihilismus haben die Verfechter der herrschenden Ideologie nichts mehr zu bieten als überholte Phrasen, die von den Medien zum Überdruß wiedergekäut und dogmatisiert werden. Das herrschende spätmoderne Denken hat sich in eine Gedankenpolizei verwandelt, hat eine Diktatur der öffentlichen Meinung geschaffen.
„Es wird nicht mehr diskutiert, man verurteilt; es wird nicht mehr argumentiert, man beschuldigt; es wird nicht mehr bewiesen, man zwingt auf.“ Benoist
Ein untrügerisches Zeichen dafür, daß die Moderne sich ihrem Ende nähert, daß sie am Ende ist.
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#122   athanasius1957   15:14:53 | Montag, 9. Juni 2008
evolutionstheorie
Ende der Neunziger kursierte folgende Geschichte über einen chinesischen Paleontologe im Internet:
Er habe Fosile gefunden, die inkonsistent mit der Evolutionstheorie nach Darwin wären.
Bei seinen Vortragsreisen auch in den USA versuchten Evolutionisten ihm eine „Verbaltachtel“ zu verpassen.
Seine Antwort darauf lautete immer:
„In my country we can criticize Darwin but not the government. In America you can criticize the government but not Darwin.
Joseph Sobran’S Washington Watch, August 26, 1999: Scientific Heresy
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#121   Brandenburgis   13:46:06 | Montag, 9. Juni 2008
Da wir gerade dabei sind,
hier noch der letzte Satz der Kantate, auf den ich besonders nachdrücklich hinweisen möchte – wenn auch die Menantes-Dichtung vielleicht nicht gerade seine glücklichste Eingebung war … :
Himmlische Vergnügsamkeit,
welches Herz sich dir ergibet,
lebet allzeit unbetrübet
und genießt der güldnen Zeit,
himmlische Vergnügsamkeit.
Göttliche Vergnügsamkeit,
du, du machst die Armen reich
und dieselben Fürsten gleich,
meine Brust bleibt dir geweiht,
göttliche Vergnügsamkeit,
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#120   clarissa colonia   12:58:09 | Montag, 9. Juni 2008
Werter Brandenburger,
danke für den Kantatenhinweis; diese kannte ich nämlich (noch) nicht, was sich aber wohl alsbald ändern wird.
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#119   EvaHermanFan akaFreimaurerin   11:16:31 | Montag, 9. Juni 2008
@rosenkreuzerin rottenmaier
…das wär doch auch ein klangvoller Nick! Ja, klar gibts Tage der Offenen Tür. Ich sag Ihnen gern Bescheid und stelle Sie dann mal den richtigen Leuten vor. (HUHU, SOZIALKATHOLISCH UND ANDERE! Hab Euch gerade ne prima Vorlage zum Ablästern geliefert!)
Ebenfalls an alle: Was ist eigentlich heute hier los? Seit dem frühen Morgen sind alle voll aggro…haben wir bald Vollmond, oder wie? Muss direkt mal nachgucken.
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#118   Brandenburgis   10:47:51 | Montag, 9. Juni 2008
@Pünktchen
Ja, wenn Sie das so sehen …
Zitiert wurde die Bachkantate „Ich bin in mir vergnügt“, die vielleicht unbekannteste, wiewohl sehr höhrenswerte Bachkantate. Der Text stammt von Christian Friedrich Hunold (Menantes), der mit Bach befreundet war. Jener war übrigens alles andere als ein vergnügsamer oder genügsamer Mensch, eher ein exzessiver Schuldenmacher … O:)
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#117   Pünktchen   10:25:14 | Montag, 9. Juni 2008
Brandenburgis:
„Ich bleibe still vor mich: Verzagte Hunde bellen.“
Diese Gedichtzeile paßt überhaupt nicht auf Sie! Um im Bilde zu bleiben: Sie wirken eher wie ein angeschossener Köter, der vernehmlich bellt und aufjault!
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#116   Brandenburgis   09:58:55 | Montag, 9. Juni 2008
@Clarissa colonia
Freut mich ja außerordentlich, daß Sie wenigstens mein Zitat anerkennen. Für die von Ihnen vorgeschlagene Tätigkeit wäre ich sicherlich geeignet, da ich in meinem Leben an jeder Stelle, an die ich gestellt wurde, Optimales geleistet habe. Um die rechte Würdigung wäre mir auch nicht bange, – so etwas kann man ja beeinflussen, wenn man darauf Wert legt.
Die Gosse gebe ich gerne zurück, – ich habe hier auf x-net immer nur zurückbeleidigt, wie man leicht nachvollziehen kann. Bei der Gelegenheit gleich noch
@Pünktchen
Eine akademische Karriere mag Ihnen anstrebenswert erscheinen, das was mir erstrebenswert ist, nämlich ein behagliches und harmonisches Familienleben, das habe ich erreicht und darf bei der Gelegenheit gern auch wieder Bach zitieren:
Ich bin in mir vergnügt, ein andrer mache Grillen,
Er wird doch nicht damit den Sack noch Magen füllen.
Bin ich nicht reich und groß, nur klein von Herrlichkeit,
macht doch Zufriedensein in mir erwünschte Zeit.
Ich rühme nichts von mir: Ein Narr rührt seine Schellen;
Ich bleibe still vor mich: Verzagte Hunde bellen.
Ich warte meines Tuns und laß auf Rosen gehn,
die müßig und darbei in großem Glücke stehn.
Was meine Wollust ist, ist, meine Lust zu zwingen;
Ich fürchte keine Not, frag nichts nach eitlen Dingen.
Der gehet nach dem Fall in Eden wieder ein
Und kann in allem Glück auch irdisch selig sein. :(3
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#115   clarissa colonia   09:13:51 | Montag, 9. Juni 2008
Werter Brandenburger,
danke zunächst für die Zitation im Wortlaut incl. Quellenangabe.
Außerdem bin ich sehr beruhigt, daß wenigstens Sie so sauber zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden können; meinen Sie nicht, daß da eine Tätigkeit am Gerichtshof der Apostolischen Pönitentiarie Ihren außerordentlichen Fähigkeiten entgegenkäme, so man sie denn dort zu würdigen wüßte.
Schließlich, möge mir die Wiederholung verziehen sein, noch ein Wort zu Ihrer Stilistik: Wenn Sie meinen, Ihre Meinung sei die Richtige, ja sogar die einzig mögliche, sei Ihnen das gegönnt und jedermann freute sich mit Ihnen über so viel Richtungsweisung. Mit Ihren Anleihen (so es denn nur solche wären) aus der stilistischen Gosse reißen Sie aber leider mit dem podex ein, was Sie mit den Händen gebaut haben; wer solchen Stils bedarf, zeigt damit lediglich, daß er unrecht haben muß! sapienti sat.
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#114   Brandenburgis   09:03:36 | Montag, 9. Juni 2008
@KAckklarisse
Arnold Gehlen: Moral und Hypermoral – Eine pluralistische Ethik. Wiesbaden 1969, S. 185:
„Teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben. Das geht über die Demütigung der geistigen Abtrennung noch hinaus, dann wird das Reich der verkehrten Welt aufgerichtet, und der Antichrist trägt die Maske des Erlösers, wie auf Signorellis Fresco in Orvieto. Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist, wie im Menschen, sondern Herrschaft. Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.“
Letzteres trifft uneingeschränkt auf Sie und ihre widerliche modernistische Gesinnungslumperei zu.
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#113   Pünktchen   09:00:29 | Montag, 9. Juni 2008
Ressentiment uncovered:
Lebensgrundlage aller deutschen Hochschullehrer ist eine fast genzenlose Feigheit und Servilität.
Bei Brandenburgis hat es zu einer höheren akdemischen Karriere nicht gereicht, nun müssen alle erfolgreicheren Hochschul-Laufbahnen angeschwärzt werden. Seine eigene Banalität deutet er als „Mut“ und „Konsequenz“, während ihm das deutsche Hochschulsystem – und womöglich Prof. Spaemann persönlich!?! – geistige Unzulänglichkeit attestieren mußte! Armes Würstchen und Gernegroß! :-!
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#112   clarissa colonia   08:36:51 | Montag, 9. Juni 2008
Erstens, glaube ich,
lehrte Gehlen in Wien nur zwei Jahre und zweitens läßt sich sein (ohne Quellenangabe) vorgelegtes Zitat auch trefflich auf die Ideologie des Nationalsozialismus beziehen, der Gehlen wohl nicht nur innerlich nahestand. Ihn und Martin Heidegger ins gleiche Joch spannen zu wollen (wohl wegen vermeintlich nationaler oder sozialistischer Gesinnung?) mag ja für Gehlen zutreffen, für Heidegger aber sicher nicht – oder haben Sie dafür Belege außer seiner Rektoratsrede?
Bleiben Sie beim Sieben des märkischen Sandes, bei Ihrem Wunschtraum preußischer imperialer Größe, arbeiten Sie Ihre protestantische Kindheit auf, und, wenn Sie ansonsten nichts zu tun haben, tun Sie es doch bitte nicht hier.
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#111   Brandenburgis   08:16:53 | Montag, 9. Juni 2008
@Genoveva
Wie kommen Sie auf die Idee (die ich jetz mal völlig abwegig nennen möchte) ich, oder irgend ein anderer Kritiker des neurömischen Modernismus hätte „die Gemeinschaft mit der Kirche“ aufgegeben? Selbst wenn ich Sedis wäre, was ich, wie jeder hier sehen kann nicht bin, müßte das nicht der Fall sein und wäre das nicht der Fall.
SIE leben in einer Scheinwelt, denn ICH bin es ja, der konstatiert, daß es den für die soziale Ordnung notwendigen Monarchen nicht mehr gibt. Sie – und mit ihnen Spaemann – können die Defekte der sozialen und kirchlichen Ordnung nicht einmel ERKENNEN.
Die Kirche hat es SO immer gegeben, sie bleibt nämlich – im Gegensatz zu den modernistischen Wahnvorstellungen immer gleich. Gott ist der, der er zur Zeit des Tridentinums war und auch zur Zeit des Nizenums. Deshalb ist das Traditionsprinzip so sinnvoll und notwendig. Ihr Hochachtung vor deutschen Professoren teile ich tatsächlich nicht. Nolte und Zehm sind immerhin gemaßregelt worden und aus der offiziellen Presse hinaus-zensiert. Die einzigen Philosophen aus brd, die mch beeindurcken konnten waren Heidegger und Gehlen, der allerdings in Wien lehrte und das Wort prägte: „Teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben.“ Dies Wort paßt wohl besonders gut auf unsere modernen Päpste.
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#110   Sozialkatholisch   07:58:54 | Montag, 9. Juni 2008
An Großkotzen besteht nämlich kein Mangel!
Der größte Großkotz ist doch der Herr Leblhuber.
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#109   Frollein Rottenmaier †   07:26:31 | Montag, 9. Juni 2008
@El Greco u. möchtegerne-kathole
Moin zusammen,
… ist halt übliche Denunziation, weil Priester als kalte lieblose Betmaschinen dargestellt werden.
zuerst einmal ist mir das Gedicht in den falschen Thread geraten. Ich bin gegen die Frankenstein-Experimene genauso, wie ich schlichtweg alle Tierversuche u. unethische Experimente der Medizin ablehne.
Priester sind zudem nicht per se lieblose Betschwestern, aber ein Großteil der katholischen User von kreuz.net sind lieblose Betschwestern und Hassprediger noch dazu. Da ich mich aktuell mit William Blake beschäftige, fand ich sein Gedicht „I went to the Garden of Love“ so treffend wie die Faust aufs Auge. Man könnte meinen, der Gute hätte zu Lebzeiten einen Blick auf kreuz.net werfen dürfen. Kreuz.net hätte als Sujet für dieses Werk gut herhalten können.
I went to the garden of love
And saw what I never had seen;
A Chapel was built in the midst,
Where I used to play on the green.
And the gates of this Chapel were shut
And „Thou shalt not,“ writ over the door;
So I turned to the Garden of Love
That so many sweet flowers bore.
And I saw it was filled with graves,
And tombstones where flowers should be;
And priests in black gowns were walking their rounds,
And binding with briars my joys and desires. :(3
@Freimaurerin: Gibt es in der Loge eigentlich sowas wie einen Tag der offenen Tür oder können Sie mich sonst irgendwie einschleusen? Mein Interesse steigt.
Gruß von der Rosenkreuzerin :-)
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#108   Leblhuber   01:52:34 | Montag, 9. Juni 2008
@El Greco:
Wenn Sie glauben, Sie bereicherten das Forum, täuschen Sie sich gewaltig. Wer hechelt sonst noch clarissa colonia hinterher, ohne jede Aussicht auf Erfolg?
El Greco war ein Humanist, der sich an die Gegenreformation verkaufte, weil er nicht verhungern wollte. Das schmälert seine Kunst in keiner Weise.
Sie aber sind ein Hochstapler der Sonderklasse. Sie geben unter einem Namen Gesülze zum Besten, das einer Verunehrung eben dieses Namens gleichkommt.
Wer sich El Greco nennt, sollte nicht nur Ordinäres zu bieten haben.
Henley verheizen Sie zur bloßen Selbstdarstellung.
„I am the master of my fate: I am the captain of my soul.“ :-D :-D :-D
Und morgen, nach meinem anstrengen Tag inmitten von wuseligen Assistentinnen , werde ich Ihnen meine Meinung zu den Frankensteinchen Experimenten kundtun.
So jemanden haben wir hier gerade nicht gebraucht!
An Großkotzen besteht nämlich kein Mangel!
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#107   El Greco   01:19:59 | Montag, 9. Juni 2008
@Freifreulein
Nein, el Greco setzt noch eine Meldung ab, nachdem er sich einen schönen Schüttelreim für das Freifreulein zurechtgelegt hat und bevor er sich zur Ruhe bettet.
Da sie scheinbar vom Teufel geritten wurden :-O lege ich Ihr Folgendes ans Herz:
Out of the night that covers me,
Black as the Pit from pole to pole,
I thank whatever gods may be
For my unconquerable soul.
In the fell clutch of circumstance
I have not winced nor cried aloud.
Under the bludgeoning of chance
My head is bloody, but unbowed.
Beyond this place of wrath and tears
Looms but the Horror of the shade,
And yet the menace of the years
Finds, and shall find me, unafraid.
It matters not how strait the gate,
How charged with punishments the scroll
I am the master of my fate:
I am the captain of my soul.
Und morgen, nach meinem anstrengen Tag inmitten von wuseligen Assistentinnen :-], werde ich Ihnen meine Meinung zu den Frankensteinchen Experimenten kundtun.
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#106   EvaHermanFan akaFreimaurerin   01:00:41 | Montag, 9. Juni 2008
@el greco
Aaaah :-] ! Wollte nach Ihrem letzten Posting gerade immer noch verständnislos und frustriert zu Bett gehen, als mich die Erleuchtung traf. Sie glauben (und da sind Sie wohl nicht der Einzige), ich bin das Frollein bzw. sie ist ich! Das erklärt natürlich alles. Es stimmt nur nicht, aber da rede ich wohl gegen ne Betonwand, genau wie Frl. Rottenmaier bei anderer Gelegenheit… (Sie hatte übrigens selbst von Prosa gesprochen. Ach nein, das war ich, um alle in die Irre zu führen.)
Wg. der anderen Sache fragen Sie mal aufrechterkatholik, der hat auf Anhieb erraten, zu welcher Großloge ich gehöre. (Nun dürfen Sie mal ein bisschen rätseln. Wenn Sie möchten.)
Da nun alles geklärt ist, kann ich beruhigt schlafen gehen. Allerseits eine gute Nacht!
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#105   Ultramontanus   00:57:47 | Montag, 9. Juni 2008
Ja…
wünsche eine geruhsame Nacht!
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#104   clarissa colonia   00:56:25 | Montag, 9. Juni 2008
Mio caro ultra,
jetzt aber zu Bett, es warten morgen neue Aufgaben auf uns! cc.
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#103   Ultramontanus   00:54:09 | Montag, 9. Juni 2008
Wenn man sowas…
als Student weiß, kann man bei besonders klugsch******* Korrektoren punkten, aber sonst interessiert es eigentlich nicht wirklich :-)
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#102   clarissa colonia   00:53:21 | Montag, 9. Juni 2008
Werter Ultramontanus,
Ihr Posting bezog sich also nur auf den Sprachgebrauch; was diesen betrifft, gebe ich Ihnen natürlich recht und bekenne mich unreflektierten, sprachsinnlosen Pleonasmus’ für schuldig. Bona nox, volumus dormitum ire! cc.
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#101   alter Rheinländer   00:52:15 | Montag, 9. Juni 2008
@freimaurerin
Verehrteste, jetzt kann ich doch bei Ihren Verständnisproblemen mit El Greco unfehlbar eingreifen:
El Greco möchte, daß Sie jetzt nicht pennen, sondern wachen und beten. Er möchte, daß Sie nicht in Versuchung geraten, und er möchte, daß Ihr Geist willig sei und Ihr Fleisch stark.
Ich habe nicht ganz so präzise Vorstellungen über Ihre Nachtruhe, sondern wünsche, daß alles, was Sie in dieser Nacht tun oder lassen mögen, Ihnen zum Besten gereiche.
In diesem Sinne bin ich wie stets
Ihr ganz ergebener
alter Rheinländer
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#100   El Greco   00:48:08 | Montag, 9. Juni 2008
@Freulein
Wer hanebüchene Poesie :(3 zu diesem Thema zum Besten gibt, sollte sich nicht wundern.
Verraten Sie mir doch bitte die Großloge, derer sie angehören.
Da sich die Maurer auch im Netz freizügig zeigen :-P , sollte dies kein Fehlverhalten sein, das ein hochnotpeinliches Verhör für sie nach sich zieht, für sie.
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#99   Ultramontanus   00:46:45 | Montag, 9. Juni 2008
@clarissa:
Ist halt eine Tautologie. Man müsste sagen „einen Tatbestand subsumieren“…aber es hat sich eben falsch eingebürgert.
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#98   clarissa colonia   00:44:13 | Montag, 9. Juni 2008
Werter Ultra…,
meines Wissens werden Sachverhalte unter Tatbestände subsumiert, oder, woran stoßen Sie sich sonst?
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#97   Ultramontanus   00:41:55 | Montag, 9. Juni 2008
@clarissa:
Auch als Nichtlateiner darf ich Sie darauf hinweisen, dass es Unsinn ist, etwas „unter“ einen Tatbestand „subsumieren“ zu wollen.
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#96   clarissa colonia   00:39:54 | Montag, 9. Juni 2008
Werte Genoveva,
daß Sie keine persönlichen Kenntnisse über die Mayener Unterbringungsverhältnisse für Damen von Stand besitzen, beruhigt mich außerordentlich, noch mehr, daß Sie von der Höhe des Genovevenbergs sprechen und nicht aus der endmoränengeprägten Niederung des märkischen Sandes. Bei unserem Brandenburger schwanke ich in der Einschätzung; Schlechtigkeit würde ich ex ante nicht unterstellen; aber aus der Perspektive Ihres Berges könnte man ignorantia crassa et supina sicher schon unter den Deliktsvorsatz – und dessen moralische Wertung – subsumieren.
Ihnen eine gute Nacht wünschend, bin ich Ihre cc.
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#95   El Greco   00:39:23 | Montag, 9. Juni 2008
@möchtegern-kathole
Das Freulein ist halt Fanmeile nach Unentschieden.
Nichts weiter als weichgespültes, orwellsches Neusprech
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#94   EvaHermanFan akaFreimaurerin   00:38:03 | Montag, 9. Juni 2008
@el greco
Tut mir Leid, aber ich kann Ihnen nicht folgen – auch nach mehrmaligem Lesen nicht. Liegt bestimmt an mir. Oder am Wetter. Macht vielleicht auch nichts.
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#93   Genoveva   00:30:44 | Montag, 9. Juni 2008
Werte clarissa
Obwohl ich gar nicht weit von Mayen geboren bin (cismosellar sozusagen), habe ich meinen Namen von der Stadtheiligen von Paris. Mich hat also weniger der kalte Moder eines Gefängnisses getroffen, als vielmehr die Hitze des Feuers, in der die revolutionären Gauner meine Knochen post mortem meinten verbrennen zu müssen.
Was den Herrn aus Ostdeutschland angeht: Ich muss den von Ihnen vorgeschlagenen Varianten der Ignoranz und der Provokation noch die Schlechtigkeit hinzufügen – Kombinationen sind natürlich nicht ausgeschlossen. So erfreulich seine Aufwertung des vorkonziliaren Volksschullehrers auch sein mag: einen der größten zeitgenössischen katholischen Denker (sicher um eine Potenz bedeutender als unser regierender Heiliger Vater) einen philosophischen Dilettanten zu schimpfen, weil er nicht den eigenen verquasten Weg der Selbstausschließung aus der Kirche gegangen ist, ist nicht nur dumm, sondern auch verwerflich.
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#92   möchtegern-kathole   00:28:44 | Montag, 9. Juni 2008
Der Schüttelreim von Frl Rottenmaier…
… ist halt übliche Denunziation, weil Priester als kalte lieblose Betmaschinen dargestellt werden.
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#91   El Greco   00:22:04 | Montag, 9. Juni 2008
@Freimaurerin
Gute N8!
Mt 26,41:
Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach
:-P
Ich hoffe, ich habe Sie nicht beim Gute-Nacht-Gebet gestört.
Und Schüttelreime sind kurzweiliger Momente angemessener, als dass sie die Diabolik des 21. Jahrhunderts zu kommentieren vermögen, so wie sie im Artikel dem Leser vor Augen geführt werden.
Und da ist es mir gleich, ob diese (die Diabolik) in Poesie oder in Prosa daherkommt.
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#90   EvaHermanFan akaFreimaurerin   00:05:11 | Montag, 9. Juni 2008
@el greco
Das hätte mich auch arg gewundert, wenn Sie erst morgen den freundlichen Hinweis gepostet hätten.
Äh…wieso? Hätte ich’s lieber erst morgen tun sollen?
Schüttelreime, tja, ist wohl Geschmackssache, aber Schüttelreime sind immer noch eher Poesie als Prosa. Oder?
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#89   clarissa colonia   00:00:29 | Montag, 9. Juni 2008
Werte Genoveva (ist das Verlies in Mayen nicht etwas feucht gewesen?),
unser Brandenburger ist entweder ein Provokateur, oder ein Ignorant, wie sie trefflich bemerkten: Gegen die Provokation spricht aber die verve mit der er hier agiert, also bleibt uns nur die Annahme der Unwissenheit.
Das ist aber der Unterschied zwischen Kenntnis und Halbwissen: Kenntnis stellt sich immer wieder selbst in Frage zur Sicherung der eigenen Erkenntnissicherheit. Wenn man aber in (nahezu) jedem Wissensgebiet nur ein Buch gelesen hat, eröffnet sich die Chance zur methodischen Kritik gar nicht.
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#88   El Greco   23:53:32 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Freimaurerin
Das hätte mich auch arg gewundert, wenn Sie erst morgen den freundlichen Hinweis gepostet hätten.
Wobei, über *Poesie* lässt sich hier trefflich streiten.
Ich denke da vielmehr an Schüttelreim.
Freundlichst
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#87   Genoveva   23:45:40 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Brandenburger: Was sind Sie doch für ein Ignorant
Alles was Spaemann sagt, gehört zum christlichen Allgemeingut. Das hätte vor 50 Jahren noch jeder Volksschulehrer in deutschen Landen genau so gesagt. DAs Anhören von seinen Vorträgen ist Zeitveschwendung
Den Volksschullehrer hätte ich dann doch gerne mal gesehen …
Seien Sie doch wenigstens ehrlich: Sie können es nicht ertragen, daß es einen Menschen gibt, der an der Alten Messe festgehalten hat, OHNE die Gemeinschaft mit der Kirche aufzugeben und auf den aufgrund seiner geistigen Potenz auch Päpste hören.
Stattdessen haben Sie sich in eine selbstgemachte Schein-Welt geflüchtet – mit Monarchen, die es nicht mehr gibt und einer Kirche, die es so zum Glck nie gegeben hat.
Und Sie Scheinwelt-Souverän wollen dann Professor Spaemann anpinkeln – welche Peinlichkeit.
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#86   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:40:34 | Sonntag, 8. Juni 2008
OK, ich bin pingelig,
aber ich hatte den Eindruck, es handelt sich um Poesie.
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#85   El Greco   23:24:34 | Sonntag, 8. Juni 2008
Schlimmer als schlechte Prosa
sind falsche Mitleidsbekundungen.
Wünsche wohl zu ruhen
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#84   Frollein Rottenmaier †   23:01:08 | Sonntag, 8. Juni 2008
Nachtgedanken
„Ich ging in den Garten der Liebe
und sah was ich niemals gesehen,
ein Kloster fand ich errichtet
und direkt im Zentrum dort stehen.
Das Kloster war fest verschlossen.
„Du sollst nicht“ stand über dem Tor
So verließ ich den Garten der Liebe,
in dem nun die Rose erfror.
Da sah ich die vielen Gräber
mit Steinen wo Blumen sonst stehen
und in ihren schwarzen Gewändern,
die betenden Priester dort gehen.
Sie schreiten hier Runde um Runde,
ein Blick traf mich müde und schwer.
Das Herz meiner Wünsche und Freuden
schlägt seit diesem Tage nicht mehr.“
Sorry, wenn ich hier wieder mal „Freimaurerprosa“ von Blake einstelle. Aber es passt so zu kreuz.net
Ich friere schon…
:'(
Gute N8!
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#83   Rodolfo Panetta   22:56:21 | Sonntag, 8. Juni 2008
Abtreibung ist nicht die letze Scheußlichkeit …
… man kann noch weiter gehen, wie Spaemann aufzeigt.
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#82   Bruder Theophil   22:27:51 | Sonntag, 8. Juni 2008
Abendgedanke
Die Vorboten der Endzeit sind da. Herr bleibe bei uns mit Deinem Licht, denn es wird Nacht um uns herum.
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#81   Marcelus   22:26:11 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Brandenburgis: Die Hl. Schrift ist historisch gesehen nicht die älteste Schrift der Menschheit,
sondern es gibt bei weitem ältere Schriften und Urkunden.
Beim Staat geht es um das irdische Zusammenleben, und deshalb keineswegs zuerst um die Religion.
Der Staat ist deshalb vom Menschen gestiftet, und nicht von Gott selbst, sondern nur indirekt durch Gott, indem Er den Menschen und die Familie gestiftet hat.
Der ideale Staat sollte deshalb religiös neutral sein und allen seinen Bürgern religiöse Freiheit erlauben.
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#80   Brandenburgis   22:22:18 | Sonntag, 8. Juni 2008
Die Hl. Schrift
ist nun einmal die älteste Urkunde des Menschengeschlechtes und vom hl. Geist inspiriert dazu. Außerdem geht es beim Staat IMMER um religiöse Fragen, denn der Staat ist von Gott gestiftet.
Gute Nacht für heute und Gott befohlen auf die Fürsprache St. Peter und Paulus!
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#79   Marcelus   22:16:03 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Bradenburgis: Ausschließlich die Hl. Schrift als Quelle für jede Wissenschaft anzusehen,
das ist die Haltung eines Bibelprotestanten, aber nicht des Katholiken.
Der Katholizismus ist keine Buchreligion, im Unterschied zum Protestantismus und zum Islam.
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#78   Brandenburgis   22:13:49 | Sonntag, 8. Juni 2008
Wenn wir etwas
über den Ursprung des Staates erfahren wollen, hilft uns ausschließlich der Blick in die Hl. Schrift!
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#77   HeinrichvonOfterdingen   21:56:18 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lieber Marcelus,
Sie weichen mir aus.
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#76   Marcelus   21:38:27 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Heinrich v. Ofterdingen: Die Elternfamilie müßte man aber als Monarchie betrachten
Da haben Sie recht.
Die Nichtelternfamilie ist normalerweise eine Demokratie oder eine Wahlmonarchie auf Zeit – siehe auch die Klöster.
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#75   HeinrichvonOfterdingen   21:35:15 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lieber Marcelus,
sie unterscheidet sich darin, dass die Monarchie die Herrschaft eines Einzelnen als dauerhaft für seine Lebenszeit definiert, seine Macht als umfassend. Jedoch auch dadurch, dass seine Macht von Rechtssubjekten getragen wird, die bereits Rechtssubjekte mit umfassenden Rechten sind und die dadurch auch über Kompetenz verfügen. In der modernen Demokratie ist das Element der Kompetenz völlig ausgeblendet. Demgemäß verführend sind die Wahlwerbung. Darin ähnelt sonderbarerweise die moderne Demokratie der modernen Dikatur, die ja auch über ein nicht zu unterschätzendes persuasives und plebiszitäres Moment verfügt.
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#74   Marcelus   21:28:26 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Heinrich v. Ofterdingen: Eine Wahlmonarchie ist keine Demokratie,
aber sie enthält ein demokratisches Urelement.
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#73   HeinrichvonOfterdingen   21:25:01 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lieber Marcelus,
Ihre Meinungen in Ehren, aber eine Wahlmonarchie ist doch noch mal was andes als eine Demokratie, als eine Demokratie moderner Prägung zumal, die von Ihren Kritikern als Demokratur, je nach Standpunkt, verunglimpft oder zutreffend charakterisiert wird.
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#72   Marcelus   21:20:15 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Heinrich v. Ofterdingen: Die Erbmonarchie ist die korrumpierte Form des ursprünglichen Modus’ der
Wahlmonarchie – siehe auch die Entstehung von Erbmonarchien als Bestandteil des Hl. Römischen Reiches, dessen Oberhaupt (Kaiser) selbst bis 1806 Wahlmonarch geblieben ist,
und das Reichsoberhaupt nie zu einem Erbmonarchen gemacht hat.
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#71   HeinrichvonOfterdingen   21:15:21 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lieber Marcelus,
Ihre Meinung in Ehren, aber scheint es nich eher so, dass die Wahl-Monarchie die erste Regierungsform war, die dann in die Erb-Monarchie mündete?
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#70   Marcelus   21:11:08 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Heinrich v. Otferdingen: Der Staat fußt auf der Familie,
insbesonders auf der Elternfamilie mit dem Vater als Oberhaupt.
Ein Staat ist der Zusammenschluß von Familien, aber es gibt auch (eltern)familienlose Individuen und solche, die in anderen Gesellschaften wohnen, die auch Familien sind, aber keine Elternfamilien sind.
Die Regierung des Zusammenschlusses der Familienverbände geschieht durch das gegenseitige Einvernehmen der Familienverbände, also durch die Bestandteile der Familien,
die damit die erste Form der Demokratie bildeten.
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#69   HeinrichvonOfterdingen   20:59:46 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lieber Marcelus,
Die Demokratie ist die Urstaatsform der menschlichen Gesellschaften
… das müssen Sie uns nochmal erklären. Ich dachte immer, die Monarchie wäre die „Urstaatsform“, die sich aus der Familie entwickelte, mit einem Familienoberhaupt.
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#68   Marcelus   20:56:06 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Brandenburgis: Die Demokratie ist die Urstaatsform der menschlichen Gesellschaften
und die offizielle Staatsform der erfolgreichsten Staaten der Weltgeschichte.
woher kommen nur Deine demokratsichen Neigungen??
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#67   Brandenburgis   20:53:59 | Sonntag, 8. Juni 2008
Für einen
„älterer Menschen“ häufen sie sich aber recht hemmungslos Sünden auf Ihr greises Haupt …
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#66   HeinrichvonOfterdingen   20:53:15 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lieber Rheinländer,
Nun habe ich mir aber Mühe genug gegeben, Ihnen Auskünfte zu geben, von mir wird man heute abend hier nicht mehr hören.
… danke!
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#65   alter Rheinländer   20:49:46 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Heinrich
Werter Heinrich,
Sie sind offenbar stolz darauf, daß Sie nicht einmal meinen Namen richtig schreiben können, weil Rechtschreibschwächen offenbar für Sie das Kennzeichen wahren Deutschtums sind.
Sie können meinen Namen nicht nur nicht richtig schreiben, Sie wissen ihn auch nicht zu deuten, also eine kleine Nachhilfestunde:
Ein alter Rheinländer ist kein Türke, sondern ein älterer Mensch, der im Rheinland geboren und aufgewachsen ist und sich weiterhin als solcher fühlt, wenn er auch inzwischen nicht mehr im Rheinland lebt.
Die deutsche Rechtschreibung habe ich in einer rheinischen Volksschule von 1949 bis 1953 gelernt.
Nun habe ich mir aber Mühe genug gegeben, Ihnen Auskünfte zu geben, von mir wird man heute abend hier nicht mehr hören.
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#64   Brandenburgis   20:48:47 | Sonntag, 8. Juni 2008
Das ist gewiß richtig,
doch ich darf doch den Sprachgebrauch pflegen „seliger Kaiser“ in dem Sinne, daß ich ihn als katholischen Abgestorbenen im Himmel vermute und ihn dort anrede.
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#63   Marcelus   20:43:30 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Brandenburgis: Ein Katholik darf privat zu jedem beten, den er im Himmel oder im Fegefeuer vor-
zufinden meint, aber die Verleihung des Titels „Seliger“ oder „Heiliger“ ist alleine der Kirchenautorität vorbehalten.
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#62   Brandenburgis   20:40:47 | Sonntag, 8. Juni 2008
Ich glaube, daß man iihn auch anrufen
und verehren darf, wenn er noch nicht kanonisiert wurde?
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#61   HeinrichvonOfterdingen   20:39:17 | Sonntag, 8. Juni 2008
Danke Rheinländler,
ich frage mich schon lange, warum Sie so wenig Rechtschreibfehler machen. Sind Sie ein Türke, der Deutsch an der Volkshochschule gelernt hat. Das würde nicht nur Ihre weitgehend tadellose Rechtschreibung, sondern auch ihre sonstige Desorientierung (Des=orient=ierung sic!) erklären! :-D
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#60   Marcelus   20:36:49 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Brandenburgis: Kaiser Karl V. von Rom, als König von Spanien Karl I., wird von der Kirche nicht al…
ein Seliger verehrt, obwohl wir hoffen dürfen, daß er im Himmel ist.
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#59   alter Rheinländer   20:34:36 | Sonntag, 8. Juni 2008
Heinrich, Brandenburger, Marcelus
Philosophen, Historiker, Menschenkenner, Spezialisten in deutscher Rechtschreibung und Grammatik unter sich.
Eine schöne Vorstellung!
Weiter so!
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#58   Brandenburgis   20:31:11 | Sonntag, 8. Juni 2008
Marcelus, Marcelus
woher kommen nur Deine demokratsichen Neigungen??
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#57   Marcelus   20:24:34 | Sonntag, 8. Juni 2008
Wahrscheinlich meinen Sie die Maßregelung des derzeitgen spanischen Königs Johannes Karl I. an den
Staatspräsidenten Hugo Chávez von Venezuela auf einer hispanoamerikanisch-spanischen Konferenz.
Im Unterschied zum König ist Staatspräsident Chávez allerdings vom Volk gewählt, und nicht von General Franco ernannt.
Und da können Sie wohl raten, wer mehr eine Berechtigung hat, seine Meinung kundzutun.
Der spanische König – eine Zierde seines Standes und hoffentlich doch auch von Ihnen geschätzt – hat letzthin zu einem Dummschwätzer ein sehr wahres Wort gesagt
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#56   Brandenburgis   20:21:41 | Sonntag, 8. Juni 2008
Das war allerdings
nur unter dem gottseligen Kaiser Karl V. der Fall, dem erhabenen Sieger von Mühlberg. Seliger Kaiser, bitte für das Deutsche Reich, bitte für Spanien!
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#55   HeinrichvonOfterdingen   20:20:23 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lieber Rheinländler,
watt sachte der Könisch denn? „Verpiss dich“?
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#54   Marcelus   20:19:35 | Sonntag, 8. Juni 2008
@alter Rheinländer: Über die deutschen Philosophen haben Sie wahrscheinlich recht
Der spanische König war und ist aber für deutsche Katholiken noch nie eine maßgebende Autorität gewesen, sofern er nicht gleichzeitig auch deutscher Landesherrscher war.
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#53   Brandenburgis   20:16:30 | Sonntag, 8. Juni 2008
Ich hatte dem „Rheinländer“
geantwortet, der mich ohne Grund hier ständig beschimpft. Dises Unsitte scheint unter rheinischen Katholiken endemisch zu sein …
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#52   Marcelus   20:15:22 | Sonntag, 8. Juni 2008
Welche Perückenträger?
Wir leben ja nicht mehr in der Mode der Renaissance und des Aufklärungszeitalters, oder aber in Großbritannien.
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#51   HeinrichvonOfterdingen   20:08:59 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lieber Brandenburger,
das mag ja sein. Aber es beweist nix in unserem Zusammenhang, Ihre Enttäuschungen in Ehren.
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#50   Marcelus   20:07:53 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Heinrich v. Ofterdingen: Die früheren Bischöfe und Theologen haben zumindest inhaltlich den
katholischen Glauben weitergegeben, auch wenn sie teilweise im Konkubinat lebten, wie auch Päpste und deutsche katholische Reichsbischöfe des Hl. Römischen Reiches.
Die heutigen Bischöfe und Theologen sind größtenteils überhaupt keine Wegweiser zu Christus, auch wenn sie für eine gerechte irdische Gesellschaft sind,
während sie an ein kommendes Christuskönigreich überhaupt nicht mehr glauben,
weil sich Christus mit Seiner Wiederkunftsankündigung damals geirrt hätte.
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#49   Brandenburgis   20:06:36 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lebensgrundlage
aller deutschen Hochschullehrer ist eine fast genzenlose Feigheit und Servilität.
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#48   alter Rheinländer   20:04:23 | Sonntag, 8. Juni 2008
@brandenburgis
Brandenburger, allein im Hochschulverband, der Interessenvertretung der deutschen Hochschullehrer, gibt es deren ca. 23.000. Ich schätze, daß es die gleiche Zahl noch einmal an Nichtmitgliedern gibt.
Und Sie kennen das „Leben“ dieser -zigtausend Menschen so genau, daß Sie darüber „mit Sicherheit“ urteilen können?
Der spanische König – eine Zierde seines Standes und hoffentlich doch auch von Ihnen geschätzt – hat letzthin zu einem Dummschwätzer ein sehr wahres Wort gesagt, das auch Sie beherzigen sollten.
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#47   HeinrichvonOfterdingen   20:00:44 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lieber Marcelus,
wie sagte ein (anglikanischer) Erzbischof von Canterbury, als er auf seinen unsittlichen Lebenswandel angesprochen wurde? „Haben Sie schon mal einen Wegweiser gesehen, der den Weg auch geht, den er weist!“
Das hat sich als Motto offenbar auch im Katholizismus weit rumgesprochen.
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#46   Marcelus   19:56:28 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Brandenburgis: Da sind Sie mit den deutschen Hochschullehrern zu streng und ungerecht
Ein Philosoph zu sein, kann man schwer jemandem absprechen, der ein akademischer Philosoph ist,
im Gegensatz zum katholischen Glauben, den viele deutsche Katholizismuslehrer überhaupt nicht mehr haben.
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#45   Brandenburgis   19:53:52 | Sonntag, 8. Juni 2008
Philosoph und Professor
darf sich nur derjenige nennen, dessen Leben von der Liebe zur höchsten Weisheit zeugt. Darunter fallen mit Sicherheit keine deutschen Hochschullehrer.
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#44   Nachtlaterne   19:18:30 | Sonntag, 8. Juni 2008
zuerst triumphiert der zeitgeist…
…und dann die zeitgeistluder
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#43   HeinrichvonOfterdingen   19:08:45 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lieber Brandenburger,
das mag ja sein, es beweist aber nichts. Die philosophische Idee ist falsch oder richtig, sie ist unabhängig vom Gnadenstand dessen, der sie als erster dachte oder auch nur aufschrieb.
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#42   Brandenburgis   19:05:20 | Sonntag, 8. Juni 2008
Im Unterschied aber zu
Spaemann, der weder in der Lage war zwischen stiftungsgemäßem katholischem Galuben und zweitvatikanischem Modernismus zu unterscheiden, noch entsprechend zu handeln. Hat er sich nicht sogar für die modernistischen Päpste eingesetzt?
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#41   HeinrichvonOfterdingen   19:01:57 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lieber Brandenburger,
wie alle Priester, die in den Verwirrungen nach dem 2.Vatikanum dem überlieferten Glauben treu geblieben sind.
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#40   Brandenburgis   18:59:30 | Sonntag, 8. Juni 2008
Ist ihnen klar,
daß er um Christi Willen seine Existenz aufs Spiel setzte und gemaßregelt wurde?
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#39   HeinrichvonOfterdingen   18:57:46 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lieber brandenburger,
ich kenne nicht alle seiner Schriften. Zu seinen Lebzeiten bekam ich gelegentlich was zugesandt, seither habe ich aber wohl nichts mehr von ihm zwischen den Fingern gehalten. Er ist mir weder im Positiven noch im Negativen übermäßig aufgefallen. Genuin philosophische Schriften hat er wohl auch nicht verfasst. Das was ich zwischen Fingern hatte wies ihn als gewissenhaften und tiefreligiösen Priester aus.
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#38   Brandenburgis   18:53:11 | Sonntag, 8. Juni 2008
@ h-v-o
Ja kennen Sie denn seine Predigten, seine Reden und sein Wirken überhaupt? Ich habe hier mit Absicht einen letztlich kleinen Pfarrer als Bekenner gegen den Opportunisten und Schönredner Spaemann gestellt!
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#37   HeinrichvonOfterdingen   18:43:29 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lieber Lebl,
mir ist von philosophischer Potenz bei Milch nichts aufgefallen, insofern gebe ich dem Brandenburger nicht recht. Aber Ihre dauernde Rechtsextremistenseherei, die hat was von der Kommunistenseherei eines McCarthy.
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#36   Brandenburgis   18:20:01 | Sonntag, 8. Juni 2008
Jetzt mischt sich
der Laberhuber schon wieder ein …
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#35   Leblhuber   18:07:00 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Brandenburgis:
Vergleichen Sie einfach mal das Schicksal z.B. eines P. Hans Milch mit demjenigen Spaemanns, dann wissen Sie, worum es geht. Und Milch hatte mindestens die gleiche philosophisch-theologische Potenz wie S. Doch im Unterschied zu S. war er ein echter Bekenner, ein Heiliger.
Milch ist eine Ikone der rechtsextremen Szene. Es passt zu Ihnen, diesen Grenzgänger zum Märtyrer zu stilisieren.
:-! :-! :-!
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