Medjugorje
Mariologe gegen Bischof
Johannes Paul II. wollte angeblich nicht von Rom, sondern von Medjugorje aus regieren. Warum dann setzte er einen Bischof über die Erscheinungen, der ein scharfer Kritiker des Phänomens ist?
Abendmesse in Medjugorje
Abendmesse in Medjugorje
© medjugorjegallery.blogspot.com
(kreuz.net, Vatikan) Der französische Mariologe, Monsignore René Laurentin (90), hat den angeblichen Erscheinungsort Medjugorie verteidigt.

Medjugorje ist ein 4000-Seelen-Ort in der westlichen Herzegowina. Seit Juni 1981 soll dort die Muttergottes erscheinen.

Monsignore Laurentin antwortete in einem Interview mit der italienischen Webseite ‘Petrus’ dem emeritierten Bischof der Diözese Isernia-Venafro nordöstlich von Rom, Mons. Andrea Gemma (76).

Dieser hatte Medjugorje vor der gleichen Webseite als „absolut diabolisches Phänomen“ bezeichnet.

In der Vergangenheit hat sich Monsignore Laurentin für zahlreiche weniger bekannte angebliche Erscheinungen und mystische Phänomene eingesetzt.

Er gilt auch als Verteidiger der in Schweden lebenden angeblichen griechisch-orthodoxen Mystikerin Vassula Ryden (66).

Zu Beginn des Interviews erklärt Monsignore Laurentin, nicht gerne über Medjugorje zu sprechen: „Ich ziehe es vor, die Linie des Schweigens zu beachten, die von der Kirche weise befolgt wird.“

Impressionen aus Medjugorje
Ein TaxifahrerKirchenplatz in MedjugorjeDie Muttergottesstatue auf dem Kirchenplatz.

Doch in diesem Fall, könne er Bischof Gemma nicht zustimmen:

„Gewiß ist die Anzahl der Erscheinungen der Muttergottes in Medjugorje exzessiv. Doch ich glaube nicht, daß man von einem satanischen Betrug sprechen kann.“

In Medjugorje gebe es jährlich die größte Anzahl Konversionen zum katholischen Glauben: „Was würde Satan daran gewinnen, daß so viele Seelen zu Gott geführt werden.“

Wenn es um Erscheinungen gehe, sei die Tugend der Klugheit vordringlich:

„Aber ich bin überzeugt, daß Medjugorje eine Frucht des Guten, nicht des Bösen ist.“

Der Feststellung von Mons. Gemma, daß sich die angeblichen Seher von Medjugorje an ihren Erscheinungen bereichert haben, weicht Monsignore Laurentin aus.

In jedem Heiligtum gebe es Geschäfte mit religiösen Artikeln und Souvenirs – erklärt er:

„Wenn wir dem Argument von Mons. Gemma zustimmen wollen, dann müßten wir auch sagen, daß Fatima, Lourdes, Guadalupe und San Giovanni Rotondo von Teufel eingeflüsterte Betrügereien sind.“ Er unterschlägt, daß die Seher dieser Erscheinungsorte keinen finanziellen Gewinn daraus gesucht haben.

Dann wischt der Mariologe das Urteil der beiden vom Papst eingesetzten Diözesanbischöfe von Mostar vom Tisch, die bisher in der Zeit der Erscheinungen gewirkt haben: „Zwei Ortsbischöfe zählen, aber nur relativ.“

Der Vatikan habe die Echtheit der Erscheinungen nie bestritten, sondern warte angeblich „auf weitere Untersuchungen“.

Auch das Verbot der Glaubenskongregation von Medjugorje-Pilgerfahrten unter dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger betreffe nur die Teilnahme von Bischöfen an Massenwallfahrten.

Abschließend erklärt Monsignore Laurentin:

„Ich möchte betonen, daß der polnische Papst gesagt hat: »Es tut mir leid, daß ich die Kirche hier vom Vatikan aus führen muß und nicht von Medjugorje aus«. Das ist für mich sehr bezeichnend.“
      
34 Lesermeinungen
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#35   mark waterinckx   08:03:15 | Sonntag, 5. Oktober 2008
Laurentin und P.Vlasic
René Laurentin hat P.Vlasic immer verteidigt. Jetzt ist diesen ersten Seelenführer der Medjugorje-Seher streng verurteilt durch Rom wegen „ Dubiöser Lehren, Manipulation der Gewissen, vermutetem Mystizismus, Ungehorsam, Vergehen gegen das 6° Gebot,…“
Was sagt ‘der grosse Erscheinungen-Expert’ nun???
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#34   Strepto von Kokke   10:26:20 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@Umzug
Abschließend erklärt Monsignore Laurentin:
„Ich möchte betonen, daß der polnische Papst gesagt hat: »Es tut mir leid, daß ich die Kirche hier vom Vatikan aus führen muß und nicht von Medjugorje aus«. Das ist für mich sehr bezeichnend.“
Hoffentlich betet Laurentin jeden Tag darum, dass der Papst endlich nach Medjugorje umzieht, damit der Kirche die Gnaden der Führung aus Medjugorje nicht weiter verlustig gehen.
Aber das werden die Medjugorjefeinde im Vatikan schon zu verhindern wissen und wenn sie dafür die Reifen vom Umzugswagen zerstechen müssten.
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#33   Josef Preßlmayer   10:46:45 | Dienstag, 10. Juni 2008
Vielen Dank „Santa Rita“ für die Video-Links, die zum Heulen schön sind!
Medjugorje ist so ein Trost in unserer Zeit!
Es ist doch vielsagend, dass sich der heiligmäßige Papst Johannes Paul II. Kraft von Medjugorje holen wollte!
Rom ist der glanzvolle Sitz des Papstes, aber die Kraft des Glaubens strömt aus Buße, Fasten und Anbetung!
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#31   santa rita   23:48:10 | Montag, 9. Juni 2008
Medjugorje soll leben
Während entsprechend der Botschaft von La Salette Rom den Glauben verloren hat (“ Lobet und preiset die Menschenrechte“; „Singet der Aufklärung ein neues Lied“), schafft die Muttergottes gegenüber von Rom ein neues Kraftzentrum des Glaubens und des Gebetes. Das macht Sinn.
Was Rom nicht mehr geben kann, den Glauben (wo die dort Bediensteten mit ihrem „verdunsteten“ Glauben kokettieren), das ersetzt Maria in Medjugorje und an anderen Erscheinungsorten. Es gilt ja die Faustregel, je weniger Glaube, desto mehr Marienerscheinungen. Daher hat es in glaubensstarken Jahrhunderten auch keine Marienerscheinungen gegeben. Angesichts der heutigen Lage des Glaubens ist die exorbitant hohe Anzahl von Marienerscheinungen daher nicht weiter verwunderlich.
Aufgrund der dort gegebenen 10 Geheimnisse könnte Medjugorje direkt in die apokalyptischen Endzeitgeschehnisse (bei denen es sich eigentlich nicht um die Endzeit, sondern um die Generalprobe der Endzeit handelt) einmünden.
www.youtube.com/watch?v=5-FvMvsnttc
web246m.dynamic-kunden.ch/…aria/medjugorie.html
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#30   Rudolpho   22:37:00 | Montag, 9. Juni 2008
Papst Joh.Paul II“ Medjugorje ist die Fortführung von Fatima
In Medjugorje ruft die Muttergottes zur Buße, Gebet und Umkehr , insbesondere den Rosenkranz zu beten.
Millionen von Pilgern waren schon in Medjugorje , Zehntausende bekehrten sich, Tausende wurden an Leib und Seele geheilt ( bis ende 1989 wurden über 1000 Heilungen gemeldet ).Im Jahre 1988 waren alleine 12 000 Priester und 50 Bischöfe und Kardinäle in Medjugorje ( nachzulesen im Buch von Zimmermann S. 13) Im August 97 waren 3684 Priester dort, dass sind im durchschnitt 123 Priester pro Tag ( Echo von Medjugorje Nr. 124)
Wo auf der Welt gibt es noch so einen Ort , zu dem soviel Priester und Bischöfe hin pilgern?
Bemerkenswert ist auch was der Papst am 26. März 84 sagte. Nach der Rückkehr von Bischof Hinilica aus Moskau sagte der Papst zu ihm : „ Paolo bist du durch Medjugorje gekommen ? „Nein hl. Vater“ sagte Bischof Hinilica . Der Papst antwortete darauf :“ Wie du bist nicht dort gewesen? Geh dort hin und sage mir was du dort gesehen hast. Er zeigte ihm das ‘Buch von Rene Lauretin, las ihm einige Abschnitte vor und sagte: „ Medjugorje ist die Fortführung von Fatima „ .( MIR 29/94) 1987 besuchte die Seherin Mirijana den Papst und er sagte zu Ihr :“ Wäre ich nicht Papst wäre ich schon längst in Medjugorje“
Ein anderes Mal sagte der Papst:“ Die Welt hat das übernartürliche verloren. Viele Leute suchen es und in Medjugorje finden sie es durch beten, Fasten und durch die Beichte. ( MIR Nr. 5/97)
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#29   Josef Preßlmayer   11:31:53 | Montag, 9. Juni 2008
Was ist das für ein Teufel, der so viele Menschen zur Anbetung, zur Buße zum Fasten führt?
„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!“ ist der einfache Schlüssel zur Wahrheit!
Das wäre ein „armer Teufel“, der seinen, uns in der Frage der Theodizee noch nicht ganz verstehbaren Zweck der Rolle des Bösen in der Welt zum Sieg zu verhelfen und die Menschheit in den Abgrund zu stürzen, durch Anbetung, Buße und Fasten erfüllen will!
Anbetung, Buße und Fasten ist satanisch?
Wer das nicht unterscheiden kann, möge um Erleuchtung flehen!
Wir sollen uns sichtlich weder zu willenlosen Lemuren Gottes noch des Satans, sondern zu frei entscheidenden, die 10 Gebote scharfsinnig befolgenden Geschöpfen entwickeln!
Das ist unser erkennbarer Weg, den uns Gott in Liebe zeigt, so wie unsere Kinder beanspruchen dürfen, dass wir ihnen den Weg in Liebe zeigen, den uns die 10 Gebote und die Lehre der Kirche vorweist!
Die kroatische Bischofskonferenz hat 1993 nach 3-jähriger, eingehender Untersuchung Medjugorje als „Heiligtum“ angenommen.
Was die Seher in den ersten Tagen und Jahren geäußert und die Gottesmutter uns an Botschaften geschenkt hat, ist somit bereits von einem Kommission überprüft worden, so dass wir über das Stadium, ob hier Widersprüche vorliegen, längst hinaus sind.
Eine neue Kommission des Vatikan ist zur Untersuchung beauftragt. Den Ortsbischöfen ist längst die Zuständigkeit über die Entscheidung entzogen worden!
Wir dürfen uns über die jüngst bekannt gewordenen und von keiner kirchlichen Autorität dementierten Zitate von Papst Johannes Paul II. herzlich freuen!
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#28   Benedikt   10:18:53 | Montag, 9. Juni 2008
Tja…
Warum dann setzte er einen Bischof über die Erscheinungen, der ein scharfer Kritiker des Phänomens ist?
Weil man Würfel eben schlecht beeinflussen kann. SCNR.
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#27   EvaHermanFan akaFreimaurerin   01:08:25 | Montag, 9. Juni 2008
S. Magnifizenz Rheinländer
In dem anderen Thread darf ich nicht gleich wieder was schreiben und weiß ja nicht, ob El Greco inzischen selbst schwach geworden ist und schläft, deshalb danke ich Ihnen hier herzlichst für die unfehlbare Vermittlung und hoffe, Sie lesen es heute oder morgen – bzw. es ist ja schon morgen!
Bei mir wird das nix mit Mt. 26,41, ich bin nämlich müde und muss morgen garantiert wieder vielen Anfechtungen widerstehen. Also: gute Nacht auch Ihnen, damit Ihre Unfehlbarkeit uns noch lange erhalten bleibt!
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#26   Kurt K.   00:17:33 | Montag, 9. Juni 2008
alter rheinländer: Ja, der Marcelus…
:-D :-D :-D :-D :-D
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#25   alter Rheinländer   00:06:42 | Montag, 9. Juni 2008
@marcelus
O-Ton Marcelus:
Man ist entweder rechtgläubig katholisch oder nicht-katholisch, und der Kirchenautorität gehorsam.
Und die richtige Mutter Gottes ist zweifellos beides.
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#24   matt2 †   23:30:33 | Sonntag, 8. Juni 2008
Marcelus alias Rudolfus alias erzkatholisch-rechtspositivistischer Phantast
die Kirchenautorität, die sie vorschwärmen gibts überhaupt nicht, bzw. es ist eine Projektion ihrer eigenen konservativen Anschauungen mit denen man sie indoktriniert hat.
Maria hat eben gesehen, dass sie unter der Fuchtel dieser Kirche zu leiden hat. Also macht sie sich halt jetzt selbstständig. Soll sie doch. Mir ist lieber man lässt die Frauen machen und greift hie und da mal korrigierend ein, als, dass man von Haus aus alles so eigensinnig festlegen will und ihnen und sich selbst die Freude am Leben raubt. Die Frauen sind ja da um die Dinge schön zu machen. Manchmal übertreiben sie es dabei etwas, dann muss man sie etwas mäßigen. Aber im wesentlich habe ich nichts dagegen, wenn die Frauen den Laden schmeissen.
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#23   Marcelus   22:14:10 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Gotthard: Es gibt nur katholisch oder nicht-katholisch
Eine Mischform gibt es nicht.
Man ist entweder rechtgläubig katholisch oder nicht-katholisch, und der Kirchenautorität gehorsam.
Und die richtige Mutter Gottes ist zweifellos beides.
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#22   Gotthard   22:12:38 | Sonntag, 8. Juni 2008
ich amüsiere mich
Ich amüsiere mich immer wieder, wie viele Poster genau wissen wollen, wo der Teufel sein Unwesen treibt.
Erstaunlicherweise deckt sich das Treiben des Teufels genau mit Aussagen, die diesen Postern nicht passen… Klasse was?
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#21   Marcelus   22:04:39 | Sonntag, 8. Juni 2008
@F. Geyer: Sie beweisen nur, wie sehr sich der Teufel einer falschen Erscheinung bedienen kann,
um die Gläubigen irrezuführen.
Einige Heiligen lehren, man soll eine Erscheinung zuerst anspucken und sie prinzipiell verachten.
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#20   Florian Geyer   22:02:38 | Sonntag, 8. Juni 2008
Heinrich
in anderen Themen sehr oft.
Bzgl Medugorje haben wir andere Auffassungen…
(dh ich die richtige, er die falsche)
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#19   Marcelus   22:02:01 | Sonntag, 8. Juni 2008
@F. Geyer: Wenn Sie Medjugorjianer sind,
dann führt Sie der Teufel vom rechten Glauben weg, und auch von der Kirchenautorität,
alles notwendig, um katholisch zu sein.
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#18   HeinrichvonOfterdingen   21:57:21 | Sonntag, 8. Juni 2008
Lieber Florian,
haben Sie nicht kapiert was Marcelus schrieb? Er ist auf Ihrer Linie.
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#17   Florian Geyer   21:55:56 | Sonntag, 8. Juni 2008
Marcelus
so ein Schwachsinn
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#16   Marcelus   21:55:10 | Sonntag, 8. Juni 2008
@F. Geyer: Die Meinung der Mathilde ist völlig fundiert und richtig
Die Medjugorje-Erscheinung lehrt Häresie, während die „Seher“ die Kirchenautorität ignorieren.
Soetwas gab es noch in keiner echten Marienerscheinung.
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#15   Florian Geyer   21:53:30 | Sonntag, 8. Juni 2008
ja Mathilde
Maria müßte überhaupt erst sie persönlich fragen wann Sie wo bei wem wieoft erscheinen darf und was sie sagen muss/darf/soll – gell :-D
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#14   Marcelus   21:34:56 | Sonntag, 8. Juni 2008
Und das soll jemand glauben, daß das Papst Johannes Paul II. gesagt haben soll?
»Es tut mir leid, daß ich die Kirche hier vom Vatikan aus führen muß und nicht von Medjugorje aus.«
Der Vatikan hat außerdem alle Papst-Johannes-Paul-II.-Zitate über Medjugorje als Fälschungen dementiert, und zwar noch unter der Regierung Johannes Pauls II. selbst.
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#13   Mathilde   21:32:47 | Sonntag, 8. Juni 2008
Medjugorje ist nicht echt, sondern satanisch
Bei der ersten Erscheinung 1981 hätte man schon merken müssen, dass etwas nicht stimmt. Die angeblichen Seher fliegen buchstäblich über den Boden, um bei der Erscheinungsgestalt zu sein. Die Erscheinung redet die angeblichen Seher mit Engel an, um ihnen zu schmeicheln.Auch würde die Gottesmutter niemals zur Begrüßung sagen: Gelobt sei Jesus, so spricht sie nicht von ihrem Sohn. Auch gibt es bei einer echten Erscheinung keine kecken Dialoge wie: Warum erscheinst du uns, wo wir doch nicht besser als die anderen sind? Antwort der Erscheinung: ich wähle nicht unbedingt die Besten aus! Auch ist die Erscheinung, die sich für die Gottesmutter ausgibt, unschlüssig, wo sie das nächte Mal erscheinen soll und nimmt dazu Vorschläge der angeblichen Seher entgegen.Mehr braucht es nicht zu wissen, um zu merken, dass hier der Teufel in Lügengestalt am Werke ist. Der versucht ja wie üblich ein Plagiat zu inszenieren.
Man denke nur an die Heilige Bernadette im Vergleich, dann fällt es wie Schuppen von den Augen.
Die Kirche hätte von Anfang massiv und eindeutig dagegen vorgehen sollen.
Der Teufel hat das ganz raffiniert verhindert durch die andauernden angeblichen Erscheinungen. Jeder glaubt, das da noch was Neues nachkommt. Nach 20 Jahren ist doch klar, dass das nicht der Fall ist.
Doch der Teufel hat was von der Plagiat-Erscheinung. Er sät Zwietracht unter den gläubigen Katholiken und die Bekehrten sagen, sie sind süchtig nach Medjugorje.
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#12   Josef Preßlmayer   12:59:58 | Sonntag, 8. Juni 2008
»Es tut mir leid, daß ich die Kirche hier vom Vatikan aus führen muß und nicht von Medjugorje aus«.
Wieder ein Zitat, das einem Medjugorje-Freund auf der Zunge zergeht!
Danke für diesen Artikel und auch die Foto-Meile, die gleich wieder Sehnsucht weckt, sich einfach dort irgendwo auf ein Stück Wiese zu setzen und diesen Ort und die ganze Welt zu genießen und dafür dankbar zu sein, dass jeder dort leicht durch Maria zu Jesus finden kann!
Der Teufel hat kein Interesse, dass sich dort so viele zu Jesus und zum Katholischen Glauben bekehren!
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#11   Freinsberg   12:43:16 | Sonntag, 8. Juni 2008
Unterschied?
Was ist der Unterschied zwischen Medjugorje, Fatima, Lourdes?
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#10   Gotthard   23:40:34 | Samstag, 7. Juni 2008
Zurechnungsfähigkeit
Abschließend erklärt Monsignore Laurentin:
„Ich möchte betonen, daß der polnische Papst gesagt hat: »Es tut mir leid, daß ich die Kirche hier vom Vatikan aus führen muß und nicht von Medjugorje aus«. Das ist für mich sehr bezeichnend.“
die Zurechnungsfähigkeit dieses französischen Priesters hat im Laufe von 90 Jahren wohl doch gelitten… ist ihm nicht anzurechnen … allerdings der Redaktion.
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#9   ExBochumer †   22:51:11 | Samstag, 7. Juni 2008
Also …
wenn hier schon einzelne Kräfte Medjugorje mit Fatima gleichsetzen, dann GUTE NACHT römisch-katholische Kirche.
Oder sollte man nicht besser künftig von der medjugorjanisch-katholischen Kirche sprechen, wenn J.P. II. die Kirche von M. her regieren wollte?
Ich fasse es nicht, wie eine M.-Sekte in der Kirche mehr und mehr Einfluß gewinnt.
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#8   Florian Geyer   19:00:42 | Samstag, 7. Juni 2008
gratulation
an Red.
einmal ein fairer vernünfitiger Medjugorjeartikel. – Das freut mich.
geht doch…
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#7   Marcelus   18:15:48 | Samstag, 7. Juni 2008
@matt2: Alle Erscheinungen werden zuerst von der Kirchenautorität reserviert beurteilt
Das ist auch die Pflicht der Kirchenautorität.
In allen anderen Erscheinungen gab es allerdings keine Häresien und die Seher gehorchten den disziplinarischen Ermahnungen und Vorgaben der Kirchenautorität,
und deshalb sind Fátima, Lourdes, Guadalupe etc. dann auch kirchlich anerkannt worden.
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#6   matt2 †   18:13:26 | Samstag, 7. Juni 2008
die Erscheinungen standen doch stets in Konflikt mit der Hierarchie der Kirche
das war bei Fatima genauso. Da haben die Bischöfe ja auch das 3. Geheimnis unter den Teppich gekehrt, weil ihnen die Botschaft darin nicht gefiel. Man muss schon wissen, welche Autorität höher steht.
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#5   Marcelus   18:00:36 | Samstag, 7. Juni 2008
Die „Medjugorje-Erscheinung“ hat in einer Botschaft einen Religionssynkretismus gepredigt,
und duldet den Seherungehorsam gegen den Ortsbischof und die kirchliche Autorität.
Eine Erscheinung, die Häresie lehrt, auch nur in einem einzigen Satz bei eine Million richtigen Sätzen, täglich und später monatlich seit Anfang der 1980er,
ist nicht vom Himmel.
Der Teufel gibt sich aber anscheinend große Mühe, die Katholiken hinters Licht zu führen.
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#4   maliems   17:56:26 | Samstag, 7. Juni 2008
mystische Theologie
Beides kennt die traditionelle mystische Theologie:
Erscheinungen u übernatürliche Phänomene, in denen Gott die Menschen prüft.
und Erscheinungen, in denen der Widersacher Gott und die Heiligen nachäfft.
natürlich auch vieles andere wie subjektive, gutgläubige Täuschungen der Seher, wie Betrug, wie krankheitsbedingte Ursachen, wie Geltungssucht. Leider ist das meiste nicht übersetzt.
Bei Scamarelli ist aber eigentlich alles nachzulesen.
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#3   matt2 †   17:41:20 | Samstag, 7. Juni 2008
dem Teufel ist nur ein gewisser Umtrieb gestattet…
und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Gott es dem Teufel gestattet sich in visionären Erscheinungen als Maria auszugeben und in ihrer Gestalt die Menschen zu versuchen. Das ist mir zu abstrus, weil das der Theologie eines liebenden Gottvaters widerspricht, der seine Kinder zwar prüft aber nicht mutwillig hinters Licht führt.
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#2   Brandenburgis   17:22:14 | Samstag, 7. Juni 2008
Es geht nicht um
die Frage, ob die Menschen aufrichtig sind, oder ob sie die Erscheinungen „nur vortäuschen“, was sicherlich auch vorgekommen sein mag. Es geht einzig um die Frage, ob die Erscheinungen tatsächlich vom Himmel oder aus anderer Quelle kommen. Bei M. siehts nach letzterem aus.
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#1   matt2 †   17:06:44 | Samstag, 7. Juni 2008
das ist doch recht vernünftig, was er sagt…
man sollte diese Pauschalurteile vermeiden. Jede Erscheinungsstätte entfacht eine Eigendynamik, die manchmal auch ins Profane ausgleitet, aber deshalb kann man die Sache doch in ihrem Wesen ernstnehmen und gutheissen. Ich persönlich werde nicht müde Vertrauen zu haben in die Aufrichtigkeit der Menschen, weil ich mir auch schwer vorstellen kann, dass jemand ein so durchtriebener und niederträchtiger Lügner ist und solche Erscheinungen vortäuscht nur des schnöden Mammons wegen.
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