08:39:18 | Montag, 9. Juni 2008
Sünde contra wahres Leben + Retourkutsche + Verwirrung am Altar + Angekettete Müllsäcke + Blick in die Zukunft

Papst Benedikt XVI. betet den Angelus.
Sünde contra wahres LebenVatikan. Benedikt XVI. sprach beim gestrigen Angelusgebet über die Barmherzigkeit
Gottes. Christus lade die Sünder ein. Auch fromme und feine Leute müßten sagen: „Herr, ich bin nicht
würdig.“ Die Sünde trenne von Gott und mache den Menschen krank. Der Sünder leide an Ichbezogenheit,
die ihm keinen Raum zum Leben lasse.
RetourkutscheItalien. Roberto Calderoli (52), Sonderminister in
der italienischen Regierung und Mitglied der Partei ‘Lega Nord’, hat die vatikanische Kritik an den italienischen
Maßnahmen gegen die illegale Immigration zurückgewiesen. Calderoli erklärte, daß auch der Vatikan
die illegale Einreise bestrafe: „Das vatikanische Gesetz bestimmt, daß illegale Immigranten des Landes
verwiesen oder mit einem Jahr Gefängnis bestraft werden.“ Der Minister fügte hinzu: „Es ist leicht für
die Priester zu sagen: Tu, was ich sage, aber nicht, was ich tue.“
Verwirrung am AltarDeutschland.
Vor vierzig Jahren weihte der damalige Erzbischof von Köln, Josef Kardinal Frings († 1978), die weltweit
ersten Ständigen Diakone. Daran erinnerte sein Nachfolger, Joachim Kardinal Meisner, bei einer Jubiläumsmesse
am letzten Wochenende. Einer der ersten Ständigen Diakone, Günter Orbach, sagte dazu vor der Nachrichtenagentur
‘KNA’:„Manche hielten uns für abgefallene Priester.“ Die Menschen hätten mit dem Begriff nichts anfangen
können. Sie hätten nicht verstanden, warum der Mann am Altar predigen, aber nicht die Messe lesen, warum
er taufen, aber keine Krankensalbung spenden durfte.
Angekettete MüllsäckeItalien. Die beiden Karmelitinnen
Albina Locantor (73) und Teresa Izzi (79) aus dem Kloster Santa Maria del Carmine de Camerino in Macerata –
in der Nähe von Loreto – haben sich im Vatikan angekettet. Die Nonnen mußten die Klausur im Jahr 2005
krankheitsbedingt verlassen. Zwei Jahre später durften sie aus unklaren Gründen nicht mehr zurückkehren.
„Nach 50 und 60 Jahren klösterlichen Lebens, das wir der Kirche gewidmet haben, wurden wir wie zwei Müllsäcke
auf die Straße geworfen“ – sagten die Schwestern der Nachrichtenagentur ‘Ansa’.
Blick in die Zukunft
„Vor wenigen Tagen hatte der Antwerpener Bürgermeister Philipp Heylen in Belgien einen Vorschlag: Man
solle Kirchen zu Moscheen umzufunktionieren. Und warum eigentlich nicht? Den Kirchen fehlen Gläubige,
den Gläubigen Moscheen. Nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage wäre das also die vernünftigste
aller Lösungen. Der Sprecher des dortigen Rats der Muslime fand das denn auch eine gute Idee – man müsse
nur die christlichen Symbole wie Kreuze, Statuen und Bilder entfernen.“
Aus einem Bericht der österreichischen
Tageszeitung ‘Die Presse’ vom 5. Juni
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#16
Säkularisation † 09:30:26 | Dienstag, 10. Juni 2008
#15
Fragender 00:06:59 | Dienstag, 10. Juni 2008
#14
Lutheraner 19:28:00 | Montag, 9. Juni 2008
#13
rockdino † 19:25:31 | Montag, 9. Juni 2008
#12
RRR 17:58:21 | Montag, 9. Juni 2008
#11
Brandenburgis 15:31:43 | Montag, 9. Juni 2008
#10
LandorganistII 15:23:20 | Montag, 9. Juni 2008
#9
Brandenburgis 13:34:16 | Montag, 9. Juni 2008
#8
ExBochumer † 13:33:26 | Montag, 9. Juni 2008
#7
HBR 11:18:54 | Montag, 9. Juni 2008
#6
LandorganistII 10:56:26 | Montag, 9. Juni 2008
#5
unteroktav 10:48:47 | Montag, 9. Juni 2008
#4
Benedikt 10:37:46 | Montag, 9. Juni 2008
#3
Romulus 10:06:18 | Montag, 9. Juni 2008
#2
Benedikt 09:46:13 | Montag, 9. Juni 2008
#1
Dr. Otterbeck 09:05:25 | Montag, 9. Juni 2008