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Sünde contra wahres Leben + Retourkutsche + Verwirrung am Altar + Angekettete Müllsäcke + Blick in die Zukunft
Papst Benedikt XVI. betet den Angelus.
Papst Benedikt XVI. betet den Angelus.
Sünde contra wahres Leben

Vatikan. Benedikt XVI. sprach beim gestrigen Angelusgebet über die Barmherzigkeit Gottes. Christus lade die Sünder ein. Auch fromme und feine Leute müßten sagen: „Herr, ich bin nicht würdig.“ Die Sünde trenne von Gott und mache den Menschen krank. Der Sünder leide an Ichbezogenheit, die ihm keinen Raum zum Leben lasse.

Retourkutsche

Italien. Roberto Calderoli (52), Sonderminister in der italienischen Regierung und Mitglied der Partei ‘Lega Nord’, hat die vatikanische Kritik an den italienischen Maßnahmen gegen die illegale Immigration zurückgewiesen. Calderoli erklärte, daß auch der Vatikan die illegale Einreise bestrafe: „Das vatikanische Gesetz bestimmt, daß illegale Immigranten des Landes verwiesen oder mit einem Jahr Gefängnis bestraft werden.“ Der Minister fügte hinzu: „Es ist leicht für die Priester zu sagen: Tu, was ich sage, aber nicht, was ich tue.“

Verwirrung am Altar

Deutschland. Vor vierzig Jahren weihte der damalige Erzbischof von Köln, Josef Kardinal Frings († 1978), die weltweit ersten Ständigen Diakone. Daran erinnerte sein Nachfolger, Joachim Kardinal Meisner, bei einer Jubiläumsmesse am letzten Wochenende. Einer der ersten Ständigen Diakone, Günter Orbach, sagte dazu vor der Nachrichtenagentur ‘KNA’:„Manche hielten uns für abgefallene Priester.“ Die Menschen hätten mit dem Begriff nichts anfangen können. Sie hätten nicht verstanden, warum der Mann am Altar predigen, aber nicht die Messe lesen, warum er taufen, aber keine Krankensalbung spenden durfte.

Angekettete Müllsäcke

Italien. Die beiden Karmelitinnen Albina Locantor (73) und Teresa Izzi (79) aus dem Kloster Santa Maria del Carmine de Camerino in Macerata – in der Nähe von Loreto – haben sich im Vatikan angekettet. Die Nonnen mußten die Klausur im Jahr 2005 krankheitsbedingt verlassen. Zwei Jahre später durften sie aus unklaren Gründen nicht mehr zurückkehren. „Nach 50 und 60 Jahren klösterlichen Lebens, das wir der Kirche gewidmet haben, wurden wir wie zwei Müllsäcke auf die Straße geworfen“ – sagten die Schwestern der Nachrichtenagentur ‘Ansa’.

Blick in die Zukunft

„Vor wenigen Tagen hatte der Antwerpener Bürgermeister Philipp Heylen in Belgien einen Vorschlag: Man solle Kirchen zu Moscheen umzufunktionieren. Und warum eigentlich nicht? Den Kirchen fehlen Gläubige, den Gläubigen Moscheen. Nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage wäre das also die vernünftigste aller Lösungen. Der Sprecher des dortigen Rats der Muslime fand das denn auch eine gute Idee – man müsse nur die christlichen Symbole wie Kreuze, Statuen und Bilder entfernen.“

Aus einem Bericht der österreichischen Tageszeitung ‘Die Presse’ vom 5. Juni
      
16 Lesermeinungen
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#16   Säkularisation †   09:30:26 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ Katholiban,
bei katholischen Kirchen wäre eine Umfunktionierung zu Moscheen doch egal, da wird eine rückständige Religion durch eine andere rückständige Religion ersetzt!
mfg
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#15   Fragender   00:06:59 | Dienstag, 10. Juni 2008
Diakone…
… kommen schon in der Apostelgeschichte vor.
Offenbar sollten viele Katholiken mehr in der Bibel lesen- und zwar in eine Ihnen verständlichen Sprache!
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#14   Lutheraner   19:28:00 | Montag, 9. Juni 2008
Brandenburgis verirrt
ich bin Antifaschist und habe als solcher sogar schon hier in diesem Forum von Seiten der Administration etliches zu erdulden gehabt!
Och je, das ist ja richtig Herz zerreissend. Sie sind also ein guter Internationalist und Kommunist? Warum sagen Sie das nicht gleich?
Hier geht’s zur Antifa www.antifa.de/cms/! Da finden Sie Ihre stalinistisch orientierten Genossen.
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#13   rockdino †   19:25:31 | Montag, 9. Juni 2008
@ HBR
„gutmenschlich-multikulturellen Kräfte“
Aha, mal wieder Nazijargon ausgepackt.
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#12   RRR   17:58:21 | Montag, 9. Juni 2008
Bildungsdesaster
Die Menschen hätten mit dem Begriff nichts anfangen können. Sie hätten nicht verstanden, warum der Mann am Altar predigen, aber nicht die Messe lesen, warum er taufen, aber keine Krankensalbung spenden durfte.
Da sieht man, wie es um die Bildung der Katholiken vor dem Konzil stand: Sie wussten nicht, dass der Diakonat ein eigenständiges kirchliches Amt ist (auch wenn man das im römischen Ritus seit Jahrhunderten verdrängt hatte).
Theologisches Bildungsdesaster vor dem Konzil, kann man da nur sagen: Selbst das Weiheamt war nicht bekannt.
Und ehe jemand widerspricht: Alle, die hier genannt sind, hatten schließlich ihre Bildung vor dem Konzil erhalten, nicht danach.
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#11   Brandenburgis   15:31:43 | Montag, 9. Juni 2008
Wieso denn, –
ich bin Antifaschist und habe als solcher sogar schon hier in diesem Forum von Seiten der Administration etliches zu erdulden gehabt!
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#10   LandorganistII   15:23:20 | Montag, 9. Juni 2008
@brandenburgis
Noch dunkelbrauner als Sie kann man ja wohl kaum sein!
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#9   Brandenburgis   13:34:16 | Montag, 9. Juni 2008
@ExBochumer
Ich hoffe, Sie meinen nicht mich damit! Das würde mich sehr traurig stimmen!
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#8   ExBochumer †   13:33:26 | Montag, 9. Juni 2008
Auch fromme und feine Leute müßten sagen: „Herr, ich bin nicht würdig.
Kreuz.net ist unwürdig, sich im Untertitel als „katholische nachrichten“ zu dokumentieren.
kreuz.net ist – was auch diverse Artikel immer wieder beweisen – ein Organ für rechtsradikal-angehauchte Typen, die hier in propagandistisch-populistischer Weise ihre Thesen verbreiten und so zu einer Verhetzung beitragen.
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#7   HBR   11:18:54 | Montag, 9. Juni 2008
Frevel
„Vor wenigen Tagen hatte der Antwerpener Bürgermeister Philipp Heylen in Belgien einen Vorschlag: Man solle Kirchen zu Moscheen umzufunktionieren. Und warum eigentlich nicht? Den Kirchen fehlen Gläubige, den Gläubigen Moscheen. Nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage wäre das also die vernünftigste aller Lösungen. Der Sprecher des dortigen Rats der Muslime fand das denn auch eine gute Idee – man müsse nur die christlichen Symbole wie Kreuze, Statuen und Bilder entfernen.“
Das hätten die Mohammedaner wohl gerne, dass sie unsere Kirchen für ihre falsche und um Jahrhunderte rückständige Religion missbrauchen dürfen.
Dass ein Europäer auf solche frevelhaften Gedanken kommt, spricht schon Bände. Es scheint ein Symptom der gutmenschlich-multikulturellen Kräfte zu sein, dass sie ihre eigene Kultur ausverkaufen wollen.
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#6   LandorganistII   10:56:26 | Montag, 9. Juni 2008
Wer so
priesterfixiert ist, wie Romulus, dem fällt sicher nix besseres ein.
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#5   unteroktav   10:48:47 | Montag, 9. Juni 2008
@Romulus
Dann fragen Sie mal Gemeinden, die einen Diakon haben, ob das was bringt oder nicht.
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#4   Benedikt   10:37:46 | Montag, 9. Juni 2008
@ Romulus
Ach, und die ständigen Diakone wären ohne diese Möglichkeit Priester geworden, oder wie? Wer’s glaubt…
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#3   Romulus   10:06:18 | Montag, 9. Juni 2008
Ständige Diakone
Wir brauchen Priester und keine Ständigen Diakone! Das bringt doch alles nichts.
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#2   Benedikt   09:46:13 | Montag, 9. Juni 2008
Frage
Wie bitteschön kann man in den Vatikan „illegal immigrieren“? Anderswo hieße das vermutlich einfach Hausfriedensbruch.
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#1   Dr. Otterbeck   09:05:25 | Montag, 9. Juni 2008
@Ständige
Ja. Da ist was Wahres dran. Aber liegt die Verwirrung nicht v.a. daran, dass viele Priester eigentlich zeitlebens als ‘Diakone’ amtieren (d.h. Kirchenbeamte), aber (außerhalb der beiden Konzentrationspunkte Transsubstanziation und Absolution) zu wenig als „alter Christus“; gilt auch und speziell für Tradi!
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