[ « 31 32 33 34 35 » ]
Montag, 9. Juni 2008 08:39
kreuzmeldungen
Sünde contra wahres Leben + Retourkutsche + Verwirrung am Altar + Angekettete Müllsäcke + Blick in die Zukunft
Papst Benedikt XVI. betet den Angelus.
Papst Benedikt XVI. betet den Angelus.
Sünde contra wahres Leben

Vatikan. Benedikt XVI. sprach beim gestrigen Angelusgebet über die Barmherzigkeit Gottes. Christus lade die Sünder ein. Auch fromme und feine Leute müßten sagen: „Herr, ich bin nicht würdig.“ Die Sünde trenne von Gott und mache den Menschen krank. Der Sünder leide an Ichbezogenheit, die ihm keinen Raum zum Leben lasse.

Retourkutsche

Italien. Roberto Calderoli (52), Sonderminister in der italienischen Regierung und Mitglied der Partei ‘Lega Nord’, hat die vatikanische Kritik an den italienischen Maßnahmen gegen die illegale Immigration zurückgewiesen. Calderoli erklärte, daß auch der Vatikan die illegale Einreise bestrafe: „Das vatikanische Gesetz bestimmt, daß illegale Immigranten des Landes verwiesen oder mit einem Jahr Gefängnis bestraft werden.“ Der Minister fügte hinzu: „Es ist leicht für die Priester zu sagen: Tu, was ich sage, aber nicht, was ich tue.“

Verwirrung am Altar

Deutschland. Vor vierzig Jahren weihte der damalige Erzbischof von Köln, Josef Kardinal Frings († 1978), die weltweit ersten Ständigen Diakone. Daran erinnerte sein Nachfolger, Joachim Kardinal Meisner, bei einer Jubiläumsmesse am letzten Wochenende. Einer der ersten Ständigen Diakone, Günter Orbach, sagte dazu vor der Nachrichtenagentur ‘KNA’:„Manche hielten uns für abgefallene Priester.“ Die Menschen hätten mit dem Begriff nichts anfangen können. Sie hätten nicht verstanden, warum der Mann am Altar predigen, aber nicht die Messe lesen, warum er taufen, aber keine Krankensalbung spenden durfte.

Angekettete Müllsäcke

Italien. Die beiden Karmelitinnen Albina Locantor (73) und Teresa Izzi (79) aus dem Kloster Santa Maria del Carmine de Camerino in Macerata – in der Nähe von Loreto – haben sich im Vatikan angekettet. Die Nonnen mußten die Klausur im Jahr 2005 krankheitsbedingt verlassen. Zwei Jahre später durften sie aus unklaren Gründen nicht mehr zurückkehren. „Nach 50 und 60 Jahren klösterlichen Lebens, das wir der Kirche gewidmet haben, wurden wir wie zwei Müllsäcke auf die Straße geworfen“ – sagten die Schwestern der Nachrichtenagentur ‘Ansa’.

Blick in die Zukunft

„Vor wenigen Tagen hatte der Antwerpener Bürgermeister Philipp Heylen in Belgien einen Vorschlag: Man solle Kirchen zu Moscheen umzufunktionieren. Und warum eigentlich nicht? Den Kirchen fehlen Gläubige, den Gläubigen Moscheen. Nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage wäre das also die vernünftigste aller Lösungen. Der Sprecher des dortigen Rats der Muslime fand das denn auch eine gute Idee – man müsse nur die christlichen Symbole wie Kreuze, Statuen und Bilder entfernen.“

Aus einem Bericht der österreichischen Tageszeitung ‘Die Presse’ vom 5. Juni
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 16 Lesermeinungen:
Dienstag, 10. Juni 2008 09:30
Säkularisation †: @ Katholiban,
bei katholischen Kirchen wäre eine Umfunktionierung zu Moscheen doch egal, da wird eine rückständige Religion durch eine andere rückständige Religion ersetzt!

mfg
Dienstag, 10. Juni 2008 00:06
Fragender: Diakone…
… kommen schon in der Apostelgeschichte vor.

Offenbar sollten viele Katholiken mehr in der Bibel lesen- und zwar in eine Ihnen verständlichen Sprache!
Montag, 9. Juni 2008 19:28
Lutheraner: Brandenburgis verirrt
ich bin Antifaschist und habe als solcher sogar schon hier in diesem Forum von Seiten der Administration etliches zu erdulden gehabt!

Och je, das ist ja richtig Herz zerreissend. Sie sind also ein guter Internationalist und Kommunist? Warum sagen Sie das nicht gleich?

Hier geht’s zur Antifa! Da finden Sie Ihre stalinistisch orientierten Genossen.
Montag, 9. Juni 2008 19:25
rockdino: @ HBR
„gutmenschlich-multikulturellen Kräfte“

Aha, mal wieder Nazijargon ausgepackt.
Montag, 9. Juni 2008 17:58
RRR: Bildungsdesaster
Die Menschen hätten mit dem Begriff nichts anfangen können. Sie hätten nicht verstanden, warum der Mann am Altar predigen, aber nicht die Messe lesen, warum er taufen, aber keine Krankensalbung spenden durfte.

Da sieht man, wie es um die Bildung der Katholiken vor dem Konzil stand: Sie wussten nicht, dass der Diakonat ein eigenständiges kirchliches Amt ist (auch wenn man das im römischen Ritus seit Jahrhunderten verdrängt hatte).

Theologisches Bildungsdesaster vor dem Konzil, kann man da nur sagen: Selbst das Weiheamt war nicht bekannt.

Und ehe jemand widerspricht: Alle, die hier genannt sind, hatten schließlich ihre Bildung vor dem Konzil erhalten, nicht danach.
Montag, 9. Juni 2008 15:31
Brandenburgis: Wieso denn, –
ich bin Antifaschist und habe als solcher sogar schon hier in diesem Forum von Seiten der Administration etliches zu erdulden gehabt!
Alle Lesermeinungen anzeigen 10 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net