Protestantismus
Evangelischer Pastor konvertiert
Ein protestantischer Pfarrer sucht einen würdigen Umgang mit den Sakramenten. Er hofft ihn, im Bistum Hamburg bei den Katholiken zu finden. Leicht ist ihm seine Entscheidung nicht gefallen.
Alle Wege zum Heil führen über die Kirche.
Alle Wege zum Heil führen über die Kirche.
(kreuz.net) Der evangelische Pastor Hans Janßen (51) aus Rhauderfehn wird gemeinsam mit seiner Frau Karin katholisch. Die 17.000-Seelen-Gemeinde Rhauderfehn befindet sich in Niedersachsen im Nordwesten Deutschlands.

Die Konversion gab Janßens Vorgesetzter, Superintendent Gerd Bohlen, am Sonntag nach einer Abendmahlsfeier in Jansens Gemeinde bekannt. Der Superintendent stand der Feier selber vor, da Jansen bereits vom Dienst suspendiert ist.

Laut dem Superintendenten zweifelt Janßen am Umgang der evangelischen Gemeinschaft mit den „Sakramenten“.

Jansens Aufnahme in die katholische Kirche wird am 29. Juni durch den Erzbischof von Hamburg, Mons. Werner Thissen, erfolgen.

Ein Sprecher des Erzbistums erklärte vor der Nachrichtenagentur ‘DPA’, daß der Konvertit die Priesterweihe anstrebt. Die Entscheidung über einen Dispens vom Zölibat liegt gegenwärtig bei Papst Benedikt XVI.

Wegen der Treue zur Bibel

Janßen stammt aus Bremen. Er ist Vater von vier Kindern zwischen 16 und 22 Jahren.

Vor der evangelischen Nachrichtenagentur ‘idea’ erklärte er, davon überzeugt zu sein, daß die katholische Kirche unter einer besonderen Verheißung Gottes stehe.

Die Treue zum Wort Gottes werde dort am ehesten bewahrt, so Janßen.

Zunächst will er nach Hamburg ziehen, dort in einer katholischen Pfarrei mitarbeiten und nebenbei an der Hochschule Sankt Georgen der Jesuiten in Frankfurt am Main drei Jahre lang Theologie studieren.

Eine Priesterweihe mit Dispens vom Zölibat ist für Janßen nicht außergewöhnlich. Es gebe in Europa etwa 300 ehemalige evangelische Theologen, die trotz bestehender Ehe Priester geworden sind.

Janßen erklärte, daß ihm der Übertritt in die katholische Kirche „nicht leicht“ falle. Er habe in der hannoverschen Landeskirche geschwisterliche Liebe und Gemeinschaft erlebt.
      
43 Lesermeinungen
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#43   von Spee   21:14:17 | Sonntag, 10. August 2008
„Es gebe in Europa etwa 300 ehemalige evangelische…
Theologen, die trotz bestehender Ehe Priester geworden sind“ und Unzählige, die sich im Geheimen von katholischen Bischöfen die Hände auflegen lassen! Man kann ja nie wissen, ob das mit dem Luther alles so richtig war… :-(
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#42   Fairplay1   10:46:32 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Bremen ist was ganz Besonderes: Evangelische Pastorin von der Kanzel abgehalten !
Das Bremer Kirchengesetz ist etwas besonderes. Und in Norddeutschland sind Protestanten aufgrund ihrer Mehrheit eben nicht verpflichtet, sich dauernd von Katholiken abzugrenzen aus Angst, mit diesen verwechselt zu werden.
Nein, in Norddeutschland gibt es noch echte Protestanten .
Hier Originalartikel aus www.epd.de:
Sozialsenatorin kritisiert Kanzelverbot für Pastorin
Bremen (epd). Die Bremer Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter hat das Kanzelverbot für Pastorinnen in der evangelischen St.-Martini-Kirche in der Hansestadt kritisiert. Es dürfe keinen Bereich geben, in dem Frauen ihren Beruf nicht ausüben dürften, sagte die SPD-Politikerin am Dienstag zu Beginn einer Fachtagung über Frauenarmut in der Bremischen Bürgerschaft.
Es sei bemerkenswert, dass das derzeit ein Thema bei der evangelischen Kirche sei. Der Vorstand der konservativen St.-Martini-Gemeinde hatte einer Pastorin aus der eigenen Landeskirche die Kanzel verwehrt.
Die 45-jährige Theologin Sabine Kurth wollte als Gastrednerin bei einer Trauerfeier sprechen. Ihr Kollege aus der Gemeinde, Olaf Latzel, wies sie auch darauf hin, dass sie als Frau in der Martini-Kirche laut Gemeindeordnung keinen Talar anziehen darf. Die Gemeinde lehne die Frau im Pfarramt ab. Auch Bremens Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe verurteilte das Verbot.
Dass Frauen auf diese Weise diskriminiert würden, sei ein Skandal. Die Leitung der Bremischen Evangelischen Kirche distanziert sich in dieser Frage ebenfalls von der Gemeinde. (…)
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#41   Nachtlaterne   12:54:13 | Donnerstag, 12. Juni 2008
Wort Gottes:
Zu allen Erdbewohnern dringt der Schall, ja bis ans Ende der Erde; denn der Herr hat einen Rechtsstreit mit den Völkern: Er hält Gericht über alle Sterblichen und liefert die Schuldigen dem Schwert aus – Spruch des Herrn. So spricht der Herr der Heere: Seht, Unheil schreitet von Volk zu Volk, ein gewaltiger Sturm bricht los von den Grenzen der Erde. Die vom Herrn Erschlagenen liegen an jenem Tag von einem ende der Erde bis zum andern. Man beklagt sie nicht, man sammelt sie nicht und begräbt sie nicht; sie wer-den zum Dünger auf dem Acker.
Jer 25/31-33
Klagt ihr Hirten und schreit; wälzt euch im Staub, ihr Her-ren der Herde! Denn die Zeit ist gekommen, daß ihr ge-schlachtet werdet; ich zerschmettere euch, daß ihr berstet wie ein Prunkgefäß. Es gibt keine Flucht mehr für die Hir-ten, kein Entrinnen für die Herren der Herde. Horcht, wie die Hirten schreien und die Herren der Herde wehklagen, weil der Herr ihre Weide verwüstet. Verdorrt sind die fried-lichen Wiesen vor dem glühenden Zorn des Herrn. Er ver-läßt sein Versteck wie ein Löwe; ihr Land ist zu einem Bild des Entsetzens geworden durch sein rasendes Schwert und durch die Glut seines Zorns. Jer. 25/31-38
So spricht der Herr, der die Erde erschaffen, sie geformt und fest gegründet hat, Jahwe ist sein Name: Rufe zu mir, so will ich dir antworten und dir große unfaßbare Dinge mitteilen, die du nicht kennst. Jer. 33/2-3
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#40   Brandenburgis   10:02:53 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@Flrianklaus
Leider werden die Christen schon bald darauf angewiesen sein, derartige Kanäle zu graben.
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#39   Florianklaus   09:52:59 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@drei x R
daß die Michaelsbruderschaft über eine Sukzession verfügt, wäre mir neu. Liegt vielleicht eine Verwechselung mit der Hochkirchlichen St. Johannesbruderschaft vor? Diese hat durch Prof. Friedrich Heiler eine Sukzession aus einer syrischen Kirche und gibt diese innerhalb der Bruderschaft weiter. Auch Pfarrer Karsten Bürgener aus Bremen hat eine Bischofsweihe empfangen und hat mehrere evangelische Pfarrer geweiht.
Diese Sukzession und ihre Weihen werden aber von keiner lutherischen Kirche anerkannt. Ihre Empfänger sehen sich Anfeindungen und teilweise auch disziplinarischen Maßnahmen ausgesetzt.
Kardinal Ratzinger sagte zu diesen Bestrebungen einmal sinngemäß, es sei nicht möglich, an der Gesamtkirche vorbei einen Kanal zu den Aposteln zu graben.
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#38   clarissa colonia   01:24:55 | Mittwoch, 11. Juni 2008
Wertes Heilszeichen,
leider sehe ich Ihren Beitrag von 18:20h erst jetzt, weshalb Sie bitte die verzögerte Antwort entschuldigen mögen.
Tatsächlich gelten in der katholischen Kirche unterschiedliche kanonische Formvorschriften, die von den naturrechtlichen zu unterscheiden sind. Als kanonische Formvorschriften gelten:
1) Die Formvorschrift der lateinischen Kirche nach can. 1108 ff. CIC, welche nur die Glieder der lateinischen Kirche binden.
2) Die Vorschriften nach can. 828 ff CCEO, welche für die Glieder der orientalischen Kirchen gelten.
3) Die Formvorschriften nach can. 74 (?) des IV. Konzils von Konstantinopel, das die Formpflicht für die orthodoxen Gläubigen regelt, die ihre Ehe vor katholischen Gerichten anfechten.
4) Die eherechtlichen Formvorschriften von kirchlichen Gemeinschaften, die eigene eherechtliche Regelungen besitzen. (Dies traf z.B. für die lutheranische schwedische Staatskirche zu, solange diese als Staatskirche bestand und daher der einzige Ort in Schweden war, eine auch staatlich gültige Ehe zu schließen [bis 1951 bzw 2000].)
Ansonsten werden an die Gültigkeit des Ehekonsenses die naturrechtlichen Erfordernisse der äußeren u. inneren Freiheit, den hinreichenden Mindestwissens um den Rechtsakt und die Lebensform, die hinreichende Konsensualität und die potentia coeundi angelegt.
Genügt Ihnen das? – schwierig, dies in 1.500 Zeichen einigermaßen darzustellen.
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#37   RRR   23:55:58 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ Heggi
Ich nenne nur das Stichwort „Michaelsbruderschaft“ (lutherisch) – dort haben Bischöfe die Bischöfsweihe durch altkatholische Bischöfe empfangen, stehen also mithin in der apostolischen Sukzession.
Einen solchen Bischof kenne ich persönlich, werde Ihnen aber den Namen nicht nennen, um ihn vor Psychoterror durch Leute wie Sie zu schützen.
@ Weißer Ritter
Lesen Sie mal die Ansprache des Hl. Vaters zu den Jesuiten bei deren Generalkongregation im Januar (Februar?). Ob Sie es glauben oder nicht: Aber wer katholisch ist, das entscheiden nicht Sie, sondern die Kirche. Der Jesuitenorden ist ein katholischer Orden, der auch heute höchste Wertschätzung des Heiligen Vaters genießt.
Merke: Ernst informieren, dann posten! Danke!
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#36   Weißer Ritter   22:40:46 | Dienstag, 10. Juni 2008
Ich dachte, er will katholisch werden?
Achtung, jetzt wird es polemisch:
„Zunächst will er nach Hamburg ziehen, dort in einer katholischen Pfarrei mitarbeiten und nebenbei an der Hochschule Sankt Georgen der Jesuiten in Frankfurt am Main drei Jahre lang Theologie studieren“
Bei Jesuiten? Da braucht er ja erst gar nicht zu konvertieren. Früher, da waren die Jesuiten ein Hort des Katholizismus, aber heute?
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#35   Heggi   22:19:42 | Dienstag, 10. Juni 2008
Lieber RRRRRR!
Nennen Sie mir doch mal eine solche protestantische Denomination mit Sukzession! Oder vielleicht nennen Sie mir mal einige Namen, die sich auf welche Sukzession berufen!
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#34   Fragender   22:09:21 | Dienstag, 10. Juni 2008
ein Beweis mehr…
… wie willkürlich und theologisch unnötig der Zwang zu dem völlig widernatürlichen Zölibat ist
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#33   miles immaculatae   18:52:20 | Dienstag, 10. Juni 2008
Eheschließung@signum salutis
Das Problem scheint mir ein grundsätzlich falsches Verständnis des Charakters des Ehesakramentes zu sein. Das Ehesakrament spendet nicht der Priester den Eheleuten, vielmehr spenden sich die Eheleute dieses Sakrament einander. Deshalb sind nicht etwa protestantisch getaufte Eheleute deshalb gültig getraut, weil sie kirchlich getraut wurden, oder als Mitglieder der ev. Landeskirche (oder einer anderen prot. Denomination) standesamtlich getraut wurden, sondern weil sie als Getaufte einander die Ehe versprochen haben, und zwar ohne jeglichen Vorbehalt, d.h. im Sinne einer unauflöslichen, auf die Zeugung von Kindern ausgerichteten Ehe. Deshalb sind selbst Getaufte, die zum Zeitpunkt ihrer Eheschließung aus ihrer prot. Kirche ausgetreten waren, wenn der Ehekonsens vollständig war gültig und unauflöslich in einer sakramentalen Ehe miteinander verbunden. Sie können dann z.B. nicht mehr – wenn sie etwa der katholischen Kirche beitreten – kirchlich heiraten.
Für katholisch Getaufte gilt hingegen die Formpflicht, so daß zwei der katholischen Kirche angehörende Eheleute nicht gültig verheiratet sind, wenn sie nur standesamtlich heiraten, selbst dann wenn von einem vollgültigen Ehekonsens auszugehen ist.
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#32   SignumSalutis †   18:19:06 | Dienstag, 10. Juni 2008
clarissa/pseudoepiskopos
Eheschließung: vor dem Tridentinum gab es keine Formpflicht. Die Kirche hat das Recht, das Ehesakrament an eine best. Form zu binden – wenn sich kath.Christen nicht daran halten, sind sie nicht gültig getraut, aber erst seit dem Tridentinum.
@Colonissa: :)3 so, jetzt laufen Sie wieder zur Hochform auf, man muss Sie vielleicht ein wenig kitzeln …?
Da Sie ja offensichtlich „vom Fach“ sind: wie ist denn das: nach meiner Kenntnis müssen Nichtkatholiken nicht generell den „natürlichen“ Ehekonsens herbeiführen, damit ihre Ehe als gültig geschlossen angesehen wird – sondern ich bilde mir ein gelernt zu haben, dass die r. k. Kirche die Eigennormen der jew. anderen Kirche oder kirchl. Gemeinschaft, der der/die betr. angehört, als Maßstab nimmt: d. h.: evgl.: „Standesamt“ (in Dtld.); orthodox: Spendung des Sakramentes durch d. orth. Priester; … usw. ?
@ Alois Pseudoepiskopos: auch wenn Sie vielleicht gem. Ihres Nick’s neidisch werden: die Freie und Hansestadt Hamburg ist Sitz eines vom Hl. Stuhl errichteten ERZbischofssitzes, kein „sog. Bistum“. Mit welchem Recht wollen Sie die Wiederbegründung des erzbischöflichen Sitzes des hl. Ansgar in Frage stellen? Bei manchen hier fragt man sich, ob sie vor Überheblichkeit noch durch die Decke wachsen … :-| :-| :-| :-| :-| :-|
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#31   Lorenz   17:35:23 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Brandenburgis; Ich muss Ihnen wohl zustimmen
Vor allen Dingen, was Janßens Hoffnung auf Akzeptanz in der neuen Umgebung anbelangt.
Ein Konvertit ist einer, der es ernst meint. Der ist für die Lauen eine Gefahr. Janßen wird wohl aufpassen müssen, nicht als superkatholischer Besserwisser zu gelten. Aber dies gilt nur für die engen Kreise einer Pfarrgemeinde. Ansonsten sollte die katholische Welt doch aufnahmefähig sein, für alle denkbaren Gestalten, die sich ihr zuwenden.
Dass die „konfessionelle Grundierung“ so stark die Beziehungen strukturiert, dürfte auch an unserer PC-Kultur liegen, in der einjeder zu den Guten gehören möchte, ohne zu wissen, was das Gute ist. So wird das Gute dann relativistisch von den Meinungen hergeleitet, welche ihrerseits auch durch die Zugehörigkeit zu irgendeiner Konfession prognostiziert werden können.
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#30   Brandenburgis   16:15:08 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Lorenz
Ich selbst hätte es nicht für möglich gehalten, wie stark die konfessinelle Grundierung der meisten sozialen Beziehungen heute noch ist. Selbst die 95% der Protestanten, die überhaupt nichts mehr praktizieren, betrachten den Konvertiten als Renegaten bzw. Abtrünnigen. Und auch inseiner neuen Konfessionsumgebung wird er wenig Freunde finden, denn die Modernisten müssen ihn notwendiger Weise für eine Bedrohung halten, die Konservativen aber ebenfalls!
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#29   Lorenz   15:59:32 | Dienstag, 10. Juni 2008
Wenn schon katholisch, dann richtig…
… dürfte Janßens Zielstelung sein. Ich vermute, dass es nicht die Sakramente allein, sondern auch eine (vielleicht heimliche) Begeisterung für die Tradition ist, die zu solch einem Schritt antreibt.
Eine Frage an Leser Brandenburgis:
Warum meinen Sie, dass Janßens Umfeld sich von ihm abwenden wird?
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#28   Brandenburgis   15:53:18 | Dienstag, 10. Juni 2008
Der Aufbaukurs
kostet dann € 2000,- pauschal … ^-^
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#27   LandorganistII   15:48:35 | Dienstag, 10. Juni 2008
Oh, man,
Sie habens schon wieder nicht kapiert! :-(
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#26   Brandenburgis   15:46:20 | Dienstag, 10. Juni 2008
Ja, wohl
am besten 20 Sitzungen á $ 200,- (Grundkurs)
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#25   LandorganistII   15:38:52 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Brandenburgis
Mein Bester,
Sie müssen Ihre Halbbildung hier nicht zu Markte tragen. Darüber sind wir schon lange im Bilde.
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#24   Brandenburgis   15:34:07 | Dienstag, 10. Juni 2008
Typisch V2-Modernist
Erst quatsch er mich dämlich an, dann beginnt er sofort zu keifen und zu toben. Das ist nun wirklich behandlungsbedürftig.
Ich rate zur Urschrei-Therapie von Dr. Janov, die überhaupt den meisten Katholiken mit Sicherheit gut bekommen würde. Sollte man zur Voraussetzung der Firmung erklären. Es gibt auch den sehr angesehenen katholischen Gruppentherapeuten Dr. Heller, dem sollte man ein Jahresgehalt von 5 mio. Euro garantieren und ihn dann durch alle Ordinatriate und „Pfarrgemeinden“ schicken,… :-D :-D :-D
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#23   LandorganistII   15:25:53 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Brandenburgis
Im Grunde genommen interessiert es mich nicht, was Sie nun sind, oder nicht! Eines aber ist sicher: Sie sind nicht römisch-katholisch, auch wenn Sie noch Kirchensteuern zahlen.
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#22   Brandenburgis   15:18:47 | Dienstag, 10. Juni 2008
Mein lieber Landorganist II!
Ich unterstelle mal, daß er tatsächlich katholisch geworden ist und nicht durch Propaganda der zweitvatikanischen Irrlehren diesen Glauben wiederum in Frage stellt. Da ich kein Sedisvakantist bin und auch die Gültigkeit der neueren Weihen zunächst einmal nicht infrage stelle, gehe ich – auch als Optimist – zunächst immer davon aus, daß ein Katholik tatsächlich ein Kahollik ist, ein Priester ein Priester, ein Bischof ein Bischof etc.
Im Übrigen bin ich selbst Mitglied der Kirche des 2. Vatikanums insoferne ich r-k auf meiner Einkommensteuerklärung deklariere.
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#21   LandorganistII   15:09:44 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Brandenburgis
Lob aus Ihrem Munde? Was reden Sie denn da mit gespaltener Zunge? Haben Sie vergessen, dass Jansen in die röm.-kath. Kirche konvertiert? Die haben Sie doch eben noch im Nachbartread als V2-Sekte verunglimpft! Was soll man von Ihnen halten, Sie monarchistische Wetterfahne?!
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#20   Florianklaus   14:57:00 | Dienstag, 10. Juni 2008
@drei x R
in welchen lutherischen Gemeinschaften gibt es denn eine anerkannt gültige apostolische Sukzession?
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#19   RRR   14:04:34 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ Heggi
Nein, „halbgültig“ gibt es nicht. Na und? Ein Pleonasmus kann ja auch zur Verstärkung einer Aussage eingesetzt werden.
Übrigens gibt es sehr wohl apostolische Sukzession außerhalb der Kirche – nämlich in bestimmten lutherischen Denominationen. Gültige Bischofs- und Priesterweihen.
Ein wenig mehr Information würde Ihnen nicht schaden.
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#18   ordo62   13:47:26 | Dienstag, 10. Juni 2008
raus aus der Sekte, rein in die Sekte
Er ist doch nur von den Protestanten zu den Neoprotestanten gewechselt. Was in der V2-Sekte das dem Zeitgeisthinterherkriechen betrifft ist man dort (noch) nicht ganz so flink wie bei Jepsen, Käsmann & Co. aber spätestens in fünf Jahren wird der gute Mann merken, das er sich den Wechsel hätte sparen können, bzw. das er ja eigentlich überhaupt nicht gewechselt ist.
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#17   HeinrichvonOfterdingen   13:27:53 | Dienstag, 10. Juni 2008
Liebe Clarissa Darling,
Nur Katholiken unterliegen nämlich seit dem Tridentinum der Formpflicht für die Eheschließung (Konsens vor einem kirchlichen Amtsträger und zwei Zeugen).
Sie tun ja grad so, also ob alle oder zumindest viele Katholiken vor dem Tridentinum nicht sakramental verheiratet gewesen wären. Frompflicht heißt nicht, dass es anders nicht „geht“, unter Verletzung der Formpflicht nämlich.
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#16   Alois Bischof   13:22:17 | Dienstag, 10. Juni 2008
Sehr schön
Jedoch hoffe ich nicht, daß Janssen sich wegen des Modernismus und der vielen Sakrilege im sog. Bistum Hamburg von der Hl. Römisch-Katholischen Kirche wieder distanziert. Es geht um das wesentliche: die Wahrheit der katholischen Dogmen.
Aber bitte möge der Herr den guten Konvertiten bewahren vor dem Unheil des Neo-Modernismus der Vatikanum-II.-Neo-Kirche und möge er die wahre katholische Kirche finden und schätzen.
Gott segne Herrn Janssen.
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#15   clarissa colonia   13:17:42 | Dienstag, 10. Juni 2008
So, glänzen wir wieder mal mit Unkenntnis, meine Herren?
Nicht, wie unten behauptet, die evangelisch-„kirchliche“ Eheeinsegnung führt zum katholischen Verständnis von der Sakramentalität dieser Ehe, sondern der naturrechtlich hinreichende Austausch eines Ehekonsenses zweier Getaufter (also vor dem Standesamt) wirkt die sakramentale Ehe.
Nur Katholiken unterliegen nämlich seit dem Tridentinum der Formpflicht für die Eheschließung (Konsens vor einem kirchlichen Amtsträger und zwei Zeugen). Für gültig getaufte Nichtkatholiken besteht aber lediglich die Verpflichtung zum naturrechtlich hinreichenden Konsensaustausch (z.B. vor dem Standesamt). Dieser Konsens zweier (nichtkatholischer) Christen führt dann eo ipso zu einer nach katholischem Verständnis sakramentalen Ehe.
Jegliche anderslautende Aussage zu diesem Thema ist unrichtig.
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#14   Heggi   13:17:01 | Dienstag, 10. Juni 2008
RRRRR
Die evangelische Kirche hat einevollgültigeTaufe, eine aus katholischer SichtvollgültigeEhe, und zumindest manche evangelische Richtungen haben auch Amtsträger in der apostolischen Sukzession.
Sehr wortgewaltig! Ihr Pleonasmus treibt vollgültige Blüten. Gibt es vielleicht auch „halbgültige“ Taufen und Ehen?? Und im Übrigen: Nach päpstlichem Verständnis gibt es auf protestantischer Seite keine „Kirche“ und somit auch keine Sukzession.
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#13   Brandenburgis   12:57:31 | Dienstag, 10. Juni 2008
Die Protestanten
BEHAUPTEN, sie hätten Taufe und Eucharistei, de facto haben sie aber ggf. als reine Laiengemeinschaft lediglich Taufe und Ehe – wenn die Form und Intention gewahrt worden sind. Leider sind heute viele protestantische Taufen nicht mehr gültig, da kaum noch im Namen der hl. Dreifaltigkeit, sondern im Namen anderer Geister getauft wird.
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#12   HBR   12:43:39 | Dienstag, 10. Juni 2008
So einfach will man um das Zölibat rum
Warum soll man eigentlich einem ehemaligen Protestanten Geschenke machen? Die Priesterweihe ist ein so wertvolles Sakrament, dass man sie nicht leichtfertig verschenken sollte. Insbesondere sollte ein Dispens vom Zölibat nur unter ganz besonderen Umständen gewährt werden.
Im Falle des evangelischen Konvertiten wäre es zumindest zu verlangen, dass er sich zu einer Josephsehe verpflichtet.
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#11   miles immaculatae   12:16:07 | Dienstag, 10. Juni 2008
Bei den Jesuiten? In Sankt Georgen?
Hoffentlich ist Pfarrer Janßen in drei Jahren dann noch katholisch, oder besser gesagt, deutsch-katholisch. Kaum etwas ist für einen zum Katholizismus konvertierten schwerer zu ertragen als die aktuelle deutsch-katholische Theologie, Liturgie und gemeindliche Praxis. Als zum Katholizismus konvertierter Lutheraner weiß ich sehr gut, wovon ich rede. Manchmal scheint mir ein gut lutheranischer Gottesdienst mehr Frömmigkeit und Ernsthaftigkeit zu zeigen, als die allsonntägliche Stehimbißliturgie einer deutschen Durchschnittsgemeinde.
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#10   Freinsberg   11:46:31 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ Regina
Es ginge auch einfacher: Alle Verheirateten, die Priester werden wollen, werden im Byzantinischen Ritus geweiht. Und danach erhalten sie de Erlaubnis, auch im römischen Ritus zu zelebrieren.
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#9   Pünktchen   11:38:06 | Dienstag, 10. Juni 2008
Bekenntnis eines lutherischen Pastors
aus Anlaß seines Eintrittes in die katholische Kirche www.kreuz.net/bookentry.2105.html!
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#8   Regina 1961   11:31:26 | Dienstag, 10. Juni 2008
That’s The Way!
Soooooo können wir den Zölibat langsam aber (fast) sicher ausschalten. Erst werden wir alle evangelisch, studieren evangelische Theologie, heiraten, zeugen ein halbes Dutzend Kinder und erkennen dann den Wert der katholischen Kirche. Inklusive ihrer Sakramente. Und dann werden wir katholische Priester. Und dann beginnt das wahre Leben. Ist das nicht herrlich?
Regina1961
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#7   SignumSalutis †   11:27:16 | Dienstag, 10. Juni 2008
Janßen etc…
– Ich wundere mich, dass Colonissa, die sonst im Kirchenrecht usw. fit ist, hier ein wenig unvollständig die aus kath. Sicht sakramentale Ehe protestantischer Christen beschreibt. Die evgl. Kirche kennt keine eigene Eheschließung, nur die „Einsegnung“ (was selbst evgl. Christen häufig nicht wissen): die Eheschließung findet für egangelische Christen auf dem Standesamt statt. Die standesamtl. Trauung zwischen evgl. Christen bewirkt nach kath. Auffassung den Ehekonsens, die sakramentale Eheschließung, da die kath. Kirche die Rechtsnormen zur Ehe der entspr. kirchlichen Gemeinschaften respektiert (also: keine „Formpflicht“ in der evgl. Kirche), auch wenn die betroffenen selbst nicht der Auffassung sind, sich ein Sakrament zu spenden.
– Die ketz.net -Schlafmützen haben übersehen, dass es ein ERZbistum Hamburg gibt …
Mir ist sehr sympathisch, dass H. Janßen nicht unversöhnlich zurückblickt und anerkennt, was er in der evgl. Kirche empfangen hat. Ketz.net wird sich wohl kaum Hoffnungen machen dürfen, ihn als Gesinnungsgenossen zu finden. Er scheint ja eher eine Gesinnung von „Liebe“, „Barmherzigkeit“, „Dialog“ zu haben – was ja in sich schon an Häresie grenzt … :-$
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#6   RRR   11:08:46 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ clarissa
Nichtsdestotrotz schreibt die katholische Kanonistik und Dogmatik auch der „evangelischen“ Ehe sakramentalen Charakter zu. Die Ehe unter Protestanten ist ein Sakrament – auch wenn die Protestanten das selbst gar nicht so sehen.
Insofern stellt sich bei der Ehe genau wie bei der Taufe die Frage, wie weit die „Redaktion“ von kreuz.net noch hinter der kirchlichen Lehre steht, wenn sie gültige Sakramente meint mit Anführungsstrichen schreiben zu müssen.
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#5   Brandenburgis   10:46:39 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Clarissa
Trotzdem anerkennt die Kirche ggf. die protestantische Eheschließung als sakramentale Ehe. Bei mir war’s jedenfalls der Fall, wenn ich das mal anmerken darf in diesem Rahmen.
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#4   Bruder Theophil   10:36:15 | Dienstag, 10. Juni 2008
Herzlich Willkommen Herr Pfarrer Janßen…
…und Respekt vor Ihrem mutigen Schritt. GOTTES Segen auf den Weg.
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#3   Brandenburgis   10:29:59 | Dienstag, 10. Juni 2008
Respekt für Pfarrer Janßen!
Er wird erleben, daß sich seine gesamte bisherige soziale und familiare Umgebung von ihm lossagt.
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#2   clarissa colonia   10:27:19 | Dienstag, 10. Juni 2008
Werter 3R,
die Ehe ist ein weltlich Ding, daher gibt es keine protestantische „kirchliche“ Eheschließung; lediglich Eheeinsegnungen finden da statt ohne Konsensabgabe, denn die hat ja – nach protestantischer Auffassung – bereits vor dem Standesamt stattgefunden.
Es kennt der Protestantismus daher nur zwei Sakramente: Taufe und Abendmahl.
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#1   RRR   10:17:01 | Dienstag, 10. Juni 2008
„Anführungsstriche“
Laut dem Superintendenten zweifelt Janßen am Umgang der evangelischen Gemeinschaft mit den „Sakramenten“.
1. Ich verstehe nicht, wie man „am Umgang mit den Sakramenten zweifeln“ kann. Was damit semantisch gemeint sein soll, werden wir von der „Redaktion“ aber auch nie erfahren.
2. Wieso wird „Sakramente“ in Anführungsstrichen geschrieben? Die evangelische Kirche hat eine vollgültige Taufe, eine aus katholischer Sicht vollgültige Ehe, und zumindest manche evangelische Richtungen haben auch Amtsträger in der apostolischen Sukzession.
Sind das nun Sakramente oder „Sakramente“?
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