Deutschland
Der Schöpfer und sein Geschöpf
Am letzten Sonntag feierte ein deutscher Erzbischof seinen sechzigsten Geburtstag. Dabei stellte sich auch die Frage nach passenden Geschenken für einen solchen Anlaß.
Der Erzbischof von Paderborn, Mons. Hans-Josef Becker
Der Erzbischof von Paderborn, Mons. Hans-Josef Becker
© Karl-Michael Soemer
(kreuz.net, Paderborn) Am Sonntag feierte der Erzbischof von Paderborn, Mons. Hans-Josef Becker, seinen sechzigsten Geburtstag. Das berichtete die Tageszeitung ‘Neue Westfälische’.

Zuerst zelebrierte der Erzbischof im Hohen Dom ein Pontifikalamt. Dann begaben sich die Geburtstagsgäste in Prozession vom Westeingang des Domes zum Konrad-Martin-Haus, wo sich die bischöfliche Verwaltung befindet.

Dort lud Mons. Becker einige Ehrengäste und alle Bürger zu einem Empfang unter freiem Himmel ein.

Bei den Grußworten an den Erzbischof ging es nicht zuletzt darum, was man ihm zum Geburtstag schenken könne.

Dabei trieb der Paderborner Generalvikar Alfons Hardt seine Formulierungskünste nach Angaben der ‘Neuen Westfälischen’ auf die Spitze: „Was schenkt eine Kreatur seinem Schöpfer“, fragte er sich.

Der Generalvikar überreichte seinem Schöpfer schließlich eine Flasche Wein. Das besondere war dabei die Etikette: Sie zeigte eine Schafherde, bei der ein Tier eine andere Richtung einschlägt.

„Und dieses Schaf ist auch noch violett“, stellte der Generalvikar fest.

Dompropst Wilhelm Hentze besann sich auf die Vorliebe des Erzbischofs für die Bahn und schenkte ihm deshalb eine Streckenlampe: „Die wird hoffentlich länger halten als die Flasche Rotwein“ – meinte er.

Begeisterung brachte auch der Paderborner Bürgermeister Heinz Paus, der Anfang März ebenfalls sechzig Jahre alt geworden war, zum Ausdruck:

„Sie waren unser Wunschkandidat“ – erklärte er. Diese Wahl habe sich als gut bestätigt. Der Erzbischof genieße „überkonfessionell“ Anerkennung.
      
32 Lesermeinungen
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#32   clarissa colonia   01:20:37 | Freitag, 13. Juni 2008
Fehlerteufel:
… wird der höhere Geistliche von seinem niedrigen Organisten zitiert …
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#31   LandorganistII   15:16:41 | Donnerstag, 12. Juni 2008
Niedlicher Organist????
Wo???????????
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#30   Franz Kappes   10:34:57 | Donnerstag, 12. Juni 2008
Ad multos annos
Humor ist, wenn man(n) trotzdem lacht …
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#29   Dr. Otterbeck   12:53:33 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@RRR:
Gegendarstellung lt. KNA:
„Da waren heute morgen zwei Frauen an meiner Tür, die hatten so einen modernistischen Blick“, wird der smarte Geistliche von seinem niedlichen Organisten zitiert.
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#28   EvaHermanFan akaFreimaurerin   11:21:44 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@frollein rottenmaier, brandenburgis
Guten Morgen! Wg. meines Namens: tja, was tut man nicht alles aus Liebe (Frollein, Sie wissen ja…), und wenn es sonst jemanden verwirrt, wunderbar, aber keine Sorge wg. Loge und Feministinnen, es wird keinen Anlass zur Klage geben.
Frl. Rottenmaier, wenn Sie sich umbenennen wollen, bleiben Sie doch bei „Rosenkreuzerin Rottenmaier“. Ich finde, das klingt richtig gut mit der Alliteration – heißt das so? Clarissa wüsste das jetzt bestimmt.
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#27   Frollein Rottenmaier †   09:36:26 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@Brandenburgis
Ich überlege gerade, ob ich mich in „Strickendes Hausmütterchen aka Rottenmaier“ umbenennen lassen soll. Dann hätte ich hier sicher einen leichteren Stand. :-D
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#26   Brandenburgis   09:32:24 | Mittwoch, 11. Juni 2008
Warum hat sich denn
die Freimaurerin umbenant? Das ist ja eine Kulturschande! Ich meine, wie kann man die Tradition verteidigen, wenn x-net jede Traditionsbildung durch exzessive Löschung von Accounts verhindert?
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#25   Frollein Rottenmaier †   07:18:09 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@Freimaurerin
Sie nennen sich jetzt Eva-Hermann-Fan???? :-O
VERRÄTERIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das gehe ich sofort dem Feministenclub und der Loge petzen!!! >:) Das geht ja mal gar nicht!
@all: Ihr lobt Weinetiketten mit ausscherenden Schafen? Komisch! Das ist aber hier im Forum so ganz gar nicht gewünscht. Hier gilt doch Linientreue bis der Arzt kommt. Konformität über alles. Wer ausschert, wird gnadenlos platt gemacht. :-|
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#24   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:59:52 | Dienstag, 10. Juni 2008
Ich hätt ihm
einen Nintendo DS light geschenkt. Hat er bestimmt noch nicht.
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#23   RRR   23:59:38 | Dienstag, 10. Juni 2008
Wichtige katholische Nachricht
Katholische Nachrichten!
Der ehrwürdige Hochwürden Dr. Fritz Hupfelberger, der jeden Dienstag um 8 Uhr das Heilige Messopfer in der außerordentlichen Form des römischen Ritus in der Stadtpfarrkirche „St. Maria Goretti vom Rosenkranz des Heiligen Pius V.“ in Schneidershausen darbringt, trauert um den Tod seiner geliebten Meerschweinchen Tupsi und Tipsi. Hw. Hupfelberger vermutet, dass die Meerschweinchen durch Anhänger des Modernismus vergiftet wurden. „Da waren am Morgen zwei Männer vor meiner Tür, die hatten so einen modernistischen Blick“, wird der hochangesehene Geistliche von seinen Gemeindemitglieder zitiert.
Das waren die katholischen Nachrichten. Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit.
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#22   unteroktav   23:53:18 | Dienstag, 10. Juni 2008
Themen, die die Welt bewegen …
… was der Bischof zum Geburtstag geschenkt bekommen hat. Da sind wir von +.net doch sonst viel mehr „Qualität“ gewohnt.
In diesem Zusammenhang auch noch ein wichtiger Hinweis: Pfarrer Hubert Meier aus Hinterhuglfing aß heute Mittag Schnitzel mit Kartoffelsalat.
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#21   Suscipiat †   23:31:29 | Dienstag, 10. Juni 2008
Geistige Tiefflieger!
Der gesamte Artikel zeigt mal wieder die geistige Minderbemittelheit der gesamten hetz.net-Szene! Kommentar überflüssig!
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#20   Ministrant   22:36:16 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ Amanda
Woher wollen sie wi***en, welches Wort ich mit wi***en gemeint habe…
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#19   Insinuator   21:14:19 | Dienstag, 10. Juni 2008
Wie meistens …
… ein saublöder Artikel. Hier wird ein Christ gefeiert!
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#18   Brandenburgis   20:51:04 | Dienstag, 10. Juni 2008
Ja, Beckers Aussagen
entsprechen etwa einer Ausage von 1938 „Wir danken unserem Führer Adolf Hitler, daß er durch seine Friedenspolitik Europa vor dem Bolschwismus gerettet hat!“
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#17   rockdino †   20:38:07 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ Brandenburgis
Sie können mir ruhig glauben, dass es da auch viele katholische Priester gegeben hat!
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#16   Brandenburgis   20:30:48 | Dienstag, 10. Juni 2008
Derartige Erscheinungen, die mir
aus dem protestantischen Bereich bekannt sind (D. C.), sind ebenso uneinegschränkt zu verurteilen. Jeder Priester, jeder Geistliche, jeder Bischof hat das Evangelium zu predigen und auch unter Preisgabe des eigenen Lebens zu verteidigen. Wer dazu nicht bereit oder in der Lage ist, der ist kein Hirte, sondern ein Wolf.
Barmer Theologische Erklärung: „Wir verwerfen die falsche Lehre, als dürfe die Kirche die Gestalt ihrer Botschaft und ihre Ordnung ihrem Belieben oder dem Wechsel der jeweils herrschenden weltanschaulichen und politischen Überzeugung überlassen.“
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#15   rockdino †   20:04:08 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ Brandenburgis
Zitat:
„Becker entsprichtden falschen Hirten, die unter dem Kommunismus für eine „Kirche im Sozialismus“ und für eine „Kirche für den Sozialismus“ plädiert haben und so ihre Schafe den Wölfen auslieferten.“
Und wie nennt man die, die unter dem Nationalsozialismus für eine Kirche im NS-Staat und für eine Kirche für den Nationalsozialismus plädiert haben?
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#14   Brandenburgis   19:56:13 | Dienstag, 10. Juni 2008
Becker entspricht
den falschen Hirten, die unter dem Kommunismus für eine „Kirche im Sozialismus“ und für eine „Kirche für den Sozialismus“ plädiert haben und so ihre Schafe den Wölfen auslieferten.
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#13   Lutheraner   19:16:05 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ Brandenburgis
Mir ist bisher niemand im Forum begegnet, der so nichtssagend zweifelt wie Sie.
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#12   rockdino †   19:00:19 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ ministrant
Zitat:
Vielleicht sollten sie weniger wi***en
:)3 :)3
:-D :-D :-D
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#11   Brandenburgis   18:19:38 | Dienstag, 10. Juni 2008
ICh habe vom biblischen
Bischofsamt geredet. Becker auf seiner Heimseite:
– Der EU-Grundlagenvertrag ist ein großer Fortschritt für Europa
– Demokratie und Freiheit sind die Grundfesten, auf denen der europäische Frieden aufbaut
– In einem „Kinderhirtenbrief“ erzählt er den Kindern … man hält es kaum für möglich … das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten, – wohl damit sie begreifen, daß sie sich in der (V2-) Märchenstunde befinden …
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#10   Amanda   18:13:17 | Dienstag, 10. Juni 2008
Man fragt sich dann ja doch,
woher der Ministrant so gut über das Wi***en Bescheid weiß. Jahrelange Praxis? Und wie viele kleine Graue mögen sich da in seinem Oberstübchen noch tummeln?
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#9   stimme der vernunft †   18:12:51 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Brandenburgis
Es ist zu bezweifeln,daß der Becker überhaupt Bischof ist.
Naja, in deiner Sekte zumindest nicht.
Dafür in der römisch-katholischen Kirche.
Aber mit der hast du ja nichts am Hut.
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#8   Brandenburgis   18:08:50 | Dienstag, 10. Juni 2008
Ja, Ministrant,
so wirken Sie wohl ganz im Sinne des „Erzbischofs“ … :-D
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#7   Ministrant   18:01:37 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Brandenburgspinner
Vielleicht sollten sie weniger wi***en anscheinend gehen dabei nämlich ihre Gehirnzellen flöten, wenn sie welche besessen haben. (Das Wort mit den *chen ergänze jeder Leser bitte selbst. Der Autor übernimmt dafür keinerlei Haftung.)
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#6   Brandenburgis   17:57:39 | Dienstag, 10. Juni 2008
Was heißt denn hier „diffamieren“
Ich zweifle halt so ein wenig. Und DAZU habe ich ungefähr 1.000 gute Gründe. Einer davon: Gesichtskontrolle.
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#5   Pascal123   17:52:25 | Dienstag, 10. Juni 2008
och nööö
Brandenburgis langsam wird es echt langweilig
Da bin ich aber ein bunteres Repertoire an Spinnereien von Ihnen gewöhnt.
Sonst ist da mehr abwechslung drin, heute ist eher kalter Kaffe, aber vielleicht wird das ja noch im laufe des abends.
Man wirds sehen.
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#4   Ministrant   17:51:57 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Brandenburgspinner
Eines ist sicher SIE sind es NICHT, ein Glück sie taugen doch nicht mal als Ostarier…und dann bilden sie sich noch ein einen unbescholtenen röm. – kath. Bischof diffamieren zu können… :-!
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#3   Brandenburgis   17:39:01 | Dienstag, 10. Juni 2008
Es ist zu bezweifeln,
daß der Becker überhaupt Bischof ist.
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#2   aufrechterkatholik   17:21:44 | Dienstag, 10. Juni 2008
Der Autor will uns sagen…
dass der HW. Herr Erzbischof dem Herrn sei Dank vernünftige Geschenke erhalten hat. Unbestätigten Gerüchten zufolge habe er sich tatsächlich mit dem Gedanken getragen, zu Geldspenden für Donum Vitae aufzurufen. Dem Herrn (wir wiederholen uns) sei Dank haben ihm seine Berater aber diesen Gedanken schleuniglichst ausgetrieben, so dass HW. Herr Erzbischof auch geschenketechnisch wieder auf dem aufrechten Pfade der Tugend wandelt.
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#1   Pascal123   17:13:39 | Dienstag, 10. Juni 2008
Häääääääääähhhh
Und was will uns der Autor mit dem Artikel sagen??
Ist er neidisch auf die Geschenken.
Findet er Wein unpassen, oder bevorzugt er einen anderen Wein??
Hätte die Streckenlampe lieber ne Taschenlampe sein sollen.
Den Geburtstag ansich findet er blöde??
Oder weil es gerade dieser Erzbischof ist, der überkonfessionell geachtet wird.
Was den Bischöfen der Pius oder Petrus Brüder Sippe versagt bleibt??
Neidisch auf die Geschenke??
Oder auf die Karriere des Erzbischofes weil er selber nur ein kleines Schreiberlichtlein auf einer unbedeutenden braunen Seite ist??
Oder ist es gar das Schwule lila Schaf auf der Weinflasche was deinen unmut erregt.
Ist das zu bunt??
Oder ist lila die Farbe der pösen Freimaurer Juden??
Fragen über Fragen
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