Seit der Veröffentlichung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ zelebrierten drei Geistliche die Messe in ihren Pfarreien nur noch im Alten Ritus. Sie werden es wohl auch weiterhin tun.
In Italien kommen immer mehr Priester auf den Geschmack der Alten Messe.
(kreuz.net, Novara) Der Pfarrer von Nibbiola und Garbagna in der norditalienischen Diözese Novara, Hw.
Marco Pizzocchi, wurde am Sonntag seines Amtes enthoben.
Das berichtete der dreimal wöchentlich erscheinende
‘Corriere di Novara’ am Montag.
Der Bischof von Novara, Mons. Renato Corti, begründete seine Maßnahme
mit dem Willen des Priesters, fortan nur noch den Alten Ritus zelebrieren zu wollen.
Deshalb habe er
ihn bereits mehrmals um einen Amtsverzicht als Pfarrer gebeten:
„Es tut mir leid, daß er sein Amt bis
heute nicht zurückgegeben hat. Ich bin verpflichtet, ihn zu ersetzen, auch wenn ich ihm meine ganze Bereitschaft
versichere, ihn auf verschiedene Weise in die priesterliche Verantwortung einzubeziehen.“
Die Maßnahme
betrifft auch zwei weitere Priester, den Pfarrer der Ortschaft Santa Maria Maggiore, Hw. Alberto Secchi,
und den Pfarrer der Ortschaft Crevoladossola, Hw. Stefano Coggiola.
Seit dem Inkrafttreten des Motu Proprios
‘Summorum Pontificum’ hatten die drei Priester in ihren Pfarreien ganz auf den Alten Ritus umgestellt.
Deswegen wurden sie von der bischöflichen Kurie mehrmals ermahnt.
„Wir sind keine Juke-Box-Priester,
die einmal auf Lateinisch und dann auf Italienisch zelebrieren“ – erklärten dazu Hw. Coggiola und Hw.
Secchi.
Darum beschloß der Bischof, andere Priester in diese Pfarreien zu senden, um dort die neue Messe
zu lesen.
Am vergangenen Sonntag verlasen diese neugläubigen Geistlichen während der Sonntagsmesse
eine Botschaft des Bischofs, wonach die drei Pfarrer ihres Amtes enthoben wurden.
Dabei war allerdings
nicht von einer Versetzung die Rede, womit die drei Geistlichen in ihren Gemeinden – allerdings nicht
als Pfarrer – wohl weiterhin wirken können.
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@Monti Die Alte Messe ist mit Sicherheit nicht die einzige Art der Gottesverehrung, aber sie ist eine
erhabene, ergreifende und ehrwürdige und hat somit ihre volle Berechtigung, was der Hl. Vater persönlich
klargestellt hat. Für viele zählt heute leider nur das Modische, das dem Augenblick entsprechende. Dies
merkt man bei so mancher Zelebration des ordenlichen Usus. Dies hat meiner Überzeugung nichts mit den
liturg. Büchern zu tun, sondern mit einem generellen Verständnis von Liturgie. Hier giebt es unterschiedliche
Akzentsetzungen, die sich oftmals unvereinbar gegenüberstehen. Es hätte nicht so kommen müssen, aber
nach dem Konzil ist vieles in der Liturgie zusammengebrochen. Dies ist keine direkte Folge von SC, sondern
viele haben sich in Berufung auf den Geist des Konzils ihre eigene Liturgie zusammengebaut, die mit der
offiziellen, von Paul VI approbierten Liturgie manchmal nur mehr den Ablauf gemeinsam hat. Das dies nicht
dem Willen der Kirche entspricht, ist klar. Abhilfe kann nur durch ein vertieftes Verständnis von Liturgie
gewonnen werden, eine neue liturgische Bewegung, der es gelingt, das ingenium der kirchlich-liturgischen
Tradition mit den Gedanken von SC in Beziehung setzt. Vor allem Banalität und Verflachung sind der Tod
der Liturgie, denn Gott ist kein Gegenstand von Raum und Zeit, er ist transzendent, unendlich erhaben
und groß, er übersteigt menschliches Denken um ein unendliches. Und dies muss eine Liturgie zum Ausdruck
bringen. Tremendum et fascinosum!
@Bernd Stromberg sehr gute Stellungnahme, der ich nur zustimmen kann. Wenn ich auswärts bin und eine
Messe besuche, möchte ich wenigstens einigermaßen wissen, was auf mich zukommt. Ich bin nicht der Meinung,
dass die Alte Messe die einzige Möglichkeit ist, Gott zu ehren. Aber bei der Altn Messe weiß ich wenigstens
vorher, dass ich meine Zeit nicht vergeude. Das weiß ich in einer fremden Stadt (Pfarrei) bei der Neuen
Messe nicht. Aber das ist Gotthard sowieso egal, Hauptsache, man wird während einer dreiviertel Stunde
gut unterhalten !
Bitte? Am vergangenen Sonntag verlasen diese neugläubigen Geistlichen während der Sonntagsmesse eine
Botschaft des Bischofs, wonach die drei Pfarrer ihres Amtes enthoben wurden. Schlecht. Das hätte der
Bischof, sein Generalvikar und der Personalchef machen sollen.
@Gotthard Wie Sie sich denken können, muss ich Ihnen da heftig widersprechen. Dass jede Gemeinde ihre
eigene Liturgie feiert, ist ein großes Problem. Warum? Wenn die Heilige Liturgie in das Belieben des
einzelnen Klerikers gestellt ist, wird sie von diesem abhängig. Und dies kann unter Umständen verheerend
sein. Ja, es gibt Kleriker, denen ich zB. die „Produktion“ von liturgischen Texten zutrauen würde. Diese
sind in einer verschwindenden Minderheit. Denn neben exzellenten theologischen Kenntnissen muß ebenso
ein sehr sicherer Umgang mit der Muttersprache als literarischer Größe vorhanden sein. Bei der überwiegenden
Mehrzahl wirkt so etwas bestenfalls peinlich. Zuviele „platte Produkte des Augenblicks“ kommen dabei heraus,
die für das persönliche Gebet so gerade geeignet sein könnten, in offiziellen Handlungen der Kirche
wie Fremdkörper wirken und eine peinliche Berührtheit zurücklassen. An der Formulierung von Texten
und Zeremonien waren – so weit man überhaupt Zuschreibungen machen kann – bedeutende und herausragende
Theologen beteiligt. Schauen Sie sich die Texte der westlichen Liturgien an, die Orationen, Hymnen, etc.
Klar, auch dort gibt es schon mal Mittelmäßiges. Wenn jede Gemeinde ihre Liturgie feiert, öffnet man
aber wohl meist dem Banalen und der totalen Verflachung Tor und Tür. Pluralität gibt es nur im Rahmen
verschiedener Riten, innerhalb derer man sich tunlichst an die verschiedenen Bücher halten sollte, wenn
man die Liturgie der Kirche nicht lächerlich machen will.
@bernd stromberg Es ist schade, dass die legitime Pluralität in liturgischen Riten doch recht eingeschränkt
wurde im Laufe der Jahrhunderte. diese Pluralität wurde wiedergewonnen . im grunde feiert jeder Gemeinde
ihren eigenen Gottesdienst… DAS ist gut so! „rite et recte“ ist kein Leitgedanke mehr … sondern nur
noch die großen Linien des Messbuches … die Schlacht um die Liturgie-Zentralisierung hat Rom verloren …
konnte schon in alttestamentarischer Zeit nicht durchgesetzt werden.
#41 Florian Geyer 00:15:19 | Mittwoch, 11. Juni 2008
alter Ritus es geht nicht um rituelle Folklore sondern um den Kampf um die katholische Theologie die und
nicht zuletzt die ideologisierteologie Neotheologie zu berauben versucht hat. Die Neotheologie arbeitet
teils sehr raffiniert mit einem Gemisch aus Lüge, Fälschung und Betrug aber auch teilweise sehr hanebüchern
mit unverschämten Lügen, phantastischen Interpretationen und Gehirnwäsche. Mit „theological correctness“
(C by Geyer) und exegetischen Taschenspielertricks die für jeden der sich Hausverständ und natürliches
Empfinden bewahrt hat abstruse hirnfiebrige Phantasmen sind wird versucht Christus zu widerlegen und massiv
die überirdischen Wahrfheiten bekämpft. Diese Leute werden aber ihr Spiel verlieren das ist sicher wie
das Amen. Fazit Wir kämpfen also nicht um eine Folklore sondern um nichts anderes als um unsere Katholizität.
Der ausserordentliche Ritus ist neben vielen anderen positiven Bewegungen zur Wahrheit die immer stärker
werden ein gutes Bekennerzeichen in der gemeinsamen Front des Erzengel Michaels und der Frau die das Fanal
setzten wird um der Lüge den Todesstoss zu versetzen.
Papajewski: Du bist auch nur ein Forumskasperl! Glaubst du wirklich, dein Versuch einer plebejischen Selbstdarstellung
würde auch nach dem 100. Aufguss noch beklatscht werden? Was du schreibst, klingt auch ohne die Verballhornung
eines Dialekts nach Stammtisch. Du kannst es also lassen. Du hast es hier nicht mit lauter Stammtischbrüdern
zu tun. Deine lausige Performance ist absolut nicht zielgruppenadäquat!
Älter als 200 Jahre… Der Grund für diese Regelung war, dass Riten, die nachgewiesenermaßen älter
als 200 Jahre alt waren, vor der Reformation bereits bezeugt waren und somit von protest. Einflüssen
unberührt waren. Es gab eine ganze Reihe dieser Riten, gerade auch im deutschen Raum. Manche, wie der
Kölner oder Trierer Eigenritus, haben sich bis ins 19. Jahrhundert erhalten. Der Ambrosianische Ritus
ist bis heute im wesentlichen im Mailänder Bistum in Gebrauch, allerdings auch nachkonziliar überarbeitet
worden. Der mozarabische Ritus wird an einigen wenigen Kirchen in Spanien gefeiert und hat eine geringe
Bedeutung. Es ist schade, dass die legitime Pluralität in liturgischen Riten doch recht eingeschränkt
wurde im Laufe der Jahrhunderte. Eine übergroße „Romanisierung“ hat hier viel zurückgedrängt, ja teilweise
Spuren in den Riten der unierten Ostkirchen hinterlassen, sowohl vor als auch nach dem Konzil. Das ist
bedauerlich, da die einzelnen Riten durchaus ihren Eigenwert haben, sowohl die östlichen wie die westlichen.
Vielleicht entdecken spätere Generationen wieder die große legitime Pluralität von Liturgie, die eben
nicht im ständigen Erfinden neuer Texte besteht, nicht in einem mühsamen Hinterherlaufen hinter dem
Zeitgeist oder was man dafür hält. Große Liturgie kommt aus der Tiefe der Jahrhunderte zu uns, erfaßt
den Menschen und will ihm gleichsam in dieser Welt bereits die Tore zum göttlichen Lichtglanz ein ganz
klein wenig öffnen. Sursum corda, daran muss sich jede Liturgie messen lassen.
@ Papajewski Nach der Einführung des Fronleichnamsfestes war es nicht erlaubt, alte Ordnungen weiterzuverwenden,
die das Fronleichnamsfest nicht kannten. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurde dieses vom Papst, ausgehend
von Brüssel in die ganze Kirche eingeführte Fest, rigoros durchgesetzt. Nach der Einführung des Christkönigsfestes
(also durchaus schon in der Zeit der „tridentinischen“ Messbücher) war es nicht erlaubt, alte Ordnungen
weiterzuverwenden, die das Christkönigsfest nicht kannten. Usw. usw. Nach der Neuedition des Missale
durch den seligen Papst Johannes XXIII. 1962 war es nicht erlaubt, ein älteres Missale weiterzuverwenden.
So war es auch nach der Neuedition von 1970. (Alles das betrifft natürlich nur den römischen Ritus,
klar.) Der Papst hat recht, dass das Missale von 1962 nie verboten war. Natürlichg nicht – es war ja
1965 und dann 1970 neu ediert worden – und selbstverständlich waren dann diese Neueditionen bindend.
Ein liturgiegeschichtlich und -rechtlich völlig normaler Vorgang. Ein älteres Missale trotz der Herausgabe
eines neuen weiterverwenden zu wollen, das bedarf der Begründung. Nicht umgekehrt. Wer es umgekehrt will,
stellt die ganze liturgische Tradition und auch das liturgische Recht und den Jurisdiktionsprimat des
Bischofs von Rom auf den Kopf.
@Papajewski: Quatsch Doch. Hätte er. Alle Riten, die über 200 Jahre alt waren, blieben unangetastet.
Diese Ausnahme galt natürlich nur für vom römischen Normalritus abweichende Riten wie den Ambrosianischen,
den Mozarabischen und einige Ordensriten. Das war nach der Reform Pauls VI. nicht anders.
„Oder meinen Sie, nach 1570 hätte einfach so jemand sagen können „Ach, ich nehme mein altes Mess- buch
weiterhin“?“ Doch. Hätte er. Alle Riten, die über 200 Jahre alt waren, blieben unangetastet. So ganz
anders als bei dem Kulturbruch-Konzil. Ährlich!
@ möchtegern-kathole Warum sollte das, was die Anhänger des Neuen Ritus zur Bedingung für den alten
Ritus machen, nicht umgekehrt auch gelten? Weil die Anhänger des „Neuen Ritus“ nun einmal die Kirche
hinter sich haben: Es ist die forma ordinaria, sie bedarf keiner Rechtfertigung. Nach dem Erlass eines
neuen Messbuchs noch ein altes verwenden wollen, DAS bedarf der Rechtfertigung (sprich: z.B. eines Motu
Proprio des liturgischen Gesetzgebers). Oder meinen Sie, nach 1570 hätte einfach so jemand sagen können
„Ach, ich nehme mein altes Messbuch weiterhin“? Vielleicht sogar eines aus dem 12. Jahrhundert ohne Fronleichnamsfest?
Mannmannmann, da würden Leute wie Sie aber im Dreieck springen und „Häresie, Häresie“ zetern, gell?
Lesen Sie doch mal das Motu proprio und versuchen Sie zu verstehen, was „forma ordinaria“ und was „extraordinaria“
heißt. Und was da genau steht zu den Bedingungen, unter denen die forma extraordinaria gefeiert werden
aknn (während die forma ordinaria keine Bedingungen hat, sondern jederzeit von jedem Priester zelebriert
werden kann – na, fällt der Groschen?)
@ RRR Na so ähnlich lauteten doch die Bedingungen der Anhänger der Neuen Messe für den alten Ritus.
Das habe ich persifliert – nicht mehr, nicht weniger. Warum sollte das, was die Anhänger des Neuen Ritus
zur Bedingung für den alten Ritus machen, nicht umgekehrt auch gelten?
@ möchtegern-kathole Da gibt’s nichts zu persiflieren. Der Papst hat deutlich gemacht, dass das Messbuch
von 1970 die „ordentliche Form“ des römischen Ritus darstellt. Die „außerordentliche Form“ bedarf also
einer besonderen Begründung und sie kann nur zusätzlich zur ordentlichen Form angeboten werden. Das
Motu Proprio ist hier eindeutig. Insofern stehen die Anhänger der ordentlichen Form auch unter keinerlei
Rechtfertigungsnot. Sollte der Papst als liturgischer Gesetzgeber ein neues Messbuch erlassen, so gälte
eben dieses. Und dann würden womöglich die Anhänger „1970“ genauso die Erlaubnis erhalten, unter bestimmten
Bedingungen „ihre“ Messe zu feiern wie die Anhänger „1962“. Ein völlig normaler Vorgang in der liturgischen
Entwicklung und Gesetzgebung. Da ist nichts zu persiflieren. Persönlich fände ich den Ritus von 1965
eigentlich auch nicht schlecht, aber der ist eben derzeit nicht zugelassen.
Einigung mit den Priestern – weiterhin Hl. Messe im überlieferten Ritus Zur Info: o^/ Einigung: Hl. Messe
weiterhin im überlieferten Ritus www.katholisches.info/?p=1457 Deo gratias!! :(3
Wenn sich eine stabile Gruppe … … von vielleicht 30 Gläubigen findet, die unbedingt den neuen Ritus
will, kann man ja über ein Novus-Ordo-Angebot nachdenken. (Um mal das Geschwätz vieler NOM-Anhänger
zu persiflieren, wann ein Alter Ritus eingeführt werden sollte) Wenn nicht, sollte man es beim Alten
Ritus belassen.
An RRR Wenn Sie sich schon die Arbeit mit den Vergleichen machen wollen dann vergessen Sie z.B. nicht
Quanta cura und Dignitatis humanae zu vergleichen(so der vollständigkeitshalber)
@ Noricum Falsch! ausgesucht wird von den V2 Sektierern – bei den ganz hart gesottenen beginnt nämlich
die Kirche im Grunde erst seit dem „Superdogma“ Vatikanum 2… Na dann schauen Sie mal, wie oft das II.
Vatikanum andere Konzilien zitiert. Und schauen Sie mal, wie oft päpstliche Schreiben frühere Texte
zitieren. Und schauen Sie mal, welche Feste auch nach dem Konzil noch im Liturgischen Kalender stehen.
Und schauen Sie mal, welchen Stellenwert die Bibel hat.
V2 „Superdogma“ Falsch! ausgesucht wird von den V2 Sektierern – bei den ganz hart gesottenen beginnt nämlich
die Kirche im Grunde erst seit dem „Superdogma“ Vatikanum 2…
@ solideo Ich suche mir gar nichts aus. Die Kirche legt ihre ganze Tradition vor – von der Heiligen Schrift
über Nizäa, Konstantinopel …, Vaticanum I bis Vaticanum II. Als Katholik (oder Katholikin, wer weiß?)
bindet mich diese gesamte Tradition. Mit „Aussuchen“ ist da nichts. Das machen nur die Piussektierer,
die sich aus der ganzen Tradition nur die Zeit von 1570 bis ca. 1963 (je nach Piussekten-Untergruppe)
aussuchen.
#23 Alois Bischof 16:02:06 | Dienstag, 10. Juni 2008
Frater Meinrad, Auch wo nur eine Gruppe von zehn Kirche-von-Unten-Extremisten gegen die Alte Messe ist,
wird ein bevorurteilter anti-traditioneller Konziliarer Bischof sofort eingreifen und die Pfarrei zerstören
und den Pfarrer unterdrücken. Das war schon 1971 so in der Konzilskirche der Liebe und Toleranz, und
es hat sich auch nach dem Synthese-Erlaß ‘Summorum pontificum’ in der offiziellen Konzilskirche nichts
geändert. Es gab einen ähnlichen Fall vor 5 Jahren in Süditalien (diese Fälle sind in Nordwest-Italien
nahe Torino), wo eine Gruppe von drei älteren Priestern zur Alten Hl. Messe zurückfanden und diese wiedereinführten
(zur Begeisterung sogar rand- und nicht-kirchlicher Jugendlichen in ihren Dörfern im Süden Italiens).
Auch dort wurden die Priester verfolgt, suspendiert und dämonisiert von diözesanen Medien. Nur ein Priester
bekam einen Indult, nachdem die Jugendgruppe seiner Pfarrei vor dem Bischofspalast protestiert hatte.
In Italien entdecken immer mehr ältere und jüngere Priester immer wieder die wahre Tradition der Lateinischen
Kirche und der hl. Römischen Kirche. Denn nur die „tridentinische“ hl. Messe ist der wahre, authentische
Römische Ritus der überlieferten Römisch-Katholischen Kirche. Gott möge Italien erhalten und segnen
und die hl. Kirche wiederherstellen und restaurieren! Christkönig, wir können es als Menschen nicht
mehr alleine schaffen.
@prystyslaw Ich gehe mit Ihnen kondom wenn Sie sagen, gewisse Individuen sollten das Feld räumen. Mir
schweben da gewisse Protagonisten dieses Forum vor. Aber andererseits: Die gehören eh schon lange nicht
mehr dazu.
Landorganist II: wünschenswerte Spaltung unter gewissen Umstände wäre es ohne Weiteres begrüssenswert,
wenn gewisse Persönlichkeiten und Einrichtungen das Feld räumen würden. Dazu zähle ich Gauthier le
Guignol sowie sein Einheitszirkus sowie Hans Küng. Ich gebe Ihnen jedoch Recht, eine solche Gesinnung
einem im V 2 verwurzelten Denken. Aber das stört mich nicht
Wenn die Gemeinden es selbst wollen Wieso soll man Priester aus ihren Gemeinden entfernen – nur weil sie
die ausserordentliche Form zelebrieren – wo in diesen Fällen bestimmt die jeweiligen Gemeinden hinter
ihren Priestern stehen? Der Bischof darf nichts fordern was gegen geltendes Recht der Kirche ist.
Unfreiwillig hilfreich Das Verfahren des Bischofs ist eine dieser modernistischen Gewalthubereien, mag
aber im Ergebnis hilfreich sein: Die geistlichen stehen voll zur Verfügung für Gruppen, die die Alte
Messe begehren. Dafür braucht es bekanntlich keine Zulassung seitens des Bischofs. MfG Christoph Heger
#16 Brandenburgis 14:16:40 | Dienstag, 10. Juni 2008
Es ist wirklich die größte, kriminellste Lügerei der V2-Modernisten, daß sie der ganzen Welt verkünden,
die alte Kirche gibt es nicht mehr, wir verwirklichen die Kirche des 2. Vatikanum, es gibt kein Zurück,
es gibt keine Rückkehrökumene etc. etc. etc., aber gegenüber den wenigen treu gebliebenen Gläubigen
behaupten sie frech, in der gesamten unverfälschten Tradition zu stehen; – um dann diese bösen Tradis
zu diskrimineiren und wo möglich fertig zu machen und zu ruinieren.
Lieber 3R, Jeder darf sich aus der Tradition aussuchen, was ihm gefällt … das ist doch das Motto der
Modernisten. Wieviele zweifelhafte Dinge wurden mit urchristlichen Traditionen begründet.
Hahahahahahaha! katholischen Tradition von Nizäa bis Vaticanum II Tradition von Nizäa bis VATICANUM
II. !!!!!Hahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahhahahahhahahhhhhhhhahhubups.
@ HvO Deshalb sehe ich es nun natürlich mit einer gewissen Genugtuung, wenn der Spaltpilz (Rechtgläubige
vesus Modernisten) nun in die Amtskirche getragen wird. Womit Sie auch bestätigen, dass die Piussekte
(= modernistischer Privatverein: „Jeder darf sich aus der Tradition aussuchen, was ihm gefällt“) nicht
zur Kirche (una sancta catholica et apostolica in Einheit mit dem Bischof von Rom und unter Anerkennung
der GANZEN katholischen Tradition von Nizäa bis Vaticanum II) gehört.
Alle wieder da? Prstywlaw, Loisl, und Brandenburgis, da haben sich die richtigen Stammtischbrüder zusammengefunden.
Und HvO wünscht sich also einen Spaltpilz in der Kirche. Nein, wie christlich Sie doch sind! Bravo! +net,
das Katholische Nachrichtenorgan. Man kann es nicht hoch genug bewerten.
Gottes Segen für diese Priester, sie sind Helden. Möge Gott ihnen doch bald zu einer wahren Widerstandsbewegung
der treuen Römisch-Katholischen Tradition führen. Gott segne Italien und alle Italiener!
che tempi!!!! unter Pius XII wäre bestimmt der Bischof für sein eindeutiges Bekenntnis zum Banausentums
des Frevlers Montini seines Amtes enthoben worden. Zwar hat Letzterer in einem Konklave einmal erklärt,
er allein und die in Komplizenschaft stehenden modernistischen Bischöfe seien für die Bestimmung dessen
zuständig, was als katholisch zu gelten habe. Diese Erklärung ändert jedoch nichts an der Tatsache,
dass er keine eindeutige katholisch Gesinnung besass
Lieber 3R, ich bleibe bei meiner Meinung, dass das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ in erster Linie
dazu dienen sollte, der Priesterbruderschaft Pius X zu schaden. Deshalb sehe ich es nun natürlich mit
einer gewissen Genugtuung, wenn der Spaltpilz (Rechtgläubige vesus Modernisten) nun in die Amtskirche
getragen wird. Da gehört er auch hin. Lustig nur, dass man jetzt so verschnupft reagiert, der Ungehorsam
derer, die noch modernistischer sind als das modernistische Rom wird ja normalerweise mit einem „Da kann
man nichts machen“ abgetan.
muss er dann halt zum Pius-Verein gehen… wenn jemand so ein eingeschworener Traditionalist ist, dass
ihm die Zelebration der Neuen Messe unerträglich ist, dann muss er halt zu den „Pius-Hanseln“ gehen.
Korrekt! Eine durch und durch korrekte Entscheidung. Die Gemeinde hat ein Recht auf die forma ordinaria;
die forma extraordinaria kann allenfalls ein zusätzliches Angebot sein, wie aus dem Motu Proprio eindeutig
hervorgeht. Das Argument mit den „Jukebox-Priestern“ zieht ebenfalls nicht: Es gibt genügend birituelle
Priester, die nicht nur innerhalb eines Ritus (wie hier des römischen), sondern innerhalb mehrerer Riten
„hin- und herspringen“. Es gibt zahllose Priester, die in fremden Ländern sowohl in der dortigen Landessprache
als auch in ihrer Muttersprache Eucharistie feiern (z.B. wenn sie sowohl Leiter einer muttersprachlichen
Pfarrei als auch Kaplan in einer örtlichen Pfarrei sind). Es gibt zahllose Priester, die hin und wieder
den römischen Ritus auf Latein, ansonsten aber in der Volkssprache feiern. All diese Priester als „Jukebox-Priester“
hinzustellen, zeugt von Respektlosigkeit gegenüber den eigenen Mitbrüdern, Frechheit gegenüber der
kirchlichen Autorität (der alles das ermöglicht) und mangelnder Einsicht in den eigenen Dienst als Priester.
Nur gut, dass der Bischof gehandelt hat!
neugläubig? Am vergangenen Sonntag verlasen diese neugläubigen Geistlichen während der Sonntagsmesse
eine Botschaft des Bischofs, wie lautet das Glaubensbekenntnis dieser Neugläubigen?
Ungehorsam und ihre Konsequenz Das Motu Propio wollte niemals die neue Messe ersetzen. Es hat lediglich
die Möglichkeit der alten Messe eröffnet. Trotzdem ist die alte Messe lediglich ein außerordentlicher
Rithus. Von dem her ist es zu begrüßen, dass die ungehorsamen Priester nun zumindest mal von ihren Pflichten
entbunden werden.