Ecclesia-Dei Gemeinschaft
Rausgeflogen – oder doch nicht
Seit der Veröffentlichung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ zelebrierten drei Geistliche die Messe in ihren Pfarreien nur noch im Alten Ritus. Sie werden es wohl auch weiterhin tun.
In Italien kommen immer mehr Priester auf den Geschmack der Alten Messe.
In Italien kommen immer mehr Priester auf den Geschmack der Alten Messe.
(kreuz.net, Novara) Der Pfarrer von Nibbiola und Garbagna in der norditalienischen Diözese Novara, Hw. Marco Pizzocchi, wurde am Sonntag seines Amtes enthoben.

Das berichtete der dreimal wöchentlich erscheinende ‘Corriere di Novara’ am Montag.

Der Bischof von Novara, Mons. Renato Corti, begründete seine Maßnahme mit dem Willen des Priesters, fortan nur noch den Alten Ritus zelebrieren zu wollen.

Deshalb habe er ihn bereits mehrmals um einen Amtsverzicht als Pfarrer gebeten:

„Es tut mir leid, daß er sein Amt bis heute nicht zurückgegeben hat. Ich bin verpflichtet, ihn zu ersetzen, auch wenn ich ihm meine ganze Bereitschaft versichere, ihn auf verschiedene Weise in die priesterliche Verantwortung einzubeziehen.“

Die Maßnahme betrifft auch zwei weitere Priester, den Pfarrer der Ortschaft Santa Maria Maggiore, Hw. Alberto Secchi, und den Pfarrer der Ortschaft Crevoladossola, Hw. Stefano Coggiola.

Seit dem Inkrafttreten des Motu Proprios ‘Summorum Pontificum’ hatten die drei Priester in ihren Pfarreien ganz auf den Alten Ritus umgestellt.

Deswegen wurden sie von der bischöflichen Kurie mehrmals ermahnt.

„Wir sind keine Juke-Box-Priester, die einmal auf Lateinisch und dann auf Italienisch zelebrieren“ – erklärten dazu Hw. Coggiola und Hw. Secchi.

Darum beschloß der Bischof, andere Priester in diese Pfarreien zu senden, um dort die neue Messe zu lesen.

Am vergangenen Sonntag verlasen diese neugläubigen Geistlichen während der Sonntagsmesse eine Botschaft des Bischofs, wonach die drei Pfarrer ihres Amtes enthoben wurden.

Dabei war allerdings nicht von einer Versetzung die Rede, womit die drei Geistlichen in ihren Gemeinden – allerdings nicht als Pfarrer – wohl weiterhin wirken können.
      
48 Lesermeinungen
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#48   Regina 1961   20:33:03 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@HeinrichvonOfterdingen
Verachtet mir die Meister nicht!!!
Regina1961
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#47   Bernd Stromberg   14:50:54 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@Monti
Die Alte Messe ist mit Sicherheit nicht die einzige Art der Gottesverehrung, aber sie ist eine erhabene, ergreifende und ehrwürdige und hat somit ihre volle Berechtigung, was der Hl. Vater persönlich klargestellt hat.
Für viele zählt heute leider nur das Modische, das dem Augenblick entsprechende. Dies merkt man bei so mancher Zelebration des ordenlichen Usus. Dies hat meiner Überzeugung nichts mit den liturg. Büchern zu tun, sondern mit einem generellen Verständnis von Liturgie. Hier giebt es unterschiedliche Akzentsetzungen, die sich oftmals unvereinbar gegenüberstehen. Es hätte nicht so kommen müssen, aber nach dem Konzil ist vieles in der Liturgie zusammengebrochen. Dies ist keine direkte Folge von SC, sondern viele haben sich in Berufung auf den Geist des Konzils ihre eigene Liturgie zusammengebaut, die mit der offiziellen, von Paul VI approbierten Liturgie manchmal nur mehr den Ablauf gemeinsam hat.
Das dies nicht dem Willen der Kirche entspricht, ist klar. Abhilfe kann nur durch ein vertieftes Verständnis von Liturgie gewonnen werden, eine neue liturgische Bewegung, der es gelingt, das ingenium der kirchlich-liturgischen Tradition mit den Gedanken von SC in Beziehung setzt. Vor allem Banalität und Verflachung sind der Tod der Liturgie, denn Gott ist kein Gegenstand von Raum und Zeit, er ist transzendent, unendlich erhaben und groß, er übersteigt menschliches Denken um ein unendliches. Und dies muss eine Liturgie zum Ausdruck bringen. Tremendum et fascinosum!
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#46   monti   14:32:17 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@Bernd Stromberg
sehr gute Stellungnahme, der ich nur zustimmen kann.
Wenn ich auswärts bin und eine Messe besuche, möchte ich wenigstens einigermaßen wissen, was auf mich zukommt. Ich bin nicht der Meinung, dass die Alte Messe die einzige Möglichkeit ist, Gott zu ehren. Aber bei der Altn Messe weiß ich wenigstens vorher, dass ich meine Zeit nicht vergeude. Das weiß ich in einer fremden Stadt (Pfarrei) bei der Neuen Messe nicht.
Aber das ist Gotthard sowieso egal, Hauptsache, man wird während einer dreiviertel Stunde gut unterhalten !
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#45   Benedikt   10:38:46 | Mittwoch, 11. Juni 2008
Bitte?
Am vergangenen Sonntag verlasen diese neugläubigen Geistlichen während der Sonntagsmesse eine Botschaft des Bischofs, wonach die drei Pfarrer ihres Amtes enthoben wurden.
Schlecht. Das hätte der Bischof, sein Generalvikar und der Personalchef machen sollen.
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#44   Bernd Stromberg   09:11:53 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@Gotthard
Wie Sie sich denken können, muss ich Ihnen da heftig widersprechen. Dass jede Gemeinde ihre eigene Liturgie feiert, ist ein großes Problem. Warum? Wenn die Heilige Liturgie in das Belieben des einzelnen Klerikers gestellt ist, wird sie von diesem abhängig. Und dies kann unter Umständen verheerend sein.
Ja, es gibt Kleriker, denen ich zB. die „Produktion“ von liturgischen Texten zutrauen würde. Diese sind in einer verschwindenden Minderheit. Denn neben exzellenten theologischen Kenntnissen muß ebenso ein sehr sicherer Umgang mit der Muttersprache als literarischer Größe vorhanden sein. Bei der überwiegenden Mehrzahl wirkt so etwas bestenfalls peinlich. Zuviele „platte Produkte des Augenblicks“ kommen dabei heraus, die für das persönliche Gebet so gerade geeignet sein könnten, in offiziellen Handlungen der Kirche wie Fremdkörper wirken und eine peinliche Berührtheit zurücklassen.
An der Formulierung von Texten und Zeremonien waren – so weit man überhaupt Zuschreibungen machen kann – bedeutende und herausragende Theologen beteiligt. Schauen Sie sich die Texte der westlichen Liturgien an, die Orationen, Hymnen, etc. Klar, auch dort gibt es schon mal Mittelmäßiges. Wenn jede Gemeinde ihre Liturgie feiert, öffnet man aber wohl meist dem Banalen und der totalen Verflachung Tor und Tür.
Pluralität gibt es nur im Rahmen verschiedener Riten, innerhalb derer man sich tunlichst an die verschiedenen Bücher halten sollte, wenn man die Liturgie der Kirche nicht lächerlich machen will.
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#43   Leblhuber   00:47:20 | Mittwoch, 11. Juni 2008
An alle!
Ich brauche eine Treppe im Thread „Doppelte moralische Buchführung“.
Danke!
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#42   Gotthard   00:46:04 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@bernd stromberg
Es ist schade, dass die legitime Pluralität in liturgischen Riten doch recht eingeschränkt wurde im Laufe der Jahrhunderte.
diese Pluralität wurde wiedergewonnen . im grunde feiert jeder Gemeinde ihren eigenen Gottesdienst… DAS ist gut so!
„rite et recte“ ist kein Leitgedanke mehr … sondern nur noch die großen Linien des Messbuches …
die Schlacht um die Liturgie-Zentralisierung hat Rom verloren … konnte schon in alttestamentarischer Zeit nicht durchgesetzt werden.
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#41   Florian Geyer   00:15:19 | Mittwoch, 11. Juni 2008
alter Ritus
es geht nicht um rituelle Folklore sondern um den Kampf um die katholische Theologie die und nicht zuletzt die ideologisierteologie Neotheologie zu berauben versucht hat. Die Neotheologie arbeitet teils sehr raffiniert mit einem Gemisch aus Lüge, Fälschung und Betrug aber auch teilweise sehr hanebüchern mit unverschämten Lügen, phantastischen Interpretationen und Gehirnwäsche. Mit „theological correctness“ (C by Geyer) und exegetischen Taschenspielertricks die für jeden der sich Hausverständ und natürliches Empfinden bewahrt hat abstruse hirnfiebrige Phantasmen sind wird versucht Christus zu widerlegen und massiv die überirdischen Wahrfheiten bekämpft.
Diese Leute werden aber ihr Spiel verlieren das ist sicher wie das Amen.
Fazit
Wir kämpfen also nicht um eine Folklore sondern um nichts anderes als um unsere Katholizität. Der ausserordentliche Ritus ist neben vielen anderen positiven Bewegungen zur Wahrheit die immer stärker werden ein gutes Bekennerzeichen in der gemeinsamen Front des Erzengel Michaels und der Frau die das Fanal setzten wird um der Lüge den Todesstoss zu versetzen.
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#40   Aida   00:04:09 | Mittwoch, 11. Juni 2008
So Herr Leblbuber
ich geh jetzt wirklich mal ins Bett.
Sie schulden mir noch eine Antwort!Klick www.kreuz.net/…entry.2733-page.html
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#39   Leblhuber   00:00:50 | Mittwoch, 11. Juni 2008
Papajewski: Du bist auch nur ein Forumskasperl!
Glaubst du wirklich, dein Versuch einer plebejischen Selbstdarstellung würde auch nach dem 100. Aufguss noch beklatscht werden?
Was du schreibst, klingt auch ohne die Verballhornung eines Dialekts nach Stammtisch. Du kannst es also lassen.
Du hast es hier nicht mit lauter Stammtischbrüdern zu tun. Deine lausige Performance ist absolut nicht zielgruppenadäquat!
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#38   Bernd Stromberg   22:35:48 | Dienstag, 10. Juni 2008
Älter als 200 Jahre…
Der Grund für diese Regelung war, dass Riten, die nachgewiesenermaßen älter als 200 Jahre alt waren, vor der Reformation bereits bezeugt waren und somit von protest. Einflüssen unberührt waren. Es gab eine ganze Reihe dieser Riten, gerade auch im deutschen Raum. Manche, wie der Kölner oder Trierer Eigenritus, haben sich bis ins 19. Jahrhundert erhalten. Der Ambrosianische Ritus ist bis heute im wesentlichen im Mailänder Bistum in Gebrauch, allerdings auch nachkonziliar überarbeitet worden. Der mozarabische Ritus wird an einigen wenigen Kirchen in Spanien gefeiert und hat eine geringe Bedeutung.
Es ist schade, dass die legitime Pluralität in liturgischen Riten doch recht eingeschränkt wurde im Laufe der Jahrhunderte. Eine übergroße „Romanisierung“ hat hier viel zurückgedrängt, ja teilweise Spuren in den Riten der unierten Ostkirchen hinterlassen, sowohl vor als auch nach dem Konzil. Das ist bedauerlich, da die einzelnen Riten durchaus ihren Eigenwert haben, sowohl die östlichen wie die westlichen.
Vielleicht entdecken spätere Generationen wieder die große legitime Pluralität von Liturgie, die eben nicht im ständigen Erfinden neuer Texte besteht, nicht in einem mühsamen Hinterherlaufen hinter dem Zeitgeist oder was man dafür hält. Große Liturgie kommt aus der Tiefe der Jahrhunderte zu uns, erfaßt den Menschen und will ihm gleichsam in dieser Welt bereits die Tore zum göttlichen Lichtglanz ein ganz klein wenig öffnen. Sursum corda, daran muss sich jede Liturgie messen lassen.
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#37   RRR   22:28:40 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ Papajewski
Nach der Einführung des Fronleichnamsfestes war es nicht erlaubt, alte Ordnungen weiterzuverwenden, die das Fronleichnamsfest nicht kannten. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurde dieses vom Papst, ausgehend von Brüssel in die ganze Kirche eingeführte Fest, rigoros durchgesetzt.
Nach der Einführung des Christkönigsfestes (also durchaus schon in der Zeit der „tridentinischen“ Messbücher) war es nicht erlaubt, alte Ordnungen weiterzuverwenden, die das Christkönigsfest nicht kannten.
Usw. usw.
Nach der Neuedition des Missale durch den seligen Papst Johannes XXIII. 1962 war es nicht erlaubt, ein älteres Missale weiterzuverwenden.
So war es auch nach der Neuedition von 1970.
(Alles das betrifft natürlich nur den römischen Ritus, klar.)
Der Papst hat recht, dass das Missale von 1962 nie verboten war. Natürlichg nicht – es war ja 1965 und dann 1970 neu ediert worden – und selbstverständlich waren dann diese Neueditionen bindend.
Ein liturgiegeschichtlich und -rechtlich völlig normaler Vorgang.
Ein älteres Missale trotz der Herausgabe eines neuen weiterverwenden zu wollen, das bedarf der Begründung. Nicht umgekehrt. Wer es umgekehrt will, stellt die ganze liturgische Tradition und auch das liturgische Recht und den Jurisdiktionsprimat des Bischofs von Rom auf den Kopf.
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#36   Heggi   22:24:11 | Dienstag, 10. Juni 2008
RRRRRR
Was wissen Sie denn vom sog. Ritus 1965?
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#35   Genoveva   22:08:22 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Papajewski: Quatsch
Doch. Hätte er. Alle Riten, die über 200 Jahre alt waren, blieben unangetastet.
Diese Ausnahme galt natürlich nur für vom römischen Normalritus abweichende Riten wie den Ambrosianischen, den Mozarabischen und einige Ordensriten. Das war nach der Reform Pauls VI. nicht anders.
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#34   Papajewski   21:22:33 | Dienstag, 10. Juni 2008
„Oder meinen Sie, nach 1570 hätte einfach so jemand sagen können „Ach, ich nehme mein altes Mess-
buch weiterhin“?“
Doch. Hätte er. Alle Riten, die über 200 Jahre alt waren, blieben unangetastet.
So ganz anders als bei dem Kulturbruch-Konzil.
Ährlich!
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#33   RRR   21:06:31 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ möchtegern-kathole
Warum sollte das, was die Anhänger des Neuen Ritus zur Bedingung für den alten Ritus machen, nicht umgekehrt auch gelten?
Weil die Anhänger des „Neuen Ritus“ nun einmal die Kirche hinter sich haben: Es ist die forma ordinaria, sie bedarf keiner Rechtfertigung.
Nach dem Erlass eines neuen Messbuchs noch ein altes verwenden wollen, DAS bedarf der Rechtfertigung (sprich: z.B. eines Motu Proprio des liturgischen Gesetzgebers).
Oder meinen Sie, nach 1570 hätte einfach so jemand sagen können „Ach, ich nehme mein altes Messbuch weiterhin“? Vielleicht sogar eines aus dem 12. Jahrhundert ohne Fronleichnamsfest?
Mannmannmann, da würden Leute wie Sie aber im Dreieck springen und „Häresie, Häresie“ zetern, gell?
Lesen Sie doch mal das Motu proprio und versuchen Sie zu verstehen, was „forma ordinaria“ und was „extraordinaria“ heißt. Und was da genau steht zu den Bedingungen, unter denen die forma extraordinaria gefeiert werden aknn (während die forma ordinaria keine Bedingungen hat, sondern jederzeit von jedem Priester zelebriert werden kann – na, fällt der Groschen?)
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#32   möchtegern-kathole   20:59:01 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ RRR
Na so ähnlich lauteten doch die Bedingungen der Anhänger der Neuen Messe für den alten Ritus.
Das habe ich persifliert – nicht mehr, nicht weniger.
Warum sollte das, was die Anhänger des Neuen Ritus zur Bedingung für den alten Ritus machen, nicht umgekehrt auch gelten?
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#31   RRR   20:50:21 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ möchtegern-kathole
Da gibt’s nichts zu persiflieren. Der Papst hat deutlich gemacht, dass das Messbuch von 1970 die „ordentliche Form“ des römischen Ritus darstellt. Die „außerordentliche Form“ bedarf also einer besonderen Begründung und sie kann nur zusätzlich zur ordentlichen Form angeboten werden. Das Motu Proprio ist hier eindeutig.
Insofern stehen die Anhänger der ordentlichen Form auch unter keinerlei Rechtfertigungsnot.
Sollte der Papst als liturgischer Gesetzgeber ein neues Messbuch erlassen, so gälte eben dieses. Und dann würden womöglich die Anhänger „1970“ genauso die Erlaubnis erhalten, unter bestimmten Bedingungen „ihre“ Messe zu feiern wie die Anhänger „1962“.
Ein völlig normaler Vorgang in der liturgischen Entwicklung und Gesetzgebung. Da ist nichts zu persiflieren.
Persönlich fände ich den Ritus von 1965 eigentlich auch nicht schlecht, aber der ist eben derzeit nicht zugelassen.
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#30   Komma   20:08:14 | Dienstag, 10. Juni 2008
Einigung mit den Priestern – weiterhin Hl. Messe im überlieferten Ritus
Zur Info: o^/
Einigung: Hl. Messe weiterhin im überlieferten Ritus www.katholisches.info/?p=1457 :-) :-) :-)
Deo gratias!! :(3
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#29   möchtegern-kathole   20:01:09 | Dienstag, 10. Juni 2008
Wenn sich eine stabile Gruppe …
… von vielleicht 30 Gläubigen findet, die unbedingt den neuen Ritus will, kann man ja über ein Novus-Ordo-Angebot nachdenken.
(Um mal das Geschwätz vieler NOM-Anhänger zu persiflieren, wann ein Alter Ritus eingeführt werden sollte)
Wenn nicht, sollte man es beim Alten Ritus belassen.
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#28   solideo   19:07:46 | Dienstag, 10. Juni 2008
An RRR
Wenn Sie sich schon die Arbeit mit den Vergleichen machen wollen dann vergessen Sie z.B. nicht Quanta cura und Dignitatis humanae zu vergleichen(so der vollständigkeitshalber)
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#27   RRR   18:01:37 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ Noricum
Falsch! ausgesucht wird von den V2 Sektierern – bei den ganz hart gesottenen beginnt nämlich die Kirche im Grunde erst seit dem „Superdogma“ Vatikanum 2…
Na dann schauen Sie mal, wie oft das II. Vatikanum andere Konzilien zitiert.
Und schauen Sie mal, wie oft päpstliche Schreiben frühere Texte zitieren.
Und schauen Sie mal, welche Feste auch nach dem Konzil noch im Liturgischen Kalender stehen.
Und schauen Sie mal, welchen Stellenwert die Bibel hat.
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#26   Noricum   17:28:05 | Dienstag, 10. Juni 2008
V2 „Superdogma“
Falsch! ausgesucht wird von den V2 Sektierern – bei den ganz hart gesottenen beginnt nämlich die Kirche im Grunde erst seit dem „Superdogma“ Vatikanum 2…
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#25   RRR   17:00:25 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ solideo
Ich suche mir gar nichts aus.
Die Kirche legt ihre ganze Tradition vor – von der Heiligen Schrift über Nizäa, Konstantinopel …, Vaticanum I bis Vaticanum II.
Als Katholik (oder Katholikin, wer weiß?) bindet mich diese gesamte Tradition. Mit „Aussuchen“ ist da nichts. Das machen nur die Piussektierer, die sich aus der ganzen Tradition nur die Zeit von 1570 bis ca. 1963 (je nach Piussekten-Untergruppe) aussuchen.
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#24   stimme der vernunft †   16:30:31 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Loisl
Gott möge Italien erhalten und segnen
Ja, wo käme denn sonst der Grappa her!
:-D :-D :-D
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#23   Alois Bischof   16:02:06 | Dienstag, 10. Juni 2008
Frater Meinrad,
Auch wo nur eine Gruppe von zehn Kirche-von-Unten-Extremisten gegen die Alte Messe ist, wird ein bevorurteilter anti-traditioneller Konziliarer Bischof sofort eingreifen und die Pfarrei zerstören und den Pfarrer unterdrücken. Das war schon 1971 so in der Konzilskirche der Liebe und Toleranz, und es hat sich auch nach dem Synthese-Erlaß ‘Summorum pontificum’ in der offiziellen Konzilskirche nichts geändert.
Es gab einen ähnlichen Fall vor 5 Jahren in Süditalien (diese Fälle sind in Nordwest-Italien nahe Torino), wo eine Gruppe von drei älteren Priestern zur Alten Hl. Messe zurückfanden und diese wiedereinführten (zur Begeisterung sogar rand- und nicht-kirchlicher Jugendlichen in ihren Dörfern im Süden Italiens). Auch dort wurden die Priester verfolgt, suspendiert und dämonisiert von diözesanen Medien. Nur ein Priester bekam einen Indult, nachdem die Jugendgruppe seiner Pfarrei vor dem Bischofspalast protestiert hatte.
In Italien entdecken immer mehr ältere und jüngere Priester immer wieder die wahre Tradition der Lateinischen Kirche und der hl. Römischen Kirche. Denn nur die „tridentinische“ hl. Messe ist der wahre, authentische Römische Ritus der überlieferten Römisch-Katholischen Kirche.
Gott möge Italien erhalten und segnen und die hl. Kirche wiederherstellen und restaurieren! Christkönig, wir können es als Menschen nicht mehr alleine schaffen.
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#22   maliems   15:59:12 | Dienstag, 10. Juni 2008
glückwunsch
die drei haben eine gute entscheidung getroffen.
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#21   LandorganistII   15:21:48 | Dienstag, 10. Juni 2008
@prystyslaw
Ich gehe mit Ihnen kondom wenn Sie sagen, gewisse Individuen sollten das Feld räumen. Mir schweben da gewisse Protagonisten dieses Forum vor. Aber andererseits: Die gehören eh schon lange nicht mehr dazu.
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#20   Przybislav Iamesseblo   15:07:58 | Dienstag, 10. Juni 2008
Landorganist II: wünschenswerte Spaltung
unter gewissen Umstände wäre es ohne Weiteres begrüssenswert, wenn gewisse Persönlichkeiten und Einrichtungen das Feld räumen würden. Dazu zähle ich Gauthier le Guignol sowie sein Einheitszirkus sowie Hans Küng. Ich gebe Ihnen jedoch Recht, eine solche Gesinnung einem im V 2 verwurzelten Denken. Aber das stört mich nicht
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#19   LandorganistII   15:02:07 | Dienstag, 10. Juni 2008
Frater Meinrad
Lassen Sie uns doch bitte an Ihrem Insider-Wissen teilhaben. Sie scheinen sich ja gut in den Gemeinden auszukennen.
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#18   Frater Meinrad   14:51:09 | Dienstag, 10. Juni 2008
Wenn die Gemeinden es selbst wollen
Wieso soll man Priester aus ihren Gemeinden entfernen – nur weil sie die ausserordentliche Form zelebrieren – wo in diesen Fällen bestimmt die jeweiligen Gemeinden hinter ihren Priestern stehen?
Der Bischof darf nichts fordern was gegen geltendes Recht der Kirche ist.
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#17   Dr. Christoph Heger   14:44:58 | Dienstag, 10. Juni 2008
Unfreiwillig hilfreich
Das Verfahren des Bischofs ist eine dieser modernistischen Gewalthubereien, mag aber im Ergebnis hilfreich sein: Die geistlichen stehen voll zur Verfügung für Gruppen, die die Alte Messe begehren. Dafür braucht es bekanntlich keine Zulassung seitens des Bischofs.
MfG
Christoph Heger
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#16   Brandenburgis   14:16:40 | Dienstag, 10. Juni 2008
Es ist wirklich die
größte, kriminellste Lügerei der V2-Modernisten, daß sie der ganzen Welt verkünden, die alte Kirche gibt es nicht mehr, wir verwirklichen die Kirche des 2. Vatikanum, es gibt kein Zurück, es gibt keine Rückkehrökumene etc. etc. etc., aber gegenüber den wenigen treu gebliebenen Gläubigen behaupten sie frech, in der gesamten unverfälschten Tradition zu stehen; – um dann diese bösen Tradis zu diskrimineiren und wo möglich fertig zu machen und zu ruinieren.
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#15   HeinrichvonOfterdingen   14:10:41 | Dienstag, 10. Juni 2008
Lieber 3R,
Jeder darf sich aus der Tradition aussuchen, was ihm gefällt
… das ist doch das Motto der Modernisten. Wieviele zweifelhafte Dinge wurden mit urchristlichen Traditionen begründet.
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#14   Brandenburgis   14:05:46 | Dienstag, 10. Juni 2008
DAs ist wirklich
der größte, – nein der übelste Witz, der hier auf x-net je gerissen wurde.
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#13   solideo   14:05:37 | Dienstag, 10. Juni 2008
An RRR
Welche von den beiden suchen Sie sich denn aus.
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#12   Hank   14:04:02 | Dienstag, 10. Juni 2008
Hahahahahahaha!
katholischen Tradition von Nizäa bis Vaticanum II
Tradition von Nizäa bis VATICANUM II. !!!!!Hahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahhahahahhahahhhhhhhhahhubups.
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#11   RRR   14:02:32 | Dienstag, 10. Juni 2008
@ HvO
Deshalb sehe ich es nun natürlich mit einer gewissen Genugtuung, wenn der Spaltpilz (Rechtgläubige vesus Modernisten) nun in die Amtskirche getragen wird.
Womit Sie auch bestätigen, dass die Piussekte (= modernistischer Privatverein: „Jeder darf sich aus der Tradition aussuchen, was ihm gefällt“) nicht zur Kirche (una sancta catholica et apostolica in Einheit mit dem Bischof von Rom und unter Anerkennung der GANZEN katholischen Tradition von Nizäa bis Vaticanum II) gehört.
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#10   LandorganistII   13:55:00 | Dienstag, 10. Juni 2008
Alle wieder da?
Prstywlaw, Loisl, und Brandenburgis, da haben sich die richtigen Stammtischbrüder zusammengefunden.
Und HvO wünscht sich also einen Spaltpilz in der Kirche. Nein, wie christlich Sie doch sind! Bravo!
+net, das Katholische Nachrichtenorgan. Man kann es nicht hoch genug bewerten. :-!
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#9   stimme der vernunft †   13:33:46 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Loisl
Gott segne Italien und alle Italiener!
Das haben die auch bitter nötig, so wie sie gestern von den Käsköppen deplaziert wurde :-D :-D :-D
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#8   Alois Bischof   13:25:14 | Dienstag, 10. Juni 2008
Gottes Segen
für diese Priester, sie sind Helden. Möge Gott ihnen doch bald zu einer wahren Widerstandsbewegung der treuen Römisch-Katholischen Tradition führen.
Gott segne Italien und alle Italiener!
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#7   Przybislav Iamesseblo   13:13:21 | Dienstag, 10. Juni 2008
che tempi!!!!
unter Pius XII wäre bestimmt der Bischof für sein eindeutiges Bekenntnis zum Banausentums des Frevlers Montini seines Amtes enthoben worden. Zwar hat Letzterer in einem Konklave einmal erklärt, er allein und die in Komplizenschaft stehenden modernistischen Bischöfe seien für die Bestimmung dessen zuständig, was als katholisch zu gelten habe. Diese Erklärung ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass er keine eindeutige katholisch Gesinnung besass
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#6   HeinrichvonOfterdingen   13:09:34 | Dienstag, 10. Juni 2008
Lieber 3R,
ich bleibe bei meiner Meinung, dass das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ in erster Linie dazu dienen sollte, der Priesterbruderschaft Pius X zu schaden. Deshalb sehe ich es nun natürlich mit einer gewissen Genugtuung, wenn der Spaltpilz (Rechtgläubige vesus Modernisten) nun in die Amtskirche getragen wird. Da gehört er auch hin. Lustig nur, dass man jetzt so verschnupft reagiert, der Ungehorsam derer, die noch modernistischer sind als das modernistische Rom wird ja normalerweise mit einem „Da kann man nichts machen“ abgetan.
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#5   matt2 †   13:05:14 | Dienstag, 10. Juni 2008
muss er dann halt zum Pius-Verein gehen…
wenn jemand so ein eingeschworener Traditionalist ist, dass ihm die Zelebration der Neuen Messe unerträglich ist, dann muss er halt zu den „Pius-Hanseln“ gehen.
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#4   RRR   12:57:53 | Dienstag, 10. Juni 2008
Korrekt!
Eine durch und durch korrekte Entscheidung.
Die Gemeinde hat ein Recht auf die forma ordinaria; die forma extraordinaria kann allenfalls ein zusätzliches Angebot sein, wie aus dem Motu Proprio eindeutig hervorgeht.
Das Argument mit den „Jukebox-Priestern“ zieht ebenfalls nicht: Es gibt genügend birituelle Priester, die nicht nur innerhalb eines Ritus (wie hier des römischen), sondern innerhalb mehrerer Riten „hin- und herspringen“. Es gibt zahllose Priester, die in fremden Ländern sowohl in der dortigen Landessprache als auch in ihrer Muttersprache Eucharistie feiern (z.B. wenn sie sowohl Leiter einer muttersprachlichen Pfarrei als auch Kaplan in einer örtlichen Pfarrei sind). Es gibt zahllose Priester, die hin und wieder den römischen Ritus auf Latein, ansonsten aber in der Volkssprache feiern.
All diese Priester als „Jukebox-Priester“ hinzustellen, zeugt von Respektlosigkeit gegenüber den eigenen Mitbrüdern, Frechheit gegenüber der kirchlichen Autorität (der alles das ermöglicht) und mangelnder Einsicht in den eigenen Dienst als Priester.
Nur gut, dass der Bischof gehandelt hat!
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#3   Brandenburgis   12:54:59 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Gotthard:
Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit – ohne Gott!
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#2   Gotthard   12:53:34 | Dienstag, 10. Juni 2008
neugläubig?
Am vergangenen Sonntag verlasen diese neugläubigen Geistlichen während der Sonntagsmesse eine Botschaft des Bischofs,
wie lautet das Glaubensbekenntnis dieser Neugläubigen?
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#1   HBR   12:35:51 | Dienstag, 10. Juni 2008
Ungehorsam und ihre Konsequenz
Das Motu Propio wollte niemals die neue Messe ersetzen. Es hat lediglich die Möglichkeit der alten Messe eröffnet. Trotzdem ist die alte Messe lediglich ein außerordentlicher Rithus. Von dem her ist es zu begrüßen, dass die ungehorsamen Priester nun zumindest mal von ihren Pflichten entbunden werden.
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