Die kirchliche Chaoswirtschaft seit dem Zweiten Vatikanum hat zuerst den Glauben und dann die Finanzen ruiniert. Jetzt reißt sie die Verantwortlichen für die Misere in den Abgrund – die Bischöfe.
(kreuz.net) Zuerst kam in der Diözese Aachen die sorglose Verschwendung von Kirchengeldern für zahllose
glaubensfeindliche diözesane Projekte. Dann folgte ein radikaler Sparkurs mit dem Abbau Hunderter Arbeitsplätze
in den Pfarreien.
Jetzt ist das Ansehen des Bischofs von Aachen, Mons. Heinrich Mussinghoff, und seines
Generalvikars, Hw. Manfred von Holtum, stark gebeutelt. Außerdem grollen die Pfarreien und diözesanen
Gremien.
Das berichtete die ‘Aachener Zeitung’ am 9. Juni.
Zuletzt wurden Bischof und Generalvikar im
Katholikenrat, Pastoralrat, Kirchensteuerrat und Priesterrat scharf angegriffen.
Hauptkritikpunkt: Die
Art und Weise, wie die Bistumsleitung im Alleingang die Zwangsfusionen von 125 der insgesamt noch 532
Gemeinden durchgedrückt hat.
Bemängelt wird vor allem das Fehlen einer offenen Kommunikation.
Jetzt
steht der nächste Konflikt vor der Türe. Denn für das Jahr 2008 erwartete das Bistum als Ergebnis der
Sparmaßnahmen einen Überschuß von 21 Millionen Euro.
Nur sechs Millionen sollen davon den gebeutelten
Pfarren zugute kommen. Den Rest will der Generalvikar für magere Zeiten zurücklegen. Nach Angaben von
Finanzexperten werden sich die Kirchensteuereinnahmen in Deutschland bis zum Jahr 2030 halbieren.
Zudem
will der Generalvikar nur jene Gemeinden mit den sechs Millionen Euro beglücken, die sich den Anordnungen
der Bistumsleitung fügen und sich aktiv am Schrumpfungsprozeß beteiligen.
Damit wären bis zu 130 Pfarren,
die im schrumpfungskritischen „Aktionsbündnis Kirche vor Ort“ organisiert sind, ausgeschlossen.
Gestritten
wird auch über den Verteilungsschlüssel. Dazu wird das diözesane Schiedsgericht am 27. Juni eine Entscheidung
fällen.
„Doch unabhängig vom Ausgang, steht das Urteil über den gegenwärtigen Zustand des Bistums
schon fest“ – erklärt die ‘Aachener Zeitung’:
„Nach der Finanzkrise muß sich Bischof Mussinghoff einer
Vertrauenskrise stellen, die bis in die höchsten bischöflichen Gremien reicht.“
Email-Adressen der Empfänger
36 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Lügen, das ist Kommunikation Die Synagoge Satans zeichnet sich durch das Verdrehen der Wahrheit aus,
erkennen Sie Übereinstimmungen, dann werden Sie tätig und verlassen die Synagoge Satans, damit dieser
nicht mit Ihren Kirchensteuermitteln der Kirche den Garaus macht.
@ tapir Nicht +net treibt die Kath. zum Austritt. Verantwortlich ist Bistum Aachen. Diese Diktatur vertreibt
die Gläubigen. Das Verhalten des Bistums hat mit Nächsten- liebe nichts gemeinsam. Treue Christen versuchen
zu retten, was noch zu retten ist. Könnte man doch nur die Verwaltundsspitze dort absetzen
@Clarissa Colonia Ich schätze diesen Papst als rundum katholische und das heißt vor allem auch harmonische
Persönlichkeit. Selbst die Anerkennung des preußischen Königstitels sehe ich ihm nach und bin auch
diesbezüglich nun nicht mehr päpstlicher als zumindest dieser Papst. Hier öffneten sich Perspektiven
katholischer Existenz, die durchaus ihre Früchte getragen haben, nicht zuletzt auch in Köln.
Also, ich für meinen Teil erlöse meinen Mundgeruch ja am liebsten mit trockenem Castelli Romani, ein
kleiner Schuß San Pellegrino dabei. San Pellegrino ist übrigens ein probates Mittel zum ohne erlösen,
das erlöst nämlich auch ohne schmerzende Füße vom Pilgern – zumindest vom Durst. Hatten Sie mit erlösen
und ohne erlösen etwa so gemeint?
Werter Brandenburger, sagen Sie das jetzt, weil Prosper Lambertini es für orthodox hielt, Maria als Corredemptrix
anzusehen, oder weil er die Fontana bauen ließ?
#31 Brandenburgis 23:32:30 | Donnerstag, 12. Juni 2008
Falls Sie jetzt mich meinen, dann sage ich, daß ich Benedikt XIV. durchaus schätze und mich sehr darüber
freue, daß er in harmonischer lehrmäßiger Übereinstimmung mit Pius IX. und Pius X. steht, komischerweise
aber nicht mir Johannes XXIII. und Nachfolgern. Da sage ich mir gaz naiv: Entweder ist die erste Gruppe
katholisch oder die zweite; tertiutm non datur.
Ach so, diese Enc. meinten Sie; aber doch wahrscheinlich mit Anhang, oder? Und ich dümmliches Weib dachte,
bei Ihnen herrsche die Überzeugung „je älter desto besser“.
Quanta cura, Benedikt XIV., Lit. Enc., 30. Juni 1741, zu einigen Fragen bezgl. der Meßstipendien; nachzulesen
unter:www.intratext.com/Catalogo/Autori/AUT45.HTM www.kreuz.net/…ogo/Autori/AUT45.HTM War der Ausgangspunkt
Ihrer Assoziationskette die Kirchenfinanzierung?
Pius IX in Vorahnung des „2. Vat.“: Den Fluten der tobenden See gleich, schäumen diese ihre eigene Verwirrung
und Ordnungslosigkeit aus und versprechen die Freiheit, während sie selbst Sklaven der Verderbnis sind.
Mit ihren trügerischen Meinungen und höchst verderblichen Schriften waren sie bemüht, die Grundlagen
der katholischen Religion und der bürgerlichen Gesellschaft zu erschüttern, jede Tugend und Gerechtigkeit
aus der menschlichen Gemeinschaft auszurotten, die Seele und den Geist zu verderben, die Unvorsichtigen
und die unerfahrene Jugend von den rechten Grundsätzen der Sitten abzubringen, sie zugrundezurichten,
in die Fallstricke des Irrtums zu fuhren und sie schließlich vom Schoß der katholischen Kirche gewaltsam
zu entfernen… Von dieser absolut falschen Vorstellung über die Regierung des Staates [die das 2. Vat.
dann als gottgeoffenbart bezeichnet!!!!], scheuen sie sich nicht, die irrige Meinung zu begünstigen,
welche für die katholische Kirche und das Heil der Seelen im höchsten Grad zum Untergang führt, die
bereits Unser unmittelbarer Vorgänger seligen Andenkens, Gregor XVI., als Wahnsinn bezeichnet hat, und
zwar, die Gewissens- und Religionsfreiheit sei das eigene Recht eines jeden Menschen.
…das er gebildeter ist… …als wir, mehr Ahnung aht, den Durchblick, die Erleuchtung hat ode rvielliehct
sogar schon ist!…Zu Kreuz net sag ich nur in alter Tradimanier: Crux Sancto Sit Mihi Lux, Non Draco
(also kreutsnät) Sit Mihi Dux!
#21 Florianklaus 16:49:32 | Donnerstag, 12. Juni 2008
@pneumat also wenn sich jemand an „tote Buchstaben“, wie z.B. uralte Enzykliken wie „Quanta curae“ klammert
und diesen eine höhere Dignität zuschreibt als den vom Papst gebilligten Konzilsdokumenten, dann sind
es doch wohl die Pius-Brüder!
die Zeichen der Zeit sehen Man soll die Zeichen der Zeit sehen. Alle Kirchen, egal wie sie heißen sind
am Ende. Christus wollte, dass seine Anhänger einig sind. Die menschliche Schwäche klammert sich jedoch,
wie schon zur Christi Zeit, an dem toten Buchstaben. Der Heiliger Geist hat alle kirchlichen Strukturen
(insbesondere EK und RKK) verlassen. Nur deshalb treten die Menschen aus den Kirchen aus. Die vermodernde
ritualistische Hülle gaukelt noch vor, die lebendige Kirche zu sein, doch durch die Hirten, die Christi
Lehre verrieten, werden die Schafe zerstreut. Man soll sich nicht mit der Verheißung täuschen, Christi
Kirche sei nicht zu unterkriegen bis an das Weltende. Das wird nur eine kleine treue Herde sein, eher
um einen letzten Bischof, der Apostel Johannes heißt und der die Kirche der letzten Tage selbstpersönlich
leiten wird. Die Treue zur abgefallenen Kirchenobrigkeit ist genauso dämlich, wie die Treue zum Führer
seinerzeit. Was tun? Es gibt auch in der RKK noch einige der Überlieferung relativ treuen Hirten wie
P-Bruderschaft. An solchen geistigen Inseln, wo die Reste des Hl. Geistes noch einigermaßen spürbar
sind, kann man mit Gotteshilfe seine Seele retten. Aber in erster Linie ständig Gott anrufen. Wie die
Hl. Schrift sagt, wer in den letzten Tagen Gott anruft: Herr, erbarme dich meiner, der wird gerettet.
#19 Brandenburgis 11:28:13 | Donnerstag, 12. Juni 2008
@Landorganist II Ich halte die Lehre von der automatischen Exkommmunikation für sehr bedenklich – zumindest
wenn sie als Totschlagsargument gebraucht wird, wenn bessere Argumente fehlen.
An all die jammernden Tradis! Meine Güte, dann tretet doch endlich aus der Körperschaft Kirche aus.
Bei Eurer Hetze, eurem Antisemitismus, etc. seid Ihr doch eh sicher automatisch exkommuniziert.
#14 Regina 1961 16:17:13 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@tapir Also, wegen dieser braunen Minderheit, die sich hinter kreuz.net versteckt, inklusive Sedis, Tradis
undWie-Sie-Sonst-Noch-Alle heißen, tritt bestimmt kein richtiger Katholik aus. Und was die anderen Mißstände
angeht: Da wird die Zeit das ihrige dazutun. Wir müssen nur am Ball bleiben. Liebevoll und hartnäckig.
Regina1961
Glückwunsch!!!!!!!!!!!!!!!! – ich habe es ja schon lange prophezeit – durch die beispiellose Hetze der
verwirrten Hassapologeten von Kreuznet werden immer mehr Katholiken aus der Kirche getrieben. So lange
sich die deutsche Bischofkonferenz nicht scharf mit Kreuznet, Sedivakanz-Wirrköppen und irren Piussen
auseinandersetzt und diese in die Schranken weist, KÖNNEN ja anständige Christen, die das Wort „Nächstenliebe“
schon einmal gehört haben, gar nicht anders als über einen Austritt aus dem Verein nachzudenken. Erst
wenn Papst und Bischöfe klar stellen, daß Homophobie, Antisemitismus, Volksverhetzung und Frauenfeindlichkeit,
wie sie Kreuznet tagtäglich betreibt, keinen Platz in der RKK mehr haben, kann die Austrittswelle gestoppt
werden. Leider sind die obersten Katholiken aber selbst oft mal auf dem rechten bräunlichen Auge blind
und so kann ich nur dazu „Ja und Amen“ sagen, wenn die Christen der offiziellen RKK zumindest in finanzieller
Hinsicht den Rücken kehren. Wozu sollte man auch die Ewiggestrigen mit ihren diskriminierenden Ansichten
unterstützen? Ich bin mir sicher, daß Jesus sich auch schon schaudernd davon gemacht hätte, wenn er
diese kruden Pamphlete bei Kreuznet lesen müßte und sich diese Leute weiterhin unwidersprochen als „katholisch“
bezeichnen.
Wie ich die so kenne gibt es bald eine Party, dann stehen die alle da rum und singen Trallarallala wir
sind pleite, huch wie ist das schön! Laßt uns feiern denn alles ist so toll.
@Hugo Bischof Küng verschleudert jede Menge Geld in der Administration und zu seinem persönlichen Gebrauch.
kannst Du mal Beispiele für die Verschleuderung von Geld zum persönlichen Gebrauch durch Küng nennen?
@ Hugo da hast du völlig Recht, in Österreich geht’s nicht viel anders zu. Der Bischofswechsel von Dr.
Küng nach St. Pölten hat über eine 1/2 Million Euro gekostet – dank denen die ihre Kirchensteuer brav
zahlen…
Projekte Zuerst kam in der Diözese Aachen die sorglose Verschwendung von Kirchengeldern für zahllose
glaubensfeindliche diözesane Projekte. welche glaubensfeindlichen Projekte? Wahrscheinlich sind die vielen
Kindergärten gemeint, die ja sehr glaubens- und familienfeindlich sein sollen.
Auch österr. Bischöfe eine Kathastrophe Ihre kritischen Worte passen leider genau auch auf Österreich.
Bischof Küng verschleudert jede Menge Geld in der Administration und zu seinem persönlichen Gebrauch.
Kein Gläubiger hat Einfluß auf diese Verschwendung-- es hilft nur AUSTRITT--- wenn das geld fehlt, dann
müssen diese Geldverschender nachgeben, die sich selbst noch nie einen Euro verdient haben
@stimme „Was hat das alles mit dem 2. Vatikanum zu tun?“ Genau das habe ich mich beim Lesen auch gefragt.
Aber in kranken, wahngeplagten Gehirnen ergeben sich eben ganz neue Kausalzusammenhänge, die man als
außenstehender, noch dazu linker, liberaler, kirchenfeindlicher VII-Modernist nicht ohne weiteres nachvollziehen
kann
#5 ExBochumer † 15:06:34 | Mittwoch, 11. Juni 2008
Da gibt es doch so was wie einen Kirchenaustritt. Einfach erklären, daß man nicht mehr bereit ist, seine
Kirchensteuern der vermeintlich „römisch-katholischen Kirche“ zuzuwidmen. Man bleibt jedoch römisch-katholisch.
Kirchenrechtlich scheint das o.k. zu sein. Gemeint ist der staatliche Austritt aus dem Kirchensteuersystem,
jedoch gleichzeitige Erklärung zur r.-k. Kirche zugehörig zu sein. Nichts einfacher als das.
#1 ExBochumer † 14:30:09 | Mittwoch, 11. Juni 2008
Wer ist schon Mussinghoff? Ein Typ, der die Diözese Aachen – nach seinem Vorgänger – schon richtig heruntergewirtschaftet
hat und nun noch Lorbeeren ernten will. Mehr ist gegen Mussinghoff, den derzeitigen Oberhirten nicht zu
sagen. Höchstens noch – er muß sich einst dem Herrgott verantworten.