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Donnerstag, 12. Juni 2008 18:35
Der tapfere Bischof und die Macht des Homo-Predigers
Die Trockenlegung dieser Brutstätte des Satans wird mühsam und langwierig sein. Von Dr. Josef Preßlmayer.
Ausschnitt aus der Webseite der Diözese Linz.
Ausschnitt aus der Webseite der Diözese Linz.
(kreuz.net) Am 1. Juni, dem Tag des Lebens, predigte der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, in der Basilika am Linzer Pöstlingberg mit Bravour gegen die Abtreibungsgewalt.

Das war unter den deutschsprachigen Bischöfen ein seltenes Zeugnis von Tapferkeit.

Kürzlich hatte Bischof Schwarz in seiner Diözese bereits die Laienpredigt und die Laientaufe verboten. Er empörte dadurch modernistische Kreise im Bistum.

Doch werden diese Verbote auch ernst genommen und befolgt?

Mons. Ludwig Schwarz von Linz
Mons. Ludwig Schwarz von Linz
Homo-Laienpredigt

In der Agape nach der Pro-Life-Messe auf dem Pöstlingberg traf ich eine Frau aus Eferding – 25 Kilometer westlich von Linz – die mir persönlich bekannt war. Sie teilte mir ihre Absicht mit, die Gelegenheit zu nützen, um mit Bischof Schwarz persönlich sprechen zu können.

Sie wollten den Bischof darüber informieren, daß das Verbot der Laienpredigt in Eferding nicht befolgt wird – ja, daß dort sogar ein bekennender Homosexueller predige.

Der Homo-Prediger verlange auch, daß er zu Einladungen der Pfarre, die ihm gelten, seinen Unzucht-Partner mitnehmen dürfe.

Die zutiefst verärgerte Frau wollte dem Bischof diese erbärmlichen Zustände vortragen und um Abhilfe bitten. Doch sie tat es schließlich nicht.

Der Bischof zeigte sich empört
Ich benützte ebenfalls die Gelegenheit, um mit dem Bischof zu sprechen. Mein Anliegen war, daß sich die angebliche Menschenrechtsorganisation ‘Amnesty International’ für die Abtreibung nach einer Vergewaltigung einsetzt und trotzdem in den Kirchen Oberösterreichs für sich werben darf.

Im konkreten Fall wurde in der Kirche St. Michael ob Rauhenöd ein Karton mit Sprüchen aus dem Alten Testament – von Stacheldraht umrahmt – auf die Kirchenpfeiler geklebt.

Der Bischof hatte keine Kenntnis von dieser Aktion und lehnt diesen Mißbrauch der Gotteshäuser ab.

Ich erwähnte auch die Beschwerde über den Homo-Prediger von Eferding, die mich ebenfalls aufwühlte. Auch davon wußte der Bischof nichts und zeigte sich empört.

Wird der tapfere Bischof den Augias-Stall, den ihm sein Vorgänger, Bischof Maximilian Aichern, hinterlassen hat, ausräumen können?

Wird er dem frechen Eindringen der Homo-Szene in die Kirche Oberösterreichs einen Riegel vorschieben?

Die Unzüchtigen-Vereinigung ‘HOSI’ – Homosexuellen-Initiative – schaffte es bekanntlich, von der Diözese Linz in der berüchtigten „Jugend-CD“ für Erst-Kirchensteuerzahler zusammen mit sämtlichen österreichischen Abtreibungskliniken verlinkt zu werden.

Jetzt wünscht sich Bischof Schwarz einen Weihbischof zur Unterstützung in der mühsamen Erneuerung seiner Diözese, die tief von der Homo-Szene und von Befürwortern der Abtreibungsgewalt verseucht ist.

Aus dem Sumpf der abtrünnigen und verfaulenden Diözese Linz ging auch die derzeitige Vorsitzende der ‘Katholischen Frauenbewegung Österreichs’, Margit Hauft, hervor.

Sie setzt sich öffentlich für die Einführung der Abtreibungspille RU 486/Mifegyne ein. Ihre feministische Organisation wird nach wie vor finanziell aus Mitteln der Kirchensteuer unterstützt.

Die Trockenlegung dieser Brutstätte des Satans wird mühsam und langwierig sein.

Was Hoffnung gibt
Vor der Heiligen Messe wurde an den Kreuzwegstationen, die steil auf den Pöstlingberg zur Basilika hinaufführen, wie immer am Tag des Lebens, der „Kreuzweg der Ungeborenen“ gebetet.

Dieser von einem Kapuzinerpater aus Altötting verfasste Kreuzweg stellt die Leiden Jesu Christi jenen eines ungeborenen Kindes bis zu seiner Abtreibung gegenüber.

Zur 14. Station, Jesus wird ins Grab gelegt, spricht zum Beispiel das ungeborene Kind nach der üblichen Kreuzweg-Anbetung Christi:

„Ich werde als Grab eine Abfallgrube erhalten. Wird dies meine letzte Station sein? Nein, meine Seele lebt fort und diese Seele wird sich am jüngsten Tag mit meinem Leib vereinen. Dann werde ich auferstehen, und ich werde meinen Eltern begegnen. Werden sie dann mir in die Augen schauen können? Oder werden sie rufen müssen: ‘Ihr Berge fallet über uns! Ihr Hügel bedecket uns!’“

Die zahlreiche Teilnahme von Lebensschützern am „Kreuzweg der Ungeborenen“ gibt jedoch Hoffnung. Sie erschienen mit ihrem Nachwuchs. Es gab Familien mit bis zu acht Kindern, welche die Kirche dann reichlich füllten.

So dürfen wir vertrauen, daß die Kultur des Todes und ihre mit der Kirche vernetzten Verfechter der Fristenlösung, wie die „ergebnisoffen“ beratende ‘Aktion Leben Österreich’, nicht das letzte Wort haben werden.

Die Liebe Gottes, die sich in den Menschen als seinen Ebenbildern spiegelt, welche sie ihren Kindern weiterschenken, wird siegen.

Maria, Mutter des Lebens und der Kirche, schütze uns!

Der Autor ist Gesundheitspsychologe und Kurator des„1. Europäischen Lebensschutz-Museums“
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 75 Lesermeinungen:
Donnerstag, 19. Juni 2008 14:35
aufrechterkatholik: Dämmerungsfurzel, schlappe
also empfehle ich einen Kurs an der Volkshochschule

Hören Sie bloß nicht auf diesen Tipp! Zum einen sind die Volkshochschulen gefährlich von Nichtchristen und Sozialisten unterwandert, zum zweiten könnten Sie auf einem Stuhl sitzen, auf dem eine Muselmanin mit Kopftuch gerade einen Deutschkurs abgesessen hat, und zum Dritten, und das ist besonders fatal, könnte ein solcher Kurs eine glatte Überforderung für Ihre Gehinrzelle sein. Also lassen Sie die Finger davon, ergehen Sie sich in Fäkalismen, rauchen Sie Ihr Kraut weiter und kopieren Sie Bibelzitate. Damit kommen Sie vielleicht relativ schnell aus dem Fegefeuer wieder heraus.
Samstag, 14. Juni 2008 07:33
Nachtlaterne: gotthard,
bei ihnen verstehe ich unmissverständliches eines: sie sind ein gegner der wahrheit und lieben den breiten und bequemen weg ins verderben zu dem sie auch andere eifrig einladen.
Samstag, 14. Juni 2008 01:56
Bernd-Jupp: Lug und Trug
So eine liebe tapfere Frau, die sich da an den Hw. Herrn Bischof wendet. Wahrscheinlich war sie gerade beichten und kann dann mit lupenreiner Weste wieder gegen alles aggitieren, was nicht röm-kath. im Sinne der Petrus-und pius-Brüder ist. Aber gemach, gemach. Wenn Schwarz alle Homo-Priester aus seiner Diözese aus dem Dienst verbannen würde, dann könnte er seinen Laden zumachen. Das ist Fakt und das weiß er auch!
Samstag, 14. Juni 2008 01:04
Gotthard: @nachtfunzel
ihr name spricht dooch schon bände. mit dem mittel der täuschung und lüge, ja sogar des selbstbetruges verdrehen sie die wahrheit auuf teufel komm raus
diskutieren will wirklich gelernt sein – also empfehle ich einen Kurs an der Volkshochschule.
Dein Niveau ist wirklich nicht mehr tragbar… Du verstehst einfach nichts – und musst dennoch zu allem Deinen Senf dazugeben.
Samstag, 14. Juni 2008 00:49
Jörg Guttenberger, Köln: Maximilian Aichern OSB
war von 1977 – 82 Abt vom St. Lambrecht, vorher Abtkoadjutor und von 1978 – 81 Abtpräses der österreichsichen Benediktinerkongregation. Hier ergibt sich die Frage, ob er als Bischof zu schwach war, um die genannten Mißbräuche zu beseitigen, oder ob er die Dinge aus Überzeugung hat laufen lassen. Letzteres würde kein gutes Bild auf die österreichischen Benediktiner allgemein und die Abtei St. Lambrecht insbesonere werfen.

Rein rechtlich sind die Argumente gegen einen ernstzunehmenden Weihbischof zwar in Ordnung. Aber rein menschlich kann ein zusäthlicher Bischof dem residierenden Bischof ganz anders den Rücken stärken. Deswegen ist sein Wunsch in Ordnung.

Endlich einmal ein Bischof der Rückgrad und nicht nur eine Wirbelsäule hat, der das Wort „tretet auf, sei es gelegen oder ungelegen“ ernst nimmt, der sich auch von den Laienräten nicht auf der Nase herumtanzen läßt!
Freitag, 13. Juni 2008 23:13
Säkularisation †: Bibelmissbrauch!
Wenn ihnen die Argumente ausgehen werden die fanatisch-katholischen Demagogen ausfallend und flüchten sich in 3000 Jahre alte fehlinterpretierte Bibelstellen, die jeder so nutzen kann wie es ihm beliebt, die Bibel widerspricht sich an mehr als einer Stelle und ist von Menschen geschrieben, die unaufgeklärt und verblendet waren, ich sehe nur in den 10 Geboten das Wort Gottes und jene, sowie Jesus Christus äußern sich in keiner Weise zur gleichgeschlechtlichen Liebe. Jesus lebte in einer römischen Provinz, er wird des öfteren sich liebende Römer beobachtet haben und er erwähnt sie in keinem Wort! Es war für ihn definitiv keine Sünde, sonst hätte er sie genannt! Er war es der den Schwachsinn des alten Testaments relativierte!
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