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Donnerstag, 12. Juni 2008 21:07
Statuten anerkannt
Der neokatechumenale Weg bleibt auch nach der Approbation der Statuten eine kirchliche Wirklichkeit, die vom Heiligen Stuhl noch immer nicht in einer spezifischen kanonischen Form anerkannt ist.
Kommunionspendung bei den Neokatechumenalen.
Kommunionspendung bei den Neokatechumenalen.
(kreuz.net) Das definitive Approbationsdekret für die Statuen des neokatechumenalen Weges wird den Verantwortlichen der Bewegung am Freitag morgen am Sitz des Päpstlichen Laienrates übergeben.

Davon berichtete die heutige Ausgabe des ‘Osservatore Romano’.

An der Zeremonie nehmen die Gründer des neokatechumenalen Weges, der Laie Kiko Arguello und Carmen Hernandez teil. Sie werden begleitet von Hw. Mario Pezzi und einem Repräsentanten der ersten Wanderkatecheten der Gemeinschaft.

Der neokatechumenale Weg entstand im Jahr 1964 in Spanien.

Bereits am Donnerstagabend veröffentlichte der Laienrat ein Kommunique. Darin wird erklärt, daß die definitive Approbation einen „wichtigen Schritt“ im Leben des neokatechumenalen Weges darstellt.

Das Dekret trägt das Datum vom 11. Mai 2008 – dem diesjährigen Pfingstfest.

Die Anerkennung der Statuten habe Konsultationen auf verschiedenen Ebenen nötig gemacht.

Dabei seien die zahlreichen Früchte zur Kenntnis genommen worden, die der neokatechumenale Weg der Kirche im Blick auf eine neue Evangelisation geschenkt hat.

Vor der Approbation sind auch einige Änderungen im bisher „ad experimentum“ approbierten Text der Statuten eingefügt worden.

Diese betreffen nach Angaben der italienischen Webseite ‘Petrus’ die Liturgie, wobei Einzelheiten noch nicht bekannt sind.

Die gleiche Webseite hat noch Ende Mai berichtet, daß eine Anerkennung der Statuten auf weitere sieben Jahr verschoben worden sei.

Jetzt hofft der päpstliche Laienrat, daß die genehmigten Statuten ein nützliches Instrument sein werde, das dem Wohl der ganzen Kirche dient.

Nach Angaben der Webseite ‘Petrus’ bleibt der neokatechumenale Weg auch nach der Anerkennung der Statuten eine kirchliche Wirklichkeit, die vom Heiligen Stuhl immer noch nicht in einer spezifischen kanonischen Form anerkannt ist:

„Das Kirchenrecht sieht eine päpstliche Anerkennung nur für Gemeinschaften und Bewegungen vor, während der neokatechumenale Weg eine weitere Form darstellt, die noch nicht klar definiert ist.“

Quelle Titelbild: rorate-caeli.blogspot.com
3 Lesermeinungen:
Donnerstag, 12. Juni 2008 23:21
clarissa colonia: Werter Alois,
sitzen Sie mal wieder in Virginia über dem aus dem Omphalos aufsteigenden Dampf und haben Visionen?

Haben Sie damit eigentlich einen einkömmlichen Broterwerb? Die Pythia scheint ja nicht schlecht gelebt zu haben.
Donnerstag, 12. Juni 2008 23:10
Alois Bischof: Eine Protestantische und anti-Katholische und anti-Römische Sekte
der Kultfigur und des Führers Kiko Arguello, unter den Federn der sog. reformierten-katholischen Kirche, auch bekannt als Konzilskirche.

Und diese Gemeinschaft bekommt immer wieder mehr Dispensierungen, die traditionellen römisch-katholischen Christen durften nicht einmal ein Jahr in der altehrwürdigen Form des Karfreitagsgebetes für die Bekehrung unserer Jüdischen Mitbürger zu Christus beten. Nein, da kam sofort ein These-Antithese-Synthese-Dekret-Summorum-Pontificum-Führerbefehl mit der Forderung eine neue Fassung anzunehmen, die von Kasper und Kardinal Bertone fast häretisch oder sogar völlig häretisch ausgelegt wurde den Juden und Andersgläubigen gegenüber.

Wessen Geist herrscht in Neurom?
Donnerstag, 12. Juni 2008 21:33
Gotthard: Leben
„Das Kirchenrecht sieht eine päpstliche Anerkennung nur für Gemeinschaften und Bewegungen vor, während der neokatechumenale Weg eine weitere Form darstellt, die noch nicht klar definiert ist.“
Das Leben einfach vielfältiger als das Kirchenrecht es je kodifizieren kann… ist das nicht tröstlich und schön?
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