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Freitag, 13. Juni 2008 12:27
In Eichstätt hat man die Ablehnung des im vergangenen Januar gewählten Universitäts- Präsidenten noch nicht verdaut.
Zurück zum Artikel 13 Lesermeinungen:
Sonntag, 15. Juni 2008 23:15
Jörg Guttenberger, Köln: Unda maris: Mitte
Wie kommen Sie auf den abwegigen Gedanken, ich sähe nur schwarz oder weiß?

Da es nur drei Möglichkeiten, nämlich progressiv, konservativ und reaktionär gibt, kommt nur noch reaktionär infrage, wenn Sie die Charakterisierung progressiv und konservativ gleichermaßen für eine Sache ablehnen!
Sonntag, 15. Juni 2008 13:07
Unda_maris: @Jörg Guttenberger
Was soll das jetzt? Für Sie gibts anscheinend nur schwarz und weiß. Genau wie es in der Politik eine „Mitte“ gibt, so schätze ich im Ganzen auch die ThF in Eichstätt ein. Aber bitte, wenn Sie unbedingt irgendwelche Etikettierungen brauchen: „normal“, „gemäßigt“, …
Wie bereits gesagt: aufs Ganze gesehen, im Dozentenkollegium lassen sich natürlich schon verschiedene „Tendenzen“ ausmachen, aber wir betrachten ja das Gesamte.
Sonntag, 15. Juni 2008 12:53
Andrauos: @ unda maris
Hallo Unda,

es kommt drauf an, in welchen Vorlesungen Sie sitzen…
Mal abgesehen davon, dass die namhaften Theologen in Deutschland extreme Mangelware sind, möchte ich nur auf die Professoren in Fundamentaltheologie, Liturgiewissenschaften, AT und NT und Kirchenrecht hinweisen…sowie den PD in Dogmatik.

Das sind schon mal nicht so wenige…

Mal abgesehen, dass es an dieser Uni ein gewaltiges Koordinationsproblem und mangelnde Zusammenarbeit unter den Professoren gibt… ;)
Sonntag, 15. Juni 2008 00:24
Jörg Guttenberger, Köln: Unda maris: weder progressiv moch konservativ
Wie schätzen Sie die theol. Fakultät denn ein? etwa reaktionär? Das ist die einzige Möglichkeit, nachdem Sie progressiv und konservativ ausschließen!
Samstag, 14. Juni 2008 21:23
Unda_maris: @Andraous
Da schau her, noch ein Mitglied an der KU – seien Sie gegrüßt!

Ihre Einschätzung, dass die Theologische Fakultät eine der führenden in Deutschland sein soll und dazu noch besonders progressiv, kann ich nicht ganz nachvollziehen, ehrlich gesagt. Führend ist die Eichstätter Uni auf den Gebieten der Geographie oder des Journalismus, aber ganz sicher nicht im Bereich der Theologie. Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass das Lehrpersonal schlecht wäre (ist es sicher nicht), aber die Zeiten, in denen wirklich namhafte Theologen dort gelehrt haben, sind doch längst vorbei.
Und progressiv? Natürlich gibt es große Unterschiede innerhalb der Dozenten, aber im Ganzen gesehen, würde ich die Fakultät weder als ausgesprochen konservativ, aber schon gar nicht als progressiv einschätzen. Ist aber meine persönliche Meinung.
Samstag, 14. Juni 2008 14:46
Andrauos: @ alle
Als Student der KU möchte ich mal als selbst betroffener sagen:
Die katholische Kirche hat bei uns wenig direkten Einfluss auf die Lehre, gegenüber dem, wie sie ansonsten immer kritisiert wird. Die KU fühlt sich immer dem Humboldtschen Bildungsideal verpflichtet. Die Theologische Fakultät dürfte eine der führenden in Deutschland sein – meiner Meinung nach sogar inzwischen progressiver als Tübingen. Leider ist der Ruf aber noch so durch das Priesterseminar zu Mixas Zeiten und die (leider) damals erfolgenden Skandale geschädigt.

Sie haben Recht, wenn Sie sagen, auf allen Seiten wurden Fehler gemacht; dies hat auch schon der Bischof zugegeben. Leider war die Grundordnung so umgangen worden, dass er (zu) spät erst eingegriffen hat bzw. eingreifen konnte.

Wir hoffen auf einen neuen, starken Präsidenten und eine gute Zusammenarbeit zwischen Uni und Kirche
Samstag, 14. Juni 2008 01:42
Jörg Guttenberger, Köln: Der Präsident einer kath. Universität
Die Kritiker des Bischofs übersehen, daß ein Präsident einer kirchlichen Hochschule zwei Qualifikationen braucht: neben der für alle Professoren notwendigen wissenschaftlichen Qualifikation auch das besondere Vertrauen des Bischofs.

Es bedarf also eines erhöhten Verantwortungsbewußtseins, daß sich auch in seinem Privatleben niederschlägt. Wenn auch abgestritten, ist eine auch nur zeitweise bestanden habende kirchlich nicht geregelte Ehe sicher keine Empfehlung für das Präsidentenamt einer kath. Uni.
Samstag, 14. Juni 2008 01:12
Gotthard: @nachtlaterne
Das Kritisieren dieser hetzseite muss sein!
Keine Chance der Sünde und der Meinungsperversion!
Keine Chance der Perversion der katholischen Glaubensüberzeugung !
Keine Chance der falschen öffentlichen Darstellung unseres katholischen Glaubens!
Gegen jede krankhafte, ideologische, einseitige, festgefahrene, eingebildete und fundamentalistische Darstellung unseres Glaubens!

Es lebe die Kirche in ihren Gemeinden und Bistümern, in ihren Gruppen und Vereinen!
Freitag, 13. Juni 2008 16:45
Nachtlaterne: immerzu wird hier über kreuz-net gegeifert…
…und gleichzeitig ist man hier ständig anverwesend…

ihr seid schon deppen
Freitag, 13. Juni 2008 16:17
Unda_maris: @Beide Vorposter
Kennen Sie die Universität Eichstätt überhaupt und wissen Sie überhaupt über die Vorkommnisse der letzten Zeit genau Bescheid?
Aus der Ferne irgendetwas daherzusülzen ist natürlich immer leicht. Fakt ist, dass auf BEIDEN Seiten, weltlich UND kirchlich in der Personalie extrem viel Mist gebaut wurde und dass sich auch die Kirche keinen berechtigten Grund hat, hier den Saubermann spielen zu wollen. Fakt ist auch, dass nicht mit offenen Karten gespielt wurde und wird.
Freitag, 13. Juni 2008 14:31
karljosef: Eine Katholische Universität muss auch
katholisch sein. Ich finde es gut, dass es jetzt einen anderen Kanditaten geben wird. Wenn es keine Kontrolle geben würden , ware es mit dem Katholischen Profil auf kurz oder lang vorbei.
Freitag, 13. Juni 2008 14:27
Maledica: @Teufelhard
Was der Kirche in den letzten Jahrzehnten schwersten Schaden zugefügt hat, ist die Besetzung der Bischofs- und Lehrstühle mit Apostaten wie Lehmann und anderen Feinden der Kirche.
Endlich zeigt ein Bischof einmal Courage und stellt sich der Zersetzung der katholischen Fakultäten entgegen

Deo gratias!
Freitag, 13. Juni 2008 13:15
Gotthard: schwerer Schaden
die Verweigerung der Anerkennung der Wahl des Hochschulpräsidenten hat der katholischen Uni schweren Schaden zugefügt.
Was da passiert ist, war katholische Hinterzimmer-Politik. So gewinnt eine Universität kein Ansehen – und keine qualifizierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Schade!
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