Heute hat Papst Benedikt XVI. den US-Präsidenten George W. Bush zu einer höchst ungewöhnlichen Privataudienz empfangen: „Welche Ehre, welche Ehre, welche Ehre!“
(kreuz.net) Heute empfing Papst Benedikt XVI. den scheidenden US-Präsidenten George W. Bush im Vatikan.
Die zwei unterhielten sich während dreißig Minuten in dem aus dem 12. Jahrhundert stammenden Sankt-Johannes-Turm
in den Vatikanischen Gärten.
Diesen Bereich benützt der Papst gewöhnlich für seine private Rekreation.
Gewöhnlich werden Staatsoberhäupter im Vatikan in der päpstlichen Privatbibliothek empfangen.
Doch
im Fall des US-Präsidenten wollte Benedikt XVI. diesem für den herzlichen Empfang danken, der dem Papst
während der April-Visite in den USA zuteil wurde.
Während Bush die Treppen
zu dem Turm emporstieg, hörten Umstehende – nach Angaben der britischen Tageszeitung ‘The Telegraph’ –
wie der US-Präsident flüsterte: „Welche Ehre, welche Ehre, welche Ehre!“
Nach einem Spaziergang durch
die Vatikanischen Gärten sang der Chor der Sixtinischen Kapelle für den US-Präsidenten.
Bush kniete
sich nicht – wie erwartet – vor der Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten nieder.
Es wird aber
angenommen, daß er mit dem Papst privat gebetet hat.
Das soll schon bei der April-Visite des Papstes
im Ovalen Büro des Weißen Hauses in Washington der Fall gewesen sein.
Verschiedene italienische Tageszeitungen
zitierten vatikanische Quellen, wonach Bush angeblich an eine Konversion zur Kirche denkt.
Eine Quelle
erklärte vor dem rechtsgerichteten italienischen Blatt ‘Il Foglio’: „Alles ist möglich, besonders für
einen wiedergeborenen Christen wie Bush.“
Der Heilige Stuhl habe zwar den Irak-Krieg bedauert: „Aber
in ethischen Fragen hat Bush eine Linie vertreten, die praktisch mit jener des Vatikan identisch ist.“
Bush ist ein Gegner des Homo-Konkubinats, der Abtreibungsgewalt und der Stammenzellen-Forschung.
Verschiedentlich
brachte er seine Bewunderung für den Papst zum Ausdruck und sogar erklärt, einige seiner theologischen
Bücher gelesen zu haben.
Der US-Präsident gehört in Texas zu einer methodistischen Gemeinschaft und
besucht in Washington eine US-anglikanische Kirche.
Hw. William Rutler – ein Priester der Erzdiözese
New York, der regelmäßig in katholischen Medien auftritt und dem US-Präsidenten nahesteht – erklärte
in diesem Frühjahr vor der Tageszeitung ‘Washington Post’, daß Bush „sich bewußt sei, daß die evangelikale
Bewegung im Vergleich zum Katholizismus theologisch und historisch beschränkt erscheine.“
Nach Angaben
von ‘The Telegraph’ hat Bush zahlreiche katholische Redenschreiber und Berater ins Weiße Haus berufen.
Er soll auch einen katholischen Priester gebeten haben, den Westflügel des Weißen Hauses zu segnen.
Bevor Bush zum US-Präsidenten gewählt wurde, lud sein ehemaliger politischer Berater Karl Rove katholische
Intellektuelle nach Texas ein, um Bush über katholische Lehren zu unterrichten.
Er berief auch die beiden
Katholiken Samuel Alito und John Roberts in den Obersten Gerichtshof der USA.
Es gilt als unwahrscheinlich,
daß Bush noch während seiner Amtszeit zum Katholizismus konvertiert.
Sein Bruder, Jeb Bush, ein ehemaliger
Gouverneur des US-Bundesstaates Texas, ist bereits katholisch.
Während seines Wahlkampfes im Jahr 2000
reiste Jeb Bush nach Mexiko und betete vor dem Bild der Muttergottes von Guadelupe.
Sein Wahlsieg wurde –
nach Angaben von ‘The Telegraph’ vom Obersten Gerichtshof des Bundesstaates Texas am 12 Dezember – dem
Festtag der Muttergottes von Guadelupe – verkündigt.
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96 Lesermeinungen
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#95 Tiphered 19:17:23 | Mittwoch, 3. September 2008
absulut korrekt gerd eric für die hochgradlogen und die iraellobby war er ein hervorragender präsident.
Für welt und volk nicht, aber das ist ja nicht so wichtig.
#94 GerdEric 19:14:00 | Mittwoch, 3. September 2008
soller doch Und US-Präsident Bush ist mit Sicherheit nicht der schlechteste Mensch und das schlechteste
Staatsoberhaupt, das die Menschheitsgeschichte hervorgebracht hat, Sicher nicht. :)3 aber, was heisst
das schon…
Jeder Mensch hat ein Anrecht auf die Teilhabe am Kreuzesopfer Jesu Christi Und US-Präsident Bush ist
mit Sicherheit nicht der schlechteste Mensch und das schlechteste Staatsoberhaupt, das die Menschheitsgeschichte
hervorgebracht hat, wenn man ihn mit der Biographie mancher seliger oder heiliger Kaiser, Könige oder
Päpste der Vergangenheit vergleicht, denn US-Präsident Bush kämpfte tatsächlich als Oberbefehlshaber
gegen einen Völkerunterdrücker und Folterdiktator wie es Saddam Hussein war.
@ Lorenz Johannes Paul II. hat deswegen Mut bewiesen, weil er seine Stimme unbeirrt von Diplomatie gegen
die Absicht des mächtigsten Politikers mit einer Klarheit und Weitsicht erhoben hatte, die vielen führenden
Politikern nicht zu eigen war. Das war kein Weg der Opportunität. Johannes Paul II. hätte seine damals
als aufsehenerregend bezeichnete Position nicht zwingend vertreten müssen, sondern auch die Möglichkeit
gehabt, sogenannte diplomatischere Wege zu gehen, wie es in der Weltpolitik vielfach üblich ist. Er aber
ist dem Gebot gefolgt, Gott mehr als den Menschen gehorchen zu müssen. Hätte er sich damals für den
Krieg gegen den Irak ausgesprochen, hätte er nicht Mut bewiesen, sondern denjenigen den Rücken gestärkt,
die diesen Krieg mit seiner ethischen Fragwürdigkeit, seinen absehbaren Risiken und tragischen Folgen
geführt haben. Und er wäre vor allem sich selbst und Gott untreu geworden. Zur Verantwortung fragen
Sie, wem ich das anlaste und geben eine Antwort, in die Sie die subjektive Spekulation hineinlegen, dass
ich Bush, aber nicht der Terrorismus verantwortlich machen würde. Eine solche Unterstellung entbehrt
jeder Grundlage. Jeder Akt inhumanen Handelns gegen unschuldige Menschen, und ganz besonders Akte der
Barbarei, wie sie dem Terrorismus innewohnen, sind Handlungen, die mit schwerer Schuld und Verantwortung
beladen sind. Gegen solches Unrecht und für die Humanität einzutreten, ist Recht und Pflicht jedes Christen.
Das ist meine Antwort zu ihrer Unterstellung.
@Roland, Glaubwürdiger… … wäre es nach dieser Sichtweise, wenn die Kirche sich dem Geschrei der
Welt anschlösse. Wenn der Hirte den Schafen hinterherrennt, dann erfüllt er nach Ihrer Logik seinen
Auftrag. Um es mal ganz drastisch zu sagen: Adolf Hitler war und ist(!!!) der beliebteste Politiker der
Welt. G.W.Bush ist der gehassteste Politiker der Welt. Würden Sie mir verzeihen, dass meine Sympathie
eher dem gehassten als dem beliebten Politiker gilt?
Papst Benedikt XVI. ehrt den Krieger und Kreuzzugsritter Bush „Papst Benedikt XVI. hat US-Präsident George
W. Bush mit besonderen Ehren im Vatikan empfangen und ihm so für sein „Engagement für die moralischen
Grundwerte“ gedankt. Es ist derselbe Papst, der uns immer wieder eindringlich mit seinen Friedensbotschaften
ins Gewissen redet und zum Frieden in der Welt aufruft. Hat der Papst etwa vergessen, dass gerade Bush
für die Verletzung der Menschenrechte, Folter, Todesstrafe, Guantanamo und einen ungerechtfertigten Kriegseinsatz
im Irak ohne UN-Mandat steht? Wie kann ich mich dafür bei dem Krieger und Kreuzzugsritter Bush bedanken,
der die Welt in entsetzliches Leid und Elend gestürzt hat, und gleichzeitig Millionen von Menschen an
den Pranger stellen und verurteilen, nur weil sie geschieden oder homosexuell sind oder sich nur mit Kondomen
vor ungewollten Schwangerschaften bzw. vor Aids schützen wollen? Indem der Papst Bush ehrt, verpuffen
seine Friedensbotschaften und die Kirche verliert auch noch das letzte Stück Glaubwürdigkeit. Wie sagte
schon Jesus zu Simon Petrus: „Ehe der Hahn kräht, wirst Du mich dreimal verleugnet haben!“ o^/
Lieber K.Heinz Bei allem Respekt für Ihre Gesinnung – gestatten sie mir noch zwei Anmerkungen. Es war
und ist nicht mutig einen Krieg zu kritisieren oder das Land, das ihn führt. Dies weniger, wenn es sich
bei diesem Land um die USA handelt. Mutig wäre es von JPII gewesen, Bush zu verteidigen. Die „hunderttausende“
der Opfer; wem kreiden Sie die an? Natürlich Bush, weil Sie ihn als verantwortlich für den Verlust der
staatlichen Ordnung im Irak sehen. Gestatten sie mir, dass ich für diesen Verlust, dieses Grauen den
Irrsinn des Terrorismus verantwortlich mache.
Karl-Heinz Sie verlieren sich auf einem Nebenkriegsschauplatz. Die Frage ist nicht, ob die Irakintervention
„optimal“, „suboptimal“, „nicht optimal“ oder „ganz schlecht“ gelaufen ist, sondern um die Charakterisierung
von Herrn Bush als in schwere Sünde verstrickter Massenmörder, wie dies in den deutschen Medien und
auch hier im Forum immer wieder behauptet wird. Und für diesen Punkt geben ihre Argumente (z.b. das Zitat
eines abgehalfterten Generals oder sonstiger Politiker mit ganz eigenen Interessen) nichts her. Es gab
und gibt genauso Experten und Politiker, die die Intervention begrüßt haben (siehe mein Verweis auf
die deutschen Dienste).
Ja, ja, die Konversion der Mächtigen … Vielleicht wird die Konversion auf dem Sterbebett ja wieder
modern? Konstantin hat es ja (vermutlich) vorgemacht!
@ Lorenz Nein, wir reden nicht aneinander vorbei. Ich gehe auf Ihre Argumente ein, hier erneut auf die
nicht haltbare Wertung „suboptimal“ als Ersatz für „nicht optimal“. Hundertausende betroffender Menschen
als Opfer von Elend, Not und Tod sind Grund dies zu überdenken. Siehe Bischof Huber und seine mutigen
Bezeugungen in der Karfreitagspredigt. Zur Frage des Antiamerikanismus und Hass gibt es nur eine klare
Position des Christen: Ablehnung. Antiamerikanismus, als eine unterschwellig feindselige Haltung ist ebenso
wie Hass auf jeden Menschen unvereinbar mit dem christlichen Glauben. Sie stehen im Gegensatz zum Gebot
der Nächstenliebe, der Verpflichtung, Frieden zu stiften und für Versöhnung zwischen Menschen einzutreten.
Dazu gehört auch Solidarität mit Opfern und Kritik am Tun der Verantwortlichen. Schon allein die vielen
tausend gefallenen und zigtausend verwundeten amerikanischen Soldaten, ihre Hinterbliebenen und betroffenen
Familien in den USA, sowie die vielen besorgten Stimmen hochrangiger amerikanischer Persönlichkeiten
haben unsere Solidarität verdient, die sich eben auch in berechtigter Kritik an der Politik und Kriegführung
des Präsidenten der USA äußern muss. Und, alle Menschen, die unschuldige Opfer dieses Krieges wurden,
haben unsere Solidarität verdient. Mit Antiamerikanismus und Hass hat dies nicht das Geringste zu tun.
Johannes Paul II. war frei von beidem und mutig in der Kritik. Es ist ein Gebot der christlichen Nächstenliebe,
der Humanität und Vernunft.
Vergelt’s Gott an kreuz.net für die Informationen über US-Präsident Bushs Zusammenarbeit mit US-amerikanischen
Katholiken. In alltagsmoralischen Fragen vertritt Präsident Bush praktisch die Lehre der katholischen
Kirche, mit Ausnahme seiner Entscheidung, den Folterdiktator Saddam Hussein zu stürzen und den Irak US-amerikanisch
zu besetzen, eine Entscheidung, die letztlich aber eine Staatsführung zu treffen und zu verantworten
hat. Bereits Präsident Bushs engster Verbündeter Tony Blair konvertierte bekanntermaßen nach seinem
Rücktritt als UK-Ministerpräsident zur römisch-katholischen Kirche, obwohl UK-Gesetze nach wie vor
Katholiken als Ministerpräsidenten und als König und als Thronfolger verbieten – zweifellos EU-widrig!
@K.Heinz Wir reden aneinander vorbei. Ich stelle nicht in Frage, dass die Irakintervention suboptimal
gehändelt wurde. Für eine Beurteilung bin ich ohnedies kein Experte. Meine Frage ist diese: Rechtfertigen
die Probleme der Amerikaner im Irak das weltweite Aufblühen des Antiamerikanismus und dessen spezielle
Blüte, den Hass auf Bush? Meine dezidierte Antwort hierauf ist nein. Für eine Debatte darüber, was
man im Irak besser machen könnte, bin ich nicht das geeignete Gegenüber. Tut mir leid.
zu „nicht optimal gemacht“ Zuerst schiebt Lorenz mißliebige Auffassungen als Stammtisch-Gerede oder als
antiamerikanisch ab. Werden dann hochkarätigste Experten angeführt, denen man auch keinen Antiamerikanismus
vorhalten kann, sind die großzügig dahingeworfenen Bemerkungen entkräftet. Dann flüchtet er sich in
den Versuch, die Auffassung eben dieser Experten wenigstens als politische Äußerung zu entwerten und
fragt, selbst jedes Sachargument schuldig bleibend, wo die Sachargumente bleiben. Ist es etwa nicht bedenklich,
wenn u.a. General Sanchez der politischen Führung der USA aus dezidierten Gründen die Kompetenz abgesprochen
hat (was zahlreiche andere US-Generale in ähnlicher Weise getan haben)? Lorenz braucht sich nur der Mühe
unterziehen, sich die Gründe für deren Beurteilungen anzusehen. Ich übernehme diese Arbeit nicht für
ihn. Sachkundig muss er sich schon selbst machen, wenn die Sachkunde anderer unwillkommen ist. Auch General
Naumann oder Scholl-Latour haben das Desaster vorhergesehen. Es lohnt hier Lorenz gegenüber aber offenbar
leider nicht der Mühe, weitere Argumente oder Experten wie etwa Lawrence Wilkerson, den Stabschef von
Colin Powell oder auch höchste Repräsentaten der CIA wie Drumheller, den ehemaligen Chef der CIA in
Europa zu benennen, die der Öffentlichkeit Einblicke in die Wirrungen des Handelns der US-Führungsriege
gegeben haben. Wer dies alles nur als „nicht optimal gemacht“ bezeichnet, kann das freilich tun, aber
ohne Anspruch, dann noch weiter ernst genommen zu werden.
Nürnberg Für die Hinrichtung reichten auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit alleine aus; Julius Streicher
wurde aufgrund dieses einzigen Anklagepunkts zum Tod verurteilt.
Lieber Herr Heger, §. 211. Wer vorsätzlich einen Menschen tötet, wird, wenn er die Tötung mit Überlegung
ausgeführt hat, wegen Mordes mit dem Tode bestraft. … meineswissens lautete der § 211 RStGB bis Anfang
der 40er Jahre so wie oben angegeben.
(=HvO) Liebe Genoveva, immerhin wurde Rudlof Heß nur wegen Planung eines Angriffskrieges und Verschwörung
gegen den Weltfrieden immerhin zu lebenslanger Haft verurteilt. Und der konnte irgendwie für die Ereignisse
nach dem 10. Mai 1941 nicht mehr verantwortlich gemacht werden. Und für die Ereignisse davor auch nicht
so richtig, da er im Dritten Reich nicht wirklich was zu sagen hatte. Ergo: Kein Blödsinn.
Lieber Heinrich von Ofterdingen Verstehe ich Sie richtig? Nach meiner Erinnerung hat das NS-Regime den
Mordparagraphen im Reichsstrafgesetzbuch nicht geändert. Irre ich mich? Oder meinten Sie lediglich, daß
die Kommentierung des Paragraphen geändert wurde? MfG Christoph Heger
Lieber Herr Heger, aus dem gleichen Grund wurde die Definition von Mord im Dritten Reich auf die noch
heute gültige Definition (Mordmerkmale) umgestellt um damit die ideologisch motivierten Mörder zu exkulpieren.
Genutzt hat es ihnen freilich nichts. Aber wir haben noch heute dieses unsägliche Relikt aus NS-Zeiten.
@HvO: Lassen wir einmal die Frage beiseite, inwiefern der Irakkrieg ein Angriffskrieg im gemeinten Sinne
war. Wer ist in Nürnberg hingerichtet worden, weil er schuldig in nur diesem Punkt war? Schacht und v.
Papen (im wesentlichen nur wegen dieses Punktes angeklagt) wurden freigesprochen. Für die Hinrichtung
waren jeweils Kriegsverbrechen und Beteiligung am Völkermord erforderlich. Selbst in diesen Fällen gab
es Ausnahmen (z.B. Speer). Es bleibt also dabei: Blödsinn.
Siegerjustiz Nürnberg war Sieger“justiz“und konnte keine rechtsschöpfende Wirkungen ausüben. Beide
Aussagen von Brandenburgis treffen zu. Zur letzteren Aussage eine interessante Beobachtung: Um den Beschuldigten
in den Nürnberger und ähnlichen Prozessen es nicht zu ermöglichen, sich mit dem Hinweis auf einen Befehl
zu exkulpieren, wurden nach meiner Kenntnis die Paragraphen im amerikanischen und englischen Militärstrafgesetzbuch,
die genau diese Exkulpation vorsahen, 1943 oder 1944 entfernt. Einige Jahre nach den Prozessen wurden
sie wieder eingefügt. Dergleichen Feinheiten scheinen unserer Historiographie zum Zwecke der Volkserziehung
zu entgehen. MfG Christoph Heger
Liebe Genoveva, Artikel 6a des Statuts des Nürnberger Militärgerichtshofes formulierte: Verbrechen gegen
den Frieden nämlich: Planen, Vorbereiten, Einleiten oder Durchführung eines Angriffskrieges oder eines
Krieges unter Verletzung internationaler Verträge, Abkommen oder Zusicherungen oder Beteiligung an einem
gemeinsamen Plan oder an einer Verschwörung zur Ausführung einer der vorgenannten Handlungen. Das trifft
so ziemlich wörtlich zu.
@HvO et al. Nach den Maßstäben, die für die Nürnberger Prozesse „erfunden“ wurden, wäre ihm ein Todesurteil
sicher. Was ist denn das für ein Nonsens? Hat Bush ein paar Millionen Juden umbringen lassen oder einen
Vernichtungskrieg gegen das irakische Volk geführt? Hat er Pläne, dieses Land dauerhaft der USA einzuverleiben
und die Einwohner als Untermenschen zu unterjochen? Hören Sie doch auf mit solchem Blödsinn. Man sollte
in dieser Frage mehr zu bieten haben als Zitate eines gefrusteten Ex-Generals, der die Verantwortung für
Abu Ghraib übernehmen mußte. Es sei an dieser Stelle ganz kurz daran erinnert, daß es u.a. die deutschen
Dienste waren, die felsenfest überzeugt waren, daß der Irak im Besitz von Massenvernichtungswaffen sei.
@Lutheraner: Jetzt kapiert? Sie scheinen ganz aus dem Kurzzeitgedächtnis zu leben; kann mich nämlich
gut an ihre moslemfeindliche Kampagne von gestern erinnern. Um sich an meine gestern zur Kenntnis gegebene
konzise Darstellung eines anerkannten Islamwissenschaftlers über das islamische Straf- und Blutrecht
zu erinnern, bedarf es tatsächlich nur Ihres Kurzzeitgedächtnisses. Aber was das mit der Diskussion
hier und meinem Gedächtnis zu tun hat, müßten Sie mal erklären. Sie hatten ein vermeintlich islamisches
Recht von 1909 vorgekramt. Wo das heute angewandt wird, konnten Sie allerdings nicht sagen. Diesen Unsinn
habe ich Ihnen schon hier www.kreuz.net/…entry.2782-page.html um die Ohren geschlagen. Aber hier gern
noch mal das Wichtigste: Das islamische Recht ist nach islamischer Lehre göttlichen Ursprungs, nämlich
von Allah geoffenbart. Es ist daher 622 (Hidschra Mohammeds), 1909 oder heute dasselbe – völlig gleichgültig,
ob und wo es angewandt wird. Allerdings dürfte es selbst Ihnen bekannt sein, daß Saudi-Arabien entschieden
für sich in Anspruch nimmt, islamisches Recht zu exekutieren. MfG Christoph Heger
Ach Leute… @Karl-Henz: Die Sanchez-Kritik ist doch eine durch und durch politische, auch wenn sie von
einem Militär kommt. Wo ist denn da das Sachargument? Synchronisierungmängel? Ja, dass der Irakeinsatz
nicht optimal gemacht wurde, hat nie jemand, auch ich nicht, behauptet. Ist das Bushs Schuld? Brandenburgis
und Benedikt: das ist nun wirklich lustig. Sie streiten sich, wer die intelligentere und plausiblere Verschwörungstheorie
vertritt. Es sind aber beides (Synagoge und Lobby) Konspirationstheorien.
@ Lorenz Zu Ihrem Argument der Stammtische: Die Erklärungen etwa von Colin Powell, seinem damaligen Stabschef
Lawrence Wilkerson, von Madeleine Albright, oder US-General Sanchez werden Sie schwerlich als Stammtisch-Äußerungen
einstufen können. Zu den von Ihnen genannten Experten, wiederhole ich das Zitat von General Sanchez,
US-Befehlshaber der Koalitionsstreitkräfte im Irak, der schon 1991 im ersten Golfkrieg im Einsatz war:
„THIS ADMINISTRATION HAS FAILED TO EMPLOY AND SYNCHRONIZE ITS POLITICAL, ECONOMIC AND MILITARY POWER.
THE LATEST „REVISED STRATEGY“ IS A DESPERATE ATTEMPT BY AN ADMINISTRATION THAT HAS NOT ACCEPTED THE POLITICAL
AND ECONOMIC REALITIES OF THIS WAR AND THEY HAVE DEFINITELY NOT COMMUNICATED THAT REALITY TO THE AMERICAN
PEOPLE… THERE HAS BEEN A GLARING, UNFORTUNATE, DISPLAY OF INCOMPETENT STRATEGIC LEADERSHIP WITHIN OUR
NATIONAL LEADERS“.
@ Brandenburgis Keine Ahnung, wo Sie da einen Zusammenhang sehen. Der Dollar als Mittel des Imperialismus
ist jedenfalls schon wenigstens seit der Monroe-Doktrin von 1823 im Einsatz. Und seit jeher ging es in
den USA nur darum, möglichst viel davon zu haben, was beim Kapitalismus-freundlichen Calvinismus ja nicht
sonderlich verwundert.
@Benedikt Nein, nein, nicht der Dollar, . es sei denn für Sie gilt Dollar = Synagoge. Die Goyim-Kapitalisten
haben da überhaupt nichts zu melden, die dürfen noch nicht einmal mitreden.
@ Brandenburgis Wenn überhaupt ist das US-Verteidigungsministerium im Privatbesitz der US-Rüstungslobbyisten,
deren Religion auf jeder Tastatur oberhalb der „4“ zu finden ist. @ Geyer Richtig, Selbstverteidigung
ist erlaubt. Von Seiten des Irak ging aber keine gegenwärtige Aggression aus noch war eine solche für
die nahe Zukunft zu erwarten. Während des Krieges trat der erbärmliche Zustand der irakischen Armee
ja offen zu tage. Die Tragik des ganzen ist, dass die Welt jetzt noch unsicherer ist, als sie es vorher
ohnehin schon war. Ganz nebenbei hat Bush noch dem Iran zum Status einer Mittelmacht verholfen hat. Dieser
Typ ist nicht nur ein Verbrecher, sondern auch einer der unfähigsten Staatenführer des Westens seit
langem.
@ Brandenburgis Brandenburgis: „Ich sage nur,daß er das Recht hat, den Kriegszustand zu erklären, und
daß ihn niemand dafür rechtmäßig belangen kann. Können Sie das nicht nachvollziehen?“ Die Charta
der Vereinten Nationen gesteht grundsätzlich nur das Recht zur kollektiven oder individuellen Selbstverteidigung
zu. Unser Grundgesetz stellt Kriege, die gegen dieses Völkerrecht verstoßen, unter Strafe. Davon zu
unterscheiden ist die Frage, ob das geltende Völkerrecht und die Menschenrechte auch stets durchgesetzt
und Mißachtungen geahndet werden durch die VN können. Es ist eine offenkundige und nachvollziehbare
Tatsache, dass die Durchsetzung des Rechts in vielen Fällen leider nicht möglich ist oder unterbleibt.
Das macht jedoch aus Unrecht kein Recht. Beides hat Papst Benedikt XVI. bei seiner diesjährigen Rede
vor den VN in aller Deutlichkeit kritisiert.
@Florian Geyer Die Entscheidung zwischen einer präventiven und einer passiven sicherheitspolitik hat
Bush sicher nicht völlig allein, sondern auf Expertenrat hin gefällt. Was mich wundert ist, dass an
den Stammtischen dieser Welt überall viel größere Experten sitzen, die die Irakinvasion kompetent zu
beurteilen imstande Sinn. Was mich ärgert ist, dass selbst ÖR-Medien, die bequeme und billige Bush-Aversion,
die sozusagen die herrschende Auffassung der gesamten Weltöffentlichkeit ist, bequem und billig teilen
und weiterverbreiten. Bush ist ein Sündenbock, ob fehlerhaft oder fehler(failure)frei – soviel ist klar
Benedikt im Falle einer realen existenbedrohenden Bedrohung ist natürlich auch Gewalteinsatz (auch kirchenrechtlich)
legitim. Es hängt also an der Frage ob im konkreten Fall Irakkrieg diese Bedrohung vorhanden war oder
nicht was ich persönlich bezeifle da die Powerpointpräsentation der Massenvernichtungswaffenfabriken
nachweislich eine Fälschung war. Nun stellt sich die moralische Frage ob Bush das gewusst hat oder selber
an die reale existenzgefährdende Bedrohung geglaubt hat.
BItte beantworten Sie mir die Frage: Muß Ihrer Meinung nach ein Protestant, der eingeladen und aus politischen
Gründen eine katholische Kathedralkirche besucht, vor einer Marienstatue niederknien, zu der er überhaupt
keine Beziehung haben kann?
Lieber Brandenburgis, … Ich darf mal daran erinnernn, welch in jeder Hinsicht negative Auswirkung die
Forderung nach Kniebeuge bei Fronleichnamsprozessionen etc. hatte. … welche?
@h-v-o Sie wollen doch nicht etwa behaupten, es sei ein unwürdiges Verhalten, wenn man vor einem Marienbild
nicht niederkniet??? Ich darf mal daran erinnernn, welch in jeder Hinsicht negative Auswirkung die Forderung
nach Kniebeuge bei Fronleichnamsprozessionen etc. hatte.
@ Geyer Was spielt das für eine Rolle? Die Vereinigten Staaten haben sich diesem Prinzip freiwillig und
in Inbegriff ihrer Souveränität unterworfen. Damit gilt dieses Prinzip für sie. Pacta sunt servanda.
Wenn Sie dieses Prinzip aushebeln wollen fällt jede Rechtsordnung sofort in sich zusammen.
@Benedikt Ob das wirklich so einfach ist … ? Aus katholischer Sicht haben Sie sicherlich recht … Durch
mächtige Kraft erhältst du unsre Grenzen! Hier muß der Friede glänzen, wenn Mord und Kriegessturm
sich allerort erhebt. Wenn Kron und Zepter bebt, hast du das Heil geschafft durch mächtige Kraft!
Benedikt Krieg ist der natürliche Zustand im Diesseits. Jesus kam nicht um das irdische zum Paradies
zu machen sonders um das ewige Leben zu schenken. wie stehen sie den zum hl Berhard ?
Ius ad bellum Bush hatte definitiv kein Recht zum Krieg. Die Verpflichtung zum Gewaltverzicht ist ein
geltendes Prinzip des Völkerrechts, dem sich auch die Vereinigten Staaten unterworfen haben.
Ich halte zu George (lol) mag man ihm alle möglichen bösen Absichten unterstellen. Ich finde, er ist
kein so schlechter. Aber wenn die ganze Welt nur böse Dinge über mich sagt, dann greif ich irgendwann
auch zur Flasche. Diese lächerliche Mitgliedschaft in diesem Skull&Bones Verein ist wohl ähnlich harmlos
anzusehen, wie sein musikalisches Interesse an Ozzy Osbourne, den ich persönlich hin und wieder auch
ganz gerne höre.
Man muß zwar eine Kirche baren Hauptes betreten, niederknien muß aber als Nichtchrist oder als Nichtmitglied
einer Konfession nicht. Kirchen sind im Abendlande unter anderem auch öffentliche Versammlungsstätten,
in denen NIEMAND zu einem Bekenntnisakt wie Niederknien gezwungen wird, ja nicht einmal gezwungen werden
darf. Und dann ausgerechnet eine kitschige Lourdes-„Grotte“, da würde ich bei allem Respekt für die
Gottesmutter auch nicht niederknien, schon weil ich weiß, daß dem Vatikan in der Tat die Gottesgebärerein
völlig schnurz ist.
Lieber Freinsberg, muss man in einer Moschee die Schuhe ausziehen? Muss man in einer Synagoge den Kopf
bedecken? Ansich nicht, man wird es aber tun um keinen Affront mit den jeweiligen Glaubensrichtungen aufkommen
zu lassen. Ich weiß ja nicht wie die Situation war. Aber wenn Bush der Einzige war, der trotzig stehenblieb,
dann ist das sehr wohl ein Affront.
Ich sage nur, daß er das Recht hat, den Kriegszustand zu erklären, und daß ihn niemand dafür rechtmäßig
belangen kann. Können Sie das nicht nachvollziehen?
Niederknien? >>Bush kniete sich nicht – wie erwartet – vor der Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten
nieder.<< Muss man vor einer Lourdes-Grotte niederknien?
Lieber Brandenburger, was brabbeln Sie da immer? Selbst nach dem Recht das die USA selbst gesetzt haben
waren seine Taten todeswürdige Verbrechen. Wenn das mal nix Bemerkenswertes ist.
Die Maßstäbe von Nürnberg sind unbrauchbar. Die Entscheidung über Krieg und Frieden ist unveräußerliches
Souveränitätsrecht. George Bush muß sich auschließlich vor seinem Gott, vor sonst niemandem verantworten.
Lieber K.Heinz, oder um es mal so zu formulieren: Nach den Maßstäben, die für die Nürnberger Prozesse
„erfunden“ wurden, wäre ihm ein Todesurteil sicher. Aber welchem US-Präsidenten vor ihm wäre das nach
diesen Maßstäben nicht sicher gewesen?
@ Genoveva Die von Ihnen erwähnten deutschen Medien können außer Acht gelassen werden. Die Erklärungen
etwa von Colin Powell, seinem damaligen Stabschef Lawrence Wilkerson, von Madeleine Albright, oder US-General
Sanchez – um nur einige nun wirklich unverdächtige Amerikaner hier zu erwähnen – werfen ein eindeutiges
Licht auf diesen Krieg. Auszug aus einer Erklärung von General Sanchez: „THIS ADMINISTRATION HAS FAILED
TO EMPLOY AND SYNCHRONIZE ITS POLITICAL, ECONOMIC AND MILITARY POWER. THE LATEST „REVISED STRATEGY“ IS
A DESPERATE ATTEMPT BY AN ADMINISTRATION THAT HAS NOT ACCEPTED THE POLITICAL AND ECONOMIC REALITIES OF
THIS WAR AND THEY HAVE DEFINITELY NOT COMMUNICATED THAT REALITY TO THE AMERICAN PEOPLE… THERE HAS BEEN
A GLARING, UNFORTUNATE, DISPLAY OF INCOMPETENT STRATEGIC LEADERSHIP WITHIN OUR NATIONAL LEADERS“. Hier
geht es um andere Dinge als Truppenstärken.
@sozialkatholisch Der Irak Krieg hat mit die größte Schuld an vielen momentanen Weltproblemen. Natürlich,
vorher war die Welt so eine Art Paradies. Und 9/11 war ja bekanntlich auch erst nachher
@ Genoveva In der konkreten Durchführung des Krieges zur Befreiung und Befriedung des Irak sind sicher
Fehler gemacht worden (vor allem wohl die zu geringe Truppenstärke) Befriedung? Befreiung? Fehler gemacht?
Der Irak Krieg hat mit die größte Schuld an vielen momentanen Weltproblemen.
@Lorenz Sehr erfreulich, daß es hier auch vernünftige Stimmen gibt. Ich brauche mir nur anzusehen, wer
sich in der deutschen Medienlandschaft alles am „Bush-Bashing“ beteiligt – dann hat der Mann schon mal
gleich einen Bonus. In der konkreten Durchführung des Krieges zur Befreiung und Befriedung des Irak sind
sicher Fehler gemacht worden (vor allem wohl die zu geringe Truppenstärke). Die Bush-Administration hat
sich mit einigem Erfolg bemüht, diese Fehler auszubügeln. Die fast täglichen Attentate durchgeknallter
Gruppierungen im Irak moralisch Herrn Bush anzukreiden, ist erstens dümmlich und zweitens infam.
@ K. Heinz Stimmt, ich traue ihm auch nicht besonders eine wahre Herzensbekehrung zu und das er als Wolf
im Schafspelz nur an der eine Weltreligion ohne Kreuz und Christus basteln will könnte durchaus sein.
@ W. Hammel Die beiden Herren sind körperlich „alt“, geistig aber Dinosaurier-uralt, und daher könnten
sie Brüder sein, beide sind eigentlich „vor langer Zeit schon Verstorbene“, sowas wie re-animierte Comic-Figuren
der unguten Art. Es gibt kaum einen klareren Verstand als den von Papst Benedikt XVI, ihn als Verstorbenen
zu bezeichnen zeugt von Unverständnis über die Probleme der Kirche. Ob der debile Bush jetzt noch auf
seine alten Tage katholisch wird, und/oder der Stacheldraht-Benedikt weiterhin offiziell Kriegen neutral
gegenübersteht (und sie hintergründig fördert), das ist nur noch für die Steinmetzen ihrer zukünftigen
Grablegen wichtig. So einfach kann der Herr Bush nicht katholisch werden, er müsste öffentlich den Irakkrieg
ablehnen und dafür würde er wohl von seinen Skrull&Bones Kameraden Sterbehilfe bekommen. Aber wenn eine,
zwar eher unwahrscheinliche, Umkehr zum rechten Glauben käme hätte das Bedeutung für sein letztes Gericht
und seinen Zustand in der Ewigkeit. Den Obama als Präsident würde ich auch nicht unbedingt über den
Weg trauen, Irak lehnt er zwar ab, könnte aber die Weltgemeinschaft eher für einen Krieg gegen den Iran
überzeugen als McKain
Bush und der Papst Gottlob geht die anachronistische Ära Bush nun zu Ende (gespenstisches Trauerspiel),
und die Ära des jetzigen Papstes ist bereits zu Ende (ein mittelalterlicher Meteorit, der in der Atmosphäre
der Neuzeit verdampft), nur hat Benedikt es noch nicht begriffen. Die beiden Herren sind körperlich „alt“,
geistig aber Dinosaurier-uralt, und daher könnten sie Brüder sein, beide sind eigentlich „vor langer
Zeit schon Verstorbene“, sowas wie re-animierte Comic-Figuren der unguten Art. Ob der debile Bush jetzt
noch auf seine alten Tage katholisch wird, und/oder der Stacheldraht-Benedikt weiterhin offiziell Kriegen
neutral gegenübersteht (und sie hintergründig fördert), das ist nur noch für die Steinmetzen ihrer
zukünftigen Grablegen wichtig. Diese Art von intellektueller Umweltverschmutzung hat sich jedenfalls
nun zu Ende gelebt, da in USA mit Barack Obama ein neuer Stern aufgeht, der nichtmal die üblichen Bestechungsgelder
der „Weisen“ anzunehmen bereit war.
@ Fragender Vergessen Sie nicht zu erwähnen, daß George W. Bush von dem Prediger Billy Graham erweckt
worden ist. Die evangelikalen Christen Amerikas haben Bush ihre Stimmen für den völkerrchtswidrigen
Krieg im Irak geliehen. Mittlerweile hat der Krieg 1,2 Millionen Tote gefordert. @ Heger: Sie scheinen
ganz aus dem Kurzzeitgedächtnis zu leben; kann mich nämlich gut an ihre moslemfeindliche Kampagne von
gestern erinnern. Sie hatten ein vermeintlich islamisches Recht von 1909 vorgekramt. Wo das heute angewandt
wird, konnten Sie allerdings nicht sagen.
Es geht auch ohne „lange Tradition“. Auch der Vatikan hat schloeßlich eine lange Tradition im Foltern
und Ermorden andersenkender im Namen Gottes… Die derzeitige Inquisition auf historische Rechtgläubigkeit
kommt offenbar ohne Bezug auf diese „lange Tradition“ aus. Komisch, daß die blinden Hühner hier immer
auf längst Vergangenes zu sprechen kommen, und zwar vom Hörensagen, aber nicht sehen, was vor Augen
ist! MfG Christoph Heger
tja… „Aber in ethischen Fragen hat Bush eine Linie vertreten, die praktisch mit jener des Vatikan identisch
ist.“ Auch der Vatikan hat schloeßlich eine lange Tradition im Foltern und Ermorden andersenkender im
Namen Gottes… … die Inquisition und Guantanamo… in ethischer Hinsicht genau auf einer Linie.
Bush segensreich? „Ich glaube, dass der Irakkrieg die größte Katastrophe unserer Außenpolitik ist,
schlimmer als Vietnam. Bushs Politik hat den Ruf Amerikas und die Demokratie schwer beschädigt.“ sagte
die ehemalige Außenministerin der USA, Madeleine Albright, in einem Interview des Nachrichtenmagazins
Focus mit dem FOCUS-Redakteur Stefan Wagner. Quellenhinweis und weitere Aufschlüsse. www.medrum.de/?q=node/362
@Lorenz: Bush wird m.E. völlig zu unrecht in unseren Medien und der Öffentlichkeit geschlachtet. Dies
beweisen absurde Äußerungen wie auch hier: „an seinen Händen klebt das Blut hunderttausender Iraker“.
Ausnahmsweise muss ich Ihnen da zustimmen. Ich habe zwar mit Monarchisten nichts am Hut- zu teuer, zu
ineffizient, zu gestrig – aber Feindbild sind sie mir keines. Es gibt auch welche, die durchaus kompetent
sind und vielfältiges Potenzial haben. Warum hier im Forum von gänzlich konträren Seiten Bush- Bashing
angesagt ist, hat mehrere Gründe. Da trifft sich links- und rechtsaußen und die Mitte schielt in beiden
Richtungen nach Wählerstimmen. Katholisch bleibt da außen vor!
Missetaten Bushs? Da sich bisher nur Matt gegen dieses zum Allgemeinplatz gewordene Bush-Bashing ausgesprochen
hat, will ich mich Matt anschließen. Bush wird m.E. völlig zu unrecht in unseren Medien und der Öffentlichkeit
geschlachtet. Dies beweisen absurde Äußerungen wie auch hier: „an seinen Händen klebt das Blut hunderttausender
Iraker“. Attribute wie „Kriegstreiber“ und „Unterstützer der Öl- und Rüstungslobby“ sind alle dermaßen
blödsinnig, dass man sich wegen ihrer wie selbstverständlichen Akzeptanz auf breitester Front nur fragen
kann: Bin ich verrückt oder sind es die anderen? Bushs Politik reagiert rational auf die Sicherheitsprobleme
der Welt – ob erfolgreich oder nicht. Bush die Schuld für diese Sicherheitsprobleme und deren Folgen
zu geben, bedeutet, von einer Meinungskaskade mitgerissen worden zu sein. Warum der Antiamerikanismus
ein Markenzeichen von kreuz.net ist, habe ich noch nicht kapiert.
An Pünktchen Danke, für die Rückäußerung. Selbstverständlich haben Sie Recht, dass es dafür, dem
Herrn sei Dank für diese Gnade, nie zu spät ist. Das Gedicht impliziert jedoch, dass er als Wolf im
Schafspelz, also nicht als reuiger Sünder kommt. „das wär’“ ist nach „Missetaten“ in diesem Zusammenhang
sehen. Auch ich würde mich freuen, wenn Umdenken sichtbar wäre.
Bush gibt sich tatsächlich sehr beeindruckt vom Papst: s. hier www.youtube.com/watch?v=EZRjzeXuzhY in
einer Ansprache vor katholischen Lebensschützern vor wenigen Wochen!
Ich denke wir sind naiv, wenn wir diese Schmäh wirklich glauben! Nach dem George W. Bush und seiner britische
Kollege den halben nahe Osten niedergemetzelt haben um die ganze Israelpolitik in Palestina zu unterstützen,
besinnen sie sich urplötzlich beide zum katholischen Glaube. Also bitte… es stinkt doch hinauf bis
zum Pforte des Himmels! Hier geht’s um die ebenso genau geplanten nächsten Schritt, um die große Rache
gegen uns Christen, aber hautsächlich gegen die katholische Kirche, endlich in Gang zu setzen!
Ich kann mir kaum vorstellen Das George W. Bush katholisch wird, die protestantische Religon ist so tief
in ihm verwurzelt das er das Hamagedon mit seiner Politik mit Gewalt herbeiführen will, nur glaube ich
nicht das seine Rechnung aufgeht, jedenfalls nicht so wie er sich das vorstellt.
George W. Bush ist ein eher wenig gebildeter Sohn der Einen-Welt-Herrschaftsclique die schon seit einem
Jahrhundert Europa und die Welt bestimmen, u.a. durch Freimaurerei, UNO, Völkerbund und den (falschen)
Ökumenismus und die ‘Einigung aller Weltreligionen’. Obwohl der Vater Georgies bewußt Wegbereiter einer
‘neuen Weltordnung’ (Ansprache vor dem amerikanischen Volke, 11.9.1991, zehn Jahre vor den Angriffen auf
New York) der Religionseinigung und der Weltherrschaft war, ist der zwar in ‘Skull and Bones’ eingeweihte
George W. Bush eher guten Glaubens, denke ich mir so. Er ist nur ein Agent der Rockefeller- und Rothschild-Bänkerpolitik
in der Geostrategie, vielleicht eingeweiht, vielleicht auch nicht. Und obwohl ‘Skull & Bones’ als Geheimgesellschaft
an der Uni Yale ein Verein ist der Sünden propagiert und begeht und dessen Symbolik ziemlich okkult ist,
so ist eine Mitgliedschaft nicht unbedingt ‘unvergeblich’. William F. Buckley, ein politisch leider neokonservativer
aber im Glauben eher traditionalistischer Katholik und Opinionist der Vereinigten Staaten, war auch in
‘Skull & Bones’ eingeweiht und hat immer die tridentinische Liturgie verteidigt und hat die Letzte Ölung
empfangen und hat gebeichtet vor dem Hinscheiden. Bei einem Traditionspriester. Die Welt ist komplex,
auch die Psyche jedes Menschen. Schlimmer ist daß der Vatikan und Papst Benedikt XVI. in dieser Woche
die Europäische Union gepriesen haben in Irland, und das ‘Nein’-Lager nicht unterstützten.
bei Gott ist nichts unmöglich selbst der größte Kriegstreiber der westlichen Welt darf sich bekehren
und zum kath. Glauben konvertieren. Es bleiben viele Frage offen, wie z.B. diejenige, was seine Logenbrüder
davon halten? G.W. Bush jun. ist/war Mitglied z.B. bei Skuls&Bones (hoffentlich richtig getippert) Lippenbekenntnisse
helfen nicht weiter…
@matt2 ich fand Bush nie so übel, wie ihn die liberale Presse hinstellt… Warum überrascht mich das
gar nicht… Aber selbst in der konservativen Presse kommt Bush schon lange nicht mehr gut weg. Er hat
einfach zuviel in den Sand gesetzt.
ich fand Bush nie so übel, wie ihn die liberale Presse hinstellt… man muss ja sehen, ob da was besseres
nachkommt. Vielleicht wird man sich noch zurücksehnen nach diesem Präsidenten, der so leidenschaftlich
von seiner eigenen Nation „gemockt“ wird.
Gesehen und gefunden! Typisch – gesehen und gefunden. Ob die Kirche darauf stolz sein kann, dass der Präsident
und dieser Papst sich so genehm sind – ich weiß nicht. Jopa II wird sich wohl im Grab rumdrehen und so
schnell nicht selig- oder heilig gesprochen werden vom deutschen Panzer-Papst!!
Gegen die Stammzellenforschung im Falle der Verwendung und Tötung von Embryonen, soll das heißen. Die
Kirche, und auch der umstrittene und unverständliche Präsident George W. Bush, ist nicht gegen die Stammzellenforschung
an Stammzellen aus Knochenmark und Körperteilen falls es keine Tötung gibt. Die Kirche ist nicht gegen
die Wissenschaft, sondern gegen Tod und Ausbeutung.
Lieber Gotthard, warum ziehen Sie Ihre Schuh und Socken aus, wenn Sie in eine Moschee gehen? Na. Hoffentlich
nur weil Ihnen sonst die Müslime den Schädel einschlagen? Ich finde der Schaden hielte sich in Grenzen!
knieen Bush kniete sich nicht – wie erwartet – vor der Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten nieder.
warum hätte er das tun sollen? Hätte ich auch nicht gemacht!
passt doch Nach Tony Blair der zweite Schlächter an dessen Händen das Blut von Hunderttausenden Irakern
klebt. Solche Leute nimmt man ja gerne in Rom. Bush hält sich ja für ach so chtistlich. Hat er sich
gar bei Benedikt Tips gegeben wie man in Guantanamo Geständnisse aus Gefangenen herausfoltert? Dank Inqusistion
hat die Kirche hier ja einmalige Erfahrung. Was heißt nochmal water boarding auf Latein? War der Irakkrieg
gar einfach nur ein neuer Kreuzzug? Langsam lichtet sich der Nebel
Wird Ratzinger also einen Mann von Skulls & Bones akzeptieren, ohne Abschwörung? Sicher wird er das tun.
Ratzinger verdankt seine Wahl den amerikanischen Kardinälen. Ratzinger und Bush unterstützten sich gegenseitig.
Bush hat übrigens öffentlich zugegeben ein Bones-Man zu sein: www.youtube.com/watch?v=9pUogbYkoHc Wie
eng Ratzinger mit dem Bush-Clan verbunden ist, kann man aus der Tatsache ersehen, daß er mit Neil Bush
eine interreligiöse Stiftung gegründet hatte: www.newsday.com/…pr21,0,6705480.story