Wird George W. Bush katholisch?
Heute hat Papst Benedikt XVI. den US-Präsidenten George W. Bush zu einer höchst ungewöhnlichen Privataudienz empfangen: „Welche Ehre, welche Ehre, welche Ehre!“
(kreuz.net) Heute empfing Papst Benedikt XVI. den scheidenden US-Präsidenten George W. Bush im Vatikan.
Die zwei unterhielten sich während dreißig Minuten in dem aus dem 12. Jahrhundert stammenden Sankt-Johannes-Turm in den Vatikanischen Gärten.
Diesen Bereich benützt der Papst gewöhnlich für seine private Rekreation.
Gewöhnlich werden Staatsoberhäupter im Vatikan in der päpstlichen Privatbibliothek empfangen.
Doch im Fall des US-Präsidenten wollte Benedikt XVI. diesem für den herzlichen Empfang danken, der dem Papst während der April-Visite in den USA zuteil wurde.
Während Bush die Treppen zu dem Turm emporstieg, hörten Umstehende – nach Angaben der britischen Tageszeitung ‘The Telegraph’ – wie der US-Präsident flüsterte: „Welche Ehre, welche Ehre, welche Ehre!“
Nach einem Spaziergang durch die Vatikanischen Gärten sang der Chor der Sixtinischen Kapelle für den US-Präsidenten.
Bush kniete sich nicht – wie erwartet – vor der Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten nieder.
Es wird aber angenommen, daß er mit dem Papst privat gebetet hat.
Das soll schon bei der April-Visite des Papstes im Ovalen Büro des Weißen Hauses in Washington der Fall gewesen sein.
Verschiedene italienische Tageszeitungen zitierten vatikanische Quellen, wonach Bush angeblich an eine Konversion zur Kirche denkt.
Eine Quelle erklärte vor dem rechtsgerichteten italienischen Blatt ‘Il Foglio’: „Alles ist möglich, besonders für einen wiedergeborenen Christen wie Bush.“
Der Heilige Stuhl habe zwar den Irak-Krieg bedauert: „Aber in ethischen Fragen hat Bush eine Linie vertreten, die praktisch mit jener des Vatikan identisch ist.“
Bush ist ein Gegner des Homo-Konkubinats, der Abtreibungsgewalt und der Stammenzellen-Forschung.
Verschiedentlich brachte er seine Bewunderung für den Papst zum Ausdruck und sogar erklärt, einige seiner theologischen Bücher gelesen zu haben.
Der US-Präsident gehört in Texas zu einer methodistischen Gemeinschaft und besucht in Washington eine US-anglikanische Kirche.
Hw. William Rutler – ein Priester der Erzdiözese New York, der regelmäßig in katholischen Medien auftritt und dem US-Präsidenten nahesteht – erklärte in diesem Frühjahr vor der Tageszeitung ‘Washington Post’, daß Bush „sich bewußt sei, daß die evangelikale Bewegung im Vergleich zum Katholizismus theologisch und historisch beschränkt erscheine.“
Nach Angaben von ‘The Telegraph’ hat Bush zahlreiche katholische Redenschreiber und Berater ins Weiße Haus berufen.
Er soll auch einen katholischen Priester gebeten haben, den Westflügel des Weißen Hauses zu segnen.
Bevor Bush zum US-Präsidenten gewählt wurde, lud sein ehemaliger politischer Berater Karl Rove katholische Intellektuelle nach Texas ein, um Bush über katholische Lehren zu unterrichten.
Er berief auch die beiden Katholiken Samuel Alito und John Roberts in den Obersten Gerichtshof der USA.
Es gilt als unwahrscheinlich, daß Bush noch während seiner Amtszeit zum Katholizismus konvertiert.
Sein Bruder, Jeb Bush, ein ehemaliger Gouverneur des US-Bundesstaates Texas, ist bereits katholisch.
Während seines Wahlkampfes im Jahr 2000 reiste Jeb Bush nach Mexiko und betete vor dem Bild der Muttergottes von Guadelupe.
Sein Wahlsieg wurde – nach Angaben von ‘The Telegraph’ vom Obersten Gerichtshof des Bundesstaates Texas am 12 Dezember – dem Festtag der Muttergottes von Guadelupe – verkündigt.
© Titelbild: Flickr-Benützer „roblisameehan“, CC
Die zwei unterhielten sich während dreißig Minuten in dem aus dem 12. Jahrhundert stammenden Sankt-Johannes-Turm in den Vatikanischen Gärten.
Diesen Bereich benützt der Papst gewöhnlich für seine private Rekreation.
Gewöhnlich werden Staatsoberhäupter im Vatikan in der päpstlichen Privatbibliothek empfangen.
Doch im Fall des US-Präsidenten wollte Benedikt XVI. diesem für den herzlichen Empfang danken, der dem Papst während der April-Visite in den USA zuteil wurde.
Während Bush die Treppen zu dem Turm emporstieg, hörten Umstehende – nach Angaben der britischen Tageszeitung ‘The Telegraph’ – wie der US-Präsident flüsterte: „Welche Ehre, welche Ehre, welche Ehre!“
Nach einem Spaziergang durch die Vatikanischen Gärten sang der Chor der Sixtinischen Kapelle für den US-Präsidenten.
Bush kniete sich nicht – wie erwartet – vor der Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten nieder.
Es wird aber angenommen, daß er mit dem Papst privat gebetet hat.
Das soll schon bei der April-Visite des Papstes im Ovalen Büro des Weißen Hauses in Washington der Fall gewesen sein.
Verschiedene italienische Tageszeitungen zitierten vatikanische Quellen, wonach Bush angeblich an eine Konversion zur Kirche denkt.
Eine Quelle erklärte vor dem rechtsgerichteten italienischen Blatt ‘Il Foglio’: „Alles ist möglich, besonders für einen wiedergeborenen Christen wie Bush.“
Der Heilige Stuhl habe zwar den Irak-Krieg bedauert: „Aber in ethischen Fragen hat Bush eine Linie vertreten, die praktisch mit jener des Vatikan identisch ist.“
Bush ist ein Gegner des Homo-Konkubinats, der Abtreibungsgewalt und der Stammenzellen-Forschung.
Verschiedentlich brachte er seine Bewunderung für den Papst zum Ausdruck und sogar erklärt, einige seiner theologischen Bücher gelesen zu haben.
Der US-Präsident gehört in Texas zu einer methodistischen Gemeinschaft und besucht in Washington eine US-anglikanische Kirche.
Hw. William Rutler – ein Priester der Erzdiözese New York, der regelmäßig in katholischen Medien auftritt und dem US-Präsidenten nahesteht – erklärte in diesem Frühjahr vor der Tageszeitung ‘Washington Post’, daß Bush „sich bewußt sei, daß die evangelikale Bewegung im Vergleich zum Katholizismus theologisch und historisch beschränkt erscheine.“
Nach Angaben von ‘The Telegraph’ hat Bush zahlreiche katholische Redenschreiber und Berater ins Weiße Haus berufen.
Er soll auch einen katholischen Priester gebeten haben, den Westflügel des Weißen Hauses zu segnen.
Bevor Bush zum US-Präsidenten gewählt wurde, lud sein ehemaliger politischer Berater Karl Rove katholische Intellektuelle nach Texas ein, um Bush über katholische Lehren zu unterrichten.
Er berief auch die beiden Katholiken Samuel Alito und John Roberts in den Obersten Gerichtshof der USA.
Es gilt als unwahrscheinlich, daß Bush noch während seiner Amtszeit zum Katholizismus konvertiert.
Sein Bruder, Jeb Bush, ein ehemaliger Gouverneur des US-Bundesstaates Texas, ist bereits katholisch.
Während seines Wahlkampfes im Jahr 2000 reiste Jeb Bush nach Mexiko und betete vor dem Bild der Muttergottes von Guadelupe.
Sein Wahlsieg wurde – nach Angaben von ‘The Telegraph’ vom Obersten Gerichtshof des Bundesstaates Texas am 12 Dezember – dem Festtag der Muttergottes von Guadelupe – verkündigt.
© Titelbild: Flickr-Benützer „roblisameehan“, CC
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Mittwoch, 3. September 2008 19:25
GerdEric: und nun meinst du
im Katholizismus erhielte er Absolution?
Mittwoch, 3. September 2008 19:17
Tiphered: absulut korrekt gerd eric
für die hochgradlogen und die iraellobby war er ein hervorragender präsident. Für welt und volk nicht, aber das ist ja nicht so wichtig.
Mittwoch, 3. September 2008 19:14
GerdEric: soller doch
Und US-Präsident Bush ist mit Sicherheit nicht der schlechteste Mensch und das schlechteste Staatsoberhaupt,
das die Menschheitsgeschichte hervorgebracht hat,
Sicher nicht.
aber, was heisst das schon…
Sicher nicht.
aber, was heisst das schon…
Montag, 16. Juni 2008 19:30
Marcelus: Jeder Mensch hat ein Anrecht auf die Teilhabe am Kreuzesopfer Jesu Christi
Und US-Präsident Bush ist mit Sicherheit nicht der schlechteste Mensch und das schlechteste Staatsoberhaupt,
das die Menschheitsgeschichte hervorgebracht hat,
wenn man ihn mit der Biographie mancher seliger oder heiliger Kaiser, Könige oder Päpste der Vergangenheit vergleicht,
denn US-Präsident Bush kämpfte tatsächlich als Oberbefehlshaber gegen einen Völkerunterdrücker und Folterdiktator wie es Saddam Hussein war.
wenn man ihn mit der Biographie mancher seliger oder heiliger Kaiser, Könige oder Päpste der Vergangenheit vergleicht,
denn US-Präsident Bush kämpfte tatsächlich als Oberbefehlshaber gegen einen Völkerunterdrücker und Folterdiktator wie es Saddam Hussein war.
Montag, 16. Juni 2008 13:34
aufrechterkatholik: Sollte er katholisch werden,
dann muss er sehr sehr viel beichten, sonst ist die Hölle ihm gewiss. Betet für diese arme Seele!
Montag, 16. Juni 2008 12:42
K. Heinz: @ Lorenz
Johannes Paul II. hat deswegen Mut bewiesen, weil er seine Stimme unbeirrt von Diplomatie gegen die Absicht
des mächtigsten Politikers mit einer Klarheit und Weitsicht erhoben hatte, die vielen führenden Politikern
nicht zu eigen war. Das war kein Weg der Opportunität. Johannes Paul II. hätte seine damals als aufsehenerregend
bezeichnete Position nicht zwingend vertreten müssen, sondern auch die Möglichkeit gehabt, sogenannte
diplomatischere Wege zu gehen, wie es in der Weltpolitik vielfach üblich ist. Er aber ist dem Gebot gefolgt,
Gott mehr als den Menschen gehorchen zu müssen. Hätte er sich damals für den Krieg gegen den Irak ausgesprochen,
hätte er nicht Mut bewiesen, sondern denjenigen den Rücken gestärkt, die diesen Krieg mit seiner ethischen
Fragwürdigkeit, seinen absehbaren Risiken und tragischen Folgen geführt haben. Und er wäre vor allem
sich selbst und Gott untreu geworden.
Zur Verantwortung fragen Sie, wem ich das anlaste und geben eine Antwort, in die Sie die subjektive Spekulation hineinlegen, dass ich Bush, aber nicht der Terrorismus verantwortlich machen würde. Eine solche Unterstellung entbehrt jeder Grundlage. Jeder Akt inhumanen Handelns gegen unschuldige Menschen, und ganz besonders Akte der Barbarei, wie sie dem Terrorismus innewohnen, sind Handlungen, die mit schwerer Schuld und Verantwortung beladen sind. Gegen solches Unrecht und für die Humanität einzutreten, ist Recht und Pflicht jedes Christen. Das ist meine Antwort zu ihrer Unterstellung.
Zur Verantwortung fragen Sie, wem ich das anlaste und geben eine Antwort, in die Sie die subjektive Spekulation hineinlegen, dass ich Bush, aber nicht der Terrorismus verantwortlich machen würde. Eine solche Unterstellung entbehrt jeder Grundlage. Jeder Akt inhumanen Handelns gegen unschuldige Menschen, und ganz besonders Akte der Barbarei, wie sie dem Terrorismus innewohnen, sind Handlungen, die mit schwerer Schuld und Verantwortung beladen sind. Gegen solches Unrecht und für die Humanität einzutreten, ist Recht und Pflicht jedes Christen. Das ist meine Antwort zu ihrer Unterstellung.
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