Zweifel an Zaitzkofen
Wer eine Priesterausbildung der fünfziger Jahre betreibt, muß damit rechnen, auch die Früchte der fünfziger Jahre zu ernten. Ein Weißbuch über die Priesterausbildung der deutschen Lefebvristen.
(kreuz.net) Die Webseite ‘Priesterseminar.info’, die von einer Familie Grohe betrieben wird, hat ein Weißbuch
über die Ausbildung im Priesterseminar der Piusbruderschaft in Zaitzkofen bei Regensburg veröffentlicht.
Die Familie Grohe bezeichnet sich selber als der Piusbruderschaft nahestehend:
„Die Kritik, die wir hier vorbringen, erstreckt sich nicht auf Glaubensdinge, sondern beschränkt sich auf Angelegenheiten der Führung und der Disziplin“ – heißt es einleitend.
Die Informationen seien erst öffentlich gemacht worden, nachdem die darüber informierte Führung der Piusbruderschaft versucht habe, die Zustände zu rechtfertigen oder die Angelegenheit herunterzuspielen.
Die Darstellung kritisiert zuerst einen „drakonisch überverplanten“ Tagesablauf:
„Fast jeder Tag ist vom Aufstehen bis zum Schlafengehen vollständig ausgefüllt mit Pflichten und Diensten, was mitunter dazu führt, daß in einem Zeitraum von drei Wochen keine anderthalb Stunden zusammenhängende Freizeit zur Verfügung stehen.“
In der gesamten Woche inklusive Sonntag sehe die Hausordnung nur insgesamt 3,45 Stunden persönliche Freizeit vor: „Selbst diese wird noch regelmäßig beschnitten.“
Das Arbeitspensum und die den Seminaristen auferlegten Pflichten, Dienste und Studien seien realistisch gesehen nicht leistbar:
„Die Seminaristen sehen sich daher vielfach gezwungen, sogar diese äußerst knappe Freizeit noch zur Erfüllung ihrer Aufgaben heranzuziehen.“
Für persönliches Gebet und Studium bleibe so gut wie keine Zeit, so daß eine wirkliche geistige Entwicklung und Entfaltung praktisch unmöglich sei.
„Auch vor dem Einschlafen darf man nicht noch etwas lesen, weil um 22.00 Uhr das Licht gelöscht werden muß“ – so der Bericht weiter.
Es sei auch verboten, vor 6.00 Uhr aufzustehen: „Ein Priester sagte rückblickend auf seine Seminarzeit in Zaitzkofen, daß er es nicht geschafft hätte, die sieben Vaterunser der Heiligen Birgitta von Schweden im Tagesplan unterzubringen.“
Diese Zustände seien den Verantwortlichen bekannt, würden aber offensichtlich nicht als ernsthaft problematisch angesehen.
‘Priesterseminar.info’ zitiert eine März-Predigt des Generaloberen der Piusbruderschaft, Mons. Bernard Fellay, vor den Seminaristen, der den Tagesplan im Seminar als „Wahnsinn“ bezeichnet und erklärt, daß dies gut sei, da kein „Zeitverlust“ entstehe.
Nächstes Mal: Anstrengende Rekreation
Die Familie Grohe bezeichnet sich selber als der Piusbruderschaft nahestehend:
„Die Kritik, die wir hier vorbringen, erstreckt sich nicht auf Glaubensdinge, sondern beschränkt sich auf Angelegenheiten der Führung und der Disziplin“ – heißt es einleitend.
Die Informationen seien erst öffentlich gemacht worden, nachdem die darüber informierte Führung der Piusbruderschaft versucht habe, die Zustände zu rechtfertigen oder die Angelegenheit herunterzuspielen.
Die Darstellung kritisiert zuerst einen „drakonisch überverplanten“ Tagesablauf:
„Fast jeder Tag ist vom Aufstehen bis zum Schlafengehen vollständig ausgefüllt mit Pflichten und Diensten, was mitunter dazu führt, daß in einem Zeitraum von drei Wochen keine anderthalb Stunden zusammenhängende Freizeit zur Verfügung stehen.“
In der gesamten Woche inklusive Sonntag sehe die Hausordnung nur insgesamt 3,45 Stunden persönliche Freizeit vor: „Selbst diese wird noch regelmäßig beschnitten.“
Das Arbeitspensum und die den Seminaristen auferlegten Pflichten, Dienste und Studien seien realistisch gesehen nicht leistbar:
„Die Seminaristen sehen sich daher vielfach gezwungen, sogar diese äußerst knappe Freizeit noch zur Erfüllung ihrer Aufgaben heranzuziehen.“
Für persönliches Gebet und Studium bleibe so gut wie keine Zeit, so daß eine wirkliche geistige Entwicklung und Entfaltung praktisch unmöglich sei.
„Auch vor dem Einschlafen darf man nicht noch etwas lesen, weil um 22.00 Uhr das Licht gelöscht werden muß“ – so der Bericht weiter.
Es sei auch verboten, vor 6.00 Uhr aufzustehen: „Ein Priester sagte rückblickend auf seine Seminarzeit in Zaitzkofen, daß er es nicht geschafft hätte, die sieben Vaterunser der Heiligen Birgitta von Schweden im Tagesplan unterzubringen.“
Diese Zustände seien den Verantwortlichen bekannt, würden aber offensichtlich nicht als ernsthaft problematisch angesehen.
‘Priesterseminar.info’ zitiert eine März-Predigt des Generaloberen der Piusbruderschaft, Mons. Bernard Fellay, vor den Seminaristen, der den Tagesplan im Seminar als „Wahnsinn“ bezeichnet und erklärt, daß dies gut sei, da kein „Zeitverlust“ entstehe.
Nächstes Mal: Anstrengende Rekreation
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Dienstag, 24. Juni 2008 14:00
Stephanus: Wenn es nicht um mehr geht…
als darum wie man seinen Tag herumbringt, dann ist ja alles Bestens!
Vielleicht sollte man trotzdem einmal darüber nachdenken, ob es nicht doch sinnvoll wäre den Wehrdienst zu verlängern + ob nicht gerade auch die zukünftigen Theologen daran teilnehmen sollten?!
Vielleicht werden sie dann etwas schneller im Umgang mit Körper und Geist und können anschließend auch Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden.
Unter diesen Vorraussetzungen wäre es dann auch möglich, die fehlenden 7 Vaterunser noch unterzubringen und auch das eine oder andere Werk tätiger Nächstenliebe dazu.
Mir ist bei meinen zahlreichen Aufenthalten dort nie jemand begegnet der mit Schaum vor dem Mund hinter seinem eigenen Schatten herjagte.
Das Einzige was mir nicht so gut gefallen hat, war die ausgelatschte Haupttreppe im Altbau. Allerdings hatte das wiederum den Vorteil, daß man diese mit einer gewissen Aufmerksamkeit heruntergehen mußte und dabei die notwendige Zeit hatte, die Schönheit alter Treppenhausanlagen bewundern zu können.
Auch war die Zeit beim Essen vielleicht etwas knapp, jedenfalls hätte man bei etwas mehr Zeit mehr von den Köstlichkeiten der Seminarküche vertilgen können. Andererseits habe ich jedesmal zugenommen. Von daher wäre ein Mehr an Zeit zum Essen vielleicht doch nicht so gut gewesen.
Vielleicht ist alles gut so wie es ist und Vieles viel besser als Anderswo+ es gilt auch hier die Spruchweisheit: So Mancher findet nur darum ein Haar in der Suppe, weil er ständig sein Haupt schüttelt
Vielleicht sollte man trotzdem einmal darüber nachdenken, ob es nicht doch sinnvoll wäre den Wehrdienst zu verlängern + ob nicht gerade auch die zukünftigen Theologen daran teilnehmen sollten?!
Vielleicht werden sie dann etwas schneller im Umgang mit Körper und Geist und können anschließend auch Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden.
Unter diesen Vorraussetzungen wäre es dann auch möglich, die fehlenden 7 Vaterunser noch unterzubringen und auch das eine oder andere Werk tätiger Nächstenliebe dazu.
Mir ist bei meinen zahlreichen Aufenthalten dort nie jemand begegnet der mit Schaum vor dem Mund hinter seinem eigenen Schatten herjagte.
Das Einzige was mir nicht so gut gefallen hat, war die ausgelatschte Haupttreppe im Altbau. Allerdings hatte das wiederum den Vorteil, daß man diese mit einer gewissen Aufmerksamkeit heruntergehen mußte und dabei die notwendige Zeit hatte, die Schönheit alter Treppenhausanlagen bewundern zu können.
Auch war die Zeit beim Essen vielleicht etwas knapp, jedenfalls hätte man bei etwas mehr Zeit mehr von den Köstlichkeiten der Seminarküche vertilgen können. Andererseits habe ich jedesmal zugenommen. Von daher wäre ein Mehr an Zeit zum Essen vielleicht doch nicht so gut gewesen.
Vielleicht ist alles gut so wie es ist und Vieles viel besser als Anderswo+ es gilt auch hier die Spruchweisheit: So Mancher findet nur darum ein Haar in der Suppe, weil er ständig sein Haupt schüttelt
Sonntag, 22. Juni 2008 22:32
Gotthard: @Blödelbochumer
Ein Großteil der an deutschen Priesterseminaren und -konvikten studierenden Seminaristen sind praktizierend-homosexuell.
Belege bitte Deine ungeheuerlichen Anschuldigungen gegen unsere Seminaristen mit eindeutigen Belegen!
Du bist doch eine absolute Dreckschleuder …
Belege bitte Deine ungeheuerlichen Anschuldigungen gegen unsere Seminaristen mit eindeutigen Belegen!
Du bist doch eine absolute Dreckschleuder …
Sonntag, 22. Juni 2008 22:04
GehtsNoch?: Merkwürdig …
Schon irgendwie merkwürdig: 1980 lässt Giselbert Grohe vom Bundesverfassungsgericht feststellen, dass
„an der Hochschule St. Georgen keine katholische Theologie mehr gelehrt“ wird.
Jetzt kommt der Sohn daher und dreht den Spieß einfach um: Bei der FSSPX ist es jetzt der organisatorische Ablauf.
Lachhaft das Verhalten und schade, dass auf der stümperhaften Website das Gästebuch „vergessen“ wurde
.
Tja, so wird es mit der Berufung (sofern wahrhaft vorhanden) nichts werden…
Jetzt kommt der Sohn daher und dreht den Spieß einfach um: Bei der FSSPX ist es jetzt der organisatorische Ablauf.
Lachhaft das Verhalten und schade, dass auf der stümperhaften Website das Gästebuch „vergessen“ wurde
Tja, so wird es mit der Berufung (sofern wahrhaft vorhanden) nichts werden…
Samstag, 21. Juni 2008 12:53
ExBochumer: Da wird ein römisch-katholisches Seminar …
von einer Privatinitiative aus persönlichen Gründen mit zweifelhaften Methoden niedergemacht.
Gab es denn schon einmal Vorwürfe der Sodomie im Rahmen der FSSPX?
Hingegen sind homosexuell-praktizierende Begebenheiten an der Tagesordnung. Ein Großteil der an deutschen Priesterseminaren und -konvikten studierenden Seminaristen sind praktizierend-homosexuell.
Das finden diese auch noch „gut“, denn die haben ja genügend Freizeit und Freiraum um ihrer perversen Lebensart zu frönen.
Und auch Vorzeigeseminare – wie ein überdiözesanes Seminar im deutschsprachigen Raum – sind davon nicht verschont geblieben.
Gab es denn schon einmal Vorwürfe der Sodomie im Rahmen der FSSPX?
Hingegen sind homosexuell-praktizierende Begebenheiten an der Tagesordnung. Ein Großteil der an deutschen Priesterseminaren und -konvikten studierenden Seminaristen sind praktizierend-homosexuell.
Das finden diese auch noch „gut“, denn die haben ja genügend Freizeit und Freiraum um ihrer perversen Lebensart zu frönen.
Und auch Vorzeigeseminare – wie ein überdiözesanes Seminar im deutschsprachigen Raum – sind davon nicht verschont geblieben.
Samstag, 21. Juni 2008 07:41
r.ruhrgebietler: @Lutheraner – eben deswegen sind die lutheraner PROTESTANTEN
Wollen Sie sich den Juden als Schnitter empfehlen? aber nicht doch! Jesus hat – Gott-Sei-Dank – Berufungen!
Mtt. 13, 29 Er sprach: Nein! auf daß ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet. Herlich, diese Passage! Ein gottgefälliger Priester hat also jede Menge zu tun um Seelen zu RETTEN!! Und das führt konsequent zu:
30Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, daß man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer.„Die Zeit“ die ist für jeden, jetzt und hier, schon angebrochen. Besodners für die kleine Herde glaubenstreuer Priester! Doch die meisten von ihnen sind nichtmals einfache Mietlinge.
–>12Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer. Wann wird also Jesus Christus die Tenne fegen, auf der die Seelen sich befinden? Wir dürfen versichert sein, daß diese Zeit schon lange angebrochen ist. Aus sich heraus bringt ein schlechter Baum keine guten Früchte.
Ihren stümperhaften Versuch einer Auslegung haben Sie kläglich aus lutheranischem Unverstand versemmelt. Eben deswegen sind die lutheraner PROTESTANTEN.
Mtt. 13, 29 Er sprach: Nein! auf daß ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet. Herlich, diese Passage! Ein gottgefälliger Priester hat also jede Menge zu tun um Seelen zu RETTEN!! Und das führt konsequent zu:
30Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, daß man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer.„Die Zeit“ die ist für jeden, jetzt und hier, schon angebrochen. Besodners für die kleine Herde glaubenstreuer Priester! Doch die meisten von ihnen sind nichtmals einfache Mietlinge.
–>12Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer. Wann wird also Jesus Christus die Tenne fegen, auf der die Seelen sich befinden? Wir dürfen versichert sein, daß diese Zeit schon lange angebrochen ist. Aus sich heraus bringt ein schlechter Baum keine guten Früchte.
Ihren stümperhaften Versuch einer Auslegung haben Sie kläglich aus lutheranischem Unverstand versemmelt. Eben deswegen sind die lutheraner PROTESTANTEN.
Freitag, 20. Juni 2008 21:08
Lutheraner: @ r.ruhrgebietler
es ist ein Segen FSSPX zu habendie wenigstens noch gottgefällige Priester hervorbringt! Ware Schnitter
im Weinberg des Herrn Jesus Christus, ein Fels in der Brandung der irrigen Zeit und der irreführenden
V-II. Leider bekommen das nur die wenigsten in den Kopf oder gar zum Verständniss!
Wollen Sie sich den Juden als Schnitter empfehlen?
Mtt. 13, 29 Er sprach: Nein! auf daß ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet. 30Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, daß man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer.
–>12Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer.
Welche säkulare Bedeutung hat das wohl? Jesus, der Judenkönig, ruft gleichnishaft auf, Scheiterhaufen zu errichten für die Feinde des rachsüchtigen Gottes, die Feinde seines Vaters.
Und Sie Ruhrpotler? Halten Sie sich für einen Schnitter des HERRN? Oder haben Sie gar nicht verstanden, was Sie da reden?
Wollen Sie sich den Juden als Schnitter empfehlen?
Mtt. 13, 29 Er sprach: Nein! auf daß ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet. 30Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, daß man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer.
–>12Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer.
Welche säkulare Bedeutung hat das wohl? Jesus, der Judenkönig, ruft gleichnishaft auf, Scheiterhaufen zu errichten für die Feinde des rachsüchtigen Gottes, die Feinde seines Vaters.
Und Sie Ruhrpotler? Halten Sie sich für einen Schnitter des HERRN? Oder haben Sie gar nicht verstanden, was Sie da reden?
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