Wer eine Priesterausbildung der fünfziger Jahre betreibt, muß damit rechnen, auch die Früchte der fünfziger Jahre zu ernten. Ein Weißbuch über die Priesterausbildung der deutschen Lefebvristen.
Webseite des deutschen Priesterseminars der Piusbruderschaft in Zaitzkofen.
(kreuz.net) Die Webseite ‘Priesterseminar.info’, die von einer Familie Grohe betrieben wird, hat ein Weißbuch
über die Ausbildung im Priesterseminar der Piusbruderschaft in Zaitzkofen bei Regensburg veröffentlicht.
Die Familie Grohe bezeichnet sich selber als der Piusbruderschaft nahestehend:
„Die Kritik, die wir
hier vorbringen, erstreckt sich nicht auf Glaubensdinge, sondern beschränkt sich auf Angelegenheiten
der Führung und der Disziplin“ – heißt es einleitend.
Die Informationen seien erst öffentlich gemacht
worden, nachdem die darüber informierte Führung der Piusbruderschaft versucht habe, die Zustände zu
rechtfertigen oder die Angelegenheit herunterzuspielen.
Die Darstellung kritisiert zuerst einen „drakonisch
überverplanten“ Tagesablauf:
„Fast jeder Tag ist vom Aufstehen bis zum Schlafengehen vollständig ausgefüllt
mit Pflichten und Diensten, was mitunter dazu führt, daß in einem Zeitraum von drei Wochen keine anderthalb
Stunden zusammenhängende Freizeit zur Verfügung stehen.“
In der gesamten Woche inklusive Sonntag sehe
die Hausordnung nur insgesamt 3,45 Stunden persönliche Freizeit vor: „Selbst diese wird noch regelmäßig
beschnitten.“
Das Arbeitspensum und die den Seminaristen auferlegten Pflichten, Dienste und Studien seien
realistisch gesehen nicht leistbar:
„Die Seminaristen sehen sich daher vielfach gezwungen, sogar diese
äußerst knappe Freizeit noch zur Erfüllung ihrer Aufgaben heranzuziehen.“
Für persönliches Gebet
und Studium bleibe so gut wie keine Zeit, so daß eine wirkliche geistige Entwicklung und Entfaltung praktisch
unmöglich sei.
„Auch vor dem Einschlafen darf man nicht noch etwas lesen, weil um 22.00 Uhr das Licht
gelöscht werden muß“ – so der Bericht weiter.
Es sei auch verboten, vor 6.00 Uhr aufzustehen: „Ein
Priester sagte rückblickend auf seine Seminarzeit in Zaitzkofen, daß er es nicht geschafft hätte, die
sieben Vaterunser der Heiligen Birgitta von Schweden im Tagesplan unterzubringen.“
Diese Zustände seien
den Verantwortlichen bekannt, würden aber offensichtlich nicht als ernsthaft problematisch angesehen.
‘Priesterseminar.info’ zitiert eine März-Predigt des Generaloberen der Piusbruderschaft, Mons. Bernard
Fellay, vor den Seminaristen, der den Tagesplan im Seminar als „Wahnsinn“ bezeichnet und erklärt, daß
dies gut sei, da kein „Zeitverlust“ entstehe.
Nächstes Mal: Anstrengende Rekreation
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196 Lesermeinungen
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Wenn es nicht um mehr geht… als darum wie man seinen Tag herumbringt, dann ist ja alles Bestens! Vielleicht
sollte man trotzdem einmal darüber nachdenken, ob es nicht doch sinnvoll wäre den Wehrdienst zu verlängern +
ob nicht gerade auch die zukünftigen Theologen daran teilnehmen sollten?! Vielleicht werden sie dann
etwas schneller im Umgang mit Körper und Geist und können anschließend auch Wesentliches von Unwesentlichem
unterscheiden. Unter diesen Vorraussetzungen wäre es dann auch möglich, die fehlenden 7 Vaterunser noch
unterzubringen und auch das eine oder andere Werk tätiger Nächstenliebe dazu. Mir ist bei meinen zahlreichen
Aufenthalten dort nie jemand begegnet der mit Schaum vor dem Mund hinter seinem eigenen Schatten herjagte.
Das Einzige was mir nicht so gut gefallen hat, war die ausgelatschte Haupttreppe im Altbau. Allerdings
hatte das wiederum den Vorteil, daß man diese mit einer gewissen Aufmerksamkeit heruntergehen mußte
und dabei die notwendige Zeit hatte, die Schönheit alter Treppenhausanlagen bewundern zu können. Auch
war die Zeit beim Essen vielleicht etwas knapp, jedenfalls hätte man bei etwas mehr Zeit mehr von den
Köstlichkeiten der Seminarküche vertilgen können. Andererseits habe ich jedesmal zugenommen. Von daher
wäre ein Mehr an Zeit zum Essen vielleicht doch nicht so gut gewesen. Vielleicht ist alles gut so wie
es ist und Vieles viel besser als Anderswo+ es gilt auch hier die Spruchweisheit: So Mancher findet nur
darum ein Haar in der Suppe, weil er ständig sein Haupt schüttelt
@Blödelbochumer Ein Großteil der an deutschen Priesterseminaren und -konvikten studierenden Seminaristen
sind praktizierend-homosexuell. Belege bitte Deine ungeheuerlichen Anschuldigungen gegen unsere Seminaristen
mit eindeutigen Belegen! Du bist doch eine absolute Dreckschleuder …
Merkwürdig … Schon irgendwie merkwürdig: 1980 lässt Giselbert Grohe vom Bundesverfassungsgericht
feststellen, dass „an der Hochschule St. Georgen keine katholische Theologie mehr gelehrt“ wird. Jetzt
kommt der Sohn daher und dreht den Spieß einfach um: Bei der FSSPX ist es jetzt der organisatorische
Ablauf. Lachhaft das Verhalten und schade, dass auf der stümperhaften Website das Gästebuch „vergessen“
wurde . Tja, so wird es mit der Berufung (sofern wahrhaft vorhanden) nichts werden…
#201 ExBochumer † 12:53:45 | Samstag, 21. Juni 2008
Da wird ein römisch-katholisches Seminar … von einer Privatinitiative aus persönlichen Gründen mit
zweifelhaften Methoden niedergemacht. Gab es denn schon einmal Vorwürfe der Sodomie im Rahmen der FSSPX?
Hingegen sind homosexuell-praktizierende Begebenheiten an der Tagesordnung. Ein Großteil der an deutschen
Priesterseminaren und -konvikten studierenden Seminaristen sind praktizierend-homosexuell. Das finden
diese auch noch „gut“, denn die haben ja genügend Freizeit und Freiraum um ihrer perversen Lebensart
zu frönen. Und auch Vorzeigeseminare – wie ein überdiözesanes Seminar im deutschsprachigen Raum – sind
davon nicht verschont geblieben.
@Lutheraner – eben deswegen sind die lutheraner PROTESTANTEN Wollen Sie sich den Juden als Schnitter empfehlen?
aber nicht doch! Jesus hat – Gott-Sei-Dank – Berufungen! Mtt. 13, 29 Er sprach: Nein! auf daß ihr nicht
zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet. Herlich, diese Passage! Ein gottgefälliger
Priester hat also jede Menge zu tun um Seelen zu RETTEN!! Und das führt konsequent zu: 30Lasset beides
miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor
das Unkraut und bindet es in Bündlein, daß man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer.
„Die Zeit“ die ist für jeden, jetzt und hier, schon angebrochen. Besodners für die kleine Herde glaubenstreuer
Priester! Doch die meisten von ihnen sind nichtmals einfache Mietlinge. –>12Und er hat seine Wurfschaufel
in der Hand: er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er
verbrennen mit ewigem Feuer. Wann wird also Jesus Christus die Tenne fegen, auf der die Seelen sich befinden?
Wir dürfen versichert sein, daß diese Zeit schon lange angebrochen ist. Aus sich heraus bringt ein schlechter
Baum keine guten Früchte. Ihren stümperhaften Versuch einer Auslegung haben Sie kläglich aus lutheranischem
Unverstand versemmelt. Eben deswegen sind die lutheraner PROTESTANTEN.
@ r.ruhrgebietler es ist ein Segen FSSPX zu habendie wenigstens noch gottgefällige Priester hervorbringt!
Ware Schnitter im Weinberg des Herrn Jesus Christus, ein Fels in der Brandung der irrigen Zeit und der
irreführenden V-II. Leider bekommen das nur die wenigsten in den Kopf oder gar zum Verständniss! Wollen
Sie sich den Juden als Schnitter empfehlen? Mtt. 13, 29 Er sprach: Nein! auf daß ihr nicht zugleich den
Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet. 30Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte;
und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein,
daß man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer. –>12Und er hat seine Wurfschaufel
in der Hand: er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er
verbrennen mit ewigem Feuer. Welche säkulare Bedeutung hat das wohl? Jesus, der Judenkönig, ruft gleichnishaft
auf, Scheiterhaufen zu errichten für die Feinde des rachsüchtigen Gottes, die Feinde seines Vaters.
Und Sie Ruhrpotler? Halten Sie sich für einen Schnitter des HERRN? Oder haben Sie gar nicht verstanden,
was Sie da reden?
@via colonia – wohl leicht daneben? bin ich von Ihnen gar nicht gewohnt! Wie war! Die Schnitter müssen
jetzt endlich ran, damit die guten Trauben vorbereitet werden können. In der Tat habe ich mich NICHT
SINNFREI geäußert. Das haben Sie sicherlich bemerkt. Das Sie aber so ohne nachzudenken kommentieren
erschreckt mich doch. Eine hohe Bildung schützt offensichtlich nicht vor leichter Schräglage. Vielleicht
haben Sie ja einfach nur einen schlechten Tag erwischt. Die ist aber allemale besser als das was die stimme
aus dem sumpf produziert.
@Ruhrpotti Ware Schnitter im Weinberg des Herrn Jesus Christus Da hast du ja mal völlig ohne Absicht
die Wahrheit ausgesprochen. Ein Schnitter gehört nämlich zu den Ähren, im Weinberg richtet der großen
Schaden an, und genau das tun die Piusse.
Im Ruhrgebiet, scheints, gibt es weder Wein- noch Ackerbau … verständlich, daß dort die Schnitter
zur Ware werden, die man kauft, um die Reben zu roden. Wenn man sich schon sinnfrei äußern will, sollte
man doch wenigstens im Bild bleiben und nicht gleich aus dem Rahmen fallen.
es ist ein Segen FSSPX zu haben die wenigstens noch gottgefällige Priester hervorbringt! Ware Schnitter
im Weinberg des Herrn Jesus Christus, ein Fels in der Brandung der irrigen Zeit und der irreführenden
V-II. Leider bekommen das nur die wenigsten in den Kopf oder gar zum Verständniss!
ich nehme an er betet für einen angenehmen Stuhl… nicht zu hart und nicht zu weich und möglichst in
einem (Press)Gang. Das ist freilich nicht bloß eine Sache des Gebets sondern auch der richtigen Technik.
„Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“ heisst es ja. Spart Papier und bewahrt vor Verstopfung.
#191 Regina 1961 13:59:29 | Dienstag, 17. Juni 2008
An Alle: Aufrechter Katholik gibt uns einen Einblick in sein Privatleben. Er liest auf dem Abort nicht
den Sportteil der Tageszeitung, sondern er betet. Interessant. Was machen Sie, wenn Sie nicht auf dem
stillen Örtchen sitzen? Regina1961
Hallo Hape, du senkrechter Kathole! dass er seinen Stundenbuch während der Verrichtung der Notdurft betete!
Wenn der sich so viel Zeit zum Schei**sen genommen hat, dann ist klar, dass er keine Zeit mehr hatte.
Merke: Wer seinen Tag auf dem Klo vertrödelt, darf sich nicht über Zeitmangel beklagen!
@engelhardt Hätten Sie sorgfältig meine unterschiedlichen Stellungnahmen gelesen, dann wüßten Sie
die Antwort. Wir wiederholen uns ungern, aber für Sie machen wir fast allen: Wie haltlos die Vorwürfe
sind, kann man schon an folgendem Zitat erkennen: „Ein Priester sagte rückblickend auf seine Seminarzeit
in Zaitzkofen, daß er es nicht geschafft hätte, die sieben Vaterunser der Heiligen Birgitta von Schweden
im Tagesplan unterzubringen.“ Und so schrieb ich dazu: Was ist denn das für eine Kreatur. Wir kannten
einen Franziskanerpater, der einen dermaßen anstrengenden Tagesplan hatte aus Sorge um die Gläubigen,
der zwölf Stunden Beichte hörte und jeden Tag das Hl. Messopfer feierte, dass er seinen Stundenbuch
während der Verrichtung der Notdurft betete! Wer will, der kann auch. Dieser Priester ist ein gnadenloser
Schwächling. Was macht der denn auf dem Abort? Statt den Sportteil überflüssigerweise zu lesen sollte
er beten, beten, beten, gerade an dieser Stätte, an der wir so sehr die Vergänglichkeit menschlicher
Existenz erleben müssen. Jawoll!
#187 engelhardt † 10:22:15 | Dienstag, 17. Juni 2008
Satire? „Ein Priester sagte rückblickend auf seine Seminarzeit in Zaitzkofen, daß er es nicht geschafft
hätte, die sieben Vaterunser der Heiligen Birgitta von Schweden im Tagesplan unterzubringen.“ Ist das
ernst gemeint oder Satire?
Ich möchte hier eines klarstellen! Ich schreibe nicht für VIRGO-MARIA und habe auch kein Passwort um
Texte hochzuladen, noch bin ich technisch als Systempfleger oder sonstiges involviert. Ich kenne viele
Leute, die da mitarbeiten und ich unterstütze deren Arbeit rein extern. Lediglich für RORE-SANCTIFICA
habe ich vieles geschrieben.
Ich finde die Attacke auch sehr unfair Murx könnte sich ja in’s Privatleben zurückziehen und nur sein
Geld verdienen. Statdessen opfert er hier (und mit „virgo Maria“) eine Teil seiner Freizeit und gibt etwas
weiter von seinem zweifellos großen Wissen. Woher kommt wohl diese Energie? Danke K:M. und weiter so
:)3
@Clarissa Ihr Angriff gegen Karl ist – und das ist man von Ihnen nicht gewohnt – reichlich substanzlos
und deutlich unter der Gürtellinie. Schlimmer noch: man hört ein wenig das Ressentiment heraus. Karl
hat nicht auf einer Position beharrt, sondern einen Fehler auf sehr vornehme und zugleich substanzielle
Art und Weise konsequent richtig gestellt. Kann es sein, daß Sie es nicht gut ertragen, wenn Sie Diskussionen
mangels eigenen Wissens nicht mit Ihren klugen, über den Dingen stehenden Kommentaren versehen können?
Werter Karl, eigener Kundgabe zufolge wissen wir ja nun, daß Sie wohl einige Semester in einem Priesterseminar
zugebracht haben, und wenn man Ihnen glauben darf, war es sogar das in diesem (und anderen) Artikeln thematisierte.
Ich will Ihnen auch gerne glauben, daß Ihre dortige Ausbildung nicht ganz folgenlos geblieben ist; Ihr
monomanes Beharren auf manchen Postitionen ist dafür mehr als indiziell. Aber, meinen Sie nicht, daß
Sie mit Ihrer (vorgeblichen) Omnikompetenz den Bogen etwas zu sehr überspannen … ? Hier eine Diskussion
zur immanenten Trinität, dort eine zum Kirchenrecht, dort ausführlichste Abhandlungen zur Kirchen- und
Papstgeschichte, dort moraltheologische Bewertungen. Alles in allem harmoniert diese theologische Universalgelehrtheit
doch nur schwer mit den angegebenen (7?) Seminarsemestern, die auch in der fraternitas schismatica wohl
kaum zum Erwerb eines Weiheentlaßschreibens ausgereicht haben dürften. Wissen Sie, ich hatte etwas Muße,
ein wenig zu studieren, als ich noch jung war; aber, mir deshalb schon umfassende Kenntnisse in allem
einstmals Studierten einzubilden besäße ich bei weitem nicht die Stirn. Wer zu allem etwas sagt, hat
nichts zu sagen.
Kann es sein, Marcelois, daß sie Vater und Vaterschaft real unterscheiden? In diesem Fall sitzen Sie
natürlich einem bösen Anthropomorphismus auf. Klar, innerhalb einer menschlichen Familie gibt es akzidentelle
Beziehungen zwischen den Personen. Wesentlich können sie nur hinsichtlich des Ganzen, der Familie genannt
werden. Aber so etwas gibt es in Gott nicht. Die Familie, wo das Ganze mehr ist, als die Summe seiner
Teile, liegt so in Gott nicht vor. Es gibt also keine göttliche Gemeinschaft, welche die Summe von interpersonalen
Beziehungen, die ebenfalls nicht vorliegen, überragt. Ein solches soziologisches Trinitätsmodell vertritt
übrigens dieser Prof.Siebel. In einer Familie sind auch Vater und Vaterschaft real verschieden. Hans-Gustav,
der Vater, ist eben zuallererst Hans-Gustav und die Vaterschaft tritt zu ihm hinzu. In der innergöttlichen
Wirklichkeit ist aber die Vaterschaft Person und Vater. Die Begriffe Vater und Vaterschaft sind also nur
virtuell verschieden, nicht real. Es ist offensichtlich, daß Sie hier an kindlichen Vorstellungen festhalten,
wie sie Andachtsbildchen vermitteln. Beängstigend!
@Genoveva/Karl Murx: Ihr Beharren auf Ihrer Häresie wird immer lächerlicher Leider haben Sie sich als
angeblich rechtgläubiger Theologe damit schwer disqualifiziert. Kleiner Tip: Lesen Sie das Credo des
hl. Athanasius.
Wenn ich Ihnen die Hand gebe, ist das eine körperliche, zwischenmenschliche Beziehung Die Beziehung ist
zwar jedem von uns insofern inhärent, als sie ein Akt der jeweiligen beteiligten Person ist, aber sie
ist etwas zur Person hinzukommendes. Damit ist sie ein Akzidenz. In allen Geschöpfen sind Beziehungen
ausschließlich akzidentell, gerade weil sie zwischen ihnen sind und damit nicht ontologisch notwendig.
In Gott ist das anders: durch die Identität der Beziehungen mit dem Wesen Gottes, kann es keine zu den
Personen hinzukommenden Beziehungen geben. Selbst die aktive Hauchung existiert numerisch als eine einzige
in Vater und Sohn. Wäre sie das nicht, so könnte sich tatsächlich eine akzidentelle Beziehung ergeben,
was Thomas in der Summa gegen den Heiligen Hilarius ablehnt. das Konzil von Lyon prägte daher die Formel:
unus Spirator (Pater et Filius) sed duobus spirantes
@Marcelus: Oh Mann, ist das wirklich so schwer? Es gibt IN GOTT drei real voneinander unterschiedene Relationen
(Vaterschaft, Sohnschaft und passive Hauchung). Diese Relationen in Gott SIND die drei Personen (oder
Hypostasen). Es folgt daraus rein logisch, daß die Personen untereinander nicht noch einmal Relationen
haben. Und bitte, bitte: Kaufen Sie sich endlich eine vorkonziliare katholische Dogmatik, damit Sie hier
nicht immer mit solchen Sachen rumnerven und die REINE KATHOLISCHE LEHRE als Häresie bezeichnen.
Die Häresie zu dulden, ist natürlich eine Sünde, und den rechten Glauben gegen die Häresie zu verteidigen,
ist im Gegenteil eine Tugend. Denn wer ein Dogma beharrlich leugnet, gehört nicht mehr zur katholischen
Kirche, und das Trinitätsdogma absichtlich zu leugnen, ist zweifellos eine schwere Sünde.
@Ultramontanus/Murx: Leugnen ist zwecklos Sie können selbst nachlesen, daß Murx zu Beginn leugnet, es
gäbe Relationen zwischen den drei göttlichen Personen, weil das angeblich etwas „Akzidentielles“ wäre.
Moment, Ultramontanus natürlich sind die Personen untereinander real unterschieden, aber deswegen, weil
die Relationen in Gott real unterschieden sind. Die Relationen selbst sind aber von der Wesenheit nicht
real unterschieden. Marcelus Problem: Er addiert zu den konstituierten Personen zusätzliche Relationen
hinzu, die per definitionem nur zwischen ihnen sein können und damit Akzidentien sein müssen. Im Grunde
ist seine Klein-Fritzchen-Dreifaltigkeit nichts anderes als das Modell von Joachim von Fiore, der sich
die Dreifaltigkeit als drei Skatbrüder vorstellte. Joachim wollte die Trinität in einem göttlichen
Wesen Wurzeln lassen, welches selbst wieder real von den Personen verschieden sei, sowie natur und Person
im Menschen. So machte er aus der Trinität eine Quaternität. Verurteilt vom IV. Laterankonzil
Marcelus: Einfach den Thread hier ausdrucken und mit Bitte um Stellunnahme an das nächstgelegene Preisterseminar
der FSSPX schicken. Vielleicht lassen Sie sich von denen ja belehren, auch wenn ich nicht glaube, dass
sie das pädagogisch noch besser als Murx können.
@Murx/Ultramontanus: Murx wörtlich: Es gibt keine Beziehungen zwischen den drei Personen Gottes. Ultramontanus
über die gegenteilige Behauptung: Das ist Polytheismus. Nichts von dem ist rechtgläubig katholisch.
Marcelus, nicht Murx, sondern Sie haben das kursivgeschriebene unten geleugnet, weil Sie reale Unterscheidungen
zwischen den Personen behaupteten (folgt logisch daraus, dass die Personen Beziehungen eingehen sollen).
@Karl Murx: Davon war ja wohl auch keine Rede Es ist Dogma, daß es in Gott nur reale Untescheidungen
hinsichtlich der Beziehungen geben kann. Alles andere, wie z.B. der Wille und der Verstand, Weisheit,
Allmacht, sind in Gott nicht real unterschieden. Das Kursivgedruckte haben Sie seltsamerweise geleugnet,
während vom Fettgedruckten nie die Rede war, und was mit den unterschiedlichen Relationen der drei Personen
auch herzlich wenig zu tun hat.
Auf welche Quelle berufen Sie sich denn? Ihr Starrsinn scheint mit dem von Alois identisch zu sein. Ich
kolportiere mal Ihr Modell: Es gibt Vater, Sohn und den Heiligen Geist, die selbst keine Beziehungen sein
sollen. Dann gibt es eine 1) Beziehung im Vater zum Sohn, 2) eine im Sohn zum Vater, 3) eine im Vater
zum Heiligen Geist, 4) im heiligen Geist zum Vater, 5) im Sohn zum HHeiligen Geist, 6) im Heiligen Geist
zum Sohn usw. Gibt’s auch Gruppenbeziehungen? Sind die alle real unterschieden? Es ist Dogma, daß es
in Gott nur reale Untescheidungen hinsichtlich der Beziehungen geben kann. Alles andere, wie z.B. der
Wille und der Verstand, Weisheit, Allmacht, sind in Gott nicht real unterschieden. Eine Frage: wenn diese
Beziehungen, wie Sie sagen, alle wesentlich sind, wieso gibt es dann nicht mehr Personen in Gott? Weiterhin,
eine Beziehung zwischen Personen muß zwangsläufig akzidentell sein, weil sie nicht beiträgt, die Person
zu konstituieren. Zwar ist die Relation der aktiven Hauchung nicht direkt personenkonstituierend, aber
sie sie doch der passiven Hauchung entgegengesetzt; und letztere ist ja der Heilige Geist. Letzte Frage:
können Sie mir Fachliteratur nennen, wo ich etwas über Ihr Relationsmodell studieren kann?
@Marcelus: Die FSSPX glaubt hinsichtlich der Hl. Dreifaltigkeit genau das, was Karl Murx unten beschrieben
hat, weil es der katholische Glaube ist. Wenn Sie das nicht glauben sollten, dann können Sie ja einmal
eine Anfrage an ein solches Seminar richten.
@Marcelus Dann müssen Sie jetzt aber schleunigst einen Brief an Schmidberger schreiben, weil den FSSPX-Seminaristen
eine häretische Trinitätstheologie beigebracht wird.
@Karl Murx: Es gibt Relationen zwischen den drei Personen, und diese Relationen sind wesentlich und essentiell
für das Wesen Gottes, und haben nichts mit Akzidentien zu tun.
Bei Ihnen gibt es die Personen und es gibt Relationen Nun ist aber der Vater die Beziehung der Vaterschaft.
Der Sohn ist die Beziehung der Sohnschaft usw. Sie nehmen Beziehungen an, welche zu den Personen hinzukommen.
Das ist unzulässig. Sie können höchstens sagen, daß es die Beziehung der aktiven Hauchung im Vater
und dem Sohn gibt. Diese ist aber numerisch eine. Es gibt nicht eine aktive Hauchung im Vater und eine
zweite im Sohn. Vielmehr hat der Heilige Geist (die passive Hauchung) seinen Ursprung in der einen aktiven
Hauchung von Vater und Sohn. Da sich Vater und Sohn in der aktiven Hauchung nicht unterscheiden, liegt
sie auch nicht zwischen beiden als Akzidenz vor.
@Unitarier Ultramontanus: Mit welcher Begründung ist denn für Sie der Trimonotheismus ein Polytheismus?
Alle drei unterschiedliche Personen sind zwar drei unterschiedliche Personen, aber nur ein Gott, und damit
auch kein Polytheismus, denn alle drei Personen sind nur ein und derselbe Gott. Wer diese Wahrheit verwirft,
gehört nicht mehr zur Kirche Christi und ist außerhalb der Arche des Neuen Bundes.
@Karl Murx: Die innergöttlichen Beziehungen sind eine wesentliche Sache in den Unterschieden der drei
Personen Gottes, und sicherlich nichts Akzidentielles.
Beziehungen zwischen den göttlichen Personen wären Akzidentien Aber in Gott kann es keine Akzidentien
geben, weil Gott reiner Akt ist, ohne Vermischung mit Potenz. Also gibt keine akzidentellen Beziehungen
in Gott, nur substantielle. Alle innergöttlichen Beziehungen, also auch die drei Personen in Gott, sind
mit der göttlichen Substanz real identisch. (de fide bezüglich der Personen und conclusion theologica
bezüglich der aktiven Hauchung) diekamp, Band 1, Seite 343 Die absolute Einfachheit Gottes verbietet
Akziedentien jeder Art, also auch Beziehungen zwischen den Personen.
@Karl Murx der Häretiker. Sie schrieben: Es gibt keine Beziehungen unter den drei göttlichen Personen.
Das ist Häresie, auch wenn Sie jetzt von diesem Satz ablenken. Ihr Satz ist häretisch, und jener Benedikts
XVI. ist es nicht.
@Marcelus: Sie schreiben nur Müll zusammen I) Die innergöttlichen Beziehungen ( relationes ad intra )
sind reale Beziehungen (de fide) II) Die Beziehungen in Gott sind mit den göttlichen Hervorgängen der
Sache nach identisch. (Conclusio theologica) III) Drei Beziehungen in Gott, nämlich die Vaterschaft,
die Sohnschaft und die passive Hauchung, sind die drei göttlichen Hypostasen, oder Personen (conclusio
theologica) Der heilige Thomas: Die Beziehung der Vaterschaft ist der Vater, die Sohnschaft ist der Sohn,
der Hervorgang ist der Heilige Geist. – Paternitas est ipse Pater, et filiatio Filius, et processio Spiritus
Sanctus (1 q.40 a.1 ad 1) Siehe Diekamp, Dogmatik, Band 1 Seiten 341 – 343
@Trinitätsphilosoph Karl Murx: Natürlich gibt es eine unterschiedliche Beziehung der drei göttliche…
Personen zueinander. Es sind drei unterschiedliche göttliche Personen, welche in unterschiedlicher Beziehung
zueinander stehen. Ihre Aussage ist deswegen falsch und somit häretisch: Die Beziehungen selbst sind
aber die Personen. Beziehungen zwischen den Personen gibt es da nicht. Deswegen beten wir ja auch „gepriesen
sei die Einheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Es gibt natürlich Beziehungen zwischen
den drei unterschiedlichen Personen, die von der Kirche auch definiert worden sind, und die auch die Unterschiede
der Personen zeigen: Der Sohn geht vom Vater aus, und der Hl. Geist vom Vater und vom Sohn. Sie zeigen
aber zumindest, daß Sie sich Gedanken über den rechten katholischen Glauben machen, was ja auch verdienstvoll
ist, nur ist Ihr Einwurf völlig unbegründet, weshalb Sie sich korrigieren müssen, und den Häresievorwurf
gegen den Papst zurückziehen müssen.
Diese Ausssagen passen aber in den Kontext der allgemeinen Strömung So zu reden ist heute normal. Ratzinger
redet so und auch JPII. in seinen Enzykliken. Ich messe also Ratzingers Predigt an dem, was er auch sonst
seit Jahrzehnten schreibt. Siehe hier: …stholyfamilymonastery.com/20_BenedictXVI.pdf
@Karl Murx Ich gebe Ihnen bezüglich der trinitarischen Unsicherheiten des Hl. Vaters durchaus recht.
Er formuliert in diesem Bereich gelegentlich etwas befremdlich (so auch in seinem Jesus-Buch). Ob dies
bereits den Häresievorwurf rechtfertigt, möchte ich aber bezweifeln. Erstens ist eine Predgt kein dogmatischer
Traktat (oder gar keine Urkunde des Lehramts) und zweitens würde er bei entsprechenden Hinweisen sicher
Klärungen im Sinne der Orthodoxie vornehmen. Befremdlich bleiben diese „Ausrutscher“ dennoch.
Typisches Beispiel: Dominum et Vivificantem von JPII. 17. Man muß an dieser Stelle betonen, daß »der
Geist des Herrn«, der auf dem kommenden Messias »ruhen« wird, deutlich ein Geschenk Gottes für die
Person jenes Knechtes des Herrn darstellt. Er selbst aber ist keine eigene, für sich allein stehende
Person; denn er wirkt auf Geheiß des Herrn, kraft dessen Entscheidung und Wahl. Der hypostasierende Gebrauch
des Begriffes „Gottesknecht“, wie hier von JPII., wurde von Hadrian I. verworfen. Siehe alter Denz. 311-313.
Diese Stelle ist aus dem neuen Denzinger-Hünermann verschwunden. JPII. bezeichnet den „Gottesknecht“,
die dem Logos dienende menschliche Natur, als Person. Das ist mindestens nestorianisch, wahrscheinlich
ist es sogar im Sinne des monarchianistischen Dynamismus gemeint. Der Mensch Jesus als geschaffene Person,
wird erleuchtet durch die Dynamis (Kraft) Gottes. Die Herabspielung, der Gottesknecht sei keine eigene
für sich allein stehende Person, wenn man doch gerade dessen Personalität vorher betont hat, ist Augenwischerei.
Der „Gottesknecht“ ist nicht nur keine eigene für sich alleinstehende Person; er ist gar keine Person.
Der „Gottesknecht“, die menschliche Natur, existiert gar nicht durch einen eigenen geschaffenen substantiellen
Modus, sondern wird von Anbeginn in das Dasein des Logos aufgenommen. Die geschaffene menschliche Natur
Jesu ist also auch ohne geschaffene Personalität.
Sie haben wirklich keine Ahnung Schon die Vermischung der innergöttlichen Wirklichkeit mit der Menschwerdung,
zeigt, daß die Materie nicht wirklich differenzieren können. Es ging in der Predigt um das Mysterium
der Menschwerdung und dieses Mysterium besteht nicht darin, daß ein menschliches Subjekt, Jesus genannt,
in existentieller Gemeinschaft mit Gott lebt. Diese Gemeinschaft würde zwei Existenzen voraussetzen.
Das ist aber nicht der Fall. Deswegen befinden sich die beiden Naturen in einer existentiellen Einheit
und nicht Gemeinschaft. Diese Einheit besteht darin, daß die menschliche Natur in die Existenz des Sohnes
Gottes aufgenommen wird. Was die Trinität angeht, so kann sie auch nicht treffend als Gemeinschaft bezeichnet
werden, da die numerische Wesenseinheit weit über den Begriff der Gemeinschaft hinaus geht. Die Personen
der Trinität sind subsistierende Beziehungen, die selbst mit dem Wesen Gottes identisch sind. Der Begriff
der Gemeinschaft würde Beziehungen zwischen den Personen mit sich bringen, als Akzidentien. Die Beziehungen
selbst sind aber die Personen. Beziehungen zwischen den Personen gibt es da nicht. Deswegen beten wir
ja auch „gepriesen sei die Einheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Wir beten nirgendwo:
„gepriesen sei die Gemeinschaft, die Vater, Sohn etc. unter sich haben“. Das könne Sie alles in einer
normalen Dogmatik wie Diekamp nachlesen.
@Karl Murx: Jesus Christus lebt natürlich in Gemeinschaft mit Gott Genauso wie auch alle drei Personen
Gottes nicht nur in Einheit, sondern auch in Gemeinschaft leben. Ihr Häresievorwurf ist deswegen falsch.
In der Osterpredigt von vor Jahren behauptete er, Jesus lebe in einer existentiellen Gemeinschaft (communion
existentielle) mit Gott. Das ist eine Leugnung des Konzils von Nizäa, denn Jesus lebt in einer existentiellen
Einheit (union existentielle = hypostatique) mit dem Logos. Es gibt in Christus keinen geschaffenen Modus
substantialis.
Ist doch klar Bei einer Gehirnwäsche in einem Umerziehungslager ist es nötig, den Menschen keine freie
Minute zu lassen, sonst fangen sie ja an, selbständig zu denken. Dann kämen diese Seminaristen am Ende
auf die Idee, katholisch zu werden und sich zur Kirche zu bekehren. Das kann die Piussekte natürlich
nicht zulassen, darum wendet sie die erprobte Methode aller Sekten an.
Zu einer Häresie gehört nicht notwendig, daß Sie sagen: „Ich verwerfe das Konzil Trient!“, oder etwas
ähnliches. Es reicht vollkommen, daß man hartnäckig einen Satz festhält, der einem Dogma widerspricht.
Ansonsten wäre die Bulle Pauls IV. ja auch sinnlos. Es ist weiterhin nicht erfoderlich, daß Kardinäle
die Häresie des Papstes feststellen. Warum sonst fordert Paul IV. von allen Katholiken, die Wahl eines
Häretikers für ungültig zu halten, selbst wenn alle Kardinäle zugestimmt haben sollten. Des weiteren
leben Sie in völliger Unkenntnis dessen, was ein Dogma ist. Von der Unfehlnarkeit auch des ordentlichen
Lehramtes scheinen Sie nichts zu wissen. Siehe Can. 1323 des CIC1917, der die Lehre von Vat.I direkt wiedergibt.
Ich gebe Ihnen ein Beispiel für eine Häresie Ratzingers. In der Osterpredigt von vor Jahren behauptete
er, Jesus lebe in einer existentiellen Gemeinschaft (communion existentielle) mit Gott. Das ist eine Leugnung
des Konzils von Nizäa, denn Jesus lebt in einer existentiellen Einheit (union existentielle = hypostatique)
mit dem Logos. Es gibt in Christus keinen geschaffenen Modus substantialis. Die Gläubigen im Gnadenstand
leben in einer existentiellen Gemeinschaft mit Gott. Jede Gemeinschaft ist aber etwas akzidentelles.
#141 Alois Bischof 22:09:19 | Sonntag, 15. Juni 2008
Karl Murx Die ‘Feststellung’ der öffentlichen, hartnäckigen und moralisch sicheren Häresie bzw. Apostasie
(Neomodernismus und Modernismus sind eher als Apostasie zu bezeichnen) der konziliaren Päpste, und die
Haeresität ihrer Lehren und der Konzilsdokumente, ist noch nicht von einem verbindlichen römisch-katholischen
Magisterium bekanntgemacht worden, somit ist Ihre Einschätzung der Lage vielleicht mehr oder weniger
wahr als die Einschätzung der kanonischen und kirchlichen Lage durch z.B. Prof. Dr. Hw. Georg May und
Prälat Walter Lang, aber dennoch nicht verbindlich für das Gewissen eines jeden römisch-katholischen
Christen. Manche Kritik an der Ekklesiologie die die FSSPX im Lichte mancher Rhetorik in den Kapellen,
mag berechtigt sein, ist aber nie formalisch definiert. Auch können Sie mir keine Dokumente liefern in
der z.B. Joseph Ratzinger klar sagt, ich glaube nicht an (diesem…oder anderem…) Dogma der Kirche.
Denn man muß ein Dogma leugnen um Häretiker zu werden, also eine von einem Konzil unfehlbar definierte
und verbindliche Lehre. Der hl. Thomas von Aquin was zum Beispiel wegens seiner Immaculata-Theologie noch
kein Häretiker, nur weil später ein bißchen daneben lag seit 1854. Nicht Sie und kein anderer Sedisvakantist,
auch nicht Erzbischof Ngô dinh Thuc (sowieso eine ominöse Person), können andere Katholiken im Gewissen
unter Sünde am Sedisvakantismus halten. Sie können nur Ihre Argumente liefern. Aber auch Ihre auf ‘rore-sanctica.org’
erschienen Behauptungen sind zu wider…
Lieber Murx, Wer einmal kapiert hat, wie heilig und unverletzlich unser Glaube ist, der kann mit einem
häretischen Papst nicht leben. Außerdem will niemand eine Verantwortung übernehmen. Aber in genau dieser
Drückebergerei liegt die Sünde. … der Katechismus gibt in dieser Frage nichts her. Es handelt sich
um eine reine Gewissensentscheidung. Darüber überheblich zu urteilen steht niemandem zu, auch nicht
Ihnen. Sie verächtlich zu machen (Drückebergerei) erst recht nicht. Vielleicht sind Sie es ja, der sich
die Entscheidung zu leicht macht.
Die Leute zweifeln doch nur deswegen, … …weil sie bereits am Glauben zweifeln. Wer einmal kapiert
hat, wie heilig und unverletzlich unser Glaube ist, der kann mit einem häretischen Papst nicht leben.
Außerdem will niemand eine Verantwortung übernehmen. Aber in genau dieser Drückebergerei liegt die
Sünde. Für so ein Verhalten hat Paul IV. in seiner Bulle ein Anathema erlassen.
Lieber Murx, Entweder ist man seinem Papst gehorsam, weil er Papst ist; oder aber man gehorcht ihm nicht,
weil man ihm als Scheinpapst auch nicht gehorchen kann. … oder man hat Zweifel daran ob er Papst ist,
aber keine Gewissheit in dieser Frage. Gehorchen darf man ohnehin nicht wenn Gehorsam für Dinge eingefordert
wird, der mit dem Glauben unvereinbar ist. Im weltlichen Bereich würde man da von verfassungwidrig reden.
Genau, es gibt keine Amtskirche! Entweder ist man seinem Papst gehorsam, weil er Papst ist; oder aber
man gehorcht ihm nicht, weil man ihm als Scheinpapst auch nicht gehorchen kann. HBR, Sie sollten sich
wirklich mal die Bulle von Paul IV. zu Gemüte führen und Alois auch.
#136 Brandenburgis 15:49:21 | Sonntag, 15. Juni 2008
@H-B-R Ihre theologischen Kenntnisse stehen wirklich im umgekehrten Verhältnis zu der Tragweite ihrer
(Fehl-)urteile. Jeder katholiische Christ kann und darf bestimmen, was „vom Papst her korrekt ist“. Gerade
darin zeigt sich die Katholizität des Glaubens, daß man in der Ordnung des Glaubens verbleibt und zwischen
Amt und Person zu differenzieren vermag. Und so war das zu allen Zeiten. Das 1. Vatikanum hat daran nicht
das Geringste geändert, – wiewohl viel Verwirrung über die kanonische Stellung des „Heiligen Vaters“
gestiftet. Das Gericht essen und trinken sich mittlerweisle (fast) alle Priester, die den NOM praktizieren.
Gott sei Ihrer Seele gnädig!
für katholische Priester gilt die Gehorsamspflicht Daher ist es auch nicht hinnehmbar, dass die Lefebvre-Sekte
bestimmt, was vom Papst her korrekt ist, und was nicht. Wenn die Priester und „Bischöfe“ der Lefebvre-Sekte
katholisch wären, würden sie den Nachfolger Petri auf keinen Fall in Frage stellen. Da die Priester
der Lefebvre-Sekte zweifellos eine gültige Weihe besitzen, essen und trinken sie sich mit jeder Eucharistiefeier
das Gericht, wie es Paulus einst so schön formulierte.
Eine „Amtskirche“ gibt es nicht, jedenfalls nicht, wenn damit gemeint ist, dass es eine quasi „offizielle“
Institution gibt, die von der wahren katholischen Kirche verschieden oder nur mit ihr teilidentisch ist,
siehe auch die Verurteilung der Unterscheidung von „Liebeskirche“ und „Rechtskirche“ durch Pius XII. (Mystici
Corporis).
@ Genoveva Das tun sie nur leider nicht konsequent, denn dann würden sie als Sedisvakantisten ihren eigenen
Laden aufmachen – das trauen sie sich aber nicht, weil ihnen auf diesen Weg die meisten Anhänger und
Unterstützter nicht folgen würden. Die Priester der Bruderschaft stehen mehr zum Papst als der Großteil
der Gläubigen die ich dort als Besucher kenne! @ Unteroktav Da ist was dran. Offiziell gehen die Herrschaften
ja davon aus, dass der aktuelle Papst auch rechtens Papst ist (zumindest kann man das so lesen). Nur sie
entscheiden eben, welche von seinen Aussagen noch im katholischen Sinne vertretbar sind und welche nicht
mehr. Schon ein wenig skurril … Ein bestehender Zustand wurde eingefroren, das ist etwas anderes. An
den Früchten werdet ihr sie erkennen und die Frucht ist nicht nur der Erhalt der tridentinischen Messe,
sondern auch deren Wiedereinführung!
@Genoveva Da ist was dran. Offiziell gehen die Herrschaften ja davon aus, dass der aktuelle Papst auch
rechtens Papst ist (zumindest kann man das so lesen). Nur sie entscheiden eben, welche von seinen Aussagen
noch im katholischen Sinne vertretbar sind und welche nicht mehr. Schon ein wenig skurril …
@ Genoveva Denn Sie unterschlagen hierbei die im „Extra ecclesiam“ enthaltene Notwendigkeit der Zugehörigkeit
zur konkreten, lebendigen Kirche, wie Sie Jesus Christus selbst auf den Hl. Petrus und die Apostel gegründet
hat. Also ist der Mitgliedsausweis doch wichtiger als die verinnerlichte Lehre? Das widerspricht aber
nun wirklich eindeutig dem Vaticanum II. Und was diesen Punkt angeht, betreibt die Piusbruderschaft ein
ganz gefährliches Spiel, wenn sie sich ihren Kirchenbegriff selbst macht und die konkrete Einheit, die
sich nicht nur im Glauben, sondern auch dem Gehorsam gegen die Hierarchie zeigt, verweigert. Ja, stimmt.
Die Piusbruderschaft muss aufpassen damit sie nicht gewisse katholische Lehren vernachlässigt und dadurch
ihre Katholizität verliert. Die „Kirche aller Zeiten“ kann nicht losgelöst von der „Kirche unserer Tage“
konstruiert werden. Es ist immer ein und derselbe Christus, der in der einen Kirche anwesend ist. Ganz
so einfach ist es nun auch wieder nicht, zum einen beruht der Gnadenschatz der Kirche auf der katholischen
Tradition mit ihren Heiligen (die zum allergrößten Teil auch von Piusbruderschaft verehrt werden) und
zum anderen ist die Bruderschaft Romtreuer als große Bereiche der Amtskirche.
@unteroktav Das tun sie nur leider nicht konsequent, denn dann würden sie als Sedisvakantisten ihren
eigenen Laden aufmachen – das trauen sie sich aber nicht, weil ihnen auf diesen Weg die meisten Anhänger
und Unterstützter nicht folgen würden.
@Genoveva Was Sie anmerken, stimmt natürlich. Problem ist nur, dass das die Piusanhänger eben genau
anders sehen: denn in ihren Augen verkörpern nur sie die „echte“, unverfälschte katholische Lehre, während
die katholische Kirche ja spätestens seit dem letzten Konzil auf dem Holzweg ist und sich vom wahren
Katholizismus entfernt hat. Das ist der Knackpunkt und darum kann man noch so viel Richtiges argumentieren:
es bringt bei den Leuten schlichtweg nichts.
@Sozialkatholisch Außerhalb der Kirche kein Heil ist nicht als Papiergesetz zu sehen, das wenn einer
eine gültige Taufurkunde, Erstkommunion, Mitgliedsausweis, Firmbescheid etc. hat in den Himmel kommt
und wer nicht hat eben Pech gehabt. Das ist richtig. Extra ecclesiam nulla salus bedeutet das ein jeder
Mensch später vor Gott nach der immergültigen, ca. 2000 Jahre alten Lehre der röm/kath Kirche beurteilt
wird und da kann die Piusbruderschaft nun mal nicht allzu verkehrt liegen. Das ist falsch. Denn Sie unterschlagen
hierbei die im „Extra ecclesiam“ enthaltene Notwendigkeit der Zugehörigkeit zur konkreten, lebendigen
Kirche, wie Sie Jesus Christus selbst auf den Hl. Petrus und die Apostel gegründet hat. Und was diesen
Punkt angeht, betreibt die Piusbruderschaft ein ganz gefährliches Spiel, wenn sie sich ihren Kirchenbegriff
selbst macht und die konkrete Einheit, die sich nicht nur im Glauben, sondern auch dem Gehorsam gegen
die Hierarchie zeigt, verweigert. Die „Kirche aller Zeiten“ kann nicht losgelöst von der „Kirche unserer
Tage“ konstruiert werden. Es ist immer ein und derselbe Christus, der in der einen Kirche anwesend ist.
@ HBR Und ob ich das tue. Oder muss ich erst an das Dogma von Florenz erinnern? Extra ecclesiam nulla
salus. Daher ist es bestimmt nicht gottgefällig, ein Priester der Lefebvre-Sekte zu sein. Außerhalb
der Kirche kein Heil ist nicht als Papiergesetz zu sehen, das wenn einer eine gültige Taufurkunde, Erstkommunion,
Mitgliedsausweis, Firmbescheid etc. hat in den Himmel kommt und wer nicht hat eben Pech gehabt. Extra
ecclesiam nulla salus bedeutet das ein jeder Mensch später vor Gott nach der immergültigen, ca. 2000
Jahre alten Lehre der röm/kath Kirche beurteilt wird und da kann die Piusbruderschaft nun mal nicht allzu
verkehrt liegen.
@Sozialkathole Gottgefällige Priester wird eine schismatische Gruppierung wie die Lefebvre-Sekte wohl
kaum hervorbringen. Da glaubst du doch wohl selber nicht! Und ob ich das tue. Oder muss ich erst an das
Dogma von Florenz erinnern? Extra ecclesiam nulla salus. Daher ist es bestimmt nicht gottgefällig, ein
Priester der Lefebvre-Sekte zu sein.
Seminarausbildung Ich frage mich nur, wie Außenstehende das beurteilen wollen, was hier kritisiert worden
ist. Laien sind doch hiertbei und nicht nur hierbei überfordert.
Gottgefällige Priester? […] nicht wiederholen und es weiterhin gottgefällige und nicht den Menschen
gefällige Priester gibt! Aber das werden Sie wohl nie verstehen, oder??? Gottgefällige Priester wird
eine schismatische Gruppierung wie die Lefebvre-Sekte wohl kaum hervorbringen.
@Gotthard – recht haben SIe und genau deswegen gibt es ein Priesterseminar in Zaitkofen! Damit genau die
von Ihnen genannten Schrägstände sich (hoffentlich!) nicht wiederholen und es weiterhin gottgefällige
und nicht den Menschen gefällige Priester gibt! Aber das werden Sie wohl nie verstehen, oder???
@ Gotthart Warum sollte ich? Du bist ein typischer Verbal-Radikalinski bzw ein Radikal-Verbal-Tradi! Du
gehörst zur großen Gilde der Sessel-Trainer und -Schiedsrichter – diesmal der traditionellen katholischen
Sessel-Schiedsrichter … im konkreten Leben absolut nicht auffallen – aber am PC die dicken Forderungen
gegen andere erheben! Ja Gotthart, wenn du meinst. Nur wenn ich mir den Wahrheitsgehalt deiner anderen
Postings anschaue dann wird er in diesem Posting wohl auch sehr groß sein. Du bist die Hoffnung der
Kirche! Ja Gotthart, zwar nicht der deinen, weil du und die deinen werden wahrscheinlich im Regen stehen
müssen!
#119 Florian Geyer 01:57:35 | Sonntag, 15. Juni 2008
Hallo Leblhubert was sie nennen sind Karteileichen. Die sind irrelévant. Sie sind auch eine Karteileiche
weil sie nicht glauben dass Christus der Sohn Gottes ist. Beweis: Ihre kruden Interpretationen der Evangelien,
ihre Christusrelativierungen, „erstes Testament“ etc etc ja früher das Kirchensteuersystem wegbricht
desto besser. Qualität statt Masse ! (siehe Urgemeinde)
@Flo: die einen gehen zu bewegungen die papsttreu, marianisch und lehramtstreu sind (Mioviment zb), die
anderen befinden sich in räten, gremien und ausschüssen. Wo die geistliche trockenheit herrschit ist
eh erkennbar genug die göttliche vorsehung geht ihren eigenen weg da braucht wiederum keine totalitarisierung
Ordne einmal deine Gedanken und bring deine Sprachkompetenz auf Vordermann. Was du hier ablieferst, ist
wirres Zeug. Du hast keine Ahnung von den vielen, noch immer kirchensteuerzahlenden und trotzdem fernen
Katholiken. Marianisch und lehramtstreu sind die wenigsten. Benedetto ergeben schon einige mehr. Ich zum
Beispiel! Die meisten, bloß noch registrierten Katholiken, sind Menschen, die die Caritas unterstützen
und kath. Privatschulen und Kulturdenkmäler erhalten wollen, oder sie sind teilnahmslose Registerleichen.
So schauts aus! Diejenigen, die sich im PGR engagieren, sind beileibe nicht immer die schlechtesten Katholiken.
Bei dir habe ich ständig das Gefühl, dass es dir mehr um Ideologie, als um das Wohl der Kirche geht.
Mit dir ist jedenfalls nichts zu gewinnen. Das steht fest! Du bist ein lausiger Krakeeler und mit deiner
Ansicht, das Christentum wäre eine „magische Fleischreligion“, wohl auch ein abschreckendes Beispiel
für jede Neuevangelisierung. Adoleszente Großkotze wie dich braucht die Kirche am allerwenigsten.
@ Geyer Wer nicht glaubt dass Jesus Christus Gott ist (Dogma von Nicäa) sollte nicht in der Kirche sein.
Fakt ist dass wenn es zu zentralen Fragen einen Meinungpluralismus gibt, dies ein Indiz für innerlichen
Abfall ist. In Ihrem Ausgangsposting sprachen Sie von „Lästern gegen die Hierarchie“. Das ist etwas anderes
als ein Dissens in Glaubensfragen. Was meinen Sie also überhaupt? Ein Dissens in einer Glaubensfrage
kann auch nicht einfach dadurch gelöst werden, dass man den Betreffenden davonjagd – was für eine eigentümliche
Interpretation des Hirtenamts.
#116 Florian Geyer 00:44:37 | Sonntag, 15. Juni 2008
Benedikt Mein Kirchenbild ist das einer Gemeinschft von Menschen mit denselben Glauben. Wer nicht glaubt
dass Jesus Christus Gott ist (Dogma von Nicäa) sollte nicht in der Kirche sein. Fakt ist dass wenn es
zu zentralen Fragen einen Meinungpluralismus gibt, dies ein Indiz für innerlichen Abfall ist. Wer das
Dogma nicht glaubt (glauben kann) muss sich sedlbst hinterfragen nicht die Kirche.
@ Bayern-Tradi Es geht hier nicht um Demokratisierung. Die Kirchee ist und bleibt hierarchisch gegliedert.
Aber eine Herde aus Claqueuren sind die Gläubigen deswegen noch lange nicht.
#114 Bayern-Tradi 00:35:41 | Sonntag, 15. Juni 2008
Demokratisierung der Kirche war schon immer schlecht. Sie sehen ja wohin sie uns geführt hat. Willkommen
in der postkonziliaren V2-„Wir sind Kirche“-Demokratie.
@ Geyer Sie reden doch selbst, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist. Mithin sind Sie selbst Basisdemokrat.
Was Sie hier befürworten würde zu einer Kirche führen, in der die Angst regieren würde, nicht die
Hoffnung.
#112 Florian Geyer 00:32:57 | Sonntag, 15. Juni 2008
Benedikt-anmerkung genaugesehen werden aber disziplinierungsmassnahmen eh unnötig sein da ohnehin grosse
trennungs und sammelbewegungen zu jenen kirchlichen organisationen stattfinden von denen sich die 2 (und
es sind nur 2) Gruppierungen vertreten fühlen. die einen gehen zu bewegungen die papsttreu, marianisch
und lehramtstreu sind (Mioviment zb), die anderen befinden sich in räten, gremien und ausschüssen. Wo
die geistliche trockenheit herrschit ist eh erkennbar genug die göttliche vorsehung geht ihren eigenen
weg da braucht wiederum keine totalitarisierung
@ Geyer Jeder religionslehrer/Pastoralassistent der das Maul aufreist um öffentlich gegen die Hierarchie
zu lässtern müsste sofort vertrieben werden, Geht’s noch? Wo sind wir denn hier? Wollen Sie aus der
Kirche eine totalitäre Organisation machen?
@Alois Bischof Nochmal die Frage: wer von Euch jammert eigentlich über die Nächte ohne Zeit zum Schlafen
in der heutigen Ausbildung der Bundeswehr- oder U.S.-Armeesoldaten, oder 1941 über die langen Märsche
der deutschen, ungarischen, finnischen, slowakischen, rumänischen und italienischen Soldaten durch die
Sowjetunion an die Front bei Moskau? Deinem kranken Hirn fällt sonst nichts mehr ein? Ein unzurechnungsfähiger
„Führer“ befiehlt den Marsch in den Tod … den Du als positives Beispiel nimmst… wie krank bist du
eigentlich?
#107 Florian Geyer 23:42:43 | Samstag, 14. Juni 2008
Gotthard Mission erübrigt sich wenn der eigene laden ein Saustall ist. Solange sich Spinner in Räten
und Gremien herumtummeln die theologisch unsägliche Positionen vertreten und sogar von Hirten unterstützt
und nicht entfernt werden ist eine Genesung imho nicht möglich. Dazu wäre es erforderlich Bischofskonferenzen
und Pfarrgemeinderäte aufzulösen und alles dem Primat zu unterstellen. Solange es Leute gibt die eigene
Sache lächerlichmachen und lästern und alles als menschengemachte sozialkartitive Organisation mit religiösem
Überbau verstehen ist eine corporate identity unmöglich und es wird der Kampf ins innere verlagert.
Ich bin der meinung dass Kirche heute eine bedingungslose Romzentralisierung und absolut treue gläubige
Repräsentanten braucht. Solange Ungläubige, Marxisten, Weltverbesserer jeglicher Couleur, Materialisten
sich in Positionen hineinschmuggeln können und dort ihr Unwesen treiben beginnts zu faulen. Kurz wer
keinen glauben hat und die Dogmen nicht glaubt sollte nichts verloren haben. zb Jeder religionslehrer/Pastoralassistent
der das Maul aufreist um öffentlich gegen die Hierarchie zu lässtern müsste sofort vertrieben werden,
@ Alois Bischof Ihr Vergleich von Priestern und Soldaten ist einigermaßen daneben. Darf ich Sie daran
erinnern, dass die recht freizügige Freizeitgestaltung von Soldaten seit jeher fester Bestandteil des
Soldatenlebens ist und gewissermaßen als Ventil für den harten Drill dient? Wo findet sich dieses in
Zaitzkofen? Die harte Ausbildung eines Soldaten soll dessen Überleben im Feld sicherstellen. Die Erziehung
zu absoluter Disziplin soll das Überleben der ganzen Truppe und die Aktionsfähigkeit der Armee sicherstellen.
Kein Drill und keine Regel des Soldaten existiert nur zum Selbstzweck. Schlussendlich sollen Soldaten
auch keine seelsorgerische Tätigkeit übernehmen, sondern kämpfen. Sinnlose Regeln, sie allein der Kontrolle
dienen sind unverhältnismäßig und abzulehen. Sie können mich gerne auch, wie Sie es hier reflexhaft
tun, des Hasses etc bezichtigen, aber lassen Sie sich eins sagen: Zaitzkofen ist nicht mein Problem, sondern
das der FSSPX. Die FSSPX wird so oder so die Früchte (oder eben „Früchte“) ihrer Arbeit und Konzepte
ernten, und diese werden dann der einen oder anderen Seite recht geben. Wenn sich die Vorfälle von zaitzkofen
bestätigen werden und Fälle wie Diestedde sich wiederholen werden, dann werden Sie mit Ihrer Propaganda
jedenfalls in arge Schwierigkeiten geraten.