Papst in Süditalien + Etwas anerkannt, das es nicht gibt? + Keine Gewohnheitstiere? + Neue Schule der Legionäre + Absperrung
Papst in Süditalien
Vatikan. Papst Benedikt XVI. reiste gestern in das süditalienische Marienheiligtum
Santa Maria di Leuca und Brindisi. Im Jahr 43 begann der Heilige Petrus an dieser Stelle die Mission in
Italien. Er verkündete den Heiden, die einem Minerva-Kult anhingen, das Evangelium. Heute Sonntag besucht
der Heilige Vater die klausurierten Benediktinerinnen und Karmelitinnen des Ortes. Um zehn Uhr feiert
er am Hafen von Brindisi die Messe.
Etwas anerkannt, das es nicht gibt?
Vatikan. Die anerkannten Statuten
des Neokatechumenalen Weges verpflichten die Bewegung zu grundlegenden Änderungen. Das berichtete ‘Radio
Vatikan’. Die Gemeinschaft feiert die Sonntagsmesse immer am Samstagabend und abgeschottet von den Pfarreien.
Doch gemäß ihren Statuten müssen die Sondermessen in die Pfarrei integriert sein. Die Gottesdienste
seien gemäß dem römischen Meßbuch zu feiern. Ferner müssen die Gläubigen die Kommunion stehend und
nicht wie bisher im Sitzen empfangen.
Keine Gewohnheitstiere?
USA. Die US-Bischofskonferenz wird im
Sommer über die neue englische Übersetzung des Meßbuchs beraten. Dabei sollen auch zahlreiche Antworten
der Gläubigen dem lateinischen Original angepaßt werden. Der Bischof von Orlando, Mons. Thomas Wenski,
sieht darin einen „posiven Schritt“. Laut der österreichischen Nachrichtenagentur ‘kathpress’ glaubt
Mons. Wenski, daß die neue Version bald populär werde: „Die Menschen ändern solche Praktiken schnell,
wenn sie dahinter nicht einen Verlust sehen“.
Neue Schule der Legionäre
Deutschland. Die Ordensgemeinschaft
der Legionäre Christi möchte in der Ortschaft Bad Münstereifel ein Knabengymnasium eröffnen. Das berichtete
die Regionalzeitung ‘Kölner Stadtanzeiger’. In Bad Münstereifel – fünfzig Kilometer südlich von Köln –
befindet sich das deutschsprachige Noviziat der Legion. In drei bis vier Wochen wird die Entscheidung
fallen, ob die Schule staatlich genehmigt wird.
Absperrung
Deutschland. Die Kirche hat es seit der Enzyklika
‘Humanae Vitae’ versäumt, positiv über den Sinn der Sexualität zu reden. Das behauptete der Kölner
Generalvikar, Hw. Dominikus Schwaderlapp, laut einem Bericht der Webseite ‘katholisch.de’ am Donnerstag
abend beim ‘Kölner Domforum’. Viele Menschen glauten, die Kirche sei lustfeindlich. In Wahrheit sorge
sie sich um den Schutz des menschlichen Lebens. Dazu gehörten Verbote und Gebote. „Wenn ich einen Menschen
schützen will, und sehe, daß sein Weg an einen Abgrund führt, muß ich ihm ehrlich meine Meinung sagen.“
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76 Lesermeinungen
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Glaub’ ich Ihnen sofort. Fanatiker aller Religionen, vereinigt euch! soll ich ihnen Fatwas bringen von
radikalen Rabbis die den Tod von Rabin erlauben? … und genau deswegen ist mir völlig schleierhaft,
warum Sie den Islam, als monotheistische Religion, als „friedlich“ bezeichnen können. Die Muslime sind
genau so mies drauf, wie hexenverbrennende Katholiken, bigotte evangelikale Protestanten, braun lackierten
Christdemokraten und möchtegern-Mitglieder des Stahlhelms und der Harzburger Front, oder Rotfrontkämpfer
aus dem sozialistisch/kommunistischen Milieu. Sie behaupten hier steif und fest, genau wie unsere katholischen
Taliban für Ihre Religion, der Islam sei friedlich. Nein! Ist er nicht! Genau so wenig wie der Katholizismus
oder die Evangelikalen. Die einzige Religion, die von sich behaupten kann friedlich zu sein, ist das nicht
missionierende Judentum. Dass die Israelis als Nation alles andere als friedlich sind, haben wir zwei
Gruppen zu verdanken: den Deutschen (mitsamt den Österreichern) und den muslimischen Nachbarn Israels.
Hier hört man schon hupen und ich muss jetzt auch feiern. Lieber methusalix, soll ich ihnen Fatwas bringen
von radikalen Rabbis die den Tod von Rabin erlauben? Was ist diese Seite? Bestimmt gibt es auch katholische
Spinner die den Tod von was weiß ich wem erlauben. So und jetzt geh ich feiern, ärger mich nicht rum
heute. Son geiler Abend!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gotthard keine Sorge das Entsatzheer von Jogi Sobiewski rückt näher und trifft am Mittwoch ein. Ps:
Bei uns hört man nix hupen, und das wird so bleiben
… und Sie Aida? Verstehen Sie das: Ein radikaler Geistlicher, der heute in den USA wegen Terrorismus
zu lebenslanger Haft verurteilte Omar Abdel-Rahman, verhängte in einer Fatwa ein Todesurteil über den
Preisträger. Am 14. Oktober 1994, im Alter von 82 Jahren, wurde Mahfuz als Opfer eines Mordanschlags
lebensgefährlich verletzt, so dass er unter ständigem Personenschutz leben musste. Quelle: wiki
#72 methusalix † 19:38:42 | Donnerstag, 19. Juni 2008
@Aida Ich habe diesen Autor schon gelesen, als er, verdienter Massen, den Literaturnobelpreis erhielt.
Leider waren und sind viele Ihrer Glaubensgenossen der Meinung, man müsste diesen Mann aus religiösen
Gründen, so er denn noch lebte, steinigen oder auf eine andere, möglichst abscheuliche Mehthode (wie
wäre es mit Halsabschneiden, so wie bei den Christen in der Türkei?) umbringen. Der Grund dafür ist
in seinen Werken zu finden, also sollten Sie diese Literatur nicht als Feigenblatt für einen „lieberalen“
oder gar „menschlichen“ und „humanistischen“ Islam missbrauchen. DAS hat Nagib Mahfus ganz sicher nicht
verdient.
Lieber obelix, nur weil ich soviel getippt habe!!! Haben sie die Fortsetzungen von Bahija und Hassanein
in der Leserzeitung schon gelesen? Es gibt zwei davon. Schöne Grüße, wassalam Aida.
als methusalix @Genoveva Das ist zunächst keine Moralvorschrift, sondern eine Beschreibung der menschlichen
Wirklichkeit. Die Moralvorschriften dienen dazu, diesen „Raum der Liebe“ zu schützen. Na was jetzt? Es
ist keine Moralvorschrift, dient aber, als Moralvorschrift „den Raum der Liebe“ (was für ein klebriges
Geschwurbel, meinen Sie das Ehebett?) zu schützen. Und eine Beschreibung der menschlichen Wirklichkeit
ist der Paragraf noch viel weniger. Eher die Wunschmoral des katholischen, ehe- und liebelosen Klerus.
#69 methusalix † 17:48:04 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@Genovev Genoveva: @Methusalix Ich fürchte, Sie wollen da etwas mißverstehen: In dem ganzen Sermon kommt
die Liebe kaum vor… Da ist nichts, was man missverstehen könnte. Liebe kommt in dem bewussten Artikel
kaum vor. … in der katholischen Moral: Liebe und Sexualität können und dürfe nicht voneinander getrennt
werden. Und warum ist dann, gerade in dieser zentralen Moralvorschrift, von Liebe kaum die Rede? Wenn
sie doch so „untrennbar verbunden“ sein sollte, mit der menschlichen Sexualität? Dann sollte doch, zumindest
im wichtigsten Vorschriftenbuch der katholischen Kirche, immer wenn es um Sexualität geht auch die Liebe
an gleich prominenter Stelle angesprochen werden. Da wir gerade beim Katechismus sind und Sie die Liebe
und Sexualität erwähnen, die zusammengehören; haben Sie sich schon einmal angeschaut, wie wichtig die
Liebe den Katechismusmachern wirklich ist? Für die Liebe haben sie in Ihrem Werk auf 33 Zeilen im Register
Platz; für Jesus Christus zweieinhalb Seiten. So weit so schlecht. Was aber den Klerikern WIRKLICH wichtig
ist, erkennen Sie am Stichwort „Kirche“. Dafür braucht die Klerisei DREI SEITEN im Register. Eine amtskirchliche
Nabelschau und Selbstbeweihräucherung, weiter nichts. Das ist zunächst keine Moralvorschrift, sondern
eine Beschreibung der menschlichen Wirklichkeit. Die Moralvorschriften dienen dazu, diesen „Raum der Liebe“
zu schützen. Na was jetzt? Es ist keine Moralvorschrift, dient aber, als Moralvorschrift „den Raum der
Liebe“ (was für ein kleb…
@diaconus Der Irrtum liegt bei Ihnen. Nie habe ich („wir“) behauptet, Gott zu bekämpfen, ich bekämpfe
Formen des Glaubens, die nicht mit meinem Freiheits- und Demokratieverständnis vereinbar sind. Dies mache
ich aus reiner Menschenliebe, auch Mitleid, nicht aus Gottesliebe oder weil ich insgeheim doch Glauben
will. Niemals würde ich mich für gottgleich halten, niemals meine Weltanschauung anderen aufzwingen
und sie anders versuchen zu überzeugen, als mit Argumenten. In der Tat sollten Naturwissenschaften nicht
zu präskriptiven Urteilen berechtigt sein, was aber nicht heißt, das ein Naturwissenschaftler sich nicht
auch einmal als Philosoph versuchen darf. Es freut mich, dass Sie so gut mit Ihrem Glauben fahren und
sich am Leben nun offenbar mehr freuen, als zuvor. Mir geht es mit meinem Glauben ebenso, nur habe ich
mich eben als Katholik „hohl“ gefühlt. So lange Sie mir nicht Ihre Meinung aufzwingen wollen, lasse ich
Sie auch in Ruhe, suche aber dennoch die Diskussion und Konfrontation, weil ich versuche, Menschen wie
Sie zu verstehen.
@Eva aka Freimaurerin Danke für die netten Filmschnipsel! Köstlich! Monarchie kann doch nett sein…
Allerdings würde ich eine Herrscherin bevorzugen. Sie wissen schon: Schick, schöne Schuhe, leidenschaftliche
Affairen, freie Liebe für den ganzen Hofstaat… Kennen Sie eines der berühmtesten Filmzitate aller
Zeiten: „There is no emperor. There’s only an empress!“. :(3 Mit dem weisen Spruch endet der Film „Scarlet
Empress“. de.youtube.com/watch?v=6mOYd90TWJw /ironie u. insidermodus an/ … auch wenn sie nur die H***
eines US-amerikanischen Offiziers war und phöse Vaterlandsverräterin dazu…/ironie u. insidermodus
aus/
Tyrus und Atheisten, habt ihr eigentlich schon begriffen wie paradox ihr seid? Ihr behauptet Gott gibt
es nicht, o.k. akzeptiert, dass ist eure Meinung, aber gleichzeitig bekämpft ihr Gott. Wie kann ich real
etwas bekämpfen, was es doch nicht gibt, wie ich behaupte??? Das ist Logik ad absurdum. Aber ihr bekämpft
Gott, weil ihr in eurem Innern etwas spürt, das in euch hineingelegt ist und das ihr nicht akzeptieren
wollt; das ist der Same des Glaubens. Aber es darf ja nichts über euch sein, weil ihr euch selbst für
gottgleich hält. Im Prinzip bekämpft ihr euer eigenes Inneres mit allen den daraus sich ergebenden Konsequenzen.
Richard Dawkins hat seine naturwissenschaftliche Ansichten zur Ideologie gemacht, obwohl gerade in der
Naturwissenschaft die Klärung einer Frage oft das Aufwerfen von neuen Fragen beinhaltet und dadurch die
Naturwissenschaften für Ideologie nicht geeignet sind. Das sagt einer, der einige Jahre hauptamtlich
in der atheistischen Linken in einer Landesparteileitung tätig war und dem, knapp vor „Mandatsehren“,
die Erkenntnis über die Hohlheit dieser Ideologie gegeben wurde und der dann umgekehrt ist und dadurch
sein Leben verändert hat. Und damit bin ich gut gefahren in meinem Leben. Dafür danke ich dem Herrn
und preise ihn!
@Methusalix Ich fürchte, Sie wollen da etwas mißverstehen: In dem ganzen Sermon kommt die Liebe kaum
vor. Wie sollte sie auch, es geht gar nicht um Liebe, es geht um Moralvorschriften. Genau um diesen Punkt
geht es doch in der katholischen Moral: Liebe und Sexualität können und dürfe nicht voneinander getrennt
werden. Die dauerhafte Verbindung zweier liebender Menschen (vulgo: Ehe) ist der Raum, in dem Sexualität
in personaler Würde gelebt wird. Das ist zunächst keine Moralvorschrift, sondern eine Beschreibung der
menschlichen Wirklichkeit. Die Moralvorschriften dienen dazu, diesen „Raum der Liebe“ zu schützen.
Generalvikar Hw. Dominikus Schwaderlapp v. Köln hat anscheinend die letzten Jahrzehnte auf dem Mond gelebt.
Die letzten Päpste und der Episkopat machen doch seit Jahrzehnten nichts anderes.
Die Bibel über die Ehe Nach alttestemantarischer Regel durfte ein Mann mehr als eine Frau heiraten. Nur
die Schwester seiner Frau war ihm verboten. Konnte die Frau ihrem Mann kein Kind gebären, durfte er auch
ungeniert die Sklavin schwängern. Sollte die Ehefrau dann doch noch Schwanger werden, durfte der Mann
die Sklavin mit dem Kind aus dem Haus werfen (1. Mose 21,10 u.a.) und sich wieder seiner Ehefrau zuwenden.
Für den Apostel Paulus, den bedeutensten Bibelautoren, war die Ehe im besten Fall ein notwendiges Übel
(1. Kor 7,1): „Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren.“ Seinen Anhängern empfahl er, unverheiratet
zu bleiben oder die Gattin einfach links liegen zu lassen, um das göttliche Heil leichter zu erlangen
(1. Kor 7,29): „Fortan sollen auch die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine.“ Eine emotionale
Bindung an eine Frau außerhalb des religiösen Lebens war für Paulus persönlich undenkbar. Seinen Gemeindemitgliedern
gestattete er sie höchstens zur Befriedigung körperlicher Begierden (1. Kor 7,2): „Aber um Unzucht zu
vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und jede Frau ihren eigenen Mann.“ Er selber wollte Vorbild
für seine Christenkinder sein und hoffte, sie würden es ihm gleichtun (1. Kor 7,7): „Ich wollte zwar
lieber, alle Menschen wären, wie ich bin.“ Am besten war es, sich auf das Abenteuer Frau gar nicht erst
einzulassen (1. Kor 7,27): „Bist du nicht gebunden, so suche keine Frau.“
#60 methusalix † 23:31:49 | Sonntag, 15. Juni 2008
@Genoveva Dank für Ihren Beitrag aus dem katholischen Vorschriftenbuch. Man muss sich nur immer wieder
in Erinnerung rufen, dass die katholischen Kirchenmänner von tuten und blasen (bis auf gaaaaanz wenige
Ausnahmen; wenn z. B. ein verheirateter Ketzerpastor bekehrt wird) nicht den blassesten Schimmer haben
(DÜRFEN!). In dem ganzen Sermon kommt die Liebe kaum vor. Wie sollte sie auch, es geht gar nicht um Liebe,
es geht um Moralvorschriften.
@peter pan, frl. rottenmaier Ja, aber wenn Brandenburgis Prophenzeiung wahr wird, wird es für uns hier
nicht mehr sicher sein. Ach, macht Euch mal nicht solche Sorgen. Ein Beispiel für einen richtig netten
und klugen König: hier de.youtube.com/watch?v=Tca-AkF2_6w oder dort de.youtube.com/watch?v=62yCijN3kOA&…
Peter-Pan: Sex zum Vergnügen – womöglich gar mit Verhütungsmitteln – ist strikt untersagt. Die Kirche
ist der Meinung, daß es „Sex zum Vergnügen“ in der in dieser Formulierung angedeuteten Oberflächlichkeit
schlicht nicht gibt, weil in diesem Akt die ganze Person involviert ist: es ist also immer „ernst“. Was
natürlich nicht heißt, daß es dort, wo diese personalen Voraussetzungen gegeben sind, die reine Lust
sein kann, darf und soll.
@Dr. Christoph Heger Weder muß man mit seiner Frau „mit Widerwillen“, geschweige denn „allergrößtem
Widerwillen“ verkehren. noch legitimiert Fortpflanzung außerehelichen Verkehr, noch wird der eheliche
Verkehr illegitim, wenn nach Lage der Umstände daraus kein Nachwuchs erwachsen kann. Wie ich Ihnen bereits
zugestanden hatte, haben Sie mit der zusätzlichen Eingrenzung auf die Ehe natürlich recht. Aber mit
„zum Zwecke der Fortpflanzung“ meinte ich natürlich die Absicht! Sex zum Vergnügen – womöglich gar
mit Verhütungsmitteln – ist strikt untersagt o^/ . Das mit dem Widerwillen: Tja, so ist nun mal das Bild
das die Kirche von Sex vermittelt – ganz besonders von solchen den Menschen nur zum Spaß haben . Was
soll daran so fürchterlich sein?
Danke Herr Heger, man sieht am Beispiel des Peter-Pan, dass die Gegner des Christentums oft gar nicht
kapieren wogegen sie polemisieren. Zuerst wird die Lehre verzeichnet, dann wird das verzeichnete Bild
verdammt. Die Mühe sich in das was die Kirche lehrt hineinzudenken machen sich diese Leute erst gar nicht –
oder sie sind dazu nicht in der Lage, was im Endeffekt auf das Selbe hinausläuft.
@P.-P.: Dummschwätzer Es sei denn – als einzig legitimirter Ausnahmefall – es dient dem Zwecke der Fortplfanzung.
Aber auch dann sollte es in streng kontrollierten Grenzen praktiziert werden und nur mit allergrößten
Widerwillen. Was ist denn das für ein Käse? „Die Geschlechtlichkeit ist auf die eheliche Liebe von Mann
und Frau hingeordnet. In der Ehe wird die leibliche Intimität der Gatten zum Zeichen und Unterpfand der
geistigen Gemeinschaft.“ „Jene Akte also, durch die Eheleute innigst und lauter eins werden, sind von
sittlicher Würde; sie bringen, wenn sie human vollzogen werden, jenes gegenseitige Übereignetsein zum
Ausdruck und vertiefen es, durch das sich die Gatten gegenseitig in Freude und Dankbarkeit reich machen.
Die Geschlechtlichkeit ist eine Quelle der Freude und Lust“ „Durch die Vereinigung der Gatten verwirklicht
sich der doppelte Zweck der Ehe: das Wohl der Gatten selbst und die Weitergabe des Lebens.“ Soweit der
Katechismus der Katholischen Kirche.
@Peter-Pan: Auch so nicht dasselbe, sondern Unsinn Auch als vollständiges Zitat ist Ihre Aussage nicht
dasselbe wie das, was ich als sittliches Prinzip in geschlechtlichen Dingen knapp formuliert habe: Die
Einheit von Ehe, Geschlechtsverkehr und menschlicher Fruchtbarkeit darf nicht in ihre Bestandteile aufgelöst
werden. Dagegen Sie: Die gesamte Sexualmoral… …der römisch katholischen Kirche besteht nun einmal
darin, dass man es auf keinenfall tun sollte. Es sei denn – als einzig legitimirter Ausnahmefall – es
dient dem Zwecke der Fortplfanzung. Aber auch dann sollte es in streng kontrollierten Grenzen praktiziert
werden und nur mit allergrößten Widerwillen. Das ist natürlich völliger Unsinn. Weder muß man mit
seiner Frau „mit Widerwillen“, geschweige denn „allergrößtem Widerwillen“ verkehren. noch legitimiert
Fortpflanzung außerehelichen Verkehr, noch wird der eheliche Verkehr illegitim, wenn nach Lage der Umstände
daraus kein Nachwuchs erwachsen kann. Es empfiehlt sich, auch in Polemiken gegen die RKK nicht die Logik
zu vernachlässigen. MfG Christoph Heger
Lieber P.-P., Schön und gut. Das geht aber einem Punkt vorbei, dass die Menschen (wie überhaupt die
meisten Menschen in der Geschichte) in ihre jeweiligen Religionen hineingeboren wurden. … wenn der einzige
Punkt warum ich katholisch bin der wäre, dass ich in diese Religion hineingeboren bin, dann würde ich
sie sofort über Bord werfen. Aber die Krise, die manche Menschen ihre Religion über Bord werfen läßt,
die habe ich auch durchgemacht, nur eben mit dem Effekt, dass ich das was mir vorher gegeben war damals
auch selbst angenommen habe. Und ich glaube nicht, dass diese Krise weniger heftig war als die Krise der
Leute, die dann ihre Religion wechseln.
@Dr. Christoph Heger Sie reißen mein Zitat jetzt zum zweiten Mal aus dem Zusammenhang. Ich schrieb: Die
gesamte Sexualmoral… …der römisch katholischen Kirche besteht nun einmal darin, dass man es auf keinenfall
tun sollte. Es sei denn – als einzig legitimirter Ausnahmefall – es dient dem Zwecke der Fortplfanzung.
Aber auch dann sollte es in streng kontrollierten Grenzen praktiziert werden und nur mit allergrößten
Widerwillen. Und den entscheidenen „Es sei denn…“ – Teil lassen Sie jedesmal weg. Reißen Sie sich doch
mal ein bisschen zusammen, Mann. @Frollein Rottenmaier Ja, aber wenn Brandenburgis Prophenzeiung wahr
wird, wird es für uns hier nicht mehr sicher sein. Üble Verführer und Jugendverderber wie uns wird
man dann jagen und öffentlich hinrichten… Meinen Sie Asien wäre weit genug weg. Ich glaube, ich gehe
noch ein bisschen weiter und lasse mich in Australien nieder.
@Peter-Pan: Eben nicht „genau das“! Ich weiß nicht, wo Ihr Problem liegt, Heger. Ist das hier… Die
Einheit von Ehe, Geschlechtsverkehr und menschlicher Fruchtbarkeit darf nicht in ihre Bestandteile aufgelöst
werden. …nicht genau das, was ich gesagt habe. Ich weiß aber, wo Ihr Problem liegt: in der Unfähigkeit,
logische Unterschiede zu erkennen. Ihre Ausssage: „Die gesamte Sexualmoral… der römisch katholischen
Kirche besteht nun einmal darin, dass man es auf keinenfall tun sollte.“ ist eben nicht genau das, was
Sie gesagt haben, sondern platter Unsinn. MfG Christoph Heger
@Marranenjäger Schön und gut. Das geht aber einem Punkt vorbei, dass die Menschen (wie überhaupt die
meisten Menschen in der Geschichte) in ihre jeweiligen Religionen hineingeboren wurden. Wer also das Pech
hatte, von seinen Eltern zum Christ getauft und erzogen zu werden (die in dieser Beziehung vermutlich
auch keine große Wahl hatten), der hatte keine Chance sich öffentlich vom Glauben loszusagen, ohne nicht
mit Represalien und Strafen unterschiedlichster Art, bis hin zu Folter und Tod, rechnen zu müssen. Was
für mich Unrecht ist.
@Jägerlein Dennoch besitzen sie eine unsterbliche Seele und sich dazu aufgerufen sich der Kirche anzuschließen
oder wenn sie diese nicht kennen, eine natürliche Religion zu praktizieren. Huch! Sie haben ja fast noch
menschliche Züge! Dann muss ich ja vielleicht wenn der Monarch kommt doch nicht aufs Schaffott, nur
weil ich ein anderes Gottesbild habe. Und ich habe schon fast befürchtet, ich müsste zu meiner eigenen
Sicherheit nach Asien auswandern…
@Marranenjäger Zu unterscheiden ist zwischen dem ungetauften Heiden und dem abgefallenen Christen. Im
letzteren Fall war es durchaus üblich, öffentlich vorgetragene Ketzerei und Apostasie zu bestrafen.
Der abgefallene Christ unterliegt dem kirchlichen Strafrecht. Und „Heiden“ hatten ja eh keinen Wert, hm?
Leider herrschte damals nicht gerade Religionsfreiheit wie wir uns das heute vorstellen. Die Menschen
wurden ins Christsein geboren. Wenn Sie dann im Alter vernünftig wurden, konnte ihnen das leicht zum
Verhängnis werden. Und ein solches Strafrecht gibt es heute glücklicherweise nicht mehr. Jedenfalls
nicht in diesem Sinne. Allenfalls ein Kirchen-Ausschluß ist als eine kirchliche Strafe noch denkbar.
Sonst ist die RKK in dieser Beziehung machtlos. Atheismus und Unglaube sind nicht das vorwiegende Problem,
besonders solange solche Meinungen nicht öffentlich propagiert werden. Viel schwerwiegender ist die Häresie,
die den Glauben zu pervertieren versucht. Gegen Häretiker musste sich die Kirche deshalb oft des weltlichen
Armes bedienen und wird dies zu gegebener Zeit auch wieder tun. Nein, werden Sie nicht. Es wird auch in
Zukunft erlaubt sein, Atheismus und Unglaube öffentlich kundzutun und auch gegen das, was Sie Häresie
nennen, wird die Kirche machtlos bleiben.
Das statement „Atheismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Zumindest, wenn sie öffentlich propagiert
wird“ sollte in der Kirche Gültigkeit haben !!!!!!!!! im Staat nicht.
@Brandenburgis Ja, Atheismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Zumindest, wenn sie öffentlich
propagiert wird. Die Vorstellung, daß ihr verrottetes liberales System sie noch lange schützen wird,
können Sie ruhig mitsamt den sonstigen Werten, die vertreten, abschrieben. Mein Gott, Brandenburgis…
oder sollte ich besser sagen, Ihr Gott? Ist das die Gesellschaft von der Sie träumen: In der Menschen
anderer Meinung gejagt und getötet – zumindest aber schwer bestraft werden, aufgrund dieser Meinung (denn
Atheismus ist eben doch eine Meinung)? In der es verboten ist, offen zuzugeben, dass man nicht an Gott,
jedenfalls sicher nicht an den christlichen Gott glaubt? Was für eine Schreckensvision. Ein Glück, dass
sie niemals wieder wahr werden wird. Die Welt wird eher ein noch liberalerer Ort werden.
Atheismus, Brandenburgis ist für den der nicht an Gott glauben kann die Wahrheit. Wollen sie dem der
nicht glauben kann untersagen sie zu äussern und einen Maulkorb verpassen. Da sind sie dann nicht besser
als die Gesinnungsterroristen die sie zu recht kritisieren.
Ja, Atheismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Zumindest, wenn sie öffentlich propagiert wird.
Die Vorstellung, daß ihr verrottetes liberales System sie noch lange schützen wird, können Sie ruhig
mitsamt den sonstigen Werten, die vertreten, abschrieben.
Brandenburgis Staatlich ist Bekenntniszwang ist keine Lösung und öffnet der Angst, und der Heuchelei
und dem angepassten Kriechertum Tür und Tor. In idealen Verhältnissen gibt es weder political corr noch
irgendwelche anderen Zwänge die absolut freies Sprechen und Denken behindern sei es auch noch so abwegig.
Ich vertraue dass sich die Wahrheit von selber durchsetzt. Druck hat die Wahrheit nicht nötig obwohl
natürlich damit gerechnet werden muss dass die laute dreiste Dummheit schwert übertönt werden kann.
Kirchlich soll natürlich Bekenntnis gefordert werden und jeder Mitarbeiter genau erforscht und geprüft
werden
@Brandenburgis Atheismus ist kein Verbrechen. Das Sie es für eines halten, noch dazu eines, das mit dem
Tode bestraft werden sollte, lässt keinen Zweifel daran, wessen Geistes Kind Sie sind. Und übrigens:
Es wird nie wieder so sein.
Zumindest wirst Du, lieber Gotthard, zugeben, daß eine derartige Meinungsäußerung in der Öffenlithckeit
kriminell, abscheulich und todeswürdig ist. Jesus hat sich übrigens ähnlich geäußert wie ich.
@Brandenburgis Wer sich affirmativ zur Gottlosigkeit bekennt ist eine Wanze! eine durch den christlichen
Glauben nicht gedeckte Privatmeinung – die abscheulich ist.
Mein lieber Florian etwas zu kurz gedacht. Im Abendland galt Atheismus zu Recht stets als todeswürdiges
Verbechern. Bald wird es wieder so sein – gottlob!!!
Ich finde Sympathie zum ehlichen Atheisten. Anders als die Weltethoschristen der Diesseitsverhaftung und
des Unglaubens an das Überirdische fährt er nicht in einer Religionsgemeinschft Trittbritt um diese
zu verweltlichen und zu profanisieren sondern er bekennt sich ehrlich dazu dass er nicht glauben kann
und zieht die Konsequenzen. Mit solch ehrlichen Leuten der offenen Karten kann man auch besser diskutieren
in der Regel als mit den Heuchlern.
Auch ich vertete die Ansicht, daß Tyrus ein „gottloses, verächtliches Aas“ ist, dessen Weltanschauung
ich nicht teile, weil er überhaupt keine hat. Für Deutschland wäre viel gewonnen, wenn er endgültig
verschweinden würde! Wer sich affirmativ zur Gottlosigkeit bekennt ist eine Wanze!
@Dr. Christoph Heger Peter-Pan produziert hier viel Unsinn. Doch der ist einer der größten: Die gesamte
Sexualmoral… der römisch katholischen Kirche besteht nun einmal darin, dass man es auf keinenfall tun
sollte. Völliger Unfug. Die Sittlichkeit in geschlechtlichen Dingen, wie sie von der katholischen Kirche
nicht erfunden, aber dankenswerterweise eisern hochgehalten wird, ist: Die Einheit von Ehe, Geschlechtsverkehr
und menschlicher Fruchtbarkeit darf nicht in ihre Bestandteile aufgelöst werden. Klar und einfach. Es
ist wie vieles – um nicht zu sagen alles – im Evangelium eine Frage der Interpersonaltheorie. MfG Christoph
Heger Ich weiß nicht, wo Ihr Problem liegt, Heger. Ist das hier… Die Einheit von Ehe, Geschlechtsverkehr
und menschlicher Fruchtbarkeit darf nicht in ihre Bestandteile aufgelöst werden. …nicht genau das,
was ich gesagt habe. Dass Sex im Sinne der katholischen Sexualmoral nur der Fortpflanzung (bzw. entsprechenden
Versuchen) dienen darf? Zu Recht haben Sie mich sogar noch einmal eingegrenzt, mit dem Hinweis, dass auch
dieser Sex selbstverstänlich nur einer Ehe stattfinden darf. Aber natürlich hat eine solche Einheit
nie wirklich bestanden. Und (fast) niemand nimmt solche Ansichten heute noch ernst. Diese Sexualmoral
hat verloren.
In der Tat, da hat jemand nicht gaaaaanz genau hingeschaut www.katholisch.de/22436.html. Soviel zum Thema
der Sockenhöfer und Schwaderlappen. Hoffentlich hab ich mir nun nich vertippt, passiert ja schneller
als einem lieb sein kann.
@matt Ich bin zutiefst erschreckt über deine zutiefst menschverachtende und hasserfüllte religiöse
Ideologie. Du bist gleichzeitig Fundamentalist und Extremist, willst archaische Werte über die freie
demokratische Grundordnung stellen. Du bezeichnest mich als gottloses, verächtliches Aas, weil ich deine
Weltanschauung nicht teile. Wozu es führt wenn man andere Menschen aufgrund ihrer Meinung oder ihres
Glaubens so beschimpft und diskreditiert, sollte jemand, der in Deutschland und Umgebung aufgewachsen
ist, eigentlich wissen.
Zum Thema Schockenhoff … … er ist NICHT Generalvikar von Köln sondern weiterhin Moralprofessor in
Freiburg im Breisgau … nur wieder mal so ein punkt zur „Seriosität“ diese Mediums …
Liebe Rottenmeierin, … Sie können die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft in nicht als Indikator
für „Innenleben“ oder Charakter einsetzen. Das ist schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt. … Sündenstolz ,
wie ihn hier die versammelten sexuell Abartigen immer wieder zeigen, aber als Indikator für Charakterlosigkeit
und Gottferne.
@Matt: Der war gut! und einer leeren, gottlosen Kreatur zutun haben die es nicht wert ist Ach wissen
Sie, Matt, ich könnte hier aus dem Stehgreif ca. 20 Nicknamen nennen, die sich als „katholisch“ bezeichnen,
aber deren verödetes Innenleben eine solche Leere demonstriert, dass das Echo der Trostlosigkeit bis
nach Timbuktu klingt. Es gibt hier Leute, die sind so leer, dass sie in ihrem Inneren ne ganze Elefantenherde
beheimaten könnten. Ob es „Seminaristen“ sind, die sich über Fotomaterial von am Strang hängenden Homos
im nahen Osten aufgeilen, ob es andere Liebhaber diverser Gewalttaten sind… oder was für ein Dreck
hier einem auch immer als „katholisch“ verkauft wird. Aber lassen wir das! Sie können die Zugehörigkeit
zu einer Religionsgemeinschaft in nicht als Indikator für „Innenleben“ oder Charakter einsetzen. Das
ist schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt.
na wenn … … +.net in allem was es „berichtet“ ähnlich gut informiert ist wie hier bezüglich der
person des kölner generalvikars, dann wissen wir ja was von den anderen „informationen“ zu halten ist
;) noch dazu wo die namen eberhard schockenhoff und dominik schwaderlapp ja noch nicht einmal wirklich
leicht zum verwechseln wären – und die beiden personen noch dazu einmal sicher überhaupt nicht zum verwechseln
sind ;)
ich kann ihn eh nicht daran hindern zu posten… aber ich kann andere darauf hinweisen, dass sie es hier
mit einem Widersacherteufel und einer leeren, gottlosen Kreatur zutun haben die es nicht wert ist, dass
man ihr das geringste Maß an Aufmerksamkeit gibt, weil alleine das schon ein Zugeständnis an den verlogenen
Satan ist, der in ihm wirkt. Es ist mir bewußt, dass uns der Teufel das Gefühl geben will, dass wir
genau diese Auffassung in Bezug auf ihn nicht vertreten dürfen, dass er ein verlogenens und verächtliches
Aas ist. Weil dann sind wir nicht diskussionswürdig. Aber das ist ja wunderbar, weil eine Diskussion
mit solchen niederträchtigen Subjektern ja gerade von uns vermieden werden sollte.
Lieber Matt2, ich habe diese Argumentationsschienen schon bis zum Erbrechen gehört… … ich auch. Aber
welchen Sinn soll dieses Forum haben, wenn nicht den, den Einen oder Andern zum Nachdenken zu bringen?
Und das kann man üblicherweise nur durch Reden.
HvO: ich habe diese Argumentationsschienen schon bis zum Erbrechen gehört… es ist immer dieselbe Ignoranz
und dasselbe freche, ungehörige Auftreten gegen die göttliche Autorität. Ist doch ok: wenn er Gott
nicht will, dann will ihn Gott auch nicht und er wird ja sehen, was ihm das einbringt, und wer hier für
wen entbehrlich ist. Soll er seinen Willen haben, aber soll er hier nicht mit seiner peinlichen, selbstzerstörerischen
Widersacherei hausieren gehen, als ob wir ihm dafür noch einen Orden ausstellen müssten.
@matt Wenn dein Glaube so fest ist, wovor hast du Angst, wenn ein Häretiker dir seine Meinung sagt? Er
wird ja ohnehin in der Hölle schmoren in deinen Augen. Der Häretiker versucht dich mit seinen Argumenten
vom Glauben abzubringen (Sie würden sagen, die Seele in die ewige Verdammnis stürzen). Nun kannst du
mich entweder ignorieren, mit mir diskutieren oder mich beschimpfen und verjagen. Du hast dich für Letzteres
entschieden, ich ziehe den Diskurs vor. Meine Absicht ist nicht in erster Linie, Leute zu bekehren, sondern
zu verstehen, warum Leute glauben, was sie glauben und welche Argumente für den Glauben sie mir entgegenzusetzen
haben. Du hast dich dabei bisher nicht als sonderlich produktiver Gesprächspartner präsentiert.
Lieber Matt2, warum so unwirsch? Er könnte hier der erste Linke/Atheist sein, der etwas Niveau mitbringt.
Peter-Pan und die anderen von dieser Partei sind ja sowas von schlicht und primitiv. Also nicht gleich
vertreiben, erst mal angucken!
@Tyrus: geh schleich dich wieder in dein Wirtschafts-/Wiss.forum… wir haben es jetzt alle begriffen,
dass du ein gottloses Subjekt bist. Hier wirst du keinen Menschen für deine unselige Widersacherei gewinnen.
@diaconus ich bilde mir nichts darauf ein, angehender Historiker zu sein. In einem Wirtschaftsforum aber
wird die Meinung eines BWL-Studenten auch eher ernstgenommen, wieso sollte er also nicht dazu stehen?
Da orthodoxe Religion und Religionsgeschichte für mich untrennbar zusammenhängen, sehe ich mein historisches
Fachwissen als Kompetenz an, die für die Diskussionen hier relevant sein kann. Welcher Mensch sortiert
Argumente und Meinungen nicht danach, was ihm glaubwürdig erscheint und was nicht? Ein Historiker jedendenfalls
muss dies tun. Natürlich gibt es unterschiedliche Lehrmeinungen. Dass Sie Einstein („„Das Wort Gottes
ist für mich nicht mehr, als der Ausdruck und das Produkt menschlicher Schwächen. Die Bibel ist eine
Sammlung ehrbarer, aber dennoch primitiver Legenden, welche doch ganz schön kindisch sind“) für sich
vereinahmen wollen, zeugt von ihrer unkritischen und unwissenschaftlichen Arbeitsweise. Einstein schrieb
übrigens ebenfalls: „Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet,
sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte,
so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen
kann.“ So wird er übrigens im Buch „Der Gotteswahn“ von Richard Dawkins zitiert und letzterer unterstreicht,
dass er mit solch einer Gottesvorstellung nicht die geringsten Probleme hat. Ich im übrigen auch nicht.
Vorsicht mit der Vereinnahmung von Einstein für einen Schöpfergott. Einstein war lupenreiner Pantheist,
der auch alle Offenbarungsreligionen für faulen Zauber hielt.
Neuer Generalvikar Da auf den Tippfehlerhinweis keiner reagiert, scheint es doch so sein, daß Kardinal
Meisner seinen Generalvikar Prälat Schwaderlapp durch Professor Schockenhoff ersetzt hat.
Tyrus, Ihre Thesen bleiben Ihnen unbenommen, doch Ihre wiederholten Hinweise in den Postings, dass Sie
angehender Historiker sind, deutet auf einen massiven pathologischen Komplex hin. Sie lesen in den Artikeln
und in den Lesermeinungen nur das, was Ihnen passt und alles andere negieren Sie. Sie denken eigentlich
zu einseitig oder verstehen Sie es nicht anders? Sie müssten eigentlich wissen, dass auch Geschichte
immer von mehrere Seiten zu betrachten ist. Es gab einen Spruch an der Uni, vielleicht gibt es ihn auch
noch heute: „10 Professoren – 11 Lehrmeinungen!“ Einstein selbst sagt in seinem Aufsatz: „Wissenschaft
und Religion! … Meine Religion besteht aus meiner demütigen Bewunderung der unbegrnzten geistigen Macht,
die sich selbst in den kleinsten Dingen zeigt, die wir mit unserem gebrechlichen schwachen Verstand erfassen
können. Diese tiefe emotionale Überzeugung von der Anwesenheit einer geistigen Intelligenz, die sich
im unbegreiflichen Universum eröffnet, bildet meine Vorstellung von Gott“. Damit hat „der“ (Natur-)Wissenschaftler
des 20. Jhdt. eigentlich alles über die Existenz Gottes gesagt. Nur Thesen, so der Brockhaus, sind Behauptungen
ohne Beweise. Über die Schöpfung bzw. die Ordnung der Natur, siehe oben Einstein,kann aus dem argumento
e contrario (Umkehrschluss) sehr wohl Gott erkannt, ja bewiesen werden. Aber dazu braucht man ein Herz,
das offene Augen hat. Preist den Hern, all ihr Werke des Herrn, lobt und rühmt ihn in Ewigkeit (Dan 3,57
ff)
#15 methusalix † 16:47:08 | Sonntag, 15. Juni 2008
@D. Stöhr Die maßlose (Gut-)„Menschlichkeit“ in den „aufklärten Schriften“ lassen andere Menschen immer
wieder auflachen Da brat mir einer einen Storch! Es wird Sexualität doch von der katholischen Klerisei
(die sich ja erwiesener Massen für eine Erste Adresse in allen Fragen der Sexualität hält; ROFL!) immer
als eine sehr, sehr ernste Angelegenheit dargestellt. Die Erklärung für Diskrepanz Herr Stöhr? Der
katholische Klerus hat in Wahrheit nicht den allerblassesten Schimmer, was Sexualität für Menschen wirklich
bedeutet und bewirkt. Da schwadronieren die Blinden von der Farbe und alle Kirchenhörigen plappern es
willig nach. Eine gute Darstellung, wie absolut armselig die Haltung der katholischen Pfaffen zur Sexualität
der Menschen ist, finden Sie in Drewermanns: KLERIKER, PSYCHOGRAMM EINES IDEALS. Der Mann zeigt die Einstellung
zur Sexualität von beiden Seiten her auf, von der kirchlichen Seite her und von der menschlichen Seite.
Joa… „…die maßlose Unmenschlichkeit in den biblischen Geboten lassen aufgeklärte Menschen immer
wieder aufschrecken.“ Die maßlose (Gut-)„Menschlichkeit“ in den „aufklärten Schriften“ lassen andere
Menschen immer wieder auflachen
These Ich habe hier den Eindruck, dass einige User hier ziemlich frustriert sind, weil sie in ihrer Jugend
keine willigen Sexualpartner abbekommen haben und aus Frustration anderen dieses Glück ebenfalls versagen
wollen.
Peter-Pan produziert hier viel Unsinn. Doch der ist einer der größten: Die gesamte Sexualmoral… der
römisch katholischen Kirche besteht nun einmal darin, dass man es auf keinenfall tun sollte. Völliger
Unfug. Die Sittlichkeit in geschlechtlichen Dingen, wie sie von der katholischen Kirche nicht erfunden,
aber dankenswerterweise eisern hochgehalten wird, ist: Die Einheit von Ehe, Geschlechtsverkehr und menschlicher
Fruchtbarkeit darf nicht in ihre Bestandteile aufgelöst werden. Klar und einfach. Es ist wie vieles –
um nicht zu sagen alles – im Evangelium eine Frage der Interpersonaltheorie. MfG Christoph Heger
Die Bibel über Sexualtität Der Unsinn und die maßlose Unmenschlichkeit in den biblischen Geboten lassen
aufgeklärte Menschen immer wieder aufschrecken. Der Tod soll denjenigen ereilen, der bei einer Frau liegt,
die ihre Tage hat. Auch er soll aus dem (3. Mose 20,18) „Volk ausgerottet werden.“ Verstehe einer die
biblische Lust auf Blutopfer und gleichzeitig die Angst vor dem Blut der Frau! So spärlich die biblischen
Aussagen zur Sexualität sind, eines hat Jesus garantiert nicht gesagt: Er verlangte nie sexuelle Enthaltsamkeit,
auch nicht vor der Ehe. Dasselbe gilt für weltliche Entsagung. Jesus hauste selber nicht in der Wüste
und verpasste ungern eine Feier. Angeblich aß und trank er gerne und verstand sich auch mit Frauen gut.
Er war Gast wie Gastgeber und gern gesehener (Mt 11,19) „Fresser und Weinsäufer“. Jesus ist die einzige
mehr oder weniger frauenfreundliche Person unter allen Bibelakteuren. Dass sich die Bibel und vor allem
das Neue Testament zu einem der elementarsten Themen des menschlichen Seins, zur Sexualität, nicht umfassend
und sinnvoll beschäftigt, ist ein schändliches Armutszeugnis. Allein dieser Umstand entzieht dem Buch
den Anspruch, ein verbindliches Regelwerk zum Leben der Menschen zu sein.
Die gesamte Sexualmoral… … der römisch katholischen Kirche besteht nun einmal darin, dass man es
auf keinenfall tun sollte. Es sei denn – als einzig legitimirter Ausnahmefall – es dient dem Zwecke der
Fortplfanzung. Aber auch dann sollte es in streng kontrollierten Grenzen praktiziert werden und nur mit
allergrößten Widerwillen.
diaconus, danke für ihre klaren worte. wir alle haben die verpflichtung solche worte intensiv zu verbreiten!
ein kleiines aufklärungswerk über liebe und sexualität hat die kirche immer noch herausgegeben und
etwas vernünftiges findet sich auuch anderenorts in ganz deutschland nicht. wer hat interesse so ein
kleines werk zu erarbeiten!?
Der Alumnenschänderorden LC mit seinem bestraften Gründer will wirklich mit staatlicher Genehmigung
ein Knabengymnasium eröffnen? Darf man pädophil und ephebophil veranlagten „Priestern“ eine solche Aufgabe
anvertrauen, ist es nicht ein Spiel mit dem Feuer?
Die Katholische Kirche war und ist nie leibfeindlich gewesen, sondern hat nach der Hl. Schrift (AT und
NT) immer nur gegen das ungeordnete Sexualleben der Menschen gekämpft. Gott hat dem Menschen den Sexualtrieb
geschenkt, ihm aber gleichzeitig in den Geboten und somit in der Hl. Schrift die Regeln dazu gegeben.
Da der Mensch schwach und dadurch ein Sünder ist, muss er immer an sich arbeiten, dass er nach den Weisungen
der H. Schrift lebt. Die Umkehr zum Herrn ist der Weg, der beschritten werden muss, und wenn notwendig
ist die tägliche Umkehr erforderlich. Die Umkehr ist jedoch nur möglich, wenn ich im Glauben lebe. Wenn
ich immer einen Weg gehe, der für mich bequem und ohne Verantwortung und Rücksicht gegen die Gemeinschaft
ist oder wenn ich ein Leben führen will, das zügellos ist, dann ist Umkehr nicht möglich. Wer der Kirche
also Leibfeindlichkeit vorwirft, hat entweder die Gott und seine Lehre nicht begriffen oder will ein lockeres,
ungeordnetes Leben führen. Auch ich war einmal so, bis mir die Bekehrung geschenkt wurde. Im Sakrament
der Versöhnung kann jeder wieder zu Gott zurückkehren. Die Kirche muss also auf diese Fehlentwicklungen
aufmerksam machen. Dieter Bonhoeffer, ev. Theologe, haat es so formuliert: „Nicht kann grausamer sein
als jene Milde, die den anderen seiner Sünde überlässt, und nichts kann barmherziger sein, als die
harte Zurechtweisung, die den Bruder vom Weg der Sünde zurückruft!“ Wobei der Ausdruck Bruder natürlich
auch für Schwester steht. Preist den Herrn!
Schockenhoff oder Schwaderlapp Ist in der an letzter Stelle stehenden Kreuzmeldung der Kölner Generalvikar
Dr. Dominik Schwaderlapp oder aber der Freiburger Moraltheologe Prof. Eberhard Schockenhoff gemeint?
würden doch die worte schockendorfs… …dass man ehrlich seine meinung über wege in den abgrund zu
sagen verpflichtet ist, gehör in der ganzen kirche finden. daran wird sich niemals etwas ändern: alleine
auf uns gestellt oder im vertrauen auf anddere menschen sind wir die allerarmseligsten und sündigsten
kreaturen, weil wir auf falsches tun hoffen und nur noch in lust- und gierseuchen ausbrechen. jeder kann
an sich selbst sehr schnell die große pleite feststellen! nur gott alleine bewahrt uns vor dem abgrund,
nur in anbindung an ihn vermögen wir uns zum reiich seiner unfassbaren liebe hin zu wandeln!? wer ist
bestürzt über sich selbst und sagt: was habe ich getan!? ich mag menschen nicht, die das schlechte parfümeirenb
und das gute ins lächerliche ziehen. jesus bleibt sieger!