In einem deutschen Priesterseminar wird mit künstlichen Mitteln versucht, zu verhindern, daß die Seminaristen auf falsche Gedanken kommen.
Die Webseite „priesterseminar.info“ übt schwere Kritik am Priesterseminar in Zaitzkofen.
(kreuz.net) Die Webseite ‘Priesterseminar.info’ hat ein Weißbuch über die Ausbildung im Priesterseminar
der Piusbruderschaft in Zaitzkofen bei Regensburg veröffentlicht.
Darin wird auch die Rekreationspraxis
in dem altgläubigen Priesterseminar kritisiert:
„Der Tagesablauf im Seminar würde dringend eine echte
und individuell nutzbare Erholungspause nach dem Mittagessen erfordern. Diese wird den Seminaristen aber
nicht gewährt“ – ‘Priesterseminar.info’:
Statt dessen müssen die Seminaristen eine Dreiviertelstunde
gemeinsam, auf keinen Fall allein, im Freien verbringen – bei Kälte im Winter und bei Hitze im Sommer,
sonntags und mittwochs sogar zwei Stunden.
Es gebe keine Möglichkeit, sich in dieser Zeit zu einem kurzen
Mittagsschlaf hinzulegen.
Während der Rekreation dürften sich die Seminaristen nicht einmal auf die
im Park stehenden Bänke setzen.
Es ist ferner nicht gestattet, in dieser Zeit Gerätetraining im Sportraum
zu machen: „Wer solches braucht, muß das in seiner Freizeit tun.“
Wer aus gesundheitlichen Gründen
joggen gehen muß, sei an den meisten Tagen gezwungen, mit vollem Magen direkt vom Mittagessen in die
Laufschuhe zu steigen, weil eine Verlegung des Laufens auf den Nachmittag nicht erlaubt ist.
Die Priester
nehmen selber an den gemeinsamen Pausen weitgehend nicht teil und bezeichneten diese teilweise sogar offen
als für sie „kontraproduktiv“.
Zu den sieben Wochenstunden, welche die Seminaristen mittags gemeinsam
im Freien verbringen müssen, kommen weitere vier Stunden während der Abendrekreationen. In dieser Zeit
dürfen die Seminaristen ebenfalls nicht in ihren Zimmer sein, weil diese Zeit für die Gemeinschaft vorgesehen
ist.
Diese Zeiten werden durch die teilweise Nutzung für gemeinschaftliche Dienste wie zum Beispiel
Spülen – nach Angaben von ‘Priesterseminar.info’ – „etwas relativiert“.
Erschöpfungszustände
Manche
Seminaristen kämpfen nach der Mittagspause mit dem Schlaf und sind nicht in der Lage zu studieren.
Andere
berichten von einer permanenten Erschöpftheit und Müdigkeit im Seminar, während sie diesen Zustand
zum Beispiel zu Hause nie empfinden.
Ein Priester erklärte, daß viele Diakone am Ende ihrer Seminarzeit
völlig am Ende seien.
Im letzten Jahr erlitt ein Seminarist im dritten Jahrgang nach Angaben von ‘Priesterseminar.info’
einen körperlichen Zusammenbruch.
Dieser sei so ernsthaft gewesen, daß er für ein ganzes Jahr das
Seminar verlassen mußte, um wieder zu Kräften zu kommen.
Nächstes Mal: Wie unmündige Kinder
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Werter zwobbel, 1) mir war/ist nur bekannt, daß der Herdeverlag ca. 1973 (?) eine deutsche Studienausgabe
zum Missale Romanum herausgebracht hat. 2) von einer zwei- (welche beiden?) -sprachigen Ausgabe des Missale
1962 mit den Rubriken von 1965 weiß ich nichts. 3) ich bin mir sicher, daß ich vor 1975 keiner „deutschen“
Messe beigewohnt habe (ungeachtet zweier Besuche in Kiedrich, wo seit dem Tridentinum die deutsche Messe
gefeiert wird). 4) weder in der Heimatgemeinde meiner Kindheit noch im Studium, noch in meiner späteren,
noch meiner jetzigen Heimatgemeinde hat es vor 1975 einen Alter mit umschreitbarer Mensa gegeben. 5) es
wurde mir so etwas wie Erinnerungsvermögen eingestiftet; kennen Sie sich darin, also in meinem, besser
aus als ich?
Was ich NICHT sagte 1. Ich habe nicht geschrieben, es habe „neues Meßbuch“ gegeben, wie es dann dasjenige
von 1969/70 war. Das Sie das zweisprachige Missale von 1965 nicht kennen ist natürlich peinlich. Allerdings
sind auch nur noch wenige Exemplare erhältlich. Es hatte drei Bände. 2. Ich habe nicht geschrieben,
die Gegnerschaft von Ex. L. gegen die Messe des Bugninischen Liturgiesowjets sei auf Mißbräuche derselben
zurückzuführen. Mein Link sollte verdeutlichen, daß der NOM kein vom VAT.II. gewollter Ritus ist. 3.
Ich habe leider auch vergessen auf die „Kurze kritische Untersuchung des N.O.M.“ der Kardinäle Bacci
und Ottaviani hinzuweisen. (Falls jemand den Text im Netz verknüpfen könnte wäre es nett, ich habe
den auf deutsche jedenfall nicht gefunden.) Diese kennen Sie dann wohl auch nicht. Sonst wüßten Sie,
daß die Kritik an der modernen Form der Meßfeier a)inhaltlich: liturgisch und dogmatisch war b) vor
jedem Mißbrauch, ja sogar vor dem Gebrauch einsetzte. und c) Ex.L. keine einzelner Spinner war. „außerdem
wurde die Hl. Messe zwischen 1965 und 1975 in lateinischer Sprache gefeiert; … Zwischen 1965 und 1975
hatte kaum eine Kirche einen freistehenden Zelebrationsaltar, so daß nach wie vor am Hochaltar zelebriert
wurde.“ Glauben Sie diesen Unsinn wirklich? Wenn Sie sowas schreiben, machen Sie sich unglaubwürdig,
weil jeder weiß, daß der Ungehorsam in der Liturgie schon 1965 einsetzte (in Einzelfällen auch noch
früher). Landessprache und Mahltische erst ab 1975?
Werter Zwobbel, daß es 1965 ein „neues Meßbuch“ gegeben habe, ist mir neu; ich dachte mit „Ritus servandus
in celebratione Missae“ seien nur die Rubriken des damals geltenden Missale von 1962 geändert worden.
Mit der CA Missale Romanum wurde zum 1. Adventssonntag 1969 die Edito typica des römischen Meßbuchs
in Kraft gesetzt. Ungeachtet Ihrer verdienszvollen Zusammenstellung von Sacrosanctum concilium und (wohl
gegenwärtiger) Praxis dürfte wohl zwischen dem 30.11.1969 und der Gründung der fraternitas im Jahre
1970 kaum Mißbehagen an der (neuen) Messe entstanden sein, da sämtliche Ihrer praxisbezogenen Gravamina
bestenfalls auf die mit der Editio typica altera (1975) erfolgte muttersprachliche Übersetzung zurückzuführen
sind. Wer also behauptet, Mgr. Lefebvre sei durch liturgische Mißbräuche zur Gründung seiner impia
unio gedrängt worden, betreibt in höchstem Maße Geschichtklitterung, denn die veränderten Rubriken
des Jahres 1965 wurden in die Editio typica des Missale von 1970 übernommen; außerdem wurde die Hl.
Messe zwischen 1965 und 1975 in lateinischer Sprache gefeiert; zumal die „Studienausgabe“ einer dt. Übersetzung
vom Herderverlag erst 1973 (?) veröffentlicht worden ist. Zwischen 1965 und 1975 hatte kaum eine Kirche
einen freistehenden Zelebrationsaltar, so daß nach wie vor am Hochaltar zelebriert wurde. Der einzig
wirklich sinnenfällige Unterschied zur „alten Messe“ war, daß das Meßbuch nicht mehr „umgetragen“ und
die Prex eucharistica laut rezitiert wurde.
Nun hat sich cla_col in eine unangenehme Lage manövriert Ich beziehe mich auf den Beitrag Anstrengende
Rekreation clarissa colonia: Selbst Alfredo Ottaviani, Sonntag, 15. Juni 2008 23:28 Cla Col hat selbst
erkannt, daß Ex. L. zwar die Liturgiekonstitution unterschrieben hat, dann aber gegen das Meßbuch Pauls
VI. bzw. des Bugninischen Liturgiesowjets opponiert hat und das da irgendwie ein Widerspruch ist. Hier
die Auflösung: Es wurde zwar schon oft erwähnt, ich werde aber nicht müde es zu widerholen: Das Meßbuch
von 1969/70 ist eben NICHT die Umsetzung der Liturgiekonstitution des Vat.II. !!! Dieses Meßbuch entspricht
NICHT dem, was die Konzilsväter wollten!!! Die NOM-Ideologen können sich NICHT auf das Konzil berufen!!!
Hier lesen! www.kreuz.net/bookentry.528.html Es ist auch irgendwie tragisch, daß so getan wird als ob
es das Missale von 1965 nicht gegeben hätte.
Der priesterliche Mittagsschlaf wird ja bekanntlich als „Stunde der Laien“ betitelt. Um ja den Verdacht
auszuräumen, Laien hätten in der Kirche was zu melden, sollte man ihn abschaffen. Die allgegenwärtige
Realpräsenz des Priester ist gefragt.
#44 engelhardt † 10:20:36 | Dienstag, 17. Juni 2008
Lachhaft Es gebe keine Möglichkeit, sich in dieser Zeit zu einem kurzen Mittagsschlaf hinzulegen. Ach
wie furchtbar. Diese Leute sollten mal einen anstaendigen Beruf erlernen. Ich kann nach meiner Mittagspause
auch keinen Mittagsschlaf halten, Sport treiben oder mich sonstwie vergnuegen. Sind alle Seminaristen
derartige Memmen, dass sie ein Schlaefchen nach dem Essen noetig haben?
Die Nota Praevia wurde nie unterschlagen. Höchstens die Konzilskirche unterschlägt sie selbst, indem
sie aus der Nota praevia eine Nota postvia gemacht hat. Das bloße Vorhandensein dieser Nota ist in der
Geschichte der Konzilien einmalig. Ehrlich gesagt, wie bringt man beide Dokumente unter einen Hut? Sie
widersprechen sich gegenseitig. Der „Papst“ Paul VI. gibt also in einem Dokument zu, daß eine dogmatische
Konstitution eines Konzils derartig minderwertig ist, daß er ihr dieses Dokument beifügen mußte. Im
CIC1983 kann ich die Auswirkungen dieser Nota nur schwer erkennen. Es ist ein ähnlich Kuriosum wie die
Änderungen am §7 der Instructio zum NOM
Liebe Colonissa, brilliant, brilliant! :)3 :)3 :(3 :(3 – bloß neigten Sektierer aller Zeiten dazu, vor
inneren Widersprüchen die Augen zu verschließen und sich weiter in den Strudel ihrer Denkweise zu verstricken.
Bleibt zu hoffen, dass hier einige, die den Herrn Missionserzbischof L. zum Kirchenvater und Heiligen
stilisieren, EHRLICH Stellung nehmen. SignSal
Selbst Alfredo Ottaviani, einer der wirklich namhaften „Skeptiker“ hat sich schließlich überzeugen lassen,
doch in der kirchlichen Obödienz zu verbleiben und das Votum der nahezu 2.500 Konzilsväter (u. -mütter)
zu akzeptieren. Nur der Herr Missionserzbischof e regionibus infidelium verweigerte den Gehorsam; nicht,
wie man (angesichts der Diskussion hier und der Propaganda der fraternitas schismatica glauben müßte)
wegen der „gottlosen Liturgie“, nein, das Liturgiedekret haben S. Ex. brav unterschrieben; vielmehr ging
es ihm um die Kirchenkonstitution und die Dekrete über die Mission und die Religionsfreiheit. Die wollte
er nicht unterschreiben; soweit, so gut; aber deswegen hat, soweit mit bekannt, sogar Lefebrve nie behauptet,
das Konzil wäre satanischen Ursprungs. Und wenn wir schon beim großen Verwirrer sind: Die Konzilskonstitutionen
und -dekrete zu kritisieren ist ja das Eine. Dabei aber (vorsätzlich?) die nota praevia interpretativa
des Pontifex’ zu unterschlagen, grenzt schon an Vorsatz zur Unredlichkeit.
HBR-- ich bin natürlich großteils Ihrer Meinung. man darf auch nicht vergessen dass Lefebvre subjektiv
sicher glaubte seine Pflicht zu tun. Solang sie sich nicht als das alleinige Heil sehen, sich zu Rom bekennen,und
sich vorbildlich liturgisch und sakramental verhalten was man ja durchaus neidvoll anerkennen muss kann
man ja mit denen leben.Bzgl Schisma ist die Piusfrage kirchenrechtlich sehr kompliziert und es gibt kurial
keine einheitliche Meinung darüber. Das mit dem Sch Ich bin manchmal auch traurig dass ich deren Messen
nicht besuchen darf aber is nunmal so.
@Florian Geyer Dann muss man sich fragen, ob a) Lefebvre kein Gottvertrauen hatte b) in wie weit er von
einen irrenden Gewissen gelenkt wurde c) ob nicht der Satan das Handeln Lefebvres gelenkt hat d) wo die
Demut des „Erz“bischofs geblieben war e) wie er den Ungehorsam wider den Nachfolger Petri vor seinem Gewissen
verantworten konnte
Na, werter Alois, sind Sie schon wieder aus dem Dampf über Ihrem Omphalos aufgetaucht? Was gab es denn
heute zu sehen für die Pythia aus Nord Dakota? Neuigkeiten über die sanior pars und das aus iher Definition
resultierende Problem? Referieren Sie uns doch mal bitte Ihre Visionen (Sichten und Einsichten).
Seltsam… eines muss ich mich hier schon fragen: Warum erkennen die Lefebvre-Sektierer alle Konzilien
an, bis auf eines? Was war am zweiten vatikanischem Konzil so verkehrt, dass die Lefebvre – Sekte trotz
des Dogmas von Florenz die Kirche einfach verläßt und sich so dem Gericht aussetzt…
Lieber Unteroktav, Ach komm, HvO, Sie können doch viel besser kontern. Das war jetzt schwach! … erstens
sind wir nicht per du und zweitens hatte ich eine bessere Replik schon getippt, sie dann aber aus Rücksicht
auf Sie geändert, das ist also der Lohn.
@Beide Vorschreiber @Alois Bischof Schön, dass Sie den Begriff des Fanatismus ins Spiel bringen. Damit
kennen Sie sich ja bestens aus eigener Erfahrung aus. @HvO Ach komm, HvO, Sie können doch viel besser
kontern. Das war jetzt schwach!
Die Römisch-Katholische Kirche hat Recht und auch die Dogmen aller Zeiten sind díe Wahrheit. Es sieht
hier aus, als seien die fanatischten Anhänger der praktisch total dezimierten Konzilskirche auch Götzendiener
der Demokratie. Unser Herr und Gott wurde im Jahre 33 n. Chr. auch von der lautstarken Mehrheit des jüdischen
Volkes auf dem Tempelplatz in Jerusalem zum Tode verurteilt. Nur ein Paar „frömmelnde Weiber“ und sonstige
„Sektierer“ blieben dem Sohn Gottes verbunden und treu. Wenn man der Mehrheit hinterherläuft, sollte
man sowieso nicht Christlich sein, denn die Mehrheit der Weltbevölkerung ist seit 1930 nicht Christlich
sondern Nichtchristlich. Mehrheitsrhetorik ist wirklich total dumm.
Ein besonderes Kennzeichen der Sekte… sie hat immer Recht, während die 1,4 Mrd. Anhänger der einen
katholischen Kirche völlig falsch liegen Damit verhalten sich die Anhänger der Lefebvre-Sekte genau
so wie jede typische Sekte…Katholisch sind sie auf jeden Fall nicht.
Bischöfliche Penetranz „Wenn eine Entität sich von der wahren Römisch-Katholischen Kirche abgespalten
hat, so ist es die praktische Institution der sog. Konzilskirche, der Sie anhängen.“ Jahaaaa, wir wissen
es mittlerweile!!!!! Die Piustruppe vertritt den wahren katholischen Glauben (dumm nur, dass das noch
keiner der 1,1 Milliarden Mitglieder der römisch-unkatholischen Kirche so richtig erkannt und reumütig
und demütig in den Mutterschoß der wahren Kirche zurückgekehrt ist) und alle anderen irren. Schon klar.
Meine Güte, ist das heilbar?
@HBR… Wenn eine Entität sich von der wahren Römisch-Katholischen Kirche abgespalten hat, so ist es
die praktische Institution der sog. Konzilskirche, der Sie anhängen. Die Priesterbruderschaft St. Pius
X. ist eine römisch-katholische pia unio, die mittlerweile Notstandsmächte hat und viele zur Errettung
ihres persönlichen Glaubens brachte. Zum Thema: Priester müssen Soldaten sein. Wie diese königlichen
ungarischen Soldaten der Infantrie ‘Maria Theresia’ die am 15. August 1941 in der Westukraine die Hl.
Messe mitfeierten. (Video.) www.youtube.com/watch?v=0t-llS6uWr4 Die haben auch kein Mittagsnickerchen
gemacht und haben auch keinen Fernseher auf dem ‘Zimmer’ gehabt und auch nur 7 Stunden schlafen können.
Zudem frage ich mir, wieso 8 Stunden zum Schlafen (22.00 bis 6.00 Uhr) zu wenig sein könnten für gesunde
Männer! Die Milites Christi sollten doch keine Weicheier oder Schönheitsbräutchen werden!
@MariaG…eine Sekte… ist eine religiöse Gruppierung, die sich von einer Mutterreligion abgespalten
hat. Nichts anderes hat die Lefebvre-Sekte gemacht. Sie hat sich von der einen universellen und katholischen
Kirche abgespaltet. Dazu kommt dann noch das sektenhafte Verhalten (sie sehen sich als die einzig wahren).
Somit kann man durchaus von einer Sekte reden
Plappertante Trudi hat diese ‘Webseite’ erstellt? Es gebe keine Möglichkeit, sich in dieser Zeit zu einem
kurzen Mittagsschlaf hinzulegen. Soweit ich weiß sind die Seminaristen alle unter dem 60. Lebensjahr.
Wenn die Plapperfamilie ‘Grohe’ ein Altersheim gründen möchte, sollte sie dies doch bitte tun, aber
beschädige sie doch bitte nicht den guten Ruf des wahrhaft römisch-katholischen Priesterseminars Herz-Jesu
Zaitzkofen. Es freut sich über diese Kritik der Zersplitterung nur die Gruppe der Feinde der Hl. Kirche:
der Teufel, die Teufel, die Modernisten.
#24 MariaGoretti 21:02:52 | Sonntag, 15. Juni 2008
Anstrengende Rekreation Ich möchte gerne von HBR wissen, wie er dazu kommt, die Priesterbruderschaft
St. Pius als Sekte zu bezeichnen. Das riecht nach Hochmodernismus ( Sektenbeauftragte), wir sollten mit
solchen Verurteilungen vorsichtige sein! Das ist nicht katholisch!
#22 MariaGoretti 20:55:32 | Sonntag, 15. Juni 2008
Anstrengende Rekreation Ich kann mir das nicht vorstellen, der Artikel ist bestimmt von einem Modernisten
geschrieben worden, um die Piusbrüder niederzumachen. Nachdem Petrusbrüder und SJM-Patres in unseren
Bistümern mehr und mehr rausfliegen, ist ja die Priesterbruderschaft St. Pius noch die einzige Möglichkeit,
eíne katholische Messfeier und keinen Tamtam mit selbst gestrickten Hochgebeten und einer Band zu erleben.
Es kommt halt darauf an, ob man in einer Messe Gott anbeten oder sich selbst produzieren will. Die Piusbrüder
könnten unsere Kirche vielleicht noch einmal erneuern und retten.
Lieber HBR, Das Problem ist, dass sich die Lefebvre-Sekte nicht als Sekte, sondern als wahrhaft katholisch
sieht, was natürlich völliger Stumpfsinn ist. … das Problem ist nicht die Priesterbruderschaft, sondern
das heterodoxe Neu-Rom. Freilich müßt ihr Modernisten so schreiben, ist euch die Priesterbruderschaft
doch ein Stachel im Fleisch.
ist die Frage was härter und unerträglicher ist. Gruppendynamische Übungen, Supervisionen, Yoga, Rollenspielchen,
Taizegebete, Sitzkreisbeten mit Gitarre, Fang die Wurst spielen, auf einem Bein hüpfen in Neoseminaren,
oder das halbmilitärische Zuchtprogramm der Piusbrüder heut hat man als die Qual der wahl.
@Konrad: Volle Zustimmung Das Problem ist, dass sich die Lefebvre-Sekte nicht als Sekte, sondern als wahrhaft
katholisch sieht, was natürlich völliger Stumpfsinn ist.
Total unfair, dieser Angriff! Es gibt wirklich dogmatische und lehramtliche Einwände gegen die von der
FSSPX vorgetragene Ekklesiologie, aber der Tagesablauf im Seminar ist geregelt wie in einem Kloster nach
den Kriterien des Konzils von Trient. Die kanonischen Bedenken gegen das Fehlen eines Spirituals wurden
schon angesprochen und sind das einzig Objektive, was man sonst noch kritisieren kann. Wenn diese Leute
sich da beklagen, taugen sie nicht für den Dienst als Priester. Da sollte man ausmüllen!
Aus dem bisher veröffentlichten geht keinesfalls hervor, daß der Tagesablauf „absurd“ ist oder daß
er zur „Unterdrückung jeder gesunden Entwicklung“ dient. Man muß wahnsinnig sein wie Lingen, wenn man
einem Seminaristen empfiehlt, er solle das Seminas verlassen, weil ihm der „Tagesablauf“ nicht paßt.
#15 Pater Lingen 18:39:43 | Sonntag, 15. Juni 2008
Da muss man „Konrad“ zustimmen: „Wer in das Seminar dieser schismatischen Sekte eintritt, ist selber schuld
und soll aufhören zu lamentieren.“ Die „Seminaristen“ sollten dankbar sein, dass dieser absurde Tagesablauf,
der ganz offensichtlich nur zur Unterdrückung jeder gesunden Entwicklung dient, ihnen in seiner Absurdität
trotzdem noch die Augen öffnet. Jetzt mussen sie nur noch die notwendigen Konsequenzen ziehen.
@ Murx Ich war bei der Bundeswehr gewesen und das war anstrengender! Welche Dienstverschrift regelt, was
der Soldat in seiner Freizeit tun darf und was nicht?
künstlich? >>In einem deutschen Priesterseminar wird mit künstlichen Mitteln versucht, zu verhindern,
daß die Seminaristen auf falsche Gedanken kommen.<< Besser wären natürliche Mittel.
Ein Seminar spiegelt zum Teil die heutige Gesellschaft wieder? Ja, leider! Ich habe damals die Zeit der
Trennung durchgemacht, wie ich es nennen will, als uns etliche anläßlich der Bischofsweihen verlassen
haben. Genau diese Querulanten waren das nämlich gewesen. Die schrieben sogar Briefe für den Meckerkasten,
daß die selbstgemachte Butter zu hart sei. Ich hatte das immer so gehandhabt. Ich nahm immer ein Stück
der portionierten Butter und knetete sie unter dem Tisch diskret weich. Über das Abspülen hatte ich
mich auch nie beklagt. Wenn wir nicht geholfen hätten, dann hätten doch die Brüder die gesamte Arbeit
am Hals gehabt. Kameradenschweine, die daran nicht denken!
Kindertagesstätte Hier handelt es sich um ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. Woher kommen die Seminaristen,
eben aus der heutigen Wohlstands und Spaßgesellschaft.Jedenfalls kommen sie aus einem Gymnasium der deutschen
Schullandschaft, wobei nicht wenige dieser Stätten eher mit einer Kindertagesstätte vergleichbar sind.
Disziplin und Autorität ist in der Gesellschaft verpönt, wurde ja auch oft genug im 20. Jahrhundert
mißbraucht, und nun wundert man sich über die Softies. Anstatt auf diese herumzuhacken,die oft keine
Vorbilder hatten ,sollte man sie schrittweise aber gezielt zu einem disziplinierten Lern- und Arbeitsleben
erziehen. Jeder Kieferorthophäde reguliert die Fehlstellungen eines jugendlichen Gebisses nicht mit Gewalt,
sondern mit sorgfältigen Einzelschritten, die machmal einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen. Es
hatte halt nicht jeder das Glück einen Vater gehabt zu haben, der es einem schon zeigte wo es lang zu
gehen hat. Nicht jeder hat ein Ingenieurwissenschaftliches Studium abgeschlossen und dabei alle Semesterferien
auf dem Bau gearbeitet, usw. Ein Seminar spiegelt auch immer in irgendeiner Weise wenigstens einen Teil
der schlaffen Gesellschaft wieder. Es liegt an der Klugheit der Verantwortlichen mit geeigneten Mitteln
dem entgegenzuwirken, und das ist notwendig. Denn es werden auch wieder Zeiten kommen, wo auch in Europa
nicht mehr alle Christen an Altersschwäche sterben werden. Die innere Einsicht der Seminaristen ist hier
schon mit entscheident,um auch mit der Gnade
Der Freiluftzwang nach dem Mittagsessen gilt der Bekämpfung des „Mittagsteufels“ (Psalm 91, 6; andere
Zählung: 90, 6). In der klass. aszetischen Literatur einer der Hauptverursacher von „Akedia“ (Überdruß)…
:)
also das wäre aber definitiv nichts für mich… so ein Drill würde meiner Schönheit schaden. Schlafen
ist ja überhaupt eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Wenn ich das mitmachen müsste wäre ich bestimmt
schon nach einer Woche fix und fertig. Ich finde das Ganze etwas übertrieben. Kann man nicht in einem
entspannten Klima ausbilden? Man muss den jungen Menschen doch auch Freiräume zur Selbstgestaltung lassen.
Eine gesunde Ausgewogenheit zwischen Diszipin und Freiheit halte ich da für angemessen.
Und wie anstrengend war erst das Fußballspiel nach dem Mittagessen gewesen Furchtbar! Entsetzlich! Hallo,
Familie Grohe, Habt Ihr sie eigentlich alle beisammen? Ich war bei der Bundeswehr gewesen und das war
anstrengender! Der Erschöpfungszustand scheint bei vielen daher zu rühren, daß sie vielleciht noch
nie in ihrem Leben gefordert worden sind. Drei Jahre an der Rheinisch Westfälisch Technischen Hochschule
in Aachen sind weitaus ermüdender als drei Jahre in Zaitzkofen.
Was für Gedanken In einem deutschen Priesterseminar wird mit künstlichen Mitteln versucht, zu verhindern,
daß die Seminaristen auf falsche Gedanken kommen. sollen das denn sein.Doch nicht etwas unanständiges.