[ « 29 30 31 32 33 » ]
Montag, 16. Juni 2008 09:48
Aus dem Staub gemacht
Die Sabo-Sekte wollte sich ins Nachbardorf ausbreiten. Doch jetzt hat sie eine vernichtende Niederlage einstecken müssen. Bei dieser Gelegenheit zeigte der Anführer der gescheiterten Sektenfiliale auch, wessen Geistes Kind er ist.
Der Dorfplatz von Röschenz.
Der Dorfplatz von Röschenz.
(kreuz.net) Die Sekte des abgefallenen Priester Franz Sabo von Röschenz im Bistum Basel wird sich nicht auf die katholische Nachbargemeinde Kleinlützel ausbreiten.

Am vergangenen Donnerstag abend kam es in der 1.300-Seelen-Gemeinde Kleinlützel bei einer Versammlung der Kirchgemeinde zur Götterdämmerung.

Der sechsköpfige, Sabo-hörige Kirchenrat stellte den Mitgliedern der Kirchgemeinde die Vertrauensfrage.

Konkret ging es um den vom Kirchenrat gewünschten Rauswurf der Sabo-kritischen Gemeindeschwester Maria Romer. Die kirchentreue Ordensfrau ist seit dem Jahr 1964 in der Pfarrei tätig.

Mit 65 zu 61 Stimmen lehnte es die Versammlung ab, über die Entlassung von Schwester Maria Romer zu diskutieren und abzustimmen.

Damit haben die Sabo-Anhänger in der Kirchgemeinde Kleinlützel keine Mehrheit mehr.

Fünf der sechs Kirchenräte zogen die Konsequenzen und gaben ihren sofortigen Rücktritt aus dem Gremium bekannt.

Auch deren Rädelsführer, Präsident Martin Staub, der seit letztem November an vorderster Front für Sabo gekämpft und diesen immer wieder für Gottesdienste nach Kleinlützel geholt hat, machte sich aus dem Staub.

Er gab nicht nur seinen Rücktritt aus dem Rat bekannt, sondern trat auch gleich aus der Kirche aus.

Damit scheint der lange Streit um die Beschäftigung Franz Sabos in Kleinlützel beigelegt zu sein.

Denn ohne die Sabo-Anhänger an der Spitze der Kirchgemeinde dürfte das Interesse an Sabos Predigten in Kleinlützel nicht mehr groß sein.

Franz Sabo seinerseits ließ an der Versammlung ausrichten, er verzichte „vorläufig freiwillig“ darauf, im Dorf seine illegalen Messen abzuhalten.

Jetzt muß in Kleinlützel ein neuer Kirchgemeinderat gewählt werden.

Wenn ein Kirchgemeinderat nicht mindestens vier Mitglieder zählt, muß die Kirchgemeinde vom Kanton zwangsverwaltet werden.

© Titelbild: Roland Zumbühl, GFDL-Lizenz
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 15 Lesermeinungen:
Dienstag, 17. Juni 2008 12:43
Nachtlaterne: und der laberkurt…
…der fühlt sich berufen endlos zu labern und zu geifern und zu labern und zu geifen. der laberkurt wird hiermit zum geiferkurt gekürt.
Dienstag, 17. Juni 2008 00:36
Kurt K.: Sirilo: Ehelehre
Was soll man dazu sagen? Ich hab den Fall auch gelesen und kann nur sagen:

Zutiefst Menschenverachtend diese „Lehre“.
Montag, 16. Juni 2008 23:02
Sirilo: @Abendrot
Anscheinend haben Sie keine Ahnung von der katholischen Ehelehre.
Montag, 16. Juni 2008 22:31
Abendrot: Sekte
Ich traue behaupten die grösste Sekte ist die röm.katholische Kirche.Da wird vgelogen betrogen und alles unter dem Deckmantel katolisch.
Wenn die Katolischen Sektenmitglieder letzte Woche gelesen haben das in Italien ein Invalieder Mann nicht in der röm.katholischen Kirche heiraten durfte weil er zeugungsunfähig war.Wo leben den die röm. Katoliken.
Zwerghuggi
Montag, 16. Juni 2008 13:08
Nachtlaterne: man könnte entsetzlich…
…lachen über die inneren vorgänge der theologen, wenn das alles nicht so gotteslästerlich und scheingut wäre und wenn es nicht so viele in schlimmste fallen lockken täte.
Montag, 16. Juni 2008 13:01
Florian Geyer: fährt man durch
unsere wunderwschönen Landschaften, durch die schmucken lieblichen Kleinen Dörfer sieht man unsere Juwelen von Gotteshäusern die allein schon von aussen den katholischen Geist widergeben und würdig sind den herrn zu beheimaten sowie in Gepräge Stil und Ausstrahlung unser vertraute Wesen prägen. Er ist dann immer eine fürchterliche Diskrepanz wenn die angrenzenden Pfarrhöfe von geistigen Ostblock-Plattenbautheologen und Saboisten bevölkert werden sowie umtriebige hauptamtliche Pfarrwanzen und neotheologiediplomierte Pfarremanzen den Sakralraum zum ästethischen Plastikkübel umfunktionieren
Alle Lesermeinungen anzeigen 9 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net