Gezielte liturgische Mißbräuche in der Alten Messe
Wird das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ dazu führen, daß die Alte Messe in den tödlichen Strudel der liturgischen Mißbräuche des Novus Ordo hineingerissen wird?
Alte Messe in Freiburg-Adelshausen
(kreuz.net, Freiburg) Die Juni-Nummer der ‘IK-Nachrichten’ – Mitteilungsblatt der altgläubigen Laienbewegung
‘Pro Sancta Ecclesia’ – hat Alarm geschlagen.
Anlaß dazu ist die Alte Messe, die seit dem vergangenen
Januar zweimal pro Monat in der ehemaligen Dominikanerkirche in Freiburg-Adelshausen zelebriert wird.
Nach Angaben der ‘IK-Nachrichten’ wird bei dieser Messe auch die nach dem Zweiten Vatikanum in Deutschland
illegal und gegen die liturgischen Bestimmungen eingeführte Handkommunion praktiziert.
Das geschehe
trotz wiederholter Mahnungen und Bitten der Gläubigen, die an diesem sakrilegischen liturgischen Verhalten
schweren Anstoß nehmen.
Bekanntlich kann die Handkommunion in der Praxis nicht ausgeteilt werden, ohne
daß Partikel der konsekrierten Hostie zu Boden fallen und von den Gläubigen zertreten werden.
In Freiburg
soll der zelebrierende Priester in der Vergangenheit vor Beginn der Alten Messe sogar öffentlich behauptet
haben, daß diese umstrittene Form der Kommunionspendung im Alten Ritus zulässig sei.
Jetzt hegen viele
Freiburger Altgläubige den Verdacht, daß die Handkommunion und andere liturgischen Besonderheiten während
der Adelshauser Alten Messe gezielt eingesetzt werden, um die Form des Alten Ritus – im Geiste der liturgischen
Mißbräuche der Liturgiereform – zu unterminieren.
Damit solle der liturgische Konflikt, der zum Alltag
des Neuen Ritus gehört, in die altgläubige Gemeinde hineingetragen werden, um diese zu spalten und in
interne liturgische Streitigkeiten zu verstricken.
Die ‘IK-Nachrichten’ befürchten zudem, daß mit dieser
Praxis im Erzbistum Freiburg – der Diözese des Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz – ein Präzedenzfall
geschaffen werden soll.
Die Handkommunion im Alten Ritus könnte dann in einem zweiten Schritt auf andere
Meßorte in Deutschland ausgedehnt werden.
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Werte Clarissa, es ist mir schon klar, dass Sie nur auf die vielen anderen Interpretationsmöglichkeiten
der letzten beiden Verse von Strophe 3 hinweisen wollten, vor allem aber auf die evtle. Handkommunion,
die ich ablehne; das war ja das Thema. Mich hat überrascht, dass es so viele Übersetzungsmöglichkeiten
gibt. Für mich war die genannte eindeutig. Ich war aber wohl bereits von der Übertragung des Heinrich
Bone so beeinflusst, dass ich an andere Versionen nicht mehr dachte. Ich hatte nur Schullatein, und in
meinem Beruf habe ich Latein nur noch in englischen Wörtern. Aber die sechs Strophen des Pange lingua
hatte ich schon lange auswendig gelernt, so nach und nach auch andere wie die 20 Halbsttrophen des Stabat
Mater, das Veni Creator usw. Beim Veni Creator fielen mir die falsch betonten Wörter auf. Antike Metrik?
Ich merkte, dass fast alle betonten Silben lang sind außer die erste Silbe von „digitus“ in der Gotteslob-Fassung.
Dass die dritte und siebte auch kurz sind, ist mir zunächst gar nicht aufgefallen. Als ich selbst mal
dichtete, musste ich mich mit der Betonung auskennen, wo mir mein Lateinlehrer schon nicht helfen konnte.
Habe mir das selber beigebracht. Das Missale enthält die Akzente, sodass ich daraus die Regel erschließen
konnte. Und der Reiz, auch mal ein klassisches Gedicht zu schreiben, nötigte mich, mich mit den Elisionsregeln
zu befassen, die ich in einem alten Büchlein von Emerig (1811?) lernte. Meine Grammatik ist auch nicht
toll. Ich lese ja keine lat. Literatur.
Werter Burgorus, persönlich halte ich Ihre Übersetzung (weil die grammatikalisch einfachere) für zutreffender,
weil es mit lateinischer Grammatik bei Thomas nicht so weit her ist. Aber, ich wollte nur eine weitere
Interpretationsmöglichkeit zur Sprache bringen. Beeindruckt bin ich aber von Ihren Kenntnissen in lateinischer
Poesie des Mittelalters; Respekt & gute Nacht.
Werte Clarissa, dass „turbae duodenae“ auch genitivus objectivus sein könnte, das hatte ich nicht bedacht.
Ich bin aber von folgender Intention des Thomas von Aquin überzeugt, die ich durch wörtlche Übersetzung
so wiedergebe: „gibt er sich der Zwölferschar mit seinen eigenen Händen als Speise“, wobei mir aber
das „duodenae“ nicht so klar ist; „duodeni“ steht in Online-Lexika als Pluralwort „je 12“. Hier steht’s
als Singularwort. Geht das? Was hat dann das „je“ für einen Sinn? Dessen Bedeutung verschwindet. Übrigens:
Ich stelle immer wieder fest, dass an lateinischen Hymnen oft gewaltig viel geändert wird, so auch beim
berühmten Pfingsthymnus „Veni creator“, wo es schon einige Versionen gibt. Ich habe das Werk von Dreves
und Blume: „Ein Jahrtausend lateinischer Hymnendichtung“, wo die Originalia drin stehen. Ich möchte behaupten,
dass die Autorität des Thomas von Aquin so groß ist, dass man sich kaum traut, von ihm was zu ändern.
Trotzdem wurde schon was geändert. Die zweite Strophe beginnt bei Thomas mit „Nobis natus, nobis datus“,
während man sie heute mit „Nobis datus, nobis natus“ beginnen lässt, was übrigens auch ein besserer
Reim ist, da nun die geradzahligen Strophen in der vorletzten Silbe, der Reimsilbe, alle ein langes „a“
haben; „datus“ hätte kurzes „a“. Warum ändert man dann nicht etwa auch das Betonungsproblem „recúmbens“,
indem man es vielleicht durch „célebrans“ ersetzt. Wäre weniger leger, aber vielleicht auch weniger
herzhaft.
Ist denn, werter Burgorus, turbae duodenae gen. obj. oder subj. Die Speise der seinen … den seinen mit
Händen/in die Hände. Ich konnte den Hl. Thomas leider nicht nach seiner Aussageintention befragen.
Werte Clarissa, ich habe von Menge ein Lexikon, aber kein Lehrbuch. Was Sie zitieren, sieht nach Lehrbuch
aus. Ich weiß, dass der präpositionslose Ablativus loci in der Dichtung gerne gebraucht wird; insofern
wäre er schon möglich, aber bei „Händen“ kommt mir ein Ablativus loci komisch vor. Wenn man das „suis’“
als Dativ sähe, müsste „turbae duodenae“ wohl als Genitiv zu „cibum“ gesehen werden, und das passt doch
überhaupt nicht. Oder doch als Dativ: „der Zwölferschar als den Seinen“? ist doch auch Käse. Heinrich
Bone hätte aber deutlicher übertragen können: gab mit eigner Hand den Zwölfen (statt: den Seinen)
er sich selbst zur Speise dar. Sonst könnte der eine oder andere doch auf die Idee kommen, dass sich
das „den Seinen“ auf „suis“ bezieht.
Soso… Bekanntlich kann die Handkommunion in der Praxis nicht ausgeteilt werden, ohne daß Partikel der
konsekrierten Hostie zu Boden fallen und von den Gläubigen zertreten werden. Bekanntlich gibt es hierfür
keinen Nachweis. Es dürfte sich um eines der „Argumente“ handeln, mit denen sich Verfechter einer anderen
Praxis der Kommunionspendung selber lächerlich machen. In Freiburg soll der zelebrierende Priester in
der Vergangenheit vor Beginn der Alten Messe sogar öffentlich behauptet haben, daß diese umstrittene
Form der Kommunionspendung im Alten Ritus zulässig sei. Diese Frage ist auch nicht eindeutig; der weiter
unten zu lesende Verweis auf andere Riten, deren Kommunionpraxis man sich auch zu beugen habe greift hier
nicht, weil es sich eben nicht um einen anderen Ritus handelt.
@ monti Also wer wegen der Fingerhaltung des Priesters die Religion wechselt (und von der katholischen
zur Lefebvre-Religion überläuft – laut Bischof Williamson sind das ja zwei verschiedene Religionen),
auf den kann die heilige Mutter Kirche gut verzichten.
@Clarissa cóndere = gründen, cónditor = Gründer condíre = würzen, zubereiten, condítor = Bäcker,
Kondítor (vielleicht ist Letzteres Neu-Latein, auf jeden Fall hat der ehemalige bay. Kultusminister Hans
Maier darauf verwiesen, dass „Condítor“ praktisch „Bäcker“ heißt. Wenn man einen Jambus dazu singt,
muss es „condítor“ mit langem „i“ und kann nicht „cónditor“ mit kurzem „i“ heißen. Ein Wiener Hymnologie-Professor
lehrte einen Chor das „Conditor alme siderum“, stets darauf hinweisend, dass bei „conditor“ die erste
Silbe betont werden müsse. Doch die jambische Melodie ließ dies den Chor nicht gelingen. Resignierend
konstatierte der Hymnologie: „Ich hab’s aufgegeben.“ Sie singen nun „Condítor“. „Cena“: Thomas betont
hier das Mal, das Opfer wird erst am darauffolgenden Freitag betont. Das heilige Messopfer hat auch Mahlcharakter.
In „recumbens“ (sich zurücklehnend) fühle ich, dass Thomas ein letztes gemütliches Zusammensein zum
Ausdruck bringen will. Ich empfinde das so, obwohl es dem Charakter der heiligen Messe wiederspricht.
Dort steht aber das Karfreitagsopfer mehr im Vordergrund. „recumbens“ betont den Kontrast zwischen letzten
menschlichen Zügen beim Abendmahl und Grausamkeit des Kreuzesopfers. „Cibus“: Mein Fleisch ist wahrhaft
eine Speise… Die letzten Zeilen übersetzt Bone mit: gab mit eigner Hand den Seinen er sich selbst zur
Speise dar. Also Abl. instrumentalis (vorgezogenes suis = eigen); der Abl. loci (für mich undenkbar)
wird doch meist mit Präposition „in“ gebraucht.
den meisten Schreiberlingen in diesem Thread geht es doch gar nicht um die Ehre, die Jesus Christus im
hlg. Altarsakrament zusteht. Denen dreht es sich um um persönliche Eitelkeiten, herauslassen des täglich
Frustes, den sie anderswo nicht loswerden können, es geht denen um den Kampf gg. die hlg. Liturgie aller
Zeiten. Die Seele aber sehnt sich nach der Ruhe und Geborgenheit in Jesus Christus und seiner ewigen Ausschauung
im Himmel. Dies zu verstehen ist fast alle nicht aufgegangen. Der feste Wille zur Umkehr, Reue, Beichte
und Buße sowie ein gottgefälliger Kommunionempfang stünde uns allen an. Gelobt sei Jeus Christus im
allerheiligsten Sakrament des Altares!
Hatte Thomas unrecht: In supremae nocte coenae recumbens cum fratribus observata lege plene cibis in legalibus,
cibum turbae duodenae se dat suis manibus. Cena? Recumbens? Cibus? Suis manibus? (Das ist doch entweder
instrumentalis „mit seinen Händen“ oder loci „den Seinen in die Hände“)?
Wenn eine Handkommunion im Alten Ritus erlaubt/möglich wird, macht das Zusammenhalten von Daumen und
Zeigefinger des Priesters nach der Wandlung absolut keinen Sinn mehr. Also kann man es auch lassen. So
treibt man treue Katholiken in die Hände der FSSPX.
mein Vorschlag in jeder Pfarrei wird wöchentlich EINE Stille Messe im alten Ritus gelesen – ob der Priester
dann bei der Kanonstille das Hochgebet III auf deutsch liest, merkt eh niemand!
Liebe Clarissa Darling, ich mag WIKIPEDIA nicht. Trotzdem ein Zitat: Die Konditorei grenzt sich von der
Bäckerei dadurch ab, dass sie kein Brot produziert und oft auch mehr die künstlerische Seite des Handwerks
betont. Entstanden ist das Handwerk durch die Spezialisierung von bestimmten Bäckern auf das Herstellen
von süßem Brot, das mit kandierten Früchten oder ähnlichem angereichert wurde. Daher rührt auch der
Ursprung des Wortes Konditor: Er stammt vom lateinischen Wort candire, das für das Kandieren von Früchten
steht. Eine andere Herleitung ist lat. conditura, ae, f (condio) = Zubereiten (von Speisen), Einlegen
(von Früchten) … möge es den Lateiner oder vielmehr die Lateinerin belehren!
Werter Burgorus, (vgl Georges, col. 500) condere, condo, -didi, -ditum: zusammentun, zusammenfügen, anlegen,
gründen, erbauen, stiften … davon dann (ibid.): conditor, -oris, m: Anordner, Gründer, Begründer,
Urheber, Stifter, Schöpfer. Für den Kuchenbäcker keine literar. Nachweise; mir steht aber kein OLD
zur Verfügung.
@Bernd: Mischen Sie sich ruhig ein. Ich bin vom Ausgleichen durch Vertonung nicht so überzeugt. Sie trifft
nur auf gewisse Formen der Gregorianik zu. Bei der berühmten Pange-lingua-Vertonung mag es einigermaßen
zutreffen. Ich bin kein Experte in gregorianischen Vertonungen, aber meiner Meinung nach gibt es auch
solche gregorianische Vertonungen, die überhaupt keinen Rhythmus haben. Und das ist bei vielen auch bitter
nötig, da es viele mittelalterliche Reimgedichte gibt, wo ich überhaupt keine Metrik erkennen kann.
Meiner Meinung nach sollte man z.B. das „Cónditor alme siderum“ nicht als missglücktes Gedicht bezeichnen.
Es hat zwar überhaupt keine Metrik, reimt sich aber nicht schlecht, müsste eben durch eine Gregorianik
ohne Rhythmus vertont werden. Doch das ist nicht geschehen. Die Vertonung des „Cónditor alme siderum“
ist eindeutig jambisch. So, jetzt wird es belächelt, und ein Papst hat es durch das „Creátor alme siderum“
ersetzt. Dieses folgt dem jambischen Versmaß der quantitierenden Metrik, wie sie in der Antike üblich
war. Es ist ein jambischer Dimeter, wo jedes der beiden Metren die Form beliebige Silbe, lange Silbe,
kurze Silbe, lange Silbe hat. Damit passt die Vertonung. Aber das rhythmuslose „Cónditor alme siderum“
ist meines Wissens bis heute ohne brauchbare Vertonung geblieben. Wenn mans jambisch singt (was völliger
Schwachsinn ist), heißt der erste Vers: „Condítor alme siderum“, was soviel heißt wie: „Erhabender
Bäcker der Sterne (Weihnachtsplätzchenbäcker)“.
Liebe Clarissa ja, Sie haben recht; es handelt sich um einen akzentuierten Tröchäus im pange lingua,
der in der im zweiten Vers der dritten Strophe bei récumbéns mit dem Gewicht der zweiten Silbe kollidiert;
dies wird aber durch die Vertonung gewissermaßen ausgeglichen und ist dann für das Versmaß kaum noch
störend. Sorry, wenn ich mich einmische. Aber solche Phänomene sind in der akzentuierenden Dichtung
nicht selten. Es handelt sich um einen sogenannten Nebenakzent, der meist mit ‘bezeichnet wird. Eine schöne
Einführung zum Thema insgesamt bietet übrigens D. Norberg, An introduction to the Study of medieval
versification.
@Regina Ich gebe zu, dass ich mein letztgebrachtes Argument gegen die Handkommunion auf etwas veräppelnde
Weise gebracht habe. Drum wiederhole ich es nochmals unmissverständlich: Das Argument, die Handkommunion
sei der Mundkommunion vorzuziehen, weil man mit dem Mund mehr sündige als mit den Händen, sticht insofern
nicht, als auch derjenige, der die Heilige Kommunion auf die Hände empfängt, sie ohne Zuhilfenahme des
Mundes nicht empfangen kann. Man muss also korrekter Weise die Frage so stellen: Womit sündigt man mehr:
Mit dem Mund allein oder mit Mund und Händen zusammen? Es gibt nun mal Muttergottesbotschaften wie die
von Montichiari, wo die Gottesmutter über den Frevel der Handkommunion klagt. Auch gibt es Heilige, die
sehen, wie in den auf den Boden fallenden Partikeln Jesus zertreten wird. Und diese Aspekte werden von
den konservativen Postern hier zurecht gebracht.
@Regina1961: Bereits die häretisierenden Novus-Ordo-Abendmahlsfeiern sind nicht den römischen Vorschriften
entsprechend, und damit ein Sakrileg, selbst wenn der Papst der vorsitzende Zelebrant ist.
@Marcelus, @Regina @Marcelus: Stimme Ihnen zu. Der Aspekt, dass die äußere Haltung die innere hervorzubringen
lehrt, war sehr wichtig. @Regina: Wenn jemand einen Kommentar mit „Nicht böse sein“ anfängt, erweckt
das einen bemutternden Eindruck, als wolle jemand zu einem kleinen Kind sprechen und dabei Angst hat,
es zu verletzen. Man wird also für ein kleines, verletzliches Kind gehalten. Man wird nicht für voll
genommen. Und dagegen wehre ich mich.
@Burgoros Wer veräppelt jetzt wen? Natürlich nehme ich die Hostie, sobald der Priester sie mir auf die
Hand gelegt hat, in den Mund. Wohin denn sonst? Oder worauf bezog sich Ihre Frage? Regina1961
@Regina1961: Wieso gibt es in unendlich vielen Novus-Ordo-Pfarreien keine Beichtzeiten mehr, und dennoch
gehen sonntags oder bei Schulmessen alle Meßteilnehmer zur hl. Kommunion – obwohl die meisten überhaupt
nicht in geordnet katholischen Verhältnissen leben: auch nicht die Schüler, die die hl. Kommunion empfangen,
und meistens nicht einmal die katholische Kommunionlehre kennen. Die Schuldigen für diese Sakrilegien
sind die Seelsorger und deren Vorbilder, die deutschen Bischöfe.
@Regina Trotzdem ist die Handkommunion nicht entehrend. Wenn ich meinen Mund vor einer heiligen Messe
mit Schimpfwörtern besudele, ist auch an der Mundkommunion nichts Ehrfürchtiges mehr. Dann sollten Sie
zuvor beichten. Dann ist auch Ihr Mund wieder rein. Oder was schließen Sie? Meinen Sie, die Kommunion
dann besser in die Hände zu nehmen, mit denen Sie weniger gesündigt haben? Nun gut, aber wie geth’s
dann weiter? Gegessen ist sie noch nicht, wenn sie in einer Hand liegt! Wollen Sie allen Ernstes die Kommunion
dann mit der Nase in sich aufnehmen?
@Burgorus: In einem Ritus, der immer etwas Äußeres ist, kann zuallererst und ausschließlich nur die
äußere Form beurteilt werden, und ob die äußere Form würdig ist. Und die äußere Form soll die innere
Form hervorbringen, die man nur selbst beurteilen kann, und der Himmel.
@Vorposter @Burgoros Nein, ich verkohle niemanden, es sei denn, er legt es darauf an. Aber das war bei
Ihnen überhaupt nicht der Fall. @Marcelus: Trotzdem ist die Handkommmunion nicht unwürdig. Wäre sie
nur eine von Rom geduldete Ausnahmepraxis, so frage ich mich, warum sie dann so viele Anhänger hat? Täglich
würden sich Millionen von Christen am Leib Jesu versündigen. Und das glaube ich einfach nicht. Regina1961
@Regina Nicht böse sein, ?? Wollen Sie mich verarschen? aber ich halte diese Meinung Ihres Religionslehrers
(„Die innere Haltung setzt die äußere voraus“) für gelinde gesagt, sehr einseitig, um nicht zu sagen
kurzsichtig. Der Religionslehrer, von dem ich spreche, war Direktor eines Knaben-Internats. Als solcher
muss er über eine gewisse Menschenkenntnis verfügen, sonst hätte er es nicht plfichtbewusst führen
können. Ich kann ihm diese Menschenkenntnis bescheinigen. Ich kenne ihn. Sie kennen ihn nicht. Die äußere
Haltung mag von vielen insofern kritische beäugt werden, als sie ganz leicht zur Heuchelei missbraucht
werden kann, was bei der inneren Haltung nicht geht. Es gilt: Aus guter äußerer Haltung kann man noch
nicht auf gute innere Haltung schließen. Allerdings kann man aus guter innerer Haltung auf das Bemühem
um einge gute äußere Haltung schließen. Wer Respekt vor dem Allerheiligsten hat, fühlt sich dazu gedrängt,
dies auch in der äußeren Haltung kundzutun. Bei Uninformierten mag sie sich aber auch im Gehorsam gegenüber
der Kirche äußern, und da wird einem ja heute die Handkommunion beigebracht und damit vorgegaukelt,
diese Form sei die von der Kirche gewollte. Ich möchte solchen Leuten nicht ihre äußere Haltung vorwerfen,
denn sie wissen es nicht besser. Aber sobald jemand über das Thema Mund- und Handkommunion informiert
ist, kann er ehrlichen Herzens nicht mehr zum Schluss kommen, die Partikel verschleißende Handkommunion
sei ebenso ehrfürchtig wie die Mundkommunion.
@Regina1961: Die Handkommunion wurde nur für jene Gemeinden gebilligt, in denen der „Brauch“ rechtswidrig
bereits eingeführt wurde, und die Handkommunion-„Abendmähler“ sind natürlich objektiv gesehen eine
unwürdige Form des Kommunionempfanges, noch dazu, wenn die Mundkommunion gleichzeitig von den Zelebranten
als verboten gebrandmarkt wird.
@Marcelus Trotzdem ist die Handkommunion nicht entehrend. Wenn ich meinen Mund vo einer heiligen Messe
mit Schimpfwörtern besudele, ist auch an der Mundkommunion nichts Ehrfürchtiges mehr. Regina1961
@Regina1961: An einem Meßritus, der nicht das heiligste Altarssakrament vorschriftsgemäß austeilt,
darf ein römischer Katholik auch gar nicht teilnehmen, selbst wenn die Messe unter Vorsitz des Petrusnachfolgers
stattfindet. Das heiligste Altarssakrament ist Christus selbst, und dessen ehrfürchtige Behandlung ist
unendlich wichtiger als die Ehrfurcht gegenüber Petrus’ und seines Nachfolgers.
Werter Burgorus, ja, Sie haben recht; es handelt sich um einen akzentuierten Tröchäus im pange lingua,
der in der im zweiten Vers der dritten Strophe bei récumbéns mit dem Gewicht der zweiten Silbe kollidiert;
dies wird aber durch die Vertonung gewissermaßen ausgeglichen und ist dann für das Versmaß kaum noch
störend. Aber eigentlich ging es mir mehr inhaltlich um die beiden letzten Verse der dritten Strophe.
@Marcellus Ich habe von der Mundkommunion in meiner Kindheit gesprochen. Ich habe sie ungefähr bis zu
meinem 12. Lebensjahr erhalten. Ungefähr Mitte der 70er Jahre war Schluß damit. Ich erlebe auch heute
noch in unserer Kirche ältere Leute, die die MK erhalten von unserem Priester. Einem Modernisten! Regina1961
@HBR… …noch Laie? Bald Priester? Nur mal der Neugier wegen Eben typisch weiblich! Im ernst: Der Priester
als Stellvertreter darf die Kommunion ja austeilen. Nur wir Laien dürfen sie mit unseren unwürdigen,
ungewaschenen, schmutzigen und unreinen Händen eben nicht entehren. So sehen es auch heute noch einige
„strenggläubige“ Katholiken. Aber, wie war das noch mal mit den ersten Jüngern? Sie zweifeln doch nicht
etwa an deren Katholizität? Und Jesus hat doch damals schon die Mundkommunion verabreicht. Er hat das
Brot den Jüngern in den Mund geschoben. Doch nicht in die Hände… LG Regina1961
@Gotthard wo bitte leidet Jesus Christus in diesem Zusammenhang? Das hat doch erst neulich die hochheilige
Gospa von Medjugorje verkündet! „Liebe Kinderlein! Schön dass ihr auch heute wieder gekommen sein. Das
liebe Jesulein ist gaaanz arg traurig, weil ihr Handkommunion macht. Bitte macht Mundkommunion, dann wird
das liebe Jesulein sicher wieder lachen und vielleicht soagr ‘Guggudadda’ sagen, wenn es mit seinem Schnuller
spielt! Ich segne euch alle meine lieben Kinderlein!“
Aber Gotthard, das ist doch gaaaaaanz einfach: Jedesmal, wenn Modernismus aufkommt, wir Jesus erneut ans
Kreuz geschlagen. Daß Sie das noch nicht begriffen haben. Ts, ts, ts! Regina1961
@Regina Noch bin ich Laie, das ist richtig… Aber davon abgesehen: Sie sprechen hier ja auch von Jesus.
Und der Priester als Stellvertreter Christi darf das auch. Aber Sie als unwürdiger Laie nicht!!! Es heißt,
er reichte es seinen Jüngern, nicht dem Priester. Und Jünger sind alle gläubigen Katholiken.
Jesus hat die Mundkommunion garantiert nicht propagiert Wie heißt es doch in den Hochgebeten: „[…]nahm
er das Brot, brach es, REICHTE ES SEINEN JÜNGERN und sprach […]“
@Burgoros Nicht böse sein, aber ich halte diese Meinung Ihres Religionslehrers für gekinde gesagt, sehr
einseitig, um nicht zu sagen kurzsichtig. Man kann zwar von der äußeren Haltung auf die innere schließen,
sollte dann aber über eine gewaltige Menge Menschenkenntnis verfügen. Was ist denn äußere Haltung?
Nur die schicke Kleidung? Oder die Art und Weise, wie ich zum Kommunionsempfang vor den Priester trete?
Mir ist diese ganze Argumentation zu oberflächlich, zu einseitig und am Thema vorbeischliddernd. @Windhauch:
Nein, es war, zumindest bei der Mundkommunion, an die ich mich noch erinnenrn kann, keine Patene im Spiel.
(Ich weiß was eine Patene ist…) Regina1961
alles nur Freimaurerkleriker wider V-II und seinen Verschlimmbesserungen durch das Motu Proprio. Wasch
mich aber mach mich nicht nass – so scheint es zu sein… schrecklich wie Jesus Christus heute leiden
muss!!
Um Thomas v. Aquin nicht die Ehre zu nehmen Kleinere metrische Unsauberkeiten kommen in der akzentuiert
lateinischen Dichtung öfters vor, so z.B. auch beim Stabat Mater: Quis est homo, qui non fleret, matrem
Christi si videret in tanto supplicio. „tanto“ wird eigentlich auf der esten, nicht auf der zweiten Silbe
betont. Da diese aber lang ist, ist das weniger schlimm. Die Halbstrophe Flammis ne urar succensus, per
te virgo sim defensus in die judicii. ist nun zu Flammis urar ne succensus … geändert, sodass das „urar“,
das noch dazu langes „u“ hat, richtig betont wird und außerdem keine zwei Vokale mehr aufeinandertreffen
wie bei „ne urar“; hier wäre nämlich bei klassischer Dichtung die Elision des vorausgehenden Vakals
(„e“) Pflicht. Bei „in die judicii“ ist ebenfalls das „die“ falsch betont, was wiederum weniger schlimm
ist, da das falsch betonte „e“ wenigstens ein langes „e“ ist. Das „in tanto supplicio“ wird man wohl deswegen
nicht (dem Thomas-Stil entsprechend) zu „tanto in supplicio“ geändert haben, da bei „tanto in“ zwei Vokale
aufeinanderträfen. Als schlimm empfine ich nur beim trochäischen „Veni Sancte spiritus“ das „tuorum
fidelium“ am Ende einer Strophe, wo der Ton auf dem „o“ läge. Es sollte zu „omnium fidelium“ geändert
werden. Bei der dritten Strophe des Pange lingua des Thomas von Aquin sollte eigentlich bei „recumbens“
die zweite Silbe betont werden. Musikalisch wird aber die erste (und dritte) betont. Ansonsten entsprechen
alle sechs Strophen dem trochäischen Versmaß in der Akzentmetrik.
Ein katholischer Priester muss auch die Handkommunion anbieten… wenn er das nämlich nicht tut oder
die Kommunion deswegen verweigern würde, bekäme er nach einer Meldung an den Bischof nicht unerheblichen
Ärger.
Ad Reginam et ad Clarissam Ad Reginam: Unser Religionslehrer hat sich fürchterlich über die Behauptung,
es komme auf die innere, nicht auf die äußere Haltung an, erbost. Er sagte: Die äußere Haltung ist
die Vorbedingung für die innere. Ad Clarissam: Ist Ihnen schon aufgefallen, dass diese Strophe des Thomas
von Aquin einen Metrik-Fehler enthält?
Thomas v. A. (ca. 1263): In supremae nocte coenae recumbens cum fratribus observata lege plene cibis in
legalibus, cibum turbae duodenae se dat suis manibus.
Eine Seuche breitet sich erst aus, steckt Gutes an, bevor sie besiegt wird. Die Handkommunion ist eine
Seuche. Bevor eine Seuche eingedämmt wird, breitet sie sich aus und steckt viel Gutes an. Die Kerngesunden
überleben sie aber. Wenn es nun vereinzelte Priester gibt, die bei der Tridentinischen Messe auch die
Handkommunion spenden, und einige Laien davon Gebrauch machen, so ist die Tridentinische Messe doch gesund
genug, dass der Handommunion-Bazillus sie nicht kaputt kriegt. Der Hauptgrund, warum in der Neuen Messe
die meisten die heilige Kommunion mit der Hand empfangen, ist der Massenzwang. Man lernt es, so und alle
machen es so, und keiner will auffallen. Außerdem werden diejenigen, die Mund- und Knie-Kommunion machen,
beargwöhnt. In meiner Pfarrei machen fast alle Handkommunion, als wir aber mal eine tridentinische Messe
hatten, wurden die Gläubigen aufgefordert, die Kommunion mit dem Mund zu empfangen, dann machten eben
alle Munkommunion. Es ist also vor allem wichtig, den Gläubigen zu sagen, welche Form der Kommunion im
Ritus gewollt ist, dann machen es die Leute so. Wenn sich aber ein Pfarrer hinsichtlich des Kommunionempfangs
nicht richtig verhält, muss er mit allen rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln zurechtgewiesen werden,
denn Seuchenbekämpfung ist eine wichtige Aufgabe. Da aber die Tridentinische Messe kerngesund ist, wird
deren Verseuchung durch die Handkommunion nicht von Dauer sein.
Verlust der Demut Partikelverlust ist natürlich ein Thema bezüglich des Kommunionempfangs – aber nicht
das ausschliessliche und vordergründige. In erster Linie geht es um den ganzen Komplex des „Christus-Empfangen“
bzw. des „sich Nehmens“/„sich Bemächtigen“. Die innere Haltung gibts uns Jesus vor mit dem Satz: „Wenn
ihr nicht werdet wie die Kinder!“ Genau wie ein Kind darauf angewiesen ist, Nahrung von den Eltern zu
empfagen, so soll der Gläubige in kindlicher Einfachheit der Seele UND des Leibes Christus in der hl.
Kommunion empfangen.
@HBR… Doch, ich habe es schon öfter erlebt, daß Hostien auf die Erde gefallen sind. Sogar schon dem
Priester aus der Hand. Aber ich habe das auch schon als Kind bei der Mundkommunion erlebt, daß Hostien
bei der „Übergabe“ von der Zunge runter gefallen sind. Ob es die Schuld des Priesters oder des Gläubigen
war, kann ich nicht sagen. Aber „passiert“ ist es schon in beiden Gestalten der Kommunionausteilung. In
meinen Augen kann eine Mundkommunion genauso unwürdig sein wie eine Handkommunion. Es kommt auf die innere
Haltung an. Wenn die stimmt, ist keine der beiden Formen unwürdig. Regina1961
bei der mundkommunion … … geht es ehrfürchtiger zu und ich praktiziere das schon lange so, gleich
ob alle anderen die handkommunion nehmen. da die bibel davor warnt unvorbereitet zum abendmahl zu gehen,
möchte ich das auch nicht mehr ohne beichte tun.
Problematisch erscheint mir auch die Tatsache, dass sich auch viele wohlmeinende Weltkleriker, die die
außerordentliche Form erst neu oder nach langer Zeit wieder erlernen, nicht exakt an die Rubriken halten,
nicht als gezielte Provokation, sondern eher aus Unwissenheit und mangelnder Sorgfalt. So habe ich es
jetzt schon einige Male erlebt, dass der Priester nach der hl. Wandlung Daumn und Zeigefinger nicht zusammenhält,
dass einige Kniebeugen fehlen etc. Hier wird man in Zukunft sehr aufpassen müssen.
Handkommunion auch in Rietheim In Rietheim (ebenfalls Erzbistum Freiburg) hat der Priester vor der Hl.
Messe in der außerordentlichen Usanz ebenfalls darauf hingewiesen, dass er auch die Handkommunion reicht.
Diese Seuche hat sich also schon ausgebreitet…
Warum können bei der Mundkommunion keine Partikel zu Boden fallen. Welche Garantien gibt es, dass das
nicht passiert? Eine blödere Begründung ist wohl noch nicht geliefert worden. @Loisl: Der Papst selbst
spendet auch die Handkommunion. Das nennen Sie ein Sakrileg? Dann nenne ich Sie einen Schismatiker!
Murxist Wenn die Messen der römisch-katholischen Priester in deinen Augen gar keine gültigen Messen
sind, warum interessiert es dich dann, in welchem Ritus sie zelebriert werden? Geh halt einfach weiterhin
zu den Sektenveranstaltungen, die dortigen Kultdiener werden schon nach deinen Vorstellungen handeln.
@RRR! Allerdings wird der Hl. Vater unter den Befruchtungen des neuen für den älteren Usus kaum Elemente
meinen, die auch schon im neuen nur als Mißbrauch Eingang gefunden haben, was auf die Handkommunion insofern
zutrifft, als eine wesentliche Bedingung für die Möglichkeit der Gewährung dieses Indultes die war,
daß die Handkommunion in dem betroffenen Gebiet zuvor widerrechtlich praktiziert worden sein mußte.
Schon eine solche Bedingung entlavt eine gewisse Perversion. Bei weiblichen Ministranten war es zumindest
ähnlich.
Lieber Tridentinus, diese von Dir hervorgehobenen Ausnahmen sind sicherlich so wichtig, daß man ihre
Existenz eingens hervorheben muß, oder? Ich bin sicher, auch in koptischen Klöstern gibt es bisweilen
heiligmäßige Mönche. Trotzdem würde ich auch so jemandem sagen: „Wenn du nicht katholisch wirst, kannst
du dir deines Heiles nicht sicher sein.“ Wie kann eine subjektive Befindlichkeit hier das Maß für die
objektive Frage sein, wie man die Kommunion austeilt?
schrullig ist allerdings… dass man hier die Mundkommunion mit dem Argument favorisiert, es würden dabei
keine Partikel auf’d Erd fallen. Diese Neurose entspringt nach meinem Fürhalten einer abergläubischen
Auffassung der Realpräsenz. Da wäre es statt dessen ja besser, man würde robustere Hostien backen,
die dann zwar weniger zartschmelzend im Mund zergehen, dafür aber mehr Konsistenz aufweisen.
@Karl Murx Gesetzt der Fall, es käme – grundsätzlich oder ausnahmsweise sei dahingestellt – zu einer
Konsekration, könnte es jedenfalls Kommunionen geben, die von dem mir beschriebenen Personenkreis als
Handkommunion und dennoch würdig empfangen werden.
Wider den Heiligen Vater Wird das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ dazu führen, daß die Alte Messe
in den tödlichen Strudel der liturgischen Mißbräuche des Novus Ordo hineingerissen wird? Schon dieser
Satz zeigt, dass die kreuz.net-„Redaktion“ nicht verstanden hat, was unser Hl. Vater, Papst Benedikt,
Bischof von Rom, durch sein Motu proprio erreichen wollte: Eine gegenseitige Befruchtung von „altem“ und
„neuem“ Ritus. Es ist also sein ausdrückliches Ziel, dass der „alte“ Ritus auf der Grundlage des „neuen“
manche Änderung erfahren wird – ebenso wie umgekehrt der „neue“ durch den „alten“.
Das Problem der würdigen Handkommunion,… …besteht schon darin, überhaupt erst einmal eine Kommunion
zu bekommen. Die Zelebranten sind in den seltensten Fällen Priester und selbst wenn sie es wären, so
wären diese Messen sowieso ungültig, schon wegen der Veränderung der Wandlungsworte (das berüchrchtigte
„für alle“). Aber schon die Instructio in Artikel 7, heute a.27 des NOM macht das gesamte Geschehen ungültig.
„In Missa seu Cena dominica populus Dei in unum convocatur, sacerdote præside personamque Christi gerente,
ad memoriale Domini seu sacrificium eucharisticum celebrandum.37 Quare de huiusmodi sanctæ Ecclesiæ
coadunatione locali eminenter valet promissio Christi : « Ubi sunt duo vel tres congregati in nomine
meo, ibi sum in medio eorum » (Mt 18, 20).“ Wenn wir in analoger Weise die Maßstäbe von Apostolicae
Curae Leos XIII. anlegen, womit er schon die Intention des anglikan. Ordinale in Frage stellt, kommt man
zu demselben Ergebnis.
@Ordo62 Vielleicht sollten Sie die Freiburger noch darauf hinweisen, dass die in der genannten Kapelle
gefeierte Messe von suspendierten Priestern der „FSSPX“, also der Lefebvre-Sekte gefeiert werden. Die
Teilnahme daran ist für kirchentreue Katholiken nicht zu empfehlen
@ordo62 Etwas naiv. Natürlich gibt es auch bei FSSPX Sakrilegien, denn jede unwürdige Kommunion ist
ein Sakrileg. Unwürdige Kommunionen kann man nach außen nicht unbedingt erkennen. Sie entstehen eben
auch bei mangelnder seelischer Disposition und auch als Mundkommunion. In diesem Sinne gibt es umgekehrt
sicher auch viele würdige Kommunionen, die als Handkommunion empfangen werden, von solchen, die um die
Problematik dieser Spendevariante nicht oder nur unzureichend wissen.
Die Wunschvorstellung der „Altgläubigen“ ist doch… …dass man die Handkommunion direkt verweigern
sollte. Da kann ich nur sagen, dass ich in diesem Fall sofort dem Bischof schreiben würde. Es geht nicht
an, dass eine allgemein akzeptierte Form der heiligen Kommunion nicht beachtet wird. Jetzt hegen viele
Freiburger Altgläubige den Verdacht, daß die Handkommunion und andere liturgischen Besonderheiten während
der Adelshauser Alten Messe gezielt eingesetzt werden, um die Form des Alten Ritus – im Geiste der liturgischen
Mißbräuche der Liturgiereform – zu unterminieren. Manchmal kommt doch der Verdacht auf, dass diese „Altgläubigen“
unter einer Art Verfolgungswahn leiden. Anders läßt sich diese Passage im Artikel nicht erklären.
Liebe Freiburger, hier seit Ihr vor Sakrilegien jeder Art sicher: Anschrift: Kapelle St. Antonius v. Padua,
Wiechertstr. 2b, D-79114 Freiburg/Br.-Betzenhausen Auskunft: Priorat Rheinhausen Tel: 076 43/ 69 80 Gottesdienstzeiten:
– sonntags 10.15 h – dienstags 19.00 h Und das schon seit über Jahren. P.S. Hat hier wirklich jemand
ernsthaft geglaubt, daß das Modernistenpack nach dem MP kapituliert? Die fangen jetzt erst richtig an,
nachdem sie die Messe nicht mehr vervieten und dank des großen Interesses nicht mehr totschschweigen
können, versuchen sie es auf diese Tour.
man muß diese frage einfach der Komission Ecclesia Dei vorlegen Im übrigen ist Mundkommunion auch im
NOM die Normalform und die Handkommunion eine Ausnahme Erlaubnis somit ist der Umkehrschluss da es im
Neuen Ritus Mundkommunion gibt muß es im alten Handkommunion geben völlig Falsch
Die Handkommunion besteht im ordentlichen Usus kraft Indultes. Im außerordentlichen nicht. Wenn ich zB
als Gast an einem unierten Gottesdienst teilneme, der im byzantinischen Ritus gefeiert wird, muß ich,
wenn kommunizieren will, mich auch den rituellen Strukturgesetzen dieses Ritus anpassen und kann nicht
darauf bestehen, in in „lateinischer Form“ Mundkommunion zu empfangen. Alles andere wäre mindestens taktlos.
Wer darüberhinaus ausgerechnet an diesem Punkt auf ein angebliches Recht pochen will, zeigt offen den
Geist der Provokation und damit, daß er momentan überhaupt nicht (!) disponiert ist, die hl. Kommunion
zu empfangen. Das könnte mE ggf zB nach italienischem Recht den Tatbestand der „Kultstörung“ erfüllen.
pastorale Klugheit selbst wenn man der irrigen Ansicht ist, die Handkommunion sei im alten Usus nicht
erlaubt, erweist man der liturgischen Restauration einen Bärendienst, wenn man interessierte Gläubige,
die daran nicht gewohnt sind, durch Maximalforderungen brüskiert. Ladet alle freundlich zur knieenden
Mundkommunion ein und habt Geduld!
@stimme von vorgestern Natürlich ist im überlieferten Ritus nur ein würdiger und passender Kommunionempfang
erlaubt: dignum et justum est – also die Mundkommunion. Wer eine HL. Messe in der überlieferten Liturgie
besucht und dann provokativ die Handkommunion verlangt, will damit Streit und Spannungen verursachen –
diese Intention fällt auf den Provokateur selbst zurück.
Klar HBR, Aber leider gibt es nunmal diverse bigotte Frömmler, die nur ihre Art und Weise als allein
seeligmachend ansehen … Euer Modernismus ist bezüglich Frömmigkeit und Spiritualität ganz unverdächtig.
Das ist Naturalismus pur.
Schliiiiiiim Nach Angaben der ‘IK-Nachrichten’ wird bei dieser Messe auch die nach dem Zweiten Vatikanum
in Deutschland illegal und gegen die liturgischen Bestimmungen eingeführte Handkommunion praktiziert.
Oh nein…wirklich…ach du liebe Güte…die pöhse pöhse Handkommunion. Das muss ja schimm sein
Das geschehe trotz wiederholter Mahnungen und Bitten der Gläubigen, die an diesem sakrilegischen liturgischen
Verhalten schweren Anstoß nehmen. Offenbar handelt es sich bei diesen Gläubigen um Leute, die der Lefebvre-Sekte
nahestehen. Nur diese bezeichnen die vom Vatikan genehmigte und in der Kirche eigentlich als Standard
akzeptierte Art der Kommunion als „Sakrileg“. Bekanntlich kann die Handkommunion in der Praxis nicht ausgeteilt
werden, ohne daß Partikel der konsekrierten Hostie zu Boden fallen und von den Gläubigen zertreten werden.
Oh oh…pöhse…aber mal ehrlich: Ich hab noch nie gesehen, dass die Hostie oder Partikel davon zu Boden
gefallen sind. Diese Behauptungen sind doch einfach nur lächerlich. Zumal die Handkommunion wesentlich
ansehnlicher ist, als die Mundkommunion. Aber leider gibt es nunmal diverse bigotte Frömmler, die nur
ihre Art und Weise als allein seeligmachend ansehen.
So ein Schmarrn Was hat denn die Form des Kommunionempfanges mit dem Ritus zu tun? Klar kann man auch
im alten Ritus Handkommunion austeilen, so wie man im neuen Ritus auch Mundkommunion machen kann. Und
die Partikelgeschichte ist skrupulantischer Blödsinn.