(kreuz.net) Die Alte Messe soll nach Angaben eines römischen Kardinals in „jeder katholischen Pfarrei
von England und Wales“ – und auf der ganzen Welt – wiedereingeführt werden.
Das berichtete der englische
Journalist Damian Thompson am 14. Juni in der britischen Wochenzeitung ‘The Telegraph’.
Außerdem werde
allen Priesterseminarien vorgeschrieben werden, den zukünftigen Geistlichen die Zelebration der Alten
Messe beizubringen.
Die Gläubigen der katholischen Pfarreien auf der ganzen Welt sollten unterrichtet
werden, den Alten Ritus zu verstehen und zu schätzen.
Thompson bezieht sich bei diesen Informationen
auf eine Londoner Pressekonferenz von Kurienkardinal Dario Castrillon Hoyos, dem Präsidenten der päpstlichen
Kommission ‘Eccelsia Dei’.
Der Kardinal reiste kürzlich in die britischen Hauptstadt, um gestern in
der Kathedrale von Westminster in London, das erste Pontifikalamt im Alten Ritus zu feiern, das dort seit
vierzig Jahren von einem Kardinal gehalten wurde.
Der Kommentar des Journalisten zu den Äußerungen des Kardinals während der Pressekonferenz: „Diese
Ankündigungen werden liberale Katholiken und viele Bischöfe von England und Wales in Schrecken versetzen.“
Die Erklärung des Kardinals zeige, daß der Vatikan noch wesentlich über das Motu Proprio ‘Summorum
Pontificum’ hinausgehen wolle, um die Alte Messe zu fördern.
Auf die Frage, ob die Alte Messe zukünftig
in vielen normalen Pfarreien zelebriert würde, antwortete Kardinal Castrillon: „Nicht in vielen Pfarreien –
in allen.“
Der Heilige Vater ermögliche die Alte Messe nicht nur den wenigen Gruppen, die um diesen
Ritus bäten, sondern er mache auch das Angebot, daß jedermann diese Weise der eucharistischen Zelebration
kennenlernen könne.
Der Kardinal erklärte ferner, daß das heilige Schweigen des Alten Ritus eines
der „Schätze“ sei, welche die Katholiken wiederentdecken könnten.
Papst Benedikt XVI. gedenke, den
Alten Ritus – der zukünftig als „Gregorianischer Ritus“ bekannt werden solle – sogar dort einführen,
wo die Pfarrei nicht darum bitte:
„Die Gläubigen wissen nicht um diesen Ritus. Darum bitten sie auch
nicht darum“ – erklärte der Kardinal dazu.
Der Neue Ritus, der nach dem Zweiten Vatikanum eingeführt
wurde, habe Anlaß zu „vielen, vielen, vielen Mißbräuchen“ gegeben – stellte der Kardinal außerdem
fest:
„Die Erfahrung der letzten vierzig Jahre war nicht immer so gut. Viele Menschen haben den Sinn
für die Anbetung Gottes verloren. Diese Mißbräuche bedeuten, daß viele Kinder nicht wissen, wie sie
sich in der Gegenwart Gottes verhalten sollen.“
Thompson weist darauf hin, daß ein Journalist des liberal-katholischen
Magazins ‘Tablet’ – das den britischen Bischöfen nahesteht – dem Kardinal bei der Pressekonferenz entgegnete,
daß die angekündigten liturgischen Reformen einen „Schritt zurück“ bedeuten würden.
Der Kardinal
erklärte bei der Pressekonferenz, daß die geplanten Änderungen einige Jahre in Anspruch nehmen würden –
so wie das Zweite Vatikanum seine Zeit gebraucht habe, um aufgenommen zu werden.
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119 Lesermeinungen
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Bilderserie Die Bilderserie zum Text zeigt faszinierend wie vor lauter Kult und Ritual die Frömmigkeit
zu einer kaum zu bewegenden Masse karamelisiert…
Kardinal Castrillon – wann ist es denn ENDLICH SOWEIT Die Seelen dürsten danach. Ehre wem Ehre gebürt!
Wider V-II und den damit zusammenhängenden Sakrilegien!
Marcelus? Sind Sie nicht wieder einer von der Gegenseite? Ich hoffe, ich darf mit Ihnen reden, ohne von
bestimmter Seite wieder Ärger zu bekommen! Okay, Zynismus beiseite! Ich gehe konform mit Willigis Jäger:
„Wir sind keine menschlichen Wesen, die eine spirituelle Erfahrung machen, sondern wir sind spirituelle
Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen. Zeit und Raum sind nur unser Spielplatz in der 3-dimensionalen
Mikrowelt. Lesen Sie mal Berichte von Menschen, die mystische Erfahrungen gemacht haben (völlig gleich,
welcher Religionszugehörigkeit), dabei hat Zeit jegliche Bedeutung verloren. Die Zeit, die wir wahrnehmen
existiert einzig und allein im Bewusstsein u. projiziert sich im Raum-/Zeitkontinuum. Unser Bewusstsein
lässt uns vorbeifließende Bilder wahrnehmen, die aber nicht mehr als Momentaufnahmen sind. Auf einem
Zelluloidfilm sind Vergangenheit, Gegenwart u. Zukunft ja auch zeitlos und kommen erst durchs Abspielen
ins Bewusstsein . Auf transpersonaler Ebene bzw. anderen Dimensionen bzw. bei Gott hat Zeit, Werden u.
Vergehen jegliche Bedeutung verloren. Deutliche Worte auch von der wissenschaftlichen Seite: Es gibt und
gab immer wieder Forscher, die mal ganz frech behaupten, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig
existieren. Wenn Sie das Thema interessiert, dann empfehle ich Stephen Hawking „Das Universum in der Nussschale“,
Kaptitel 2: Die Form der Zeit. Hier ein hochinteressanter Link, bitte komplett bis Seite 9 durchklicken:
www.focus.de/…ysik_aid_229939.html
@matt2: Ihr Gedanke über den Zeitbegriff wird dadurch gestützt, daß es nichts Unwandelbares gibt, daß
der Zeit unterliegt. Die Veränderlichkeit aller Dinge, wie Sie richtig dargelegt haben, beweist doch
objektiv genug, daß Zeit natürlich ein objektives Faktum ist.
Raum ist Ordnung, Zeit ist Wandlung ich finde der Denkfehler, dem man gemeinhin aufliegt ist folgender:
man meint die Dinge sind IM Raum geordnet und sie wandeln sich IN der Zeit. Aus meinem Verständnis IST
der Raum selbst die Ordnung der Dinge und Zeit IST ihre Wandlung. Von den Dingen abstrahiert sind es dann
eben abstrakte Dimensionen.
@Frollein Rottenmeier: Die Zeit ist für Sie also nur eine Sinnestäuschung? Welche „vielen Dinge“ deuten
denn für Sie darauf hin, daß Zeit nur Ihre subjektive Illusion ist? Natürlich ist Zeit ein objektives
Faktum! Was für philosophische Gespräche am frühen Morgen. Vieles deutet darauf hin, dass Zeit nicht
wirklich existent, sondern nur eine Illusion in der Wahrnehmung des Menschen ist. Zeit verhält sich nicht
selten paradox. Zeit ist direkt abhängig vom Raum, aber da Materie ja bekannterweise zu 99,9999999999%
aus leerem Raum besteht, ist feste Substanz und Zeit lediglich ein Produkt unserer fixierten Wahrnehmung.
Selbst der gute alte Augustinus war seiner Zeit bei weitem voraus: „Die Zeit kommt aus der Zukunft, die
nicht existiert, in die Gegenwart, die keine Dauer hat, und geht in die Vergangenheit, die aufgehört
hat zu bestehen.“
@ Schrottie So, ich klinke mich aus bis Montag. Schönes WE an alle und schlagt Euch nicht zu sehr die
Köppe ein! Ich hoffe du meinst nich schon den nächsten Montach!
Raum und Zeit Was für philosophische Gespräche am frühen Morgen. Vieles deutet darauf hin, dass Zeit
nicht wirklich existent, sondern nur eine Illusion in der Wahrnehmung des Menschen ist. Zeit verhält
sich nicht selten paradox. Zeit ist direkt abhängig vom Raum, aber da Materie ja bekannterweise zu 99,9999999999%
aus leerem Raum besteht, ist feste Substanz und Zeit lediglich ein Produkt unserer fixierten Wahrnehmung.
Selbst der gute alte Augustinus war seiner Zeit bei weitem voraus: „Die Zeit kommt aus der Zukunft, die
nicht existiert, in die Gegenwart, die keine Dauer hat, und geht in die Vergangenheit, die aufgehört
hat zu bestehen.“ So, ich klinke mich aus bis Montag. Schönes WE an alle und schlagt Euch nicht zu sehr
die Köppe ein!
Liebe Frau Colonia Sie verlangen ja Sachen am frühen Morgen (Online Lateinbücher wälzen etc.) wo ich
gerade meinen türkischen Kollegen verknechtet habe mir eine Cola zu holen, naja Samstag is mir ja noch
egal Hauptsache Donnerstag muss ich ihm keine holen weil die Türken gut gespielt haben. Nein, der Herr
BOËTHIUS wird wohl Rechtgläubig gewesen sein und spätestens jetzt ist er es wohl vollkommen und ewiglich.
Es kann aber gut sein das der Herr BOËTHIUS heutzutage falsch interpretiert wird eine Unbegrenzt dauernde
Welt (sagen wir aber lieber gesamte Schöpfung, weil diese Welt ja wohl bald vergeht irgendwann) ist als
quasi halbe Ewigkeit ja auch wenigstens ein halber Abschnitt, obwohl es wirklich schwer ist die Länge
der halben Ewigkeit vor der Schöpfung und die länge der halben Ewigkeit nach der Schöpfung zeitlich
zu erfassen. (Soll ein Denksmily sein) Die Ewigkeit und dann die durch die Erbsünde entstandene Zeitschlaufe
der Vergänglichkeit in der Ewigkeit, sind ja eigentlich nicht unbedingt kompatibel, wenn die Ewigkeit
nur ein einfaches Vorhandensein sein sollte, aber wenn in ihr Zeitabläufe möglich wären, dann wäre
die Ewigkeit jedenfalls mit unseren kümmerlichen menschlichen Gehirnen nicht wirklich zu fassen. Wenn
der Einstein dann noch recht hätte das man Materie nicht vernichten kann wären die Schöpfung auch ewiglich
und wir vielleicht ein Teil Gottes(Tut mir leid, schreckliches Geschwafel von mir, aber besser krieg ich
es nicht hin)
Werter Sozialkatholisch, verstricken Sie sich schon wieder? „Wenn Gott die Zeit gemacht hat dann müsste
sie ja einen Anfang und ein Ende haben und das obwohl Gott von ewigen Zeiten an besteht. Unsere Zeit ist
ein Abschnitt der Ewigkeit und die Ewigkait ist die Zeit allgemein, quasi die Zeit der Zeiten oder die
Fülle der Zeit!“ (Zitat) Damit, werter Sozialkatholisch, widersprechen Sie aber Boethius, der Ewigkeit
als „nunc stans“ beschreibt, als „interminabilis vitae tota simul et perfecta possessio“. „Sempiternitas
et aeternitas differunt. Nunc enim stans et permanens aeternitatem facit; nunc currens in tempore sempiternitatem.“
Während Gott ewig ist, ist die von ihm geschaffene Welt nur unbegrenzt dauernd (vgl. Consol. philos.
V). Oder, haben Sie begründbare Zweifel an Boethius’ Rechtgläubigkeit?
@ Gotthart Bei Raum und Zeit ist logisch gesehen kein Anfang und Ende möglich! Du bist vielleicht ein
lustiger Spassvogel … „Raum und Zeit“ gehören zur Schöpfungsordnung … logisch also ohne Anfang und
Ende? Ja Gotthat, das zeigt wie weit V2’er denken können, eigentlich können die nur weltlich denken
weil alles was darüber hinausgeht, das geistige wird vernachlässigt. Wenn Gott die Zeit gemacht hat
dann müsste sie ja einen Anfang und ein Ende haben und das obwohl Gott von ewigen Zeiten an besteht.
Unsere Zeit ist ein Abschnitt der Ewigkeit und die Ewigkait ist die Zeit allgemein, quasi die Zeit der
Zeiten oder die Fülle der Zeit! Frage an Gotthart du bist ja nur in eine Richtung ewig, die Richtung
über den Tod hinaus, bist du deshalb schon trotzdem ganz ewig, oder nur halbewig. Oder hast du gar früher
schon existiert?
Werter Florian, dabei bin ich eigen, selbst wenn es sich dabei nur um die Hände handeln sollte. Rocksäume,
Schuhe, meinetwegen auch den Boden (da gibt es sogar [fragwürdige?] pontifikale Präzedenzen) mögen
Sie von mir aus küssen; aber bei mir lassen Sie das bitte, auch verbal!
Florentine Geier… …hat es mal wieder drauf. Schafft selbst kaum einen Post in fehlerfreiem Deutsch –
aber reißt seine Klappe weit auf. Neues Seminar vom Schweinepriester F. G.: „Wie mache ich mich ohne
Umwege zum Deppen.“ (Ich trage meinen Teil dazu bei – „Exorzieren für Anfänger“ – gerne aber auch „Backen
ohne Fett“. Sicher nicht weniger sinnfrei als Ihre dümmlichen Beiträge!)
#107 Florian Geyer 01:08:34 | Donnerstag, 19. Juni 2008
werte clarissa könnten Sies morgen nochmals auf Deutsch widerholen ? muss jetzt leider ins Bett gehen
obwohl ums abzukürzen sie werden natürlich recht haben -untertänigsten handkuss
Fast, werter Florian, hatte es sich meiner Aufmerksamkeit entzogen! Carolus Murxus Garrulus wird von Kryptohäretikern
(schon das eines Eintrags im Lexikon aussterbender Fachbegriffe wert) verfolgt, und Sie verfolgen Neomodernisten
(ist das stilistisch nicht ein bißchen zu pleonastisch) – mal ganz abgesehen von der Bedeutung … Wenn
es Neomodernisten gibt, müßte es ja auch (als Antonym quasi) Veteromodernisten geben; und stellen Sie
sich dazu auch mal die echten Antonyme vor: Antiveteromodernist … Sie sind schon ein seltener Vogel …
oder, besser: Sie verwechseln Ihren eigenen mit dem Hl. Geist!
#105 Florian Geyer 23:31:00 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Gotthard leider verstehen sie wie alle Neomodernisten unter Schöpfung nur das irdisch materielle. Schöpfung
umfasst auch die zeitlose geistige Welt die uns umgibt wie auch die Engel und Dämonen zb
@sozialkatholisch Bei Raum und Zeit ist logisch gesehen kein Anfang und Ende möglich! Du bist vielleicht
ein lustiger Spassvogel … „Raum und Zeit“ gehören zur Schöpfungsordnung … logisch also ohne Anfang
und Ende?
Temperatur der Hölle […] Die Strahlung, die auf den Himmel fällt, wird ihn bis zu jenem Punkt aufheizen,
an dem der Wärmeverlust durch Abstrahlung genauso groß ist, wie die Wärme, die durch Einstrahlung aufgenommen
wird. Anders gesagt, der Himmel verliert durch Strahlung fünfzigmal soviel Wärme wie die Erde. Unter
Verwendung des Stefan-Boltzmannschen Gesetzes für die Strahlung (H/E)^4 = 50, wobei E die absolute Temperatur
der Erde – nämlich 300K – ist, ergibt dies für die Temperatur H des Himmels 798K (525°C). Die Temperatur
der Hölle läßt sich nicht exakt bestimmen, doch muß sie jedenfalls kleiner als 444,6°C sein, jener
Temperatur, bei der Schwefel vom flüssigen in den gasförmigen Zustand übergeht. In der Offenbarung
21,8 finden wir: Aber die Furchtsamen und Ungläubigen sollen ihren Platz in dem See finden, der von Feuer
und Schwefel brennet. Ein See aus geschmolzenem Schwefel bedeutet, daß seine Temperatur unterhalb des
Siedepunktes liegen muß, der 444,6°C beträgt. Oberhalb dieses Punktes wäre der Schwefel dampfförmig
und es könnte kein See entstehen. Wir haben also als Temperatur des Himmels 525°C, als Temperatur der
Hölle weniger als 445°C. Schlußfolgerung: Der Himmel ist heißer als die Hölle! aus: „Applied Optics
11“, A14(1972) www.agamen.de/…umor/temperatur.html
@ blinder Schleicher Ich hatte – soweit ich mich erinnere – schon einmal darauf hingewiesen, dass ich
von Ihnen NICHT geduzt werden möchte!!! Halten Sie sich doch bitte an die grundlegenden Regeln der Höflichkeit!
Du redest mich mit Unsozi an und willst mir was von Höflichkeit erzählen? Dann erzähl mir doch mal
von was die Bibelstelle denn sonst berichtet wenn nicht von einer Reinigungsmöglichkeit am Tage des Gerichtes?
@ Laberhubba Gut es kann ein Priester von der koptisch katholischen Kirche gewesensein, das weiß ich
nicht mehr. Es war ja eine Frage und wenn hier einer einen auf allwisseden erleuchteten macht bist du
das!
@ Leblhuber Vielen Dank. Das hatte ich schon mal gelesen,wusste aber nicht mehr wo. @ sportgayfan Die
Temperatur wird schon ganz schön schwul, äh, schwül sein !
Ah der Herr Leblhuber, Österreich ist raus! Ich hasse zwar Fussball aber trotzdem… Was sagen sie zur
Türkei? Also hier konnte man die ganze Nacht nicht schlafen. Was wäre bloß los wenn die Türkei glatt
noch Europameister wird? Wer wollte da noch sagen Türkei gehört nicht zu Europa? Tja! Was sagen sie
zu meinem Text? Warum wollen sie eigentlich nicht mal zu Essen kommen in Ramadan? Ich beiße nicht und
meine Familie auch nicht und in Ramadan ist es sehr schön. Sie sind halt feige…
@ unsozi Vielleicht ein Mitglied der katholisch-koptischen Kirche. Diese Bibelstelle spricht NICHT vom
Fegefeuer und wurde erst von Augustinus so ausgelegt. Ich hatte – soweit ich mich erinnere – schon einmal
darauf hingewiesen, dass ich von Ihnen NICHT geduzt werden möchte!!! Halten Sie sich doch bitte an die
grundlegenden Regeln der Höflichkeit!
@rockdino: Sozkath weiß alles! Nur eines weiß er nicht: dass er nichts weiß! Anmerkung zum Fegefeuer
vom kopt. Papst-Patriarchen Schenuda III: Papst-Patriarch Schenuda sprach sich bei der Pressekonferenz
für die Klärung der offenen Fragen im Verhältnis zwischen der koptisch-orthodoxen und der katholischen
Kirche aus. Durch die „Wiener christologische Formel“ wurde 1971 der theologische Streit zwischen Altorientalen
und Katholiken über das Verhältnis von göttlicher und menschlicher Natur in Christus beigelegt. Heute
arbeite man bereits auf vielen Gebieten zusammen, so Schenuda III. Zu den offenen theologischen Fragen
zählt die katholische Lehre vom „Reinigungszustand“ (Fegefeuer), aus dem er, wie der Patriarch scherzhaft
bemerkte, die Katholiken gerne befreien möchte. religion.orf.at/…e030505_schenuda.htm Grüße
Lahme Blindschleiche Dann solltest du mal hinfahren und einen Kopten fragen! Ach ja, die Bibelstelle von
mir, was soll das denn sonst sein wenn kein Fegefeuer?
@ Kurt Und wenn Sie jetzt sagen: ER ist ewig! Dann sage ich: Es kann genausogut sein, dass die Materie
ewig ist. Wir wissen es nicht. Aber das es eine Ewigkeit gibt können wir jedenfalls in Raum und Zeit
annehmen, oder hast du da eine andere Idee? Bei Raum und Zeit ist logisch gesehen kein Anfang und Ende
möglich! @ Felsenblindschleiche Toll du Schlaubold und warum haben dann die Kopten auch ein Fegefeuer
obwohl sie schon 1700 Jahre von uns getrennt sind?
@ Unsozi Das von Ihnen genannte Zitat, in dem NICHT vom Fegefeuer die Rede ist, legte Augustinus dann
so aus, dass vielleicht nach dem Tode noch die Seelen einiger Gläubiger durch Feuer geläutert, also
das Irdische aus ihnen ausgebrannt werde. Gregor baute das „Fegefeuer“ in seine Lehre ein: „Man muß glauben,
daß es vor dem Gericht für gewisse leichte Sünden noch ein Reinigungsfeuer gibt, weil die ewige Wahrheit
sagt, daß, wenn jemand wider den Heiligen Geist lästert, ihm ‘weder in dieser noch in der zukünftigen
Welt’ vergeben wird (Mt 12,32). Aus diesem Ausspruch geht hervor, daß einige Sünden in dieser, andere
in jener Welt nachgelassen werden können“ (Gregor der Große, Dialogi de vita et miraculis patrum Italicorum
4,39). In der Bibel ist auf jeden fall NICHT vom Fegefeuer die Rede!
@ Felsenechse Dann erklär mir mal folgenden Bibelvers! Ich nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe
den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf
baut. Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn
aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden
offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird’s klarmachen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von
welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut
hat, so wird er Lohn empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst
aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch. 1Kor 3, 10-15
@ Florian Geyer Zitat: „ Fegfeuer etc etc sind Wahrheiten die unabhängig davon existieren ob man daran
glaubt oder nicht. Da lachen ja die Hühner! Das Fegefeuer ist eine Erfindung der katholischen Kirche.
Und kommen Sie mir jetzt nicht mit 2. Makk 12,44-45 !! Ich kann Ihnen gerne die „Kirchenväter“ anführen,
die das erfunden haben. Das Fegefeuer war für die kath. Kirche ein willkommenes Druckmittel, um durch
den Ablasshandel Geld von den Gläubigen zu erpressen.
Chosen Few Wenn die Nachfrage sinkt hat man normalerweise zwei Möglichkeiten: Entweder paßt man sich
an sich der Nachfrage an oder konzentriert sich auf die Kernkundschaft. Ratzinger wählt offensichtlich
den 2. Weg. Der Marktanteil wird dadurch natürlich noch weiter sinken, aber ich erinnere mich an Ratzingerzitate
(oder war’s der Meisner ) wonach eine Konzentration auf eine ausgewählte rechtgläubige Minderheit immer
noch besser ist als sich dem liberalen Zeitgeist zu öffnen. Solange dadurch die Kirche an Einfluß verliert,
bin ich ganz dafür…
#87 Alois Bischof 18:36:24 | Dienstag, 17. Juni 2008
Liturgische Illusionen mag man zur Person Benedikt XVI. – der selber gerne und immer wieder öffentlich
den Novus Ordo-Menschendienst feiert – haben. Jedoch theologische Illusionen darf man da wirklich nicht
haben: www.katholisches.info/?p=1449
So eine Cappa Magna hat was von einem sich aufplusternden Truthahn. „Sorgt euch nicht darum, was ihr anziehen
sollt“ hat Jesus empfohlen, naja, diese Kardinäle sorgen sich tatsächlich nicht, sie haben ja Samt und
Seide genug. Des Herrn einziger wollener Rock, das würde so ein eitler Pfau von Kirchenfürst ja nicht
mal seinen Lakaien als Putzlappen geben.
@ Kurt K.; Ihr Glaube Nur eine Anmerkung zur Vernunft des atheistischen Glaubens: Dieser Glaube besagt,
dass es keine Vernunft gibt, die Aussagen über wahr und falsch und weniger über Gut oder Böse zulässt.
Ihr Glaube besagt auch, dass es keine Hoffnung gibt. Ihr Glaube besagt auch, dass ein Mensch im Angesicht
des Todes zum totalen Egoisten werden sollte, weil er ja nur noch eine Frist hat, die Sau rauszulassen.
Ein bisschen Spaß noch und das war’s dann. Fragt sich, was den Glauben an den Ganztod und die Hoffnungslosigkeit
für Sie so attraktiv macht. LG, L.
Ruhestand? Wann geht dieser Kardinal endgültig in den wohlverdienten Ruhestand? Er war wohl Akteur in
einer großen Ausstattungsoper – anders kann ich mir diese demente Lust an der Cappa magna nicht vorstellen.
@ Verdauungsproblem Nur ein barmherziger und liebender Gott kann so was penetrant Nerviges wie ihn ins
Dasein rufen und im Dasein erhalten Ja, damit Dummbatze wie du auch mal zum Nachdenken angeregt werden.
P.S.: haste übrigens meine Postings zu deiner geistigen Bereicherung schon gelesen?
Dann lasst uns mal beten für unseren Heiligen Vater Benedikt. Dass der Herr ihm noch viele Jahre der
Gesundheit schenken möge, damit er in der Lage ist, diese Pläne auch umzusetzen. Und dass der Herr uns
dann einen neuen Papst gebe, der die Linie von Benedikt weiterführt!!! AD MULTOS ANNOS!!!
@Kurt Da hat der Sozikath schon recht, dass das mit dem Zufall allein nicht hinhaut und er ist selbst
das beste Argument: Nur ein barmherziger und liebender Gott kann so was penetrant Nerviges wie ihn ins
Dasein rufen und im Dasein erhalten; jedem beiläufigen Zufall wäre es mit ihm schon lange zu blöd geworden…da
hätts dann beim Einschalten des Computers zufällig „FIZZZ“ gemacht und das wärs gewesen mit Sozikath…
Aber Zufall allein ist halt nicht!
Sozialkatholisch Bin kein Wahrscheinlichkeitsrechner, aber trotzdem wie sollte die erste Entstehung von
Materie den Zufall sein? Keine Ahnung. Aber wie schon gesagt: Ein Gott löst dieses Problem ja nicht.
Denn wie ist denn díeser Gott dann entstanden? Und wenn Sie jetzt sagen: ER ist ewig! Dann sage ich:
Es kann genausogut sein, dass die Materie ewig ist. Wir wissen es nicht.
@ Kurt Was für ein noch grösserer Zufall muss es dann gewesen sein, diesen Gott, der den „Zufall“ Erde/Leben
hat „zufallen lassen“, entstehen zu lassen? Das ist aber noch lange nicht die einzige Sache wo wir in
unserer menschlichen Begrenztheit an die Grenzen unserer Möglichkeit kommen. Götterglaube schiebt das
„Problem der Entstehung von Irgendwas/ dem Leben“ nur eine Stelle nach hinten. Atheistisches Denken wenigstens
genauso gut. Und mal ernsthaft: So ein wahnsinniger Glücksfall ist die Entstehung der Erde auch nicht –
bei 100 Mrd Galaxien mit jeweils 100 Mrd Sternensystemen darin. Bin kein Wahrscheinlichkeitsrechner, aber
trotzdem wie sollte die erste Entstehung von Materie den Zufall sein?
Sozialkatholisch: Das zieht nicht…! Was für ein noch grösserer Zufall muss es dann gewesen sein, diesen
Gott, der den „Zufall“ Erde/Leben hat „zufallen lassen“, entstehen zu lassen? Götterglaube schiebt das
„Problem der Entstehung von Irgendwas/ dem Leben“ nur eine Stelle nach hinten. Und mal ernsthaft: So ein
wahnsinniger Glücksfall ist die Entstehung der Erde auch nicht – bei 100 Mrd Galaxien mit jeweils 100
Mrd Sternensystemen darin.
@ Kurt Ich jedenfalls kann mir nicht vorstellen das es keinen Gott gibt, den soviel nötigen Zufall das
kann nicht Zufall sein, das muss schon einer zufallen gelassen haben.
Sozialkatholisch Es gibt keine feststehende Realität in Atheistendingen Korrekt. Und darin unterscheiden
sich Atheisten von Göttergläubigen: Wir (bzw auf jedenfall ICH) gestehen ein, dass ich es nicht wissen
kann, ob und was die Realität ist. Für mich und andere Atheisten ists so, dass wir uns nicht vorstellen
können, dass ein oder mehrere Götter existieren, da uns die Hinweise / Belege fehlen. Es könnte somit
prizipiell natürlich wahr sein, was die Christen glauben. Ebenso könnte es wahr sein, was die Buddhisten
denken. Aber für mich ist es am wahrscheinlichsten, dass ich Recht habe und nichts dergleichen wie Götter
existiert. Dennoch: 100%ig sicher sein kann ich nicht.
#72 Florian Geyer 11:23:00 | Dienstag, 17. Juni 2008
Kurt K die Thematik die allen Religionen zu eigen ist, nämlich Gott und das Unendliche zum Inhalt zu
haben ergibt automatisch einen Absolutheitsanspruch. Die Frage um Gott betrifft jeden und ist für keinen
Menschen irrelevant. Religion ist für mich der Vollzug dessen was ich für wahr halte nicht dass was
mir ethisch am besten gefällt oder wo ich mir denke es wäre das vernünftigste System. Unser „religionsstifter“,
für uns der Sohn Gottes hat den Absolutheitsanspruch deutlich festgelegt. Persönliches Gericht, Fegfeuer
etc etc sind Wahrheiten die unabhängig davon existieren ob man daran glaubt oder nicht. Auch wenn es
niemanden mehr gäbe der daran glaubt würde es trotzem Realität sein. Realität !!!
Florian G. : Götzenkulte? Der Pantheismus war Jahrtausende lang unter sehr sehr vielen Völkern verbreitet –
was, wenn das die Wahrheit ist? Ihre abwertende Meinung über „heidnische Götzenkulte“ ist mal wieder
ein Sinnbild der widerwärtigen Arroganz der Gläubigen. da die Menschen verzweifelt nach Sinnsuche sind.
In der Tat, das ist so. Machen Sie sich mal darüber Gedanken, warum die Menschen den „Sinn“ nicht mehr
in Ihrer Religion finden! Religion ist nicht wählbar da es keine Frage von Ethik oder pers. Sinnstiftungsgrund
ist… Natürlich ist Religion in einer Weise wählbar. Zumindest heutzutage, wo die Menschen die Möglichkeit
haben, sich über alle Religionen zu informieren. Der „Welterklärungs-Versuch, der einem am meisten zusagt,
den wählt man dann eben. Bei mir ist das eben der Atheismus, da ich meine, dass die Abwesenheit von Göttern
die Welt am besten erklärt, so wie sie ist. Andere wählen etwas anderes. … sondern eine Frage um Wahrheit
oder Lüge Diese Frage ist aber per se unbeantwortbar. Niemand weiss, was wirklich ist.
#70 Florian Geyer 10:55:54 | Dienstag, 17. Juni 2008
Kurt K anererseits finden heidnische Götzenkulte gerade eine Hochblüte da die Menschen verzweifelt nach
Sinnsuche sind. Sinnsuche muss immer mit Wahrheitssuche verbunden sein. Religion ist nicht wählbar da
es keine Frage von Ethik oder pers. Sinnstiftungsgrund ist sondern eine Frage um Wahrheit oder Lüge.
@ Kurt Bei den Protestanten ist der „Gläubigen-Verlust“ (den ich nicht als Verlust sehe, selbstverständlich)
wohl auch eine Folge des VII? Könnte gut sein, mir persönlich ist jedenfalls aufgefallen das bei säkularisierten
Katholiken meist noch mehr Wahrheit vorhanden ist und viele „gläubige Protestanten“ oft nur an ein höheres
Wesen glauben oder schon Agnostiker sind. Sehen Sie’s doch ein: Der Schwund der Gläubigen liegt mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht an irgendeiner Form eines Anbetungsritus Nein, sondern
an der daraus folgenden persönlichen Grundhaltung der Gläubigen vor Gott. Die Menschen sind einfach
nichtmehr bereit, das zu glauben, was ihnen andere Menschen (also die Kirchen-Vertreter) zu glauben vorlegen –
sie machen sich eigene Gedanken. Ja, und interessant ist das aus der vermeidlichen Freiheit eine immer
größere Versklavung der Menschen kommt. In Brasilien wird schon klar gesagt das es heutzutage dort schon
schlimmer ist als zur Sklavenhalterzeit (letzte Monitor extra Sendung)
Sozialkatholisch: Aha Bei den Protestanten ist der „Gläubigen-Verlust“ (den ich nicht als Verlust sehe,
selbstverständlich) wohl auch eine Folge des VII? Sehen Sie’s doch ein: Der Schwund der Gläubigen liegt
mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht an irgendeiner Form eines Anbetungsritus – er liegt
einfach daran, dass Gott „out“ ist in Europa – oder jedenfalls der kirchliche Gott. Die Menschen sind
einfach nichtmehr bereit, das zu glauben, was ihnen andere Menschen (also die Kirchen-Vertreter) zu glauben
vorlegen – sie machen sich eigene Gedanken.
@ Kurt Vor dem zweiten Vatikanum gab es andere Probleme, auch wenn die heutigen schon im Ansatz vorhanden
waren. Der Glaubensschwund setzte nun mal erst nach dem V2 ein. Aus einer Laune heraus haben die Konzilsväter
das nicht gemacht, bei den meisten wird wohl der Gute Wille da gewesen sein, aber wenn sie damals schon
gesehen hätten das sich die Grundhaltung der Gläubigen dadurch so verändert wäre das V2 wohl anders
gelaufen.
Sozialkatholisch: Aha. Und bis zum 2. Vatikanum war also „alles gut“ und die damaligen Ausführenden haben
das nur mal so aus einer Laune heraus gemacht, gelle?
@ Kurt Aha. Naja – die „Gläubigen“ glauben ja schon. Da ist ja wohl nix mit bekehren Nein Kurt ich meine
die Grundhaltung der Gläubigen, obwohl der Ritus mit seinem Kult und seiner Erhabenheit natürlich auch
einen Missionscharakter hat.
Sozialkatholisch Weil der Ritus eine große Rolle darüber spielt wie sich die Gläubigen vor Gott stellen.
Aha. Naja – die „Gläubigen“ glauben ja schon. Da ist ja wohl nix mit bekehren.
@ Kurt Warum sollte irgendein Ritus in der Lage sein, „das Abendland zu bekehren“? Weil der Ritus eine
große Rolle darüber spielt wie sich die Gläubigen vor Gott stellen.
möchtegern-kathole: warum? Warum sollte irgendein Ritus in der Lage sein, „das Abendland zu bekehren“?
Wo leben Sie denn? In einem magischen Peter-Pan Land, wo es nur auf die richtige Zauberformel ankommt
und nicht auf die Inhalte? Was denken Sie denn, warum Ihre Kirche beim zweiten Vatikanum einiges reformiert
hat? Sicherlich nicht aus Jux und Dollerei – sondern weil euch die Gläubigen schon damals scharenweise
davongelaufen sind. Ich war am WE mit einer Gruppe hauptsächlich Jugendlicher (16-20 Jahre) Zelten und
einem Abend kam das Gespräch auf Gott, Religion und Glauben. Bezeichnend: Etwa die Hälfte der Gruppe
bezeichnete sich als Atheisten, bei genauerer Nachfrage auch als starke und schwache Agnostiker. Es gab
einige, die sich als „religiös“ bekannten – aber nur eine junge Dame, die etwas mit der Kirche zu tun
haben wollte. Alle anderen religiösen glaubten an eine „Höhere Macht“ oder hingen dem Pantheismus an.
„In der Kirche“ waren davon noch einige – aus Tradition: „Bei uns aufm Dorf ist man halt in der Kirche
und geht Sonntags zum Gottesdienst!“ war eine Standart-Erklärung. Aber macht doch was Ihr wollt. Wenn
es für euch das wichtigste Problem ist, in welcher Weise euer Gott angesprochen wird, dann bitte. Ich
freue mich, wenn Ihr über so einen Kappes diskutiert.
Als ob nicht alles dagegen spräche! Man kann sich nicht vorstellen, daß dieser Papst die Alte Messe
wieder so stark aufwertet – trotz seiner Einsicht, daß mit der Alten Messe das unermeßlich wertvolle (
und an Rom und das Petrusamt bindende) Kulturgut Latein samt einigen Glaubensschätzen und Ehrfurchtshaltungen
versenkt wurde. Wer 24 Jahre seinem Herrn (JPII) widerspruchslos und treu dient und ihn sofort nach dessen
Tod zur Ehre der Altäre erheben will, läßt doch deutlich erkennen, daß er in allem mit ihm (JPII)
konform geht und von seiner Linie kaum abweichen wird. JPII küßte den Koran. Benedikt XVI lud , in seine
Fußstapfen tretend, die Türkei dazu ein, Mitglied der EU zu werden – und damit lud er auch 15-20 Mio.
Türken, die schon auf gepackten Koffern sitzen, dazu ein, nach Mitteleuropa zu kommen. Sein Verzicht
auf den Ehrentitel „Patriarch des Abendlandes“ paßt sehr gut dazu. Unter JPII geschah es, daß in den
USA viele Bischöfe pädophile Priester, die Kinder schändeten, in immer wieder anderen Gemeinden auf
Kinder losließen und so ganz nebenbei die Kirche um 2 Milliarden Dollar erleichterten. Gefeuert wurden
diese Bischöfe nicht. Und auch unter Benedikt XVI walten sie weiterhin ihres Amtes mit Unschuldsmienen,
manche von ihnen wurden sogar in die Glaubenskongregation hochgelobt. Kurz: Wer erwartet eigentlich, daß
sich unter diesem deutschen Papst irgendwas zum Besseren wendet???
#56 Suscipiat † 00:40:24 | Dienstag, 17. Juni 2008
Nightfever Die Tradis machen am 13.09. nightfever in Fulda! Ob das sittlich erlaubt ist?: 20.00 Uhr Hochamt
Stadtpfarrkirche St. Blasius Zelebrant: Prälat Prof. Dr. Aloysius Winter Predigt: „Was er euch sagt,
das tut!“ Heilige Messe in der „außerordentlichen“ Form des römischen Ritus 21.15 Uhr Im Anschluss an
die hl. Messe: „Nightfever“ offene Kirche mit gestalteter Anbetung als Gebetsnacht
@clarissa colonia Das 2. Hochgebet geht auf den schismatischen Gegenpapst Hippolyt zurück, das stimmt.
Das Priestertum – das zum ‘Opfer’ gehört – ist in Hippolyts Text noch enthalten, wurde im Novus Ordo
gestrichen. Daran erkennen Sie, dass alles, was zum Opfer gehört, also auch das Priestertum (ein Priester
opfert halt nun mal), gestrichen wurde. Des weiteren haben Sie inhaltlich nicht recht: Leiden ist noch
kein Opfern. Beispiel: der Schächer, der Christus verhöhnt hat, hat auch gelitten, aber nichts geopfert.
Weiter: nicht nur der Begriff sacrificium wird systematisch getilgt, auch der entsprechende Begriff hostia –
der das Opferlamm bezeichnet. Und das Verb „offere“, das „opfern“ bedeutet. Glauben Sie im Ernst, dass
das Zufall ist? Ganz wirklich? Dass in Hippolyts Text der Begriff Priester auch rein zufällig gestrichen
wurde? Da kann jeder nachvollziehen, dass hier absichtlich gestrichen wurde. Dass den „Reformern“ das
Opfer ein Greul gewesen sein muss, dass sie es so systematisch tilgen wollten. Darüber hinaus glaube
ich nicht, dass Sie das nicht kapieren, denn dazu ist es zu offensichtlich.
Werter möchtegern (nomen atque omen?), die auf Hippolyt zurückgehende Prex eucharistica II verleugnet
oder verschweigt gar nichts: „qui cum passioni voluntarie traderetur …“ Sie vermeidet nur (wohl wegen
der zeitlichen Nähe zu den römischen Opferhandlungen) den Begriff sacrificium und umschreibt das Opfer
Christi als das Leiden, dem sich dieser willentlich ausgeliefert hat (passio).
@Brandenburgis In einer der sakrilieglischen NOM-Messen können Sie nie und nimmer ihre Sonntagspflicht
erfüllen. Und darum geht es hier! Wer will denn eine Pflicht am Sonntag erfüllen? Eine Pflicht mag es
mal sein, wenn ich eigentlich keine Lust habe … dann wird es zur Pflicht. Deine Schiedsrichterei ist
dann allerdings auf ganz niederem Niveau … Gott sei Dank! Dein und anderer Leute Gnaden-Maßstab ist
einzig für Euch relevant … wenn ihr damit Freude habt, sei sie euch gegönnt!
Lieber Golfi, Darüber, was Intension und Begriffsinhalt sind, gehen die Meinungen in der Logik auseinander.
Nach einer häufig vertretenen Auffassung besteht die Intension eines Begriffes aus der Gesamtheit der
Merkmale oder Eigenschaften, – die Terminologie ist hier uneinheitlich, – die den Dingen, die er umfasst,
faktisch gemeinsam sind oder die die Schnittmenge ihrer notwendigen Merkmale ausmachen. Demnach enthält
die Intension des Begriffes „Mensch“ die Merkmale belebt, sterblich, auf zwei Beinen gehend, ungefiedert,
vernunftbegabt, Werkzeuge produzierend etc. (AUS WIKIPEDIA) … meinten Sie Intention?
Brandenburgis ich denke hier liegen Sie falsch, eine Hl. Messe im Novum bringt nur wenig Gnaden, aber
die Sonntagspflicht ist erfüllt, vorausgesetzt, die Intension stimmt. Die Gefahr besteht nur darin, dass
man leichter abdrifftet.
Ach, Sie sind das, werter Marcellus, der schon fast überall der Hl Messe beigewohnt hat (wahrscheinlich
kennen wir uns daher unwissentlich aus Hl. Bimbam in irgendwo?). Nun, einem so gelahrten, herumgekommenen
Herrn mag ich ja wahrlich nicht widersprechen, aber, soweit mir erinnerlich, galt vor divino afflante
König David als (sicher inspirierter) Autor der Psalmen, selbst wenn man seither die Frage stellen darf,
ob er alle geschrieben hat. Daß der Heilige Geist da selbst Hand angelegt haben soll, hätte indes auch
schon vor jener modernistischen Enzyklika als heterodox gegolten.
@Unteroktav Marcelus hat recht und schreibt keinen Unsinn. In einer der sakrilieglischen NOM-Messen können
Sie nie und nimmer ihre Sonntagspflicht erfüllen. Und darum geht es hier!
@Marcelus Jetzt schreiben Sie zum dritten Mal denselben Unsinn. Ich sags ja: keine Argumente, nur Pauschalurteile
nachplappern. Ich glaube nicht, dass Sie (und niemand) den Überblick hat, wie wo zelebriert wird. Und
damit: Ende der Diskussion von meiner Seite: sie gehen schön weiterhin zur Piusvereinigung (oder sonstwo
hin) und erlangen dort ihr Seelenheil und ich gehe wie Millionen anderer Katholiken halt weiterhin in
die sakrilegischen Messen und setze mich der ewigen Verdammnis aus.
@unteroktav: Der NOM wird fast nirgendwo vorschriftsgemäß zelebriert Man kann nur in einer ordentlich
zelebrierten Messe die Sonntagspflicht erfüllen, sonst ist es besser, privat zu beten, als mit den Spöttern
im Kreise zu sitzen, wie der Hl. Geist im 1. Psalm lehrt.
@Marcelus Jaja, die üblichen Pauschalisiereungen halt wieder, wenn man man sonst keine Argumente hat >
„normalerweise“ wird überall ein Sakrileg zelebriert, schreiben Sie. Vielleicht haben Sie auch noch nicht
begriffen oder bemerkt, dass nun einmal im NOM nicht mehr jeder Winkel, in welchem die Handfläche über
dem Altar gehalten werden muss, akribisch festgelegt ist, sondern dass es ganz bewusst im geringen Maße
für vieles auch Spielräume gibt, die völlig legitim sind. Ich weiß ja nicht, wo Sie in die Kirche
gehen (bzw. gegangen sind), und ob es für Sie schon ein Sakrileg ist (ich nehme an: ja), wenn der Priester
ein anderes als das Erste Hochgebet verwendet. Ich jedenfalls habe schon viele Messen unter zahlreichen
Priestern erlebt und könnte außer vereinzelt bei manchen „überkreativ“ gestalteten Familienmessen oder
Jugendgottesdiensten kein Beispiel nennen, wo etwas gegen die Rubriken verstoßen hätte. Aber lassen
wir das, Sie beharren auf Ihrem Standpunkt und der festgefahreren Meinung, daher ist eine Diskussion reine
Zeit- und Nervenverschwendung.
@unteroktav: Wenn der NOM vorschriftsgemäß und als katholische Messe zelebriert wird, dann können und
sollen Sie auch mit dem NOM-Besuch die Sonntagspflicht erfüllen. Und das ist normalerweise aber nicht
der Fall, weil sich die NOM-Zelebranten nicht an die römisch-katholischen Vorschriften halten und ein
Sakrileg zelebrieren: Und mit einem Sakrileg kann kein Katholik die Sonntagspflicht erfüllen.
@Marcelus Wenn Sie einen Besuch des NOM nicht als Erfüllung der Sonntagspflicht sehen, dann ist das ihre
Privatmeinung und nicht die der rk-Kirche. Und ihre Privatmeinung juckt mich und über 1 Mrd. andere Katholiken
herzlich wenig.
@Marcelus „… und kein Katholik ist gezwungen, bei den modernistischen Spielereien mitzumachen.“ Das
ist richtig, Schlauberger, dafür können Sie ja zur Piustruppe oder zur Petrusbruderschaft gehen bzw.
in entsprechenden Pfarreien, wo er zelbriert wird. Und ebenso ist kein Katholik ist gezwungen, den Ritus
in seiner vorkonziliaren Form mitzumachen. Der Kardinal kann reden, soviel er will, solange keine eindeutigen
Zeichen aus dem Vatikan/vom Papst kommen, ist das alles Geschwätz. Außer auf kreuz.net (und bei entsprechenden
Strömungen) glaubt doch wohl keiner im Ernst, dass der Papst die Liturgiereform praktisch wieder zurücknimmt.
Modifikationen bzw. Konkretisierungen durchzuführen, um Fehlentwicklung, die es zweifelsohne gab und
gibt, zu unterbinden, das ist ein anderes Thema und das ist auch nicht abzulehnen. Aber ihr Fundamentalisten
und Nostalgiker dürft euch natürlich freuen über diese Nachricht, es sei euch von Herzen vergönnt.
Ihr habt ja sonst keine Freude, wie man am Jammertal- und Weltuntergangs-Tenor der meisten Kommentare
sieht. :)3
Nicht ganz unrecht, Eminenz… Ob man nun den Aussagen des Kardinals mit Applaus oder Buhrufen begegnet,
ob man ein Freund des einen wie des anderen usus ist – es soll einige wenige geben, die beides schätzen –
Unrecht hat er mit vielen Aussagen nicht. In den letzten 40 Jahren ist die Ehrfurcht in der Liturgie an
manchen Orten abhanden gekommen, nicht wegen, sondern trotz der Aussagen des Konzils. Und dass viele Kinder
es nie gelernt haben, sich in einer Kirche richtig zu benehmen, wer wollte es leugnen? Natürlich gibt
es immer auch Gegenbeispiele, und das ist gut so. Es wäre ja schrecklich, wenn alle Gemeinden auf das
Niveau von „Herr, Deine Liebe ist wie Gras und Ufer“ herabgesunken wären. Der außerordentliche Usus
ist sicherlich eine Möglichkeit, wichtige Dinge in Erinnerung zu bringen, die leider verschüttet worden
sind in den Zeiten der zutiefst gegen das Konzil gerichteten Bastelliturgien. Hinzu kommen muss eine verstärkte
liturgische Katechese in Schule und Gemeinde. Man muss wieder lernen, dass die Hl. Messe kein zwangloses
Beisammensein ist, sondern eine kultische Handlung. Es mag paradox klingen für die Hardcoretradis und
-modernisten hier: Die Kenntniss und Zelebration des usus extraordinarius ist nicht nur eine Bereicherung
kirchlichen Lebens, sondern auch eine (nicht die einzige) Hilfe für eine angemessene und sinnvolle Rezeption
von Sacrosanctum Concilium.
@Bernd Jupp: Die Messe des hl. Pius V. ist die kanonisierte Messe für alle Zeiten (hl. Papst Pius V.,
Meßkanonisationsbulle Quo primum, 1570): ob mit oder ohne einen bestimmten Kurienkardinal des Jahres
2008.
Nur keine Aufregung Leute regt Euch ab – sowohl die eine als auch die andere Seite. Der ehrenwerte Kard.
Hoyes war schon immer ein Gratwanderer zwischen den liturgischen Welten und was er hier von sich gibt,
das ist sein persönliches Wunschdenken. Selbst wenn Papst Benedikt das ein oder andere aus dem II. Vaticanum
streichen möchte – er wird es nicht tun, weil er ganz genau weiß, dass dies ein neuerliches Schisma
zur Folge hätte. Übrigens: Kard. Castrillon Hoyes ist in die Jahre gekommen und wird demnächst abgelöst.
Dann wird es vielleicht auch im Liturgiereferat des Vatikans wieder etwas ruhiger!!
@Googler: Der Römische Ritus Extraordinarius war niemals verboten und wurde rechtswidrig verfolgt, und
kein Katholik ist gezwungen, bei den modernistischen Spielereien mitzumachen.
ACHTUNG! Denkt jetzt ja nicht, dass wir vors VII zurückkehren, da sei Gott vor. Bevor aber „wir“ anfangen
werden, den alten Ritsu zu schätzen, so fangt ihr erstmal an, den neuen zu schätzen. Ich hab nichts
gegen den alten ritus, war selbst langezeit mit ihm in berührung. Jetzt liegt es auch an euch, den Schritt
zu gehen. Wer dies nicht tut ist Schismat und hat ein Problem.
Und was dann? Na, selbst wenn das stimmen sollte: Welch’ Eigentor für die kreuz.net Redaktion! Was, meine
Freunde, bliebe denn noch, wenn man nicht mehr gegen die Unterdrückung der Alten Messe wettern kann?
Einzig die Homo-Ideologie oder die neuesten Blähungen von „Pater“ Lingen und Fürstin Gloria… Und das
wäre doch arm. Also beten wir lieber, daß es sich hier um eine Ente handelt und uns kreuz.net als tägliches
Unterhaltungsprogramm erhalten bleibt. o^/ o^/
Sollte dies stimmen? Dann sollten wir uns auf harte Jahre des Kampfes vorbereiten. Anna Katharina Emmerich
hat es gesehen. Hohe Würdenträger werden die Kirche verlassen. Es wird ein neuer Papst kommen, welcher
das Zepter unserem Herrn Jesus Christus übergeben wird. Auch der Kalender der alten Indianerstämme endet
im Jahre 2012-2013. Es stehen grosse Naturereignisse bevor. Wird die Erde im Feuer gereinigt werden? Beten
wir darum, dass wir diese Zeit im Glauben überstehen werden. Die Sonnenaktivität sollte von allen beobachtet
werden.
DIE STILLE MESSE Liebe Feinde der Tridentinischen Messe! Ein Mensch, der sich in der STILLEN MESSE zuhause
fühlt, der fühlt sich auf Erden bereits so wie im Himmel. Die STILLE MESSE ist das Non-plus-ultra in
der Liebesbeziehung zum Heiland – vorausgesetzt sie wird würdig gehalten. Der Volksaltar ist eine satte
Ohrfeige ins Gesicht jedes rechtgläubigen Christen. Ob wir den wieder loswerden?!!! Werde eifrig weiter
kreuz.net lesen, um vielleicht mal diese Neuigkeit zu erspähen! Beten sollte helfen: o^/ o^/ o^/ o^/
o^/ o^/
So ein absoluter Schwachsinn! Wunschtraum einiger Idiotes, aber keinesfalls wahr… , als ob die Priester
nichts anderes zu tun hätten, als hokuspokus zu lernen…
Bravo Konrad, höchste Zeit! Nur die reichen Knechte des Mammons und dekadente Adlige a la Gloria schätzen
die elitäre und vom Volk abgewandte vorkonziliare Liturgie. Außerdem: Ein Papst, der sich von einem
Massenmörder seinen Geburtstag ausrichten lässt und diesen in den vatikanischen Gärten empfängt ist
der Antichrist – Martin Luther hat es prophetisch vorausgesehen!
Sehr geehrte Vorposter, Sie haben es richtig gesehen: „Konrad“ ist aus der traditionalistischen rückwärtsgewandten,
regressiv-nostalgischen Gesetzeskirche Benedikts XVI. ausgetreten und hat sich in ein evangelisch-lutherisches
Exil begeben – solange bis der Gehorsam an den Hl. Geist und an das II. Vatikanum in einem Inhaber des
Petrusamtes wieder spürbar wird. Da es so weit kam, dass +net zum Sprachrohr des Vatikans und „konsequenter
katholischer Priester“ wurde, gibt es keine Alternative, um dem Taufversprechen und der frohen Botschaft
treu zu bleiben.
hier angekündigt, was nie hätte geändert werden dürfen wieder wird ein Schwachstelle des V-II aufgetan
und ans Tageslicht portiert! hinweg mit den unwürdigen Klerikern, die den Herrn Jesus Christus durch
ihr unwürdiges Tun wieder und wieder kreuzigen!
na schau… jetzt bekommen die Tradis vielleicht doch ihren Willen… dann müssen wohl die ganzen Modernistenpadres
demnächst die Konfession wechseln, oder gar gleich Popstars werden. Benedikt ist ja ein richtiger Radikalinski.
@ hbr ich meine, daß die Behauptung, die „alte“ Messe sei erst durch das Tridentinum entstanden, nicht
stimmt. Die Liturgiewissenschaft ist sich mittlerweile einig, daß sie in ihren wesentlichen Bestandteilen
spätestens seit Papst Gregor dem Großen feststand.