Alte Messe
Die vierzigjährige Tyrannei der Sandalisten
Gestern abend nahm ich am vielleicht schönsten Gottesdienst meines Lebens teil. Von Damian Thompson.
Alte Messe im Londoner Oratorium.
Alte Messe im Londoner Oratorium.
© traditionalcatholic.org.uk
(kreuz.net) Gestern abend nahm ich am vielleicht schönsten Gottesdienst meines Lebens teil.

Pater Julian Large – ein ehemaliger Journalist der britischen Tageszeitung ‘The Telegraph’ – zelebrierte im Kleinen Oratorium in London eine traditionelle Messe.

Anlaß war die Veröffentlichung des Buches „In the Footsteps of Joseph Ratzinger“ – In den Fußstapfen Joseph Ratzingers – von Alessandra Borghese.

Das war eine unvergeßliche Erfahrung – eine großartige römische Liturgie im kleinen Rahmen.

Pater Julian trug eine blutrote, mit Gold bestickte Kasel. Er bot eine virtuose Darstellung der heiligen Gesten der traditionellen Messen. Manchmal verschwand der Pater fast hinter den Weihrauchsäulen.

Die Liturgie war feierlich, nicht im entferntesten affektiert.

Weil der Priester das Meßopfer zu Gott hin darbrachte – und in die gleiche Richtung blickte wie die Gläubigen – wurde seine Persönlichkeit irrelevant.

Das Buch von Prinzessin Borghese ist eine persönliche und liebevolle Auskundschaftung der bayrischen Wurzeln von Benedikt XVI.

Der Papst wäre über die Vorstellung des Buches im Rahmen einer Alten Messe erfreut gewesen, die dem hastig zusammengestellten – und auf eine barbarische Weise übersetzten – Bugnini-Meßbuch, das der Kirche im Jahr 1970 aufgezwungen wurde, in so vielfältiger Weise überlegen ist.

Vor einigen Jahren las ich einen bemerkenswerten Artikel des australischen Dominikaners, Pater Efraem Chiffley, mit dem Titel „Opfer und heiliger Raum“.

Darin erklärt der Pater, daß die Gott zugewandte Liturgie der natürlichen Orientierung des Menschen zum Heiligen hin näher ist als die weltlichen Schwatz-Gottesdienste.

Das komme sogar in Zeremonien zum Ausdruck, die vom Christentum so weit entfernt sind wie zum Beispiel der Kult der australischen Ureinwohner.

Ein anderer Dominikaner, Pater Aidan Nichols – den der Heilige Vater hoffentlich als Nachfolger von Kardinal Cormac Murphy-O’Connor in Betracht zieht – kommt zu einem ähnlichen Schluß:

„Riten, die keine Distanz erlauben, verweigern den Gläubigen auf eine paradoxe Weise, sich die Gottesdiensthandlung anzueignen. Sie behindern sie gerade dort, wo sie durch einen Sprung der religiösen Einbildungskraft zu Gott hingezogen werden könnten“ – schreibt er.

Es gibt in der Kapelle des Brompton Oratory in London keine große räumliche Distanz zwischen Priester und Volk.

Dennoch hüllte der Eindruck einer kosmischen Weite, der durch den Ritus erzeugt wird, die Gläubigen in Ehrfurcht und sogar in Erschütterung.

Beim anschließenden Abendessen kam die Konversation immer wieder auf diese Messe zurück: So groß war der Eindruck, der von ihr erzeugt wurde.

Interessanterweise erwähnte die Prinzessin in ihrer Ansprache nicht die ergreifenden Augenblicke der Liturgie, sondern sie sprach über ihre persönliche Beziehung zu Jesus.

Einer von denen, die ihr zustimmend zuhörten war Nicky Gumbel, der Vikar der betont protestantischen Holy Trinity Kirche in Brompton.

Gumbels Alpha Kurse haben Teile der anglikanischen Gemeinschaft in England mit moderner Orthodoxie erfüllt.

Papst Benedikt XVI. möchte die katholische Kirche durch die Wiedereinführung der rechtgläubigen Liturgie wiederbeleben, nachdem diese durch eine vierzigjährige Tyrannei von Sandalisten verwüstet worden ist.

Ich glaube, es nicht übertrieben zu sagen, daß die Zukunft des englischen Katholizismus von der Ernennung eines Erzbischofs von Westminster abhängt, der diese Vision teilt.

Aber wo können wir einen solchen Mann finden?

Der Text wurde am 12. Juni im Blog veröffentlicht, den der katholische Journalist Damian Thompson bei der britischen Tageszeitung ‘The Telegraph’ unterhält.
      
48 Lesermeinungen
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#48   Aleph †   00:46:04 | Dienstag, 24. Juni 2008
Eva Hermann Fan
Ganz bestimmt gibt es das. Mehr als Sie zu glauben wagen, schauen Sie sich doch mal um oder hin. Sie werden überzeugt sein.
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#47   EvaHermanFan akaFreimaurerin   00:29:49 | Dienstag, 24. Juni 2008
@aleph
Flip-Flop-Träger mit ästhetischen Füßen
Meinen Sie, das gibt’s?
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#46   Aleph †   00:22:49 | Dienstag, 24. Juni 2008
Sandalenträger
Sandalisten sind wohl notorische Sandalen- oder Flip-Flop-Träger mit ästhetischen Füßen und stets hochroten Köpfen? Die brauchen natürlich keine roten Pumps von Prada…!
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#45   thaumaturgos   18:49:08 | Montag, 23. Juni 2008
bischöflein …
du hast – wie man bei uns sagt – schlicht und ergreifend einen <vogel –--
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#44   EvaHermanFan akaFreimaurerin   22:41:47 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Was, zum Geier,
sind denn nun Sandalisten?
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#43   Alois Bischof   17:15:01 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Ist die Tyrannei
wirklich vorbei, oder machen die Herz-Jesu-Marxisten wieder Platz für die Chenu-Rahner-Nouvelle-Théologie-Anhänger unter katholischer Tarnung? Es geht nicht (nur) hauptsächlich um die hl. römische Liturgie (die es zu verteidigen und zu verbreiten gilt), sondern zuerst um den Kampf für die rechtgläubige, römisch-katholische Glaubenslehre die vom Neomodernismus seit 1958/1965 institutionell zerstört wurde.
‘Erste Habilitation Benedikt XVI. in München wurde als Modernismus eingestuft’
www.katholisches.info/?p=1449
Und dasselbe gilt heute als ‘erzkonservativ’?!!…
Nun, Herr Thompson eine „High Church“-Variante in einer „pluralistischen“ und nicht-katholischen Kirchengemeinschaft darf und kann es in der wahren Römisch-Katholischen Kirche nicht geben. Während sie schön und gut sind, sind goldene Kaseln noch kein Beweis für die Restauration. Seid ihr doch nicht so naiv!
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#42   Sozialkatholisch   10:12:05 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@ schmutziger Altländer
Tippfehler sind wenn überhaupt nur eine sehr, sehr läßliche Sünde!
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#41   alter Rheinländer   10:09:44 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@ruhrgebietler
Um in der tridentinischen Messliturgie wirklich zuhause sein zu können, sollte man wissen, wie man das schreibt:
tridentinische (abgekürzt auch: trid.) Messe.
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#40   r.ruhrgebietler   07:08:55 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@HBR: Warum?
Nun, habe Sie keinen Respekt vor Ihren Vorgesetzten. Und der ist nur ein weltlicher „Herr“.
Also: Ehre wem Ehre gebührt! Und das wollen Sie im streitig machen???
Es lebe die ewig gültig tried. Messe! In der Welt daheim – in der tried. Messliturgie zu Hause!
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#39   Alois Bischof   18:06:08 | Dienstag, 17. Juni 2008
Die Prinzessin Alessandra Borghese
ist eine hervorragende Frau und Konvertitin, aber ihre Illusionen über Benedikt XVI., der doch jahrzehntelang (jedenfalls bis 1980) als Exponent der Rahner-Schule der neo-modernistischen ‘Nouvelle Théologie’ galt (Chenu, Congar, Urs von Balthasar, später auch Küng und Schillebeeckx die sich aber ‘zur radikal’ benommen hätten), sind falsch. 2001 sagte Joseph Ratzinger noch, er habe seine Theologie nie geändert und sei immer noch einer Meinung mit der Nouvelle Théologie-Häretikerströmung.
Sowieso sind zu viele naiven Konservativen in die ‘Falle’ gelaufen und glauben jetzt, Benedikt XVI. sei mit den heiligen und direkt rechtgläubigen Päpsten Pius IX. oder Pius XII. gleichzu.
Diese heutige größte (endzeitliche) Krise in der hl. römisch-katholischen Kirche seit Anfang der Kirche (auch der Arianismus war nicht só schlimm) hängt primär mit der Glaubenslehre, mit den Dogmen und anderen Glaubenswahrheiten und ihrer Verteidigung bzw. Leugnung zusammen, und nur als deren Folge auch mit der Verteidigung bzw. Wiedereinführung der überlieferten Römischen Liturgie in der ganzen Lateinischen Kirche.
Es geht aber nicht um Kaseln und Goldschuhe und Latein, sondern um den Kampf gegen den Neomodernismus. Für mich reicht eine dalmatische in kroatischer bzw. kirchenslawischer Sprache gefeierte hl. Messe nach dem Dalmatischen Indult (römischer Ritus) oder eine Göttliche Liturgie eines ukrainischen byzantinisch-katholischen Dorfpfarrers aus. Aber auch dort herrscht schon der falsche Ökumenismus!
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#38   HBR   17:41:25 | Dienstag, 17. Juni 2008
@ruhrgebietler…warum soll man die veraltete Messe überall feiern?
Außer ein paar alte Nostalgiker und Liebhaber braucht die kein Mensch
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#37   r.ruhrgebietler   17:30:52 | Dienstag, 17. Juni 2008
wann werden wir nur noch trid. Messen in Deutschland haben??
Die im Geiste vertrockneten Seelen lächsen nach dieser Liturgie – ganz und gar auf den Herrn Jesus Christus gerichtet – um sich selber für den Himmel zu retten!
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#36   Alois Bischof   17:20:07 | Dienstag, 17. Juni 2008
Illusionen
„Damian Thompson“, der Journalist des ‘Catholic Herald’ (einer antikatholischen Zeitung die sich als ‘traditionell’ ausgibt), ist Propagandist der Homo-Ideologie, unterstützt Homo-Ehe, Homobischöfe, und ein anderer Mitarbeiter unterstützt die Abtreibung. Der Direktor und Inhaber der Zeitung Conrad Black (jetzt im Gefängnis) ist mit einer (nicht konvertierten) Zionist verheiratet und toleriert keine Kritik an Juden und am Staat Israel. Nach Lord Gilmour (Parlamentsmitglied in England), ist Black ein „fanatischer Zionist“. Damian Thompson und seine
‘Catholic Herald’-Clique, die auf kreuz.net immer wieder zitiert werden, sind Feinde der Kirche die sich als Freunde ausgeben.
Quelle: Frau Clare Hellock – Journalist z10.invisionfree.com/…nis_Ardens/index.php?showtopic=1852….
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#35   Pünktchen   16:02:27 | Dienstag, 17. Juni 2008
Typ und HBR
Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
Es geht um eine „Reform der Reform“ (Kard. Ratzinger) und diese ist auch schon im Gange! (Es geht nicht um eine Rücknahme der Reform. Maßstab der Reform ist allerdings der usus antiquior) In einem Interview des Kardinals von 2003 www.kath.net/detail.php?id=5925:
Im allgemeinen, würde ich sagen, ist die Liturgiereform nicht angemessen umgesetzt worden. Sie war eine allgemeine Idee. Jetzt ist die Liturgie eine Sache der Gemeinschaft geworden. Die Gemeinde stellt sich selbst dar. Und das tun auch die die Priester beziehungsweise die Gruppen. Sie gestalten ihre eigene Liturgie. Es handelt sich mehr um die Gegenwart der eigenen Erfahrungen und Ideen als um die Begegnung mit der Gegenwart des Herrn in der Kirche. Und mit dieser Kreativität und Selbstdarstellung der jeweiligen Gemeinschaft verschwindet das Wesen der Liturgie. Denn im Wesen der Liturgie geht es darum, daß wir unsere eigenen Erfahrungen übersteigen, um zu empfangen, was nicht aus unserer Erfahrung stammt, sondern ein Geschenk Gottes ist…
Versus orientem, die Ausrichtung nach Osten, könnte eine Hilfe sein. Denn sie ist in der Tat eine Tradition aus Apostolischer Zeit, und nicht nur eine Norm. Sie ist auch Ausdruck der kosmischen und historischen Dimension der Liturgie. Wir feiern mit dem Kosmos, mit der Welt.
Was der Kirche zu einer bestimmten Zeit heilig war, ist der Kirche immer heilig und kann daher zu einem anderen Zeitpunkt nicht plötzlich ein Ding der Unmöglichkeit sein.
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#34   HBR   15:48:32 | Dienstag, 17. Juni 2008
@Pünktchen
Aber wenn ich Sie richtig verstehe, entscheidet ein guter Katholik sich ja wohl im Zweifel gegen den Heiligen Vater und für einen x-beliebigen Laien als maßgeblicher liturgischer Autorität! Der heilige Petrus wäre stolz auf Sie!
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#33   Typ   15:47:19 | Dienstag, 17. Juni 2008
@ Pünktchen
Na hat der Heilige Vater wohl Scheiße geredet, oder? Er schreibt nämlich in seinem Begleitschreiben zu SP:
Dem Dokument standen näherhin zwei Befürchtungen entgegen, auf die ich in diesem Brief etwas näher eingehen möchte. An erster Stelle steht die Furcht, hier werde die Autorität des II. Vatikanischen Konzils angetastet und eine seiner wesentlichen Entscheidungen – die liturgische Reform – in Frage gestellt. Diese Befürchtung ist unbegründet. Dazu ist zunächst zu sagen, daß selbstverständlich das von Papst Paul VI. veröffentlichte und dann in zwei weiteren Auflagen von Johannes Paul II. neu herausgegebene Missale die normale Form – die Forma ordinaria – der Liturgie der heiligen Eucharistie ist und bleibt.
(Hervorhebung von mir.)
Und:
Im übrigen können sich beide Formen des Usus des Ritus Romanus gegenseitig befruchten
Aber wenn ich Sie richtig verstehe, entscheidet ein guter Katholik sich ja wohl im Zweifel gegen den Heiligen Vater und für einen x-beliebigen Laien als maßgeblicher liturgischer Autorität! Der heilige Petrus wäre stolz auf Sie!
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#32   Pünktchen   15:42:53 | Dienstag, 17. Juni 2008
Die Intentionen des Hl. Vaters
sind auf eine Reform der Reform gerichtet! Dieses Desiderat hat er schon in seiner Zeit als Präfekt zum Ausdruck gebracht und zahlreiche Initiativen seines Pontifikats deuten in diese Richtung. Worin er die Meßreform kritisiert, ist inhaltlich bekannt www.kreuz.net/bookentry.980.html, wenn man davon Kenntnis nehmen will. Wer es nicht zur Kenntnis nehmen will, wird es irgendwann zur Kenntnis nehmen müssen!
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#31   Bernd Stromberg   15:41:24 | Dienstag, 17. Juni 2008
Lieber HBR,
eine Intention war das sicherlich. Aber bestimmt nicht die einzige, legt man die Schriften und Aussagen des früheren Kard. Ratzinger zu Grunde. Da geht es schon noch um mehr. Ich denke etwa an das Konzept einer „Reform der Reform“. Aber das sind Dinge, die Zeit brauchen.
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#30   HBR   15:35:59 | Dienstag, 17. Juni 2008
Die Intentionen des heiligen Vaters waren ganz andere
Jedenfalls dann, wenn man einigen Stimmen aus dem Vatikan folgt: Demnach war beispielsweise das Motu Proprio vor allem dafür gedacht, den Anhängern der Lefebvre-Sekte eine goldene Brücke zur Rückkehr zu bauen
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#29   Pünktchen   15:26:59 | Dienstag, 17. Juni 2008
HBR. Es gibt keinen „veralteten Ritus“, sondern
nur einen in die Jahre gekommene Meßreform, die eine Vilezahl von Mißbräuchen erleichtert hat und die nun ihrerseits am Maßstab des usus antiquior reformiert werden muß.
Spaemann über die Intentionen des Hl. Vaters:
Solange es nicht eine triefgreifende Reform der Reform gibt, schuldet es die Katholische Kirche ihrem Stifter, sich selbst und der Welt, der alten Liturgie einen Ehrenplatz einzuräumen, von dem aus sie auch als Maßstab dienen kann für das, was jeder katholische Messritus sein muß. Ein wichtiger Punkt dabei, der dem gegenwärtigen Papst besonders am Herzen liegt, ist, daß die Priesterzentriertheit beendet wird, die den Priester der Gemeinde gegenüberstellt statt ihn an der Spitze des Gottesvolkes gemeinsam mit der Gemeinde in die gleiche Richtung blicken und beten zu lassen: nach Osten oder aufs Kreuz www.kreuz.net/bookentry.980.html
Der NOM sieht also schon nach vierzig Jahren sehr alt aus! Der usus extraordinarius erfreut sich dagegen einer gleichbleibenden Jugendfrische www.youtube.com/watch?v=KDwnzcVZlRM! :-)
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#28   Benedikt   15:25:12 | Dienstag, 17. Juni 2008
@ Landorganist II
Wobei darauf zu achten ist, dass es auch sandalierte Birettisten und birettierte Sandalisten gibt. :)3
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#27   Pünktchen   15:25:01 | Dienstag, 17. Juni 2008
HBR. Es gibt keinen „veralteten Ritus“, sondern
nur einen in die Jahre gekommene Meßreform, die eine Vilezahl von Mißbräuchen erleichtert hat und die nun ihrerseits am Maßstab des usus antiquior reformiert werden muß.
Spaemann über die Intentionen des Hl. Vaters:
Solange es nicht eine triefgreifende Reform der Reform gibt, schuldet es die Katholische Kirche ihrem Stifter, sich selbst und der Welt, der alten Liturgie einen Ehrenplatz einzuräumen, von dem aus sie auch als Maßstab dienen kann für das, was jeder katholische Messritus sein muß. Ein wichtiger Punkt dabei, der dem gegenwärtigen Papst besonders am Herzen liegt, ist, daß die Priesterzentriertheit beendet wird, die den Priester der Gemeinde gegenüberstellt statt ihn an der Spitze des Gottesvolkes gemeinsam mit der Gemeinde in die gleiche Richtung blicken und beten zu lassen: nach Osten oder aufs Kreuz www.kreuz.net/bookentry.980.html
Der NOM sieht also schon nach vierzig Jahren sehr alt aus! Der usus extraordinarius erfreut sich dagegen einer gleichbleibenden Jugendfrische www.youtube.com/watch?v=KDwnzcVZlRM! :-)
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#26   Bernd Stromberg   15:19:19 | Dienstag, 17. Juni 2008
Sandals and Fiddlebacks
So, und nun für alle Schwarz-Weiß-Maler ein Schock:Sandals and Fiddlebacks summorum-pontificum.de/…iv/index_08_04.shtml. Ja, man kann offenbar beides verbinden, die Sandalen und die Liebe zum usus extraordinarius. Die Grenzen sind manchmal fließender, als man meint… Sieht man mal von Kreuz.net und den sich ewig beharkenden Fundis des rechten und linken Lagers ab.
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#25   HBR   15:04:11 | Dienstag, 17. Juni 2008
„NOM“
Man muss doch mal hier klarstellen, dass der Kampfbegriff des „NOM“ nichts anderes als den ordentlichen Ritus benennt. Der veraltete Ritus hingegen ist lediglich der außerordentliche Ritus.
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#24   LandorganistII   15:01:05 | Dienstag, 17. Juni 2008
Ok, können wir uns darauf einigen,
die Anhänger des NOM mit „Sandalisten“ (warum auch immer) und die Anhänger der veralteten Messe mit „Birettisten“ zu bezeichnen? Dann weiß wenigstens jeder, woran er ist.
Derjenige, der mit beidem klar kommt, ist der Bidalist.
Fertig ist die Laube!
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#23   catharina   14:47:35 | Dienstag, 17. Juni 2008
Sandalen vs. Schnallenschuhe?
Wenn der innerkirchliche Konflikt sich auf solche Entgegensetzungen zurückführen läßt, ist wohl Hopfen und Malz verloren, denn Stilverliebtheit ist zumeist unbekehrbarer als Glaubensirrtum. –-
Ich für meinen Teil – obwohl ganz für die überlieferte Gestalt der römischen Liturgie – empfinde jene geschniegelten und gestriegelten Herrchen, die sich in blitzeblanken Schnallenschühchen um den Altar ergehen, als fast noch peinlicher und unangenehmer denn die Sandalen-Hippies. Bei denen ist wenigstens noch eine Spur von Jesuanismus, bei den anderen nicht einmal mehr ein Hauch von Christentum erkennbar.
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#22   Regina 1961   13:51:40 | Dienstag, 17. Juni 2008
@miles
Gaaaaaanz einfach, wenn auch nicht erlaubt katholischerseits: Mutter Clarisse, Vater Franziskaner…
Regina1961
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#21   Brandenburgis   13:50:51 | Dienstag, 17. Juni 2008
Tja, was?
Hippie? Öko? Peacenik?
Eins ist klar: Über nennenswerten kirchlchen Sinnn verfügen diese Figuren nicht …
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#20   miles immaculatae   13:45:33 | Dienstag, 17. Juni 2008
Birettist?
He, der ist wirklich gut. Was ist eigentlich ein Sandalist?
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#19   LandorganistII   13:42:23 | Dienstag, 17. Juni 2008
Das stimmt natürlich,
aber stellen Sie sich vor, alle hier wären sich einig, so wie man es sich „bei Kirchens“ wünschen würde. Dann könnte +net den Laden schließen oder sich tatsächlich als seriöses kath. Nachrichtenorgan etablieren (wenn vorher die Red. ausgetauscht und alles in geordnete rechtliche Bahnen geleitet wird).
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#18   Bernd Stromberg   13:36:05 | Dienstag, 17. Juni 2008
@LandorganistII
Ich weiß nicht, ob es da ähnliche Kampfbegriffe gibt. Denn im Grunde ist diese ganze Streiterei hier etwas, was mich an einen Kindergarten erinnert. „Mein Usus ist besser als Deiner – ätsch“. Vom Anliegen des Hl. Vaters haben hier nur sehr wenige etwas verstanden. Und das stimmt einen schon traurig. Auf Kreuz-net laufen viele Kindsköpfe herum, ganz egal, welche Position sie vertreten. Denn die Linken sind nunmal keinen Deut besser als die Rechten hier. Sind halt viele fundamentalistische Kindsköpfe…
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#17   LandorganistII   13:07:03 | Dienstag, 17. Juni 2008
@Stromberg
Wie nennt man denn dann katholische Fundamentaltradis? Manipelisten? Birettisten?
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#16   Typ   13:01:55 | Dienstag, 17. Juni 2008
@ semper reformandus
Das ist ja eine unglaubliche Verunglimpfung der ältesten kirchlichen Tradition, die Sie hier auskotzen!
Zur Bedeutung des Erhebens der Hände schauen Sie mal hier:
Ex 9,29
Ps 88,10
Ps 141,2
1Tim 2,8
Und Klemens von Alexandria (nach Ihrer Meinung wohl ein widerwärtiger Scheißkerl, der sich selbst vor Gott erhebt) schreibt:
„Deshalb heben wir auch beim Beten den Kopf in die Höhe und strecken die Hände zum Himmel empor und stellen uns bei dem gemeinsamen Sprechen der Schlußworte des Gebets auf die Fußspitzen, indem wir so dem Streben des Geistes empor in die geistige Welt zu folgen suchen.“ (Klemens von Alexandrien, Strom. VII, 40,1)
Jaja, die Bibel und die Patristik – ein Haufen modernistischer Untermenschen, gell? :-D :-S
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#15   RRR   12:50:39 | Dienstag, 17. Juni 2008
@ Seminarist
Von „Biritualisten“ kann keine Rede sein, da es sich nur um verschiedene Usus ein und desselben Ritus handelt, nämlich des römischen.
„Biritualisten“ sind die, die z.B. römisch und byzantinisch, oder armenisch und syro-malabarisch zelebrieren. Aber römisch und römisch ist noch lange nicht „bi“.
Merke: Bildung schadet nicht, auch für Seminaristen!
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#14   Bernd Stromberg   12:25:00 | Dienstag, 17. Juni 2008
Ein heiliges Schauspiel, ehrfurchtgebietend und erhaben…
Es wird ein besseres Schauspiel geboten als meist in der neuen Liturgie. Frommes Theater.
Die Liturgie als heiliges Schauspiel zu sehen, ist keine schlechte Sicht der Dinge. Das ist übrigens im ordentlichen Usus genauso möglich, die liturgischen Bücher behindern dies nicht. Von daher ist es sehr traurig, dass in der „neuen“ Liturgie offenbar ein „schlechteres Schauspiel“ geboten wird. An manchen Orten wird zwar auch im ordentlichen Usus ein Schauspiel geboten, aber dies orientiert sich leider teilweise an modernen Eventen unserer schnelllebigen und oberflächlichen Zeit, wenn man in der Hl. Messe meint, das Evangelium etwa szenisch darstellen zu müssen und dergleichen mehr.
Was uns heute ziemlich abhanden gekommen ist, ist der Sinn für die Sphäre des Heiligen. Ohne diesen Sensus „funktionieren“ Religionen mehr schlecht als recht. Denn eine reine „Vernunftreligion“, in der sich alles glatt fügt, die durchweg „verständlich“ ist, wird schnell fade und reizlos. Sie geht auch am Phänomen des Heiligen vorbei. Zur Religion gehört das Unsagbare, das Raum und Zeit Übersteigende, das Mysterium. Gott selbst ist Mysterium und wird es immer bleiben. Und diese Aspekte sind im außerordentlichen Usus sehr gut ausgedrückt. Genausogut könnte man dies in der neuen Liturgie zum Ausdruck bringen, aber das verhindern oftmals die „Sandalisten“, was wohl ein Terminus für übertriebene liturgische Progressisten ist, die übrigens vom Konzil nichts verstanden haben.
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#13   Seminarist   12:16:34 | Dienstag, 17. Juni 2008
Gegenseitige Befruchtung!
:-@ Die Oratorianer in Brompton sind alles Biritualisten. Dort wird neben dem ausserordentlichen auch der ordentliche Ritus zelebriert – natürlich mit Hochaltar, Latein, Kommunionbank etc. – so dass es keinem auffällt! :)3
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#12   Pünktchen   11:02:25 | Dienstag, 17. Juni 2008
Typ. Kardinal Ratzinger hatte mit der
Formulierung „Öffnung nach oben und nach vorn“ besonders die Gebetsorientierung im Auge. Der heutige Papst macht eigentlich keinen Hehl daraus, daß er die vis-à-vis-Konstellation beim Beten für einen abusus hält.
Er spricht von der „Problematik einer Lösung…,in der die Öffnung der Liturgie nach vorn und nach oben kaum in Erscheinung tritt.“
Mehr zum Thema: hier www.kreuz.net/bookentry.980.html!
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#11   LandorganistII   10:56:33 | Dienstag, 17. Juni 2008
Was sind Sandalisten?
Eine neue Sekte? Anhänger der Birkenstocks? Oder etwa Leute, die in Jesus den Sohn Gottes erkennen?
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#10   semper reformandus   10:50:34 | Dienstag, 17. Juni 2008
@ typ
mit der Verbeugung natürlich. Das Ergeben der Hände ist eine Geste, die den „Händeheber“ größer macht, er streckt sich selbst nach Gott und „wächst“ dabei. Das Händeheben wirkt überdies theatralisch und kitschig. Die Verneigung hingegen macht kleiner und ist eine angemessene Haltung gegenüber dem Souverän. Da sie die transzendente Wirklichkeit angemessener abbildet, ist sie auch im echten, sachlichen Sinne transzendenter.
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#9   Sozialkatholisch   10:44:44 | Dienstag, 17. Juni 2008
@ HBR
Betet nicht wie die Heuchler, denn sie haben ihren Lohn bereits erhalten
Also, wie die Anhänger der „Alten Messe“ immer so runtergeputzt werden kann man nur sagen das der Kult zur Ehre Gottes und nicht zur Ehre vor den Menschen führt. Beim NOM könnte es genau andersherum sein!
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#8   HBR   10:31:00 | Dienstag, 17. Juni 2008
Betet nicht wie die Heuchler, denn sie haben ihren Lohn bereits erhalten
So sagt es der Herr im Evangelium zum Aschermittwoch. Das sollten sich mal einige Altvordere zu Herzen nehmen, die so sehr auf bestimmten Formen beharren.
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#7   Sozialkatholisch   10:30:08 | Dienstag, 17. Juni 2008
@ 3R
Interessante Einblicke in die Meinungen Gottes, die Sie da haben. Können Sie mir mitteilen, wie Sie zu Gott Kontakt aufgenommen haben in einer Weise, dass er ihnen solche Urteile mitgeteilt hat?
Na in der „Alten Messe“ natürlich!
O:)
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#6   RRR   10:24:08 | Dienstag, 17. Juni 2008
@ Sozialkatholisch
Interessante Einblicke in die Meinungen Gottes, die Sie da haben. Können Sie mir mitteilen, wie Sie zu Gott Kontakt aufgenommen haben in einer Weise, dass er ihnen solche Urteile mitgeteilt hat?
Ich dachte immer, es gäbe über die Riten theologischen Streit, aber offenbar meldet sich Gott ja persönlich bei Ihnen und sagt Ihnen, was ihm gefällt und was nicht. Lassen Sie die Welt doch daran Anteil haben! Ihre Heiligsprechung steht unmittelbar bevor! :-S
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#5   Typ   10:21:55 | Dienstag, 17. Juni 2008
@ Pünktchen
Und wie wird genau jene transzendente und eschatologische Dimension besser ausgedrückt:
a) durch das Gebet mit nach oben ausgestreckten Händen
(neuer usus)
oder
b) durch im 90-Grad-Winkel (jahrelang im Priesterseminar unter Schlägen des Subregens gelernt!) abgeknickte Ellenbogen, und Hände, die einander zugewandt sind?
(alter abusus)
Nun? :-S
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#4   Sozialkatholisch   10:20:15 | Dienstag, 17. Juni 2008
Also der Kult
spielt in der „Alten Messe“ natürlich eine große Rolle, drückt er doch die Größe und Erhabenheit Gottes aus und ist mit ein bedeutender Grund für die große Gottwohlgefälligkeit dieses Ritus.
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#3   RRR   10:09:30 | Dienstag, 17. Juni 2008
Intellektuell überfordert
Papst Benedikt XVI. möchte die katholische Kirche durch die Wiedereinführung der rechtgläubigen Liturgie wiederbeleben, nachdem diese durch eine vierzigjährige Tyrannei von Sandalisten verwüstet worden ist.
Und wieder mal erweist sich jemand als intellektuell völlig überfordert mit der Tradition der Kirche: Wie Papst Paul VI. durch seinen Primat als liturgischer Gesetzgeber sowie Benedikt XVI. durch sein Motu proprio festgestellt haben, ist sowohl der alte als auch der neue Usus rechtgläubig. Der alte Usus ist nicht durch den neuen verwüstet, sondern fortgeführt worden.
Und wer Sandalisten sind, erschließt sich mir nicht. Vielleicht Jesus und die Apostel? Die trugen nämlich Sandalen…
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#2   Pünktchen   10:09:18 | Dienstag, 17. Juni 2008
stimme: Es geht nicht um Theater,
sondern um angemessene liturgische Handlung und Haltung!
Die „Angemessenheit“ besteht nicht darin, daß wir einen Kult des Gemeinschaftlichen zelebrieren, sondern in einer „ Öffnung nach vorne und nach oben“ (Kard. Ratzinger), d.h. die transzendente und die eschatologische Dimension des christlichen Betens soll auch in den Riten und Gebärden Ausdruck finden!
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#1   stimme der vernunft †   09:57:42 | Dienstag, 17. Juni 2008
Das wichtigste
Was den meisten ihrer Anhänger am wichtigsten an der alten Liturgie ist, sagt der Artikel
Pater Julian trug eine blutrote, mit Gold bestickte Kasel. Er bot eine virtuose Darstellung der heiligen Gesten der traditionellen Messen. Manchmal verschwand der Pater fast hinter den Weihrauchsäulen.
Es wird ein besseres Schauspiel geboten als meist in der neuen Liturgie.
Frommes Theater.
Aber wenn ich gutes Theater sehen will, geh ich lieber in die klassische Oper.
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