In den letzten zwanzig Jahren hat seine Diözese viele Höhen und vor allem viele Tiefen gesehen. Doch exkommuniziert wurde nur er: Weil er eine blühende Gemeinde um sich scharte.
Priester in Soutane werden von Bischöfen gewöhnlich nicht gerne gesehen.
(kreuz.net, Eupen) Ende Mai erinnerte die deutschsprachige belgische Tageszeitung ‘Grenzecho’ an den bevorstehenden
zwanzigsten Jahrestag der Exkommunikation des altgläubigen Priester Paul Schoonbroodt (75) durch den
damaligen Bischof von Lüttich.
Hw. Schoonbroodt wurde 1933 in Eupen als Bauernsohn geboren.
Die 18.000-Seelen-Stadt
Eupen ist der Regierungssitz der deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien. Die Stadt liegt sechzehn
Kilometer von Aachen entfernt.
Hw. Schoonbroodt wurde im Jahr 1958 zum Priester geweiht. Danach arbeitet
er als Lehrer, Professor und Schulgeistlicher sowie in der Gemeindeseelsorge.
Als Pfarrer des kleinen
Dorfes Steffeshausen weigerte er sich in den 70er Jahren, die von Papst Paul VI. († 1978) eingeführte
Neue Liturgie anzunehmen.
Steffeshausen gehört zur deutschsprachigen Gemeinde Burg-Reuland im äußersten
Südosten der Provinz Lüttich am deutsch-belgisch-luxemburgischen Dreiländereck.
Der altgläubige Priester
erklärte sich auch mit dem Gründer der altgläubigen Priesterbruderschaft Sankt Pius X., Mons. Marcel
Lefebvre († 1991), solidarisch.
Das nahmen ihm die Medien und die Mehrzahl des Lütticher Klerus sehr
übel.
Doch der damalige Bischof Guillaume-Marie van Zuylen von Lüttich († 2004) ließ seinen Priester
gewähren.
Mons. van Zuylen war auch bereit, einzuräumen, daß Hw. Schoonbroodt um den Glauben der Schulkinder
kämpfe – auch wenn es davon in Steffeshausen bisweilen nur ein einziges gab.
Die bischöfliche Toleranz
nahm im Jahr 1986 ein Ende, als Mons. Albert Houssiau (83) zum neuen Bischof von Lüttich ernannt wurde.
Der neue Bischof wollte Hw. Schoonbroodt zwingen, den Neuen Ritus anzunehmen. Es kam zum Bruch.
Am 18.
Oktober 1988 entfernte der Bischof den altgläubigen Priester aus seiner Pfarrei. Weil der Priester Widerstand
leistete, wurde er am 24. Oktober exkommuniziert.
Auf Anraten von Erzbischof Lefebvre errichtete Hw.
Schoonbroodt in Steffelshausen eine neue Kirche und scharte um sich die altgläubige Gemeinde zum Heiligsten-Herzen-Jesu.
Die neue Kirche wurde 1991 von dem lefebvristischen Bischof Bernard Tissier de Mallerais (63) geweiht.
Der schon vom Tode gezeichnete Eupener Architekt Willy Emonts hatte sie entworfen. Nach mehreren Reisen
zum Berg Athos bezeichnete er die Kirche als sein Lebenswerk.
Zwischen Hw. Schoonbroodt und dem gegenwärtigen
Bischof von Lüttich, Mons. Aloys Jousten (70), den er oft im belgischen Marien-Erscheinungsort Banneux
trifft, gibt es, nach Angaben von ‘Grenzecho’, menschlich keine Probleme.
Selbst mit dem „theologisch
meilenweit entfernten“ Lütticher Kanoniker Karl Gatzweiler sei der altgläubige Priester „guter Dinge“.
Bereits jetzt haben ihn seine Kursgenossen aus dem Priesterseminar für das goldene Priesterjubiläum
im kommenden Jahr eingeladen.
Bei ihren Treffen wird er der einzige Priester in Soutane sein.
Auch das
Verhältnis mit den Behörden hat sich entspannt. Für die Fronleichnams-Prozession, die nach dem feierlichen
Hochamt von 9.30 Uhr durchs Dorf zieht, braucht Hw. Schoonbroodt in Zukunft keine Genehmigung mehr.
Sogar
die Leute haben Verständnis für ihn: „Er ist sich selber treu geblieben“ – sagt eine junge Frau.
Hw.
Schoonbroodt wünscht sich, „wenn die Stunde der Stunden“ gekommen ist, in seiner kleinen Herz-Jesu-Kirche
beigesetzt zu werden.
Im Bistum hat man keine Einwände. Der zuständige belgische Minister wollte nicht
im Wege stehen.
Auch Karl-Heinz Lambertz, sozialistischer Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft
Belgiens, möchte seinem ehemaligen Lehrer an der Bischöflichen Schule von Sankt Vith diesen Wunsch erfüllen.
Nur der christlichsoziale Bürgermeister von Burg-Reuland, Joseph Maraite, lehnt den Antrag ab.
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Dringende Mitteilung an Alois Bischof zu Pfarrer Schoonbroodt trifft daher hauptsächlich Pfr. Schoonbroodt.Hw.
Pfr. Schoonbroodt, den Sie berechtigterweise als römisch-katholischen Priester bezeichnen, ist offiziell
für die Internetseite RORE-SANCTIFICA verantwortlich. Seit Abbé Marchiset sich hauptsächlich auf die
Seite FidemServavi konzentriert, auch für VIRGO-MARIA. Das Anathema des französischen Distriktes der
FSSPX bezüglich beider Internetseiten
#39 Tridentinus 09:22:34 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Diesmal ist es echt schade, dass es keine Photomeile mit Bildern der wunderschönen Herz-Jesu-Kirche in
Steffeshausen gibt. Auf mich wirkt sie in der Erinnerung übrigens grösser als die Pfarrkirche des Ortes.
@Sedi-Pater Lingen – schlecht geschlafen?? In einem seiner früheren Beiträge faselt er z.B. vom – „heiligen
Erzbischof Lefebvre“ nur weil Sie es nicht verstehen, gibt es trotzdem im Himmel viele Heilige, die Sie
niemals als solche vermutet hätten! Und dass der Bewahrer des Glaubens und der Heiligen tried. Messe
ziemlich gottgefälig ist, wird ihm niemand streitig machen. Dass Schooni „everybody’s darling“ ist, zeigt
sich auch vom „Hw.“ der Anti-Sedi-Seite +.net. Für die bin ich ja immer nur der „Sedi-Pater“, während
(auch im selben Artikel) den V2-Laienschauspielern immer brav das „Hw.“ verpasst wird. Oh, da zeigt Lingen
weltliche Züge? Eitelkeit? Mensch Lingen! Entweder sind Sie Priester Jesus Christi und somit ganz in
der Tradition und Nachfolge Jesu, oder nicht. Dieses Rumgefasel und „der-bösse-Junge-hat-mit-Sand-nach-mir-geworfen“ –
das wussten Sie doch BEVOR SIE MEINTEN EINE BERUFUNG ZU VERSPÜREN. Also seien Sie mal nicht so Wehleidig!
Geben Sie mal Gas – der Weinberg des Herrn Jesu Christi braucht viel Erntehelfer und keine V-II-Laienschauspielern.
(Sind Sie nicht auch von einem V-II-Bischof „geweiht“ worden??)
Die Logik von +net Kann mir mal einer Eure Logik erklären? Wenn ein Priester sich heute nicht Papst-,
Bischofs- oder sonstwie Kirchenkonfrom verhält, dann ist er ein Abtrünniger, dann muss er bestraft und
vom Dienst suspendiert werden. Wenn aber einer sich genauso wenig Kirchenkonform verhält – weil er all
das, was das II. Vat. beschlossen und eingeführt hat – eben nicht beachtet, dann ist das alles halb so
schlimm. Also irgendwie seit ihr schon komisch…
Geld hat er ja kaum noch Die böse OMF BRD hat ihm doch alles weggepfändet, so dass er jetzt von der
Stütze und seinen Eltern leben muss (oder mal wieder als Tänzer bei den Chipendales, wie es mal in Wikipedia
hieß ). Mich würde mal interessieren, ob Lingen überhaupt in einer Kirche eine Messe zelebriert. Und
wenn ja, in welchem Ritus.
Verehrter Daniel Stöhr! Ich stimme ja mit HBR nicht immer überein, aber daß er eine so schlimme Strafe
wie die Lektüre der Kirchenlehre-Seiten von Herrn Lingen verdient hat, das glaube ich nun doch nicht.
Daniel Stöhr Die katholische Kirche bezweifelt, dass es überhaupt eine Sukzession bis Schmitz gibt.
Somit ist seine Bischofsweihe und die Priesterweihe von Lingen hinfällig. Er ist dann nur ein Laie. Außerdem
gibt es auch ein Urteil wegen Titelmissbrauchs.
@HBR: „Und selbst wenn Schmitz wirklich ein „Bischof“ sein sollte, bestehen immer noch berechtigte Zweifel
an der katholischen Weihelinie von Lingens Weihe. Damit ist diese aber ebenfalls hinfällig.“ Das ist
völlig abwegig. Wenn Schmitz gültig geweihter Bischof ist, wovon ich ausgehe, kommt es für die Gültigkeit
der Weihe in keiner Weise noch zusätzlich darauf an, ob diese Sukzession aus Katholiken bestanden hat.
Titularbischof von Constantia? Soviel ich weiß gibt es keinen Titularbischof, dem das Ex-Bistum Constantia
zugeordnet wäre. Somit der „Weihevater“ von Herrn Lingen, der „Bischof“ Schmitz ein Hochstapler, zumindest
aber ein Usopator. Und ich habe auch mal gehört, dass Schmitz zwar eine Priesterweihe, auf keinen Fall
aber eine Bischofsweihe haben soll. Somit ist aber auch die „Weihe“ von Lingen hinfällig. Und selbst
wenn Schmitz wirklich ein „Bischof“ sein sollte, bestehen immer noch berechtigte Zweifel an der katholischen
Weihelinie von Lingens Weihe. Damit ist diese aber ebenfalls hinfällig.
#22 Pater Lingen 19:09:28 | Dienstag, 17. Juni 2008
„Alois Bischof“ lügt in seiner Verzweiflung völlig unkontrolliert. In einem seiner früheren Beiträge
faselt er z.B. vom – „heiligen Erzbischof Lefebvre“ (wer hat den denn heiliggesprochen? Der Alois-Bischof?)
– Dr.Theol. Johannes Rothkranz (wer hat den denn zum Doktor erhoben? Der Alois-Bischof?). Natürlich ist
meine Weihelinie nicht „unsicher“, geschweige denn „ungültig“ – ganz im Gegenteil. Aufgekommen ist diese
„Unsicherheits-“ resp. „Ungültigkeits“-Lüge ja auch nicht bei meinem Weihebischof, auch nicht bei irgendeinem
der sechs vor mir geweihten Priester, sondern einzig bei mir – und auch das erst, als man in Sedi- und
V2-Kreise merkte, dass ich in diesem Sedi-Saustall mich nicht mit herumsuhlen wollte. Eben ein effektives
und billiges Mittel des Rufmords. Infos hier. www.kirchenlehre.com/schmitz.htm Und der „Alois-Bischof“
sollte sich erst mal informieren, was ich zu „Bartholomäus“ Schneiders Sektierertum veröffentlicht habe.
Aber eben: In seiner Lügensucht schleudert er nur fanatisch Hetzparolen, so unberechtigt und absurd sie
auch sein mögen. Dass Schooni „everybody’s darling“ ist, zeigt sich auch vom „Hw.“ der Anti-Sedi-Seite
+.net. Für die bin ich ja immer nur der „Sedi-Pater“, während (auch im selben Artikel) den V2-Laienschauspielern
immer brav das „Hw.“ verpasst wird.
@Alois Bischof Wieso sagen Sie denn noch Hw. Lingen. Wenn jemand nicht in der katholischen Weihelinie
geweiht wurde, hat er keine gültige Weihe und ist somit per Definition ein Laie. Einen Laien bezeichnet
man aber in der Regel nicht als Hochwürden.
Ich vergaß: i.V.m. Reichskonkordat Artt. 5 u. 10. Der strafrechtliche Schutz bezieht sich allein auf
die Körperschaft, mit der das RK abgeschlossen wurde. (Wie sich dies in Belgien verhält, entzieht sich
meiner Kenntnis.) Der strafrechtliche Schutz aus § 132a, Abs. 3 StGB stellt zwar (wegen der Parallele
zur Uniform) ein Offizialdelikt dar. Dieses kann aber erst dann strafrechtlich verfolgt werden, wenn jemandem
dessen Führung kirchenamtlicherseits untersagt und dessen Name den strafverfolgungsbehörden kirchenamtlich
bekanntgegeben wurde.
#19 Alois Bischof 18:33:38 | Dienstag, 17. Juni 2008
Hw. Lingen, der selber zweifelhaft gültiger ‘Weihelinie’ ist erlaubt es sich hier über den römisch-katholischen
Pfarrer Schoonbroodt herzuziehen, weil dieser ihn „Pater Lingen“ nicht anerkennt, weil „Pater Lingen“
über die Altkatholischen und schismatischen Utrechter Spalterbischöfe (‘Bischöfe’?) der USA seine Weihe
erhalten hat und nicht über eine römisch-katholische Weihelinie. Pfarrer Schoonbroodt habe es „negatives“
oder sogar gar kein Profil. Nun, ich bevorzuge doch einen Priester der ‘ohne Profil und Rückengrat’ ist,
alles lieber als angebliche Priester wie Rolf-Hermann Lingen (der V2-Seminarist) die sich auf dem Internetz
austoben und jeden ausser sichselbst ‘exkommunizieren’ und beschimpfen. Der „Sedi-Saustall“ wird wegen
Ihres eigenen Schismatismus jedem anderen Katholiken gegenüber gemieden und schlecht angesehen, Lingen,
während Pfarrer Schoonbroodt einfach als konsequenter aber dennoch menschlicher Pfarrer gilt. Ihr „Bischof“
Schneider, der auch den US-Priester Malcolm Broussard für die Charbelite Fathers des Sektenführers Little
Pebble (William Kamm/„Petrus II. Romanus“) zum Bischof weihte im Jahre 2003, ist selber im Sektentum drinne
und hat ja seine Weihe (?) überhaupt ja nur darin „erhalten“ können. Pfarrer Schoonbroodt ist ein anständiger
Mensch (‘everybody’s darling’) der Andersdenkenden sowie Mitkatholiken mit Anstand begegnet. Ganz anders
als Sie, der Sie ja nur sich selbst und Ihre Anhänger als „katholisch“ bezeichnen (römisch-katholisch
wie Pius X. nicht!), und als Pseudop@pst Rolfus Hermannus auftreten.
#18 Ultramontanus 18:25:56 | Dienstag, 17. Juni 2008
@clarissa: Aber die gerichtliche Entscheidung gegenüber der Kirche als Katholik geltend zu machen ist
nicht möglich, wenn die Kirche in ihrem Urteil divergiert.
#16 Ultramontanus 18:18:45 | Dienstag, 17. Juni 2008
Ob jemand berechtigt ist, sich als Priester zu bezeichnen, bestimmt nicht die weltliche Gerichtsbarkeit,
sondern das Kirchenrecht. HBR vertritt die Häresie, dass die Kirche dem Staat unterworfen sei.
Solange… Er macht sich z.B. bereits dadurch strafbar, dass er den Pfarrer-Titel führt. Und das ist
noch sein geringstes Problem. Solange andere trotz Urteil noch einen Pater-Titel führen ist das noch
das geringste Problem des Bischofs. Schwerer wiegt das schon seine Kirchenferne, die für sein Seelenheil
nicht sonderlich dienlich ist.
#14 Pater Lingen 18:05:04 | Dienstag, 17. Juni 2008
Der Schismatiker Paul Schoonbroodt ist so ein typisches Abschreckungsbeispiel und ein wichtiger Grund,
weswegen der Sedi-Saustall so schlecht angesehen ist. Weil es immer gerne ignoriert wird: „Sedi“ ist eine
bloß negative Haltung („es gibt derzeit keinen Papst“); „Katholik“ ist eine positive Haltung („die katholische
Kirche hat den wahren Glauben“). Bischof Werner „Bartholomäus“ Schneider sprach bzgl. des Sedi-Saustalls
à la Schoonbroodt immer zutreffend von „katholisch gefärbten Sekten“. Ich kenne Schooni persönlich:
Er ist eine abstoßend jämmerliche Figur! So „everybody’s darling“, ohne Rückgrat, ohne Profil. Deswegen
hudelt er brav eigentlich mit jedem herum, nur von Katholiken will er nichts wissen. Nun, Katholiken wollen
auch nichts von ihm wissen. Er macht sich z.B. bereits dadurch strafbar, dass er den Pfarrer-Titel führt.
Und das ist noch sein geringstes Problem.
@Loisl Die schöne Kapelle in Burg Reuland durfte ich schon mal auf Photos sehen; ein wahrer Schatz Wenn
das keine Sedisvakantistenkultstätte wäre sondern eine römisch-katholische Kirche, würden wir hier
jetzt wieder einen langen Sermon über die hässlichen modernen Bauten der V2-Sekte zu hören bekommen…
#12 Alois Bischof 17:03:54 | Dienstag, 17. Juni 2008
Nach Angaben aus Trier, war Hw. H. Paul Schoonbroodt im Jahre 2005 von den Medien angegriffen worden,
weil er seinem Vetter, dem Homosexuellen und sehr bekannten und begabten Organisten Serge Schoonbroodt
Vorwürfe hätte anlässlich seines Homokonkubinats. Jedenfalls ist mir bekannt, daß Hw. Schoonbroodt
sich seit Mitte der 1990er völlig dem Sedisvakantismus zugewandt hat. Heute schicke Hw. H. Schoonbroodt –
mit Schmerz – die mit ihm verbundenen jungen Männer die Priester werden wollen, nicht immer mehr nach
Ecône ins FSSPX-Seminar, sondern auch mal zum Thuc-Weihbischof Donald Sanborn, der in Florida (in den
USA) ein Seminar für sedisvakantistische und sedisprivationistische Seminaristen gründete (um 1995-2005).
Dennoch ist Hw. Schoonbroodt ein wahrer Widerständler gegen den falschen und abtreibenden Zeitgeist,
gegen die Zerstörung und gegen die ‘falschen Hirten’, wenn auch sein heutiger Sedisvakantismus spekulativ
sein mag, dennoch leider auf rore-sanctifica.org oft dargestellt wird, als sei diese Erklärung für die
Kirchenkrise die einzig mögliche und für jeden Katholiken unter Sünde als Glaubenswahrheit zu akzeptieren.
Die schöne Kapelle in Burg Reuland durfte ich schon mal auf Photos sehen; ein wahrer Schatz in medio
abominationis. Dennoch freut es mich zu hören, daß Pfarrer Schoonbroodt in menschlichen Kontakten recht
herzlich und barmherzig ist, sogar den höchsten Konziliaren Geistlichen gegenüber, obwohl er vom Sedisvakantismus
nicht abweicht. Gottes Segen für alle Traditionspriester…
@Solideo Wenn er das pupsen zur schweren Sünde erklärt (zur Todsünde kann man nichts erklären, weil
Todsünde immer etwas individuell subjektives ist), dann höre ich mir seine Argumente an und entscheide
dann. Ich sehe allerdings keinen Grund, warum ich mir bei allem, das die Kirche nicht für eine Sünde
hält, überlegen sollte, ob es nicht vielleicht doch eine Sünde ist.
An stimme der venunft Was mache Sie wenn er Pupsen zur Todtsünde erklärt? Enthalten Sie sicht dan des
Pupsens ,oder gilt Ihr Gehorsam nur in der Richtung der größeren Freiheit
In Wahrheit… … war es nicht die Treue zur Meßliturgie seiner Weihe und Primiz, auch nicht die Verbundenheit
mit Erzbischof Lefebvre, sondern der erklärte Sedisvakantismus, der Abbé Schoonbroodt in die Exkommunikation
führte. Und er selbst wollte ja gar nicht von der Hierarchie, die er als illegitim betrachtete, anerkannt
sein. Seine Zusammenheit mit prominenten Vertretern des Sedisvakantismus wie Bischof Storck, Prof. Siebel
und Thilo Stopka ließ und läßt sich nicht vereinbaren mit dem, was er die „Kirche des Konzils“ nennt.
Vor allem stellt sich dann noch eine weitere Frage …„Erz“bischof Lefebvre hat seinen Ungehorsam ja mal
mit einem Notstand begründet. Die Frage ist natürlich, ob es wirklich einen objektiven Notstand in der
Kirche gab. Und das war nicht der Fall. Somit handelte es sich lediglich um einen subjektiv durch den
Sektengründer Lefebvre wahrgenommenen „Notstand“, der in Wirklichkeit gar nicht vorhanden gewesen ist.
Das selbe gilt für angebliche „Mißstände“ in der Kirche. Sollte es wirklich welche geben, kann man
darauf auch innerhalb der Kirche hinweisen. Hingegen ist ein Ungehorsam wider die Kirche nicht hinnehmbar.
Und die Gründung einer Sekte deswegen ist sowieso nicht hinnehmbar. Es heißt nicht umsonst extra ecclesia
nula salus. Daher kann man nur beten, dass die Sektierer sich bekehren. Und zur Kommunionfrage: Wenn selbst
der heilige Vater die Handkommunion austeilt, ist es ein Sakrileg, dies zu kritisieren.
Pater Schoonbroodt ist vor wenigen Tagen von Abbé de Cacqueray mit dem Anathema belegt worden Pfarrer
Schoonbroodt, unter dessen Ägide VIRGO-MARIA.ORG nach der Ablösung von Abbé Marchiset arbeitet, ist
selbstverständlich nicht „una cum“. Das war er zur Zeit der Bischofsweihen durch Mgr Lefèbvre auch nicht
gewesen. Seine heiligen Öle bezieht er schon lange nicht von der FSSPX. Wir wollen hier die Verdammung
durch Abbé de Cacqueray (Celier!) ins Gedächtnis rufen: „Wir verdammen und verwerfen daher öffentlich
und feierlich diese hinterhältigen Internetseiten und die, welche sie redigieren, ihre Weggefährten
und Trommelschläger. Wir empfehlen daher besonders allen Gläubigen an, sich davon abzuwenden und ihre
Mitteilungen nicht zu konsultieren, selbst nicht unter dem Vorwand der Informationsgewinnung und diese
Nachrichten auch nicht zu verbreiten.“ Meine kurze Analyse des neuen ungültigen Firmritus hat er ins
Französische übertragen.
Exkommuniziert wurde er… Doch exkommuniziert wurde nur er: Weil er eine blühende Gemeinde um sich scharte.
Falsch, exkommuniziert wurde er aufgrund seines latenten Ungehorsams. Dass diese Massnahme mehr als gerechtfertigt
ist, zeigt die Zusammenarbeit des Ex-Priesters mit der Lefebvre-Sekte.