Exkommunizierter Priester
Ein Kämpfer für die Seelen
In den letzten zwanzig Jahren hat seine Diözese viele Höhen und vor allem viele Tiefen gesehen. Doch exkommuniziert wurde nur er: Weil er eine blühende Gemeinde um sich scharte.
Priester in Soutane werden von Bischöfen gewöhnlich nicht gerne gesehen.
Priester in Soutane werden von Bischöfen gewöhnlich nicht gerne gesehen.
(kreuz.net, Eupen) Ende Mai erinnerte die deutschsprachige belgische Tageszeitung ‘Grenzecho’ an den bevorstehenden zwanzigsten Jahrestag der Exkommunikation des altgläubigen Priester Paul Schoonbroodt (75) durch den damaligen Bischof von Lüttich.

Hw. Schoonbroodt wurde 1933 in Eupen als Bauernsohn geboren.

Die 18.000-Seelen-Stadt Eupen ist der Regierungssitz der deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien. Die Stadt liegt sechzehn Kilometer von Aachen entfernt.

Hw. Schoonbroodt wurde im Jahr 1958 zum Priester geweiht. Danach arbeitet er als Lehrer, Professor und Schulgeistlicher sowie in der Gemeindeseelsorge.

Als Pfarrer des kleinen Dorfes Steffeshausen weigerte er sich in den 70er Jahren, die von Papst Paul VI. († 1978) eingeführte Neue Liturgie anzunehmen.

Steffeshausen gehört zur deutschsprachigen Gemeinde Burg-Reuland im äußersten Südosten der Provinz Lüttich am deutsch-belgisch-luxemburgischen Dreiländereck.

Der altgläubige Priester erklärte sich auch mit dem Gründer der altgläubigen Priesterbruderschaft Sankt Pius X., Mons. Marcel Lefebvre († 1991), solidarisch.

Das nahmen ihm die Medien und die Mehrzahl des Lütticher Klerus sehr übel.

Doch der damalige Bischof Guillaume-Marie van Zuylen von Lüttich († 2004) ließ seinen Priester gewähren.

Mons. van Zuylen war auch bereit, einzuräumen, daß Hw. Schoonbroodt um den Glauben der Schulkinder kämpfe – auch wenn es davon in Steffeshausen bisweilen nur ein einziges gab.

Die bischöfliche Toleranz nahm im Jahr 1986 ein Ende, als Mons. Albert Houssiau (83) zum neuen Bischof von Lüttich ernannt wurde. Der neue Bischof wollte Hw. Schoonbroodt zwingen, den Neuen Ritus anzunehmen. Es kam zum Bruch.

Am 18. Oktober 1988 entfernte der Bischof den altgläubigen Priester aus seiner Pfarrei. Weil der Priester Widerstand leistete, wurde er am 24. Oktober exkommuniziert.

Auf Anraten von Erzbischof Lefebvre errichtete Hw. Schoonbroodt in Steffelshausen eine neue Kirche und scharte um sich die altgläubige Gemeinde zum Heiligsten-Herzen-Jesu.

Die neue Kirche wurde 1991 von dem lefebvristischen Bischof Bernard Tissier de Mallerais (63) geweiht.

Der schon vom Tode gezeichnete Eupener Architekt Willy Emonts hatte sie entworfen. Nach mehreren Reisen zum Berg Athos bezeichnete er die Kirche als sein Lebenswerk.

Zwischen Hw. Schoonbroodt und dem gegenwärtigen Bischof von Lüttich, Mons. Aloys Jousten (70), den er oft im belgischen Marien-Erscheinungsort Banneux trifft, gibt es, nach Angaben von ‘Grenzecho’, menschlich keine Probleme.

Selbst mit dem „theologisch meilenweit entfernten“ Lütticher Kanoniker Karl Gatzweiler sei der altgläubige Priester „guter Dinge“.

Bereits jetzt haben ihn seine Kursgenossen aus dem Priesterseminar für das goldene Priesterjubiläum im kommenden Jahr eingeladen.

Bei ihren Treffen wird er der einzige Priester in Soutane sein.

Auch das Verhältnis mit den Behörden hat sich entspannt. Für die Fronleichnams-Prozession, die nach dem feierlichen Hochamt von 9.30 Uhr durchs Dorf zieht, braucht Hw. Schoonbroodt in Zukunft keine Genehmigung mehr.

Sogar die Leute haben Verständnis für ihn: „Er ist sich selber treu geblieben“ – sagt eine junge Frau.

Hw. Schoonbroodt wünscht sich, „wenn die Stunde der Stunden“ gekommen ist, in seiner kleinen Herz-Jesu-Kirche beigesetzt zu werden.

Im Bistum hat man keine Einwände. Der zuständige belgische Minister wollte nicht im Wege stehen.

Auch Karl-Heinz Lambertz, sozialistischer Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, möchte seinem ehemaligen Lehrer an der Bischöflichen Schule von Sankt Vith diesen Wunsch erfüllen.

Nur der christlichsoziale Bürgermeister von Burg-Reuland, Joseph Maraite, lehnt den Antrag ab.
      
39 Lesermeinungen
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#42   Spätmerker   19:17:57 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Text wohl nicht vollständig abkopiert,…
…Oder was?
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#41   Karl Murx   19:13:27 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Dringende Mitteilung an Alois Bischof zu Pfarrer Schoonbroodt
trifft daher hauptsächlich Pfr. Schoonbroodt.Hw. Pfr. Schoonbroodt, den Sie berechtigterweise als römisch-katholischen Priester bezeichnen, ist offiziell für die Internetseite RORE-SANCTIFICA verantwortlich. Seit Abbé Marchiset sich hauptsächlich auf die Seite FidemServavi konzentriert, auch für VIRGO-MARIA.
Das Anathema des französischen Distriktes der FSSPX bezüglich beider Internetseiten
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#40   Aquinate   11:47:56 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Bei Herrn Lingen gilt die alte Weisheit der Internetkultur:
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||__|| | Trolle bitte |
/ O O\__ nicht |
/ \ füttern! |
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#39   Tridentinus   09:22:34 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Diesmal ist es echt schade,
dass es keine Photomeile mit Bildern der wunderschönen Herz-Jesu-Kirche in Steffeshausen gibt. Auf mich wirkt sie in der Erinnerung übrigens grösser als die Pfarrkirche des Ortes. ^-^
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#38   LandorganistII   08:38:03 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Wenn der Lingen
Priester ist, bin ich der Kaiser von China und beanspruche den Titel „Majestät“.
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#37   r.ruhrgebietler   07:03:51 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@Sedi-Pater Lingen – schlecht geschlafen??
In einem seiner früheren Beiträge faselt er z.B. vom
– „heiligen Erzbischof Lefebvre“
nur weil Sie es nicht verstehen, gibt es trotzdem im Himmel viele Heilige, die Sie niemals als solche vermutet hätten! Und dass der Bewahrer des Glaubens und der Heiligen tried. Messe ziemlich gottgefälig ist, wird ihm niemand streitig machen.
Dass Schooni „everybody’s darling“ ist, zeigt sich auch vom „Hw.“ der Anti-Sedi-Seite +.net. Für die bin ich ja immer nur der „Sedi-Pater“, während (auch im selben Artikel) den V2-Laienschauspielern immer brav das „Hw.“ verpasst wird.
Oh, da zeigt Lingen weltliche Züge? Eitelkeit? Mensch Lingen! Entweder sind Sie Priester Jesus Christi und somit ganz in der Tradition und Nachfolge Jesu, oder nicht. Dieses Rumgefasel und „der-bösse-Junge-hat-mit-Sand-nach-mir-geworfen“ – das wussten Sie doch BEVOR SIE MEINTEN EINE BERUFUNG ZU VERSPÜREN. Also seien Sie mal nicht so Wehleidig! Geben Sie mal Gas – der Weinberg des Herrn Jesu Christi braucht viel Erntehelfer und keine V-II-Laienschauspielern. (Sind Sie nicht auch von einem V-II-Bischof „geweiht“ worden??)
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#36   HBR   00:05:06 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@Bernd Jupp
Nun erkennen Sie die Logik der Lefebvre-Sekte und anderer Schismatischer Gruppierungen
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#35   Bernd-Jupp   23:48:35 | Dienstag, 17. Juni 2008
Die Logik von +net
Kann mir mal einer Eure Logik erklären? Wenn ein Priester sich heute nicht Papst-, Bischofs- oder sonstwie Kirchenkonfrom verhält, dann ist er ein Abtrünniger, dann muss er bestraft und vom Dienst suspendiert werden. Wenn aber einer sich genauso wenig Kirchenkonform verhält – weil er all das, was das II. Vat. beschlossen und eingeführt hat – eben nicht beachtet, dann ist das alles halb so schlimm. Also irgendwie seit ihr schon komisch…
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#34   HBR   23:24:25 | Dienstag, 17. Juni 2008
Dann vielleicht Zairisch oder Alexandrinischer Ritus? Syromalabarischer Ritus?
Doch nicht etwa die alte Messe^^
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#33   Ultramontanus   23:22:08 | Dienstag, 17. Juni 2008
Ja, welcher Ritus denn wohl
Der „NOM“ ist es nicht und es ist wohl weder der Westsyrische, noch der Ostsyrische und auch nicht der Byzantinische…
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#32   Ydefix   23:11:56 | Dienstag, 17. Juni 2008
Alter,
es ist mir tatsächlich scheißegal mit was du übereinstimmst. :-S
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#31   HBR   23:03:43 | Dienstag, 17. Juni 2008
Geld hat er ja kaum noch
Die böse OMF BRD hat ihm doch alles weggepfändet, so dass er jetzt von der Stütze und seinen Eltern leben muss (oder mal wieder als Tänzer bei den Chipendales, wie es mal in Wikipedia hieß :-D ).
Mich würde mal interessieren, ob Lingen überhaupt in einer Kirche eine Messe zelebriert. Und wenn ja, in welchem Ritus.
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#30   Brandenburgis   22:59:00 | Dienstag, 17. Juni 2008
Stütze
bzw. Hartz xy
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#29   monti   22:57:02 | Dienstag, 17. Juni 2008
Womit verdient
der Lingen eigentlich das Geld für seinen Lebensunterhalt ?
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#28   HBR   21:25:49 | Dienstag, 17. Juni 2008
KZM ist doch lustig
Ist ein schöner Zeitvertreib, wenn man sonst nichts zu tun hat.
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#27   alter Rheinländer   21:18:44 | Dienstag, 17. Juni 2008
Verehrter Daniel Stöhr!
Ich stimme ja mit HBR nicht immer überein, aber daß er eine so schlimme Strafe wie die Lektüre der Kirchenlehre-Seiten von Herrn Lingen verdient hat, das glaube ich nun doch nicht.
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#26   Ydefix   20:59:06 | Dienstag, 17. Juni 2008
Stimmt doch nicht
Les dir doch die Texte durch auf Kirchenlehre. Es gibt ja auch eine Entscheidung des Apostolischen Stuhls aus den 30er Jahren.
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#25   HBR   20:55:27 | Dienstag, 17. Juni 2008
Daniel Stöhr
Die katholische Kirche bezweifelt, dass es überhaupt eine Sukzession bis Schmitz gibt. Somit ist seine Bischofsweihe und die Priesterweihe von Lingen hinfällig. Er ist dann nur ein Laie. Außerdem gibt es auch ein Urteil wegen Titelmissbrauchs.
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#24   Ydefix   20:38:10 | Dienstag, 17. Juni 2008
@HBR:
„Und selbst wenn Schmitz wirklich ein „Bischof“ sein sollte, bestehen immer noch berechtigte Zweifel an der katholischen Weihelinie von Lingens Weihe. Damit ist diese aber ebenfalls hinfällig.“
Das ist völlig abwegig. Wenn Schmitz gültig geweihter Bischof ist, wovon ich ausgehe, kommt es für die Gültigkeit der Weihe in keiner Weise noch zusätzlich darauf an, ob diese Sukzession aus Katholiken bestanden hat.
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#23   HBR   20:17:06 | Dienstag, 17. Juni 2008
Titularbischof von Constantia?
Soviel ich weiß gibt es keinen Titularbischof, dem das Ex-Bistum Constantia zugeordnet wäre. Somit der „Weihevater“ von Herrn Lingen, der „Bischof“ Schmitz ein Hochstapler, zumindest aber ein Usopator. Und ich habe auch mal gehört, dass Schmitz zwar eine Priesterweihe, auf keinen Fall aber eine Bischofsweihe haben soll. Somit ist aber auch die „Weihe“ von Lingen hinfällig. Und selbst wenn Schmitz wirklich ein „Bischof“ sein sollte, bestehen immer noch berechtigte Zweifel an der katholischen Weihelinie von Lingens Weihe. Damit ist diese aber ebenfalls hinfällig.
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#22   Pater Lingen   19:09:28 | Dienstag, 17. Juni 2008
„Alois Bischof“
lügt in seiner Verzweiflung völlig unkontrolliert.
In einem seiner früheren Beiträge faselt er z.B. vom
– „heiligen Erzbischof Lefebvre“
(wer hat den denn heiliggesprochen? Der Alois-Bischof?)
– Dr.Theol. Johannes Rothkranz
(wer hat den denn zum Doktor erhoben? Der Alois-Bischof?).
Natürlich ist meine Weihelinie nicht „unsicher“, geschweige denn „ungültig“ – ganz im Gegenteil. Aufgekommen ist diese „Unsicherheits-“ resp. „Ungültigkeits“-Lüge ja auch nicht bei meinem Weihebischof, auch nicht bei irgendeinem der sechs vor mir geweihten Priester, sondern einzig bei mir – und auch das erst, als man in Sedi- und V2-Kreise merkte, dass ich in diesem Sedi-Saustall mich nicht mit herumsuhlen wollte. Eben ein effektives und billiges Mittel des Rufmords.
Infos hier. www.kirchenlehre.com/schmitz.htm
Und der „Alois-Bischof“ sollte sich erst mal informieren, was ich zu „Bartholomäus“ Schneiders Sektierertum veröffentlicht habe.
Aber eben: In seiner Lügensucht schleudert er nur fanatisch Hetzparolen, so unberechtigt und absurd sie auch sein mögen.
Dass Schooni „everybody’s darling“ ist, zeigt sich auch vom „Hw.“ der Anti-Sedi-Seite +.net. Für die bin ich ja immer nur der „Sedi-Pater“, während (auch im selben Artikel) den V2-Laienschauspielern immer brav das „Hw.“ verpasst wird.
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#21   HBR   18:49:02 | Dienstag, 17. Juni 2008
@Alois Bischof
Wieso sagen Sie denn noch Hw. Lingen. Wenn jemand nicht in der katholischen Weihelinie geweiht wurde, hat er keine gültige Weihe und ist somit per Definition ein Laie. Einen Laien bezeichnet man aber in der Regel nicht als Hochwürden.
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#20   clarissa colonia   18:33:54 | Dienstag, 17. Juni 2008
Ich vergaß:
i.V.m. Reichskonkordat Artt. 5 u. 10.
Der strafrechtliche Schutz bezieht sich allein auf die Körperschaft, mit der das RK abgeschlossen wurde. (Wie sich dies in Belgien verhält, entzieht sich meiner Kenntnis.)
Der strafrechtliche Schutz aus § 132a, Abs. 3 StGB stellt zwar (wegen der Parallele zur Uniform) ein Offizialdelikt dar. Dieses kann aber erst dann strafrechtlich verfolgt werden, wenn jemandem dessen Führung kirchenamtlicherseits untersagt und dessen Name den strafverfolgungsbehörden kirchenamtlich bekanntgegeben wurde.
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#19   Alois Bischof   18:33:38 | Dienstag, 17. Juni 2008
Hw. Lingen, der selber zweifelhaft gültiger ‘Weihelinie’ ist
erlaubt es sich hier über den römisch-katholischen Pfarrer Schoonbroodt herzuziehen, weil dieser ihn „Pater Lingen“ nicht anerkennt, weil „Pater Lingen“ über die Altkatholischen und schismatischen Utrechter Spalterbischöfe (‘Bischöfe’?) der USA seine Weihe erhalten hat und nicht über eine römisch-katholische Weihelinie. Pfarrer Schoonbroodt habe es „negatives“ oder sogar gar kein Profil. Nun, ich bevorzuge doch einen Priester der ‘ohne Profil und Rückengrat’ ist, alles lieber als angebliche Priester wie Rolf-Hermann Lingen (der V2-Seminarist) die sich auf dem Internetz austoben und jeden ausser sichselbst ‘exkommunizieren’ und beschimpfen. Der „Sedi-Saustall“ wird wegen Ihres eigenen Schismatismus jedem anderen Katholiken gegenüber gemieden und schlecht angesehen, Lingen, während Pfarrer Schoonbroodt einfach als konsequenter aber dennoch menschlicher Pfarrer gilt.
Ihr „Bischof“ Schneider, der auch den US-Priester Malcolm Broussard für die Charbelite Fathers des Sektenführers Little Pebble (William Kamm/„Petrus II. Romanus“) zum Bischof weihte im Jahre 2003, ist selber im Sektentum drinne und hat ja seine Weihe (?) überhaupt ja nur darin „erhalten“ können. Pfarrer Schoonbroodt ist ein anständiger Mensch (‘everybody’s darling’) der Andersdenkenden sowie Mitkatholiken mit Anstand begegnet. Ganz anders als Sie, der Sie ja nur sich selbst und Ihre Anhänger als „katholisch“ bezeichnen (römisch-katholisch wie Pius X. nicht!), und als Pseudop@pst Rolfus Hermannus auftreten.
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#18   Ultramontanus   18:25:56 | Dienstag, 17. Juni 2008
@clarissa:
Aber die gerichtliche Entscheidung gegenüber der Kirche als Katholik geltend zu machen ist nicht möglich, wenn die Kirche in ihrem Urteil divergiert.
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#17   clarissa colonia   18:23:53 | Dienstag, 17. Juni 2008
Strafgesetzbuch (StGB)
§ 132a, Absatz 3.
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#16   Ultramontanus   18:18:45 | Dienstag, 17. Juni 2008
Ob jemand berechtigt
ist, sich als Priester zu bezeichnen, bestimmt nicht die weltliche Gerichtsbarkeit, sondern das Kirchenrecht. HBR vertritt die Häresie, dass die Kirche dem Staat unterworfen sei.
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#15   HBR   18:13:22 | Dienstag, 17. Juni 2008
Solange…
Er macht sich z.B. bereits dadurch strafbar, dass er den Pfarrer-Titel führt. Und das ist noch sein geringstes Problem.
Solange andere trotz Urteil noch einen Pater-Titel führen ist das noch das geringste Problem des Bischofs. Schwerer wiegt das schon seine Kirchenferne, die für sein Seelenheil nicht sonderlich dienlich ist.
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#14   Pater Lingen   18:05:04 | Dienstag, 17. Juni 2008
Der Schismatiker Paul Schoonbroodt
ist so ein typisches Abschreckungsbeispiel und ein wichtiger Grund, weswegen der Sedi-Saustall so schlecht angesehen ist.
Weil es immer gerne ignoriert wird: „Sedi“ ist eine bloß negative Haltung („es gibt derzeit keinen Papst“); „Katholik“ ist eine positive Haltung („die katholische Kirche hat den wahren Glauben“). Bischof Werner „Bartholomäus“ Schneider sprach bzgl. des Sedi-Saustalls à la Schoonbroodt immer zutreffend von „katholisch gefärbten Sekten“.
Ich kenne Schooni persönlich: Er ist eine abstoßend jämmerliche Figur! So „everybody’s darling“, ohne Rückgrat, ohne Profil. Deswegen hudelt er brav eigentlich mit jedem herum, nur von Katholiken will er nichts wissen. Nun, Katholiken wollen auch nichts von ihm wissen.
Er macht sich z.B. bereits dadurch strafbar, dass er den Pfarrer-Titel führt. Und das ist noch sein geringstes Problem.
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#13   stimme der vernunft †   17:12:57 | Dienstag, 17. Juni 2008
@Loisl
Die schöne Kapelle in Burg Reuland durfte ich schon mal auf Photos sehen; ein wahrer Schatz
Wenn das keine Sedisvakantistenkultstätte wäre sondern eine römisch-katholische Kirche, würden wir hier jetzt wieder einen langen Sermon über die hässlichen modernen Bauten der V2-Sekte zu hören bekommen…
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#12   Alois Bischof   17:03:54 | Dienstag, 17. Juni 2008
Nach Angaben aus
Trier, war Hw. H. Paul Schoonbroodt im Jahre 2005 von den Medien angegriffen worden, weil er seinem Vetter, dem Homosexuellen und sehr bekannten und begabten Organisten Serge Schoonbroodt Vorwürfe hätte anlässlich seines Homokonkubinats.
Jedenfalls ist mir bekannt, daß Hw. Schoonbroodt sich seit Mitte der 1990er völlig dem Sedisvakantismus zugewandt hat. Heute schicke Hw. H. Schoonbroodt – mit Schmerz – die mit ihm verbundenen jungen Männer die Priester werden wollen, nicht immer mehr nach Ecône ins FSSPX-Seminar, sondern auch mal zum Thuc-Weihbischof Donald Sanborn, der in Florida (in den USA) ein Seminar für sedisvakantistische und sedisprivationistische Seminaristen gründete (um 1995-2005).
Dennoch ist Hw. Schoonbroodt ein wahrer Widerständler gegen den falschen und abtreibenden Zeitgeist, gegen die Zerstörung und gegen die ‘falschen Hirten’, wenn auch sein heutiger Sedisvakantismus spekulativ sein mag, dennoch leider auf rore-sanctifica.org oft dargestellt wird, als sei diese Erklärung für die Kirchenkrise die einzig mögliche und für jeden Katholiken unter Sünde als Glaubenswahrheit zu akzeptieren.
Die schöne Kapelle in Burg Reuland durfte ich schon mal auf Photos sehen; ein wahrer Schatz in medio abominationis. Dennoch freut es mich zu hören, daß Pfarrer Schoonbroodt in menschlichen Kontakten recht herzlich und barmherzig ist, sogar den höchsten Konziliaren Geistlichen gegenüber, obwohl er vom Sedisvakantismus nicht abweicht.
Gottes Segen für alle Traditionspriester…
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#11   stimme der vernunft †   16:56:40 | Dienstag, 17. Juni 2008
@Solideo
Wenn er das pupsen zur schweren Sünde erklärt (zur Todsünde kann man nichts erklären, weil Todsünde immer etwas individuell subjektives ist), dann höre ich mir seine Argumente an und entscheide dann.
Ich sehe allerdings keinen Grund, warum ich mir bei allem, das die Kirche nicht für eine Sünde hält, überlegen sollte, ob es nicht vielleicht doch eine Sünde ist.
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#10   solideo   16:33:04 | Dienstag, 17. Juni 2008
An stimme der venunft
Was mache Sie wenn er Pupsen zur Todtsünde erklärt?
Enthalten Sie sicht dan des Pupsens ,oder gilt Ihr Gehorsam nur in der Richtung der größeren Freiheit
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#9   stimme der vernunft †   16:25:00 | Dienstag, 17. Juni 2008
@Pupshauch
Wenn der Papst pupst und erklärt, Pupsen sei keine Sünde, dann geh ich davon aus, dass ich auch pupsen kann ohne eine Sünde zu begehen.
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#7   HBR   15:32:44 | Dienstag, 17. Juni 2008
Windhauch…Sie als Laie wissen also besser Bescheid als der heilige Vater?
Respekt…dann sollten Sie Papst werden.
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#5   catharina   14:56:19 | Dienstag, 17. Juni 2008
In Wahrheit…
… war es nicht die Treue zur Meßliturgie seiner Weihe und Primiz, auch nicht die Verbundenheit mit Erzbischof Lefebvre, sondern der erklärte Sedisvakantismus, der Abbé Schoonbroodt in die Exkommunikation führte. Und er selbst wollte ja gar nicht von der Hierarchie, die er als illegitim betrachtete, anerkannt sein. Seine Zusammenheit mit prominenten Vertretern des Sedisvakantismus wie Bischof Storck, Prof. Siebel und Thilo Stopka ließ und läßt sich nicht vereinbaren mit dem, was er die „Kirche des Konzils“ nennt.
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#4   HBR   14:51:33 | Dienstag, 17. Juni 2008
Vor allem stellt sich dann noch eine weitere Frage
…„Erz“bischof Lefebvre hat seinen Ungehorsam ja mal mit einem Notstand begründet. Die Frage ist natürlich, ob es wirklich einen objektiven Notstand in der Kirche gab. Und das war nicht der Fall. Somit handelte es sich lediglich um einen subjektiv durch den Sektengründer Lefebvre wahrgenommenen „Notstand“, der in Wirklichkeit gar nicht vorhanden gewesen ist.
Das selbe gilt für angebliche „Mißstände“ in der Kirche. Sollte es wirklich welche geben, kann man darauf auch innerhalb der Kirche hinweisen. Hingegen ist ein Ungehorsam wider die Kirche nicht hinnehmbar. Und die Gründung einer Sekte deswegen ist sowieso nicht hinnehmbar. Es heißt nicht umsonst extra ecclesia nula salus. Daher kann man nur beten, dass die Sektierer sich bekehren.
Und zur Kommunionfrage: Wenn selbst der heilige Vater die Handkommunion austeilt, ist es ein Sakrileg, dies zu kritisieren.
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#2   Karl Murx   14:07:25 | Dienstag, 17. Juni 2008
Pater Schoonbroodt ist vor wenigen Tagen von Abbé de Cacqueray mit dem Anathema belegt worden
Pfarrer Schoonbroodt, unter dessen Ägide VIRGO-MARIA.ORG nach der Ablösung von Abbé Marchiset arbeitet, ist selbstverständlich nicht „una cum“. Das war er zur Zeit der Bischofsweihen durch Mgr Lefèbvre auch nicht gewesen.
Seine heiligen Öle bezieht er schon lange nicht von der FSSPX.
Wir wollen hier die Verdammung durch Abbé de Cacqueray (Celier!) ins Gedächtnis rufen:
„Wir verdammen und verwerfen daher öffentlich und feierlich diese hinterhältigen Internetseiten und die, welche sie redigieren, ihre Weggefährten und Trommelschläger. Wir empfehlen daher besonders allen Gläubigen an, sich davon abzuwenden und ihre Mitteilungen nicht zu konsultieren, selbst nicht unter dem Vorwand der Informationsgewinnung und diese Nachrichten auch nicht zu verbreiten.“
Meine kurze Analyse des neuen ungültigen Firmritus hat er ins Französische übertragen.
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#1   HBR   14:04:34 | Dienstag, 17. Juni 2008
Exkommuniziert wurde er…
Doch exkommuniziert wurde nur er: Weil er eine blühende Gemeinde um sich scharte.
Falsch, exkommuniziert wurde er aufgrund seines latenten Ungehorsams. Dass diese Massnahme mehr als gerechtfertigt ist, zeigt die Zusammenarbeit des Ex-Priesters mit der Lefebvre-Sekte.
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