Deutschland
Interessante Dinge
Wer auf der Webseite der Diözese Würzburg herumstöbert, muß damit rechnen, auf Abwege geführt zu werden.
Startseite der Diözese Würzburg
Startseite der Diözese Würzburg
(kreuz.net) In der Rubrik „Interessantes“ weiß die diözesane Webseite des Bistums Würzburg interessante Dinge zu berichten.

In dieser Rubrik steht an zweiter Stelle die Ankündigung „NEU: Pfarrer-Initiative“. Wer diesen Punkt anklickt, wird auf eine Webseite mit dem Titel ‘Pfarrer-Initiative’ weitergeleitet.

Die Webseite wird auf einem Server der Diözese Würzburg gehostet.

Sie beginnt mit einem Eröffnungstext, der den dramatischen Titel „Mit drängender Sorge“ trägt. Es geht um das Phänomen und die Folgen des Priestermangels.

Die Priester seien überlastet und hätten keine Zeit mehr für die Seelsorge. Ein angebliches Recht der Gemeinden auf die Feier der Sakramente werde künftig immer weniger erfüllt werden.

Darum wünscht sich der Appell „eine offene Diskussion über die Zukunft unserer Gemeinden und des Priesteramtes“ jenseits des Kirchenrechtes.

Indirekt wird damit die Aufhebung des Zölibates und die Ordination von Frauenpriesterinnen angedeutet.

Das Manifest ist von zehn Priestern der Diözese Würzburg unterzeichnet. Unter ihnen befindet sich auch der modernistische Pfarrer von Sankt Michael in Schweinfurt, Hw. Roland Breitenbach.

Die Würzburger ‘Pfarrer-Initiative’ ist mit einer ähnlichen Vereinigung in Österreich verbunden.

Dieser steht der ehemalige Wiener Generalvikar Helmut Schüller vor, der inzwischen Pfarrer in der Erzdiözese Wien ist. Mitglied der Gruppierung ist auch der extremistische Benediktinerpater Udo Fischer.

Die Würzburger ‘Pfarrer-Initiative’ verlinkt auch auf die kirchenfeindliche Vereinigung ‘Wir sind Kirche’, die sich für die von Papst Johannes Paul II. definitiv abgelehnte Ordination von Priesterinnen einsetzt.
      
14 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#17   LandorganistII   08:41:42 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Was bitte
soll den in da schwinden?
Redaktion benachrichtigen
#16   Bernd-Jupp   23:53:55 | Dienstag, 17. Juni 2008
Dafür müsste Dir eigentlich die Zunge abfaulen wahrer Glaube
Wer hier so einen Schrott von sich gibt, wie es „Wahrer Glaube“ hier tut, dem sollte eigentlich der Finger zum Tippen abfaulen oder das Gehirn schwinden. Ich danke Gotthard für seine Ausführungen – dem ist nichts aber auch gar nichts hinzuzufügen.
Redaktion benachrichtigen
#15   Don Carlos   23:50:37 | Dienstag, 17. Juni 2008
„INTERESSANTE DINGE“ (Diverse Leserkomentare)
Es ist schon „INTERSSANT“, die verschiedenen Kommentare hier zu lesen, vor allem die Vergleiche des Artikels „Interessante Dinge“ mit Artikeln, die hier schon vor Monaten abgedruckt waren. Ich frage mich was das soll? Ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen!? Und vor allem die Behauptung der Bischof hätte Dinge über „Jaahhre hinweg“ gewußt! Solange ist er nun auch wieder nicht in Würzburg. Was versprechen sich eigentlich die Schreiber hier, die mit „Dreck“ schmeißen? Sind das auch die sog. „guten Christen“? Lassen sich Probleme lösen, in dem man diese auf einer Internetplattform breit tritt und damit evtl. nur noch Öl in ein Feuer gießt? Vorsicht mit dem Werfen von Steinen! Der Schuss könnte nach hinten losgehen!
Redaktion benachrichtigen
#14   clarissa colonia   23:47:54 | Dienstag, 17. Juni 2008
Interessant zu erfahren,
Offizialdelikte müssen von Amts wegen verfolgt werden!
Redaktion benachrichtigen
#13   Gotthard   23:42:14 | Dienstag, 17. Juni 2008
@wahrerglaube
Du vermutest, dass im Würzburger Seminar VERBRECHEN stattgefunden haben sollen … dann müssen diese angezeigt werden!!!!!!!!!!!!!
Wer dies nicht anzeigt, soll bitte schön die Schnauze halten…
wer einem Bischof öffentlich unterstellt, Verbrechen zu decken, sollte sich sofort an Rom wenden … und sich wegen der Beweise ganz warm anziehen!
Redaktion benachrichtigen
#10   stimme der vernunft †   16:59:50 | Dienstag, 17. Juni 2008
@„wahrer“glaube
Wenn die Ammenmärchen, die du hier erzählst, auch nur ein Körnchen Wahrheit enthielten, dann machten sich deine „guten Bekannten“ sowohl vor Gott als auch der weltlichen Gerichtsbarkeit schwer schuldig, weil sie die sache nicht zur Anzeige gebracht haben.
Das sind mir die liebsten, die Verleumdungen über Mitmenschen in die Welt setzen, aber zu feige sind, dazu zu stehen.
Pfuiteufel kann ich da nur sagen.
Redaktion benachrichtigen
#9   Hank   16:00:28 | Dienstag, 17. Juni 2008
@wahrerglaube
Wie heißt dieser Mann? Wo wohnt er heute? Ich bin für die Wiedereinführung des Prangers! Das Unterdenteppichkehren hilft keinem! Roß und Reiter nennen, bitte! So ein Mann hat sein Persönlichkeitsrecht verwirkt, falls man in diesem Zusammenhang überhaupt davon sprechen kann.
Redaktion benachrichtigen
#7   LandorganistII   14:57:20 | Dienstag, 17. Juni 2008
@regina
Ich gestehe, der Satz kam mir irgendwie schon bekannt vor, aber ich habe ihn, glaube ich, entsprechend abgewandelt.
Redaktion benachrichtigen
#6   Denk   14:45:51 | Dienstag, 17. Juni 2008
unsensibel
„mit drängender Sorge“ ?
Etwas mehr Geschichtsbewusstsein und Sensibilität stünde der Pfarrer-Initiative gut zu Gesicht.
Entweder wollten die Initiative bewusst die Enzyklika „Mit brennender Sorge“ zur Situation des Nationalsozialismus in Deutschland assoziieren, das käme einer Verharmlosung der NS-Zustände gleich.
Oder ein Zusammenhang ist den Autoren mangels Geschichtskenntnis gar nicht bewusst.
Beides gäbe zu denken…
Redaktion benachrichtigen
#5   Regina 1961   14:14:56 | Dienstag, 17. Juni 2008
@Landorganist
Das ist Raub von geistigem Eigentum. Ich meine Ihr letztes Posting. Diesen Satz darf nur der ruhrgebietler loslassen!
Regina1961
Redaktion benachrichtigen
#4   miles immaculatae   14:10:40 | Dienstag, 17. Juni 2008
Muff von tausend Jahren
„Mit brennender Sorge“ trommeln 10 Pfarrer (Priester wollen sie sich ja nicht nenne) für das sattsam bekannte Programm von Abschaffung des Priesterzölibats über Frauenordination bis zum was weiß ich noch alles. (Wer es nicht glaubt, kann ja mal die links nachvollziehen).
Nun war die berühmte Enzyklika ja in ihrer Zeit ein mutiger, ja fast halsbrechischer und für viele Unterstützer fataler Aufruf gegen den übermächtig gewordenen Nationalsozialismus. Da wird eine fatale Assoziation produziert – Wiederstand gegen die Nazis – Widerstand gegen Rom. Wie soll man das nennen? Geschichtsklitterung? Dummheit?
Präziser wäre wohl Identifikation mit dem Agressor. Unter dem Gewand der Modernisierung wird der auch von den Nazis eifrig bediente antirömische Reflex mobilisiert. Unter den Reform-Talaren Muff von tausend Jahren.
Redaktion benachrichtigen
#3   LandorganistII   12:52:22 | Dienstag, 17. Juni 2008
@Gotthard
Darf ich Ihnen diese :(3 überreichen? Ich kann Ihren Ausführungen nur zustimmen und hinzufügen: Des Priesters Heimat ist der Beichtstuhl, sein PC ist das Brevier, seine Zerstreuung der Rosenkranz. Priesterleben -Opferleben!
Redaktion benachrichtigen
#2   Gotthard   12:44:46 | Dienstag, 17. Juni 2008
mit brennender Sorge …
… muss ich erkennen, dass im Bistum Würzburg Priester leben und arbeiten, die selbständig denken.
Wären diese Herren im Seminat in Zaitzkofen gewesen, hätten sie für solche Abwege keine Antenne. Sie hätten weder gewußt, was eine Website ist noch hätten sie es gewagt, Forderungen jenseits der offiziellen Lesart zu stellen.
Es ist einfach erschreckend, dass es Priester gibt, die die Zukunft unserer Gemeinden und unserer Kirche nicht in rotbrokatenen Messgewändern und Nebelsäulen von Weihrauch sehen, hinter denen der Priester dem Blick der Gläubigen entzogen ist.
Es ist erschreckend lesen zu müssen, dass es Priester in unserer Kirche gibt, die von einem Recht der Gläubigen auf den Empfang der Sakramente schwafeln – und davon, dass es Pflicht der Kirche sei, alles zu tun, um dieses Christenrecht zu ermöglichen.
Da lobe ich mir doch die Priester, die Zaitzkofen durchlaufen haben: sie empfangen demütig kniiend die Anweisungen ihrer Oberen – und führen sie ohne nachzudenken auch aus. Gott sei Dank haben sie Obere, die für sie denken.
Redaktion benachrichtigen
#1   timpressum †   12:33:41 | Dienstag, 17. Juni 2008
Logisch
Darum wünscht sich der Appell „eine offene Diskussion über die Zukunft unserer Gemeinden und des Priesteramtes“ jenseits des Kirchenrechtes.
Indirekt wird damit die Aufhebung des Zölibates und die Ordination von Frauenpriesterinnen angedeutet.
Aha – das ist die „Logik“ von Kreuz.net. „Indirekt“ und „angedeutet“… wie „extremistisch!“
:-D
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
DeutschlandKommissarische Hochschulleitung DeutschlandEs kocht weiter Kardinal MeisnerEr mag Rom nicht DeutschlandIst der Bischof von Eichstätt ein Lügner? DeutschlandDer Ex-Pater wartete im Ex-Kloster auf seinen Exitus DeutschlandWieder Krach DeutschlandNeuer Regens in Würzburg DeutschlandBischof: Kein Wunder kommen die Traditionalisten DeutschlandViel Lärm um was auch immer Mons. MixaEin Mann, ein Wort? DeutschlandAuf christlichem Hintergrund Wortgottesdienste„Sowas hat es hier noch nie gegeben“ DeutschlandGrüne rot vor Haß Eva HermanHussah! Hussah! Die Hatz geht los! DeutschlandDas ist das Tolle an diesem Fest
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net