Judentum
Die Judaisierung des Christentums
Nicht der Konflikt des Glaubens und des Unglaubens ist das tiefste Thema der Weltgeschichte, sondern der Kampf um Christus, der gegen den Antichrist geführt wird. Von Friedrich Romig.
Mosaik in der Grabeskirche in Jerusalem.
Mosaik in der Grabeskirche in Jerusalem.
(kreuz.net) Der gelehrte New Yorker Rabbiner Louis Israel Newman († 1972) ging in seinen Untersuchungen hinter die neuzeitliche Aufklärung und Moderne zurück.

Er vertrat in seinem Buch „Jewish Influences on Christian Reform Movements“ aus dem Jahr 1925 (Neudruck 1966) die These, daß die christlichen Reformbewegungen seit dem neunten Jahrhundert weitgehend unter jüdischem Einfluß standen, so vor allem auch die der Calvinisten und Lutheraner.

Diese Bewegungen laufen alle auf eine – wie sich der Rabbiner ausdrückt – „Judaisierung“ – im Englischen: „judaizing“ – des Christentums hinaus.

Die tausendfältigen christlichen Denominationen und Sekten bezeugen das Wirken des „Lügners und Verwirrers“, den die alten Griechen als „Diabolos“ – wörtlich: „Durcheinanderwerfer“ – bezeichneten.

Besonders tragisch wirkte sich die durch Luther eingeleitete „Reformation“ und die Abspaltung der Protestanten von der römisch-katholischen Kirche aus. Luthers Absage an Papst, Lehramt, Tradition, Weihepriestertum, eucharistische Wandlung und die Vollzahl der Sakramente hat nicht nur dem „Leib Christi“ eine unheilbare Wunde zugefügt, sondern zur Selbstzerfleischung Europas – man denke nur an den Dreißigjähriger Krieg! – und letztendlich zu einer weitgehenden Auslöschung des deutschen Volkes geführt.

Auf der Bühne der Weltgeschichte leistet Deutschland heute im wesentlichen nur noch Vasallendienste für die weltbeherrschende israelisch-amerikanische Koalition.

Jetzt ist das Verbrechen des Holocaust „der feste und zentrale Grundstein der Selbstbegründung der deutschen Demokratie nach 1945“ – so der ehemalige deutschen Außenminister Joschka Fischer (59) in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 11. Mai 2002.

Die „historischen Verantwortung Deutschlands für die Sicherheit Israels […] ist Teil der Staatsräson meines Landes“ – bemerkte die Bundeskanzlerin Angela Merkel am 18. März 2008 vor dem israelischen Parlament.

Deutsche Soldaten sind seit längerem dazu abkommandiert, die Existenz Israels zu sichern.

Dabei büßt Deutschland zusammen mit der EU sein Ansehen in den islamischen Ländern sowie in Rußland, China, Lateinamerika und sogar in Afrika zunehmend ein.

Auf „Geberkonferenzen“ müssen Deutschland und die EU zu Lasten ihrer Bürger und ohne diese zu fragen, Milliarden aufwenden, um für die Folgen der israelischen Staatsgründung, des israelischen Staatsterrors, der Vertreibung der Palästinenser und des israelischen Landraubs aufzukommen. Niemand wagt es, diese Geldsummen von Israel zurückzufordern.

Ganz zu schweigen von den horrenden Aufwendungen in den EU-Ländern für die Abwehr des islamischen Gegenterrors, der auf die US-israelische Politik im Nahen Osten zurückzuführen ist und zu einer weitgehenden Solidarisierung der islamischen Länder geführt hat.

Die geheime Achse der Weltgeschichte

Angesichts dieses „Zusammenstoßes der Zivilisationen“ erregt es heute kaum noch Widerspruch, daß der Bruch zwischen Christentum und Judentum, der mit der Auseinandersetzung Jesu mit den Pharisäern begann, die Achse ist, um die sich die Weltgeschichte seit bald zwei Jahrtausenden dreht.

Nicht „der Konflikt des Glaubens und des Unglaubens ist das eigentliche, einzige und tiefste Thema der Weltgeschichte“, sondern – wie der katholische deutsche Philosoph Josef Pieper († 1997) dem Dichter Johann Wolfgang von Goethe entgegen hält – „der Kampf um Christus“, der gegen den Antichrist geführt wird. So äußert sich Pieper in seinem Buch „Das Ende der Zeit“ aus dem Jahr 1953.

An der Spitze dieses Kampfes steht heute Papst Benedikt XVI. Ihm ist es zu verdanken, daß die Unvereinbarkeit zwischen Christentum und Judentum nach und nach auch den Christen wieder bewußt wird.

Unvereinbar

In seiner Auseinandersetzung mit dem Buch des feinsinnigen jüdischen Gelehrten Jacob Neusner „Ein Rabbi spricht mit Jesus. Ein jüdisch-christlicher Dialog“ kommt der Papst zum gleichen Schluß wie der Rabbiner

Rabbi Neusner lehnt den Glauben an die Gottheit Jesu ab. Benedikt XVI. beharrt dagegen auf der Gottheit Jesu als dem Kernstück des christlichen Glaubens.

Beiden bleibt nur übrig, die Unvereinbarkeit ihres jeweiligen Glaubens mit dem des anderen festzuhalten: „Der Rabbiner nimmt das Anderssein der Botschaft Jesu an.“ Aber „am Ende entscheidet er sich, Jesus nicht zu folgen. Er bleibt – wie er sich ausdrückt – beim »ewigen Israel«.“

Damit aber widerspricht Neusner der Selbstaussage und Selbstbezeugung Jesu, Gott zu sein, zusammen mit vielen anderen, an ihrem Glauben festhaltenden und hochgeschätzten jüdischen Gelehrten.

Wir nennen hier nur den österreichisch-jüdischen Theologen Pinchas Lapide († 1997), den in Prag geborenen Theologen David Flusser († 2000), den abgefallenen Priester und jüdischen Rekonvertiten Geza Vermes (83), den an der Harvard Divinity School dozierenden Professor Jon D. Levenson (59), den Vorsitzenden des „Internationalen Jüdischen Komitees für interreligiöse Konsultationen“, Rabbiner David Rosen (57) oder den deutsch-israelischen religiösen Autor Schalom Ben-Chorin († 1999).

Benedikt XVI. hat im Schlußkapitel seines vielgelesenen Buches „Jesus von Nazareth“ die Selbstaussage Christi überzeugend dargestellt.

Im jüdischen Widerspruch zu dieser Selbstaussage Jesu zeigt sich – nach den Worten des ersten Johannesbriefes – der Geist des Antichrist.

Das hat die Adversus-Judaeos-Theologie der Heiligen Kirchenväter und Kirchenlehrer von der Bedeutung eines Heiligen Ambrosius († 397), Chrysostomos († 407), Augustinus († 430) oder Hilarius von Poitiers († 367) bereits erkannt.

Bei dieser Tradition blieb es bis weit ins 20. Jahrhundert hinein.

Es war diese Adversus-Judaeos Tradition, die dem Christentum den Vorwurf eingetragen hat, den Holocaust geistig vorbereitet zu haben – so der französische Jude und Schriftsteller Jules Isaac.

Nächstes Mal: Das Martyrium der Kirche
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Das Judentum, nicht das Christentum ist der Kern der westlichen Zivilisation
2. Die Judaisierung des Christentums
3. Das Martyrium der Kirche
      
37 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#41   waldemar hammel   17:12:29 | Freitag, 18. Juli 2008
@ Yerodin
[Wenn man mal ehrlich ist, dann ist das Christentum eine Patchworkreligion aus Judentum, Zoroastrismus und dem Gilgameschepos. Eine solcherart geschaffene Religion die aufgrund der Existenz von Vorläufern existiert muss sich immer an ihren „Geschwistern“ Reiben, wenn sie es nicht schaft sich eine eigene Identität zu schaffen.]
Ja, genauso sehe ich das auch.
Ist aber auch im Leben von Völkern und Ethnien so: Je weniger sich da Nachbarn in Wahrheit unterscheiden, desto mehr bekämpfen und bekriegen sie sich (dieser Effekt ist in der Soziologie bekannt).
Redaktion benachrichtigen
#40   Marcelus   18:23:12 | Samstag, 21. Juni 2008
@Marranenjäger: Die Beschreibung der Relationen der drei Personen Gottes sind ja nur eine
Beschreibung, wie sich die drei Personen Gottes zueinander verhalten,
und nichts, was unabhängig besteht oder zu den Personen Gottes hinzukommt.
Deshalb ist es auch möglich zu sagen, die drei göttlichen Personen sind die Relationen selbst.
Redaktion benachrichtigen
#38   Marcelus   18:04:20 | Samstag, 21. Juni 2008
@Marranenjäger: Beide Ausdrucksweisen sind korrekt
Es gibt Beziehungen zwischen Vater, Sohn und Heiligem Geist,
Vater, Sohn und Heiliger Geist sind Beziehungen selbst.
Es sind alle beide in Sprache gefaßten Betrachtungsweisen über das Mysterium der Trinität theologisch korrekt.
Sie können auch sagen: Christus ist Gottes Sohn, und Christus ist Gott.
Es kommt auf die Betrachtungsweise an.
Häretisch ist keine der Aussagen.
Redaktion benachrichtigen
#37   HeinrichderZweite   17:55:22 | Samstag, 21. Juni 2008
Lieber Mj,
so riecht das arg nach Häresie.
Redaktion benachrichtigen
#35   Marcelus   17:53:03 | Samstag, 21. Juni 2008
@HeinrichderZweite: Das tut auch kein Mensch,
weder Papst Paul VI., wie von Karl Murx unterstellt, noch sonst jemand.
Karl Murx leugnete außerdem, es gäbe keine Beziehungen unter den drei Personen Gottes, einer Leugnung, womit er Papst Benedikt XVI. als Häretiker zu diagnostiziert haben glaubte.
Redaktion benachrichtigen
#33   HeinrichderZweite   17:48:44 | Samstag, 21. Juni 2008
Lieber Marcelus,
Aus diesem Grunde ist es eine Häresie ein Attribut, die göttliche Kraft, zu personifizieren und dann den Personen von Vater und Sohn als real verschieden gegenüber zu stellen.
K.M. meint, dass man nicht aus der göttlichen Kraft eine 4. göttliche Person – die es freilich nicht gibt – konstruieren darf. Soweit hat er sicher recht.
Redaktion benachrichtigen
#32   Marcelus   17:05:48 | Samstag, 21. Juni 2008
@Trinitätsphilosoph Karl Murx: Die göttliche Kraft wird bereits in der Hl. Schrift pausenlos verbal
personifiziert, bereits beginnend in den ersten Sätzen der Hl. Schrift im Buch Genesis.
Aus diesem Grunde ist es eine Häresie ein Attribut, die göttliche Kraft, zu personifizieren und dann den Personen von Vater und Sohn als real verschieden gegenüber zu stellen. So geschehen in der neuen Bischofsweihe nach Paul VI.
Redaktion benachrichtigen
#31   clarissa colonia   00:44:48 | Freitag, 20. Juni 2008
Gratias tibi, care diacone, ago,
aber, wo verläuft für Sie die Grenze zwischen einer idee fixe und der „Verstocktheit im Unglauben“? Ich habe lernen müssen, gerade an dieser „Grenze“ sehr vorsichtig mit abschließenden Urteilen zu sein – einige (wenige) Male sogar in diesem Forum!
Redaktion benachrichtigen
#30   diaconus   11:54:33 | Donnerstag, 19. Juni 2008
clarissa colonia, auf Ihre Fragen an mich wurde
ich erst gestern spät abends aufmerksam gemacht. Selbstverständlich hatte ich den Kämmerer der Kandake nicht fahren lassen, sondern ich hätte ihm Auskunft gegeben. Dass Fragen von Nichtgläubigen eine Sehnsucht beinhalten, genauso wie es die Veränderung gibt, ist vollkommen klar und habe ich im Rahmen meiner langjährigen Tätigkeit oft kennengelernt;. Ebenso die Erfahrung, dass selbst tiefgläubige Menschen, eine lange Zeit der Dürre haben können. Nur ein Fragender, ein Suchender wird Fragen direkt oder verklausuliert stellen und die Antworten, die er bekommt zu Kenntnis nehmen. Ob er diese Antworten auch annimmt, bleibt ihm überlassen, dass ist seine Entscheidung. Dass dazu ergänzende Fragen kommen ist nur logisch und führt oft zu einer fruchtbaren Diskussion für beide Seiten. Solche Gespräche habe ich mit Juden, Pietisten, Evanglikale usw. geführt. Nur die Vertretung einer fixen Meinung als non plus ultra ist, zumindest für mich, auch keine indirekte Fragestellung und der Gesprächspartner kein Fragender mehr. Und hier handle ich nach Mk 6,11. Ich hoffe, Ihre gestellten Fragen damit in Kürze beantwortet zu haben. MfG und auch mit Gottes Segen, wenn Sie ihn annehmen wollen. Preist den Herrn!
Redaktion benachrichtigen
#29   Capistrano   21:52:19 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@waldemar hammel
Sie fallen auf eine der Grundlügen unseres Zeitalters herein. Wachen Sie auf, Mann. Das alttestamentarische Judentum ist nicht identisch mit dem heutigen Judentum! Das heutige Judentum ist das Talmud-Judentum, welches sich zur eigenen Legitimierung in die Legende von der Identität mit den Juden des Alten Bundes hüllt! In der Offenbarung des Johannes wird klar und deutlich vor diesen Leuten gewarnt! Der Vorhang im Tempel zerriß und Jahre später, wie vorhergesagt, wurde er ganz zerstört! Das heutige Judentum hat keinen Tempel und kein Sühnopfer vor Gott. Das Israel des Neuen Bundes, die Kirche, hat es!!!
Und es ist auch interessant zu lesen, wie Sie sich freuen, daß ein Staat, welcher kaltblütig Land anderer Völker besetzt hält, diese terrorisiert und ihnen elementare Rechte vorenthält, die Bombe besitzt und sie auch einsetzten wird. Ja, man merkt, Sie sind ein wahrer Humanist…
Redaktion benachrichtigen
#28   Lutheraner   19:23:04 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@ waldemar hammel
Ein Roboter auf dem Mars macht noch keine neue Epoche: das Leben in der Weltraumstation ist grausam. Die Astronauten altern sehr schnell. Sie verlieren im schwerelosen Raum Knochensubstanz, die Knochen werden brüchig, die Muskeln leiden.
Der Mensch ist ein erdgebundenes Wesen, das im schwerelosen Raum nicht länger leben kann. Natürlich wird es immer waghalsige Menschen geben, denen es nichts ausmacht, wenn sie schnell alt werden und bald sterben. Aber eine Regel ist das nicht.
Der Weltraum hat der Menscheit nichts zu bieten, was das Leben besser machen könnte. Die Raumflüge zerstören die Ozonschicht. 200 Starts der Endever hintereinander und der Planet stünde in Flammen.
Sie denken zu einfach, wo Komplexität gefragt wäre: Verschwörungen basieren auf Täuschung. Weil Sie nicht dahinter kommen, heißt dasnicht, daß es keine gibt.
Alleine die Tatsache, daß die ganze Welt heute an den einen grausamen Gott glaubt, hätte Sie mal stutzig machen können.
Redaktion benachrichtigen
#27   Yerodin   14:07:44 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@Waldemar
Habe mich zwar lange nicht mehr zu Wort gemeldet aber jetzt malwieder.
Ich habe eher den Eindruck alsdas das Christentum immernochnicht aus seiner Selbstfindungsphase heraus ist. Wenn man mal ehrlich ist, dann ist das Christentum eine Patchworkreligion aus Judentum, Zoroastrismus und dem Gilgameschepos. Eine solcherart geschaffene Religion die aufgrund der Existenz von Vorläufern existiert muss sich immer an ihren „Geschwistern“ Reiben, wenn sie es nicht schaft sich eine eigene Identität zu schaffen.
Redaktion benachrichtigen
#26   Sozialkatholisch   07:11:54 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Ich komme immer mehr zu der Überzeugung
Das Laberhuber ein arrogantes Arschloch ist!
Redaktion benachrichtigen
#25   waldemar hammel   03:06:12 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Also auf ein Neues!
Auf zur christlich verbrämten Judenhatz – der Jude als Antichrist!
Wie borniert muss man sein, um solche uralten Kamellen erneut zu verkosten?
Historisch ist das ganze Christentum in all seinen Splitterungen ein Derivat der jüdischen Religion, wie übrigens der Islam ebenfalls. Und zu 99% gleicht sich das alles wie ein Ei dem anderen (leider, denn hier ist der Phantasiemangel eklatant), und um das vielleicht eine Prozent Differenz wird „heilig“ gestritten, und das seit Jahrhunderten.
Dabei ist das heute alles längst kalter Kaffee – meine Güte, Leute, aufwachen!, wir stehen auf dem Mars, sind aufgeklärt und haben heute weiß Gott andere Probleme als solche unsinnigen Spitzfindigkeiten, denen zudem jeder reale Gehalt fehlt, denn hier wird quasi „um Gottes Bart“ gestritten.
Auch dass, wie im Traktat impliziert, die ganze Weltgeschichte sich letztlich marionettenhaft nur um eine geheime jüdische Weltverschwörung dreht – uah…gähn… – wer daran glaubt, sollte sich in die nächstgelegene Psychiatrie einweisen lassen (gegen sowas gibts Tabletten!).
Gut zu wissen jedenfalls, falls es nochmal eng werden sollte für die Jiddles, dann hat Erez Israel heute die Atombombe, und „die schwarze Milch der Frühe“ aus
Celans Poem wird dieses Mal dann heller als tausend Sonnen sein = denn nicht noch einmal …!
Redaktion benachrichtigen
#24   pneumat   01:05:52 | Mittwoch, 18. Juni 2008
[kursiv]„der Bruch
zwischen Christentum und Judentum, der mit der Auseinandersetzung Jesu mit den Pharisäern begann, die Achse ist, um die sich die Weltgeschichte seit bald zwei Jahrtausenden dreht“.[kursiv]
Es dreht sich nur in den wirren Köpfen des verweltlichten geistlosen Vatikans (Westens), doch nicht bei rechtgläubigen Bewohnern des geistigen Christus-Reiches, das nicht von dieser Weltist.
Übrigens die Kirchenväter-Lehre lautet: die Juden haben dieselbe Offenbarung über Gott, auch wenn nicht vollständige. Die Polarisierung hat damit einen überflüssigen bzw. provokativen Charakter.
Redaktion benachrichtigen
#23   Leblhuber   00:43:20 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@ Capistrano:
Sind sie eigentlich pervers? Masochistisch veranlagt?
Wenn kreuz.net so zum „kotzen“ ist – warum treiben Sie sich denn ständig auf dieser Seite herum? Scheinbar scheint kreuz.net Ihnen doch zu gefallen – denn ansonsten würden sie die Kommentarspalten nicht ständig mit Ihrem hirnrissigen Gedankenmüll verschmutzen!
Da Sie sonst weiter nichts zu sagen haben, entfällt für mich die Mühe des Entgegnens!
Wären Sie etwas weniger ausfallend, würde ich Ihnen erklären, warum ich mich zu meinem Vergnügen spätabends hier herumtreibe!
Sollten Sie mich wieder mit solchem sinnfreien Unrat zuschütten, werde ich darauf verzichten, Sie zu siezen!
:-! o^/ :-! o^/ :-! o^/ :-[ :-[ :-[
Redaktion benachrichtigen
#22   Capistrano   00:09:18 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@Lebelhuber: Was wäre wohl kotz.net ohne Homos, Juden, Linke und Freimaurer! Ein Ein- und Durch…
Sind sie eigentlich pervers? Masochistisch veranlagt?
Wenn kreuz.net so zum „kotzen“ ist – warum treiben Sie sich denn ständig auf dieser Seite herum? Scheinbar scheint kreuz.net Ihnen doch zu gefallen – denn ansonsten würden sie die Kommentarspalten nicht ständig mit Ihrem hirnrissigen Gedankenmüll verschmutzen!
Redaktion benachrichtigen
#21   Tyrus   22:48:33 | Dienstag, 17. Juni 2008
@diaconus
Sie unterstellen mir stets Behauptungen, die ich nicht gemacht habe. Atheist sein bedeutet nicht, Gott zu bekämpfen, sondern schlichtweg, die Gotteshypothese zu verneinen. Goethe schrieb: „Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, hat auch Religion.“ Man kann also Götterglauben und Religion sehr wohl trennen, auch wenn die Kirchen das anders sehen mögen.
Atheisten in nur drei Lager spalten zu wollen, erscheint mir abwegig, Atheismus schließt schließlich nicht automatisch ein konfessionelles Bekenntnis ein. Es gibt antihumanstische Atheisten und humanistische, marktliberale und marxistische. Lenins Aussage war auch nichts weiter als eine Metapher, ähnlich wie sich Nietzsche provokativ als „Antichrist“ bezeichnete.
Ich habe keinen Hass auf Religion und erst recht nicht auf Menschen, die ein anderes Weltbild haben als ich. Aus welcher meiner Aussagen spricht explizit oder implizit Hass? Belegen Sie Ihre Behauptung bitte.
Es mag sein, dass ich die Weltbilder meiner Mitmenschen weniger scharf kritisiere, als einige hier im Forum, aber dass liegt allein daran, dass es unter meinen Mitmenschen kaum derartige Fanatisten gibt. Sachliche Diskussion und Konfrontation schließen sich für mich oft zwangsläufig ein. Konträre Positionen müssen verglichen werden, wenn man zu Ergebnissen kommen will, mit denen beide leben können. Sie behaupten, ich würde anderen meine Meinung aufzwingen. Wieder fehlt wieder jeglicher Beleg. Das ist kindisch. Widerlegen meine Argumentation, statt mich zu beschimpfen…
Redaktion benachrichtigen
#20   clarissa colonia   21:58:37 | Dienstag, 17. Juni 2008
Werter diaconus,
sind Sie in Ihrem Urteil nicht allzu apodiktisch? Schließen Sie nicht auch die Möglichkeit der Veränderung aus? Steckt im Fragen des Nichtgläubigen schon eine Sehnsucht? Hätten Sie den Kämmerer der Kandake einfach fahren lassen?
Redaktion benachrichtigen
#19   diaconus   21:55:36 | Dienstag, 17. Juni 2008
Tyrus, Ihr Posting vom 16.6. 14,24 Uhr, Sie wissen
scheinbar nicht, was Sie wirklich sind. Sie behaupten Gott nicht zu bekämpfen, sie bekämpfen nur den Glauben und behaupten als conclusio kein Atheist zu sein. Seit wann kann man Gott, Religion und Glauben trennen? In allen Religionen, vom Judentum – Naturreligionen, ist Gott, Glaube und Religion eine Einheit, egal wie Gott oder das höhere Wesen bezeichnet wird. Von den 3 Arten des Atheismus gehören Sie eindeutig zum kämpferischen, der sich als die wesentliche Lehre für das Glück der Menschen versteht und jede Religion als schädliche Verirrung bekämpft, so im Brockhaus. Lenin hat gesagt: „Ich bin der persönliche Feind Gottes“. Er war ehrlich. Entweder wissen Sie selbst nicht welcher Ideologie sie angehören oder Sie glauben alle für dumm verkaufen zu können. Wenn man Ihre Postings (über 70 in einer Woche) liest, ist darin ein gewisser unterschweilliger Hass auf die Religion und auf alles enthalten was nicht Ihrem Weltbild entspricht. Hass entsteht oft durch Verletzungen, die nicht verarbeitet bzw.kompensiert wurden oder auch durch Verblendung. Ebenso zeigt die Persönlichkeitstruktur in eine solche Richtung. Daher ist mit Ihnen eine sachliche Diskussion gar nicht möglich, denn Sie suchen ja, wie Sie selbst sagen, die Konfrontation. Ich will Ihnen sicher nicht meine Meinung aufzwingen, zum Unterschied von Ihnen. Sie werden Menschen, die glauben, nie verstehen, denn das lässt Ihr Ego gar nicht zu. Denn zum Glauben gehört ein offenes Herz und nicht eines aus Stein (Ez 36,26).
Redaktion benachrichtigen
#18   Sozialkatholisch   21:34:53 | Dienstag, 17. Juni 2008
Manche
treiben den Judendevotkatholizismus ja so weit bis die Kinder es nicht mehr aushalten und Proselyten werden!
Redaktion benachrichtigen
#17   Leblhuber   21:32:41 | Dienstag, 17. Juni 2008
Romig und sein „katholischer“ Kampf gegen die Juden!
Diese Bewegungen laufen alle auf eine – wie sich der Rabbiner ausdrückt – „Judaisierung“ – im Englischen: „judaizing“ – des Christentums hinaus.
Ganz im Gegenteil! Die von der Gegenreformation nur behauptete Judaisierung führte zu radikaler Bekämpfung der Reformation und gleichzeitig auch zu innerreformatorischer Radikalisierung und antijüdischer Polemik.
Louis Israel Newman zeigt das exemplarisch in einem ganzen Kapitel seines Buches, das er dem von Calvin auf dem Scheiterhaufen verbrannten Antitrinitarier Michael Servetus widmet. (Seite 511 – 609)
Das Buch hat über 700 Seiten und liegt in Deutsch nicht vor.
Romig hat es offensichtlich nicht gelesen!
Deutsche Soldaten sind seit längerem dazu abkommandiert, die Existenz Israels zu sichern.
Der katholische Anijudaismus hat sich bei Romig in einen radikalen Antisemitismus a la Lueger verwandelt und kommt heute als Antizionismus und Antiisraelressentiment daher.
Dazu ist ihm kein Mittel zu übel. Er scheut auch nicht davor zurück, Benedikts Buch „Jesus von Nazareth“ auf eine Auseinandersetzung mit Neusner zu reduzieren und so den Papst für seine rechtsextreme Hetze zu instrumentalisieren.
Aber die Leser des Forums sind ja kuriose Schreiberlinge gewöhnt. Romig reiht sich da nahtlos ein.
Was wäre wohl kotz.net ohne Homos, Juden, Linke und Freimaurer! Ein Ein- und Durchschlafmittel! :-!
Redaktion benachrichtigen
#16   Aida   21:06:04 | Dienstag, 17. Juni 2008
Aha!!!!!!!!!!
Redaktion benachrichtigen
#15   matt2 †   20:56:09 | Dienstag, 17. Juni 2008
weil das lediglich der Wille der kreuz.nattern hier ist…
dass sich die ganze Welt an diesem aufgebauschten Konflikt von ein paar wenigen frustrierten Deutsch-Traditionalisten mit den Juden entzweit. Ich gehe davon aus die bestimmenden Mächte der Weltpolitik sind über derlei kindische Feindbilder erhaben.
Redaktion benachrichtigen
#14   Aida   20:38:53 | Dienstag, 17. Juni 2008
Why???
matt??????
Redaktion benachrichtigen
#13   matt2 †   20:35:24 | Dienstag, 17. Juni 2008
das ist doch Unsinn…
Dabei büßt Deutschland zusammen mit der EU sein Ansehen in den islamischen Ländern sowie in Rußland, China, Lateinamerika und sogar in Afrika zunehmend ein.
Höre ich hier zum ersten Mal, von den Islamisten einmal abgesehen. Das ist doch nichts weiter als antijüdische Panikmache.
Redaktion benachrichtigen
#12   Gotthard   18:34:58 | Dienstag, 17. Juni 2008
ungenügend
ein solcher Aufsatz kann nur die Note ungenügend erhalten.
Es ist einfach nicht zu unterscheiden, was Zitat und was eigener Text ist.
Völliges Durcheinander …
Solche „ernstgemeinten Texte“ sind reine Narretei!
Redaktion benachrichtigen
#11   Karl Murx   18:29:24 | Dienstag, 17. Juni 2008
Interessant ist Romigs Hinweis auf Rabbi Newman
Auch das Buch von Maurice Pinay alias P.Arriaga y Saëns SJ (Komplott gegen die Kirche) zitiert ihn, unter anderem in dem Kapitel über den Marranenpapst Anaklet II.
Romigs Versuche, B16 für sich zu vereinnahmen und als Kronzeugen im Kampf gegen die Judaïsierung auszugeben, sind allerdings vergeblich.
Redaktion benachrichtigen
#10   matt2 †   17:52:25 | Dienstag, 17. Juni 2008
Iwo… das Christentum funktioniert hervorragend ohne das heutige Judentum…
ich verstehe auch nicht, wieso man sich immer so wegen den Juden eschoffiert. Soll man die doch mal in Ruhe lassen mit Dialogen und Fürbitten und sonstigem.
Redaktion benachrichtigen
#9   Gliese581c   17:42:55 | Dienstag, 17. Juni 2008
Schwierigkeiten
Was steht denn Neues in dem Text, was nicht schon Ewigkeiten bekannt ist? Das Judentum und Christentum unterschiedliche Religionen sind, weiß man ja schon länger. Der völlig überflüssige, zusammenhanglose Antisemitismus der +.net Autoren ist ja auch bekannt. Offenbar kann wieder irgend jemand in der Tradi-Welt nicht verknusen, dass das Judentum ganz prima ohne das Christentum auskommt, das Christentum aber ohne das Judentum undenkbar ist und nicht funktioniert.
Redaktion benachrichtigen
#8   solideo   17:42:06 | Dienstag, 17. Juni 2008
An Tyrus
Sie müßten noch den Antisemitismus des alten Testaments erläutern der als Beleg für Judenhaß der gläubigen Juden zu gelten hätte.
Redaktion benachrichtigen
#7   matt2 †   17:40:10 | Dienstag, 17. Juni 2008
Jesus Christus hat sich als Sohn Gottes bezeugt…
und nicht als Gott selbst. Er hat niemals gesagt: ich bin Gott.
Redaktion benachrichtigen
#6   Tyrus   17:38:39 | Dienstag, 17. Juni 2008
Judenhass im Neuen Testament
In Paulus’ ältestem Brief, dem Thessalonicherbrief, lesen wir (1. Thess 2,14-16): „Die (Juden) haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen feind. Und um das Maß ihrer Sünden allewege voll zu machen, wehren sie uns, den Heiden zu predigen zu ihrem Heil. Aber der Zorn Gottes ist schon in vollem Maß über sie gekommen.“
Weiter wetterte Paulus (Titus 1,10-11): „Denn es gibt viele Freche, unnütze Schwätzer und Verführer, besonders die aus den Juden, denen man das Maul stopfen muss, weil sie ganze Häuser verwirren und lehren.“ Auch bei Johannes tauchen die Juden immer wieder als Jesus’ Gegner auf, die ihm nach dem Leben trachten (Joh 10,31): „Da hoben die Juden abermals Steine auf, um ihn zu steinigen.“ Paulus schrieb unmissverständlich, wen er für die Mörder seines Herrn hielt (1. Thess 2,15): „Die haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen feind.“
Der Antijudaismus war in den Bibelversen des Neuen Testaments geboren, wuchs heran zum Antisemitismus und fand seinen schrecklichen Höhepunkt in den Konzentrationslagern von Auschwitz. Der Theologe Hans Küng kommt zu dem Schluss, „der Nationalsozialismus wäre unmöglich gewesen, ohne den jahrhundertealten Antisemitismus der christlichen Kirchen.“ Erst im März 1998 sieht das die Kirche ähnlich und der Papst veröffentlicht endlich ein Entschuldigungsschreiben in Sachen Judenhetze.
Redaktion benachrichtigen
#5   JMX   17:31:20 | Dienstag, 17. Juni 2008
Das Tiefste?
Die Menschheitsgeschichte (homo sapiens) umfaßt ca. 200.000 Jahre, die judeo-christliche Geschichte 2000. Das ist gerade mal 1 Prozent der Zeit. Das paßt doch irgendwie nicht, daß dass das das tiefste Thema der Weltgeschichte sein soll…sowas nennt man wohl eher Randnotiz. o.O
Redaktion benachrichtigen
#4   solideo   17:26:25 | Dienstag, 17. Juni 2008
An timpressum
Geht es -Gotesmord zu begehen indem man den Sohn umbringt und dann glaubwürdig zu behaupten daß man immer noch auf den Messias wartet un den Vatter anbetet?
Redaktion benachrichtigen
#2   timpressum †   17:14:02 | Dienstag, 17. Juni 2008
Derselbe Gott!
Es ist aber schon noch derselbe Gott, den Juden und Christen anbeten, oder welchen Gott hat der Jude Jesus so zärtlich „Abba“ genannt?
Redaktion benachrichtigen
#1   Karl Murx   17:02:02 | Dienstag, 17. Juni 2008
Die erste Judaïsierung des Christentums besteht in einer neuen Auffassung von der Dreifaltigkeit
Diese macht sich anheischig, die göttlichen Attribute nach der Art der Kabbala zu personfizieren. Dabei weiß niemand so recht, ob diese Personfizierung rein symbolisch ist, oder ob sie einen realen Sinn hat.
Will man dem Revisionisten Israel Shahak glauben, so ist die rabbinische Religion ein echter Polytheismus.
Es ist Dogma, daß die göttlichen Attribute von der Wesenheit Gottes nicht real unterschieden sind. (Synode von Reims 1148 gegen Gilbert de Porrée, Diekamp, Band 1, Seite 139)
Nur die Relationen in Gott sind real unterschieden, wobei sie ihrerseits von der Wesenheit und ihren Attributen real nicht unterschieden sind.
Aus diesem Grunde ist es eine Häresie ein Attribut, die göttliche Kraft, zu personifizieren und dann den Personen von Vater und Sohn als real verschieden gegenüber zu stellen. So geschehen in der neuen Bischofsweihe nach Paul VI.
Die Personen von Vater und Sohn erscheinen in der neuen Form real verschieden von der göttlichen Kraft ( ein Attribut), die ihrerseits wieder als Person des Heiligen Geistes ausgegeben wird.
Da der kabbalistische Baum der Sephiroth nur aus personifizierten Attributen besteht, kommt es zu einer bedenklichen Parallele, zumal auch das Judentum im Heiligen Geist (oder Geistin) nur das Attribut der Kraft sieht.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 4 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
JudentumDas Judentum, nicht das Christentum ist der Kern der westlichen Zivilisation JudentumDer Christ und der Antichrist JudentumJudenenteignung als Vorläufer der sozialistischen Enteignung JudentumWillkommen im Klub JudentumAntichristliche Bücherverbrennung JudentumFragen über Fragen JudentumJesus wurde nach rabbinischem Recht hingerichtet JudentumChristen verzichten auf jede Form der Judenmission JudentumJahrhundertelang unangefochten JudentumVatikanische Beschwichtigungen JudentumDer Götzendiener Jesus hat sein Schicksal verdient JudentumDer Papst ist schon wieder ein Antisemit KarfreitagsfürbitteDie deutschen Bischöfe wollten die Fürbitte der Neuen Liturgie JudentumIn der Weihnachtsnacht kriecht Christus aus den Abwasserrohren JudentumWie viele Messiasse gibt es?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net