„Nur durch die wörtliche Rezitation der Einsetzungsworte nach einem der neutestamentlichen Zeugen oder in der historischen Mischform der biblischen Texte ist sichergestellt, daß das Sakrament gemäß seiner ursprünglichen Intention unverfälscht im Gottesdienst gefeiert wird und nicht durch individuelle theologische Deutungen oder liturgische Einfälle überlagert wird.“ Protestantische Nachhilfestunden.
Dienstag, 1. März 2005 18:49
Brandenburgis: Luther und die Messe
Luther war kaum radikal gegen die Messe, er wandte sich, leider überspitzt, gegen die progressistischen
Mißbräuche seiner Zeit. Seine Agitation gegen eine Fehlinterpretation des Opfercharakters war nicht
unberechtigt, denn diese Fehlinterpretation gibt es – bis heute.
An der authentischen Einsetzung ließ Luther nicht deuteln und verteidigte sie gegen den Rationalismus und den Calvinismus mit erheblichem Engagement, so daß heute viele Lutherische Kirchtümer autentischer und vielleicht sogar „gültiger“ die Messe feiern als der vom sakramentalen Glauben abgefallene Mehrheitskatholizismus. Im Übrigen war Luther apostolisch geweihter Priester und dürfte bis an sein Lebensende gültig das Meßopfer gefeiert haben.
An der authentischen Einsetzung ließ Luther nicht deuteln und verteidigte sie gegen den Rationalismus und den Calvinismus mit erheblichem Engagement, so daß heute viele Lutherische Kirchtümer autentischer und vielleicht sogar „gültiger“ die Messe feiern als der vom sakramentalen Glauben abgefallene Mehrheitskatholizismus. Im Übrigen war Luther apostolisch geweihter Priester und dürfte bis an sein Lebensende gültig das Meßopfer gefeiert haben.
Freitag, 25. Februar 2005 11:01
dilettantus in interrete: Weiter: besonders gute Argumente sind das nicht
Für Luther ist der „Einsetzungsbericht“ eben Bericht, also Verkündigung und in keiner Weise Gebet. Er
ist mithin auch vollständig eines umrahmenden Gebets beraubt.
Mithin trägt der abgedruckte Text also, wie schon der Vorredner ausgefüht, nichts ein.
Mithin trägt der abgedruckte Text also, wie schon der Vorredner ausgefüht, nichts ein.
Freitag, 25. Februar 2005 09:08
Stimme aus dem Tradiland: Besonders gute Argumente sind das nicht,
denn Luther war ja selbst ganz radikal gegen die kath. Hl. Messe und ihren Opfercharakter. Sinngemäß bezeichnete er sie als „Teufelszeug“, wie er ja auch das Papsttum als vom „Teufel gestiftet“ bezeichnete.
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