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Trostpreis + Phantombild + Eine Doppel- Seligsprechung? + Esel zum Pferd erklärt + Pure Politik
Trostpreis
Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat den römischen Weihbischof Rino Fisichella (56) zum Präsidenten der päpstlichen Akademie für das Leben und zum Erzbischof ernannt. Mons. Fisichella löst Erzbischof Elio Sgreccia (80) ab. In den Medien wurde seit Monaten spekuliert, daß Mons. Fisichella den deutlich bedeutsameren Posten des Sekretärs der Glaubenskongregation erhalten könnte.
Phantombild
Deutschland. Der Düsseldorfer Schriftsteller und Kirchengeschichtler Michael Hesemann (43) hat zum Paulusjahr die Webseite ‘paulusjahr.info’ eröffnet. Die Homepage bietet unter anderem ein Phantombild des Heiligen Paulus. Hesemann erstellte das Foto mit Experten der ‘Visuellen Fahndungshilfe’ des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen. Als Vorgaben benützte Hesemann Zeichnungen, Beschreibungen und Bilder des Heiligen Paulus.
Eine Doppel-Seligsprechung?
Vatikan. Die Seligsprechung von Papst Pius XII. – wie auch von Johannes Paul II. – bleibe „im Königreich der Zukunft“. Das gab der Pressesprecher des vatikanischen Pressesaales, Jesuitenpater Federico Lombardi, bei einer gestrigen Pressekonferenz etwas kryptisch bekannt. Es sei unmöglich, mit Sicherheit zu sagen, wann die Seligsprechungen stattfinden würden.
Esel zum Pferd erklärt
USA. Seit dem 16. Juni ist ein Urteil des Obersten Gerichtshofs des US-Bundesstaates Kalifornien in Kraft, das die „Homo-Ehe“ in dem Teilstaat für verfassungskonform erklärt. Der Erzbischof von Los Angeles, Roger Kardinal Mahony, und sieben weitere kalifornische Bischöfe lehnen die Entscheidung ab. Die Ehe von Mann und Frau habe einen einzigartigen Platz in der Schöpfung Gottes – heißt es in einer kraftlosen Stellungnahme.
Pure Politik
Vatikan. Der Heilige Stuhl hat den Kosovo nicht als eigenen Staat anerkannt und wird das in naher Zukunft auch nicht tun. Das erklärte der Präsident des päpstlichen Einheitsrates, Walter Kardinal Kasper, laut der österreichischen Nachrichtenagentur ‘kathpress’ vor der russischen Wochenzeitung ‘Itogi’. Der Kirchenfürst versteht den Kosovo als Wiege der serbisch-orthodoxen Gemeinschaft und kann deren Betroffenheit über die Gründung des neuen Staates nachvollziehen.
© Titelbild: Flickr-Benützer „dmalantic“, CC
Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat den römischen Weihbischof Rino Fisichella (56) zum Präsidenten der päpstlichen Akademie für das Leben und zum Erzbischof ernannt. Mons. Fisichella löst Erzbischof Elio Sgreccia (80) ab. In den Medien wurde seit Monaten spekuliert, daß Mons. Fisichella den deutlich bedeutsameren Posten des Sekretärs der Glaubenskongregation erhalten könnte.
Phantombild
Deutschland. Der Düsseldorfer Schriftsteller und Kirchengeschichtler Michael Hesemann (43) hat zum Paulusjahr die Webseite ‘paulusjahr.info’ eröffnet. Die Homepage bietet unter anderem ein Phantombild des Heiligen Paulus. Hesemann erstellte das Foto mit Experten der ‘Visuellen Fahndungshilfe’ des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen. Als Vorgaben benützte Hesemann Zeichnungen, Beschreibungen und Bilder des Heiligen Paulus.
Eine Doppel-Seligsprechung?
Vatikan. Die Seligsprechung von Papst Pius XII. – wie auch von Johannes Paul II. – bleibe „im Königreich der Zukunft“. Das gab der Pressesprecher des vatikanischen Pressesaales, Jesuitenpater Federico Lombardi, bei einer gestrigen Pressekonferenz etwas kryptisch bekannt. Es sei unmöglich, mit Sicherheit zu sagen, wann die Seligsprechungen stattfinden würden.
Esel zum Pferd erklärt
USA. Seit dem 16. Juni ist ein Urteil des Obersten Gerichtshofs des US-Bundesstaates Kalifornien in Kraft, das die „Homo-Ehe“ in dem Teilstaat für verfassungskonform erklärt. Der Erzbischof von Los Angeles, Roger Kardinal Mahony, und sieben weitere kalifornische Bischöfe lehnen die Entscheidung ab. Die Ehe von Mann und Frau habe einen einzigartigen Platz in der Schöpfung Gottes – heißt es in einer kraftlosen Stellungnahme.
Pure Politik
Vatikan. Der Heilige Stuhl hat den Kosovo nicht als eigenen Staat anerkannt und wird das in naher Zukunft auch nicht tun. Das erklärte der Präsident des päpstlichen Einheitsrates, Walter Kardinal Kasper, laut der österreichischen Nachrichtenagentur ‘kathpress’ vor der russischen Wochenzeitung ‘Itogi’. Der Kirchenfürst versteht den Kosovo als Wiege der serbisch-orthodoxen Gemeinschaft und kann deren Betroffenheit über die Gründung des neuen Staates nachvollziehen.
© Titelbild: Flickr-Benützer „dmalantic“, CC
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Sonntag, 22. Juni 2008 20:56
Jörg Guttenberger, Köln: Joberens: Kanonisierung
Alle Traditionskirchen kanonisieren. Hier wird streng die Lebensführung des Kandidaten geprüt. Außerdem müssen auf seine Fürbitte nachweislich Wunder geschehen sein. Damit ist Gott selbst an dem Vorgang beteiligt.
Freitag, 20. Juni 2008 12:16
joberens: Selig und Heiligsprechungen
Kann es nicht sein, daß Selig- und Heiligsprechungen mangelnden Respekt vor der Größe Gottes beweisen
und ist ausgeschlossen, daß diese für Gott sogar bedeutungslos sein könnten und als reine menschliche
Spielerei gesehen werden? Ist man sich des Größen- und Standesunterschiedes Gott und winziger Mensch
da überhaupt noch bewußt?
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Mittwoch, 18. Juni 2008 22:52
Jörg Guttenberger, Köln: Daniel Stöhr: Vereinbarkeit
Wieso nicht? Ich habe doch gerade nachgewiesen, daß die Zuerkennung der Eigenschaft als Kirche für die
Orthodoxie mit „Dominus Jesus“ vereinbar ist! Lediglich die reformatorischen Kirchen werden als „kirchliche
Gemeinschaften“ definiert. Im Übrigen spricht BXVI selber von den reformatorischen Kirchen, treibt die
Dinge als nicht auf die Spitze.
Im Übrigen handelt es sich bei der genannten Verlautbarung des hl. Stuhls um kein Dogma.
Im Übrigen handelt es sich bei der genannten Verlautbarung des hl. Stuhls um kein Dogma.
Mittwoch, 18. Juni 2008 22:17
Daniel Stöhr: „Dominus Iesus“
ist ja auch kein Dokument, das mit dem katholischen Glauben vereinbar ist. Aus dem von ihnen genannten Grund.
Mittwoch, 18. Juni 2008 22:12
Jörg Guttenberger, Köln: serbisch-orthodox
Wieso nur „serbisch-ortgodoxe Gemeinschaft“ und nicht „serbisch-othodoxe Kirche“? Immerhin ist die serbisch-orthodxe
Kirche autokephal mit einem Patriachen an der Spitze.
Auch „Domunus Jesus“ spricht von Kirchen (also im Plural) und kirchlichen Gemeinschaften. Da die apostolische Sukzession der orthodoxen Kirchen auch von Rom anerkannt ist, ist die Bezeichnung „orthodoxe Gemeischaft“ auch nicht von „Dominus Jesus“ gestützt und damit eine unverantwortliche Diskriminierung!
Es gibt in diesem Forum nachweislich orthodoxe Teilnehmer. Mit Befremden sehe ich, daß diese Leute hier ihren Standpunkt nicht selbst vertreten, sondern sich auf die Schützenhilfe der orthodoxiefreundlichen anderen Christen verlassen.
Auch „Domunus Jesus“ spricht von Kirchen (also im Plural) und kirchlichen Gemeinschaften. Da die apostolische Sukzession der orthodoxen Kirchen auch von Rom anerkannt ist, ist die Bezeichnung „orthodoxe Gemeischaft“ auch nicht von „Dominus Jesus“ gestützt und damit eine unverantwortliche Diskriminierung!
Es gibt in diesem Forum nachweislich orthodoxe Teilnehmer. Mit Befremden sehe ich, daß diese Leute hier ihren Standpunkt nicht selbst vertreten, sondern sich auf die Schützenhilfe der orthodoxiefreundlichen anderen Christen verlassen.
Mittwoch, 18. Juni 2008 18:58
sportgayfan: @HBR…
Kann sie ja machen.Ändern wird sie nichts,und das ist auch gut so.Die Kirche hat nicht mehr die Macht wie früher,Gott sei es gedankt.
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