Bistum Aachen
Kampf ums Überleben
Bastion um Bastion wird geschliffen: Wird der Papst den beispiellosen Niedergang der Kirche aufhalten können?
Der Dom in Aachen
Der Dom in Aachen
© Joep Roosen, CC
(kreuz.net, Aachen) Der Vorstand der Pfarrei Sankt Paul in der Stadt Aachen will nicht „kampf- und tatenlos“ zusehen, wie seine Kirche entweiht und einer weltlichen Verwendung zugeführt wird.

Das berichtete die ‘Aachener Zeitung’ am 16. Juni mit Bezug auf einen Brief, den die Pfarrei dem Aachener Generalvikar Manfred von Holtum geschickt hat.

Der Grund: Das Bistum will die Kirche St. Paul im Zuge der geplanten Fusion von Gemeinden entweihen und abstoßen.

Dieses Vorhaben muß mit dem Widerstand der Gläubigen von Sankt Paul rechnen: „Notfalls gehen wir bis zum Papst“ – so Wilhelm Dreuw, Mitglied des Kirchenvorstands von St. Paul, nach Angaben der ‘Aachener Zeitung’.

Der Kirchenvorstand hat 700 Unterschriften gegen die Schließung gesammelt.

Die Kirche Sankt Paul soll wegen eines Zusammenschlusses mit den Gemeinden St. Foillan und St. Peter geschlossen werden.

Dreuw kann das nicht verstehen: „Es macht keinen Sinn, die größte, schönste und hellste Kirche zuzumachen, die außerdem beste Bedingungen für Kranke, Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer bietet.“

Doch das Gelände der Kirche wird als Standort für die „Route-Charlemagne“ gehandelt.

Die „Route-Charlemagne“ ist eine internationale Initiative, die Impulse für die Wirtschaftsförderung, die Regionalentwicklung und den Kulturtourismus in der Dreiländer-Region Aachen setzen will.

In diesem Rahmen wollte die Stadt Aachen das Kirchengebäude zunächst kaufen. Doch die Pfarrei wehrte sich. Darum wurde eine langfristige Pachtung ins Auge gefaßt.

Die Pfarreiangehörigen wären immerhin bereit, über eine Mitnutzung der Kirche für Ausstellungen zu diskutieren.

Doch letztlich entschied die Diözese über die Köpfe der Gläubigen hinweg.

„Wir sind übergangen worden und haben mehr oder weniger alles aus der Tageszeitung erfahren“ – zitiert die ‘Aachener Zeitung’ Dreuw.

Sollte sich die Diözese weiterhin sperren, will der Pfarrei-Vorstand den kirchlichen Schiedsausschuß einberufen.

Demonstrationen kann man sich auch vorstellen. Wenn alles nichts nützt, will man bis zum Papst gehen.
      
39 Lesermeinungen
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#40   wassers   19:18:02 | Dienstag, 21. April 2009
Papst und Ohnmacht!
Durch die Räubersynode – auch Vaticanum II genannt – hat der römische Oberhirte seine Macht verloren, deshalb sind all seine Versuche ergebnislos, um die Katholizität wieder zu errichten!
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#39   joberens   23:49:09 | Sonntag, 22. Juni 2008
Papst oberster Chef und unfähig?
Der Papst als oberster Chef unserer kath. Kirche scheint nicht in der Lage zu sein, den Negativtrend zu bremsen.
Er scheint es einfach nicht zu können. Normalerweise wird doch aber ein Chef, der seiner Aufgabe nicht gewachsen ist und hilflos und tatenlos zusieht, wie ein Unternehmen immer mehr den Bach herunter geht, ganz schnell abgelöst. Sollte das nicht auch in einer Weltkirche ähnlich gemacht werden?
Es ist auch einfach unverständlich, daß unsere hochstudierten KIrchenfürsten nicht in der Lage sind das zu erhalten, was eine Handvoll Männer, die vielleicht nicht einmal alle lesen und schreiben konnten in Gang gebracht haben.
Eigentlich doch ein kaum noch zu überbietendes Armutszeugnis und Trauerspiel.
Eine Gute Nacht
Josef Berens
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#38   Elijahu †   17:52:10 | Samstag, 21. Juni 2008
Die Kinder Gottes
Was die Kirche trotz aller Gegensätze eint ist doch das Banner des Kreuzes und der Name Jesus. Am Glauben an die Auferstehung wird sich dann entscheiden wer wirklich Kirche ist und wer nicht, in Ewigkeit.
Die zukünftige Kirche wird eine verfolgte sein, da wird sich die Spreu wieder vom Weizen trennen. Der Mietling flieht wenn er den Wolf kommen sieht, auf diese Weise werden wir die Ungläubigen unter den Bischöfen wieder los.
Die Zeiten der „Volkskirche“ sind gottseidank vorbei.
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#37   Ute   22:20:46 | Freitag, 20. Juni 2008
Schwester Paula
Da nicht der Papst sondern die Bischöfe mit fetten Pensionsansprüchen das Sagen haben, wird der Papst die katholische Kirche nicht retten. Zum Glück gibt es ja noch Gott.
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#36   Lutheraner   21:11:36 | Freitag, 20. Juni 2008
Wird der Papst den beispiellosen Niedergang der Kirche aufhalten können?
Ich glaub’ nicht. Den kann niemand aufhalten.
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#35   Insinuator   20:18:04 | Freitag, 20. Juni 2008
Der Seminarist …
… hat in Zaitzkofen aber acht Stunden Schlafberechtigung in Aussicht gestellt. Eine Vorschrift „Hände auf die Bettdecke“ hat crux-net noch nicht aufgedeckt. Bei unserem „Seminaristen“ ist zu vermuten, dass die Hände die Oberfläche der Bettdecke lang schon nicht mehr berührt haben.
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#34   LandorganistII   19:56:10 | Freitag, 20. Juni 2008
Wenn der
Seminarist in Zaitzkofen ist, wird er niemals zu eigenständigem Denken kommen.
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#33   joberens   17:41:53 | Freitag, 20. Juni 2008
Seminarist
Für einen Seminaristen nimmst Du den Mund aber schon ganz schön voll. Vielleicht wirst Du aber auch irgendwann zum eignen Denken kommen
Liebe Grüße
Josef Berens
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#32   pneumat   17:01:07 | Freitag, 20. Juni 2008
Wird der Papst
den beispiellosen Niedergang der Kirche aufhalten können?
Wie kann er es? Man soll seinen bürokratischen geistlosen Katechismus lesen. Alles tot.
Im Himmel ist schon längst umgeschaltet. Die RKK lebt den Hl.Geist vorbei. Die grundsätzliche Sanierung und kompromissloser Wiederkehr zur Apostolischen Lehre und Überlieferung könnten sie retten. Doch dafür fehlt Inspiration, Mut, Demut und Weitblick. Plus lasten die alten unzähligen Verbrechen an. Fatal.
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#31   iustus   16:48:37 | Freitag, 20. Juni 2008
Leitungsaustausch
Es ist doch so, daß in jeder Firma und auch in jedem Sportverein eine Leitung, die tatenlos zusieht, wie es immer mehr bergab geht, ganz schnell abgelöst und ersetzt wird.
Sollte man in unserer kath. Kirche nicht auch darüber nachdenken, daß das Management da nicht mehr funktioniert?
Wenn’s aber nur in einer Region des Weltkonzerns nicht klappt, sollte man da nicht zuerst über einen Austausch des Regionalmanagements nachdenken?
Es gibt ja hoffnungsvolle Ansätze: Linz, Chur, Eichstätt, …
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#30   Seminarist   16:15:04 | Freitag, 20. Juni 2008
@Pünktchen – nix aleph
Josef Berens ist ein 72-jähriger „einfach denkender“Sabber-Opa, der sich in seinem Rentner-Dasein in der Eifel noch bei WsK und Kirche von unten und hinten engagieren muss. Von der Alterstruktur des progressistischen Bodensatzes passt das ja gut zusammen.
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#29   Sozialkatholisch   15:31:10 | Freitag, 20. Juni 2008
Die Kirche gehört schlicht und einfach der Kirchengemeinde.
In erster Linie gehört die Kirche samt Gemeinde dem lieben Gott!
Aber der wird ja immer mehr ausgeklammert!
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#28   Gotthard   15:28:56 | Freitag, 20. Juni 2008
Mittel zum Zweck
die Kirche gehört weder dem Bischof noch dem Papst. Die Kirche gehört schlicht und einfach der Kirchengemeinde. Die muss entscheiden, ob sie erhalten (und damit auch finanziert) werden kann oder nicht.
Ende des 19. Jahrhunderts wurden sehr sehr viele Kirchen abgerissen – und durch größere ersetzt.
Zahl und Ort und Ausstattung von Kirchen sind immer dem Wandel der Zeit unterworfen gewesen und werden es auch bleiben. Sie sind Mittel zum Zweck!
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#27   Pünktchen   15:28:25 | Freitag, 20. Juni 2008
joberens
ist der Versuch von aleph, hier einen Zweitaccount zu etablieren!
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#26   Merker   15:21:08 | Freitag, 20. Juni 2008
Das Letzte vom Letzten
Solche Schandtaten werde ich nie verstehen können. Frühere Generationen, weitaus ärmer als die jetzigen, haben das Gotteshaus errichtet und haben dann dort gekniet und gebetet. Wie kann man so etwas nur „entheiligen“. Hättet ihr die Kirche doch lieber den Petrus-Brüdern überlassen! Aber der Herr Bischof ist weniger Bischof, sondern mehr Bischaf und Realitätenhändler.
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#25   Aleph †   15:14:05 | Freitag, 20. Juni 2008
…und neues Leben blüht aus den Ruinen
Bastion um Bastion wird geschliffen: Wird der Papst den beispiellosen Niedergang der Kirche aufhalten können?
Die Frage lässt sich problemlos mit NEIN beantworten. Der Papst wird es nicht schaffen können. Es sei denn, er würde sich wieder alle Machtvollkommenheiten zubilligen. Aber das ist kaum von Ratzinger zu erwarten.
Wenn alle ehrlich sind, werden sie dem Vers zustimmen: Das Alte geht, es ändert sich die Zeit und neues Leben blüht aus den Ruinen…
Ähnlich wie auch aus den griechischen und römischen Tempeln christliche Kirchen enstanden sind. Zumindest wurden die Steine der heidnischen für christliche Gotteshäuser verwendet.
Prominentes Beispiel: das Pantheon in Rom. Das Gebäude wurde auch mit der christlichen Tauf geadelt.
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#24   joberens   15:05:15 | Freitag, 20. Juni 2008
Sozialdemokratisch
Bitte verstehen wir uns doch nicht falsch. Wir wollen doch nur nachdenken, diskutieren und auf Ungereimtheiten, die es leider auch in unserer Amtskirche mehr als zur Genüge gibt, hinweisen. Mit Kopf in den Sand stecken ist doch wirklich Niemand geholfen.
Zudem muß es auch in unserer kath. Kirche Denk- und Meinungsfreiheit geben, denn Christen sollten doch eigentlich freie Menschen sein.
Josef Berens
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#22   Sozialkatholisch   14:44:33 | Freitag, 20. Juni 2008
Und warum wurde
Es ist doch so, daß in jeder Firma und auch in jedem Sportverein eine Leitung, die tatenlos zusieht, wie es immer mehr bergab geht, ganz schnell abgelöst und ersetzt wird.
Sollte man in unserer kath. Kirche nicht auch darüber nachdenken, daß das Management da nicht mehr funktioniert?
Nach dem Motto: „Gibt Gott Häschen, gibt Gott Gräschen“ zu denken und zu handeln dürfte in höchstem Maße unverantwortlich sein.
So muß auch darüber nachgedacht werden, ob die Wahl von Herrn Ratzinger zum Papst vielleicht doch ein riesiger, folgenschwerer Fehler war?
Was willst du, du kannst doch den Hirten verlassen und irgedwo dein eigenes Süppchen kochen. Warum willst du aber den Schafen die beim Hirten bleiben wollen den Hirten stehlen?
Das ist die V2 Religion in letzter Verwirklichung.
HBR ist bestimmt stolz auf dich.
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#21   joberens   14:37:25 | Freitag, 20. Juni 2008
Abwärtstrend
Es ist doch so, daß in jeder Firma und auch in jedem Sportverein eine Leitung, die tatenlos zusieht, wie es immer mehr bergab geht, ganz schnell abgelöst und ersetzt wird.
Sollte man in unserer kath. Kirche nicht auch darüber nachdenken, daß das Management da nicht mehr funktioniert?
Nach dem Motto: „Gibt Gott Häschen, gibt Gott Gräschen“ zu denken und zu handeln dürfte in höchstem Maße unverantwortlich sein.
So muß auch darüber nachgedacht werden, ob die Wahl von Herrn Ratzinger zum Papst vielleicht doch ein riesiger, folgenschwerer Fehler war?
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#20   Sozialkatholisch   14:24:06 | Freitag, 20. Juni 2008
@ Laberhuber
Mach dich erst einmal auf die Suche nach deinem Restintellekt!
Wenn er wirklich weg seien sollte so ist er bestimmt nicht bei dir zu finden!
:-D
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#19   Hank   14:13:13 | Freitag, 20. Juni 2008
KK…
Tüpflischeißer ist aber auch gut!
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#18   Alkuin   13:59:27 | Freitag, 20. Juni 2008
Korinthenkacker
Ich Kann es einfach nicht lassen:
de.wiktionary.org/wiki/Korinthenkacker
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#17   Florian Geyer   13:58:10 | Freitag, 20. Juni 2008
Leblhuber
:-D :-D
ist ein witziger Typ
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#16   Leblhuber   13:51:58 | Freitag, 20. Juni 2008
Geyer, du bist einfach nur ein Ekelpaket!
Wer nichteinmal einen einfachen Satz fehlerfrei hinkriegt, die platonische Liebe mit freier Liebe verwechselt und die „Ausrottung“ der Indianer in das Mittelalter verlegt, sollte sich vor Herablassung hüten, guter Mann!
Mach dich erst einmal auf die Suche nach deinem Restintellekt! Wird schwer sein, ihn zu finden! :-! :-! :-!
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#15   Alkuin   13:49:59 | Freitag, 20. Juni 2008
@Joseph von Eichendorff et Jean
„Manche mögen das für Korinthenkackerei halten…“
Das ist es auch :)3
Dies ist ein Internet-Forum und nicht das Goethe Institute ihr Korinthenkacker. ^-^
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#14   Pünktchen   13:34:45 | Freitag, 20. Juni 2008
„Nicht der Papst, sondern wir sind Kirche“
Noch so ein Allgemeinplatz von joberens, der leicht widerlegt werden kann.
Die Behauptung läuft nämlich darauf hinaus, daß sich eine Gruppe („wir“) exklusiv (im Sinne von: „nur wir“) als Kirche bezeichnet. Dies macht nicht einmal der Papst selbst (d.h. er sagt nicht: „Ich bin Kirche“)!
Der Papst ist als Nachfolger Petri oberster Lehrer und Pastor der Kirche. Dies ist er nicht aus eigener Machtvollkommenheit, sondern kraft des ihm verliehenen Fels-Amtes. Wer daran nicht glaubt, ist kein Katholik, auch kein „denkender“ (jobe über sich selbst).
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#13   Jena-boy †   13:27:30 | Freitag, 20. Juni 2008
Auferhaltung der Kirche:
mal so ein paar Punkte um die katholische Punkte so zu gestallten, dass ich wieder bertrette:
Die Sexualmoral lieberalisieren. Das heißt:
– weg von der 2 ebnen Theorie (ihr wisst Zeugen und Spaß)
– somit auch wegfall der Erklärung Homosexualität sei eine Krankheit
– Abtreibung weiter Kritisieren aber im „Notfall“ gestatten
Gottesdienst modernisieren:
– ein bisschen Popiger Gestalten; aber bei religiösen Texten bleiben
Kirchengebäute:
– Die könne doch auch für andere Veranstalltungen herhalten; die haben nämlich eine geniale Arkustig
Da das den ü80 Papst alles zu modern ist, wird die Kirche in Europa weiter schlimme Mitglieder verluste hinnehmen. Echt schade um die Kirchengebäute.
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#12   Fabianus   13:22:05 | Freitag, 20. Juni 2008
@Genoveva
Dankeschön.
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#11   Genoveva   13:13:43 | Freitag, 20. Juni 2008
@Fabianus
Die Sache hat mit dem Papst heute nichts zu tun und sie hätte es auch vor dem Konzil nicht gehabt. Allerdings stellte sich das Problem damals auch nicht: In den 40er und 50er Jahren wurden neue Kirchen gebaut, nicht bestehende versilbert …
Mein Vorschlag: Wenn wir bestimmte Kirchen nicht mehr nutzen können, dann sollten wir sie in Frieden verfallen lassen. Das ist ein schönes Mahnmal und vielleicht kommen ja mal wieder Zeiten, in denen man sie wieder herrichtet.
Etwas anders sieht es mit dem einen oder anderen Neubaus aus den 70er-Jahren aus. Da braucht man nur den Glockenturm abreissen und kann das ganze dann als Fabrik- oder Mehrzweckhalle nutzen – hat ja ohnehin nie anders ausgesehen.
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#10   Belisar   13:07:56 | Freitag, 20. Juni 2008
Schmeisst alles Gemeinde/Pastoralrefenten raus
:-D
Dann habt ihr auch Geld um eine Kirche zu finanzieren!
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#9   iustus   12:59:14 | Freitag, 20. Juni 2008
Nicht der Papst sondern wir sind Kirche
Genau. Das sagt die Piusbruderschaft auch. Willkommen im Sektiererclub!
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#8   joberens   12:56:06 | Freitag, 20. Juni 2008
Nicht der Papst sondern wir sind Kirche
Mit weniger Macht und Herrlichkeit und mehr Besinnung auf Jesus, das Evangelium und die Urkirche gäbe es sicherlich einen guten und gangbaren Weg.
Josef Berens
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#7   Florian Geyer   12:53:45 | Freitag, 20. Juni 2008
Hallo Josef
ich denke sie sind ein sehr einfacher schlichter und braver Mann der Grunde gut meint.
Solche Menschen wie Sie liebt der Herr besonders, doch schmerzt es ihn sehr wenn sie den Wölfen im Schafspelz auf den leim gehen.
Wenn man sich eher schwer tut im Erkennen von Zusammenhängen und in logischen Schlussfolgerungen sollte man seinen eigenen Restintellekt vertrauensvoll in die Hände des kirchl Lehramtes legen.
Sie fahren damit sicher am besten das versprech ich ihnen.
Wünsche ihnen ein schönes Wochenende und Gottes Segen braver Mann.
(Sie freuen sich sicher schon aufs Fussballspiel heute oder , hihi)
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#6   iustus   12:45:44 | Freitag, 20. Juni 2008
Rückwärtsgang
Er versucht zu doch viel im Rückwärtsgang vorwärts zu kommen und das kann es doch sicherlich nicht sein.
Aber natürlich kann es das sein: Wenn man am Abgrund steht, ist ein Schritt zurück, ein Fortschritt!
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#5   Fabianus   12:42:09 | Freitag, 20. Juni 2008
Wie hätten eigentlich
die Handlungsmöglichkeiten des Papstes bezüglich der ganzen Kirchenschließungen (siehe Bistum Essen) vor dem Konzil ausgesehen? Soweit ich weiß, stärkte das Konzil die Bistümer, eigenständige Entscheidungen zu treffen.
Danke den Antwortenden!
Fabianus
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#4   Jean   12:35:56 | Freitag, 20. Juni 2008
Eichendorff
Danke für den Beitrag. Sie nehmen mir damit das Wort aus dem Mund. „Bastionen geschliffen“ gehört in dieselbe Kategorie wie „das verbiete ich mir!“; kann man natürlich auch, trifft aber gerade nicht zu, wenn man sich etwas „verbittet/verbat“. Naja, Deutsch eben.
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#3   Gotthard   12:27:27 | Freitag, 20. Juni 2008
Aachener City
Wird der Papst den beispiellosen Niedergang der Kirche aufhalten können?
Die mögliche Schließung von St. Paul hat nichts mit dem Niedergang der Kirche zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit dem Rückgang der Bevölkerung in der Aachener Innenstadt.
Ich habe als Student im Schatten von St. Paul eine Bude gehabt …
Die Kirchendichte um den Aachener Dom ist sehr hoch!!!!
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#2   Joseph von Eichendorff   12:09:47 | Freitag, 20. Juni 2008
@ Redaktion
Bastionen, Festungen etc. werden nicht „geschliffen“ – das macht man mit Edelsteinen, Klingen usw. – sondern „geschleift“. Ob Sie es glauben oder nicht, das ist ein Unterschied.
Manche mögen das für Korinthenkackerei halten, aber mir tut das Lesen eines so offensichtlichen Fehlers physisch weh.
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#1   joberens   12:07:55 | Freitag, 20. Juni 2008
Eine Frage mit vielen Fragezeichen
Ob unser jetziger Papst dazu in der Lage sein wird, darf doch sehr bezweifelt werde. Er versucht zu doch viel im Rückwärtsgang vorwärts zu kommen und das kann es doch sicherlich nicht sein.
Josef Berens
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