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Das eine nicht ohne das andere + Viele Worte + Doppelleben + Zweifach ernüchternd + Unregelmäßig
Generalaudienz im November 2005
Generalaudienz im November 2005
© Herr Mathisen, CC
Das eine nicht ohne das andere

Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach bei seiner gestrigen Generalaudienz über den Heiligen Kirchenlehrer Isidor von Sevilla († 636). Dabei zitierte er den Heiligen mit den Worten: „Der Diener Gottes ist voll und ganz der Kontemplation zugewendet, ohne das Arbeitsleben zu vernachlässigen.“

Viele Worte

Österreich. Die österreichische Bischofskonferenz sprach bei ihrer Sommervollversammlung von Montag bis Mittwoch auch über die kürzlich im Bistum Linz verbotene Laientaufe. Die Bischöfe stellten sich hinter das Verbot. In ihrer Presseerklärung kritisieren sie auch die bevorstehende Einführung des Homo-Konkubinats in Österreich.

Doppelleben

Deutschland. Der deutsche Photograph Stefan Sättele zeigt auf seiner Webseite unter anderem Bilder von der kleinen Benediktinergemeinschaft auf der Insel Reichenau im Bodensee. Ein Mönch präsentiert sich auf einem Bild fromm im Habit und auf dem nächsten mit Blue-Jeans, kurzen Ärmeln und Ziehharmonika.

Vorher und nachher
Die Webseite stefansaettele.com zeigt den Mönch vorher im Habit……und nachher in Jeans.Die Webseite stefansaettele.com zeigt den Mönch vorher im Habit…

Zweifach ernüchternd

Deutschland. Der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, geht auf Distanz zu den Christdemokraten. Die CDU entwurzle sich bei den Christen immer mehr – sagte der Kardinal vor der heutigen Ausgabe des Magazins ‘Capital’. Im Interview sprach der Kardinal auch über die Kirche in Bayern: „Seit ich ein bißchen die Szenerie in Bayern kenne, bin ich ernüchtert. Das barocke Gehäuse täuscht über manche Hohlheit hinweg.“

Unregelmäßig

Deutschland. Am Montag hat der Bischof von Eichstätt, Mons. Gregor Maria Hanke, den Kanzler der katholischen Universität, Gottfried von der Heydte, beurlaubt. Der Bischof hat „konkrete Anhaltspunkte für eine nicht durchgängige sach- und fachgerechte Amts-, Haushalts- und Wirtschaftführung“ – sagt er in einer Erklärung. Eine Prüfgesellschaft sammelt nun Belege für die Geschäfts- und Kassenführung des Kanzlers. Kanzler von der Heydte will die rüde Behandlung nicht hinnehmen. Laut der ‘Süddeutschen Zeitung’ plant er rechtliche Schritte dagegen.
      
7 Lesermeinungen
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#7   Genoveva   16:14:34 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Immer schön vollständig zitieren:
Zwei Sachverständige vertraten gegenteilige Meinungen: Professor Matthias Jestaedt von der Universität Erlangen-Nürnberg meinte, es sprächen gute verfassungsrechtliche Gründe dafür, Eingetragene Lebenspartnerschaften und die Ehe nicht demselben Recht zu unterstellen. Wer anders handle, begegne verfassungsrechtlichen Bedenken. Der im Grundgesetz enthaltene Schutz der Ehe stelle es dem Gesetzgeber nicht frei, sonstigen Formen dauerhaften menschlichen Zusammenlebens rechtlich der Ehe und der Familie gleichzustellen. Vielmehr habe der Gesetzgeber Ehe und Familie „in exklusiver Weise“ zu schützen. Der Berliner Rechtsanwalt Marc Schüffner plädierte ebenfalls gegen die völlige Gleichstellung Eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe. Die dem Bundestag vorgelegten Initiativen unterstellten alle, es sei eine Diskriminierung, Ehepaare zu fördern, ohne gleichzeitige Lebenspartner in diese Förderung einzubeziehen. Diese Sichtweise sei jedoch verfassungsrechtlich nicht gedeckt.“
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#6   Säkularisation †   14:36:18 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Experten wider den Demagogen!
Eine Mehrheit der acht vom Rechtsausschuss eingeladenen Sachverständigen hat die von den drei Oppositionsparteien eingebrachten Initiativen zur Gleichstellung von Eingetragener Partnerschaften mit der Ehe befürwortet.
So erklärte LSVD-Sprecher Manfred Bruns, ehemaliger Bundesanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe, dass der Gesetzgeber aufgrund des im Grundgesetz festgelegten Gleichbehandlungsgrundsatzes verpflichtet sei, die Benachteilungen von Lebenspartnern zu beseitigen. Auch das Adoptionsrecht wurde angesprochen: So wies Professorin Ingeborg Schwenzer von der Uni Basel darauf hin, dass auf internationaler Ebene inzwischen viele psychologische Untersuchungen zur Situation und Entwicklung von Kindern in gleichgeschlechtlichen Familien vorlägen. Sie alle bestätigten, dass auf intellektueller, psychischer, sozialer, emotionaler und sexueller Ebene keinerlei Unterschiede zur Entwicklung von Kindern aus heterosexuellen Familien zu verzeichnen seien. Auch Sicht des Kindeswohls gibt es deshalb keine Grund, die für eine Aufrechterhaltung des Verbots der gemeinsamen Adoption durch gleichgeschlechtliche Eingetragenen Partner sprechen.
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#5   LandorganistII   13:45:30 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Nur in den altgläubigen Klostergemeinschaften
verwachsen die Ordensleute innerhalb kurzer Zeit mit ihrem Habit. Das ist praktisch, so dient er im Winter gegen die Kälte, im Sommer als Schutz vor der Sonne, als Duschvorhang in der Gemeinschaftsdusche, etc. etc.
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#4   HBR   10:25:29 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Was ist daran so neu?
Österreich. Die österreichische Bischofskonferenz sprach bei ihrer Sommervollversammlung von Montag bis Mittwoch auch über die kürzlich im Bistum Linz verbotene Laientaufe. Die Bischöfe stellten sich hinter das Verbot. In ihrer Presseerklärung kritisieren sie auch die bevorstehende Einführung des Homo-Konkubinats in Österreich.
Dass die Kirche sich gegen das Homo-Konkubinat wendet, ist eigentlich selbstverständlich. Schließlich ist praktizierte Homo-Unzucht Sünde. Und auch das Verbot der Laientaufe ist ein alter Hut, da Laien sowieso nur eine Nottaufe spenden dürften.
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#3   Le Trot   10:14:23 | Donnerstag, 19. Juni 2008
@Gotthard
ein Habit ist 100mal frömmer als Jeans …
Nein, ich bin für die Einführung des Stringtangas www.chicastanga.com/…/chicas-en-tanga.jpg für Ordensleute, – nur als Zeichen der Frömmigkeit versteht sich.
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#2   Gotthard   10:07:57 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Doppel-Leben
ein Habit ist 100mal frömmer als Jeans …
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#1   Genoveva   08:42:22 | Donnerstag, 19. Juni 2008
An der KU Eichstätt …
scheint man ja eine interessante Auffassung von der „völligen Autonomie“ der Hochschule zu haben.
Sehr erfreulich, daß Bischof Hanke sich ans Aufräumen macht. Sein Vorgänger hat da wohl einiges schleifen lassen.
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