Alte Messe
(Un)zurechnungsfähig?
Sie wissen offenbar nicht, was sie tun, oder man muß zumindest davon ausgehen, daß dem so ist. Von Monika Rheinschmitt.
Alte Messe im Londoner Oratorium St. Philipp Neri.
Alte Messe im Londoner Oratorium St. Philipp Neri.
© traditionalcatholic.org.u
(kreuz.net, Köln) Am 24. September 2007 reichte eine Gruppe von 33 Altgläubigen beim Stadtdechanten in Remscheid eine Unterschriften- liste ein und bat um eine „regelmäßige Feier der Heiligen Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus“.

Mehr als acht Monate und einige Erinnerungsbriefe später erhielten alle Unterzeichner vor einigen Tagen ein Formschreiben, das vom 10. Juni 2008 datiert ist. Darin heißt es unter anderem:

„Da seit Ihrer Antragstellung schon einige Zeit vergangen ist [sic!] , wenden wir uns heute noch einmal mit folgenden Fragen an Sie:

1. Unterstützen Sie noch den Antrag?

2. Wünschen Sie die Feier der Heiligen Messe tatsächlich in der außerordentlichen Form des römischen Ritus, also nach dem Meßbuch von 1962, oder lediglich eine lateinische Meßfeier, die selbstverständlich auch in der ordentlichen Form des römischen Ritus, also in der sogenannten nachkonziliaren Liturgie, möglich ist?

3. Wünschen Sie persönlich eine regelmäßige Feier in der außerordentlichen Form oder besteht nur der Wunsch, hin und wieder in dieser Form die Heiligen Messe zu feiern (zum Beispiel monatlich)?“


Der Empfänger eines solchen Briefs reibt sich erstaunt die Augen: „Wünschen Sie tatsächlich …“

Halten die Verantwortlichen im Kölner Ordinariat traditionelle Katholiken für unzurechnungsfähig?

Wenn jemand in dieser Angelegenheit einen Antrag unterschreibt, ist er doch wohl tatsächlich der Meinung, daß er die Heilige Messe und die anderen Sakramente im Ritus von 1962 feiern möchte – und zwar in genau dieser Form.

Der Antrag gilt nicht „lediglich für eine lateinische Meßfeier, die selbstverständlich auch in der ordentlichen Form des römischen Ritus, also in der sogenannten nachkonziliaren Liturgie, möglich ist“ – denn dafür ist bekanntlich kein Antrag notwendig.

Liest man das Motu proprio ‘Summorum pontificum’ vom 7. Juli 2007, wird deutlich, daß für die Feier der Heiligen Messe im Alten Ritus keine bischöfliche Genehmigung notwendig ist.

Diese wird nur in den sogenannten Leitlinien der deutschen Bischofskonferenz vom 1. Oktober 2007 gefordert.

Es ist leicht zu prognostizieren, wie das weitere Procedere in dem oben geschilderten Fall aussehen wird.

Wenn sich nicht alle Unterzeichner positiv zurückmelden, wird das Ordinariat behaupten, daß das Interesse geschwunden oder alles wahrscheinlich nur manipuliert worden sei etc.

Man kann den betroffenen Gläubigen nur raten, möglichst vollzählig und ebenfalls mit einem Formschreiben zu antworten, daß sie in Tat und Wahrheit die traditionelle Messe wünschen – genauer: wöchentlich, ganz genau: sonntagvormittags, – und zwar mit baldigem Beginn.

Mit anderen Worten: Der Antrag sollte mit einem höheren Tempo als bisher bearbeitet werden, damit der Wille von Papst Benedikt XVI. endlich umgesetzt wird.

Artikel 7 des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ sagt: Der Bischof wird nachdrücklich ersucht, dem Wunsch der antragstellenden Gruppe zu entsprechen.
      
42 Lesermeinungen
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#47   Nerd †   00:37:16 | Freitag, 4. Februar 2011
@Paul M.
Ungläubige, weißt Du nicht, dass aus Spöttern oft Propheten werden…? Shakespeare, König Lear
Spaß ist so wie ein Gegenpapstwort zur Freude.
n8
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#46   Paul M.   00:32:08 | Freitag, 4. Februar 2011
Nerd: Schön wäre es, wenn der Dialog mit den ungläubigen Protestanten und -Tunten (Hi hi…)
eingestellt würde!
Aber Spaß beiseite, das Thema ist ernst!
Gute Nacht, Ihr Lieben! :-S
:-) Gute Nacht, Palpatina von kreuts.net, schreib’ ‘mal was Intelligentes!
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#45   Nerd †   00:27:39 | Freitag, 4. Februar 2011
Ökomene ist kein Begriff
deshalb wurde der „Dialog“ eingestellt. – ihr wollt verhandeln? – Nicht inmitten der Kirche, sondern mitten unter uns. Unter uns wird verhandelt und daher sind wir lau. Immer nur reden, was nützt ein Wort? Ökomene, … ebenso könntest Du mir einen feuchten Waschlappen entgegen halten, als diesen Ungriff.
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#44   Paul M.   00:20:53 | Freitag, 4. Februar 2011
Nerd: Schöne Erzählung … aber wem hilft es
in dieser Situation, wo gewisse ökumenegestörte Geistlichen unsere Feinde inmitten unserer Kirchen geworden sind? :'(
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#43   Nerd †   00:00:25 | Freitag, 4. Februar 2011
Nun … ich denke …
Eines Tages rief der selige Franziskus bei Santa Maria degli Angeli Bruder Leo zu sich und sagte ihm: »Bruder Leo, schreib!« Der antwortete: »Sieh, ich bin bereit.« »Schreib«, sagte er, »worin die wahre Freude besteht: Es kommt ein Bote und sagt, dass alle Magistrate von Paris in den Orden eingetreten sind – schreib: Das ist nicht die wahre Freude. Wenn außerdem alle Prälaten jenseits der Alpen, Erzbischöfe und Bischöfe, außerdem der König von Frankreich und der König von England eingetreten sind – schreib: Das ist nicht die wahre Freude. Wenn außerdem meine Brüder zu den Ungläubigen gezogen sind und alle zum Glauben bekehrt haben; wenn ich außerdem so große Gnade von Gott erhalte, dass ich Kranke heile und viele Wunder wirke – ich sage dir: In all dem liegt nicht die wahre Freude.
Was aber ist die wahre Freude? Ich kehre von Perugia zurück und komme in tiefer Nacht hierher, es ist Winter, schmutzig und so kalt, dass die eisigen Wassertropfen an meinem Gewandsaum gefrieren, ständig in die Unterschenkel schneiden und aus den Wunden Blut läuft. Und ich komme ganz verdreckt und ausgekühlt und verfroren zum Tor. Und nachdem ich lange geklopft und gerufen habe, kommt ein Bruder und fragt: >Wer ist da?< Ich antworte: >Bruder Franziskus.<
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#41   Nerd †   23:51:06 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Man muss das Gute bei sich bewahren, damit
es nicht verloren geht
Selig der Knecht, der seine Schätze im Himmel sammelt, die der Herr ihm darbietet, und nicht darauf aus ist, sie in der Hoffnung auf Lohn den Menschen zu offenbaren. Denn der Höchste selbst wird seine Werke all denen enthüllen, die seinen Gefallen finden. Selig der Knecht, der die Geheimnisse des Herrn in seinem Herzen bewahrt.“
Franziskus, der Heilige.
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#40   Paul M.   23:43:23 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Ach, was…?
Bischof oder sogar Kardinal?
Na…wieso schauen Sie dann den Kirchenzerstörern nur zu,
statt zu handeln (im Sinne eines Hl. Franziskus)? o.O
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#39   Nerd †   23:41:25 | Donnerstag, 3. Februar 2011
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#38   Blackmore   23:37:09 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Herr Paul M.,
woher wollen Sie wissen, ob ich „Pfarrer Kastner“ bin? Sind Sie sich sicher, daß ich nicht vielleicht ein violettes oder rotes Zingulum trage?
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#36   Blackmore   23:14:24 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Herr Paul M.,
über Sie gibt es nicht mehr viel aufzudecken. Zu viel ist schon bekannt geworden!
An gewissen höheren Stellen wird schon über Sie beraten!
Nur noch tiefe und einsichtige Reue Ihrerseits kann Schlimmes verhüten. Sie haben sich vom Glauben entfernt. Bereuen Sie!
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#32   Bernd-Jupp   14:10:21 | Samstag, 21. Juni 2008
So kann man’s auch sehen
Halten die Verantwortlichen im Kölner Ordinariat traditionelle Katholiken für unzurechnungsfähig?
Einfache Antwort: JA
Wenn sich nicht alle Unterzeichner positiv zurückmelden, wird das Ordinariat behaupten, daß das Interesse geschwunden oder alles wahrscheinlich nur manipuliert worden sei etc.
Klare Antwort: Ist häufig genug passiert!!
Artikel 7 des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ sagt: Der Bischof wird nachdrücklich ersucht, dem Wunsch der antragstellenden Gruppe zu entsprechen.
Zu empfehlende Antwort: Er wird nachdrücklich ersucht aber nicht verpflichtet!!
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#31   r.ruhrgebietler   07:31:25 | Samstag, 21. Juni 2008
@gotthard – Sie Dampfplauderer!
Warum wieder mal Ihre Hasstiraden gg. alles was Tradition hat? Demnach dürfte es auch keine Heimatvereine geben, Schützenverein ohnehin nicht… da liegt die Vermutung nahe, daß Sie sich nicht dem Herrn jesus Christus unterordnen wollen. Die NOM-Events nimmt eh keiner mehr ernst! Vielleicht noch das altgewordene Mütterchen, das keinen Internetzugang hat und von V-II-Kleriker zugelullt wurde. Ihr Pre-V-II-Gesangbuch hatte sie schon vor Jahre „für einen guten Zweck an die Mission gegeben“ und dafür ein schönes neues von der „Gemeinde“ bekommen…
Hand auf’s Herz – Sie hassen alles, was glaubensmäßig vor dem V-II liegt.
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#30   iustus   09:22:27 | Freitag, 20. Juni 2008
@Gotthard
die Nachfrage nach der „alten Messe“ wächst ungeheuer. In der Großstadt Remscheid sind es unfassbare 33 Personen, die diese Liturgie einfordern…
bei der guten Vernetzung dieser Alt-Rituellen wird die Zahl wohl ausgereizt sein … wenn die Pfarrer alle Wünsche von Grüppchen in der Größenordnung von 33 Leutchen erfüllen sollten , hätten sie wahrlich viel zu tun…
Ich denke mal, kein Priester kann gezwungen werden , diese Liturgie zu feiern… bestimmt nicht für solche Mini-Grüppchen.
Unser Pfarrer hat Werktag für Werktag weit weniger Mitfeiernde in seinen Kirchen – alles NOM.
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#29   LandorganistII   08:34:51 | Freitag, 20. Juni 2008
@möchte-gern
Ja, klar, Herr Lingen wäre über 33 Anhänger sicher sehr erfreut. Nur passen die leider nicht in sein Wohnzimmer.
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#28   Alexander von Eich   00:47:28 | Freitag, 20. Juni 2008
Sehr geehrte Freimaurerin,
wenn’s nicht „wenns“. Oder ist das nun nach der Rechtschreibreform doch möglich? Ich bin immer sehr begierig mein Wissen -und sei es nur um Nuancen- etwas zum Idelazustand hin zu nivellieren, denn wir sollen ja so vollkommen werden wie der Vater im Himmel, jedenfalls dem Willen nach, auch wenn es eine abscheuliche Lästerung wäre, so etwas für möglich zu halten.
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#27   clarissa colonia   00:39:32 | Freitag, 20. Juni 2008
Cara massona,
die Stiftung gibt es sicher, allein mir fehlt der Glaube, daß diese etwas ausrichten könnte.
Nun, nicht unkundige Lateinbefürworter, oder atheologische Kirchenlehrenlehrer ärgern mich wirklich, sondern Menschen, die sich Urteile in einer Sprache anmaßen, die beweist, daß sie kaum die intellektuelle Größe ihrer eigenen Schuhe erreichen. Wie weit wird es wohl mit dem Gehalt solcher „Urteile“ her sein, wenn schon deren Sprache beweist, daß die Damen und Herren (unfehlbaren) Richter dem Urteilsgegenstand intellektuell gar nicht gewachsen sind?
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#26   möchtegern-kathole   23:59:34 | Donnerstag, 19. Juni 2008
@Gotthard
Mancher Priester wäre froh, wenn er in seinem NOM 33 Gläubige hätte …
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#25   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:54:46 | Donnerstag, 19. Juni 2008
@clarissa
Irgendwer hatte doch hier neulich die Stiftung „Grammatik in Not“ ins Leben gerufen. Weiß leider nicht mehr, wer. Wenns die noch gibt, bin ich jedenfalls dabei.
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#24   Gotthard   23:53:40 | Donnerstag, 19. Juni 2008
ungeheurer Zuspruch!
reichte eine Gruppe von 33 Altgläubigen beim Stadtdechanten in Remscheid eine Unterschriften- liste ein und bat um eine „regelmäßige Feier der Heiligen Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus“.
die Nachfrage nach der „alten Messe“ wächst ungeheuer. In der Großstadt Remscheid sind es unfassbare 33 Personen, die diese Liturgie einfordern…
bei der guten Vernetzung dieser Alt-Rituellen wird die Zahl wohl ausgereizt sein … wenn die Pfarrer alle Wünsche von Grüppchen in der Größenordnung von 33 Leutchen erfüllen sollten , hätten sie wahrlich viel zu tun…
Ich denke mal, kein Priester kann gezwungen werden , diese Liturgie zu feiern… bestimmt nicht für solche Mini-Grüppchen.
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#23   clarissa colonia   23:52:43 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Danke, werter möchtegern (?) kathole,
für die unverdienten Blumen, denn Ihr Apercu, daß wir am Überflusse des Mangels litten, ist (anders als mein hastiges ex tempore) wirklich zitierfähig!
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#22   möchtegern-kathole   23:44:48 | Donnerstag, 19. Juni 2008
@clarissa: Wobei …
… manche Zuschrift auch der Grammatik „dringender ermangelt“ – eine wunderbare Formulierung. Dringender Mangel ist etwas seltenes, meistens ist er im Überfluss vorhanden, der Mangel, und oft auch das einzige, dessen es nicht ermangelt, auch nicht dringend.
Ohne Sie – werte clarissa – wäre kreuz.net nur halb so schön.
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#21   clarissa colonia   23:16:36 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Werter Hacki (et al.),
erneut erlaube ich mir, darauf hinzuweisen, daß manche Zuschrift der Rechtschreibung dringender ermangelt als der Rechtgläubigkeit!
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#20   Benedikt   19:16:10 | Donnerstag, 19. Juni 2008
@ Geyer
Dass die Schweizergarde an den Rhein marschiert (die neue Wacht ?) ist eine gute idee. – Am besten wärs wenn pro Pfarre ein Regiment abgestellt würde mit je einem Nachrichtenverbindungsoffizier in den Pfarrgemeinderäten der für jede blöde Wortmeldung einen Peitschenhieb austeilt.
Die dafür notwendigen 14.000 Regimenter müssten wohl erst noch aufgestellt werden. Dazu müsste sich in Schweizer Schlafzimmern aber erstmal einiges tun…
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#19   Brandenburgis   17:18:47 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Ich kann den Antragstellern
nur raten, das nächste Meßzentrum der fsspx aufzusuchen, und sei es noch so weit, und ab sofort sämtliche Kirchsteuerzahlungen einzustellen.
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#18   Florian Geyer   16:25:52 | Donnerstag, 19. Juni 2008
rauhes Lüftchen
„Nicht, daß er gleich die Schweizergarde an den Rhein schicken wird. Aber er wird den Bischöfen, die endlich darangehen, ihre Ordinariate auszumisten, den Rücken stärken – und wenn die Moderno-Mafia Zeter und Mord schreit… „
der Wind dreht sich allmählich und das ist gut so. Zusehend erkennt man die Bemühungen diverse deutschsprachige Lokalsekten wieder auf den Kurs der Weltkirche zu bringen. Sogar dem liberalen Bischof Schwarz aus Linz wirds allmählich zu bunt und startet Initiativen gegen Untergrabungen worauf das fakkultätsneotheologische Geschmeis in Koalition mit dem weltfremden Pastoralbeamtentum sich wütend im Kreis drehte wild stampfte und Zeter und mordia schrie.
Zum Protest wurden dann die Studentenvertreter als naive Bauern am Schachbrett zum Bischof geschickt wobei sich die Rädelsführer bedeckt hielten…
Dass die Schweizergarde an den Rhein marschiert (die neue Wacht ?) ist eine gute idee. – Am besten wärs wenn pro Pfarre ein Regiment abgestellt würde mit je einem Nachrichtenverbindungsoffizier in den Pfarrgemeinderäten der für jede blöde Wortmeldung einen Peitschenhieb austeilt.
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#17   Bernado   15:54:20 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Hat sich ausgetrötet
Wenn der vom Papst mit einer Aufgabe beauftragte Kardinal sich zu einem Gegenstand äußert, der in dieses Aufgabengebiet fällt, und seine Rede mit „Der Papst will, daß…“ einleitet, können Sie sich darauf verlassen, daß er den Willen des Papstes zum Ausdruck bringt.
Wenn er keinen solchen Bezug herstellt oder es nicht um seinen unmittelbaren Arbeitsbereich geht, können Sie ggf. auch mit seiner Privatmeinung rechnen.
@maliems. Sie Schrieben: „Ab nach Rom mit diesem lustigen Dokument.“
Der Kardinal sagte in London unter anderem – ich verweise noch einmal auf summorum-pontificum.de …ww.summorum-pontificum.de/…/ecclesiadei_2.shtml – das folgende:
„Der Heilige Vater ist sich dessen bewußt, daß an vielen Orten der Welt die Bitten von Priestern und Laien, die nach den alten Riten verfahren wollten, unbeantwortet geblieben sind. Daher hat er nun mit seiner Autorität bestimmt, daß die Feier der älteren Form der Liturgie – des heiligen Messopfers ebenso wie der Sakramente und anderer liturgischer Riten ein gesetzmäßiges Recht für alle und nicht nur ein eingeräumtes Privileg ist.“
Hier spricht er wieder im Namen des hl. Vaters, und offenbar will er diejenigen, die glauben, ungestraft gegen den in Gesetzesform gefassten Willen des Papstes verstoßen zu können, klar machen, daß die Geduld des hl. Vaters begrenzt ist.
Nicht, daß er gleich die Schweizergarde an den Rhein schicken wird. Aber er wird den Bischöfen, die endlich darangehen, ihre Ordinariate auszumisten, den Rücken stärken – und wenn die Moderno-Mafia Zeter und Mord schreit…
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#16   maliems   15:37:22 | Donnerstag, 19. Juni 2008
ab nach Rom
mit diesem lustigen Dokument.
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#15   iustus   13:55:25 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Die Stimme des Papstes
Seit wann ist das Wort eines Kardinals authentische Interpretation des päpstlichen Lehr- und Gesetzgebungswillen? Das gilt doch für kreuz.net bei Kardinal Kasper, Kardinal Lehmann, Kardinal Daneels, Kardinal Schönborn und anderen auch nicht.
Wichtig ist nicht der Titel „Kardinal“ sondern die Funktion, in der er sich äußert. Wenn die für ein bestimmtes Thema zuständige Behörde sich zu diesem Thema äußert, ist das das Wort des Papstes selbst. Das gilt natürlich auch für den Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen.
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#14   LandorganistII   13:35:28 | Donnerstag, 19. Juni 2008
@Hacki
Der NOM ist stolzes Gebahren? Und was sind Kardinäle, die sich aufgeputzt mit der Cappa Magna ablichten lassen?
Einfache Arbeiter im Weinberg des Herrn sicher nicht.
Schön, wie auf einmal tradiseitig auf dem Willen des hl. Vaters abgezielt wird. Dieser hat aber auch seinen Willen zum NOM eindeutig kundgetan, aber der spielt bei Euch wohl keine Rolle. Oder wie soll man die ausfälligen Bemerkungen sonst deuten?
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#13   Sozialkatholisch   12:54:57 | Donnerstag, 19. Juni 2008
@ RRR
Ausnahmen bestätigen die Regel, oder das meiste was gut ist war 62 auch schon da.
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#12   RRR   12:42:15 | Donnerstag, 19. Juni 2008
@ Hacki
Dann ist also Ihrer Meinung nach der Canon Romanus seichtes Geschwafel und stolzes Gebaren?
Der steht nämlich im Missale Romanum von 1970 !
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#11   Fairplay1   12:38:15 | Donnerstag, 19. Juni 2008
@RRR „Was ist mit den anderen Kardinaelen?“
Da haben Sie natürlich recht. 1:0 für Sie!
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#10   Hacki   12:31:14 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Wenn die Liturgie verblödet,
verblöden zwangsläufig auch die „Liturievorsteher“ und ihere Gemeinden.
Nach 40 Jahren seichter Volkgottesversammlungen ist nicht nur der Glaube, sondern auch der Verstand abhanden gekommen.
Die Liturgieverantwortlichen sollten sich mal die alten Texte anschauen, dann könnte ihnen ein Licht aufgehen, daß in der alten Messe eine ganz andere und logisch nachvollziebahre Wircklichkeit steht.
Der NOM ist nur seichtes, zusammenhangloses Geschwatz und stolzes Gebahren. Der Zusammenhang von Sünde, Schuld, Strafe, Opfer, Barmherzigkeit und Vergebung kann dort nicht verstanden werden.
Beispiele für diesen Prozesses finden sich auf +net reichlich: Gotthard etc.
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#9   RRR   12:23:05 | Donnerstag, 19. Juni 2008
@ Bernado
Seit wann ist das Wort eines Kardinals authentische Interpretation des päpstlichen Lehr- und Gesetzgebungswillen? Das gilt doch für kreuz.net bei Kardinal Kasper, Kardinal Lehmann, Kardinal Daneels, Kardinal Schönborn und anderen auch nicht.
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#8   Bernado   11:24:59 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Hat sich ausgetrötet
S.E. Kardinal Dari Castrilón Hoyos, vorsitzender der Kommission Ecclesia Dei, am 14. 6. in London:
„Lassen sie mich das ganz klar sagen: Der Heilige Vater will, daß die überlieferte Form der Messe regulärer Bestandteil des liturgischen Lebens der Kirche wird, damit alle Gläubigen – die jungen wie die alten – sich mit den alten Riten vertraut machen und von ihrer spürbaren Schönheit und Transzendenz profitieren können. Der Heilige Vater will das sowohl aus pastoralen als auch aus theologischen Gründen.“ (…)
„Es ist sehr wichtig, sich darüber im klaren zu sein, daß Summorum Pontificum in der Kirche eine neue rechtliche Wirklichkeit hergestellt hat. Das Dokument gibt den gewöhnlichen Gläubigen und den Priestern Rechte, die von allen Amtsträgern respektiert werden müssen. (…) Es ist höchst bedauerlich, wenn Priester durch einschränkende rechtliche Verfügungen, die im Widerspruch zu den Absichten des Papstes und dem universellen Kirchenrecht erlassen worden sind, daran gehindert werden, die außerordentliche Form der hl. Messe zu zelebrieren.“
Der ganze Text auf summorum-pontificum.de …ww.summorum-pontificum.de/…/ecclesiadei_2.shtml
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#7   r.ruhrgebietler   11:20:46 | Donnerstag, 19. Juni 2008
sieh an!
Am besten alle Schriftdokumente direkt an den Papst senden und um sofortige Klärung des Vorganges bitten. Die dt. Bischöfe und deren hörigen Untergebenen brauchen etwas Action um aus den Puschen zu kommen!
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#6   Fairplay1   10:39:19 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Wind aus den Segeln nehmen
Ja, liebe Frau Rheinschmitt, das ist doch so wie hier in der Pfalz, Bistum Speyer. Da soll ab August 2008 in Schifferstadt eine „alte Messe“ stattfinden, aber es darf nicht darueber gesprochen werden, es darf nichts im Gemeindeblatt stehen (Die Kollekte muss natuerlich abgegeben werden).
Warum? Wie kann eine Kirche das, an das sie selbst immer geglaubt hat, so mit Verachtung bezeugen?
Und wie unklug auch. Die Piusbrueder haben in Viernheim eine Kapelle und in Neustadt an der Weinstrasse (NW). An Fronleichnam wurde die Messe + Prozession in NW sehr gut besucht. Die offiz. Kirche koennte doch so leicht „den Wind aus den Segeln der FSSPX“ nehmen, wuerde sie grosszuegig die Messe im a.o.Ritus zulassen.
Warum auch nicht? Man ist doch auch tolerant gegenueber „modernen“ Messformen. Warum nicht tolerant gegenueber dem, was uns doch selbst bis vor 40 Jahren heilig war?
Hallo Ihr Bischoefe (Ihr lest doch auch heimlich diese Seite): HABT KEINE ANGST vor der Messe im a.o.Ritus. Sind Euere Kirche SO VOLL, dass Ihr meint, das nicht noetig zu haben? Oder seid Ihr nur zu faul und zu bequem oder gar schon abgefallen zum Protestantismusoekumenismus ???
Habt Ihr Angst vor „unangenehmer Presse“ in den Lokalzeitungen???
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#5   HBR   10:18:44 | Donnerstag, 19. Juni 2008
@Schüttel
Wenn sich die Nostalgiker aber einen Pater der Lefebvre-Sekte holen, begeben sie sich ausserhalb der Kirche. Sie würden sich dann, wie Paulus so schön schreibt, mit jeder heiligen Kommunion das Gericht essen und trinken. Wenn man dann noch das Dogma von Florenz hernimmt, ist es für die „altgläubigen“ Nostalgiker doch wesentlich besser, wenn sie der Kirche gehorsam verbunden bleiben und in aller Demut um eine offizielle tridentinische Messe ansuchen.
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#4   Przybislav Iamesseblo   09:34:22 | Donnerstag, 19. Juni 2008
vierzig Jahre konziliare Verblödung
vierzig Jahre konziliare Verblödung haben selbst bei Gutgläubigen ein Bewusstsein hervorgerufen, das nicht mehr in der Lage sich vorzustellen, dass vielen Gläubigen der NOM unerträglich ist
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#3   Sozialkatholisch   08:44:48 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Warte mal ab
gleich kommt die Dorftröte und kotzt noch daneben.
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#2   Genoveva   08:39:44 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Schüttel
pöbelt mal wieder rum – was anderes kann er wohl nicht.
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#1   Schüttel   08:33:12 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Diese ewig-Gestrigen narzisstischen Nostalgiker
sollen sich doch einen FSSPX-Pater holen und tun, was sie nicht lassen können.
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