kreuzmeldungen
Die leise Stimme der Wahrheit + Nächste Bastion gefallen + Mißbrauchte Jungfrau + Eine Statistik zur Hand + Erschöpfend
Die leise Stimme der Wahrheit
Vatikan. Papst Benedikt XVI. erklärte gestern vor Verantwortlichen katholischer Radiosender, die sich zu einem Kongreß in Rom trafen, daß die Kirche das Evangelium auch über die modernen Kommunikationsmittel verkünden musse. Der Papst ermunterte die Journalisten, sich im Wettstreit der lauten und mächtigen Massenmedien nicht verloren vorzukommen.
Nächste Bastion gefallen
Polen. In Polen sind die ersten ständigen Diakone geweiht worden. Das berichtete die Wochenzeitschrift ‘Christ in der Gegenwart’. Geweiht wurde ein Religionslehrer und der Vizedirektor eines theologischen Instituts. Die beiden stammen aus den beiden nordpolnischen Bistümern Torun und Pelplin. Die polnische Bischofskonferenz erlaubte erst 2001 die Weihe von ständigen Diakonen. Zuvor fürchtete man, mit dieser Maßnahme den Zölibat aufzuweichen. Zudem gibt es in Polen ausreichend Priester. Jetzt lehnt nur noch die Kirche in Irland die Weihe ständiger Diakone ab.
Mißbrauchte Jungfrau
Ecuador. Seit Jahren fahren fanatische und gewaltbereite Feministen mit einem Abtreibungsschiff in die Nähe von Ländern, die das Lebensrecht ungeborener Kinder schützen. Sie locken dort schwangere Mütter auf ihr Schiff, um deren Kinder zu ermorden. Zuletzt hielt das Blut-Schiff vor Ecuador. Am Mittwoch hängten die Kindermörder ein Werbeplakat für ihr blutiges Geschäft ausgerechnet auf die Statue der Jungfrau Maria de Panecillo in der Hauptstadt Quito.
Eine Statistik zur Hand
Irland. Nur zwei Prozent der Iren, die gegen den EU-Reformvertrag gestimmt haben, taten dies wegen der drohenden Einführung von Abtreibung, Euthanasie und Homo-Konkubinat. Das besagt eine am Freitag in Brüssel veröffentlichte Umfrage der EU-Kommission. 22 Prozent der Nein-Wähler gaben an, nicht genug über den Vertrag gewußt zu haben.
Erschöpfend
„Den Büchner-Preis 2008 erhält ein Autor, der »auf die Katastrophen seiner katholischen Dorfkindheit mit Büchern reagiert, deren obsessive Dringlichkeit einzigartig ist«: So stehe es in der Begründung der Akademie. »Dieser Satz ist ganz und gar richtig, und nichts wäre an ihm auszusetzen, wenn er nicht das Werk des diesjährigen Büchnerpreisträgers fast schon erschöpfend erfassen und beschreiben würde.«“
Kommentar der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ zur Verleihung des Georg-Büchner-Preises an den Kärntner Lokal-Schriftsteller Josef Winkler.
© Titelbild: Flickr-Benützer „gashwin“, CC
Vatikan. Papst Benedikt XVI. erklärte gestern vor Verantwortlichen katholischer Radiosender, die sich zu einem Kongreß in Rom trafen, daß die Kirche das Evangelium auch über die modernen Kommunikationsmittel verkünden musse. Der Papst ermunterte die Journalisten, sich im Wettstreit der lauten und mächtigen Massenmedien nicht verloren vorzukommen.
Nächste Bastion gefallen
Polen. In Polen sind die ersten ständigen Diakone geweiht worden. Das berichtete die Wochenzeitschrift ‘Christ in der Gegenwart’. Geweiht wurde ein Religionslehrer und der Vizedirektor eines theologischen Instituts. Die beiden stammen aus den beiden nordpolnischen Bistümern Torun und Pelplin. Die polnische Bischofskonferenz erlaubte erst 2001 die Weihe von ständigen Diakonen. Zuvor fürchtete man, mit dieser Maßnahme den Zölibat aufzuweichen. Zudem gibt es in Polen ausreichend Priester. Jetzt lehnt nur noch die Kirche in Irland die Weihe ständiger Diakone ab.
Mißbrauchte Jungfrau
Ecuador. Seit Jahren fahren fanatische und gewaltbereite Feministen mit einem Abtreibungsschiff in die Nähe von Ländern, die das Lebensrecht ungeborener Kinder schützen. Sie locken dort schwangere Mütter auf ihr Schiff, um deren Kinder zu ermorden. Zuletzt hielt das Blut-Schiff vor Ecuador. Am Mittwoch hängten die Kindermörder ein Werbeplakat für ihr blutiges Geschäft ausgerechnet auf die Statue der Jungfrau Maria de Panecillo in der Hauptstadt Quito.
Eine Statistik zur Hand
Irland. Nur zwei Prozent der Iren, die gegen den EU-Reformvertrag gestimmt haben, taten dies wegen der drohenden Einführung von Abtreibung, Euthanasie und Homo-Konkubinat. Das besagt eine am Freitag in Brüssel veröffentlichte Umfrage der EU-Kommission. 22 Prozent der Nein-Wähler gaben an, nicht genug über den Vertrag gewußt zu haben.
Erschöpfend
„Den Büchner-Preis 2008 erhält ein Autor, der »auf die Katastrophen seiner katholischen Dorfkindheit mit Büchern reagiert, deren obsessive Dringlichkeit einzigartig ist«: So stehe es in der Begründung der Akademie. »Dieser Satz ist ganz und gar richtig, und nichts wäre an ihm auszusetzen, wenn er nicht das Werk des diesjährigen Büchnerpreisträgers fast schon erschöpfend erfassen und beschreiben würde.«“
Kommentar der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ zur Verleihung des Georg-Büchner-Preises an den Kärntner Lokal-Schriftsteller Josef Winkler.
© Titelbild: Flickr-Benützer „gashwin“, CC
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Sonntag, 22. Juni 2008 21:36
Jörg Guttenberger, Köln: Diakobat: wieso letzte Bastion?
Der Diakonat ist kein Ersatz- oder Schmalspurpriestertum, sondern ein eigenständiger, von der Apostelgeschichte belegter Dienst in der Kirche. Damit hängt der Bedarf am Diakonat nicht von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Priester ab.
Samstag, 21. Juni 2008 21:51
diaconus: möchtegern-kathole
Ich gebe Ihnen bezüglich der erwähnten Auswüchse vollkommenn recht. Einige Mitbrüder und ich leiden auch darunter und wir haben dadurch auch schon Schwierigkeiten bekommen, weil wir zum Lehramt stehen. Dass die Messe ein Messopfer ist, steht für mich außer Frage. Nur darf man diese negativen Auswüchse nicht dem Konzil anlasten, dass lassen die Konzilsdokumente erkennen. Die Ursachen liegen nicht im Konzil, sondern bei jenen Theologen, Priestern und Bischöfen, die oft zu feig sind die Lehre der Kirche und das Lehramt im Heiligen Geist zu vertreten. Schon vor dem Konzil hat es versteckt derartige Abweichungen gegeben, nur war es damals noch nicht so auffallend und wenn es bekannt wurde, hat der zuständige Hirte sofort reagiert. Ebenso hat es Argumente gegen das Zölibat schon vor dem Konzil gegeben, wie zBspl. wie soll ein Priester bei Eheprobleme raten, da er nicht verheiratet ist u. dgl. mehr. Papst Paul VI. hat zum Philosophen Jean Guitton einige Zeit vor seinem Tod gesagt: „Mir macht der Protestantismus im Katholizismus Sorge, aber eine kleine Herde wird immer der Lehre treu bleiben.“ Wer etwas an der Kirche kritisieren will, wird immer etwas finden, das sagt die seelsorgliche Erfahrung.
Samstag, 21. Juni 2008 18:57
Alois Bischof: Propaganda
Irland. Nur zwei Prozent der Iren, die gegen den EU-Reformvertrag gestimmt haben, taten dies wegen der
drohenden Einführung von Abtreibung, Euthanasie und Homo-Konkubinat. Das besagt eine am Freitag in Brüssel
veröffentlichte Umfrage der EU-Kommission. 22 Prozent der Nein-Wähler gaben an, nicht genug über den
Vertrag gewußt zu haben.
Was nicht sein darf, ist nicht. In den Augen der EU-Bürokraten. Und die Nein-Wähler sind Dummköpfe. Und für diese Propaganda musste natürliche eine ‘Umfrage’ her. Für wie blöd hält die EU-Bürokratie die Medien und Bürger eigentlich? Diese Propaganda hört sich an wie die DDR-„Umfragen“ und die „Wahl“ am 10.4.1938 für „Großdeutschland“ in Österreich – da hätte auch nur 1 % dagegen gewählt, so ein Unsinn. Aber es wurde von der opportunistischen Weltmehrheit geschluckt.
Was nicht sein darf, ist nicht. In den Augen der EU-Bürokraten. Und die Nein-Wähler sind Dummköpfe. Und für diese Propaganda musste natürliche eine ‘Umfrage’ her. Für wie blöd hält die EU-Bürokratie die Medien und Bürger eigentlich? Diese Propaganda hört sich an wie die DDR-„Umfragen“ und die „Wahl“ am 10.4.1938 für „Großdeutschland“ in Österreich – da hätte auch nur 1 % dagegen gewählt, so ein Unsinn. Aber es wurde von der opportunistischen Weltmehrheit geschluckt.
Samstag, 21. Juni 2008 13:10
möchtegern-kathole: @diaconus
Offensichtlich stellt das Diakonat die Kirche und die Kirchenlehrer seit langer Zeit vor diverse Fragen.
Ich möchte mich da gar nicht zum Richter aufschwingen und sagen, das oder jenes wäre richtig, und das
jeweilige Gegenteil falsch.
Jedoch erscheint mir die Intention bei manchen Verfechtern des ständigen Diakonats die zu sein, das Zölibat und das Priestertum aufzuweichen. Es gibt eine Tendenz in der Kirche, die Hl. Messe und das Priestertum zu marginalisieren:
* ein Bischof stellte öffentlich die Frage, welcher Fingerzeig Gottes im Priestermangel erkennbar sei
* Statt Messen werden den Menschen manchmal am sonntagvormittag Andachten präsentiert, die so gemacht sind (dem Text nach, dem Zeitpunkt nach, der ‘Aufmachung’ nach), dass man sie als gültigen Ersatz der Messe ansehen kann.
* Der Wortwahl nach: statt Messe sagen manche heute nur noch „Gottesdienst“ oder „Eucharisiefeier“. Soweit das nur Zufall ist, ist es ok, aber manchmal wird es mit Absicht gemacht, dann ist es nicht mehr ok
* Das Messopfer (der Kern der kath. Messe) kommt im Text des 2. Hochgebet der kath. Kirche nicht mehr vor.
Der Trend geht also genau dahin, wo die Protestanten heute stehen: kein Priestertum, kein Zölibat, keine Messe. Da stellen sich viele die Frage: ist da das ständige Diakonat nur zufällig wieder „In“ oder ein Stein auf diesem Weg der Protestantisierung? Ich höre heute schon als Argument gegen den Zölibat, die Diakone dürften auch heiraten und deshalb wäre das Priester-Zölibat abzuschaffe…
Jedoch erscheint mir die Intention bei manchen Verfechtern des ständigen Diakonats die zu sein, das Zölibat und das Priestertum aufzuweichen. Es gibt eine Tendenz in der Kirche, die Hl. Messe und das Priestertum zu marginalisieren:
* ein Bischof stellte öffentlich die Frage, welcher Fingerzeig Gottes im Priestermangel erkennbar sei
* Statt Messen werden den Menschen manchmal am sonntagvormittag Andachten präsentiert, die so gemacht sind (dem Text nach, dem Zeitpunkt nach, der ‘Aufmachung’ nach), dass man sie als gültigen Ersatz der Messe ansehen kann.
* Der Wortwahl nach: statt Messe sagen manche heute nur noch „Gottesdienst“ oder „Eucharisiefeier“. Soweit das nur Zufall ist, ist es ok, aber manchmal wird es mit Absicht gemacht, dann ist es nicht mehr ok
* Das Messopfer (der Kern der kath. Messe) kommt im Text des 2. Hochgebet der kath. Kirche nicht mehr vor.
Der Trend geht also genau dahin, wo die Protestanten heute stehen: kein Priestertum, kein Zölibat, keine Messe. Da stellen sich viele die Frage: ist da das ständige Diakonat nur zufällig wieder „In“ oder ein Stein auf diesem Weg der Protestantisierung? Ich höre heute schon als Argument gegen den Zölibat, die Diakone dürften auch heiraten und deshalb wäre das Priester-Zölibat abzuschaffe…
Samstag, 21. Juni 2008 12:20
diaconus: Eine Bastion gefallen
weil in Polen ständige Diakone geweiht wurden? Stehen die Autoren dieser Meldung überhaupt zu den Dokumenten des 2. Vaticanums und zur Lehre der Kirche? Beginnt für diese die Kirchengeschichte erst bei Hieronymus, der der Verfechter war, dass das Diakonat nur Durchgangsstufe des Priestertums ist? Mein weihender Bischof, der zu den Autoren des KKK gehörte, meinte 1995 in seiner Predigt, dass Hieronymus gerne Papst geworden wäre, aber ein Diakon es damals wurde. Die Schlußfolgerung überlasse er den Gläubigen. Das Diakonat ist faktisch das älteste Amt in der Kirche. Schon der Apostel Paulus erwähnte in 1 Tim das Amt des Diakons, Und für Ignatius von Antiochien war eine Kirche ohne Diakone undenkbar. Irenäus von Lyon bezeugte, dass der Diakonat mit der Einsetzung der „Sieben“ begonnen hat. Theologisch stellt der Diakon den dienenden Christus dar, während der Priester Christus als den Hohepriester verkörpert. Im Pkt. 2. Abs. 4 des Direktoriums für den Ständigen Diakonat wird erwähnt, dass schon das Konzil von Trient die Wiedereinführung des Ständigen Diakonats verfügt hat, aber die konkrete Verwirklichung nicht erfolgte. Ich stehe voll zur Lehre der Kirche und zum Lehramt, daher auch zu allen Dokumenten der Kirche, und bin gegen alle falschen Interpretationen des V2. Aber zu welchen und für welche Positionen stehen diese Autoren von kreuz.net? Diese scheinen nicht begriffen zu haben, dass die r.k. Kirche eine „ekklesia semper reformanda“ ist. Preist den Herrn
Samstag, 21. Juni 2008 12:11
prada: @ vineta
Oder anders gesagt: „Es gab nur noch 2%, die in völliger Unkenntnis weiterhin in ihrem homophoben Wahn verhafet sind“. Eigentlich ein gutes Zeichen für Irland!
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