11:06:39 | Sonntag, 22. Juni 2008
Das muß sich jeder Bischof merken: Wenn er sich anschickt, Probleme zu lösen, gibt es Unruhe. Doch diese will der Vatikan nicht. Darum ist es besser, die Probleme auf sich beruhen zu lassen.
(kreuz.net) Der neue Bischof von Limburg, Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst, ist mit einer weichenden
Hochstimmung konfrontiert.
Das berichtete Redaktor Stefan Toepfer in der ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’
vom 19. Juni unter dem Titel „Ärger im Bistum Limburg“.
Jüngst geriet Bischof Tebartz-van Elst mit
Gemeindereferenten in Konflikt, die seiner Meinung nach nicht „Seelsorger“ genannt werden sollen. Der
Titel komme den Priestern zu.
In Titelfragen sind kirchliche Mitarbeiter bekanntlich sehr empfindlich.
Darum prophezeit die ‘Frankfurter Allgemeine’, daß diese Diskussion weitergehen wird.
Auch die geerbte
Debatte über Neubau und Sanierung des Limburger Bischofssitzes ist nach Toepfer noch nicht beendet.
Zum Alltag gehört auch der schwere Priestermangel, den der Bischof ebenfalls von seinem ultraliberalen
Vorgänger geerbt hat.
Immerhin attestiert die ‘Frankfurter Allgemeine’ dem Bischof: „Wer mit ihm spricht,
weiß, woran er ist.“
Das liege auch daran, daß er jemand sei, der sich für die mit seinem Amt verbundene
Autorität nicht meint entschuldigen zu müssen. Andererseits lasse er sich auch beraten.
Die Auswahl
des Weihbischofs ist die erste einer Reihe von wichtigen Personalentscheidungen, mit denen Mons. Tebartz-van
Elst konfrontiert ist.
Toepfer würde sich nicht wundern, wenn der bisherige Limburger Generalvikar,
Hw. Günter Geis, in dieses Amt gehoben würde: „Er stünde für Kontinuität“.
Das Amt des Generalvikars
würde er dem Limburger Dompfarrer, Hw. Wolfgang Pax, zutrauen.
Mittelfristig muß Mons. Tebartz-van
Elst auch einen Nachfolger für den altgedienten Personaldezernenten, Domkapitular Helmut Wanka, und den
Frankfurter Stadtdekan,
Hw. Raban Tilmann, der im Ruhestandsalter ist, finden.
Die Amtszeit von Hw. Tilmann
hat der Bischof erst vor kurzem um ein Jahr verlängert, um Zeit bei der Suche eines geeigneten Nachfolgers
zu haben.
Ein offenes Geheimnis ist, daß sich der Wiesbadener Stadtdekan,
Hw. Johannes zu Eltz, für
diese Stelle interessiert. Doch er ist erst seit Juli 2006 in Wiesbaden.
Ähnliches gilt für Domkapitular
Thomas Löhr, Dezernent für Pastorale Dienste in Limburg.
Als sicher darf gelten, daß beide, Domkapitular
Löhr und Stadtdekan Eltz, noch nicht am Ziel ihrer kirchlichen Laufbahn sind.
Das Problem besteht nach
Toepfers Angaben darin, daß der Bischof bei der Suche nach Spitzenkräften kaum personellen Spielraum
besitzt.
Dennoch sei unwahrscheinlich, daß Mons. Tebartz-van Elst für das Amt des Weihbischofs einen
Mann aus einem anderen Bistum favorisiere. Das könnte als Mißtrauensvotum gegenüber dem Limburger Klerus
verstanden werden.
Als möglichen Weihbischof nennt Toepfer auch den Bischofsvikar für die Orden und
stellvertretenden Generalvikar, Prälaten Franz Kaspar (70).
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Regina 1961 22:07:42 | Donnerstag, 26. Juni 2008
#20
sportgayfan 16:05:01 | Donnerstag, 26. Juni 2008
#18
sportgayfan 15:27:40 | Donnerstag, 26. Juni 2008
#16
sportgayfan 15:00:42 | Donnerstag, 26. Juni 2008
#14
Hugo 15:45:16 | Mittwoch, 25. Juni 2008
#13
Regina 1961 21:13:01 | Dienstag, 24. Juni 2008
#11
iustus 16:39:30 | Montag, 23. Juni 2008
#9
Benedikt 09:55:02 | Montag, 23. Juni 2008
#8
HBR 01:40:20 | Montag, 23. Juni 2008
#7
Amanda 22:59:13 | Sonntag, 22. Juni 2008
#6
adlimina 19:24:09 | Sonntag, 22. Juni 2008
#5
Benedikt 17:05:00 | Sonntag, 22. Juni 2008
#4
RRR 14:10:02 | Sonntag, 22. Juni 2008
#1
oleander75 11:49:56 | Sonntag, 22. Juni 2008