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Ernennungen fix? + Gähnende Leere + Neuer Generalvikar + Das Ende von Spiel und Spaß + Grüße vom Konzil
Welche Veränderungen stehen im Vatikan an?
Welche Veränderungen stehen im Vatikan an?
© Flickr-Benützer „tellamfam“, CC
Ernennungen fix?

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat gestern den Präfekten der Apostolischen Signatur, Agostino Kardinal Vallini, empfangen. Die Apostolische Signatur ist der Oberste Gerichtshof der Kirche. Seit Monaten wird der Kardinal als Nachfolger des römischen Kardinalvikars Camillo Ruini gehandelt. Der Vatikanist der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’, Andrea Tornielli, nennt den Sekretär der Glaubenskongregation, Erzbischof Angelo Amato, als nächsten Präfekten der Heiligsprechungskongregation. Bislang hieß es, er werde die Gottesdienstkongregation übernehmen. Doch diese scheint der Papst dem Erzbischof von Toledo, Antonio Kardinal Cañizares Llovera zugedacht zu haben.

Gähnende Leere

Belgien. Der Bischof von Namur, Mons. André-Mutien Léonard, wird am 29. Juni in seiner Kathedrale fünf Neupriester weihen. Am 26. Juli weiht er einen weiteren Priester für die Gemeinschaft ‘Marie Jeunesse’ in der Stadt Ciney in der Provinz Namur. In der Diözese Gent werden zwei Priester geweiht, in der Diözese Brügge einer. Die restlichen Diözesen des Landes verzeichnen dieses Jahr erstmals keine einzige Priesterweihe.

Neuer Generalvikar

Österreich. Hw. Eduard Gruber (55) ist der neue Generalvikar der Diözese Sankt Pölten. Hw. Gruber war bisher Dechant und Pfarrer in Krems-St. Veit. Er tritt die Nachfolge von Prälat Leopold Schagerl an, der sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zurückgelegt hat. Der bisherige Generalvikar wird weiterhin dem Domkapitel angehören und künftig in der Pfarrseelsorge tätig sein.

Das Ende von Spiel und Spaß

Schweiz. Die Zahl der Selbstmorde in der Schweiz ist im letzten Jahr um rund zwanzig Prozent gestiegen. Das berichtete die Tageszeitung ‘Neue Zürcher Zeitung’ am letzten Sonntag. Im Jahr 2006 haben die Behörden 1.467 Selbstmorde registriert, 2007 rund 1.800. In den Zahlen sind auch die staatlich geförderten Selbstmorde Alter, Kranker und Sterbender durch Euthanasie-Firmen enthalten.

Grüße vom Konzil

„Seit vierzig Jahren hat sich das religiöse Leben in Québec sehr verändert. Achtzig Prozent der Bewohner von Québec waren praktizierende Katholiken. Heute sind es noch fünf bis zehn Prozent. Der Religionsunterricht wurde vollständig abgeschafft. Ab dem kommenden September, auferlegt der Staat allen Schulen seinen Kurs über Ethik und religiöse Kultur – auch den katholischen Lehranstalten. Das ist eine vollkommen neue Situation.“

Erzbischof Marc Kardinal Ouellet von Québec in Kanada im Gespräch mit der französischen Tageszeitung ‘La Croix’.
      
9 Lesermeinungen
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#9   Googler   13:13:33 | Montag, 23. Juni 2008
und wenn es…
…das VII nicht gegeben hätte, dann würden nicht mehr oder weniger Leute in die Kirche gehen als es zurzeit der Fall ist. Warum berichtet Kreuz.net nicht mal über die Konversion von 700 anglikanischen Priestern im letzten Jahr? Dieses Jahr kommen vielleicht nochmal 400 dazu! In England gehen mehr Katholiken Sonntags in die Kirche, als dass es Anglikaner überhaupt gibt! Elendes Naternpack. Ihr legt euch euer Zeugs so zurecht, wie ihrs braucht! Geht mal beichten, ihr habts nötig!
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#8   Graf von Galen   22:39:48 | Sonntag, 22. Juni 2008
Wider VII, Quebec
Und was wird der VII- Klerus aus der hier mal
ehrlich skizzierten Katastrophe lernen ?
Wahrscheinlich wird man es wieder darauf schieben,
daß das Konzil angeblich nicht richtig verstanden und
umgesetzt wurde oder daß es ohne Konzil noch schlimmer
wäre, was allerdings angesichts der Situation in Quebec
kaum noch möglich erscheint. Die restlichen 10 %
bestehen vermutlich zu 95 % aus Katholiken, die ihre
Sozialisation noch vor dem Konzil erfahren haben.
Wenn Blinde Blinde führen, fallen beide in die Grube !
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#7   möchtegern-kathole   18:37:13 | Sonntag, 22. Juni 2008
9 Priester …
… für Belgien? Wenn ein Priester im Schnitt 30 Jahre Dienst tut, dann wird sich die Zahl der belgischen Priester bei 30 * 9 = 270 einpendeln.
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#6   Benedikt   17:14:39 | Sonntag, 22. Juni 2008
Québec
Laut catholic-hierarchy haben sich auch in Kanda die schlimmsten Erosionen erst in den Neuzigern ereignet. Auch hier in D sah es 1990 noch wesentlich besser aus als früher. Dies müsste mal analysiert werden.
–-----
Schön das die Redaktion das Kommentarfenster geändert hat. Und wie schön, dass sie so ehrlich war, den früheren Text über dem Formular wegzulassen. Allerdings hat sie sich damit an den Zeitgeist hier im Forum angepasst :-] .
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#5   RRR   14:11:04 | Sonntag, 22. Juni 2008
@ wassers
Das Konzil hat nicht den Protestantismus in die Kirche integriert.
Eine Lektüre der Konzilsdokumente könnte auch Ihnen helfen, das zu verstehen!
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#4   Bruder Theophil   10:48:56 | Sonntag, 22. Juni 2008
Wer Wind sät…
Der Religionsunterricht wurde vollständig abgeschafft.
…wird Sturm ernten. Auch in Kanada.
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#3   ExBochumer †   10:39:54 | Sonntag, 22. Juni 2008
Die Diözese St. Pölten …
ist schon seit längerer Zeit am Ende angekommen.
Da nutzen auch keine Namen wie „Küng“ oder andere etwas.
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#2   muntu   10:18:17 | Sonntag, 22. Juni 2008
Kaum war
der Generalvikar von St. Pölten 4 Jahre im Amt, legt er sein Amt (nach einige Krankenhausaufenthalte) aus gesundheitlichen Gründe nieder…ist ihm der Druck des glaubwürdigen Neubeginns doch zu groß geworden?? Es wird schon lange gemunkelt, dass er den pyschischen Druck nicht standhalten konnte. Hoffentlich ist sein Nachfolger stark genug… :(3
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#1   wassers   09:34:02 | Sonntag, 22. Juni 2008
Weisheit der konziliaren Protestansierung
Wer sich noch wundern kann, der mag es, denn die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache. Das „Pastoralkonzil“ hat schlichtweg den Protestantismus in die Kirche integriert und ist damit auf dem Weg der Selbstzerstörung ,für die der Protestantismus fast fünfhundert Jahre benötigte. Die konzilare Zerstörung – von Rom gefördert und in treuem Gehorsam von den Bischöfen umgesetzt – hat nicht einmal fünfzig Jahre benötigt. Herzlichen Glückwunsch auch an Benedikt XI, der als Konzilstheologe seinen Anteil hatte und heute führend an der Spitze steht, wohl erkennend, wo das Problem liegt, aber an das „Konzil“ gebunden ist.
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