07:55:07 | Sonntag, 22. Juni 2008
Ernennungen fix? + Gähnende Leere + Neuer Generalvikar + Das Ende von Spiel und Spaß + Grüße vom Konzil
Ernennungen fix?Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat gestern den Präfekten der Apostolischen Signatur,
Agostino Kardinal Vallini, empfangen. Die Apostolische Signatur ist der Oberste Gerichtshof der Kirche.
Seit Monaten wird der Kardinal als Nachfolger des römischen Kardinalvikars Camillo Ruini gehandelt. Der
Vatikanist der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’, Andrea Tornielli, nennt den Sekretär der Glaubenskongregation,
Erzbischof Angelo Amato, als nächsten Präfekten der Heiligsprechungskongregation. Bislang hieß es,
er werde die Gottesdienstkongregation übernehmen. Doch diese scheint der Papst dem Erzbischof von Toledo,
Antonio Kardinal Cañizares Llovera zugedacht zu haben.
Gähnende LeereBelgien. Der Bischof von Namur,
Mons. André-Mutien Léonard, wird am 29. Juni in seiner Kathedrale fünf Neupriester weihen. Am 26. Juli
weiht er einen weiteren Priester für die Gemeinschaft ‘Marie Jeunesse’ in der Stadt Ciney in der Provinz
Namur. In der Diözese Gent werden zwei Priester geweiht, in der Diözese Brügge einer. Die restlichen
Diözesen des Landes verzeichnen dieses Jahr erstmals keine einzige Priesterweihe.
Neuer Generalvikar
Österreich. Hw. Eduard Gruber (55) ist der neue Generalvikar der Diözese Sankt Pölten. Hw. Gruber
war bisher Dechant und Pfarrer in Krems-St. Veit. Er tritt die Nachfolge von Prälat Leopold Schagerl
an, der sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zurückgelegt hat. Der bisherige Generalvikar wird weiterhin
dem Domkapitel angehören und künftig in der Pfarrseelsorge tätig sein.
Das Ende von Spiel und Spaß
Schweiz. Die Zahl der Selbstmorde in der Schweiz ist im letzten Jahr um rund zwanzig Prozent gestiegen.
Das berichtete die Tageszeitung ‘Neue Zürcher Zeitung’ am letzten Sonntag. Im Jahr 2006 haben die Behörden
1.467 Selbstmorde registriert, 2007 rund 1.800. In den Zahlen sind auch die staatlich geförderten Selbstmorde
Alter, Kranker und Sterbender durch Euthanasie-Firmen enthalten.
Grüße vom Konzil„Seit vierzig Jahren
hat sich das religiöse Leben in Québec sehr verändert. Achtzig Prozent der Bewohner von Québec waren
praktizierende Katholiken. Heute sind es noch fünf bis zehn Prozent. Der Religionsunterricht wurde vollständig
abgeschafft. Ab dem kommenden September, auferlegt der Staat allen Schulen seinen Kurs über Ethik und
religiöse Kultur – auch den katholischen Lehranstalten. Das ist eine vollkommen neue Situation.“
Erzbischof
Marc Kardinal Ouellet von Québec in Kanada im Gespräch mit der französischen Tageszeitung ‘La Croix’.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#9
Googler 13:13:33 | Montag, 23. Juni 2008
#8
Graf von Galen 22:39:48 | Sonntag, 22. Juni 2008
#7
möchtegern-kathole 18:37:13 | Sonntag, 22. Juni 2008
#6
Benedikt 17:14:39 | Sonntag, 22. Juni 2008
#5
RRR 14:11:04 | Sonntag, 22. Juni 2008
#4
Bruder Theophil 10:48:56 | Sonntag, 22. Juni 2008
#3
ExBochumer † 10:39:54 | Sonntag, 22. Juni 2008
#2
muntu 10:18:17 | Sonntag, 22. Juni 2008
#1
wassers 09:34:02 | Sonntag, 22. Juni 2008