11:41:46 | Montag, 23. Juni 2008
Der Fuldaer Bischof sprach in einem Vortrag von Herausforderung, Übergangssituation, Aufbruch, Freiheit loszulassen, Neues finden: Er hätte seine Hilflosigkeit nicht besser zum Ausdruck bringen können.
(kreuz.net) Am vergangenen Samstag hielt Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda auf dem sechsten Symposion
der Theologischen Fakultät Fulda einen Grundsatzvortrag über die
„Strukturen des Bistums Fulda“.
Die
neuen Strukturen seien in den letzten sechs Jahren zum Teil „hochemotional“ diskutiert worden – so der
Bischof.
Struktur erklärte er als „Zusammenfügung“ und „Bauart“.
„Zusammenfügung“ meine die Bündelung
dessen, was in volkskirchlicher Zeit gewachsen sei. „Bauart“ sei „die Gestalt, die Gott durch die gegenwärtigen
Umbrüche seiner Kirche unseren Gemeinden gebe möchte“.
Die Strukturüberlegungen würden in machen
Gemeinden und bei einigen Priestern derzeit noch mit einem Gefühl des Unbehaustseins einhergehen.
Doch
die Heimatlosigkeit, die wesenhaft zum Christsein gehöre, werde zu einer neuen „pastoral-spirituellen
Herausforderung“, die gerade dort zu schaffen mache, „wo Gemeinden sich noch ganz volkskirchlich eingerichtet
haben“.
Es sei in der gegenwärtigen Übergangssituation das Gebot der Stunde, eine geistliche Beweglichkeit
und neue pastorale Flexibilität zu finden.
Der „innere wie äußere Aufbruch“ in einer Zeit der Kirche,
die äußerlich vielerorts von Abbruch gekennzeichnet sei, falle noch schwer – so der Bischof.
Der
Priestermangel
sei „sicher der Anlaß für unsere Strukturüberlegungen“ – so Mons. Algermissen.
Er sei aber nicht der
tiefere pastoraltheologische Beweggrund – erklärt er, ohne sich zu erklären.
Die gegenwärtige Zeit
der Kirche sei Übergang und nicht Unglück: „Gott hat seinen Bauplan für seine Kirche.“
Darum fordert
der Bischof eine „Haltung der Dankbarkeit“ für das, was Gott in volkskirchlicher Zeit hat wachsen lassen:
„Dies alles nur unter dem Aspekt eines »Noch-Syndroms« abzuspeichern, wird der Hoffnung auf Gottes
Führung in die Zukunft hinein nicht gerecht.“
In der Zeit des Übergangs brauche man dann eine Haltung,
die sich am 1. Korintherbrief inspiriere: „So ist weder der etwas, der pflanzt noch der, der begießt,
sondern nur Gott, der wachsen läßt.“
Der Strukturplan Gottes beinhalte die Freiheit loszulassen, was
an pastoralen Strukturen „etwa durch die Veränderung der Lebensräume“ eher Ballast denn Hilfe sei, heute
den Glauben zu feiern und zu verkündigen.
Die Situation des Übergangs verlange dann eine neue Sichtweise,
die den Blick von dem, was „weniger“ geworden sei, zu dem lenkt, was „anders“ zu werden scheine.
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wassers 19:21:00 | Dienstag, 21. April 2009
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El Noro 14:23:39 | Freitag, 27. Juni 2008
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LandorganistII 08:56:58 | Dienstag, 24. Juni 2008
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Elijahu † 04:30:11 | Dienstag, 24. Juni 2008
#21
Brandenburgis 22:35:13 | Montag, 23. Juni 2008
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Gotthard 22:33:34 | Montag, 23. Juni 2008
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Przybislav Iamesseblo 20:03:41 | Montag, 23. Juni 2008
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Elijahu † 19:36:33 | Montag, 23. Juni 2008
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Hacki 12:06:47 | Montag, 23. Juni 2008