(kreuz.net) Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, hat das Ultimatum
des Vatikan bereits am 20. Juni in einer auf Englisch gehaltenen Predigt erwähnt.
Die Predigt wurde
auf der Webseite ‘Voice oft Catholic Radio’ als Audiodatei veröffentlicht.
Mons. Fellay sprach dabei
über die „Exkommunikationen, beziehungsweise ihre Aufhebung, beziehungsweise die Zurücknahme der Dekrete
der Exkommunikationen.“
Dabei erklärte er, die Zukunft nicht absehen zu können: „Mein Eindruck ist
im Moment, daß wir noch eine Weile warten können, und vielleicht eine ganze Weile.“
Denn seine Bruderschaft
und der Vatikan hätten in der Frage der Aussöhnung unterschiedliche Zugänge.
Mons. Fellay zitiert
in dem Zusammenhang den Gründer der Piusbruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre: „Rom will eine Versöhnung,
aber sie wollen, daß wir uns zu dem Neuen hinwenden.“
Doch das ist für Mons. Fellay nicht annehmbar:
„Sie reden von Versöhnung, aber es ist eine Integration in das Neue. Das wollen wir nicht.“
Dieses Problem
habe schon in den Jahren 1975 und 1976 bestanden.
Damals erschien nach Angaben von Mons. Fellay ein römischer
Gesandter bei Erzbischof Lefebvre und sagte zu ihm: „Zelebrieren Sie mit mir eine Neue Messe, konzelebrieren
Sie mit mir eine Messe, und alles ist gut.“
Heute sage Rom nicht „Zelebriere eine Messe“, sondern: „Halte
den Mund!“ – kommentiert Mons. Fellay: „Es ist soweit, daß mir Rom ein Ultimatum gestellt hat.“
Der
Bischof sieht sich und die Bruderschaft an einer Kreuzung: „Rom sagt uns: Einverstanden, wir sind bereit,
die Exkommunikation aufzuheben, aber ihr könnt nicht auf eurem Weg bleiben.“
Das Fazit von Bischof Fellay:
„Wir werden diesen Weg nicht gehen. Wir werden weitermachen, was wir getan haben. Wir haben seit vierzig
Jahren gekämpft, um den Glauben aufrecht zu halten, um die Tradition nicht nur für uns, sondern für
die Kirche zu bewahren.“
Der Generalobere will auf dem bisher beschrittenen Weg bleiben, „komme was wolle“:
„Alles ist in Gottes Hand.“
Erzbischof Lefebvre habe vor zwanzig Jahren gesagt: „Keine Angst, wir warten
auf bessere Zeiten.“
Bischof Fellay will das nicht anders machen.
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55 Lesermeinungen
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@Ministrant – Sie sind total verhasst! Sie kommen mir vor wie der bornierte gotthard. Was sollen das für
„Kampfpredigten“ sein?? Wo sind die zu finden?? Wahrscheinlich verwechseln Sie mal wieder die im Glauben
und in der Nachfolge Jesus Christi fundierte Predigt mit einem Satansbild! Beten Sie den Rosenkranz, legen
Sie eine gültige Lebensbeichte ab und empfangen erst dann in der trid. Liturgie die hlg. Kommunion. Erflehen
Sie von St. Michael Hilfe und Schutz gg. die Mächte der Finsternis!
uiuiui…40 jahre! Man hat immerhin schon 40 jahre gekämpft. herrschaftszeiten, teufel noch eins, das
nenne ich standhaft. Was in 40 Jahren so alles passieren kann! Eine Gallapagosschildkröte entwächst
der Pubertät. Italien verschleißt 41 Premierminister. Immerhin mindestens 10 Fußballweltmeisterschaften.
Die SPD verabschiedet ihr 39. Grundsatzprogramm. In China fällt mindestens ein Sack Reis um. Ihr Piusse
seid schon für Eure dauerhaftigkeit und Potenz (Standhaftigkeit!) zu beneiden. Deibel noch eins!
#51 ExBochumer † 14:28:52 | Mittwoch, 25. Juni 2008
@ Messdiener Drohbotschaft statt Frohbotschaft. Auch DU wirst Dich verantworten müssen. Was ist denn
dieses Forum „kreuz.net“ überhaupt? Nimmst DU es ernst? Ich nehme es nicht mehr erst, zumindest die Urheber
und Verantwortlichen im Dunklen agieren. Somit kann „kreuz.net“ auch ein Ableger diverser anti-katholischen
Sekten sein, wie z.B. „Universelles Leben“. Und im Übrigen: Deine frommen Sprüche wirst DU im ewigen
Gericht selbst mal begründen müssen. DU sitzt auch im Glashaus.
@ ExBochumer Beten ist bei dir wohl sinnlos…deine Seele ist voll von Hass, da kann man nur noch hoffen,
dass wenn du vor den Richterstuhl gerufen wirst einem gnädigen Richter gegenüber treten musst, dies
ist keinerlei Urteil, weil ich diese Kompetenz nicht für mich beanspruche, wie andere Leute hier…
#49 ExBochumer † 14:18:53 | Mittwoch, 25. Juni 2008
@ Ministrant Mit Ihrem Urteil beweisen Sie Ihren wahren Charakter. Früher hieß es lediglich „ich werde
für Sie beten“ – heute treffen Sie Urteile. Der Begriff „Arschloch“ ist durch das Forum, in dem Sie auch
Ihre Meinungen kundtun, ein zugelassener Begriff, wie diverse Postings beweisen. Wie Sie mich einschätzen,
ist mir relativ egal. Ihr Seelenheil müssen Sie selbst verantworten.
@ ExBochumer Du befindest dich auf einem Niveau, wo ich mich bestimmt nicht hinbegeben werde…aber wenns
dir da unten gefällt dann bleib ruhig dort…ist man ja von Leuten wie euch nicht anderst gewöhnt…wenn
du Argumentation nicht zieht beleidigend werden…Jesus sei deiner schmutzigen Seele gnädig.
@Ministrant – Was sind den Piushansel?? Sollte von Ihnen FSSPX gemeint sein, denen geht es um Seelenrettung
zur ewigen Anschauung in Gottes Herrlichkeit. Belegen Sie doch bitte das Gegenteil!
Welchen der Piushanseln geht es nicht … um die Macht? Hier in Rom ist von dem „Sturm“ den du ankündigst
Seminarist noch nichts zu spüren, vielleicht solltest du dein Fenster schließen…
Schmidbergers Stellungnahme… …lässt die Antwort zumindest schon mal erahnen: „Die Priesterbruderschaft
St. Pius X. nimmt Kenntnis von den warnenden Worten S. Eminenz Kardinal Castrillon Hoyos (in einigen Nachrichten-Portalen
und einer italienischen Zeitung plakativ als „Ultimatum“ bezeichnet), vom 4./5. Juni 2008. Sie wird Seiner
Eminenz in den nächsten Tagen hierauf antworten. Gleichzeitig freut sie sich innig über die reichen
Gnaden, welche die vier vor genau 20 Jahren von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfe in dieser sturmbewegten
Zeit über die Kirche ausgespendet haben.“ Wer sich über die reichen Gnaden exkommunizierter Bischöfe
freut, hat nicht das geringste Interesse daran, zur vollen Einheit mit dem Heiligen Vater zurückzukehren!!!
Ein großzügigeres Angebot als dieses wird es nicht mehr geben, Hochwürdigste und Hochwürdige Herren!
Jetzt habt Ihr zu entscheiden ob Ihr Katholiken bleiben wollt oder Euch Schritt für Schritt zu einer
sektiererischen Bewegung entwickelt. Und noch ein Wort an Bischof Williamson: Niemand wird traurig sein,
wenn Sie bei der Rückkehr zur vollen Einheit auf der Strecke bleiben. Schon seit Jahren wollen Sie die
Einheit verhindern. Ihnen geht es nur um Macht! nlnt
Danken wir Gott daß es einen Bischof Fellay gibt. Weitsicht ist gefragt, nicht effekthaschender Aktionismus.
Seelenrettung für die Ewigkeit statt ein weiteres und sinnloses V-II-Event. Wir können dem Erzbischof
in der Tat nur Danken denn die Linie unseres hochverehrten Erzbischofs Lefébvre ist die Bewahrung des
unversehrten katholischen Glaubens! @GvG: Der Kampf gegen das häretische VII- Konzil geht also weiter
und das ist gut so. yeappa! so ist es – we stand united – würde der englischsprachige Raum jetzt sagen.
Der Kampf hat noch nicht begonnen, aber gleich einem nahenden Gewitter sind die ersten Stürm schon da.
Erinnern wir uns an das Buch „windswept house“ St. Michael verteidige uns im Kampfe!
Wider VII, HBR Wie kann ein Konzil häretisch sein ? Ein Konzil ist unfehlbar, wenn es Dogmen verabschiedet.
Dies hat VII jedoch nicht und wollte dies auch nicht. Man kann nun fragen, ob VII deshalb überhaupt ein
reguläres Konzil war. Streng genommen war es wohl nicht mehr als eine bessere Pastoralsynode, die trotz
oder gerade deshalb aufgrund ihrer Diffusität eine extrem destruktive Wirkung entfaltete und leider auch
heute noch entfaltet.
@wassers für die Gläubigen ein Grund unserem Herrn und Gott für die Bewahrung der katholischen Lehre
zu danken. Dein Dank könnte sich auch des göttlichen Unverständnisses würdig erweisen…
Dank sei Gott Das ist es, was ein katholischer Gläubiger empfindet, denn die Linie unseres hochverehrten
Erzbischofs Lefébvre ist die Bewahrung des unversehrten katholischen Glaubens, insofern ist die Ablehnung
der „Einbindung“ in den konziliaren Untergangsverein nur folgerichtigt und für die Gläubigen ein Grund
unserem Herrn und Gott für die Bewahrung der katholischen Lehre zu danken.
Wie die Juden… …sich auf ihre eigene Wahrheit und Gerechtigkeit versteiften und sich dadurch dem größeren
Auftrag Gottes verschlossen, so geschieht es auch hier wieder. Menschen, die einen Auftrag, eine Sendung
hätten, mauern sich in den Gaben, die sie von Gott im Hinblick auf die ganze Kirche erhalten haben, ein.
Damit laufen sie Gefahr, den Kairós und seine Gnaden zu verscherzen. Das Ende wäre dann die Verstockung,
die wir von rechthaberischen Pharisäern kennen.
Wider VII, FSSPx, Bischof Fellay Herzlichen Dank an Bischof Fellay für diese Klarstellung. Der Kampf
gegen das häretische VII- Konzil geht also weiter und das ist gut so. In den Mülleimer damit ![
Modernistendämmerung! Die Bedingungen, die der FSSPX gestellt wurden, sind eine deutliche Abschwächung
der Forderungen unter Papst Johannes II.: Kein Bezug mehr aufs Konzil und den NOM! Das bedeutet, Benedikt
XVI. benötigt in dieser Zeit die Bruderschaft nötiger denn je, um die Kirche aus den Fängen der Modernisten-Mafia
zu befreien – so sehr wie ein Fisch der Wasser braucht! Zudem wird auch noch auf …ww.summorum-pontificum.de/
gemeldet, dass der Hl. Vater ausschliesslich wieder Mundkommunion austeilt und es lieber sehen würde,
wenn die Gläubigen sich dabei niederknieen. Und all das wieder vor der Sommerpause, wie schon beim Motu
proprio SP letztes Jahr. Die Angehörigen unseres Progressisten-Pöbels können sich somit schonmal warm
anziehen bzw. am besten die Koffer packen und zur nächstbesten Protestantendenomination abhauen. Hier
weht kein neuer Wind mehr – hier bricht der Sturm der Tradition los!
#32 Alois Bischof 20:51:14 | Dienstag, 24. Juni 2008
Ultimatum Keiner sollte sich an einem Ultimatum halten. Wer darauf eingeht, weiß schon was passiert.
Fragen Sie mal dem Herrn Emil Hachá. Es kann so bald und rasch-rasch keine endgültige Lösung geben.
Dazu muß zuvor ein Generalkapittel der FSSPX her.
Das wird am Samstag passieren. Rom wird vermutlich am Samstag die zweifelhaften Exkommunikationen aufheben.
Alles andere ist Politik. Rom stellt den Zustand von vor 1988 wieder her. Das ist sinnvoll. Erst dann
kann FSSPX und Rom auf einer Ebene miteinander reden. FSSPX bekommt eine zweite Chance und Rom auch. Den
kirchenrechtlichen Status einer Prälatur wird die FSSPX vorübergehend annehmen, damit die Weihbischöfe
und die Kleriker kirchenrechtlich incardiniert werden können.
Werter Logos, könnten Sie bitte die Quelle der von Ihnen angegebenen Texte nennen? Nicht, dass ich Ihnen
grundsätzlich misstrauen würde – ich kann den Bedingungen nicht ganz trauen, weil sie seltsam unpräzise
in der Begrifflichkeit sind. Alles, was in den Texten steht, ist weit, weit interpretierbar und macht
eben dadurch alles von einer Interpretation abhängig – aber: wer interpretiert dann? Abgesehen von Einstellung,
kirchlicher Positionierung oder Einschätzung: die Bedingungen sind so wenig definiert, so auslegungsbedürftig,
dass ich persönlich sie in keinem Fall unterschreiben könnte, wäre ein bürgerlicher Vertrag so geartet.
Und hier geht es um so viel mehr! (In vielem, was Sie schreiben, bin ich durchaus Ihrer Ansicht – übrigens.)
Sind Sie so nett, die Quelle zu verlinken? Es dankt der nachdenkliche Papajewski.
#29 Alois Bischof 20:24:36 | Dienstag, 24. Juni 2008
Dipl.-Ing. aber kein Dr. Philol.Class. Herr Murx? Divide et impera soll es natürlich heißen. (Ordo [novus]
ex chaote gehört zu den Parolen der Sekte der Illuminaten Weishaupts, eines abgefallenen Priesters).
Jedenfalls sind wir alle neugierig nach der Einschätzung Ihrer Webseite Virgo-Maria.org, wo Sie als Kommentator
arbeiten. Wie schätzen Sie die Lage ein? Wird Menzingen diese Einigung akzeptieren? Wußten Sie vom Treffen
Kardinal Castrillons mit Weihbischof Fellay in der heiligen und ewigen Stadt Rom am 4. Juni 2008? Ich
jedenfalls nicht. Hat Fellay darüber gepredigt am 20. Juni, oder ist dieses Treffen immer noch unbekannt
bei den breiten Tradi-Massen? Jedenfalls sind die Bedingungen akzeptabel im Lichte Erzbischof Lefebvres,
jedoch ist die praktische Ausführung in einer weltweiten Persönlichen Prälatur unklar und auch was
die eigentlichen Bedingungen sein werden, denn ich fürchte man wird keine Kommission zu den Kontroversen
in der Glaubenslehre (Widersprüche des II. Vatikanums zu „früheren Akten des Magisteriums“) erlauben,
und auch daraufbestehen, daß man wenigstens theoretisch die Konzelebration der Neuen Messe nicht ausschließt
für FSSPX-Priester (deren ja schon einige im Bistum Paris unter Erzbischof 23 arbeiten und im „Reform
of the Reform“-Novus Ordo zelebrieren); auch wird man wohl keine Sedisvakantisten in eine Dialog- bzw.
Diskussionskommission berufen; zur Widerlegung Ihrer Thesen zur angeblichen Ungültigkeit der Neuen Bischofsweihe
1968 wäre dies eigentlich notwendig (cf. A. Santogrossi OSB rorate-caeli.blogspot.com/…i-new-episcopal.html)
@ Libertas Ach wie nett, dass Sie mich als Linkskatholiken abstempeln. Na ja, ich will Ihnen den Spaß
gönnen. Für Sie ist ja alles jenseits von extrem rechts außen links, also 99% aller Katholiken, daher
muss man das nicht ernst nehmen. Schismen selbsternannter Kirchenvolksbegehrer? Nennen Sie doch mal Beispiele,
wo von offizieller Seite diese Gruppen als schismatisch angesehen werden.
Ausgerechnet die Linkskatholiken benutzen hier Begriffe wie „abtrünnig“. Warum empören sie sich dann
nicht ebenso über das Schisma beispielsweise der selbsternannten KirchenVolksBegehrer?
@Logos Carpe diem. Wenn dieser Moment vorbeit geht, dann nimmt die Kirche schaden, und die FSSPX degradiert
zur Sekte. Genau das ist ja seit 1989 der Fall. Daher finde ich es schade, dass diese Chance (wohl aus
persönlichem Ehrgeiz Fellays) einfach so vertan wird. Hoffen wir mal, dass dies noch nicht das lezte
Wort ist. Die Piuse könnten in der Kirche genauso ihre Nische finden, wie es die FSSP tut.
@ Alois Bischof Ich sage nur, dass eine Enzyklika nicht unfehlbar ist. Ein Konzil kann niemals die Lehre
der Kirche ändern, aber es kann sie auslegen und präzisieren. Eine Aussage einer Enzyklika kann selbstverständlich
durch ein Konzil zurückgewiesen werden. Und selbstverständlich habe alle Gläubigen die Worte eines
Konzils anzunehmen und scheinbare Widersprüche zu früherer Lehre durch denkerisches Bemühen als zwei
je kontextbezogene (und damit eben bei genauerem Hinsehen nicht widersprechende) Blickwinkel auf ein und
dieselbe Wahrheit zu durchdringen und zu verstehen. Und selbstverständlich sind irgendwelche Syllabusse,
Enzykliken, Canones und sonstige apostolische Schreiben der Autorität eines Konzils (auch eines späteren)
unterzuordnen und ggfs. dadurch zu widerlegen. Beispiel: Selbst canon 20 von Nikaia konnte durch spätere
Praxis stillschweigend abgeschafft werden – weil er keine unfehlbare Äußerung war. Auch die Weisung
Gregors des Großen, Bischöfe müssten in ihren Gemeinden gewählt werden, konnte durch spätere Gesetzgebung
widerlegt werden. Und so kann natürlich auch der Syllabus Pius IX. und jedwelche Enzyklika irgendeines
Papstes später revidiert werden. Der katholische Glaube hängt nur an der Wahrheit Jesu Christi, nicht
an jedem Furz irgendeines Papstes. Und schon gar nicht an dem eines illegal geweihten Bischofs.
Ut unum sint Es wäre schade, wenn die FSSPX ihren spirituellen Reichtum und ihre Erfahrung der Universalkirche
vorenthalten würde. Und es wäre ein Armutszeugnis, wenn sie sich wirklich von Rom trennen würde. Denn
eine Verweigerung des Gesprächs würde den Zustand der Trennung zementieren. Ist es denn niemandem klar
geworden, daß wir in einer „glücklichen Zeit“ leben, in der für die Zukunft vorgebaut werden muß??
Kann es so viel Starrsinn geben? Carpe diem. Wenn dieser Moment vorbeit geht, dann nimmt die Kirche schaden,
und die FSSPX degradiert zur Sekte.
Mamajewski „Hirn (soweit vorhanden) abschalten, Phrasendreschautomat anschalten, Parolen gröhlen.“ Da
schließt jemand von sich auf andere … tztztz, wir wollen doch bei der Wahrheit bleiben, nicht wahr?
Die Bedingungen sind großzügig Da frage ich mich wirklich, wie man das nicht annehmen kann. Offenbar
hat „Bischof“ Fellay persönliche Motive. Macht vielleicht?
Ihre Frage, bester Libertas, ist einfach zu be- antworten: die anwesenden Links“katholiken“ reagieren
wie alle Linken: Hirn (soweit vorhanden) abschalten, Phrasendreschautomat anschalten, Parolen gröhlen.
Das war schon immer so, das wird immer so sein. Diese Spezies reagiert auf Stichwort, wie z.B. „Sitz!“,
oder „Apporte!“, oder „Fass!“ (naja, die Reihenfolge… – egal). Nur bei „Beiss!“ – da fallen ihnen alle
Zähne raus. Grinst der frohe Papajewski.
Und hier auf französisch CONDITION QUI RESULTENT DE L’ENTRETIEN DU 4 JUIN 2008 ENTRE LE CARDINAL DARIO
CASTRILLON HOYOS ET L’EVEQUE BERNARD FELLAY 1) L’engagement d’eviter toute intervention publique qui ne
respecte pas la personne du Saint-Père et qui serait négative pout cgarité ecclésiale. 2) L’engagement
d’éviter la prétention d’un magistèere supérieur au Saint-Père et ne pas proposer la Fraternité
en contraposition à l’Eglise. 4) L’engagement à démontrer la volonté d’agir honnetement en toute charité
ecclésiale ed dans le respect de l’autorité du Vicaire du Christ. 5) L’engagement de respecter la date –
fixée à la fin du mois de juin – pour répondre positivement. Cela sera une condition requise et nécessarie
comme préparation immédiate à l’adhésion pouyr accomplir la pleine communion. Dario Card. Castrillòn
Hoyos
@ RRR Dass die Antwort auf Ihre Frage genau so ausfallen würde wie die von Alois Pseudobischof, dem Fellay’schen
Weis- und Wahrheitsexperten, hätte ich Ihnen gleich sagen können …
Die Bedingungen Das hier sind die „Bedingungen“ (die nicht einmal als solche bezeichnet werden können).
Ich habe keine Lust, sie jetzt auf deutsch zu übersetzen; es dürfte niemandem schwer fallen, sie zu
verstehen. Wenn Fellay dazu nichts sagen kann und im Schisma verharrt, dann tut es mir leid. Condizioni
risultanti dall’incontro del 4 giugno 2008 tra il cardinale Dario Castrillon Hoyos e il vescovo Bernard
Fellay: 1) L’impegno a una risposta proporzionata alla generosità del Papa. 2) L’impegno ad evitare ogni
intervento pubblico che non rispetti la persona del Santo Padre e che possa essere negativo per la carità
ecclesiale. 3) L’impegno a evitare la pretesa di un magistero superiore al Santo Padre e di non proporre
la Fraternità in contrapposizione alla Chiesa. 4) L’impegno a dimostrare la volontà di agire onestamente
nella piena carità ecclesiale e nel rispetto dell’autorità del Vicario di Cristo. 5) L’impegno a rispettare
la data – fissata alla fine del mese di giugno – per rispondere positivamente. Questa sarà una condizione
richiesta e necessaria come preparazione immediata all’adesione per avere la piena comunione.
Schade. Eine historische Chance wurde vertan Goldener hätte die Brücke des Vaktikans nicht ausfallen
können. Zuerst das Motu Proprio und nun die befristete Möglichkeit zur direkten Rückkkehr in die Gemeinschaft
mit der Kirche. Schade, dass „Bischof“ Fellay den Weg des Schismas weitergehen will.
#12 Alois Bischof 19:31:51 | Dienstag, 24. Juni 2008
RRR: Ihrer Meinung nach kann also ein angeblich „Ökumenisches Konzil“ einer früheren Glaubenslehre des
römischen Magisteriums widersprechen bzw. sogar abschaffen? Wieso sollte man dann dem Superdogma Vatikanum-2
Glauben schenken, wenn dieses nicht dogmatisch war im eigentlichen Sinne, und wenn das Lehramt sich (angeblich)
widersprechen könne im Laufe der Zeiten. In der wahren Römisch-Katholischen Kirche, gibt es nicht die
häretische „Evolution der Dogmen“, sondern eine unveränderliche Wahrheit, die römisch-katholische,
wie verfasst in den Dogmen der hl. römischen Kirche. Sonst nichts. Papst Leo XIII. hatte jedenfalls Recht
und war legitimer Oberhirte.
@ laudetur Und jetzt überlegen wir mal, was in der Hierarchie der Wahrheiten schwerer wiegt: – das Wort
eines Ökumenisches Konzils, vom Papst einberufen und von ihm approbiert oder – eine Enzyklika Nun?
Immortale Dei „Damit aber die Gemüter sich nicht entzweien durch gegenseitige ungerechtfertigte Beschuldigung,
so sei dies eine Richtschnur für alle: Der unversehrte katholische Glaube kann nicht zusammengehen mit
jenen Meinungen, welche dem Naturalismus oder Rationalismus beipflichten, deren Grundgedanke kein anderer
ist, als: die christlichen Institutionen vollständig zu stürzen, Gott aus der Gesellschaft zu verbannen
und dem Menschen die oberste Gewalt zuzuerkennen.“ Enzyklika „Immortale Dei“ Papst Leo XIII
Na also, … … war die Antwort von Fellay überraschend? Nein. Was anderes war doch nicht zu erwarten.
Rom sollte diese Truppe eigentlich nicht mehr weiter beachten und schon gar nicht mehr auf sie zugehen.
Die fühlen sich als „Opposition“ wohl und dann soll man sie dort lassen. Von außen lässt sichs außerdem
viel besser auf Kirche und „Modernismus“ schimpfen, als wenn man selbst ein Teil davon wäre. Für die
Kreuz.net-Vereinigung bleibt damit auch eine wichtige Identifikationsgrundlage erhalten. Was will man
mehr?
Gerne Zustimmung zu libertas ecclesiae: „Schon amüsant, dass jetzt ausgerechnet die Linkskatholiken päpstlicher
als der Papst sein wollen.“ Insgesamt aber: warten wir es doch erstmal ab. Noch ist nichts definitiv gesagt.
@ ministrant da soll noch einer behaupten es bestehe kein Schisma! Rom behauptet das jedenfalls nicht.
Schon amüsant, dass jetzt ausgerechnet die Linkskatholiken päpstlicher als der Papst sein wollen.
oha--- da wedelt der Schwanz wieder mit dem Hund. Die „Wir sind kirche“ von rechts hat sich halt schon
sehr bequem eingelebt in ihrem „Heldenkabinett“ in Lefrevels „Leucht“turm Dabei sind so so 230% katholisch
dass man ruhig das Recht hat zu desertieren und die normalen Katholiken die sich in „V2“ für den Papst
engagieren meint im Stich lassen zu können. Im Mittelaltern wärs den Verrätern gegangen wie den Kartharern
Die sollen … sich doch nun endlich ihren eigenen Papst wählen wie der Kapuzinerpater (True Catholic
Church) in den USA oder sie sollen sich dem anschließen, wenn sie schon die geöffneten Arme der Kirche
verschmähen und die Kirche auch noch mit ihren Kampfpredigten beschimpfen…
Missbrauch Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, hat das Ultimatum
des Vatikan bereits am 20. Juni in einer auf Englisch gehaltenen Predigt erwähnt. Interessant, was dieser
Herr sich unter einer Predigt – einer Homilie – vorstellt. Das war ein kirchenpolitischer Kampfvortrag.
Fellay missbraucht „die heilige tridentinische Opfer-Messe“ für Durchhalteparolen, weil er sonst wohl
keine Zuhörer hätte. Es ist schon erbärmlich, was sich bei den Pius-Hanseln so tut.
Skandal! „Es ist soweit, daß mir Rom ein Ultimatum gestellt hat.“ Unfassbar, gell? Der Papst stellt einem
exkommunizierten, illegal geweihten Bischof Bedingungen! Das ist natürlich vor dem Hintergrund des I.
Vatikanischen Konzils völlig inakzeptabel, lehrt das I. Vatikanische Konzil doch: „Der Papst ist der
FSSPX untertan und hat ihre Ultimaten jederzeit zu akzeptieren. Der Papst muss der FSSPX jederzeit gehorchen.“