Ecclesia-Dei Gemeinschaft
Ein Rekurs bei ‘Ecclesia Dei’ ist ohnehin sinnlos
Was tut der Papst, wenn sich ein Bischof weigert, das Motu Proprio umzusetzen? Antwort: bei dem Bischof weitere schriftliche Informationen einholen und die Sache dann auf sich beruhen lassen.
Bischof Rivest präsentiert sich auf seiner Webseite für eine Sammlung mit dem Spruch: "Geben wir großzügig."
Bischof Rivest präsentiert sich auf seiner Webseite für eine Sammlung mit dem Spruch: „Geben wir großzügig.“
(kreuz.net, Chicoutimi) Der Bischof von Chicoutimi in Kanada, Mons. André Rivest (66), weigert sich, dem Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ zu gehorchen.

Das berichtete die Priesterbruderschaft St. Pius X. auf ihrer Webseite ‘dici.org’. Die Stadt Chicoutimi liegt in der Provinz Québec im Osten Kanadas.

Im Frühling baten mehr als einhundert Gläubige einen Pfarrer der Diözese, Prälat Jean-Roch Gaudin, einmal im Monat in einer seiner drei Kirchen eine Alte Messe zu feiern.

Der Prälat fühlte sich gemäß den Anordnungen des päpstlichen Motu Proprio verpflichtet, die Bitte umzusetzen.

Da die Gläubigen aus mehreren Pfarreien stammen, informierte er den Ortsbischof über die geplante Messe.

Am 19. Mai machte Bischof Rivest die vorgesehenen zwölf Messen pro Jahr zu einem Diskussionsthema während
Bischof Rivest
„Der Papst wird in dieser Sache sicherlich nicht einschreiten und den Bischof verpflichten, in seiner Diözese eine Tridentinische Messe zu erlauben“
einer Tagung des diözesanen Priesterrates.

Am Tag darauf rief er Prälat Gaudin an und verbot ihm, dem Antrag der Gläubigen stattzugeben.

Der ungehorsame Bischof begründete seine Entscheidung mit mehreren Scheingründen. Prälat Gaudin veröffentlichte die bischöflichen Vorwände in seinem Pfarrbrief.

Zunächst behauptet Bischof Rivest, daß es in der Pfarrei des Prälaten und in der ganzen Diözese keine „feste Gruppe“ gäbe, wie sie angeblich vom Motu Proprio zur Einführung der Alten Messe gefordert sei.

Bei den Unterzeichnern des Antrags handelt es sich nach Darstellung des Bischofs nur um eine Sammlung von Personen aus der ganzen Diözese, die angeblich – obwohl sie getaufte und praktizierende Katholiken sind – keine Beziehung zueinander hätten.

Dann behauptet der Bischof, daß seine Diözese durch die Alte Messe „gespalten“ würden.

Schließlich erklärt Mons. Rivest, daß er den Zelebranten und sogar die Gläubigen prüfen müsse, ob sie mit der Alten Messe vertraut seien und gute Lateinkenntnisse nachweisen könnten: „Unter den Unterzeichnern erfüllen nur wenige diese Kriterien“ – erklärt der Bischofs siegesgewiß.

In seinem Pfarrbrief schließt sich Prälat Gaudin der Meinung seines Oberhirten an.

Er empfiehlt den Altgläubigen, 200 Kilometer weit zur nächsten Alten Messe in die Stadt Québec zu fahren.

Machtlos

Einen Rekurs bei der päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ bezeichnet Bischof Rivest gleich vorweg als sinnlos:

„Für die pastorale Sorge und die Liturgie in einer Diözese ist nicht der Papst der oberste Verantwortliche, sondern der Bischof“ – behauptet er.

Der Heilige Vater respektiere diese Verantwortung gewöhnlich – außer es gäbe „sehr, sehr, sehr“ schwerwiegende Gründe:

„Der Papst wird in dieser Sache sicherlich nicht einschreiten und den Bischof verpflichten, in seiner Diözese eine Tridentinische Messe zu erlauben“ – ist sich Mons. Rivest sicher.

Er werde lediglich um zusätzliche Informationen bitten und die bischöfliche Entscheidung respektieren.

Mit dem daraus resultierenden Papierkram werde der Bischof – Mons. Rivest meint sich selber – nur „sinnlos Zeit vergeudet haben“.
      
23 Lesermeinungen
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#24   Bernd-Jupp   00:52:50 | Freitag, 27. Juni 2008
Lieber Petrus Radii
…als Kirchenrechtler sind Sie wohl eher ein kleines Radieschen. Denn Fakt ist: Der Ortsbischof trägt lt. Kirchenrecht Verantwortung für seine Diözese und so lange das päpstliche Lehramt nicht Ex-Catedra spricht, kann ein Ortsbischof sehr wohl zu einer anderen Meinung kommen als der Papst. Das ist Fakt und alte moraltheolgische und kirchenrechtliche Lehre der Kirche. Also bitte!!!
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#23   Marcelus   20:41:26 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@RRR: Der Papst ist ein absoluter Untertane des Papstes,
wie alle irdischen Kirchenmitglieder.
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#22   Petrus Radii   20:36:27 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@ RRR
Anscheinend, lieber RRR, kennen Sie weder Kirchenrecht noch Kirchenlehre so gut wie Sie selber meinen! Sonst haetten Sie nichts so schwachsinnig geschrieben.
Tatsache ist, dass der Untertane (i.e., der Ortsbischof) kann und darf nicht ueber den Befehl des Oberen (i.e., des Papstes) hinwegsetzen. Dass der Ortsbischof fuer die Liturgie in seiner Dioezese verantwortlich ist, ist richtig. Er is keineswegs „alleine“ zustaendig, denn er muss Rom gehorchen.
Der Papst ist nich Primus inter Pares. Er kann jederzeit ueber die Entscheidung eines Ortsbischofs hinwegsetzen, solange des ersteren Entscheidung nicht unmoralisch oder gegen goettliches Recht sei.
Sie sollten eher in einen Spiegel schauen, wenn Sie jemanden „Schwachkopf“ nennen moechten. Zumindest sollten Sie ein bisschen mehr Theologie und Kirchenrecht kennenlernen.
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#21   Marcelus   19:48:36 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Der Episkopat schert sich um den Willen der Kirche und des Petrusnachfolgers um keinen Deut
Der römisch-katholische Ritus ist somit in vielen Kirchengebieten nur auf die Diözese des Papstes beschränkt.
Ohne die FSSPX müßte man für den von der Kirche allen Gläubigen garantierten römisch-katholischen Ritus nach Rom fahren, um die Sonntagsmesse zu besuchen.
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#20   Bernd-Jupp   19:08:48 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Lieber Guiseppe
Ich habe den Vergleich zu islamischen Fundamentalisten ganz bewusst gezogen; denn auch die laufen mit Scheuklappen durch die Lande und nehmen die Menschen um sie herum nicht mehr war. Leider Gottes hab ich auch in unserer Kirche mitunter das GEfühl, dass Rom nicht mehr wahrnimmt, wo es den Menschen unter den Nägeln brennt und was sie auch von der Seelsorge erwarten. Nein, da wird dann das MP in Kraft gesetzt – besser gesagt „vom Zaun gebrochen“ – ohne jegliche Not oder innere Notwendigkeit. Denn wenn Bendikt XVI. wirklich erwartet hat, dass die -isten daraufhin in Scharen in den Schoß der Mutter Kirche zurückkehren, dann zeugt das nur davon, dass im die Realität abhanden gekommen ist.
Im übrigen, lieber Guiseppe, kann ich nicht erkennen, womit ich hier den -isten in die Hände spiele.
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#19   Guiseppe   10:52:13 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Bernd-Jupp in Wirklichkeit gegen Vat. II
Bernd-Jupp: „Den Traditionalisten und Fundamentalisten (die gibt es nicht nur im Islam) geht es nicht nur um die Feier im „alten Stil“, sondern um die Rücknahme des II.Vaticanums. Deshalb alle Achtung vor diesem Bischof. Würde mir wünschen, dass mit dieser Argumentation auch deutschsprachige Bischöfe handeln würden. Schließlich sind sie die Veranwtortlichen für eine Diözese und nicht der Papst.“
Die „-isten“ hier mit denjenigen des Islams mit denjenigen des Islams gleichzusetzen zeugt von absoluter Realitätsblindheit und ist daher vollkommen unseriös. Ihnen, Bernd-Jupp, will ich keine Begegnung mit Fundamentalisten des Islams wünschen.
Dass es den Tradionalisten um die Rücknahme des Vat. II geht, gilt NICHT für die Gemeinschaften von Ecclesia Dei, die sich gegen das Vorgehen der Piusbruderschaft gewandt haben. Wenn Sie hier nicht differenzieren, arbeiten Sie den Gegner von Vat. II in die Hände. Beabsichtigen Sie das?
Wenn Sie sagen „Alle Achtung vor diesem Bischof“, dann unterstützen Sie ihn bei einem klaren verstoß gegen Vat. II, das den Gehorsam ggü. dem Papst auch den Diözesanbischöfen aufträgt. Selbstverständlich ist auch der Papst verantwortlich für die Diözesen, in denen die Bischöfe sich nicht einzuigeln haben, wie Dikatatoren in einem eigenen unabhängigen Reich, sondern in denen sie den Papst zu vertreten haben.
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#18   Krak des Chevaliers   08:49:40 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Ungehorsam allüberall
Wer Ungehorsam sät, wird auch Ungehorsam ernten. Auch hier in Deutschland begegnen einige Bischöfe und Prälaten dem MP des Heiligen Vaters mit latentem Ungehorsam. Hier äußert sich die typisch deutsche Besserwisserei. Und hier geht die üble Saat auf, die man vor 40 Jahren gestreut hat. Bis zur Gesundung der Kirche ist es noch ein sehr weiter Weg. Hoffentlich bleibt die Piusbruderschaft dem unverfälschten Katholischen Glauben treu und lässt sich nicht mit billigen Tricks über den Tisch ziehen. o.O
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#17   Franz Kappes   08:38:04 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Was kann der Papst tun?
Eine Entscheidung aus Rom ist überfällig. Diese Verwirrung unter den Gläubigen ist nicht einheitsfördernd, sondern belastend. „Summorum pontificum“ scheint doch nicht der Befreiungsschlag gewesen zu sein.
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#16   zwobbel   08:00:11 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Hat der ungehorsame Bischof ein Recht dazu?
„Am Tag darauf rief er Prälat Gaudin an und verbot ihm, dem Antrag der Gläubigen stattzugeben.“
Schwatzen kann er ja viel, oder auch Papier beschriften.
Aber, hat er dazu wirklich die Befugnis?
Wenn er aber ohne Befugnis/Vollmacht verbietet, ist das Verbot nichtig.
Eine Ablehnung auf Grund des usus antiquor ist m.M.n. seit Summorum Pontificum ausgeschlossen!
Wenn der Priester eine hl. Messe feiert, dann feiert er sie. Welches Meßbuch er nimmt hat den Bischof nicht zu interessieren.
Und es ist auch ziemlich ungeschickt erst mal den Bischof über eine ganz normale Messe zu informieren.
Auch das mit „aus mehreren Pfarreien“ zieht nicht.
Es gibt heute fast keine Messen, in denen nicht auch Gläubige aus anderen Pfarreien sind. Na und? Eine Gruppe aus einer Pfarrei spricht das mit dem Priester ab. Und dann kommen auf einmal auch noch Gäste. Die kann man doch nicht rausschmeißen.
Wir sind doch nicht gezwungen und beliebig dämlich anzustellen.
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#15   r.ruhrgebietler   07:22:36 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Danken wir Mons. Lefebvre!
Glauben ist mehr als Gehorsam!
Padre Pio ora pro nobis!
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#14   RRR   01:23:44 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@ Petrus Radii
Die Behauptung, dass der Ortsbischof der Oberstbefehlsinhaber seiner Dioezese in Sache Liturgie sei, und nicht der Papst, ist nicht nur dem Kirchenrecht zuwider, sondern reine Ketzerei.
CIC lesen.
Für die Liturgie in einer Diözese ist allein der Bischof zuständig – freilich nach Maßgabe des Papstes. Der Papst ist aber kein „Oberbefehlshaber“ über den Bischof, sondern er hat allenfalls die Autorität, dem Bischof die Zuständigkeit für bestimmte Agenden zu entziehen. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
Der Bischof hat Recht, wenn er sagt, dass er der Verantwortliche für die Liturgie in seiner Diözese ist und nicht der Papst.
Wie das Vaticanum I. lehrt, hat der Papst die oberste Autoritaet, und zwar direkt und unmittelbar, ueber jeden Glaeubigen, und in jeder Pfarrei, Dioezese, und Ordensgemeinschaft.
Das Bischofsamt ist göttlichen Rechtes.
Dieser Kanadier redet Ketzerei und soll sofort abgesetzt werden!
Schwachkopf.
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#13   monti   01:18:22 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Und da sage noch einmal einer,
die FSSPX sei schismatisch, weil sie „ungehorsam“ sei… :-!
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#12   RRR   23:22:33 | Mittwoch, 25. Juni 2008
Sehr richtig!
Dann behauptet der Bischof, daß seine Diözese durch die Alte Messe „gespalten“ würden.
Exakt das steht im Motu Proprio.
Und exakt hier zeigt sich die Verantwortung des Ortsbischof, die ihm das kirchliche Recht für sämtliche Liturgie in seinem Sprengel zuweist.
Sein Urteil in dieser Angelegenheit ist bindend und kann auch von anonym betriebenen Internetseiten nicht nichtig gemacht werden. Notfalls kann der Papst ihm die Zuständigkeit für einen bestimmten Bereich entziehen, aber auch hier entscheidet der Papst allein nach eigenem Urteil, nicht nach dem Urteil anonym betriebener Internetseiten.
Auch wenn also irgendwer zu dem Urteil kommt, die Diözese würde nicht gespalten (z.B. ich, denn mir leuchtet die Begründung nicht ein), so ist die Entscheidung des Bischofs doch rechtens und in völliger Übereinstimmung mit dem MP.
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#11   HeinrichderZweite   22:36:17 | Mittwoch, 25. Juni 2008
Lieber Diakon,
Ich stehe voll zum V 2. Die Problematik ist nicht das V2, wie hier immer behauptet wird, sondern dessen Umsetzung durch Diakone, Priester und auch Bischöfe …
… das Problem ist tatsächlich nicht das zweite Vaticanum. Das Problem sind die paar Häresien, die in diesem Räuberkonzil enthalten sind. Der Rest ist ja weitgehend sinnfrei und daher unproblematisch. Problematisch ist weiter der sogenannte Geist des Konzils, der schon von Papst Paul VI. mit dem Rauch Satans identifiziert wurde, der in die Kirche eingedrungen ist. Im Klartext heißt das, dass das zweite Vaticanum so indifferent war, dass sich alle Häresien mit ihm rechtfertigen lassen. Ein wahrhaft katholischer Papst würde sich daher dadurch auszeichnen, dass er das zweite Vaticanum dadurch annulliert, dass er das 21. Konzil ausruft und das vaticanische Räuberkonzil annulliert. Ich bin überzeugt, dass dieser Papst kommen wird. Ich bin auch überzeugt, dass der Wendehals Ratzinger dieser wahrhaft katholische Papst nicht ist.
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#10   diaconus   22:15:12 | Mittwoch, 25. Juni 2008
Ein Rekurs bei Ecclesia Dei
bringt nichts, so die Meinung des Bischofs. Er vergisst nur, dass er bei seiner Weihe Gehorsam ggenüber dem Papst und der Lehre der Kirche versprochen hat. Einen Versuch wäre es doch wert. Ich stehe voll zum V 2. Die Problematik ist nicht das V2, wie hier immer behauptet wird, sondern dessen Umsetzung durch Diakone, Priester und auch Bischöfe; von den Laien gar nicht zu reden. Immer gibt es Behauptungen, dass das und dies in den Dokumenten stünde, was meist nicht stimmt. Wenn man dann die Behauptende oder den Behauptenden entsprechend darauf hinweist, dass nichts davon in den Dokumenten steht, gibt es Reaktionen, die der Geschwisterlichkeit nicht entsprechen, die sie angeblich vertreten. Eines der größten Problem sind dabei die beamteten Oberlaien, d. h. P-Ass. oder in D Gemeindereferenten. die von sich meist sagen, „wir verkünden das, was wir glauben und nicht die Lehre der Kirche“. Eine hat einmal erklärt: „Ich bin nur P-Ass. geworden, damt ich die Kirche von innen her zerstören kann.“ Wenn die Bischöfe nur genug Mut hätten und einige Exempel (Entlassungen, Dispensierungen etc.) statuieren würden, auch wenn die Medien aufheulen, würde es nach einiger Zeit ruhig werden. Und den Tradis, die gegen die Päpste seit dem V2 sind, sagt Ambrosius: „Ubi Petrus, ibi Ecclesia“. Peist den Herrn!
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#9   bonifatius   21:20:10 | Mittwoch, 25. Juni 2008
@Bern-Jupp:Standfestigkeit für was?
Brachte das V II Standfestigkeit im Glauben? Seit VII flattern die Katholiken insbesondere in D wie aufgescheuchte Hühner herum.
Nachdem die „Nochgläubigen“ nun allmählich begriffen haben, daß Kirche von unten, Frauenordination, Hinzutreten an den Tisch des Herrn für Geschiedene und wieder Verheiratete, Ablehnung des Zölibats, Relativierung des Sündenbewußtseins und damit Verschwinden der Beichtpraxis, alles Früchte des VII sein müssen, besinnt man sich wieder auf das unversehrte Erbe der Krche.
Nur haben es leider die Bischöfe noch nicht begriffen. Sie müßten wieder zurück zu ihrem Apostelamt, das nur mit brennender Liebe zu Christus möglich ist. Und diese Liebe ist in unserer Gott-losen Zeit sehr schmerzhaft. Sie wird in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht, verspottet, ja sogar bekämpft.
Bischof sein heißt heute ein mutiger, unpopulärer Mahner gegen den Zeitgeist sein; und das gelingt nur mit einem „die Berge versetzenden Glauben“.
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#8   prada   21:11:46 | Mittwoch, 25. Juni 2008
Ausgezeichneter Bischof!
Wenn man dieser 100er-Gruppe ähnliche Bedeutung beimessen würde wie es hier auf +net getan wird, kann man nur verlieren. Der Bischof ist voll zu unterstützen!
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#6   Petrus Radii   21:02:16 | Mittwoch, 25. Juni 2008
Noch ‘n Ketzer!
Die Behauptung, dass der Ortsbischof der Oberstbefehlsinhaber seiner Dioezese in Sache Liturgie sei, und nicht der Papst, ist nicht nur dem Kirchenrecht zuwider, sondern reine Ketzerei.
Wie das Vaticanum I. lehrt, hat der Papst die oberste Autoritaet, und zwar direkt und unmittelbar, ueber jeden Glaeubigen, und in jeder Pfarrei, Dioezese, und Ordensgemeinschaft.
Dieser Kanadier redet Ketzerei und soll sofort abgesetzt werden!
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#5   ottaviani   19:59:01 | Mittwoch, 25. Juni 2008
schauen wir mal
was die Komission macht den der hl. Vater kann einem Bischof auch gewisse Kompetenzen in seiner Diözese entzieht wie Bischof Hunthausen in den USA
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#4   Bernd-Jupp   19:37:03 | Mittwoch, 25. Juni 2008
Standfestigkeit
Ich beglückwünsche diesen Bischof für seine Standfestigkeit. Wer meint, knapp 100 Leute aus einer Diözese (das wird ja hier selbst von +net nicht bestritten – man staune!!!) zusammenkarren zu müssen um der alten Tradition zu huldigen, dem geht es wirklich um etwas anderes, als die ehrwürdige Feier der Hl. Messe. Ich hab hier schon einmal geschrieben: Den Traditionalisten und Fundamentalisten (die gibt es nicht nur im Islam) geht es nicht nur um die Feier im „alten Stil“, sondern um die Rücknahme des II.Vaticanums. Deshalb alle Achtung vor diesem Bischof. Würde mir wünschen, dass mit dieser Argumentation auch deutschsprachige Bischöfe handeln würden. Schließlich sind sie die Veranwtortlichen für eine Diözese und nicht der Papst.
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#3   Krak des Chevaliers   19:11:03 | Mittwoch, 25. Juni 2008
abwarten
Warten wir es ab: Ich habe schon des öfteren erlebt, dass sich Personalprobleme dieser Art auch schon mal schnell von selber lösen.
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#2   LandorganistII   19:00:16 | Mittwoch, 25. Juni 2008
Wer glaubt,
was auf den Internetseiten der Pius-Brüder steht, ist selber schuld.
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#1   Guiseppe   17:48:48 | Mittwoch, 25. Juni 2008
Klar, …
… das war ja zu erwarten!
Dieser Bischof spaltet. Und gewissermaßen spaltet sich dieser Selbstgerechte auch vom Papst ab.
Solche Bischöfe sind aber genau der Grund für das Motu Proprio „Summorum Pontificum“!
Bin trotzdem gespannt, wie/ob Ecclesia Dei reagieren wird.
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