Kirchliche Ruchlosigkeit
Der größte Skandal bestand darin, daß der Homo-Gefährte des Verstorbenen Gelegenheit bekam, in der Kirche das Wort zu ergreifen und das gemeinsame Lasterleben der beiden zu preisen.
(kreuz.net) Am vergangenen 5. Juni wurde in der Pariser Pfarrkirche Saint-Roch das Requiem für den am
1. Juni im Alter von 71 Jahren verstorbene Modeschöpfer Yves Saint Laurent zelebriert.
Dagegen hat der französische Distriktobere der Piusbruderschaft, Pater Régis de Cacqueray, heftigste Proteste angemeldet.
Der Pater zitierte in diesem Zusammenhang aus dem achtzehnten Kapitel des Matthäusevangeliums:
„Wer einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, es würde ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er würde im Meer ersäuft.“
„Yves Saint Laurent war ein erklärter Homosexueller“ – stellt der Distriktobere fest: „Insofern war er ein »öffentlicher Sünder«.“
Pater de Cacqueray erklärte, daß dem Verstorbenen nach dem geltenden Codex des Kirchenrechtes aus dem Jahr 1983 eine kirchliche Beerdigung hätten verweigert werden müssen.
Der Geistliche zitiert Kanon 1184. Dort werden verschiedene Kategorien öffentlicher Sünder aufgelistet, denen das kirchliche Begräbnis zu verweigern ist, wenn sie vor dem Tod nicht irgendwelche Zeichen der Reue gegeben haben.
In diese Kategorie fallen nach dem Kirchenrecht auch „öffentliche Sünder, denen das kirchliche Begräbnis nicht ohne öffentliches Ärgernis bei den Gläubigen gewährt werden kann.“
Der Distriktobere ergänzt, daß sich im Fall einer späten Reue des Verstorbenen vor oder während der Zeremonie eine diesbezügliche Mitteilung hätte gemacht werden müssen, um einen Skandal zu vermeiden.
„Das größte Ärgernis bestand aber darin, daß »sein Gefährte« in der Lasterhaftigkeit Gelegenheit bekam, in der Kirche das Wort zu ergreifen und das gemeinsame Leben der beiden zu preisen“ – so der Distriktobere:
„Seit dieser sakrilegischen Zeremonie sind drei Wochen vergangen, und es hat gemäß meiner Kenntnis keine einzige kirchliche Stimme gegeben, die darüber auch nur das kleinste Mißbehagen oder die kleinste Reue zum Ausdruck gebracht hätte“ – so Pater de Cacqueray:
„Ich verurteile dieses unbeschreibliche Schauspiel mit dem bitteren Bedauern, daß meine Stimme die einzige ist.
Angesichts der Unterwerfung, die der katholische Klerus vor jener herrschenden Kaste, die das Schauspiel ihrer Laster mit dessen Segen ausbreiten kann, zum Ausdruck bringt, drücke ich mein Ekelgefühl aus.“
Dagegen hat der französische Distriktobere der Piusbruderschaft, Pater Régis de Cacqueray, heftigste Proteste angemeldet.
Der Pater zitierte in diesem Zusammenhang aus dem achtzehnten Kapitel des Matthäusevangeliums:
„Wer einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, es würde ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er würde im Meer ersäuft.“
„Yves Saint Laurent war ein erklärter Homosexueller“ – stellt der Distriktobere fest: „Insofern war er ein »öffentlicher Sünder«.“
Pater de Cacqueray erklärte, daß dem Verstorbenen nach dem geltenden Codex des Kirchenrechtes aus dem Jahr 1983 eine kirchliche Beerdigung hätten verweigert werden müssen.
Der Geistliche zitiert Kanon 1184. Dort werden verschiedene Kategorien öffentlicher Sünder aufgelistet, denen das kirchliche Begräbnis zu verweigern ist, wenn sie vor dem Tod nicht irgendwelche Zeichen der Reue gegeben haben.
In diese Kategorie fallen nach dem Kirchenrecht auch „öffentliche Sünder, denen das kirchliche Begräbnis nicht ohne öffentliches Ärgernis bei den Gläubigen gewährt werden kann.“
Der Distriktobere ergänzt, daß sich im Fall einer späten Reue des Verstorbenen vor oder während der Zeremonie eine diesbezügliche Mitteilung hätte gemacht werden müssen, um einen Skandal zu vermeiden.
„Das größte Ärgernis bestand aber darin, daß »sein Gefährte« in der Lasterhaftigkeit Gelegenheit bekam, in der Kirche das Wort zu ergreifen und das gemeinsame Leben der beiden zu preisen“ – so der Distriktobere:
„Seit dieser sakrilegischen Zeremonie sind drei Wochen vergangen, und es hat gemäß meiner Kenntnis keine einzige kirchliche Stimme gegeben, die darüber auch nur das kleinste Mißbehagen oder die kleinste Reue zum Ausdruck gebracht hätte“ – so Pater de Cacqueray:
„Ich verurteile dieses unbeschreibliche Schauspiel mit dem bitteren Bedauern, daß meine Stimme die einzige ist.
Angesichts der Unterwerfung, die der katholische Klerus vor jener herrschenden Kaste, die das Schauspiel ihrer Laster mit dessen Segen ausbreiten kann, zum Ausdruck bringt, drücke ich mein Ekelgefühl aus.“
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Dienstag, 1. Juli 2008 10:54
SebastianMichael: Danke für Ihre Anteilnahme:
Aber mich wundert es wie Sie zu dem Schluss kommen ich benötige einen Therapeuten.
Diese Beurteilung ist eben so unerständlich wie Ihre einschätzung meines Alkoholkunsums.
Eine Beurteilung meines Geisteszustandes bedarf es mehr als das was ich hier geschrieben habe. Und vor allem bedarf es einer fachlichen Qualifikation. NUn kann ich natürlich nicht wissen ob Sie diese Qualifikation besitzen werter Herr Theophil aber die vermutung legt es nahe das dem nicht so ist. Ihr verhalten bisher unsterstützt dieser Vermutung nur um so mehr.
Viel interessanter finde ich den Fakt das Sie immer eine Antwort schuldigbleiben wenn Sie auf Lücken oder Unschlüssigkeiten in ihren Post hingewiesen werden.
Statt dessen bedienen Sie sich der Aroganz und einer Vulgärsprache. Sie werden ausfallend und beleidigend und bleiben ein gutes christliches Beispiel Schuldig.
Diese Beurteilung ist eben so unerständlich wie Ihre einschätzung meines Alkoholkunsums.
Eine Beurteilung meines Geisteszustandes bedarf es mehr als das was ich hier geschrieben habe. Und vor allem bedarf es einer fachlichen Qualifikation. NUn kann ich natürlich nicht wissen ob Sie diese Qualifikation besitzen werter Herr Theophil aber die vermutung legt es nahe das dem nicht so ist. Ihr verhalten bisher unsterstützt dieser Vermutung nur um so mehr.
Viel interessanter finde ich den Fakt das Sie immer eine Antwort schuldigbleiben wenn Sie auf Lücken oder Unschlüssigkeiten in ihren Post hingewiesen werden.
Statt dessen bedienen Sie sich der Aroganz und einer Vulgärsprache. Sie werden ausfallend und beleidigend und bleiben ein gutes christliches Beispiel Schuldig.
Montag, 30. Juni 2008 21:07
Bruder Theophil: @ Sebastian…
…suchen Sie sich einen guten Therapeuten.
Und versuchen Sie unterwegs keinen Spritzer Weihwasser abzubekommen. Sie könnten vielleicht zu Staub zerfallen.
Die Zeugen Jehovas könnten einen wie Sie gebrauchen. Versuchen Sie es doch mal mit dem „Wachtturm“ vor dem Karstadt Eingang.
Und versuchen Sie unterwegs keinen Spritzer Weihwasser abzubekommen. Sie könnten vielleicht zu Staub zerfallen.
Die Zeugen Jehovas könnten einen wie Sie gebrauchen. Versuchen Sie es doch mal mit dem „Wachtturm“ vor dem Karstadt Eingang.
Montag, 30. Juni 2008 18:23
SebastianMichael: Und damit bestätigt sich:
Die INSTITUTIONALKIRCHE hat keinerlei Ansprüche und ist Bedeutungslos!
Sie bestimmt was Gottes Wort ist, Sie bestimmt was Gott sagt, Sie bestimmt was Gott ist!
Das ist kein Glauben, keine Religion das ist Sektentum und Machtwille.
So wird das Volkbeherscht von je her, in dem die Information beherscht wird. Der Mensch soll ja keinen eigenen Weg zu Gott finden ihn ja nciht selber suchen und die Kirche ja nicht Hinterfragen.
Danke Rudolfus das sie dies so offen zugeben!
Sie bestimmt was Gottes Wort ist, Sie bestimmt was Gott sagt, Sie bestimmt was Gott ist!
Das ist kein Glauben, keine Religion das ist Sektentum und Machtwille.
So wird das Volkbeherscht von je her, in dem die Information beherscht wird. Der Mensch soll ja keinen eigenen Weg zu Gott finden ihn ja nciht selber suchen und die Kirche ja nicht Hinterfragen.
Danke Rudolfus das sie dies so offen zugeben!
Montag, 30. Juni 2008 18:20
Rudolfus: @SebastianMichael: Die Bibel wird vom Lehramt der Kirche ausgelegt,
und ist immer im Einklang mit der Tradition der Kirche,
weil sie Gottes Wort ist und irrtumslos ist.
weil sie Gottes Wort ist und irrtumslos ist.
Montag, 30. Juni 2008 18:18
SebastianMichael: Die Bibel nicht im Zentrum?
weil im Katholizismus die Bibel auch nicht im Zentrum steht, sondern die Tradition der Kirche durch das
Lehramt.
Lange Zeit hinweg war katholischen Laien das Bibellesen auch verboten.
Heute gilt das zwar nicht mehr, wir lesen aber dennoch lieber in anderen Schriften als in der Bibel.“
Also gilt nicht Gottes Wort sondern das der Menschen?
Und warum berufen sich dann so viele Christen (Katholiken sind die Einzig wahren Christen oder?) dann immer wieder auf die Bibel wenn sie sie nicht kennen?
Wann bitte hat Jesus jemals gesagt der Mensch soll hassen? WO bitte egal in welcher Schrift steht das?
Jesus war lebendige Liebe und er hat uns gelehrt NICHT zu hassen und uns mit Liebe und Demut der Sünde entgegen zu stellen.
HASS ist Sünde oder etwa nicht?
Lange Zeit hinweg war katholischen Laien das Bibellesen auch verboten.
Heute gilt das zwar nicht mehr, wir lesen aber dennoch lieber in anderen Schriften als in der Bibel.“
Also gilt nicht Gottes Wort sondern das der Menschen?
Und warum berufen sich dann so viele Christen (Katholiken sind die Einzig wahren Christen oder?) dann immer wieder auf die Bibel wenn sie sie nicht kennen?
Wann bitte hat Jesus jemals gesagt der Mensch soll hassen? WO bitte egal in welcher Schrift steht das?
Jesus war lebendige Liebe und er hat uns gelehrt NICHT zu hassen und uns mit Liebe und Demut der Sünde entgegen zu stellen.
HASS ist Sünde oder etwa nicht?
Montag, 30. Juni 2008 18:12
Rudolfus: Katholiken sind nicht so bibelfixiert wie die Protestanten,
weil im Katholizismus die Bibel auch nicht im Zentrum steht, sondern die Tradition der Kirche durch das
Lehramt.
Lange Zeit hinweg war katholischen Laien das Bibellesen auch verboten.
Heute gilt das zwar nicht mehr, wir lesen aber dennoch lieber in anderen Schriften als in der Bibel.
Lange Zeit hinweg war katholischen Laien das Bibellesen auch verboten.
Heute gilt das zwar nicht mehr, wir lesen aber dennoch lieber in anderen Schriften als in der Bibel.
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