Alte Messe
Ich kann es mir nicht leisten, hier gesehen zu werden
Für die an die kalorienarmen Zeremonien der Kathedrale von Westminster gewohnten Gläubigen, war der Anblick eines Kurienkardinals, der die furchtbar komplizierten Rubriken der Alten Messe bewältigte, ungewohnt. Von Damian Thompson.
Kardinal Castrillon mit einer Cappa magna.
Kardinal Castrillon mit einer Cappa magna.
(kreuz.net) Während die anglikanischen Bischöfe Englands vor der Homo-„Ehe“ zurückschrecken, die keinen Anhaltspunkt in der christlichen Tradition besitzt, beißen sich ihre katholischen Amtskollegen wegen der wachsenden Popularität von Gottesdiensten, die für ihren Geschmack zu traditionell sind, in die Fingernägel.

Am 14. Juni zelebrierte der enge Mitarbeiter von Papst Benedikt XVI. und langgediente Kurienkardinal Darío Castrillón Hoyos in der Kathedrale von Westminster in London ein Pontifikalamt im Alten Ritus.

Der Diözesanbischof, Cormac Kardinal Murphy-O’Connor, nahm an dem Gottesdienst nicht teil – auch keiner seiner vier Weihbischöfe.

Es wird gemunkelt, daß Papst Benedikt XVI. wegen dieser Manifestation schlechter Manieren verärgert war.

Wie kann man einen solchen Bruch des Protokolls erklären? Die Antwort liegt im Inhalt und Stil der von dem Kardinal zelebrierten Liturgie.

Der Kardinal betrat die Kathedrale mit einer Cappa magna, einer sechs Meter langen Purpurschleppe aus Moiré-Seide.

Kardinal Castrillon zelebriert in der Kathedrale von Westminster

Viele Jahre sind vergangen, seitdem dieses Kleidungsstück das letzte Mal in Westminster gesehen wurde.

Denn die Cappa magna wird, obwohl nie abgeschafft, mit der tridentinischen Messe in Zusammenhang gebracht – also mit dem alten lateinischen Ritus, bei dem der Zelebrant nach Osten blickt und viele Gebete so leise spricht, daß er die Kirche in tiefes Schweigen taucht.

Das war die Messe, die am 14. Juni von Seiner Eminenz zelebriert wurde. In den vergangenen vierzig Jahren hatte die Kathedrale von Westminster nie einen solchen Gottesdienst mit einem Kardinal gesehen.

Letzten Sommer publizierte Papst Benedikt XVI. – zum Schrecken der liberalen englischen Bischöfe – das Apostolische Schreiben ‘Summorum Pontificum’, mit dem er die Alte Messe erlaubte, die seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil aus dem normalen Pfarreileben verbannt war.

Die englische ‘Latin Mass Society’ ergriff die Gelegenheit beim Schopf.

Sie lud Kardinal Castrillón, den Präsidenten der für die Alte Liturgie verantwortlichen päpstlichen Kommission Ecclesia Dei ein, die jährliche Alte Messe der ‘Society’ in der Kathedrale von Westminster zu zelebrieren.

In den letzten Jahren war das eine recht unauffällige Veranstaltung, die von den diözesanen Liberalen mit belustigter Herablassung betrachtet wurde.

Der Kardinal nahm die Einladung an, womit den liberalen Bischöfen nur eine Taktik übrigblieb: Sie ließen sich wegen „dringender Verpflichtungen“ entschuldigen.

Das war der Grund für die Abwesenheit der Bischöfe von Westminster während des Pontifikalamts.

Allerdings konnte man sehen, wie diözesane Spitzel ihre Köpfe ausstreckten, um zu sehen, ob sich Mitglieder des Klerus eingeschlichen hatten (um sich dadurch alle Chancen auf eine Beförderung zu ruinieren).

Als ich das Kirchenschiff herunterlief, grüßte mich ein junger Priester, der im hinteren Teil der Kirche in Laienkleidern saß: „Ich kann es mir nicht leisten, hier gesehen zu werden, aber ich konnte nicht widerstehen“ – flüsterte er.

Viele Meßgänger sind sich dieser Tatsache nicht bewußt: Aber die katholische Kirche in England und Wales ist dabei, in einen Bürgerkrieg zu schlittern.

Eine Mischung von ersten Andeutungen und Panik liegt bereits in der Luft.

Für die an die kalorienarmen Zeremonien der Kathedrale von Westminster gewohnten Gläubigen, muß der Anblick eines Kurienkardinals, der die furchtbar komplizierten Rubriken der Alten Messe bewältigte – je nach Blickpunkt – ergreifend oder abstoßend gewesen sein.

Damian Thompson ist Chefredaktor der britischen katholischen Zeitung ‘Catholic Herald’. Dieser Beitrag erschien ursprünglich in dem konservativen britischen Wochenmagazin ‘The Spectator’.

Nächstes Mal: Ausbruch aus dem Ghetto
      
52 Lesermeinungen
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#52   Jörg Guttenberger, Köln   23:44:28 | Samstag, 5. Juli 2008
Amenos: Patene
Herzlichen Dank für Ihre zum Teil berichtigende Ergänzung und Ihre ausführliche Darstellung!
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#51   Amenos   11:25:12 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Jörg Guttenberger: Patene
Meines Wissens wird die Patene, die früher wesentlich größer war ähnlich einer großen Schale, zur Herbeibringenden des/der Opferbrotes/e durch den/die Subdiakon(/e) gebraucht, welches dann bloß auf das Korporale gelegt wird, nach diesem Akt der Gabenbereitung vom Subdiakon wieder entgegengenommen, -wohl damit der Altar nicht überladen wird.
Die Aufnahme wird wie zuvor auch aus Verehrung den liturgischen Gefäßen (und siehe ordentl.Rit., der Amtsinsignien des Bischofs) entsprechend mit einem Velum erledigt.
Der Subdiakon hält sie vom OFFERTORIUM bis zur Brotbrechung welche vom AGNUS DEI Gesang begleitet wird. Sie dient dann zur Aufnahme der gebrochenen Hostienstücke und deren Bruchpartikel, und auch zur Austeilung der Kommunion.
Mit dem Akt des hochhalten dieser Schale soll unsere Sehnsucht nach verehrender und höchst schätzender Aufnahme des Leibes XC zum Ausdruck gebracht werden, und damit nicht etwa Schmutz hinein fällt, wird sie dabei mit dem Velum (das wohl auch die Schwingen des Schutzengels darstellt) überdeckt.
Dieser Gestus in der feierlichen hochform der Messe soll gleichzeitig das SANCTUS unterstreichen, welches damals der Subdiakon als Chorführer der Schola vor den Altarstufen (-bzw. dem einstens zum Mysterion geschlossenen Vorhang) anstimmt und durch das ganze Hochgebet weiterklingt.
Kleiner Stümmel hiervon findet sich sogar in der Stillmesse, wobei die Patene halb unter das Koporale geschoben wird und zur anderen Hälfte mit dem Purifikatorim abgedeckt wird.
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#50   Jörg Guttenberger, Köln   18:14:31 | Sonntag, 29. Juni 2008
Crisogonus: Patene / Velum des Subdiakons
Es handelt sich hier um die Patene, die der Subdiakon im Levitenamt der alten Liturgie mit seinem Velum getragen hat, m. W. von der Wandlung bis nach dem „Vater unser“.
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#49   prada   14:01:22 | Sonntag, 29. Juni 2008
@ Marcelus
Ich glaube auch Sie haben schon mal von Etikettenschwindel gehört!
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#48   Marcelus   13:59:19 | Sonntag, 29. Juni 2008
@prada: Sie sind leider schon in einfachsten Dingen komplett im Irrtum
Lesen Sie einmal, was unter „kreuz.net“ für eine Bezeichnung steht.
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#47   prada   13:56:13 | Sonntag, 29. Juni 2008
@ Marcelus
1. Dies ist KEIN katholisches Forum!
2. Beleidigend sind Sie!
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#46   Marcelus   13:53:14 | Sonntag, 29. Juni 2008
Ihr Name ist eine Beleidigung für ein katholisches Leserforum
Die Redaktion sollte ihren Namen sperren.
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#45   sportgayfan   17:25:31 | Freitag, 27. Juni 2008
@Marcelus
Ich habe bereits die Redaktion informiert und um Sperrung ersucht.
Alle Ihre Wortmeldungen werden ignoriert.
Bin aber immer noch da.Dumm gelaufen.
Mal etwas zur Auflockerung :-)
www.youtube.com/watch?v=okrZj-2Lmsc
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#44   Weißer Ritter   12:56:12 | Freitag, 27. Juni 2008
Der Priester in Zivil
ein junger Priester, (…): „Ich kann es mir nicht leisten, hier gesehen zu werden, aber ich konnte nicht widerstehen“
Mensch, was ist da los? Wir Laien sollen bereit sein, für den Herrn zu sterben – was mich durchaus nervös macht – und dieser junge Priester wagt noch nicht einmal so eine einfache Sache?
Ein bißchen mehr Mut, dann ginge es der Kirche besser!
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#43   Bernd Stromberg   12:22:22 | Freitag, 27. Juni 2008
Cappa magna
Das sich hier einige so über die Cappa magna ereifern, ist schon albern. Sie gehört nicht zum Depositum fidei, steht auch nicht im Zentrum des Glaubens. Es handelt sich um ein auch im Caeremoniale episcoprum des ordentlichen Usus vorgesehenes Gewandstück, nicht mehr und nicht weniger. Allerdings ist mir ein Kardinal in Cappa magna viel lieber als ein Zelebrant mit schmutziggrauer Mantelalbe mit Batikstola, eine Unsitte, die mit dem Konzil rein gar nichts zu tun hat, sondern der klerikalen Geschmacklosigkeit der letzten 40 Jahre entstammt.
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#42   Crisogonus   11:42:51 | Freitag, 27. Juni 2008
Expertenfrage
Was verbirgt derjenige, der an der untersten Stufe des
Altares steht, unter dem Velum auf dem letzten
Bild der Fotostrecke?
Habe das auch schon in natura gesehen, konnte mir aber
keinen Reim darauf machen.
Ein „Neue Liturgie- Geschädigter“.
Sicher kann mir jemand hier im Forum die Frage beantworten.
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#41   cantate   10:22:27 | Freitag, 27. Juni 2008
„Es wird gemunkelt,
daß Papst Benedikt XVI. wegen dieser Manifestation schlechter Manieren verärgert war.“
Auf kreuz.net wird doch nur gemunkelt … Die BILD-Zeitung ist noch seriös dagegen …
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#40   r.ruhrgebietler   07:11:43 | Freitag, 27. Juni 2008
Wann wird der Papst endlich durchgreifen?
Es ist für den gemeinen Gläubigen unerträglich zu sehen, wie die Kardinäle und Bischöfe jede Möglichkeit ergreifen sich der Veranwortung zur ewig gültige trid. Liturgie zuu entziehen. Un dann auch das: „Es wird gemunkelt, daß Papst Benedikt XVI. wegen dieser Manifestation schlechter Manieren verärgert war.“ Das ist kein Phänomen der engl. Kleriker: die Vorbilder sitzen in Deutschland – die Zolitsch-Truppe und die Nachfolger des Lehmann-Clan…
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#39   Marcelus   21:02:18 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@miles immaculata: Der deutsche Luther-Film ist sicher ein Propagandafilm für Dr. Luther,
so wie auch die deutschen Geschichtsbücher und selbst die heutigen katholischen „Religionsbücher“ Propaganda für den Protestantengründer betreiben.
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#38   Bernado   21:01:24 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Pünktchen schrieb:
„ein kurzes privates Video vom Auszug des Zelebranten nach der Messe!“
Dieses Video zeigt nicht den eigentlichen Auszug, sondern den Rückweg vom Portal zur Sakristei. Die Sakristei liegt in Westminster auf der Höhe der Vierung. Der Zelebrant und die Assistenz zogen nach dem Amt vom Altarraum durch den Mittelgang in Richtung Hauptportal, verließen dann jedoch nicht die Kathedrale durch dieses, sondern wandten sich zum Gang im Seitenschiff, um so zur Sakristei zurück zu gehen.
Offenbar hatten sich die Beteiligten nicht klar darüber abgesprochen, ob dieser Weg noch zum feierlichen Auszug gehören sollte. Einige der Kleriker schienen es relativ eilig zu haben, zurück zur Sakristei zu kommen – das Hochamt hatte ja auch geraume Zeit gedauert. Aber da sich immer wieder Gläubige zum Empfang des bischöflichen Segens niederknieten, sah sich der Kardinal auch immer wieder zur Spendung des Segens veranlaßt – und so kam es zu dieser etwas unfeierlichen Mischung von feierlicher Prozession und Rückweg zur Sakristei.
Wenn erst wieder jeden Sonntag feierliche Pontifikalämter nach dem Ritus des hl. Papstes Gregor …icium-laudis.blogspot.com/…l/Ordo%20Romanus%20I in unseren Kathedralen stattfinden, werden solche Unsicherheiten sicher bald der Vergangenheit angehören.
Jeder, der römische Prozessionen, Aus- und Umzüge kennt, weiß übrigens, daß nur die vom preussisch/protestantischen Ordnungswahn befallenen Nordgermanen Prozessionen für Paraden halten und den Bischofsstab gerne wie einen K98er-Karabiner präsentiert sehen.
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#37   Brandenburgis   20:56:59 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Genau, ganz
meine Rede. Wenn ich rechtgläubig sage, meine ich auch rechtgläubig. Abder das weißt Du ja besser als ich, :-)
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#36   Marcelus   20:46:00 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@Brandenburgis: Ein Protestant kann aus Sicht der katholischen Kirche,
die die Kirche Christi ist, natürlich nicht rechtgläubig sein.
Es gibt nur ein „rechtgläubig“, und nicht deren zwei oder mehr.
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#35   Brandenburgis   20:44:51 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Ich bin r-k
ein Protestant, kann durhaus rechtgläubig sein. Jedenfalls spricht die Wahrscheinlichkeit bei den V2-Gläubigen 1.000 mal mehr gegen die Rechtgläubigkeit als die Mitgliedschaft im traditionellen Luthertum.
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#34   Jörg Guttenberger, Köln   20:36:44 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Mitterlalter
Wenn die Kirche u. a. auf mittelalterlichen Theologen aufbaut, heißt das nochlange nicht, daß sie im Mittelalter lebt. Die Kirche beruft sich selbstverständlich auf die gesamte Tradition, nicht nur auf die des Mittelalters, aber auf diese selbstverständlich auch. Dem steht nicht entgegen, daß die mittelalterliche Philosophie unsere heutigen Fragen wegen des vorherrschenden naturwissenschaftlichen Interesses weniger berührt.
Es sei an das umfangreiche interreligiöse Gespräch erinnert, als es neben der christlichen auch eine jüdische und eine arabische Scholastik gab (ibn Sina, ibn Roschd als Vertreter der islamischen).
Zu dem Gemäckere über die feierlichen Paramente: je enger der geistige Horizont, umso größer die Neigung, sich über Unverstandenes lustig zu machen. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, aber das rechte Wort zur rechten Zeit ist wie ein in Platin gefaßter Edelstein.
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#33   Marcelus   20:32:41 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@prada: Sie sind zwar ein Irrender,
aber deswegen sollten Sie nicht über die ehrwürdigen Zeremonien der Religion lästern,
nachdem auch das eine Sünde ist.
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#32   prada   20:30:57 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@ Marcelus
Das ist keine religiöse Zeremonie, sondern rote Tünche über Gräbern, von denen einige glauben sie würden leben.
Den lebendigen Jesus Christus dort zu entdecken fällt angesichts dieses Schmierentheaters schwer. (vgl. auch diese Seite)
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#31   Marcelus   20:21:24 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@prada: Toleranz und Weitsicht besitzen Sie keine,
nachdem Sie die religiösen Zeremonien Ihrer eigenen Kultur verspotten,
und Sie damit „im Kreis der Spötter sitzen“ (Psalm 1).
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#30   prada   20:19:29 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@ Marcelus
Lernen Sie Toleranz und Weitsicht, ist sicher eine gute Ergänzung Ihrer umfassenden Allgemeinbildung!
@ sporty
Dadurch würde die alte Frau auch nicht überzeugender werden ;-)
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#29   Marcelus   20:14:11 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Ein Protestant ist nur aus protestantischer Sicht „rechtgläubig“
Offenbar ist Brandenburgis ein Protestant wie die meisten Christen des Landes Brandenburg.
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#28   Bayern-Tradi   20:12:03 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@brandenburgensis
„J. S. Bach war keinesfalls „häretisch“ sondern rechtgläubig!“
Naja, immerhin war JSB ein Protestant!
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#27   Marcelus   20:08:03 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Der untenstehende Name ist anstößig für Katholiken und sollte gesperrt werden
Ich habe bereits die Redaktion informiert und um Sperrung ersucht.
Alle Ihre Wortmeldungen werden ignoriert.
Redaktion benachrichtigen
#26   sportgayfan   20:06:36 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@Marcelus
Da dieses aber keine offizielle Seite der RKK ist dürfte dafür kaum Grund bestehen.
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#25   Brandenburgis   20:05:40 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Ja, recht hat er,
die Kirche lebt noch immer im „Mittelalter“, der großartigen Geisteswelt eines Meister Eckhard, Thomas von Aquin, Albertus Magnus, Nikolaus von Kues und ungezählten anderen, von deren geistzigen Leistungen wir noch heute zehren.
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#24   Marcelus   20:03:49 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Der Name „sportgayfan“ ist ein völlig unpassender Name für eine katholische Nachrichtenseite
und sollte gesperrt werden!
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#23   sportgayfan   20:01:28 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@Marcelus
Womit bewiesen ist dass ich die Kirche immer noch im Mittelalter befindet.
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#22   Marcelus   19:58:49 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@prada: Lernen Sie europäische Geschichte,
und wie sich die Europäer jahrhundertelang kleideten.
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#21   sportgayfan   19:57:16 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@Prada
Vielleicht hätte er sich besser mal YSL beraten lassen sollen.
Der wird von Kreuz.ganz schön durch den Schmutz gezogen.
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#20   prada   18:02:35 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Sr Eminenz
wollte wohl der Hochzeitsschleppe von Princess Diana Konkurrenz machen, oder gab es einen anderen Anlass für den Auftritt der alten Frau?
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#19   alter Rheinländer   17:56:13 | Donnerstag, 26. Juni 2008
An alle
Wer mich höflich und korrekt anredet, bekommt eine höfliche Antwort.
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#18   Brandenburgis   17:52:02 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@Unraeiner Altländer
J. S. Bach war keinesfalls „häretisch“ sondern rechtgläubig!
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#17   LandorganistII   17:20:07 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Ich möchte jetzt
auch mal wissen, wie das mit dem Bischofsstab ist. Wird der im alten Ritus so „nebenbei“ mitgeschleppt, oder sehen wir da etwa einen liturgischen Verstoß? Dann hätten wir ja schon zwei. Ersten, die Musik dieses protestantischen Orgelspielers, wie hieß der doch gleich?…ach ja, Bach, oder so ähnlich, und dann auch noch der regenschirmartige Transport des Stabes…was ist aus der alten Messe nur geworden? Da kann man ja gleich noch einen Fußball auf den Altar legen.
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#16   stimme der vernunft †   16:57:58 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Miles
An Propaganda liegt mir nicht. Das mit den „eiligen“ Messen habe ich von verschiedenen älteren Verwandten gehört, die alle so fromm katholisch sind, dass ihnen jede Propagandaabsicht sehr fern liegt.
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#15   miles immaculatae   16:55:07 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@stimme der vernunft
Gibt es. Etwa im Film „Martin Luther“, der von der EKD mitfinanziert wurde. Dort zelebriert ein Priester in einer Zeit, in der Martin Luther gerade mal eine Messe zelebriert, deren sechs. Soll sogar auf einer tatsächlichen Begebenheit beruhen. Wenn ihnen staatskirchlich subventionierte antikatholische Propaganda liegt – nur zu. (Immerhin besagt die Filmsequenz, daß Luther nichts dagegen hatte, eine stille Messe zu zelebrieren, wie er bis uz seinem Tod ja auch nichts dagegen hatte, die Marienfeste zu feiern)
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#14   stimme der vernunft †   16:54:58 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Ist aber nicht getroffen
Ich erkenbn mich kaum wider.
Wie war das nun mit dem Bischofsstab?
oder habt ihr auch keine Ahnung?
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#13   Pünktchen   16:51:57 | Donnerstag, 26. Juni 2008
stimme der vernunft
in einer sehr persönlichen Erklärung auf youtube www.youtube.com/watch?v=eyL7CepFEdg!
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#12   stimme der vernunft †   16:40:46 | Donnerstag, 26. Juni 2008
What we have lost
Gibts eigentlich auch you toube videos von den heruntergeschluderten stillen Messen an mehreren Seitenaltären, bei denen die hochwürdigen Herren wetteiferten, wer wohl am schnellsten fertig ist?
Solche Messwettbewerbe gehören ja unbedingt auch zu „what we have lost“
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#11   Pünktchen   16:32:30 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Auch sehenswert:
What we have lost…and the Road to Restoration 1/5 www.youtube.com/watch?v=TR5XT2Vtn6w&…
What we have lost…and the Road to Restoration 2/5 www.youtube.com/watch?v=ZiijwaPghT4
What we have lost…and the Road to Restoration 3/5 www.youtube.com/watch?v=eCPGKBb5e60&…
What we have lost…and the Road to Restoration 4/5 www.youtube.com/watch?v=NVnSLWzjsf4&…
What we have lost…and the Road to Restoration 5/5 www.youtube.com/watch?v=cngzaBcHqCo&…
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#10   alter Rheinländer   16:20:47 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Satan ist überall
Der Auszug des Kardinals geschah unter den Klängen einer Orgelfuge von Johann Sebastian Bach, eines ganz und gar häretischen Musikers!! >:)
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#9   stimme der vernunft †   16:15:10 | Donnerstag, 26. Juni 2008
könnte mir vielleicht
endlich mal einer der sonst immer so rubrikenversessenen Tradis darüber Auskunft geben, ob es im alten Ritus üblich ist, den Bischofsstab wie einen zusammengeklappten Regenschirm herumzutragen?
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#8   Pünktchen   16:12:57 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Hier der Kardinal
in einer Video-Erklärung www.youtube.com/watch?v=fL7Zf-BtQxU&… über den Wunsch des Hl. Vaters, daß die Alte Messe, d.h. die außerordentliche Form des röm. Ritus, allgemein und überall zugänglich sei in der Kirche:
„It [the Latin Mass] is not a gift for the so called Traditionalists, no, it is a gift for the whole Catholic Church. […] and then by the will of the vicar of Christ, [priests] must accept the petitions and the requests of the faithful who want this mass and must offer it to them. And even if it is not specifically asked for or requested they should make it available so that everyone access to this treasure of the ancient liturgy of the Church.[…] The Holy Father want this form of the mass to become a normal one in the parishes so that in this way young communities can also become familiar with this rite.“
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#7   Gotthard   15:55:59 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Spielzeug
Der Kardinal betrat die Kathedrale mit einer Cappa magna, einer sechs Meter langen Purpurschleppe aus Moiré-Seide.
Gönnen wir dem Herrn doch dieses „Räppelchen“, wenn es sein Selbstwertgefühl steigert!
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#6   stimme der vernunft †   15:39:55 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Loisl
Wie wäre es denn, wenn du einfach mal meine Frage beantwortest, dann lern ich vielleicht noch was über die tridentinische Liturgie.
Also versuch ich es nochmal:
Ist es in der tridentinischen Liturgie üblich, den Bischofsstab wie einen zusammengeklappten Regenschirm herumzutragen, so wie der Kardinal Hoyos das in dem Video tut?
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#5   Alois Bischof   15:32:30 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Stimme ohne Respekt
Sie sind kein Katholik, wenn Sie sich über die Liturgie belustigen und die Kirche angreifen.
Schade für Sie. Sie haben keinen Respekt vor einem Mitmenschen.
Die Leute knieten sich wenigstens vor dem Kardinal Castrillon hin. Das täten Sie nicht. Sie haben leider zu viel Stolz und Hochmut in sich.
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#4   Pünktchen   15:27:12 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Den Hirtenstab soll er vor allem für’s Drein-
hauen bereithalten!
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#3   stimme der vernunft †   15:13:33 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Hoyos
ein kurzes privates Video vom Auszug des Zelebranten nach der Messe!
Lustig! ist es bei Tridentinern allgemein üblich, dass ein Bischof seinen Stab wie einen zusammengeklappten Regenschirm herumträgt?
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#2   Pünktchen   15:06:11 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Eindrucksvolle Bilder!
>>> Hier www.youtube.com/watch?v=b_Wom3lMsGM <<<
ein kurzes privates Video vom Auszug des Zelebranten nach der Messe!
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#1   Alois Bischof   15:06:04 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Wozu dieser Artikel von Damian Thompson
Wo doch dergleiche Thompson hier die Homo-„Ehe“ – mit Recht – als Pseudo-Ehe unzüchtiger bezeichnet, kämpft er an anderer Stelle für Homo-Klerus, für die Homo-Paraden, gegen Homo-Verbot, für Homo-„Ehe“ und für Übergabe von Waisenkindern an Homo-„Paare“. (Quelle z10.invisionfree.com/…nis_Ardens/index.php?showtopic=1852.)
‘The Catholic Herald’ ist eine gefährliche Zeitung mit doppeltem Ziel und widerspricht sichselbst oft. Ganz fremd. Nur ist es nicht fremd für Agenten die gewisse politische Ziele anstreben.
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