Liturgie
Ein liturgischer Volltreffer
Weil die Massenmedien und die Sport-Religion heute eine bessere Evangelisationsarbeit leisten als die Kirche, ist es angebracht, bei den Gläubigen eher Fußball- als Glaubenskenntnisse vorauszusetzen.
Zur Fußball-Europameisterschaft stellen zahlreiche Priester den Fußball auf den Altar.
Zur Fußball-Europameisterschaft stellen zahlreiche Priester den Fußball auf den Altar.
(kreuz.net, Prackenbach) Am vergangenen Sonntag hatten die Gläubigen in der Pfarrkirche Sankt Georg in der niederbayerischen Ortschaft Prackenbach etwas zum Staunen.

Prackenbach ist eine 2700-Seelen-Gemeinde inmitten des Bayerischen Waldes. Sie gehört kirchlich zum Bistum Regensburg.

Nach Angaben der ‘Passauer Neuen Nachrichten’ stand vor dem Altar ein echtes Fußballtor.

Nach dem Evangelium begannen die Firmkinder ein Fußballmatch im „Stadion bei St. Georg“. Zwei Mannschaften liefen ein.

Für die Sportreportage stand eine Moderatorin zur Verfügung. Zwei Sprecherinnen lieferten eine Übersetzung in den christlichen Glauben.

Für die richtige Stadion-Atmosphäre sorgte vor Spielbeginn die über CD-Player ausgestrahlte deutsche Nationalhymne. Sie wurde von den Sprecherinnen mit dem Glaubensbekenntnis verglichen.

Für die beiden vierköpfigen Mannschaften gab es einen richtigen Anstoß mit Schiedsrichter. Dieser wachte über die Spielregeln, denen im Glauben die Gebote entsprechen.

So wie im echten Spiel gab es natürlich auch ein Foul, anschließend eine Verwarnung und eine gelbe Karte. Das wurde in den religiösen Bereich mit den Begriffen Umkehr, Buße und Beichte umgesetzt.

Dem ersehnten Tor folgte ein Interview mit dem Torjäger.

Pfarrer Johann Christian Rahm faßte anschließend nochmals kurz zusammen:

Das Tor des Tages bei der Fußball-Europameisterschaft habe auch mit dem Christentum zu tun.

So wie im Fußball Tor, Mannschaft und Trainer ganz entscheidend seien, so gebe es im christlichen Glauben die Mannschaft Kirche, den Trainer Jesus Christus und die Gottes- und Nächstenliebe.

Es gelte auch hier, ein Tor zu schießen und einen Volltreffer mit Jesus Christus zu erzielen, der den Christen das Tor zum Himmel aufschließe.

Hw. Rahm dankte am Schluß des Gottesdienstes ausgiebig in alle Richtungen.

Ehe er den Segen erteilte, spendete das vollbesetzte „Stadion bei St. Georg“ einen kräftigen Applaus.
      
50 Lesermeinungen
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#50   Master   22:06:22 | Donnerstag, 14. August 2008
Arme Kirche,
wir müssen für den Pfarrer beten! :'(
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#49   Florian Geyer   01:00:48 | Montag, 30. Juni 2008
hallo Elgreco
unser umtriebiger Forumshuber ist ein emsiger Buchstabenklauber und i – Stricherlfetischist müssen Sie wissen. Wie alle kleinbürgerlichen Spiesser stösst er sich gerne an Formalem.
Hier im Forum gibt er sich aus als (hochgebildeter akademischer Weinkenner) :-D , was wiederum an seinen kleinbourgeoisen Minderwertigkeitskomplexen liegt welche er durch die pose des anständigen Moralisierers und Lob und Tadel Verteilers bewältigen will.
Kurz
Eine latent aggressive boshafte aber harmlose witzige Figur zum schmunzeln
lg.
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#48   El Greco   00:57:43 | Montag, 30. Juni 2008
@Leblhuber
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht.
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#47   Leblhuber   00:46:37 | Montag, 30. Juni 2008
An „El Greco“!
Sie sollten wissen, dass ich mehrere Jahre in Hamburg wohnte und ich daher Ihre Ortskenntnisse hier -in media res- prüfen könnte.
Ich empfehle dir „ab ovo“ statt „in medias res“! Oder willst du unverstanden bleiben?
Schlaf gut, Dummschwätzer!
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#46   El Greco   00:43:16 | Montag, 30. Juni 2008
@Leblhuber
Und ich dachte schon, sie wären im Reich der Träume.
Fast richtig, nur fast. Mein sehr funktionales Sub-Notebook glänzt mit vielen Funktionen, aber schmalen Tasten. Ein falscher Buchstabe ist mir lieber als ein falscher Mensch.
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#45   Leblhuber   00:35:51 | Montag, 30. Juni 2008
An El Greco!
Es heißt genauso, nocht gebauso
Hast du heute schon etwas zu tief ins Glas geschaut?
Nenn dich halt nicht gerade El Greco, dann schert sich keiner um dein Können!
Du brauchst nicht genauso genau so schreiben, aber einen Inuit als Innuit beschimpfen ist allemal tabu!
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#44   El Greco   00:32:06 | Montag, 30. Juni 2008
@Traumschiff Aida
Danke für die Information. Hamburg ist zwar nicht einen Katzensprung entfernt, aber doch eine Reise wert. Sie sollten wissen, dass ich mehrere Jahre in Hamburg wohnte und ich daher Ihre Ortskenntnisse hier -in media res- prüfen könnte. Diese Schmach möchte ich Ihnen jedoch ersparen und ich verabschiede mich in die wohlverdiente Nachtruhe. Habe die Ehre.
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#43   Aida   00:24:42 | Montag, 30. Juni 2008
Ja wissen sie
der Herr Leblhuber will ja in Ramadan nach HH kommen. Dann können sie ja den fragen!
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#42   El Greco   00:23:15 | Montag, 30. Juni 2008
@Traumschiff Aida
Mit diesen fadenscheinigen Fragen werden Sie mich nicht in seichtes Gewässer locken können.
Diese Klippen umschiffe ich.
Denken Sie nicht, dass Ihre Fahrt unter falscher Flagge unbemerkt bleibt.
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#41   Aida   00:22:27 | Montag, 30. Juni 2008
Ja es ist ein
Eskimo. Aber man hätte es auch einfach sagen können.
Lieber el-greco:
Es heißt genauso, nocht gebauso.
Was meinst du mit „nocht“? Das Wort kenne ich nicht!!!!!
Was bedeutet „nocht gebauso“?????? o.O
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#40   Leblhuber   00:19:48 | Montag, 30. Juni 2008
@Anita:
Googeln hilft!!! :&)
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#39   Aida   00:14:35 | Montag, 30. Juni 2008
Und was ist ein
Inuit?
Was ist die earth flat society?
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#38   El Greco   00:11:50 | Montag, 30. Juni 2008
sehr gerne
schenke ich Ihnen das ‘n’.
Leider gibt es hier keine ‘edit’-Funktion. :-(
Um weiterem Ungemach vorzubeugen: Es heißt genauso, nocht gebauso.
:(3
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#37   Leblhuber   00:03:05 | Montag, 30. Juni 2008
El Greco!
Jetzt verrate ich Ihnen mal, was ich von Ihnen denke. Sie sind genauso eine Muslima, wie ich ein Innuit bin und Ihr ägyptischer Migrationshintergrund ist gebauso real wie meine Mitgliedschaft in der flat earth society.
Lieber „El Greco“! Was ist ein Innuit? :-P
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#36   Aida   23:53:10 | Sonntag, 29. Juni 2008
Ok!!!
is mir auch egal
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#35   El Greco   23:52:15 | Sonntag, 29. Juni 2008
@Traumschiff Aida
Jetzt verrate ich Ihnen mal, was ich von Ihnen denke. Sie sind genauso eine Muslima, wie ich ein Innuit bin und Ihr ägyptischer Migrationshintergrund ist gebauso real wie meine Mitgliedschaft in der flat earth society.
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#34   Aida   23:48:04 | Sonntag, 29. Juni 2008
Lieber El Greco
ich bin shiitisch. Naja weil so gut wie alle in meiner Klasse die Muslime sind auch Türken sind und weil sie eben meine Freunde sind und außerdem ist mein Verlobter türkischstämmig.
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#33   prada   23:41:50 | Sonntag, 29. Juni 2008
Ohje…
jetzt haben die Spanier mit ihrer Homo-Ehe auch noch gewonnen…der Untergang des Abendlandes :'( :-D
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#32   El Greco   23:41:24 | Sonntag, 29. Juni 2008
@Aida
Erlauben Sie mir die Frage:
Warum begeistert sich ein 16-jähriges Mädchen mit ägyptischem Migrationshintergrund aus Hamburg, islamischen Glaubens und sunnitischer Konfession dafür, dass die Türkei, ein säkularer Staat, die Fußball-EM gewinnen sollte?
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#31   Aida   23:37:15 | Sonntag, 29. Juni 2008
Ja danke
ich hätte mir auch gewünscht dass Türkei gewinnt! :'( :'( :'(
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#30   Biene Maja   23:35:27 | Sonntag, 29. Juni 2008
Fußball
schade das ihr verloren habt :'(
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#29   Aleph †   00:21:17 | Samstag, 28. Juni 2008
Pronsaune
Die verblödeten Altrituellenposuanen den Untergang des Abendlands. Möge ihre Posaune kläglich verstummen…!
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#28   Sarto   20:13:21 | Freitag, 27. Juni 2008
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#27   r.ruhrgebietler   16:19:17 | Freitag, 27. Juni 2008
@Ministrant – Manipel
Welcher Hass tobt in Ihnen, dass Sie die ewig gültige hlg. und gottbefohlene trid. Messliturgie angreifen. Sie scheinen ein Fall für den Exorzist zu sein. Versuche Sie es einmal mit dem Rosenkranz.
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#26   Johnny   11:47:46 | Freitag, 27. Juni 2008
Quatsch!
Marcelus: @Gotthard: Nichts Säkulare hat Platz in der göttlichen Liturgie,und ein Fußball ist was für den Fußballplatz und für nichts sonst.
Blödsinn: Fußball ist göttlich, erst recht wenn Deutschland Europameister wird!!
Und mal ernst: So kann man Leute begeistern, wie man sieht. Glückwunsch an diesen kreativen Pfarrer!!
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#25   Ministrant   08:12:04 | Freitag, 27. Juni 2008
@ Och ihr allten Spitzen und Manipelfetischisten
Ihr seid doch nur neidisch weil in eure Privatkapellchen kaum Menschen kommen…ihr lasst eure Kinder rumlaufen wie der letzte Ausverkauf beim Kleidercontainer des Roten Kreuzes…wenn eure Kinder selbst frei entscheiden könnten, dann würden sie nicht mehr bei eurem Verein zur Messe gehen, wo sie in Röcken aus dem Jahr 18schlagmichtot sitzen müssen und ja keine falsche Bewegung machen dürfen…
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#24   r.ruhrgebietler   07:05:35 | Freitag, 27. Juni 2008
Jesus Christus wieder mal an’s Kreuz geschlagen
Armer Jesus sei den wenigen rechtgläubigen Seelen die Dir nachfolgen wollen und tun gnädig, daß sie sich nicht verwirren lassen von den V-II-Klerikern und deren perfiden Anhängern!
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#23   wassers   01:01:06 | Freitag, 27. Juni 2008
Konzilssekte
Tor und sie haben sich wieder einmal in all ihrer Perfidität und Glaubenszersetzung präsentiert. Noch Zweifel? Dann Tor!
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#22   Gotthard   23:40:53 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@Alexander von Eich
habe ich Dich richtig verstanden, dass cappa magna und Birett und Spitzenrochett zur himmlischen Sphäre gehören?
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#21   Alexander von Eich   23:17:19 | Donnerstag, 26. Juni 2008
LOL…
Die Konzilssekte ist immer für einen Lacher gut :-D
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#20   Gotthard   23:10:02 | Donnerstag, 26. Juni 2008
ach marcelus
Nichts Säkulare hat Platz in der göttlichen Liturgie,
ausschließlich Säkulares wird in der Liturgie verwendet …
eine Kerze und ein Blumengesteck und ein Fußball …welcher Unterschied?
Wovor hast Du eigentlich Angstß
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#19   Marcelus   22:52:26 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@Gotthard: Nichts Säkulare hat Platz in der göttlichen Liturgie,
und ein Fußball ist was für den Fußballplatz und für nichts sonst.
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#18   Biene Maja   22:52:09 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Eva Herman Fan aka Freimauerin
drück euch Deutschen die Daumen aber der Fußball gehöhrt nicht in die Messe. Gute Nacht.
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#17   Gotthard   22:51:12 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Kindermessen
In Kinder-und Jugendmessen hat die Predigt sehr viele Möglichkeiten – nicht nur das gesprochene Wort.
Monolog oder Dialog – Anspiele – optische Darstellungen – Bilder – Dias – gespielte Szenen –. oder eben auch ein Fußballtor!
Wenn cappa magna Platz haben soll, dann auch mal ein Fußballtor!
Niemand weiß hier etwas genaues von den Inhalten … allein die Darstellung wird schon zerrissen!
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#16   Aida   22:33:51 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Ja alle sagen dass es sehr sehr schwer wird
aber ausnahmsweise drück ich mal Deutschland die Daumen.
Is ja auchn schönes Land. Abgesehen halt von denen die nicht nett sind.
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#15   EvaHermanFan akaFreimaurerin   22:31:14 | Donnerstag, 26. Juni 2008
a propos Volltreffer
0:3 für Spanien!
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#14   Sixtus   22:10:27 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@Gotthard
Nun, vielleicht deswegen, weil es sich dabei keineswegs um Katechese, sondern um einen Gottesdienst, genauer: eine hl. Messe, handelte. Dort hat Katechese eigentlich nichts verloren.
Kein Problem mit jugendgerechter Fußball-Katechese dort, wo sie am Platz ist. Aber nicht in der Messe. Abgesehen davon, dass diese Dinge grundsätzlich absolut PEINLICH sind und man sich als Katholik wirklich schämen muss für so einen bullshit!
Sie haben ja oft recht gegenüber den Irren hier im Forum, aber sowas ist doch nun wirklich nicht zu verteidigen, spielt den Irren in die Hände und erweckt gerade bei Kirchenfernen den Eindruck, wir seien bescheuert (1Kor 14,23). Und das mit Recht!
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#13   Marcelus   21:52:53 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@F. Geyer: Zum Slogan „abholen, wo sie stehen“
Der Slogan hat nur dann eine Berechtigung, wen der Abholpunkt einem Christen zumutbar und möglich ist,
aber sicher nicht dort, wo sich verweltlichte Missionare rumtreiben, und meinen, so Mission zu betreiben.
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#12   Florian Geyer   21:49:50 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Gotthard
Der Teufel versucht durch die Verführung, die Christen
vom wahren rettenden Glauben, vom schmalen Weg, der durch die enge Pforte führt (Mt 7,14 f.), abzuziehen, um sie auf den breiten Weg zu drängen,indem ihnen ein modernes, weltförmiges Christentum verkündet wird, welches mit Rockmusik, Kino, Show, Tanz und Theater in Willow Creek, Saddleback und anderen modernen Gottesdienst- und Evangelisationsformen gleißt
und schillert. Die Menschen, die sich darauf einlassen, merken gar nicht, dass dann folgender Grundsatz wahr wird: nämlich: Wenn man die Welt in die
Gemeinde holt, wird die Gemeinde zur Welt. Diesen Grundsatz nehmen viele Christen gar nicht mehr wahr und ernst, und darum sind viele Gemeinden
heute so verweltlicht. Man versucht, mit weltlichen Methoden die Menschen zu erreichen – sie „abholen, wo sie stehen“, heißt der moderne Slogan
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#11   Gotthard   21:42:02 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Fußball-Tor
Ich bitte vor aller Aufregung um eine konkrete Darstellung, warum in Zeiten der Fußball-Europameisterschaft ein Pfarrer seine Katechese nicht mit optischen Beispielen aus dem Erlebnisraum EM und mit Vergleichen aus der Fußballwelt gestalten sollte?
Paulus hat seine Predigt in Athen auch auf den Ergebnissen seiner touristischen Besichtigung aufgebaut.
Mir ist eine solche Katechese für Kinder und Jugendliche – und bestimmt auch für viele Erwachsene – lieber als solche kirchenpolitischen Kampfreden eines Fellay.
In den Bestimmungen für Kinder- und Familienmessen sind viele Möglichkeiten gegeben, die über die rein verbale Predigt hinausgehen.
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#10   Marcelus   20:29:11 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@Petrus Radii: Hinzuzufügen ist noch, daß die kanonisierte Römische Messe nie verboten war
und rechtswidrig verfolgt wurde und immer noch wird, trotz der Korrektur der Irrwege des Despotetenpapstes Paul VI. durch Benedikt XVI.
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#9   Petrus Radii   20:23:15 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Na! ‘Raus aus Gottes Haus!
Nun, die sind keine Katholiken mehr! Die haben keine Ansicht, das zu tun, was die Kirche tut. Also waere die Messe ungueltig. Und was tut der Ortsbischof? Kein Wunder, dass die Neukatholiken die katholische Ueberlieferung exkommunizieren moechten.
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#8   Marcelus   19:57:09 | Donnerstag, 26. Juni 2008
@F. Geyer: Im „Neuen Meßritus“ soll es ja nichts geben, was es noch nicht gegeben hätte,
seit 1969/1970, von Europa bis Amerika.
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#7   Florian Geyer   19:12:14 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Fusballmesse
das wär doch mal was wirklich ganz neues bahnbrechendes und innovatives.
Dass da noch kein Pastoralassistent drauf gekommen ist. tz tz tz
Könnte man perfekt verbinden mit einem Disco Jugendgottesdienst.
Zuerst ne Runde Kicken, dann die Disco.
Kennt jemand den ecclesionalen Ortsrotarier in der Diözese. Würd ihn gerne kontaktieren – sowas muß einfach gemacht werden.
Für 6000 E Würd ichs selber managen – Mit portfolio !
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#6   Wolfgang H. Heil   18:58:15 | Donnerstag, 26. Juni 2008
O wunderbare Speise auf dieser Pilgerreise
„O Manna, Himmelsbrot !
Wollst unsern Hunger stillen !
Mit Gnaden uns erfüllen!
Uns retten vor dem ew’gen Tod !
Du hast für uns Dein Leben ,
o Jesu , hingegeben!
Und gibst Dein Fleisch und Blut
zur Speise und zum Tranke.
Wer preist mit würdgem Danke
dies unschätzbare , ewge Gut .
„Kommt alle , die auf Erden
von Not bedränget werden“ ,
so spricht Dein eigner Mund.
„Ich will euch wiedergeben
mit meinem Blut das Leben.
Dies ist der neue,
ewge Bund“ !
O Herr!
Was wir hier schauen
in Glauben und Vertrauen,
das zeige uns im Licht .
Und laß es einst geschehen,
dass ewig wir Dich sehen
von Angesicht zu Angesicht.“
Wer will schon fromm sein ?
Wir haben aus Jesus Christus,
Gottes Sohn ,
einen Gartenzwerg gemacht !
Aus Gott , dem Vater ,
einen Versorgungsbeamten !
Mit dem Heiligen Geist
wissen wir überhaupt nichts anzufangen !
Sich IHNEN,
Vater,
Sohn
und
Heiligem Geist
sich aussetzen ?
Sprüche ?
Torwand vor dem Altar ?
Der Mann hat’s begriffen !
Mir wird übel , wenn ich die ganz Frommen
in ihrer Arroganz ünber den Leib Christ verfügen sehe !
Mir ist es zum Erbrechen , wenn mir gute Christen vor der Heiligen Messe ins Ohr flüstern:
„Machen Sie aber nicht zu lange“!
Nach der Heiligen Messe ?
Siehe Algermissen !
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#5   Hacki   17:54:04 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Gutes Beispiel,
solche Sonntagvormittagverantaltungen sind absolut nichts ungewöhnliches. Sie zeigen nur allzu deutlich, das der durchschnittliche V2-Priester und erst recht sein vorgesetzer Bischof nicht die geringste Ahnung haben, wozu Liturgie gefeiert wird.
Es ist auch unmöglich, solchen Leuten klarzumachen, daß es so nicht richtig ist.
Das 2. Vatikanische Konzil hat nach Meinung der Deutschen Bischofkonferenz das Dogma verkündet: „Die Kirche muß im „Gottesdienst“ den Menschen dienen.“
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#4   Nachtlaterne   17:51:22 | Donnerstag, 26. Juni 2008
die angebote gottes…
…zum ewigen leben und zum seelenfrieden auf erden, sowie glück und wohlstand, opfer für die liebe und verzicht auf schädliches und verzichtbares sind halt nicht so atraktiv wie die irdischen angebote.
würden wie die angebote gottes auch nur zu einem bruchteil so stark nutzen wie die von aldi und lidl, es wäre uns das ewige leben sicher.
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#3   LandorganistII   17:12:35 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Tatsächlich
hätte auch ich etwas gegen einen solchen Gottesdienst einzuwenden. Allerdings, und das wurde schon geschrieben, wird gleich ein Generalverdacht ausgesprochen. Ich habe bei mir noch keinen Fußball auf dem Altar gesehen.
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#2   unteroktav   16:47:07 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Ach herrje,
wieder mal die alte kreuz.net-Masche:
„Zur Fußball-Europameisterschaft stellen zahlreiche Priester den Fußball auf den Altar.“
Wie üblich: man hat EINEN Fall und der wird sofort wieder generalisiert, damit die notorischen (um einen bei +.net heißgeliebten Ausdruck zu verwenden) VII-Hasser wieder losjaulen können. An den superschlauen Schmierfinken: wenn es zahlreiche Priester sind, dann nennen Sie gefälligst auch mehrere Beispiele.
Aber unabhängig davon: mit dem ganz konkreten Fall in Prackenbach hätte ich wohl auch meine Probleme gehabt. Interessant wäre zu wissen, was die Gläubigen selbst zu dieser etwas anderen Art der Feier gesagt haben … grenzenlose Begeisterung kann ich mir da kaum vorstellen. Der Versuch, aus aktuellem Anlass eine Brücke zwischen Fußball und Kirche zu schlagen, ist ja an sich nicht verwerflich, aber in diesem Fall ist der Pfarrer mit der praktischen „Umsetzung“ jedoch gewaltig übers Ziel (bzw. Tor) hinausgeschossen. Da sind kritische Stimmen durchaus angebracht.
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#1   Gotthard   16:09:05 | Donnerstag, 26. Juni 2008
Spielzeug
ob cappa magna oder Fußball – jeder braucht sein Spielzeug!
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