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Donnerstag, 26. Juni 2008 16:05
Ein liturgischer Volltreffer
Weil die Massenmedien und die Sport-Religion heute eine bessere Evangelisationsarbeit leisten als die Kirche, ist es angebracht, bei den Gläubigen eher Fußball- als Glaubenskenntnisse vorauszusetzen.
Zur Fußball-Europameisterschaft stellen zahlreiche Priester den Fußball auf den Altar.
Zur Fußball-Europameisterschaft stellen zahlreiche Priester den Fußball auf den Altar.
(kreuz.net, Prackenbach) Am vergangenen Sonntag hatten die Gläubigen in der Pfarrkirche Sankt Georg in der niederbayerischen Ortschaft Prackenbach etwas zum Staunen.

Prackenbach ist eine 2700-Seelen-Gemeinde inmitten des Bayerischen Waldes. Sie gehört kirchlich zum Bistum Regensburg.

Nach Angaben der ‘Passauer Neuen Nachrichten’ stand vor dem Altar ein echtes Fußballtor.

Nach dem Evangelium begannen die Firmkinder ein Fußballmatch im „Stadion bei St. Georg“. Zwei Mannschaften liefen ein.

Für die Sportreportage stand eine Moderatorin zur Verfügung. Zwei Sprecherinnen lieferten eine Übersetzung in den christlichen Glauben.

Für die richtige Stadion-Atmosphäre sorgte vor Spielbeginn die über CD-Player ausgestrahlte deutsche Nationalhymne. Sie wurde von den Sprecherinnen mit dem Glaubensbekenntnis verglichen.

Für die beiden vierköpfigen Mannschaften gab es einen richtigen Anstoß mit Schiedsrichter. Dieser wachte über die Spielregeln, denen im Glauben die Gebote entsprechen.

So wie im echten Spiel gab es natürlich auch ein Foul, anschließend eine Verwarnung und eine gelbe Karte. Das wurde in den religiösen Bereich mit den Begriffen Umkehr, Buße und Beichte umgesetzt.

Dem ersehnten Tor folgte ein Interview mit dem Torjäger.

Pfarrer Johann Christian Rahm faßte anschließend nochmals kurz zusammen:

Das Tor des Tages bei der Fußball-Europameisterschaft habe auch mit dem Christentum zu tun.

So wie im Fußball Tor, Mannschaft und Trainer ganz entscheidend seien, so gebe es im christlichen Glauben die Mannschaft Kirche, den Trainer Jesus Christus und die Gottes- und Nächstenliebe.

Es gelte auch hier, ein Tor zu schießen und einen Volltreffer mit Jesus Christus zu erzielen, der den Christen das Tor zum Himmel aufschließe.

Hw. Rahm dankte am Schluß des Gottesdienstes ausgiebig in alle Richtungen.

Ehe er den Segen erteilte, spendete das vollbesetzte „Stadion bei St. Georg“ einen kräftigen Applaus.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 50 Lesermeinungen:
Donnerstag, 14. August 2008 22:06
Master: Arme Kirche,
wir müssen für den Pfarrer beten!
Montag, 30. Juni 2008 01:00
Florian Geyer: hallo Elgreco
unser umtriebiger Forumshuber ist ein emsiger Buchstabenklauber und i – Stricherlfetischist müssen Sie wissen. Wie alle kleinbürgerlichen Spiesser stösst er sich gerne an Formalem.

Hier im Forum gibt er sich aus als (hochgebildeter akademischer Weinkenner) , was wiederum an seinen kleinbourgeoisen Minderwertigkeitskomplexen liegt welche er durch die pose des anständigen Moralisierers und Lob und Tadel Verteilers bewältigen will.

Kurz
Eine latent aggressive boshafte aber harmlose witzige Figur zum schmunzeln

lg.
Montag, 30. Juni 2008 00:57
El Greco: @Leblhuber
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht.
Montag, 30. Juni 2008 00:46
Leblhuber: An „El Greco“!
Sie sollten wissen, dass ich mehrere Jahre in Hamburg wohnte und ich daher Ihre Ortskenntnisse hier –in media res– prüfen könnte.
Ich empfehle dir „ab ovo“ statt „in medias res“! Oder willst du unverstanden bleiben?

Schlaf gut, Dummschwätzer!
Montag, 30. Juni 2008 00:43
El Greco: @Leblhuber
Und ich dachte schon, sie wären im Reich der Träume.

Fast richtig, nur fast. Mein sehr funktionales Sub-Notebook glänzt mit vielen Funktionen, aber schmalen Tasten. Ein falscher Buchstabe ist mir lieber als ein falscher Mensch.
Montag, 30. Juni 2008 00:35
Leblhuber: An El Greco!
Es heißt genauso, nocht gebauso
Hast du heute schon etwas zu tief ins Glas geschaut?

Nenn dich halt nicht gerade El Greco, dann schert sich keiner um dein Können!

Du brauchst nicht genauso genau so schreiben, aber einen Inuit als Innuit beschimpfen ist allemal tabu!

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