Mit einem Verweis davongekommen
In der Diözese Chur ist im Januar ein schweres Sakrileg geschehen. Der Fall kam erst jetzt ans Licht.
(kreuz.net, Chur) Bischof Vitus Huonder von Chur hat einen Priester, der einem protestantischen Prediger
die Heilige Kommunion spendete, verwarnt.
Das berichtete der notorische Michael Meier, der bei der Züricher Tageszeitung ‘Tages-Anzeiger’ für die antikirchliche Berichterstattung zuständig ist, heute.
Der Fall ereignete sich im Januar während der Gebetswoche für die Einheit der Christen.
Damals feierte der Pfarradministrator der Zürcher Liebfrauenkirche, Hw. Josef-Michael Karber, eine Messe, an der auch der reformierten Prediger Christoph Sigrist teilnahm.
Sigrist stand während der Messe im schwarzen Talar neben dem Altar.
Der katholische Priester behauptete während der Messe, Jesus lade alle Gläubigen an seinen „Tisch“. Dann reichte er dem protestantischen Amtsträger von sich aus die Heilige Kommunion.
Der Protestant nahm den Leib Christi ungläubig entgegen.
Hw. Karber weiß aus seiner Erfahrung, daß das vielerorts „so üblich“ und von einer – von dem Priester nicht näher spezifizierten – „Basis“ auch klar gewünscht werde.
Die enttäuschten Gläubigen – der antikirchliche Journalist Meier denunziert sie als „Spitzel“ – meldeten den antikatholischen Vorfall pflichtgemäß und mündig dem zuständigen Bischof von Chur.
Dieser ließ Hw. Karber mit einem Verweis davonkommen.
Der Bischof erklärte, daß der Priester die Gläubigen vor den Kopf gestoßen zu habe.
Eine Sühneandacht zur Wiedergutmachung des Sakrilegs ist offenbar nicht geplant.
Der ‘Tagesanzeiger’ erwähnt im Zusammenhang mit dem Vorfall, daß eine geplante Beförderung von Hw. Karber zum Pfarrer seiner Gemeinde um ein Jahr auf nächstes Frühjahr verschoben wurde.
Der Journalist muß allerdings zugeben, daß der Kommunionfrevel nicht der einzige Grund für diese Herauszögerung ist.
Die gut bezahlte Zürcher Pfarreistelle war lange Monate unbesetzt. Die Pfarrei war mit keinem Priester zufrieden und hatte große Mühe, einen für sie als geeignet empfundenen Kandidaten zu finden.
Diesen Mittwoch wurde Bischof Huonder bei seinem Besuch bei der reformierten Züricher Landeskirche auf den Januar-Frevel angesprochen.
Der Bischof erklärte dabei indirekt, daß die Interkommunion an sich nicht so schlimm sei.
Ihn störe an dem Vorfall, daß eine offizielle Kirchenperson in einer offiziellen Situation so etwas getan habe.
Das erwecke den Anschein einer in der katholischen Kirche klar verbotenen gemeinsamen eucharistischen Zelebration mit einem Nicht-Katholiken.
Bei dem Treffen informierte der Bischof auch, daß sich die Schweizer Bischofskonferenz voraussichtlich im nächsten halben Jahr zur Verteilung der Kommunion an Nicht-Katholiken äußern wird.
© Bilder: Andreas Dziewior, CC
Das berichtete der notorische Michael Meier, der bei der Züricher Tageszeitung ‘Tages-Anzeiger’ für die antikirchliche Berichterstattung zuständig ist, heute.
Der Fall ereignete sich im Januar während der Gebetswoche für die Einheit der Christen.
Damals feierte der Pfarradministrator der Zürcher Liebfrauenkirche, Hw. Josef-Michael Karber, eine Messe, an der auch der reformierten Prediger Christoph Sigrist teilnahm.
Sigrist stand während der Messe im schwarzen Talar neben dem Altar.
Der katholische Priester behauptete während der Messe, Jesus lade alle Gläubigen an seinen „Tisch“. Dann reichte er dem protestantischen Amtsträger von sich aus die Heilige Kommunion.
Der Protestant nahm den Leib Christi ungläubig entgegen.
Hw. Karber weiß aus seiner Erfahrung, daß das vielerorts „so üblich“ und von einer – von dem Priester nicht näher spezifizierten – „Basis“ auch klar gewünscht werde.
Die enttäuschten Gläubigen – der antikirchliche Journalist Meier denunziert sie als „Spitzel“ – meldeten den antikatholischen Vorfall pflichtgemäß und mündig dem zuständigen Bischof von Chur.
Dieser ließ Hw. Karber mit einem Verweis davonkommen.
Der Bischof erklärte, daß der Priester die Gläubigen vor den Kopf gestoßen zu habe.
Eine Sühneandacht zur Wiedergutmachung des Sakrilegs ist offenbar nicht geplant.
Der ‘Tagesanzeiger’ erwähnt im Zusammenhang mit dem Vorfall, daß eine geplante Beförderung von Hw. Karber zum Pfarrer seiner Gemeinde um ein Jahr auf nächstes Frühjahr verschoben wurde.
Der Journalist muß allerdings zugeben, daß der Kommunionfrevel nicht der einzige Grund für diese Herauszögerung ist.
Die gut bezahlte Zürcher Pfarreistelle war lange Monate unbesetzt. Die Pfarrei war mit keinem Priester zufrieden und hatte große Mühe, einen für sie als geeignet empfundenen Kandidaten zu finden.
Diesen Mittwoch wurde Bischof Huonder bei seinem Besuch bei der reformierten Züricher Landeskirche auf den Januar-Frevel angesprochen.
Der Bischof erklärte dabei indirekt, daß die Interkommunion an sich nicht so schlimm sei.
Ihn störe an dem Vorfall, daß eine offizielle Kirchenperson in einer offiziellen Situation so etwas getan habe.
Das erwecke den Anschein einer in der katholischen Kirche klar verbotenen gemeinsamen eucharistischen Zelebration mit einem Nicht-Katholiken.
Bei dem Treffen informierte der Bischof auch, daß sich die Schweizer Bischofskonferenz voraussichtlich im nächsten halben Jahr zur Verteilung der Kommunion an Nicht-Katholiken äußern wird.
© Bilder: Andreas Dziewior, CC
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Montag, 30. Juni 2008 11:04
Marcelus: Die übelste Nachrede und Lüge gegen den evangelizistischen Frère Roger ist eine schwere Sünde,
die der Beichtpflicht unterliegt.
Die Redaktion sollte die üble Nachrede löschen und Disziplinarmaßnahmen gegen den Schreiber treffen.
Die Redaktion sollte die üble Nachrede löschen und Disziplinarmaßnahmen gegen den Schreiber treffen.
Montag, 30. Juni 2008 10:57
Regina 1961: @GretaPia
Nein, diese Diskussionen haben nicht 529 ein Ende gefunden. Hier im Forum werden sie munter weiter diskutiert
und immer wieder neu aufgelegt. Hinzu kommt oft noch Antisemitismus in Verbindung mit Nationalsozialismus
oder Homesexuellenhetze. Wie Sie sehen, durchaus eine bunte Mischung.
Regina1961
Regina1961
Sonntag, 29. Juni 2008 20:20
Brandenburgis: @unreiner Altländer
Schlimm, daß Sie noch weiter gehen, als ich das bisher schon befürchtet habe.
Sonntag, 29. Juni 2008 20:12
GretaPia: Mit dem Strafrecht winken
ist in dieser Sache meines Erachtens verfehlt. Wer derlei Dinge über Fr. Rogér in die Tasten tippt, bedarf vielmehr liebevollen Zuspruchs dahingehend, dass er professionelle Hilfe sucht. Seine vermutbaren seelischen Defizite, die hier zum Vorschein kommen und womöglich auf schlimmen Traumata basieren, dürften durchaus therapierbar sein.
Sonntag, 29. Juni 2008 20:08
HeinrichvonOfterdingen: Na ja Rheinländer,
es sind die Lebendigen schon nicht vor dem Gesetze gleich, die Verstorbenen erst recht nicht. Auf Pacelli oder F.J. Strauß dürfen Sie herzhaft verunglimpfen, wenn Sie über Galinski oder Rau über Paul Spiegel oder Willy Brandt schimpfen, dann könnte das schon eher ein Fall für diesen Paragraphen sein.
Sonntag, 29. Juni 2008 20:04
Regina 1961: @alter Rheinländer
Schön, daß Sie wieder „dabei“ sind. Das Einzelkämpferdasein ist manchmal doch recht hart…
Regina1961
Regina1961
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