Ein Bischof der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. hat sich zu den kürzlich vom Vatikan gestellten Bedingungen geäußert und erklärt, die Position seines Generaloberen zu vertreten.
(kreuz.net) Am 23. Juni wurden fünf Bedingungen für eine Wiederversöhnung bekannt, die der Vatikan
der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. vorgelegt hat.
Jetzt hat einer der Bischöfe der Bruderschaft,
Mons. Richard Williamson (68), den jüngsten Schritt des Vatikan vor der italienischen Webseite ‘Petrus’
kommentiert.
Mons. Williamson stammt ursprünglich aus England und ist ein Konvertit aus dem Anglikanismus.
Gegenwärtig ist er Rektor des lefebvristischen Priesterseminars in Argentinien.
In dem Interview erklärte
der Bischof, die Position des Generaloberen der Piusbruderschaft, Mons. Bernard Fellay, zu vertreten.
Mons. Williamson, wie beurteilen sie die Vorschläge Roms? Ist eine Beendigung des Schismas möglich?
Ich schätze den Ton des Briefes von Kardinal Castrillón Hoyos, aber, ehrlich gesagt, glaube ich, daß
nichts geschehen wird und daß unsere Antwort negativ sein wird.
Benedikt XVI. hat schon seit einem Jahr
die Alte Messe liberalisiert, um euch entgegenzukommen. Was ist also das wahre Problem?
Die Geste des
Papstes, dessen guten Willen wir absolut anerkennen, hat uns gefallen. Sie reicht aber nicht. In der Kirche
tobt ein Krieg – ich unterstreiche das Wort ‘Krieg’ – zwischen dem gesunden Traditionalismus und dem nachkonziliaren
Modernismus. Wir werden das Zweite Vatikanum niemals anerkennen.
Eine Folge des Zweiten Vatikanums, die
euch nie gefallen hat, war der Novus Ordo in der Nationalsprache. Mit der Liberalisierung des Alten Ritus
schien dieses Problem gelöst zu sein.
Schauen Sie, wir werden die Tradition niemals verlassen. Das kann
ich ihnen versichern. Wenn die Kirche uns bei sich haben will, fordern wir, daß sie zu ihrer glorreichen
Vergangenheit zurückkehrt, das heißt, zum Meßbuch des Heiligen Pius V, und daß sie das Meßbuch von
Paul VI. gänzlich eliminiert. Im übrigen kann ich ihnen versichern, daß das Problem nicht nur liturgisch,
sondern auch theologisch ist.
Das heißt?
Die Liturgie ist Ausdruck des Dogmas. Die nachkonziliäre
Liturgie ist eine Liturgie mit einem Pferdefuß, eine Art vergifteter Kuchen.
Es gibt weitere Aspekte
des Zweiten Vatikanums, die uns nicht überzeugen – der Ökumenismus, die Kollegialität der Bischöfe,
der Modernismus, der interreligiöse Dialog.
Der Rauch des Satan, der in die Kirche eingedrungen ist
und von dem Paul VI. gesprochen hat, besteht für uns darin. Aber nicht nur.
Bleiben wir bei der Gegenwart.
Ich frage mich: Ist es legitim, daß die Juden uns beibringen wollen, wie wir zu beten haben, wie es im
Fall der Karfreitagsfürbitte des Alten Ritus geschehen ist, die man sich vom Papst kürzlich hat abändern
lassen? Die Juden kennen Christus nicht. Sie glauben nicht an ihn. Trotzdem sagen sie uns, wie wir Christen
zu sein haben?
Der interreligiöse Dialog war ein anderer Schaden des Zweiten Vatikanums.
Ihr besteht
also auf eurer Ablehnung des interreligiösen Dialogs?
Der interreligiöse Dialog ist einer der größten
Hindernisse auf dem Weg zur Wiederversöhnung mit Rom.
In dem Brief von Kardinal Castrillón Hoyos verlangt
der Vatikan Gehorsam dem Papst gegenüber. Man könnte davon ausgehen, um, vielleicht auch stufenweise,
in den Schoß der Kirche zurückzukehren.
Der Gehorsam dem Papst gegenüber ist ein falsches Problem.
Das Problem ist nicht der Papst: Wir anerkennen seine Macht und seine Autorität. Das wahre Problem ist
die modernistische Kurie, die aus dem Konzil hervorgegangen ist und im Vatikan sitzt.
Mit einer harten
Positionierung kann eure Exkommunikation niemals aufgehoben werden.
Ich beschränke mich darauf zu sagen,
daß die Exkommunikation nicht gültig war, als sie ausgesprochen wurde, und daß Erzbischof Lefebvre
ein großer Bischof und Hirte der Kirche der Tradition gewesen ist.
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80 Lesermeinungen
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#80 Nachtlaterne 23:20:52 | Sonntag, 29. Juni 2008
Vom Ehebruch: Vom Ehebruch: „Ihr habt gehört, daß gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen.
Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr
begangen. „Sie brechen die Ehe, gehen mit lügen um und bestärken die Bösen, so daß keiner umkehrt
von seinem bösen Trei-ben,“ Jer. 23 „Wer von euch den Herrn fürchtet, der höre auf die Stimme seines
Knechtes. Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlas-se
sich auf seinen Gott. Ihr alle aber, die ihr Feuer legt und Brandpfeile entzündet, sollt in die Glut
eures eigenen Feu-ers laufen und in die Brandpfeile geraten, die ihr entflammt habt. Durch meine Hand
kommt das über euch; am Ort der Qualen werdet ihr liegen. Hört auf mich, die ihr der Ge-rechtigkeit
nachjagt und die ihr den Herrn sucht. Blickt auf den Felsen, aus dem ihr gehauen seid, auf den Schacht,
aus dem ihr herausgebohrt wurdet.“ Jesaja 51 „Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden
und zu ihnen sagen: Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel
bestimmt ist! (…) Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige
Leben.“ Matthäus 25/41-46
@RRR: Die wesentlichen, göttlichen Liturgiebestandteile stammen von Christus, der diese über die Apostel
der Kirche geschenkt hat. Sie beziehen sich nur auf die zusätzlichen, später von der Kirche hinzugefügten
nichtgöttlichen Liturgiebestandteile. Trotzdem wird das Gesamtwerk der Liturgie allgemein als göttliche
Liturgie bezeichnet, und dieses wurde für den lateinischen Ritus durch den hl. Papst Pius V. 1570 kanonisiert,
aber durch spätere Päpste immer wieder etwas modifiziert, zuletzt durch die Päpste Johannes XXIII.
den Seligen und Benedikt XVI. Das ist historisch falsch. Lesen Sie kirchenhistorische Arbeiten etwa von
Robert Taft, Alexander Schmemann oder anderen – dann sehen Sie, dass die Göttliche Liturgie erst im 2.
Jahrtausend ihre heutige Gestalt erhielt.
Pavle ich bin Ihrer Meinung, die meisten Leser sehen im Sonntag einen gewöhnlichen Tag, ihnen ist nicht
bewußt, welche Folgen diese Einstellung hat, aber unsere gewählten Volksvertreter wollen dies bewußt
oder unbewußt, durchsetzen. Der Sonntag ist ein Tag den man unserem Schöpfer widmen sollte, also gibt
es für viele Anstoß.
Nebenkriegsschauplatz Der Gehorsam dem Papst gegenüber ist ein falsches Problem. Das Problem ist nicht
der Papst: Wir anerkennen seine Macht und seine Autorität. Das wahre Problem ist die modernistische Kurie,
die aus dem Konzil hervorgegangen ist und im Vatikan sitzt. schon schwenkt dieser Typ auf ein anderes
Kriegsfeld um, weil er um den Gegenwind weiß, der ihm im Blick auf den Papst entgegenbläst. Dieses Umschwenken
ist allerdings nur ein absolut verbales… Williamson liegt neben der Autorität des Papstes.
RRR… Wir feiern die göttliche Liturgie nach dem hl. Johannes Christostomos und wann hat der gelebt
und ist gestorben? Er hat die Liturgieform festgelegt und die wird auch so nach ihm benannt! Richtig ist
das in Laufe der Zeit ein paar minimale Kleinigkeiten hinzu gekommen sind aber die heutige Form aus dem
8. Jahrhundert zurück geht! Sie hat sich seitdem nicht groß verändert! Seit dem 14. Jahrhundert wurde
nichts mehr hizugefügt! Ihr habt eure Liturgie eher verkleinert auf die minimalste Form gebracht und
das finde ich sehr bedauerlich! Sonntag ist kein Tag in der man nur für eine Stunde in die Kirche geht
sondern jeder Sonntag ist ein Feiertag denn dort feiern wir seine Auferstehung!
Eingriff in den tobenden Krieg Florian Geyer schreibt: Er (Bischof Williamson) sagt, dass in der Kirche
ein Krieg tobt, und glaubt sich heraushalten zu können. Und Jesus sagt: Siehe, ich sende euch wie Schafe
mitten unter die Wölfe. Es sollte doch wohl für eine geistige Elitetruppe eine Selbstverständlichkeit
sein, in den von Bischof Williamson beschriebenen Krieg miteinzutreten und sich nicht herauszuhalten.
Ansonsten ist die Pius-Bruderschaft feige, hat Angst, im Krieg Tote und Verwundete beklagen zu müssen
oder auch nur dreckig zu werden. Sie gliche dann in der Don-Bosco-Vision einem Nebenbot auf ruhiger See,
das bei der hitzigen Schlacht um das Hauptschiff nur zusieht. Sobald aber der Sieg errungen ist, eilt
sie herbei, um im Jubel miteinzustimmen.
@ Pavle Unsere Göttliche Liturgie, unsere Eucharestiefeier ist 1700 Jahre alt und es kommt keine auf
die Idee sie zu Reformieren Das ist historisch falsch. Lesen Sie kirchenhistorische Arbeiten etwa von
Robert Taft, Alexander Schmemann oder anderen – dann sehen Sie, dass die Göttliche Liturgie erst im 2.
Jahrtausend ihre heutige Gestalt erhielt.
Unkrautgarten Diese angeblichen kath. Brüder im Geiste: HvO und Brandenburgis sollten einmal überlegen,
wem sie dienen, der christlichen Religion oder ihrem eigenen theologischen Unkrautgarten. Sind Kartäuser?
Aber von denen ist bekannt, daß sie ihre Gärten pflegen…!
Lieber alter Rheinländer, Das erste Vatikanische Konzil wurde am 29. Juni 1868 von Papst Pius IX. einberufen.
Eröffnet wurde es am 8. Dezember 1869. Der Papst erteilte dem Konzil im Sommer 1870 einen Urlaub bis
11. November 1870, von dem bis auf knapp 100 Bischöfe alle Gebrauch machten. In zwei Generalkongregationen
wurde noch über das Schema De Sede Episcopali vacante (über die Sedisvakanz) verhandelt. Doch nachdem
der deutsch-französische Krieg ausgebrochen war, hatte die Regierung in Paris, bislang Schutzmacht des
Kirchenstaats, ihre Truppen von dort abgezogen. Dies nutzte die Regierung des vereinigten Italiens, um
die Reste des Kirchenstaats (vor allem das Gebiet von Rom) am 20. September 1870 zu annektieren. Einen
Monat später vertagte der Papst das Konzil „sine die“, es wurde aber nicht mehr wiederaufgenommen. Schöne
Experten, die Sie da zuhilfe nahmen!
Unfehlbarkeit Zum Problem der Unfehlbarkeit haben sich soeben zwei ausgewiesene Experten geäußert, die
da ganz genau Bescheid wissen und uns dankenswerterweise belehrt haben. Da sie keine Päpste sind, erheben
sie natürlich nicht den Anspruch auf Unfehlbarkeit: Das erste vatikanische Konzil fand 1870 statt, nicht
1871.
Ich respektiere Ihre Meinung, lieber Brandenburgis, doch dies nicht ohne Begründung ihrerseits. Mir scheint
es, die Tatsachen sprechen einen andere Sprache.
Lieber Brandenburgis, völlig falsch, was Sie da schreiben. Dieses Konzil weitete nicht die Kompetenz
des Papstes aus, es beschränkte sie durch eine genaue Definition der Unfehlbarkeit. Vorher war das so
im Ungefähren und wurde eher weit ausgelegt. Ab 1871 war klar, was die päpstliche Unfehlbarkeit umfasst
und wo ihre Grenzen sind. Die Auslegung nach der die Päpste damit ihre Kompetenz ausgeweitet hätten
ist völlig falsch.
Timpressum hat völlig korrekt auf den wunden Punkt des 1871er Dogmas hingewiesen und den Finger auf eine
Wunde der Kirche gelegt, die noch immer schwärt: Den scheußlichen Papalismus!
#58 timpressum † 22:02:57 | Freitag, 27. Juni 2008
Unfehlbarkeit Die lateinische Messe ist kein Dogma – und ein Konzil kann meines Wissens auch gar keine
Dogmen promulgieren! Und: als der Papst gesagt hat, daß er unfehlbar ist, war er doch noch fehlbar!
@Alfredo Ottaviani – wer hat Sie denn gefragt?? Sicherlich ist der Nick meistens nichtssagend, in Ihrem
Falle ist er besonders nichtssagend! Nehmen Sie wieder Ihre Medikamente und versuchen Sie den Rosenkranz
zu beten – für die armen Seelen im Fegefeuer, die im Glaube irrenden und die perfiden Juden (Karfreitagsgebet
der ewig gültigen trid. Messe)
Lieber Zwobbel, Ich schrieb es schon, daß eine Einigung und dann eine Rücknahme der Exkommunikation
für die Modernisten den Super GAU bedeuten würde. … im Gegenteil, das würde deren Endsieg bedeuten.
Mit einem Schlag wäre die Tradition mundtot und erledigt. Das divide et impera würde nicht länger funktionieren.
… im Gegenteil, dann hätte es funktioniert! Denn es war für die innerkirchlichen Kirchenfeinde schon
sehr praktisch und erfreulich, daß sich die Traditionalisten ganz von selbst so bereitwillig ausgrenzten.
… das glauben die Modernisten so wohl selbst. Tatsächlich ist es aber ein Stachel im Fleische der modernistischen
Sektierer in der Kirche, dass sie den unverfälschten Glauben nicht durch ihre Irrtümer ersetzen konnten.
Warum glauben Sie denn treibt der Modernist Ratzinger denn solchen Aufwand um eine Gruppe, die sich selbst
ausgegrenzt hat? Weil sich diese Gruppe um der Reinheit des apostolischen Glaubens willens ausgegrenzt
hat. Den häretischen Protestanten ist er ja offensichtlich richtiggehend dankbar, dafür, dass sie sich
ausgegrenzt haben und trotzdem mit ihm reden.
Pavle Thema: Tradition und Änderung! Tradition bedeutet dennoch nicht Starrkrampf! Schaut man auf die
Orthodoxe Kirche, so muß man erkennen, daß z.B. die Altkalendarier und die russ. Sekte der Altgläubigen
gegenüber der Orthodoxie mit einem gewissen Recht behaupten könnten, die „alte Form“ bewahrt zu haben!
Standhaft bleiben Hallo! Ich als orthodoxer Christ finde die Haltung gut denn mit einer änderung der
Tradition folgt auch eine änderung der Theologie! Wir (orthodoxe) halten nicht umsonst an unsere 2000
Jahrtausend alte Traditionen feste. Unsere Göttliche Liturgie, unsere Eucharestiefeier ist 1700 Jahre
alt und es kommt keine auf die Idee sie zu Reformieren denn eine (Re)form bedeutet eine änderung und
eine Veränderung in die Modernistische Gesellschaft! Die Kirche darf sich nie dem Weltlichen unterorden
sondern Sie darf nur Monastisch wereden. Die kirche ist das Instrument Christi, die denn Gläubigen Menschen
helfen soll seine Seele für Gott zu retten und damit Gott nahe zu kommen! Auch Wir halten nicht viel
von dem Ökumenismus denn der bringt verderben in die christliche Welt! Es ist erschreckend was aus dem
protestantismus und der Anglikanischen Kirche geworden ist seitdem sie das Weltliche zu lässt. Homoehe,
Frauenpriestertum Abtreibung u.s.w…Für uns sind diese „kirchen“ von Menschen geleitet und nicht von
Gott selber. Christus sagt nur der an mich Glaubt, mir folgt und meine Gebote tut wird in das Himmelreich
gelangen. Für uns Orthodoxe ist es wichtig das das „Römische Patriarchat“ wieder als Glied in die Kirche
Christi zurück kehren wird und das schaft sie nur wenn sie wieder zum orthodoxen Glauben zurück kehrt.
Wenn Sie immer mehr von ihren Traditionen lässt entfernt sie sich immer mehr von der Kirche Christi.
zwobbel. SEHR RICHTIG ! der Hl. Vater, von Amts wegen „Brückenbauer“, baut der Bruderschaft eine Brücke.
Betreten müssen sie sie selber! Schon an den Stellungnahmen Fellays www.kreuz.net/article.2569.html einerseits
und Williamson www.kreuz.net/article.2474.htmls andererseits im Anschluß an die berühmte Ansprache www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html
des Papstes am 22. Dez 2005 war zu erkennen, daß ein Teil der Piusbrüder die Selbstghettoisierung will!
Williamson hatte sich zu folgender Aussage hinreißen lassen: „Es geht hier um zwei verschiedene, einander
notwendigerweise entgegengesetzte Religionen“
Entweder ist die katholische Kirche die Kirche der Tradition… …und außerhalb ist weder Kirche noch
Tradition, oder aber die Konzilskirche ist niemals weder traditionell noch katholisch gewesen. In diesem
Falle hat aber auch Williamson keine katholische Ekklesiologie, denn er will mit seiner „Kirche der Tradition“
gegen die „katholische Kirche“ kämpfen, die keine Tradition hat? Mit anderen Worten, da kämpfen zwei
nichtkatholische Sekten gegeneinander.
Noch mal wegen „Ultimatum“ Man sollte mal genau nachforschen wer zuerst das Wort „Ultimatum“ bzgl. dieses
Briefes geprägt hat. Wie wir spätestens seit der Hinrichtung von Martin Hohmann wissen, wird so ein
Begriff dann sofort von allen ungeprüft übernommen. Also wo kommt das her? Denn wem nutzt diese Formulierung?
Sie nutzt nur den Verhinderern!!! Sowohl denen innerhalb der FSSPX also auch denen im Vatikan. Ich schrieb
es schon, daß eine Einigung und dann eine Rücknahme der Exkommunikation für die Modernisten den Super
GAU bedeuten würde. Das divide et impera würde nicht länger funktionieren. Denn es war für die innerkirchlichen
Kirchenfeinde schon sehr praktisch und erfreulich, daß sich die Traditionalisten ganz von selbst so bereitwillig
ausgrenzten. Darüber hinaus ist es sehr seltsam, daß und wie Ex. Willi sich selbst defacto zum Generaloberen
ernennt.
Lieber Bonifatius… …mitnichten!! Und wie gesagt, auf so manche – s. diesen Bischof Williamson – kann
die katholische Kirche (ich meine jetzt die in Ihren Augen V2 Kirche) auch gerne verzichten!!!!
Dieser Mann ist wahrhaft ein Schismatiker! Das Angebot des Heiligen Vaters ist mehr als großzügig. Die
Priesterbruderschaft würde eine weltweite Personaldiözese stellen und keinem Ortsbischof unterstellt
sein. Sie kann immer noch berechtigte Kritik anbringen und mahnen! Sie scheinen aber nicht zu begreifen,
in welch wichtiger Art und Weise sie die Tradition innerhalb der Kirche unterstützen könnten. Wenn die
FSSPX jetzt „NEIN!“ sagt, dann stellt sich heraus, das ein wahrhaft schismatischer Geist die Priesterbruderschaft
regiert! Sie sollten sich schämen!!! Hier ist kein kirchlicher Geist mehr vorhanden. Der Erzbischof wird
sicher in seinem Grab rotieren!!! Pfui!!! Anathema sit!
Bleibe gerne wo ich bin… Wir „Tradis“ sollen bleiben wo wir sind? Ja, da bleibe ich gerne – nämlich
beim überlieferten Glauben u. nicht in einer „vollen Gemeinschaft“ mit der Konzilskirchlichkeit der V2lern.
Gott behüte Bischof Williamson!
Das war doch klar… … dass die Tradis nicht zurückkehren wollen. Sollen Sie doch bleiben, wo Sie sind.
Ich vermisse sie keinesfalls… Und was sich hier auch mal wieder eindeutig zeigt: Die Konvertiten sind
am schlimmsten. Egal aus welcher Richtung und Kirche sie zur katholischen Kirche konvertieren – ob von
den Anglikanern oder auch aus dem Protestantismus – sie zeigen relativ schnell, dass es ihnen eigentlich
nur darum geht, all das zu betonieren, was sie vorher nicht gehabt haben. Ichz schau mir die Leute sehr
genau an, die konvertieren wollen – da ist meistens irgendetwas faul!!!!
Danke Williamson Sie haben wohlgesprochen! Ein ruhiges Wort im klärenden Gespräch – es lebe die Tradition!
Es wird auch Jesus Christus freuen und das kann nur jeder gottbefohlenen Seele zuträglich sein – auf
Erden und im Himmel!
(Fortsetzung) zurückkehrt“, anstatt eine glorreiche Zukunft an den beiden Säulen zu erkämpfen. Wie
die Beobachter anschließend über ihre eigene Feigheit und ihr Mißtrauen gegenüber der göttlichen
Vorsehung denken und fühlen werden ist nicht gesagt. Unter dem Kreuz hielt es nur Johannes aus. Auch
heute weigern sich die meisten in der Finsternis unter dem Kreuz zu stehen, wenn Jesus in der Kirche gekreuzigt
wird. „Wir werden das Zweite Vatikanum niemals anerkennen.“ Was heißt hier „anerkennen“? Anerkennen,
daß es ein Konzil war? Oder Jedes Dokument des Konzils noch nachträglich unterschreiben? Die Unterschrift
wurde auch damals nicht zwingende verlangt, nur erwünscht. Kein nachträglich geweihter Bischof mußte
die Konzilsdokumente unterzeichnen. Also was soll diese Phrasendrescherei vom „Vat.II. niemals anerkennen“?
Das ist doch nur eine Worthülse. Vorallem sollten wir nicht anerkennen, daß der nachträglich erfundene
„Geist des Konzils“ den Texten des Konzils entspricht. Abgesehen davon ist mir nciht klar, warum die Frist
einer Erpressung gleichkommen muß. Offensichtlich hat dieser Brief den Charakter eines Ergebnisprotokolls
(z.B: nach einem Ferngespräch). Vielleicht war dieser Termin ja auch abgesprochen?
@ karljosef Den von Ihnen dargestellten Ansatz finde ich sehr interessant. Ich habe auch den Eindruck,
dass die 5 Punkte, und die darin eingeräumte kurze Frist, einer Annäherung eher im Weg stehen. Absicht?
„In der Kirche tobt ein Krieg zwischen dem gesunden Traditionalismus und dem nachkonziliaren Modernismus.
Wir werden das Zweite Vatikanum niemals anerkennen.“ Wenn der Gegner der NACHkonziliare Modernismus ist,
warum überläßt man diesem das Vat.II. dann als Legitimationsbasis? Wie dumm! Warum entzieht man diesen
Leuten nicht diese Basis, die sie sich lügnerisch aneignen? Und wenn ein Krieg herrscht, warum kämpfen
sie nicht? (Siehe meine Beiträge gestern) Aber vielleicht liegt es daran, daß der Krieg ja zwischen
einem „gesunden Traditionalismus und dem nachkonziliaren Modernismus“ tobt, die FSSPX aber einen UNgesunden
Traditionalismus vertritt? Hier br-thomas-apostolat.de/…aft/hl-don-bosco.htm die Erklärung der Situation.
„Der Papst als Kommandant des Schiffes … ruft deshalb die Steuermänner der Begleitboote zur Beratung
auf sein Schiff. Da der Sturm immer heftiger wird müssen sie auf ihre Boote zurückkehren. Nach Beruhigung
der See ruft der Papst die Kommandeure ein zweites mal zu sich. Plötzlich bricht der Sturm von neuem
los.“ Das Vat.II. ist also zwar Anlaß zum Start der Angriffe, aber nicht Ursache oder Waffe! „Viele andere
Schiffe, die sich aus Furcht vor der Schlacht zurückgezogen hatten, befinden sich in weiter Ferne und
warten in klug beobachtender Stellung, bis die Trümmer aller untergehenden Schiffe in den Wellen des
Meeres verschwinden. Dann fassen sie Mut und nehmen auch Kurs auf jene zwei Säulen und machen dort fest.“
Mögen sie also „klug beobachtend“ den anderen beim Kämpfen zusehen auf ihren gemütlichen Luxusdampfern.
Sie fordern ja nur, daß die Kirche „zu ihrer glorreichen Vergangenheit…
Ministrant Vielleicht lesen Sie als Ministrant und Priesteramtskandidat erst einmal, was der Theologe
J. Ratzinger so alles zur Liturgie geschrieben www.kreuz.net/bookentry.980.html hat und zur Frage der
Liturgieentwicklung! Vielleicht geht Ihnen dann ja ein Licht auf!
@ Tridentinus Um meine Persönlichkeit zu schützen werde ich keine Angaben dazu machen, außer dieser,
dass mich die Kirche aufgenommen hat in den Kreis des Kleruses.
Vorschlag eines Unzuständigen Die Pius-Brüder unterstellen sich ausschließlich dem Papst, nicht aber
irgendeinem Ortsbischof. Die sind nämlich wirklich sehr fragwürdig, ja sogar armselig. In Zeiten wie
diesen muß sich sogar ein Laie seinen Bischof selbst aussuchen. Von diesem Joch sollen die Pius-Brüder
befreit sein, haben ja die Orden eine vergleichbare Position innerhalb der Kirche.
@ HBR Ja das ist sie. Durch die Tridentinische Messe, wurde eine vielzahl von Riten und ein größer Schatz
und Reichtum der Kirche zerstört, man denke an Sakramentshäuschen, Triumphkreuze, Kreuzaltäre…nur
Leute die keine Ahnung haben glauben, dass Jesus im Abendmahlssaal schon eine Tridentina gefeiert hat…leider
predigen dies die meisten FSSPX – Pfaffen in ihren Kapellchen.
Die Situation wird klarer Wenn man sich einingen will, setzt man keine Ultimaten. Ich glaube der Vatikan
weiss, dass er sich nicht mit der Piusbruderschaft einingen kann. Der Vatikan will dies nur dokumentieren.
Es sagt doch nur zum Oberen der Piusbruderschaft, er soll sich wir ein Bischof zu seinem Papst verhalten,
d. h. nicht gegen ihn rumhetzen. (Etwas was in jedem Betrieb gemacht wird. Der Mitarbeiter kann doch nicht
seinen Chef überall anschwärzen). Die neue Messe, V2, interreligiöser Dialog und Ökumenismus -in seiner
relativistischen Formen- kann doch weiter, vor allem auf akademischen Niveau, kritisiert werden. Dies
wird doch auch von anderen Traditionalisten – Petrusbruderschaft , Instut Christ König etc gemacht und
die haben kein Problem mit einem Schisma. Ich glaube die Piusbruderschaft kann sich und will sich nich
einigen. Wenn ich der Obere der Piusbruderschaft wäre, würde ich ja zu dem Vatikandokument sagen. Als
zweiten Schritt würde ich daran arbeiten V2 im Licht der Tradition zu interpretieren. Dort wo V2 absolute
Schwierigkeit bereitet, die eigenen Vorbehalte klarstellen und darauf hinwirken dies in der Gesamtkirche
zu ändern. Den interreliösen Dialog und Ökumenismus würde ich uminterpretieren und als Mission oder
Apostolat betreiben. Auch würde ich die großen Vorteile der Traditionellen Messe gegenüber der Neuen
Messe weiter bekannt machen. Eben mehr Zuckerbrot als Peitsche! Nach und nach vorgehen.
Thema Tradition Es wird doch immer gerne behauptet, dass die veraltete Messe uralte Tradition sei. Das
ist falsch. Vielmehr wurde die veraltete Messe erst auf dem tridentinischem Konzil kodifiziert und festgelegt.
Im gewissen Masse könnte man somit die tridentinische Messe als den NOM des 16. Jahrhunderts bezeichnen.
@ Tridentinus Papst und Bischof stehen nicht über der Lehre Jesu Christi (Tradition), wohl aber über
den Traditionen, darunter zähle ich auch Dinge wie Liturgie und Co. Ich bin ein wenig mehr wie ein Ministrant
ob du es glaubst oder nicht… o^/
Ministrant Die Kirche steht nicht „über“ der Tradition und auch nicht „unter“ ihr, sie steht in ihr!
Tradition wiederum ist kein beliebiger Gegenstand, mit dem ein Kollektivsubjekt, namens „Kirche“ machen
könnte, was sie wollte. Sie haben sich soeben als einer von den Modernisten geoutet, die der hl. Vater
in seiner inzwischen berühmten Ansprache vom 22. Dez. 2005 www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html im
Auge hatte, als er von einer „Hermenutik des Bruches“ sprach!
@Ministrant Selber Blödsinn. Selbstverständlich stehen Papst und Bischöfe nicht über dem Depositum
fidei und den Quellen, aus denen es erhoben wird: Mündliche und Geschriebene Tradition. Tradition meint
hier nicht Traditionen. Deswegen gehts nicht um Biretts. Aber zuviel darf man von einem kleinen Ministranten
auch nicht verlangen.
@ Brandenburgis BLÖDSINN…die Kirche (Bischofskollegium und Papst) steht über der Tradition, sonst
wäre die Kirche nur eine Sklavin der Tradition…dann hätte es eben diese Kirche auch nie gegeben, sie
wäre eine jüdische Gruppierung geblieben, aber gerade durch den Schritt aus dem Gesetz des Mose (Tradition
der ersten Christen) herauszutreten, hat die Kirche für die Welt geöffnet. Dies galt damals und dies
gilt auch heute noch, Tradition ist die Bewahrung des Feuers und NICHT die Anbetung der Asche, deshalb
gilt es auch manche Form abzuschließen und neuen Formen den Weg zu öffnen immer auf dem Hintergrund,
die Botschaft Jesu Christi weiterzugeben, Jesus sagte nicht, „setzt euch ein Birett auf den Kopf und stülpt
euch ein Manipel über“, sondern „tut dies zu meinem Gedächtnis“, das ist die wahre Tradition und nichts
mehr und nichts weniger, alles andere ist „nur“ irdisches Beiwerk, wie diese Tradition gelebt wurde.
@Brandenburgis So einfach ist Dogmatik nicht. In einer mit dem Anspruch der Unfehlbarkeit getroffenen
Lehrfeststellung kann gar kein wiederspruch zur Tradition eintreten. Unfehlbarkeit bedeutet gerade, dass
eine solche Definition unmöglich ist, sich nicht ereignen kann.
Wer nicht will… Niemand wird mehr zur Gemeinschaft mit dem römischen Bischof gezwungen. Wenn man partout
nicht will, dann kann auch das großzügigste Angebot des Papstes nur ins Leere gehen. Man sollte dann
aber auch so konsequent sein, sich zum bestehenden Schisma zu bekennen und nicht um den heißen Brei herumzureden.
Gleiches gilt für „Kirche von unten“, Partenia etc. Wer der Meinung ist, Positionen der römischen Kirche
stören ihn so gewaltig, dass er mit Rom keine Gemeinschaft haben will, der soll auch so konsequent sein
und diese Kirche formal zu verlassen, sich dann aber nicht mehr römisch-katholisch nennen – und das gilt
für Bischof Williamson genauso wie für Josef Berens und alle übrigen. Natürlich ist dies zu bedauern,
keine Frage. Aber die Kirchengeschichte hat immer wieder gezeigt, dass solche Dinge manchmal unausweichlich
sind. Traurig, aber wahr…
@ Libertas stimme Ihnen zu. Jetzt geht es um die fünf Punkte, die ich persönlich unproblematisch finde.
Aber: ich glaube nicht, daß es mit den fünf Punkten erledigt ist.
Leser „Pius“ Nur: es ist doch etwas blauäugig zu denken, mit diesen fünf Punkten sei alles paletti,
oder? Nun hat der Hl. Vater – und das kennzeichnet seine „Großzügigkeit“ (s. Punkt 1) – nicht mehr als
die genannten fünf Punkte zur Voraussetzung von konkreten Wiedereingliederungsverhandlungen gemacht.
Werden selbst diese Punkte nicht akzeptiert, stünde die FSSPX endgültig im Verdacht reinen Sektierertums!
Sie müßte sich fragen lassen, was an diesen Punkten denn so unannehmbar war!
Zunächst einmal gilt für die „Unfehlbarkeit“ grundsätzlich, daß sie nur zur Anwendung kommen kann,
wenn in Übereinstimmung mit der Tradition entschieden wird. Wenn die Tradition sagt „1+1=2“ und ein Papst
oder Konzil unfehlbar dekretiert „1+1=3“ dann hat JEDENFALLS die Traditon TROTZDEM recht, – d.h. hier
liegt dann eben eine nicht unfehlbare Entscheidung vor!
@Brandenburgis Meinen Sie Ihre Nachfrage an Pünktchen ernst? Es ist doch evident, was es damit meint
und auch, dass es recht hat, das Pünktchen. Das Missale Pauls VI. gänzlich zu eleminieren, ist völlig
unrealistisch. Aber es könnte geläutert aus einer Reform der Reform hervorgehen.
@ Pius XII Hier geht es aber doch um die fünf Punkte, nicht mehr aber auch nicht weniger. Käme die Einigung
tatsächlich zustande, wäre das Anlass zu großer Freude, die auch und gerade die sogenannten neokonservativen
Kritiker der FSSP beschämen müsste.
@timpressum Der Aufhänger der Konzilskritiker ist meistens, dass auf dem zweiten vatikanischen Konzil
keine Dogmen verkündet wurden. Es gab lediglich Konzilsdokumente, die jedoch keine Dogmenwirkung haben.
@timpressum Und die Unfehlbarkeit des Papstes auch eine fehlbare Entscheidung war? Na ist doch logisch.
Der Papst hat gesagt, dass er unfehlbar ist, also muss er es auch sein, weil er ja unfehlbar ist, und
also alles stimmt was er sagt.
Entscheidung Was soll die hohle Aussage „ich anerkenne die Macht des Papstes“? Die Priesterbruderschaft
muss sich entscheiden, ob sie sedisvakantistisch ist oder nicht. Genau auf die Chance eines Bekenntnisses
gegen den Sedisvakantismus laufen die „5 Punkte“ im Kern hinaus. Wer diese Minimalbedingung ablehnt, ist
exkommuniziert und bildet eine Sekte.
@ Pünktchen: Die fünf Punkte sind doch unproblematisch! Natürlich, Pünktchen, sind diese fünf Punkte
unproblematisch, und weshalb sollte man sie nicht akzeptieren? Ohne es zu wissen: aber dafür gibt es
doch – wie Sie absolut richtig schreiben – überhaupt kein Argument. Nur: es ist doch etwas blauäugig
zu denken, mit diesen fünf Punkten sei alles paletti, oder? Insofern ist doch die interessante Frage:
was kommt danach?
#15 timpressum † 10:50:56 | Freitag, 27. Juni 2008
Fehlbarkeit eines Konzils Nur mal so ne Frage: Wenn das II. Vaticanum fehlbar war, wer sagt dann, daß
die anderen Konzile nicht auch fehlbar waren? Und die Unfehlbarkeit des Papstes auch eine fehlbare Entscheidung
war?
Brandy ich habe mich genau an die Fromulierung der „fünf Punkte“ gehalten! Wenn die FSSPX diese Punkte
(oder auch nur einen davon) für nicht annehmbar hält, dann wird sie sich erklären müssen …
@Pius Einen Notstand hat es nie gegeben. Der von „Erz“bischof Lefebvre empfundene Notstand war lediglich
eine subjektive Wahrnehmung. Tatsächlich hat es hingegen einen Notstand in der Kirche nie gegeben.
Kaffeesatzleserei Maßgeblich ist nicht ein Interview Bischof Williamssons, sondern die formale Antwort
des Generaloberen. Warten wir die ab. Bislang war Bischof Fellay stets korrekt, maßvoll und jedweden
Extrempositionen abhold. Warum sollte es diesmal anders sein? Insgesamt sieht es doch gut aus. Und klar
ist, daß die FSSPX sich einigen muß, sobald der Notstand nicht mehr besteht. Notstand ist etwas anderes
als die allgemeine Kirchenkrise infolge des Vatikanum II. Nicht die Kriese rechtfertigt den Weg der FSSPX,
sondern der Notstand, der darin liegt, daß man ihr die nichtdogmatischen Konzils- und Nachkonzils(irr)lehren
aufzwingen will. Will man das nicht mehr, gibt es keinen Notstand mehr, aber sicher noch die Krise. Deshalb
ist es so ein Quatsch zu behaupten, die Einigung komme erst, wenn die Krise vorbei sei und Rom den konziliaren
Modernismus komplett überwunden hat. Ob allerdings der Notstand jetzt schon vorbei ist – da hätte ich
schon Zweifel.
Die FSSPX geriete durch die Nicht-Anerkennung der Fünf Punkte, die nur Billiges und Gut-Katholisches
enthalten in argen Rechtfertigungsdruck. Sie müßte sich nämlich fragen lassen: 1) Wollt ihr ein großzügiges
Angebot des Hl. Vaters ausschlagen? 2) Respektiert ihr denn nicht die Person des Heiligen Vaters und wollt
ihr Eure Stellungnahmen nicht am Maßstab der „Liebe“ zur gemeinsamen Erbauung der Kirche messen lassen?
3) Besteht ihr also doch auf einem eigenen Lehramt, das „dem des Heiligen Vaters übergeordnet“ ist, und
wollt ihr wirklich „die Bruderschaft der Kirche gegenüberzustellen“? 4) Ist es für Euch eine Zumutung,
„guten Willen zu beweisen, ehrlich und in aller kirchlichen Liebe und im Respekt für die Autorität des
Stellvertreters Christi zu handeln“? 5) Ist es zu viel verlangt, bis Ende Juni Klarheit über die og.
Punkte zu gewinnen?
@ Seminarist Ich glaub du solltest dir den Stecker aus dem Hintern ziehen oder weniger Weihrauch essen,
damit du hier kein sooooo dummes Zeug verbreitest… Eliteeinheiten…sehen die etwa so www.fsspx.info/…587/1214399524-1.jpg
aus…man glaubt es nicht was für weltfremde Menschen es geben muss, die sich als Elite beizeichnen,
weil sie ein bisschen Spitze am Chorrock tragen…meine Güte. Na wenn ich da lese Eliteeinheiten…ein
kleiner schismatischer Haufen, der sich als Elite tituliert.
@Seminarist Umso nötiger brauchen Papst und Tradition die Eliteeinheiten der Bruderschaft Der Papst braucht
die Bruderschaft so nötig wie ein Araberhengst die Pferdebremsen und Schmeissfliegen braucht.
Bischof Willi: Die Geste des Papstes, dessen guten Willen wir absolut anerkennen, hat uns gefallen. Sie
reicht aber nicht. In der Kirche tobt ein Krieg – ich unterstreiche das Wort ‘Krieg’ – zwischen dem gesunden
Traditionalismus und dem nachkonziliaren Modernismus. Wir werden das Zweite Vatikanum niemals anerkennen.“
Er sagt das in der Kirche ein Krieg tobt und glaubt sich eraushalten zu können. Ich hoffe die anderen
in dem Verein sind so schlau diese störrische Inselbulldogge rechtzeitig zurückzupfeiffen.
Keine Forderungen – sondern Hilferuf! S.E. Bischof Williamson hat absolut recht: Es herrscht Krieg! Umso
nötiger brauchen Papst und Tradition die Eliteeinheiten der Bruderschaft, um die Modernisten-Mafia in
die schwefligen Tiefen zurückzubefördern, aus denen diese hervorgekrochen sind!
Es bestätigt sich: Lefebvre-Sekte ist genau der richtige Begriff Die Stellungnahme von „Bischof“ Richard
Williamson war zu erwarten und ist doch umso trauriger. Schauen Sie, wir werden die Tradition niemals
verlassen. Das kann ich ihnen versichern. Wenn die Kirche uns bei sich haben will, fordern wir, daß sie
zu ihrer glorreichen Vergangenheit zurückkehrt, das heißt, zum Meßbuch des Heiligen Pius V, und daß
sie das Meßbuch von Paul VI. gänzlich eliminiert. Im übrigen kann ich ihnen versichern, daß das Problem
nicht nur liturgisch, sondern auch theologisch ist. Es ist immer wieder erheiternd, wenn eine verschwindend
kleine Gruppe von Schismatikern meint, sie könne der großen Kirche ihre Vorstellungen aufzwingen. In
diesem Fall ist die Exkommunikation der Piusse doch das kleinere Übel. Mit einer harten Positionierung
kann eure Exkommunikation niemals aufgehoben werden. Ich beschränke mich darauf zu sagen, daß die Exkommunikation
nicht gültig war, als sie ausgesprochen wurde, und daß Erzbischof Lefebvre ein großer Bischof und Hirte
der Kirche der Tradition gewesen ist. Es ist schon klar, dass ein exkommunizierter „Bischof“ die Behauptung
in die Welt setzt, dass die Exkommunikationen ungültig seien. Tatsächlich sieht es aber anders aus.
Die Weihen des „Erz“bischofs Lefebvre waren ein klarer Fall des Ungehorsams gegenüber dem heiligen Vater,
so dass er und seine geweihten „Bischöfe“ folgerichtig der Exkommunikation verfallen sind.
Williamson outet sich wieder einmal als sektiererischer Hardliner. Er maßt sich tatsächlich ein Lehramt
an, das sich über das höchste Lehramt der Kirche und die Autorität des Papstes stellt. Ansonsten möchte
ich wiederholen: „Genau genommen verzichten die „fünf Punkte“ darauf, eine endgültige Bewertung des
II. Vaticanums verbindlich festzuschreiben. Unterschiedliche Sichtweisen und Zugänge bleiben also möglich,
müssen jedoch der Forderung gerecht werden, nicht gegen die höchste Lehrautorität der Gesamtkirche
gerichtet zu sein. Die Frage wird sein: Gibt es eine „Hermeutik der Kontinuität“ und eine Interpretation
des II. Vatikanum „im Licht der Tradition“ – oder gibt es sie nicht. Wer sich auf das letztere versteift,
wird sich über das höchste Lehramt der Kirche stellen. Wer sich dagegen um eine Hermeneutik der Kontinuität
bemüht, wird mit dem Hl. Vater darum kämpfen, modernistische Wildwüchse und „Vergeilungen“ zurückzuschneiden!“
Rom soll alle Ecclesia-Dei-Gemeinschaften sozusagen unter einem Dachverband zusammenfassen und diesem
dann die Struktur geben, die man für die FSSPX vorsieht. Dann sieht diese, dasses keine Falle ist und
kann sich dann diesem Dachverband eingliedern, in dem sie dann zumindest zahlenmässig soviel Gewicht
hat, dass das auch inhaltlichen Einfluss bedeutet.