[ « 24 25 26 27 28 » ]
Freitag, 27. Juni 2008 18:13
In Wien ist der päpstliche Gregoriusorden eine Skandalauszeichnung
Im politischen und kirchlichen Filz der Stadt Wien schanzen sich die Kollaborateure gegenseitig Ehrungen und Preise zu. Auf der Strecke bleibt die kirchliche Glaubwürdigkeit.
Links: Genossin Renate Brauner Rechts: Christoph Kardinal Schönborn
Links: Genossin Renate Brauner
Rechts: Christoph Kardinal Schönborn
(kreuz.net) Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, hat erneut seine unverhohlenen Sympathien für Abtreibungspolitiker öffentlich gemacht.

Im Rahmen eines Festaktes übergab er der sozialistischen Vizebürgermeisterin von Wien, Genossin Renate Brauner, am 25. Juni den päpstlichen Orden „Kommandeurin des Gregoriusordens“.

Der Gregoriusorden ist der vierthöchste Orden für Verdienste um die römisch-katholische Kirche. Er wird mittelbar vom Papst verliehen und ist eine der höchsten Auszeichnungen, die der Papst an Laien verleiht.

Der Orden wurde von Papst Gregor XVI. im Jahr 1831 gestiftet. Bereits im Jahr 1834 wurde er allgemein „für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion“ verliehen.

Mit der Auszeichnung ehrte Kardinal Schönborn die angeblichen Verdienste von Genossin Brauner um das Gesundheits- und Spitalswesen der Stadt Wien in Zusammenarbeit mit kirchlichen Einrichtungen.
Genossin Brauner:
„Wenn wir SPÖ-Frauen von bleibenden Werten sprechen, dann von bleibenden Frauenrechten – die Fristenlösung gehört dazu!“

Die Geehrte ist auch eine berüchtigte Apologetin der Abtreibungsgewalt.

Das Zweite Vatikanum bezeichnete die vorgeburtliche Kinderschlachtung noch im letzten Jahrhundert als „abscheuliches Verbrechen“.

Politiker, die sich mit der Abtreibungsgewalt die Hände blutig gemacht haben, sind nach dem geltenden Kirchenrecht exkommuniziert.

Bei der skandalösen Verleihung des Ordens erklärte Kardinal Schönborn nach Angaben der Webseite der Erzdiözese Wien:

„Es ist gut, wenn eine Stadträtin zuerst im Gesundheitsressort tätig ist und dann die Finanzen der Stadt verwaltet, dann weiß man, daß das Geld in den richtigen Händen ist.“

In der Laudatio betonte die ehemalige Wiener Landtagspräsidentin, Maria Hampel-Fuchs: „Diese Ordensverleihung ist Ausdruck für die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien und der Katholischen Kirche“.

In dem Kampf von Genossin Brauner gegen das Lebensrecht ungeborener Menschen ist zum Beispiel folgende Aussage mit Ausrufezeichen überliefert: „Wenn wir SPÖ-Frauen von bleibenden Werten sprechen, dann von bleibenden Frauenrechten – die Fristenlösung gehört dazu!“

Der Wiener Kardinal hat schon in der Vergangenheit Schande über den päpstlichen Gregoriusorden gebracht.

Im November 2006 behängte er damit die Generalsekretärin der ‘Aktion Leben’- Österreich, Gertraude Steindl.

Die ‘Aktion Leben Österreich’ ist eine von der österreichischen Bischofskonferenz mitfinanzierte und wegen ihrer befürwortenden Haltung zur unmoralischen künstlichen Verhütung und zu Frühabtreibungspräparaten stark umstrittene Organisation.

Der Verein spricht sich auch für eine sogenannte „ergebnisoffene“ Schwangerschaftsberatung aus.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 99 Lesermeinungen:
Sonntag, 6. Juli 2008 09:14
Josef Preßlmayer: „Porno Oppa“ kann infolge seines Leidens am „Abortion Deprivation Syndrom“ wieder nicht zwischen
Wissenschaft und Glaube unterscheiden!

Glauben heißt, etwas für wahr halten, das sich wissenschaftlichem Zugang entzieht. Dass es das „Böse“ gibt und sich Menschen, z.B. aus der Satanisten-Szene dem Bösen verschreiben, ist unbestritten.

Solche psychischen Vorgänge, die wissenschaftlich noch nicht vollständig erfasst, sind mit der exakten medizinischen Wissenschaft zu vergleichen, zeugt von logischem Unvermögen, wie es nun einmal traurigerweise bei „Obe-/Methusalix“ gegeben ist.

Es geht darum, dass ein Arzt keine falschen Angaben bei der „Kundenwerbung“ machen darf!

Indem Abtreiber Fiala damit Frauen anwirbt, indem er behauptet, dass Abtreibung „keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit“ hat, verletzt er die Pflicht, entsprechend dem derzeitigen medizinischen Wissensstand zu informieren!

Die oberste Verantwortung darüber, dass in Wien niemand durch ärztliches Unvermögen zu Schaden kommt, hatte Stadträtin Brauner.

Trotz Zusendung einer umfangreichen Dokumentation über physische und psychische Spätfolgen der Abtreibung, insbesondere der renommierten „Dokumentierten Patientenaufklärung“, die im gesamten deutschsprachigem Raum in den Spitälern verwendet wird, setzte sich Brauner über diese Beweise hinweg und bestätigte die Falschinformation des Abtreibers!

Das ist eine beispiellose Begünstigung eines Lohnschlächters ungeborener Kinder durch eine Politikerin!

Auch wenn das Verbrechen der vorgeburtlichen Kindstötung noch straffrei ist, hat die Information darüber wahr zu sein!
Donnerstag, 3. Juli 2008 03:29
Kurt K.: LOL Herr Geyer: Abgeschrieben?
nur weil die brille des ratonalismus etwas nicht wahrnimmt bedeutet das keine Nichtexistenz

Das könnte gut aus einem Esoterik-Pamphlet abgeschrieben sein. „Die Macht der Kristalle – nur weil die brille des ratonalismus etwas nicht wahrnimmt bedeutet das keine Nichtexistenz.“ oder so ähnlich.
Donnerstag, 3. Juli 2008 00:45
obelix †: Danke Kurt K. (aber das war wahrscheinlich Perlen vor …)
Frau Brauner ignorierte diese Fakten und antwortete mir, dass diese Falschinformation aus medizinischer Sicht seine Richtigkeit habe.

Na die Böse! Aber ist das nicht auch in der römisch katholischen Kirche der Brauch? Dass mit Falschinformationen, zum Beispiel über „Dämonen“ und „Be- und Umsessenheit“ (Herr Geyer machte hierzu entsprechende kryptische Anmerkungen im Nachbrathread) um sich geworfen wird, ohne die Teilnehmer korrekt über die, oft sehr schwerwiegenden und manchmal auch letalen Nebenwirkungen von Glauben und Religion aufzuklären?

Frau Brauner ist somit mitverantwortlich an der Falschinformation und an der möglichen gesundheitlichen Schädigung einer großen Zahl von Müttern und deren Kindern, die durch Fehlgeburten auch den Tod erleiden können.

Die römisch katholische Hierarchie ist somit mitverantwortlich an der Falschinformation und an der möglichen gesundheitlichen Schädigung einer großen Zahl von Familien und deren Kindern, die durch ecclesiogene Neurosen, Psychosen und Exorzismen auch den Tod erleiden können.
Mittwoch, 2. Juli 2008 11:03
Kurt K.: Josef Presslmayer: Medizinische Untersuchungen
Also, Josef: Wenn die Studien, die Sie anführen, korrakt sind, und es tatsächlich nach Abtreibungen vermehrt zu Früh-/totgeburten kommt, dann ist das natürlich nicht gut.

Nur: Sie scheinen daraus ableiten zu wollen, dass man dann eben keine Abtreibungen mehr durchführen solle. ICH hingegen leite daraus ab, dass man eben die Technik verbessern müsste – so wie bei allen anderen medizinischen Eingriffen mit Nebenwirkungen eben auch.

Einen Eingriff zu verbieten, weil unerwünschte Nebenwirkungen auftreten – das kann doch nicht im Ernst Ihre Argumentation sein?!
Mittwoch, 2. Juli 2008 10:54
Josef Preßlmayer: Der am „Abortion Deprivation Syndrome“ leidende „Porno-Oppa“ „Obe-/Methusalix“ kann seine
sensorischen und intellektuellen Störungen nicht mehr erkennen. Seine Zählkunst bleibt auf 1 beschränkt!

Daher noch einmal mit visueller Gliederungshilfe:

1.) „Dokumentierten Patientenaufklärung“.

„Bei späteren Schwangerschaften ist mit einer Neigung zu Fehl- und Frühgeburten zu rechnen … Der Schwangerschaftsabbruch kann Depressionen, Schuldgefühle oder seelisch bedingte Sexualstörungen verursachen“

Frau Brauner ignorierte diese Fakten und antwortete mir, dass diese Falschinformation aus medizinischer Sicht seine Richtigkeit habe.

Frau Brauner ist somit mitverantwortlich an der Falschinformation und an der möglichen gesundheitlichen Schädigung einer großen Zahl von Müttern und deren Kindern, die durch Fehlgeburten auch den Tod erleiden können.

2.) Weitere Studien des Hopital de Bizetre, Paris, 2005 und

3.) dreier deutscher Universitäten (Greifswald, Rostock, TU München) 2008, die rund eine Million Fälle untersuchten, bestätigten das Früh- und Fehlgeburtsrisiko nach Abtreibung. Es steigt nach einer Abtreibung auf 10%, nach zwei oder mehr Abtreibungen auf 30%. 3.000 Frauen, die zuvor abgetrieben haben, gebaren ein totes Kind!“

4.) „Die Analyse bestätigt ältere Studien, unter anderem eine Auswertung von über 100.000 Geburten der Bayrischen Perinatalerhebung des Jahrganges 1994. Auch dort hatte sich das Risiko analog zur steigenden Anzahl von Abbrüchen erhöht.“

Dazu 2 Artikel:

Abtreibung mit Spätfolgen

Erst kommt Abtreibung dann Frühgeburt

Augen, Hirn fest zukneifen!
Mittwoch, 2. Juli 2008 10:19
„Wie erklären Sie sich denn die Tatsache, dass „Besessenheit“ NUR bei wirklich streng gläubigen Menschen vorkommt? Sollten diese nach Ihrer Lehre nicht deutlich besser geschützt sein vor dem Bösen als zum Beispiel ich als Atheist?“
Schwachsinn !
Besessenheit kommt bei praktizierenden katholiken viel seltener vor. Die Dunkelziffer der Be/Umsessenen nimmt den Dämonischen Einfluss als „geistesstörung“ war und leidet still vor sich hin oder vegitiert in Psychiatrien und bei Therapeuthen ohne je eine Besserung zu erhalten.

@Obelix
entweder es ist etwas existent oder es ist etwas nicht existent. nur weil die brille des ratonalismus etwas nicht wahrnimmt bedeutet das keine Nichtexistenz
Alle Lesermeinungen anzeigen 93 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net