(kreuz.net, Ecône) Die Piusbruderschaft beabsichtigt nicht, auf das vatikanische Ultimatum zu antworten.
Das erklärte ein Sprecher der Bruderschaft, Pater Alain Lorans, telephonisch einem Journalisten der
Nachrichtenagentur ‘AFP’.
Die Piusbruderschaft denkt nicht an eine praktische oder kanonische Vereinbarung,
ohne zuvor die Glaubensfragen, die sich aus dem Zweiten Vatikanum ergeben, zu diskutieren.
Der Generalobere
der Bruderschaft, Bischof Bernard Fellay, sei über die Kluft zwischen der Vorgangsweise und dem Inhalt
des Ultimatums überrascht.
Den Inhalt, die fünf kürzlich veröffentlichten vatikanischen Forderungen
an seine Bruderschaft, bezeichnete Pater Lorans als „sehr ungenau“.
Der Pater erwähnte auch, daß Bischof
Fellay am Donnerstag einen Brief an „Autoritäten“ im Vatikan geschrieben habe.
Über den Inhalt des
Schreibens hielt sich der Pater bedeckt.
Dank für den Gnadenstrom
Der deutsche Distriktsobere der Bruderschaft,
Pater Franz Schmidberger, gab am 24. Juni – nach Bekanntwerden des Ultimatums – nur eine kurze Stellungnahme
ab:
„Die Priesterbruderschaft St. Pius X. nimmt Kenntnis von den warnenden Worten Seiner Eminenz Kardinal
Castrillón Hoyos – in einigen Nachrichten-Portalen und einer italienischen Zeitung plakativ als ‘Ultimatum’
bezeichnet –, vom 4./5. Juni 2008.
Sie wird Seiner Eminenz in den nächsten Tagen hierauf antworten.
Gleichzeitig freut sie sich innig über die reichen Gnaden, welche die vier vor genau zwanzig Jahren
von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfe in dieser sturmbewegten Zeit über die Kirche ausgespendet
haben.“
„Unternehmen der Zerstörung“
Einer der vier Bischöfe der Piusbruderschaft, Mons. Alfonso de
Galarreta, predigte gestern Freitag bei einer Priesterweihe in Ecône in der Schweiz über die jüngsten
vatikanischen Aussöhnungsversuche.
Mons. de Galarreta hält die Rede von einem „Ultimatum“ für übertrieben.
Er sieht in den vatikanischen Punkten ein Druckmittel, um eine rein praktische Vereinbarung zu erzielen.
Seine Meinung dazu: „Der Weg, den sie uns aufzwingen wollen, ist ein toter Weg, und wir werden ihm nicht
folgen.“
Die Bruderschaft werde nicht damit beginnen, den Glauben zu verraten, noch sich auf ein „Unternehmen
der Zerstörung“ einzulassen.
Sie wolle aber dem Weg der von ihr gestellten Vorbedingungen folgen und
eine Diskussion über die Glaubenslehre führen.
Bischof de Galarreta sieht drei mögliche Szenarien
für die Zukunft: eine Pause oder Stagnation in den Kontakten seiner Bruderschaft mit Rom, irgendeine
erneute römische Verurteilung oder eine Aufhebung der Exkommunikationen.
Email-Adressen der Empfänger
109 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Gehorsam darf nicht Kadaver Gehorsam sein Im Fall St. Pölten wurden Priestern die Akteneinsicht, die
unverschämte Beschuldigungen aufwiesen, nur gewährt, wenn Sie vorher eine Eideserklärung ablegen, die
Erkenntnisse weder zu Ihrer Verteidigung, noch zur Veröffentlichung verwenden. Die angesprochenen Priester
sollten seelisch und physisch vernichtet werden. So wollte eine der größten Kardinalsintrigen seit dem
14.jhdt ihren Sieg über diese unschuldigen Priester rasch erledigt wissen. So wurden auch die Akte am
Kirchengericht vor bei geschwindelt und mittels Dekret vom Papst ohne Unterswchrift abbrobiert. Das ist
wohl Falschheit zur Potenz. Und das ist Amtskirche, zu der man Vertrauen haben soll?
#109 Aldo Carigiet 09:25:09 | Dienstag, 1. Juli 2008
Glaube ist mehr als Gehorsam, aber über allem steht der Gehorsam Glaube ist mehr als Gehorsam, stimmt
sicher…, aber Gehorsam steht -fast immer- über dem Glauben. Auch Petrus war Zweifler. Er hat selbst
Christus verleugnet und danach bitterlich geweint, ja bereut. Er war Mensch. Mensch sein ist nicht verboten,
aber stur und un-ein-sichtig zu sein ist Stolz, Hochmut und in jeder Beziehung verwerflich. Wer hat mit
der Verheissung Jesu Christi 2000 Jahre, auch schon grössere Stürme als das 2. Vatikanum, überlebt?
Wer? Nicht die Abtrünnigen, nicht die Besser-Wisser, die dem Papst vorschreiben wollen, was er darf und
was nicht. Einer ist Stellvertreter Christi auf Erden und nicht 100 verschiedene Kongregationen… Warum
nur so stur und versteinert? Kehrt um und bietet dem Papst auch ein Entgegenkommen. Ihr könnt nichts
verlieren, aber sehr viel Gnadenströme des Himmes gewinnen.
Argumentation nicht stichhaltig Folgender Text habe ich auf summorum pontificum gefunden. Er bezieht sich
auf IBP ( Institut du Bon Pasteur) :„In der Gründungsurkunde des Instituts wird ausdrücklich festgehalten,
daß die Pflege des „alten Ritus“ die besondere Aufgabe des IBP darstellt und daß es bei aller Treue
gegenüber dem Lehramt der Kirche berechtigt ist, „ernsthafte und konstruktive Kritik“ an den Entscheidungen
des Zweiten Vatikanischen Konzils und deren Umsetzung vortragen“ Dies bedeutet: 1) Kritik an V2 ist auch
innerhalb der Kirche moglich 2) Daher ist die Argumentation der Piusbruderschaf, Rom wuerde ihr den Mund
bei einer Einigung verbieten, nicht stichhaltig.
RRR: Wenn der Papst dem kirchlichen, nicht dem privaten Glauben, widerspricht, so darf und muß ihm widersprochen
werden (vgl. Paul IV., Cum ex apostolatus, 2312 A.U.C. …atholischedokumente.de.tl/…AUPT-ZU-SEIN-k2-.htm).
Man darf also über den Papst urteilen? Man schaut sich an, was er macht, und dann entscheidet man, ob
das dem eigenen Privatglauben entspricht oder nicht?
@ Herr van Laack und Frau Sarah Es bedarf gar keines Anstosses um die Fronten weiter zu verhärten, denn
härter als hart geht es schliesslich nicht. In einigen Gesprächen mit den Mitbrüdern der FSSPX ist
dies immer wieder voll Deutlichkeit zu erleben. Grundsätzlich akzeptiere ich jede Form der persönlichen
Frömmigkeit, aber die Kirche ist und war nie ein Instrument der sprichwörtlichen Selbstverwirklichung.
Im weiteren finde ich es wunderbar, wenn Sie Frau Sarah von Gift sprechen, aber im gleichen Zeitrahmen
voll Arroganz über die Pfarreien und die dort gefeierten Gottesdienste in despektierlichem Ton zu sprechen
wagen. Welche Front wird da von wem gehärtet? Diese Arroganz ist es aber, die einen wirklichen Dialog
unmöglich werden lässt. Herr van Laack, von hier verwendeten Namen auf Menschen zu schließen ist auch
eher problematisch, ich grüße Sie auch nicht vom Schuh zum Hemd… Viel Erfolg bei Ihren Dialogen!
Gnadenströme … die reichen Gnaden, welche die vier vor genau zwanzig Jahren von Erzbischof Lefebvre
geweihten Bischöfe (…) über die Kirche ausgespendet haben. Da sieht man genau den Unterschied zwischen
der katholischen Kirche und der Piussekte. Der katholischen Kirche spendet Christus die Gnaden, der Piussekte
werden die Gnaden von den sogenannten „Bischöfen“ gespendet. Ziemlich entlarvender Text.
#104 Nachtlaterne 23:11:24 | Sonntag, 29. Juni 2008
Sät als Saat Gerechtigkeit aus, so werdet ihr ernten, wie es (der göttlichen) Liebe entspricht. Neh…
Sät als Saat Gerechtigkeit aus, so werdet ihr ernten, wie es (der göttlichen) Liebe entspricht. Nehmt
Neuland unter den Pflug! Es ist Zeit, den Herrn zu suchen; dann wird er kom-men und euch mit Heil überschütten.
Ihr aber habt Schlech-tigkeit eingepflügt; darum habt ihr Verbrechen geerntet und die Frucht der Lüge
gegessen. Hosea 10712-13 Als sie ihre Weide hatten, wurden sie satt. Als sie satt wa-ren, wurde ihr Herz
überheblich, darum vergaßen sie mich. Deshalb wurde ich für sie zu einem Löwen, wie ein Panther lauere
ich am Weg. Ich falle sie an wie eine Bärin, der man die Jungen geraubt hat, und zerreiße ihnen die
Brust und das Herz. Die Hunde fressen sie dann und die wilden Tiere zerfleischen sie. Hosea 13/6-8
Gehorsam oder Ungehorsam @ Marcelus Danke für Ihre Bestätigung. Wir verstehen uns. @ Michael van Laack
Auch Ihnen danke ich für die faire Diskussion. Ich kann wohl differenzieren. Forenteilnehmern wie prada,
die nur Gift spritzen, antworte ich sowieso nicht. Mit Gottes Hilfe werden wir auch aus dem Dilemma herauskommen.
Ich persönlich habe grosses Vertrauen zu unserem Hl. Vater, aber er braucht noch viele rechtgläubige
Mitarbeiter. Unterstützen wir ihn durch unser Gebet. Gelobt sei Jesus Christus!
An prada und irgendwie auch an Sarah! Hallo prada – wer auch immer sich hinter diesem Mode(rnistischen)-Namen
verbirgt. Ich habe versucht, mit Sarah auf einem sachlichen Niveau zu kommunizieren. Menschen wie sie
waren und bleiben es, die in den vergangenen Jahren mit ihrem unnqualifizierten Geschwalle die Fronten
unnötig verhärteten! Liebe Sarah, auch wenn wir in unserene Positionen recht weit auseinander stehen
mögen, ich hoffe nicht, dass Sie (Du) mich in eine Schublade mit Leuten wie prada stecken/steckst!
@Sarah: Genau das ist der springende Punkt Nicht jeder kann sonntags 50, 100 oder noch mehr km fahren.
Viele wären also gezwungen, wieder ihre Pfarrkirchen aufzusuchen. Und in diesen Pfarrkirchen wird nur
die Neue Messe „zelebriert“, und nach den römischen Vorgaben und Weisungen nur in seltenen Ausnahmefällen,
wie es seit NOM-Einführung in den NOM-Kirchen üblich geworden ist. Der römische Katholik hat aber ein
Anrecht auf die kanonisierte römische Messe für alle Zeiten, gemäß der Meßbuchbulle Quo primum des
hl. Pius V. von 2323 a.u.c., und Papst Benedikt XVI. hat Quo primum mit Summorum Pontificum, 2758 a.u.c.,
aufs neue bestätigt, gegen die Praxis seiner despotischen Vorgänger.
Verehrte Sarah, in einen Pfarrgottesdienst gezwungen werden, nein da sei Gott vor! Ich teile Ihre Meinung
vollkommen, sollen die FSSPX Schwestern und Brüder doch schismatisch bleiben, ich für meinen Teil kann
großzügig auf diesen scheinheiligen Haufen in unseren Hl. Messen verzichten! Sollte jedoch einer an
die Tür klopfen und um Bereinigung seines Abfalls bitten, würde ich ihn natürlich freudig aufnehmen,
aber zu Bedingungen der Katholischen Kirche!
@Michael van Laack – Gehorsam und Ungehorsam Sehr geehrter Herr van Laack, schön, wie Sie das ausdrücken,
aber so einfach ist es nicht. Warten wir doch ab, was wirklich im Briefwechsel zwischen dem Vatikan und
der Führung der FSSPX. steht. Wir haben z.Zt. einen guten Papst, und ich bin sicher, dass er – so Gott
ihm ein langes Leben schenkt – den irregulären Status der Piusbruderschaft bereinigen wird. Vielleicht
ist aber der Zeitpunkt noch nicht reif, weil es in der Amtskirche noch weiter bergab gehen muss, bevor
man die Wahrheit erkennt. Unsere Aufgabe: Beten, beten u. auf Jesus vertrauen! Denken Sie ansonsten mal
praktisch: Sie raten also den Gläubigen der Piusbruderschaft dringend, untreu zu werden, falls das römische
Angebot nicht angenommen wird. Wohin sollen denn diese Gläubigen gehen? Sie kennen doch die Verhältnisse
in Westfalen. Nicht jeder kann sonntags 50, 100 oder noch mehr km fahren. Viele wären also gezwungen,
wieder ihre Pfarrkirchen aufzusuchen. Sollen diese Menschen, die bei der FSSPX. gute Priester, korrekte
Messen u. eine Heimatgemeinde haben, dort untreu werden und sich in den Pfarreien quälen und ärgern?
Glauben Sie, Jesus würde so etwas wollen? Wir haben ein Gewissen, und nach Prüfung und Gebet zeigt es
uns meistens den richtigen Weg. Sie schreiben, dass es nur Gehorsam oder Ungehorsam gibt, aber kein Mittelding.
Das betrifft nicht nur Gläubige, sondern auch Bischöfe und Priester. Aber da werden alle Augen zugedrückt
und es heisst: Rom ist weit! Gehorsam wird selten eingefordert.
Liebe Sarah! Nicht Hass treibt mich an, sondern Liebe! Liebe zu einer Gruppe von Menschen von denen ich
nicht einmal 20% namentlich und nicht einmal 5% persönlich kenne. Wir haben immer nur die Wahl zwischen
Gehorsam und Ungehorsam. Es gibt kein Mittelding! Ich unterstelle keinem der Gläubigen, dass er oder
sie jetzt bereits (bildlich gesprochen) dem hl. Vater ins Gesicht spuckt – wer aber weiter der Bruderschaft
(und dann eben nicht der Kirche) treu bleibt, wenn sie sich nicht einmal schriftlich zu einem Minimalgehorsam
gegenüber dem Papst durchringen kann, trennt sich ganz formal von ihrem Haupt und ihrem Leib. Hütet
Euch davor, liebe Gläubige der Bruderschaft und besonders liebe Sarah – Denn: Ein Reich, das in sich
uneins ist, zerfällt. nlnt
@ Deutscher Michel Ihrem letzten Beitrag kann ich nur voll zustimmen. Die 5 Punkte müssten alle bejaht
werden, jeder weitere Kampf um und für die Wahrheit wird dann fruchtbar stattfinden. Andernfalls schadet
die PB der Kirche und der Wahrheit in erheblicher Weise. Dann werden nämlich die Feinde der katholischen
Glaubenswahrheiten und Positionen, die die PB prominent vertritt, ein noch viel leichteres Spiel haben.
Alle anderen kirchlichen Gruppen, die sich für die katholische Rechtgläubigkeit und die Tradition einsetzen,
werden es noch schwerer haben, und nicht weniger der Heilige Vater. Die PB muss positiv auf die 5 Punkte
reagieren, aus Gründen der Wahrheit und Liebe.
@Ministrant der Toilettenputzer mit einem angeblichen Studienabschluß Wer bist du? Der Toilettenputzer
vom Franfurter Bahnhof…Ich habe einen theologischen Abschluss an einer namhaften Universität…das
MP „Ecclesia Dei“ ist genauso gültig wie du *****! Haben Sie mit Ihrem angeblichen theologischen Abschluß
einer „namhaften Universität“ keine Anstellung gefunden, daß Sie so rumpöbeln? Argumente haben Sie
jedenfalls keine, und Beschimpfungen sind die Argumente jener, die keine Argumente haben. Prügeln können
Sie sich an Ihrem Bahnhof in Frankfurt am Main oder an der Oder, der Papst sind Sie jedenfalls nicht,
und einen Theologieabschluß hat wohl auch der EKD-Ratspräsident und der Bischof v. Fulda, was auch diesen
nicht berechtigt, die Weisungen des Papstes zu ignorieren.
FSSPX-Rom Sehen wir die Situation ROM-FSSPX differenziert: Rom möchte die FSSPX in die volle Kirchengemeinschaft
wieder aufnehmen, stellt dafür genaue Vetragsbedingungen auf. Rom will dabei aber beim bisherigen Kurs
bleiben, das Konzils und die Liturgiereform werden auch bei einer vollen Einheit mit der FSSPX nicht infrage
gestellt. Das will aber die FSSPX nicht, da sie nicht nur irgendwie integriert werden möchte, sondern
eine – wie es im Kirchenrecht heisst – „sanatio in radice“, eine „Heilung an der Wurzel“ anstrebt. Dafür
müsste der Papst die von der FSSPX geforderten Mängel des Konzils samt Liturgiereform beseitigen. Da
stellt sich dann die alte Frage: Steht der Papst über dem Konzil oder umgekehrt. Da Rom aber nicht seinen
bisherigen Kurs der letzten 40 Jahre infrage stellen bzw. sich infrage stellen lassen wird, die FSSPX
ihre Anliegen so nicht erfüllt sieht, da die „sanatio in radice“, d.h. ihr Grundanliegen, woraus sie
ihre Daseinsberechtigung ableitet, nicht erfolgt ist, wird es nach menschlichen Ermessen nie eine Einigung
und Einheit mehr geben. Hier hilft nur noch göttliches Eingreifen von „oben“, wie es beim Zusammenbruch
des Kommunismus geschehen ist, welcher nach menschlichen Ermessen auch nie ohne Krieg etc. denkbar gewesen
wäre. Deswegen kann man prognostizieren: 1. Rom kehrt zur Tradition zurück, Problem gelöst. 2. Rom
bleibt auf bisherigen Kurs, die FSSPX bleibt. 3. Die FSSPX hält sich nicht auf Dauer, wird zur Rand bzw.
Splittergruppe oder verschwindet vielleicht.
Pontifex Romanus Benedictus XVI Benedikt XVI. zur Eröffnung des Paulus-Jahres: „Die Wahrheit kostet Leiden
in einer Welt, in der die Lüge Macht hat. Wer dem Leiden ausweichen, es von sich fernhalten will, der
weicht dem Leben und seiner Größe selber aus; er kann nicht Diener der Wahrheit und so des Glaubens
sein. Liebe gibt es nicht ohne Leid – ohne das Leid des Verzichts auf sich selbst, der Umwandlung und
Reinigung des Ich in die wahre Freiheit hinein. Wo nichts ist, das des Leidens wert wäre, da verliert
auch das Leben selbst seinen Wert.“ Höret und folget.
Sollte der auf kreuz.net veröffentlichte 5-Punkte-Brief der Wahrheit entsprechen, so denke ich, dass
die Antwort der Priesterbruderschaft St. Pius X. in etwa folgendes beinhalten müsste: – man freue sich
über den Brief und das Entgegenkommen des Papstes – man stimme allen 5-Punkten zu – man lässt eine kleine
Erläuterung folgen, wie jeder der 5 Punkte von der Priesterbruderschaft St. Pius X. her gesehen werden
(man sehe z.B. die Pflicht AUS LIEBE ZUR KIRCHE in verschiedenen Punkten wie Ökumenismus, Liturgie, Vaticanum
II usw. SACHLICH weiter die Wahrheit kundtun zu wollen) Hierbei wäre das Tor zu einer Einigung aufgehalten
und es läge beim Vatikan selber eine u.U. andere Interpretation der 5 Punkte abzugeben oder aber die
Einigung voranzubringen. Eine sich abzeichnende KEINE ANTWORT der Priesterbruderschaft St. Pius X. gegenüber
dieses wirklichen Entgegenkommens unseres Hl. Vaters, könnte ich nur als Ungehorsam und Undankbarkeit
sehen und denke dies wäre eine klare Fehlentscheidung. Sollte Rom sich daraufhin von der Priesterbruderschaft
St. Pius X. klar abgrenzen, würde ich, wie bestimmt auch viele andere, mein eigenes (noch sympathiesierendes)
Verhältnis zu der Priesterbruderschaft überdenken müssen. Denn jeder Katholik kann diese 5-Punkte grundsätzlich
nur bejahen!!! Herr erbarme Dich! Der hl. Erzengel Michael möge uns erleuten, beschützen und verteidigen.
Gemeinschaft mit der kath. Kirche = Gehorsam gegenüber Gottes Stellvertreter Es wäre in der Tat bedauerlich,
wenn eine Gemeinschaft, die in vielen Punkten katholisch denkt und fühlt, sich der Gemeinschaft mit der
ganzen Kirche verschließt, die sich in erster Linie im Gehorsam gegenüber dem Hl. Vater zeigt. Man gebe
sich die Predigt von Bischof Williamson zur Wirkung des Hl. Geistes und Selbstbestimmung hin zu Gott oder
zur ewigen Verdammnis: www.fsspx.info/…digt_Firmung_KLW.mp3
@Michael van Laack „Wer sich auch jetzt noch auf der Seite der Bruderschaft sieht, der will keine Einheit
mit der Kirche, sondern den Bruch vertiefen. Jeder Gläubige, der der Bruderschaft jetzt noch treu bleibt,
spuckt dem Hl. Vater und somit dem Hl. Petrus, vor allem aber jenem ins Gesicht, der die Kirche auf diesen
Felsen gegründet hat.“ Aus den vorgenannten Worten spricht Ihr Hass auf die Priesterbruderschaft St.
Pius X. Warten Sie doch zunächst mal die genauen Wortlaute der Dokumente ab, bevor Sie so hart urteilen.
Ihre Worte sind beleidigend, auch für die Gläubigen in Diestedde. Sie behaupten also tatsächlich, die
gläubigen und treuen Katholiken der FSSPX. würden Christus, dem hl. Petrus und dem Hl. Vater ins Gesicht
spucken. Welch’ ein Hochmut. Möge Gott Ihnen verzeihen. Lasst uns beten und auf den Barmherzigen Jesus
vertrauen. Er wird uns den rechten Weg zeigen.
Sehr sehr traurig ! Eigentlich ist es mir unbegreiflich, wie stur sich die Piusleute anstellen. Gerade
sie sollten wissen wie wertvoll der Gehorsam ist. Kein Kadavergehorsam, aber doch ein Gehorsam der dem
lieben Gott auch zutraut über Umwege, die wir nicht erkennen, zum Ziel zu kommen. Und hat nicht auch
dieser Gott in Jesus Christus Petrus und seinen Nachfolgern die Kirche anvertraut, der er ewigen Bestand
beschied. Nein, es ist nicht zu begreifen, wie solche eine starke und für die Kirche wertvolle Priesterbruderschaft
sich gegen Papst, Kirche und … stellt. Ja, soviel Gutes könnte geleistet werden, soviel Ernte eingefahren
werden. Aber statt gemeinsam zu sammeln wird zerstreut. Es macht mich traurig und ich hätte von gebildeten
Theologen etwas mehr Ahnung in Kirchengeschichte erwartet. Haben doch zu allen Zeiten sich Gruppen von
der Mutter Kirche getrennt mit dem Argument, dass sie die reinere Lehre vertreten. Im Ergebnis landeten
sie fast alle bei einer verkehrten Lehre. Denn der Weg, die Wahrheit und das Leben ist Jesus. Und wenn
er auch überall seinen Kindern nahe ist, so doch im Besonderen in der EINEN, HEILIGEN, APOSTOLISCHEN
und KATHOLISCHEN Kirche (Die Piusbruderschaft eint nicht, ihr fehlt zur Heiligkeit die Demut, sie ist
in der Sukzession, aber in einer selbstangemaßten und daher wohl nicht mehr katholisch). Ich möchte
Euch von Herzen bitten ein Gesetzchen in dem Anliegen der Einheit zu beten.
Die Rede vom Aufzwingen! (Noch einmal für die neu hinzugekommenen Leser) Armselig ist das Bild, dass
die Bruderschaft derzeit abgibt. Niemand zwingt ihr einen Weg auf – man bietet ihr nur etwas an! Und so
werden die, die vorgeben im Geiste des Erzbischofs zu handeln, jenes Schisma vollenden, das der Erzbischof
nie gewollt hatte und unter dem er litt. Es ist tragisch und traurig, sehen zu müssen, wie seine „Söhne“
und „Enkel“ nun sein Erbe verspielen. Schritt für Schritt nähert sich die Führung der Bruderschaft
der Häresie des Gallikanismus, zumindest dort, wo sie den absoluten Primat und die Unfehlbarkeit des
Papstes wenn nicht leugnet, so doch zumindest mißachtet und somit Amt und Person des Papstes diskreditiert.
Und sicher auch dort, wo sie ihre Lehre – die nicht vollständig zusammenfällt mit der Lehre aller Zeiten –
über ein Konzil stellt. Nicht das Konzil war der Auslöser für die Krise der Kirche, sondern seine bewusst
falsche Rezeption vor allem durch die Kirchen des Westens. Wer sich auch jetzt noch auf der Seite der
Bruderschaft sieht, der will keine Einheit mit der Kirche, sondern den Bruch vertiefen. Jeder Gläubige,
der der Bruderschaft jetzt noch treu bleibt, spuckt dem Hl. Vater und somit dem Hl. Petrus, vor allem
aber jenem ins Gesicht, der die Kirche auf diesen Felsen gegründet hat. – Maranatha – Lasst Euch nicht
weiterhin von jenen verführen, die vorgeben, die wahren Katholiken zu sein. Sie sind nur noch ein Schatten
des Erzbischofs – und der Schatten ist lichtlos! nlnt
Prognose Wie dem auch sei (und durch einige Leserbeiträge ganz klar bestätigt): falls das großherzige
Angebot (sic), das, wie ebenfalls bereits mehrfach festgehalten wurde, im Grunde nur die Beachtung von
katholischen Selbstverständlichkeiten einfordert, durch eine wie auch immer verklausulierte Antwort unter
dem Strich eine Ablehnung erfahren sollte, so wird sich die kath. Kirche zumindest mittelfristig genötigt
sehen, einen klaren Schlussstrich zu ziehen und der FSSPX ein weiteres, in dieser Hinsicht dann glasklares
Ultimatum (sic) zu stellen. Denn für Gemeinschaften innerhalb der Kirche gilt: wer sich dem Papst nicht
unterstellt, steht außerhalb derselben. Dies wird dann formal bestätigt werden. Die Kirche kann diesen
Zustand des Lavierens und der faktischen Infragestellung der Autorität des Papstes nicht weiter hinnehmen,
auch, um endlich Klarheit unter den Gläubigen zu schaffen.
Bewahrung des Glaubens Alle Versuche des modernistischen Roms dienen letztlich nur dem einen Zweck: Durchsetzung
der zerstörerischen Abweichungen in der Glaubenslehre in der Bruderschaft St. Pius X. Dank der festen
Haltung, die +Msgr. Lefébvre vorgegeben hat, halten sich die von ihm geweihten Bischöfe – genau Weihbischöfe –
an die unverrückbare Lehre der katholischen Kirche aller Jahrhunderte. So wünschenswert es ist, dass
durch die Maßnahmen des gegenwärtigen Papstes die katholische Messe scheinbar wieder zum Tragen kommt,
stellt dieses jedoch lediglich eine Maßnahme dar, über diesen Weg die dem gesamten katholischen Glauben
verbundenen Gläubigen zu spalten und sie allmählich in den konziliare Zerstörung zu führen.
Also sprachen die Experten: HeinrichvonOfterdingen: Folgen Sie dem Privatglauben des Herrn Ratzinger und
seiner Lakaien, wohin er Sie führt werden Sie schon sehen. Unterstützen Sie mit Ratzinger die, die die
Kirche zerstören und verfolgen. Papajewski: Dieser Papst ist ein Segen und ein Geschenk. Brandenburgis:
Dieser Papst ist wohl eher ein talentierter Schauspieler und Trickser als ein Petrus,
Stimmt, Libertas, stimmt! „Malachias“ hat erstaunlich recht. Bedenklich, wenn man weiss, was danach kommt…
Danke übrigens für den Hinweis auf die Vesper, ich hätte sie sonst verpasst!
@ FSSPX Je länger ich über die ersten FSSPX Reaktionen nachdenke, desto ärgerlicher werde ich. Dieser
Papst hat so viele Signale ausgesandt. Motu Proprio, öffentliche Reden, jetzt das alte Pallium, etc,
etc. Wie verbohrt muss man sein, um das zu ignorieren. Sollte als Kollateralschaden die FSSPX im Vergessen
des Katholischen Kollektivs versinken, wen würde es kümmern… Mich erinnert dieses Verhalten an die
Diskussionen in den Homo-Threads: Man kann die geöffnete und zum Handschlag bereite Hand hinhalten wie
man will: Man erntet nur Unveständnis und Verächtlichkeit. Tut mir leid wenn ich das so sagen muss.
Aber so fühle ich halt.
Dieser Papst ist ein Segen und ein Geschenk. Wie lange hat man nicht mehr so Wunderbares aus Rom gesehen
wie diese Vesper – – ich schmelze nur so dahin. Es wäre so herrlich, wenn jetzt vernünftige Argumente
überwiegen könnten und kein borniertes Hardlinertum. Verhandeln, sichern, festlegen, klare Definitionen:
was spricht dem entgegen?
Unklare Situation Das Portal www.summorum-pontificum führt näher aus: Unklare Situation bei der Piusbruderschaft
Typisch für die unklare Situation bei der Piusbruderschaft ist eine Aussage des französischen Sprechers
der Organisation vom 27. Juni: „Die SSPX hat nicht die Absicht, auf das vom Vatikan gestellte Ultimatum
zu antworten… Bischof Fellay hat gestern einen Brief en den Vatian gerichtet.“ Hat er einen Brief geschrieben,
daß er keinen Brief schreiben will? Wir müssen abwarten. Indessen gehen die Wogen hoch. Die 4 Bischöfe
der Bruderschaft haben sich zu verschiedenen Gelegenheiten in einer Weise geäßert, die nach einer Ablehnung
des römischen Angebotes klingt, ohne sich wirklich entsprechend festzulegen. In den Diskussionsforen,
die von vielen Anhänger der SSPX besucht werden (z.B. Angelqueen und – deutlich seriöser und verständigungsbereiter –
Rorate Caeli) ist eine heftige Auseinandersetzung zu beobachten. Eine große Gruppe von Gläubigen will,
daß die Führung der SSPX die vom Papst ausgestreckte Hand ergreift und die fällige Diskussion der offenen
Fragen in voller Einheit mit Rom durchführt. Die „Hardliner“ vertreten mehr oder weniger offen sedisvakantistische
Positionen (d.h. sie lehnen trotz abstrakten Bekenntnisses zum „Ewigen Rom“ die Autorität des gegenwärtigen
Papstes ab) und verlangen, daß zunächst Papst Benedikt sich zu ihrer Position „bekehren“ müsse. Es
bleibt also spannend. Weiterhin abwarten und beten!
@Ministrant: Ihre Verspottung eines Kirchenchores zeugt leider von einer sehr niedrigen Geisteshaltung,
gerade in einem Land wie Deutschland, in dem es nur sehr wenige praktizierende Christen gibt, im Unterschied
zu Amerika.
@Pünktchen Die Kirche war in 2000 Jahren durchaus so intelligent, zwischen der inneren Einstellung und
der Religionsfreiheit im Staat zu unterscheiden. Zu sagen, die hätten das nicht unterscheiden können,
aber wir modernen Leute schon, wird den Päpsten und Kirchenlehrern von 2 Jahrtausenden nicht gerecht.
{Sie mögen aus 2000 Jahren irgendwoher ein Zitat kliefern, in dem das nicht klar unterschieden ist, ja –
aber es ist nicht so, dass man generell nicht zu der Unterscheidung fähig gewesen wäre} In Quanta Cura
ist sehr klar geschrieben, was gemeint ist. Im Anhang „Syllabus“ sind nochmal Einzelgedanken dediziert
verurteilt, damit es nicht etwa zu Missverständnissen kommen kann – falls jemand mit dem Fließtext im
eigentlichen Apostolischen Rundschreiben Probleme haben sollte. Nein – dass sich Pius IX unscharf ausgedrückt
hätte, oder zwischen unterschiedlichen Dingen nicht klar unterschieden hätte, kann man nach Lektüre
seines Schreibens nicht behaupten. Sein Rundschreiben ist ein Gegen-Schreiben zu Dignitatis Humanae, so
wie dieses ein Gegen-Schreiben zu Quanta Cura ist. Jeder denkende Mensch muss einsehen, dass beides in
der Kirche nicht friedlich nebeneinander exisitieren kann. Man kann nicht sagen, 1 = 1 und gleichzeitig,
1 = 2. Der Vatikan wird nicht umhin kommen, eines der beiden Schreiben zu verurteilen.
@Ministrant: Die Wölfe, die in die Herde Gottes eingedrungen sind, und vor denen der hl. Paulus bereits
warnt, sind jene Hirten, die den apostolischen katholischen Glauben verleugnen und die kirchlichen Riten
sakrilegisch zelebrieren, und das ist mit Sicherheit nicht die FSSPX, sondern die reguläre deutsche Hierarchie,
ähnlich wie bereits zu Luthers Zeiten. die Wölfe, die in die Herde Gottes eingedrungen sind…
@Brandenburgis @Libertas ecclesiae Wofür beten? Daß die Kirche nach Babylon abgeführt wird? Nein, sondern
dass die Pius-Bruderschaft die Zuschauer-Rolle verlässt und auf das Schlachtfeld um die Seelen geführt
wird. Libertas hat Recht. Entschieden scheint da noch gar nichts zu sein. Bei der Pius-Bruderschaft sind
nicht alle so verstockt; viele sind nur eingetreten, weil sie ob ihrer treuen Glaubensverkündigung von
Modernisten aus der Amtskirche rausgeekelt worden sind; denen wäre nichts lieber als die Rückkehr in
eine kirchenrechtlich geregelte Struktur, sodass sie wieder die Gläubigen erreichen können. Es ist doch
schon zum Verzweifeln. Da sagt Kardinal Hoyos, der alte Ritus solle in jeder Pfarrei zelebriert werden.
Doch wie soll das gehen, wenn ihn keiner kann? Und diejenigen, die ihn können, wollen ihn nur fernab
von den gewöhnlichen Gläubigen, außerhalb der Kirchen unserer Väter, zelebrieren. Es bete also lieber
mal jeder einen Rosenkranz für die vollkommene Rückkehr der Piusbruderschaft ins Schlachtfeld gegen
Modernismus und kirchlich toleriertes Kinderschlachten.
@RRR: Das Motuproprio „Ecclesia Dei“ ist in wesentlichen Anordnungen seit 2005 überholt Und das ist das
Schreiben Summorum Pontificum, und nicht Ecclesia Dei, das die Bischöfe nur um etwas gebeten hat, und
nicht etwas befiehlt, wie es das jetzige Motuproprio tut. Anscheinend sind Sie im Jahr 1988 stehengeblieben.
Ganz besonders herausragend zeigt sich die Anerkennung der päpstlichen Primatialgewalt natürlich an
der Beachtung des MP „Ecclesia Dei“ und den Rechtsfolgen der Exkommunikation der Pius-Führer und der
Suspendierung ihrer Lakaien.
Danke, semper, durch die Meldungen auf www.summorum-pontificum.de bin ich auch auf diese gestoßen: diese
Kirche in Liverpool www.toxteth.net/…ges/st%20vincent.jpg wird künftig zu einer Personalpfarrei des
alten Ritus erhoben. Das schöne neogotische Gebäude stammt vom selben Architekten, der auch das Parlamentsgebäude
in London entworfen hat: Augustus Pugin.
Noch ist nichts entschieden! Das Portal www.summorum-pontificum.de meldet heute Nachmittag: Von der Piusbruderschaft,
die heftig darüber streitet, wie sie auf das Rückkehrangebot von Kardinal Castrillón Hoyos reagieren
soll gibt es bislang keine guten Nachrichten. Auch wenn der Ton dieser Auseinandersetzungen teilweise
sehr scharf ist – entschieden scheint noch nichts. Also weiterhin abwarten und beten!
Ministrant Nein ! aber ich habe die Pisbruderschft stets verteidigt und ihren Standpunkt versucht argumentativ
zu rechtfertigen. Das tut mir nun leid !
Was ist an dem Bild auszusetzen? Ein ganz normaler Kirchenchor, in den Männerstimmen etwas schwach besetzt,
wegen der notorischen Diskriminierung der Männer seit 1933. Kann trotzdem gut klingen, wie ich aus 50
Jahren Erfhrung bestätigen kann.
@ Bradenburgis Och…jetzt bin ich aber traurig… aber ich muss ja sagen ich vergass…die Piusbruderschaft
ist ja Elite…wie man hier www.fsspx.info/…587/1214399524-1.jpg schön sehen kann…
Für den Papst etc. gitl folgendes Wort: Weh den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen nicht
die Hirten die Herde weiden? Aber ihr fresset das Fette und kleidet euch mit der Wolle und schlachtet
das Gemästete; aber die Schafe wollt ihr nicht weiden. Der Schwachen wartet ihr nicht, und die Kranken
heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verirrte holt ihr nicht und das Verlorene sucht
ihr nicht! Und meine Schafe sind zerstreut, als sie keinen Hirten haben, und allen wilden Tieren zur Speise
geworden und gar zerstreut und gehen irre hin und wieder auf den Bergen und auf den hohen Hügeln und
sind auf dem ganzen Lande zerstreut; und ist niemand, der nach ihnen frage oder ihrer achte.
möchtegern Das Problem der klassischen kirchlichen Aussagen zur Religionsfreiheit bestand darin, daß
zwischen Religionsfreiheit und Indifferentismus nicht klar unterschieden und so getan wurde, als ginge
das eine aus dem anderen hervor. Mit dem Indifferentismus meinte die Kirche daher zugleich die Religionsfreiheit
(im Staat!) verurteilen zu müssen. Die neuere Sicht führt eine notwendige begriffliche Unterscheidung
ein, die früher nicht klar genug gesehen wurde, hält aber an der Verurteilung des Indifferentismus fest.
Das „Königtum Christi“ wird nicht durch staatliche Verordnungen und Verfassungsdeklarationen herbeigeführt!
Es erstreckt sich vor allem zunächst auf die Herzen der Menschen, die Christus als König anerkennen.
@RRR: Ich habe vergessen … … einen Satz zu vervollständigen. Es sollte um 15:53 heissen (Ende 1.
Absatz): „Jemanden als ‘doof’ zu bezeichnen ist eine Beleidigung.“
Er mag studiert haben … … vielleicht auf Bauingenieur? Mit seinen Deutungen blamiert er sich hier
jedenfalls seit eh und je. Er ist nicht einmal in der Lage einen Text zu verstehen, geschweige denn ihn
sachgerecht zu werten …
@ RRR Sie sind ganz grob unhöflich, wenn Sie mich – wegen einer anderen Meinung – indirekt als „Lügner“
bezeichnen, und sagen, ich würde „hetzen“. Darüber bezeichnen Sie mich als „doof“. Im Netz glauben manche,
die Regeln vernünftigen Umgangs wären ausser Kraft gesetzt. Manche, wie Sie, erlauben sich hier alles,
unter dem Tarnnetz der (vermeintlichen) Anonymität. Ändern Sie sich – so redet und schreibt man nicht.
Gehen Sie mal beichten. Jemanden als „doof“ zu bezeichnen ist. Inhaltlich haben Sie nicht recht (das ist
oft so, dass jene, die verbal beleidigen und poltern, auch inhaltlich nicht recht haben): Dignitatis Humanae
verzichtet freiwillig auf das Königtum Christi in der Gesellschaft. Es ist so, wie Ratzinger – heute
weiter unten von Pünktchen zitiert – geschrieben hat: „Das Zweite Vatikanische Konzil hat mit dem Dekret
über die Religionsfreiheit einen wesentlichen Grundsatz des modernen Staates anerkannt und übernommen“.
@Brandenburgis Wozu persönlich werden? Woher wissen Sie denn, wie lange RRR studiert oder nicht. Dass
er hier unter gewissen Hinsichten im recht ist, ist evident. Und ich habe es noch etwas weitergesponnen…
@R-R-R Bevor Sie sich der Hermeneutik widmen, solten Sie vielleicht mal ein zwei Jährchen studieren.
Schadet selbst unter demokratischen Bedingungen meist wenig …
@RRR! Natürlich ist auch das eine vereinfachte Darstellung, aber im Kern stimme ich zu. Ganz davon abgesehen,
dass es der grösste Nachteil für das Wirken der FSSPX wäre, wenn in den heutigen Staaten die „AMTSKIRCHE“/„KONZILSKIRCHE“,
jedenfalls der kirchliche mainstream Staatsreligion wäre.
@ möchtegern-kathole Gibt es ein Königtum Christi über diese Welt, dem sich Staat und Gesellschaft
unterordnen müssen, oder gibt es das nicht? Quanta Cura sagt: ja, gibt es. Dignitatis Humanae: nein,
gibt es nicht. Mannmannmann, so doof kann man doch gar nicht sein, dass man mit der eigenen katholischen
Tradition so hanebüchen umgeht. Dignitatis Humanae sagt nicht „Nein, gibt es nicht“, sondern „Ja, gibt
es – aber die Kirche hat nicht das Recht, einen Staat dazu zu zwingen, sich dem Königtum Christi unterzuordnen,
da Gott dem Menschen die Freiheit gegeben hat, ihn abzulehnen.“ Sie sollten erst einmal die Lehre der
Kirche kennenlernen, bevor sie anfangen, so gegen sie zu hetzen. Vergessen Sie nicht: Lügner kommen nicht
in das Reich Gottes!
#35 ExBochumer † 15:16:47 | Samstag, 28. Juni 2008
@ den Landsmann r.ruhrgebietler Sie haben nichts verstanden, wenn Sie sich allein und einzig auf die Hl.
Liturgie berufen. Es gab kein dogmatisches Konzil. Auf was die Römer bestehen, das ist eine ganz andere
Sache. Was wollen die Römer eigentlich? – Da gibt es doch noch ganz andere „Baustellen“ zu klären. Aber
Rom tut da nichts.
Wohl gesprochen Hw. Schmidberger! Es gilt die hlg. trid. Liturgie gg. die sturmumtobten Zeit zu verteidigen
und zu bewahren. Leider schafft dies scheinbar nur FSSPX. Unverkennbar der Gnadenstrom Jesu Christi auf
das Wirken der FSSPX’ler! Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares! Die liebende
Gottesmutter mögen den hlg. Vater vor jedem Angriff schützen.
Ich denke zu alldem folgendes: Die 5 Bedingungen sind für jeden Katholiken annehmbar und sollten von
der FSSPX angenommen werden. Man kann auch ohne Bedenken die angebotene kanonische Struktur annehmen.
Warum? Die 5 Bedingungen sind noch kein Schlusswort. Danach folgt gewiss das inhaltliche Gespräch, was
ja auch P. Lombardi SJ aus seiner Perspektive unterstreicht. Aus der Perspektive der Bruderschaft wäre
dieses Gespräch der Raum für theologische Klärungen, die so für die Gesamtkirche relevant werden könnten.
Ihnen diese Relevanz zu verschaffen ist mE die Verpflichtung der Bruderschaft, der man sich nicht durch
Gesprächsverweigerung entziehen darf. Wenn sich freilich zeigt, dass Rom zu solchen inhaltlichen Diputationen
nicht bereit oder die angebotene kanonische Struktur praktisch unwirksam ist, kann die Bruderschaft sich
begründet wieder zurückziehen und auf bessere Zeiten warten. Was die Praxistauglichkeit der angebotenen
Struktur betrifft, kann Rom sie schon jetzt unter Beweis stellen, indem Ecclesia Dei zu einer Art Dachverband
umgebieldet wird, dem diese Struktur gegeben wird.
Wer ist der Bessere? Sosehr ich es bedauere, daß die Pius-Brüder den Vorschlag des Papstes nicht annehmen
wollen, sosehr muß ich Ihnen auch rechtgeben was das V2 Konzil betrifft. Eigentlich war es das erste
Satanicum, dem eine Kirchenneugründung mit allen Häresien und den immer öfteren Unarten folgte. Wo,
so frage ich mich, ist denn der Gehorsam der Romtreuen. Sie machen doch auch, was immer sie wollen, und
kümmern sich um den Papst noch weniger als die Pius-Brüder. Der innere Zerfall der Neukirche ist ja
schon tödlich und zeigt sich im Äußeren im Niederreißen der Kirchen. Man lege also keinen anderen
Maßstab bei den Pius-Brüdern an, als bei den angeblich Romtreuen.
@H-v-O Habe mir eben noch einmal die Ansprache Benediktw XVI. an das Kardinalskollegium vom 22. 12. 05
durchgelesen. Das ist doch manifeste Schizophrenie. Ich kann es mir nicht anders erklären. Oder tatsächlich
Betrügerei?
@Pünktchen Die Verschleierung kann man sehr schön sehen, wenn man den Text etwas genauer anfasst: Oben
schreibt er: „können die grundsätzlichen Entscheidungen ihre Gültigkeit behalten, während die Art
ihrer Anwendung auf neue Zusammenhänge sich ändern kann“ Das liest sich so, als wenn die alte Aufassung,
wie sie in QuantaCura geschrieben wird, ihre Gültigkeit behält, und das V2 nur eine Anwendung auf z.B.
Europa im Jahr 1970 beinhaltet. Im Mittel-Teil Ihres Textes redet er dann von den – zweifellos gegebenen –
zwei Ebenen, wie man das Wort ‘Religionsfreiheit’ deuten kann. Und danach folgert er, dass das V2 „einen
wesentlichen Grundsatz des modernen Staates anerkannt und übernommen“ hat. Also hat doch das V2 recht?
Also hat QuantaCura doch nicht recht? Soll er doch endlich entscheiden, ob er nun den 1. Teil glaubt oder
den 2. Teil.
Liebes Pünktchen, Hermeutik der Diskontinuität, das hat er freilich schön gesagt. Lasst uns von der
Diskontinuität nicht reden, dann ist sie nicht da. Lasst Sie uns einfach verschweigen.
@Pünktchen Papst B16 hat den Spagat verschleiert. Kernfrage ist: Gibt es ein Königtum Christi über
diese Welt, dem sich Staat und Gesellschaft unterordnen müssen, oder gibt es das nicht? Quanta Cura sagt:
ja, gibt es. Dignitatis Humanae: nein, gibt es nicht. B16 sagt über das V2: „hat mit dem Dekret über
die Religionsfreiheit einen wesentlichen Grundsatz des modernen Staates anerkannt und übernommen“. Damit
hat sich das V2 gegen QuantaCura gestellt. Das ist nicht nur von Lefebvre, sondern auch von einigen Modernisten
so gesehen worden. Können Sie, Pünktchen, anhand Ihres eben geposteten Texts entscheiden, welche Aussage
stimmt? Müssten Sie eigentlich können, wenn dieser Text den Spagat erklären können soll.
möchtegern Der Vatikan hat diesen „Spagat“ erklärt! Papst Benedikt XVI: So können die grundsätzlichen
Entscheidungen ihre Gültigkeit behalten, während die Art ihrer Anwendung auf neue Zusammenhänge sich
ändern kann. So wird beispielsweise die Religionsfreiheit dann, wenn sie eine Unfähigkeit des Menschen,
die Wahrheit zu finden, zum Ausdruck bringen soll und infolgedessen dem Relativismus den Rang eines Gesetzes
verleiht, von der Ebene einer gesellschaftlichen und historischen Notwendigkeit auf die ihr nicht angemessene
Ebene der Metaphysik erhoben und so ihres wahren Sinnes beraubt, was zur Folge hat, daß sie von demjenigen,
der glaubt, daß der Mensch fähig sei, die Wahrheit Gottes zu erkennen und der aufgrund der der Wahrheit
innewohnenden Würde an diese Erkenntnis gebunden ist, nicht akzeptiert werden kann. Etwas ganz anderes
ist es dagegen, die Religionsfreiheit als Notwendigkeit für das menschliche Zusammenleben zu betrachten
oder auch als eine Folge der Tatsache, daß die Wahrheit nicht von außen aufgezwungen werden kann, sondern
daß der Mensch sie sich nur durch einen Prozeß innerer Überzeugung zu eigen machen kann. Das Zweite
Vatikanische Konzil hat mit dem Dekret über die Religionsfreiheit einen wesentlichen Grundsatz des modernen
Staates anerkannt und übernommen und gleichzeitig ein tief verankertes Erbe der Kirche wieder aufgegriffen.
#25 ExBochumer † 13:53:34 | Samstag, 28. Juni 2008
Ehrliche Katholiken, … die nicht zwischen zwei Extremen herumschwirren – das ist einerseits Papst Benedikt
XVI. und andererseits die modernistischen Kreise innerhalb der Kirche –-- die gibt es im kreuz.net nicht.
Höchstens die Hetzer, die defacto exkommunizierten Kräfte. Somit gibt es auch ehrliche Katholiken nicht,
die sich für die FSSPX aussprechen. Aber das braucht die FSSPX auch gar nicht. Die FSSPX braucht auch
kein kreuz.net. Auf das Gewissen kommt es an. Und diese Gewissensentscheidung wird ja auch von den praktizierten
HOmos gefordert. Somit mein Fazit: Die FSSPX ist und bleibt römisch-katholisch, auch wenn es gewisse
Kreise der r.-k. Hierarchie bestreiten. Was war denn das 2. Vatikanum schon? – Warum sollte es einen Grund
geben, sich dazu zu bekennen? – Es war ein PASTORALKONZIL. – Mehr nicht.
Ganz objektiv … … muss man vom Vatikan fordern, den inhaltlichen Spagat zwischen QuantaCura und Dignitatis
Humanae (Vat.2) zu erklären. Der Papst kann nicht 2 Schreiben – die sich inhaltlich widersprechen – so
stehenlassen. Wie soll das gehen? Da muss jeder – egal ob er jetzt den einen oder den anderen Standpunkt
einnimmt – auf eine Klärung drängen. Erfolgt sie nicht, ist es vollkommen natürlich, diesen objektiven
Misstand zu kritisieren und der Papst macht sich selbst schuldig, wenn aus diesem Grund manche seine Amtsführung
kritisieren. Lefebvre hat als einer der ersten auf diesen Misstand hingewiesen. B16 sollte den Misstand
beseitigen.
„Modernisten“ sind all jene, die ihr eigenes Urteil gegen die lebendige Tradition der Kirche stellen und
eigensinnig darin verharren. Modernisten sind jene, die lehren, daß das II. Vatikanum eine kirchengeschichtl.
„Revolution“ bewirkt habe. Und darin berühren sich die Gegensätze: Liberal-Modernisten und Traditional-Modernisten –
beide folgen sie der Hermeutik der Diskontinuität in Bezug auf Vatikanum II. Das war es, worauf Papst
Benedikt in seiner Ansprache im Dez. 2005 www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html hingewisen hatte.
Liebes Pünktchen, Die Pisbruderschaft macht sich selber des Modernismus schuldig, indem sie ihre Auffassung
über die des höchsten Lehramtes stellt. … das ist allerdings höhere Kasuistik. Weil die FSSPX dem
Modernismus Roms nicht folgt ist es unfolgsam und Unfolgsamkeit ist Modernismus. Liebes Pünktchen, Rom
sieht das offenbar nicht so, wäre die FSSPX modernistisch, dann wäre ja alles gut.
HvOft Das Problem ist der Modernismus, nicht die Frage nach dem Status der Priesterbruderschaft. Und das
Angebot war unanständig: „Kritisiert meine Irrtümer nicht mehr, dann dürft ihr an den Freßnapf“. Die
Pisbruderschaft macht sich selber des Modernismus schuldig, indem sie ihre Auffassung über die des höchsten
Lehramtes stellt. Die Fünf Punkte enthielten auch keinen Maulkorberlaß, sondern definierten lediglich
die Maßstäbe und Kriterien des innerkirchlichen Sprechens, das sich an dem Gebot der Liebe, der Erbaulichkeit
des Leibes Christi und der Einheit mit dem Nachfolger Petri orientieren muß. Dies alles sind katholische
Selbstverständlichkeiten, ausgerechnet von sog. „Tradis“ abgelehnt!
Liebes Pünktchen, Die FSSPX steht jetzt im Druck, sich zu rechtfertigen Nicht wirklich! Das Angebot Roms
war ja gar kein Angebot in der Sache. Das Problem ist der Modernismus, nicht die Frage nach dem Status
der Priesterbruderschaft. Und das Angebot war unanständig: „Kritisiert meine Irrtümer nicht mehr, dann
dürft ihr an den Freßnapf“. Ich glaube nicht, dass bei der FSSPX schon jemand verhungert ist. Aber die
Welt verhungert ohne den unverfälschten Glauben. Wer expressis verbis zu verstehen gibt, daß er den
Primat des Petrus-Nachfolgers nicht anerkennt, der hat sich ins Abseits manövriert! Wenn die Priesterbruderschaft
den Primat des Papstes nicht mehr anerkennen würde, dann würde sie vermutlich einen Papst wählen. Da
sie das nicht tut kann an dieser Front Entwarnung gegeben werden. Das Problem ist nicht der Primat des
Papstes, sondern die Irrtümer, die er und seine Vorgänger seit dem 2.Vaticanum verbreiten. Die Reformbewegung
FSSPX hat ihre Daseinsberechtigung erst dann verloren, wenn Rom seinen Pflichten wieder nachkommt.
Dr Schlämmer Auf die offizielle Reaktion der röm.-kath. Kirche darf nun seinerseits gespannt gewartet
werden. Die Kirche muß gar nicht „reagieren“! Sie kann nach der Ablehnung der tatsächlich großzügigen
Offerte ruhig abwarten. Die FSSPX steht jetzt im Druck, sich zu rechtfertigen … Wer expressis verbis
zu verstehen gibt, daß er den Primat des Petrus-Nachfolgers nicht anerkennt, der hat sich ins Abseits
manövriert! Es wird immer offensichtlicher, daß die FSSPX ihre eigene spalterisch-korporative Überlebensräson
über das Gebot der Einheit und Liebe im Leibe Christi stellt.
Lieber Michael von Laack Niemand zwingt ihr einen Weg auf – man bietet ihr nur etwas an! Was war das für
ein armseeliges Angebot? Zu diesen Konditionen hätte die FSSPX jederzeit eine Einigung mit Rom erzielen
können! Es ist tragisch und traurig, sehen zu müssen, wie seine „Söhne“ und „Enkel“ nun sein Erbe verspielen.
Aber nein, lesen Sie doch den Erzbischof. Sie bleiben ihm treu. Schritt für Schritt nähert sich die
Führung der Bruderschaft der Häresie des Gallikanismus, zumindest dort, wo sie den absoluten Primat
und die Unfehlbarkeit des Papstes wenn nicht leugnet, so doch zumindest mißachtet und somit Amt und Person
des Papstes diskreditiert. Der Widerstand gegen die Häresien des Modernismus hat mit Gallikanismus nicht
das geringste zu tun. Wie auch, die ersten drei Artikel von 1682 sind seit 1790 obsolet, der vierte seit
dem ersten Vaticanum. Offensichtlich denken Sie in Schlagworten. Der Modernismus ist das drängende Problem
unserer Tage. Jeder Gläubige, der der Bruderschaft jetzt noch treu bleibt, spuckt dem Hl. Vater und somit
dem Hl. Petrus, vor allem aber jenem ins Gesicht, der die Kirche auf diesen Felsen gegründet hat. Wer
dem römischen Modernismus folgt spuckt Christus direkt ins Gesicht, weil er Christus Jesus implizit als
Lügner bezeichnet.
Tür zu, Licht raus … Wenn die Reaktionen inhaltlich tatsächlich zutreffen sollte, dann wurden hier
bewusst und in mehr als fahrlässiger Weise die Seile gekappt, die die Verbindung zur röm.-kath. Kirche
bewahren sollte. Auf die offizielle Reaktion der röm.-kath. Kirche darf nun seinerseits gespannt gewartet
werden. Wenngleich hier mit diplomtischem Zuwarten zu rechnen ist, wird diese am Ende an Deutlichkeit
wohl nichts vermissen lassen.
Die Rede vom Aufzwingen! Armselig ist das Bild, dass die Bruderschaft derzeit abgibt. Niemand zwingt ihr
einen Weg auf – man bietet ihr nur etwas an! Und so werden die, die vorgeben im Geiste des Erzbischofs
zu handeln, jenes Schisma vollenden, das der Erzbischof nie gewollt hatte und unter dem er litt. Es ist
tragisch und traurig, sehen zu müssen, wie seine „Söhne“ und „Enkel“ nun sein Erbe verspielen. Schritt
für Schritt nähert sich die Führung der Bruderschaft der Häresie des Gallikanismus, zumindest dort,
wo sie den absoluten Primat und die Unfehlbarkeit des Papstes wenn nicht leugnet, so doch zumindest mißachtet
und somit Amt und Person des Papstes diskreditiert. Und sicher auch dort, wo sie ihre Lehre – die nicht
vollständig zusammenfällt mit der Lehre aller Zeiten – über ein Konzil stellt. Nicht das Konzil war
der Auslöser für die Krise der Kirche, sondern seine bewusst falsche Rezeption vor allem durch die Kirchen
des Westens. Wer sich auch jetzt noch auf der Seite der Bruderschaft sieht, der will keine Einheit mit
der Kirche, sondern den Bruch vertiefen. Jeder Gläubige, der der Bruderschaft jetzt noch treu bleibt,
spuckt dem Hl. Vater und somit dem Hl. Petrus, vor allem aber jenem ins Gesicht, der die Kirche auf diesen
Felsen gegründet hat. – Maranatha – Lasst Euch nicht weiterhin von jenen verführen, die vorgeben, die
wahren Katholiken zu sein. Sie sind nur noch ein Schatten des Erzbischofs – und der Schatten ist lichtlos!
nlnt
Lieber 3R, über die Lehren der letzten Päpste haben Leo XIII. und der hl. Papst Pius X. schon geurteilt.
Folgen Sie dem Privatglauben des Herrn Ratzinger und seiner Lakaien, wohin er Sie führt werden Sie schon
sehen. Unterstützen Sie mit Ratzinger die, die die Kirche zerstören und verfolgen Sie zusammen mit Ratzinger
die, die die Kirche aufbauen. Das Schisma ist kein Schisma der Tradition, es ist ein Schisma der Modernisten.
Also doch eine Sekte Es ist schade, dass die Lefebvre-Sekte dieses wirklich großzügige Angebot der Kirche
nicht angenommen haben. Es ist eine verpasste Chance, das Schisma aufzuheben
@ HvO Man darf also über den Papst urteilen? Man schaut sich an, was er macht, und dann entscheidet man,
ob das dem eigenen Privatglauben entspricht oder nicht? PURER MODERNISMUS. Sie sind ein Häretiker – viel
Spaß in der Hölle!
Lieber Logos, eigentlich habe ich Sie Dummschwätzer genannt, weil ich Sie zum nachdenken bringen wollte.
Dass Sie sich nun im Lichte der für Sie offenbar schmeichelhaften Bezeichnung sonnen, das war so von
mir nicht beabsichtigt.