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Besonderer ökumenischer Charakter + Merkwürdige Nominierung + Der Papst bei der Gemeinderatssitzung? + Abtreibung und Kindermord + Bestandsanalyse
Besonderer ökumenischer CharakterVatikan. Papst Benedikt XVI. eröffnete gestern abend mit einer feierlichen Vesper in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern das Paulus-Jahr. In seiner Ansprache würdigte der Papst die Anwesenheit des griechisch-orthodoxen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I.: „Es ist mir eine tief empfundene Freude, daß die Eröffnung des Paulusjahres durch die Anwesenheit zahlreicher Delegierter und Vertreter anderer Kirchen und kirchlicher Gemeinschaften, die ich mit offenem Herzen empfange, auch einen besonderen ökumenischen Charakter trägt.“
Merkwürdige Nominierung
Polen. Am Samstag ernannte Papst Benedikt XVI. den aus Polen stammenden Bischof von Helsinki in Finland, Mons. Józef Wróbel (55), zum neuen Weihbischof von Lublin in Polen. Mons. Wróbel ist ein Herz-Jesu-Pater. Von 1993 bis zu seiner Ernennung zum Bischof von Helsinki im November 2000 unterrichtete er auch Moraltheologie an der katholischen Universität in Lublin.
Der Papst bei der Gemeinderatssitzung?
Italien. Am Freitag hat Papst Benedikt XVI. den rechtsgerichteten Bürgermeister von Rom, Gianni Alemanno, in Privataudienz empfangen. Das berichtete Radio Vatikan. Während der Unterredung lud Bürgermeister Alemanno den Papst ein, bei einer besonderen Sitzung des römischen Gemeinderates teilzunehmen. Diese Entscheidung wird nach Angaben Alemannos von allen im Gemeinderat vertretenen Parteien mitgetragen.
Abtreibung und Kindermord
Deutschland. Im Februar ertränkte eine 23jährige Mutter ihr neugeborenes Kind in der Badewanne. Am Freitag verurteilte sie das Landgericht Cottbus deswegen zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis. Das Gericht sah es als erwiesen an, daß sich die Mutter bereits vor der Geburt zur Ermordung ihres Kindes entschlossen hatte. Die Richter stuften die Tat als Totschlag im minderschweren Fall ein. Die Mutter sei durch eine frühere Abtreibung traumatisiert gewesen – so das Gericht.
Bestandsanalyse
„Die Kirche steht von allen Seiten in der Kritik. Von der einen Seite wird die Kirche kritisiert, weil sie in vielen Reformfragen der Konzilszeit nicht so vorangekommen ist, wie man damals erwartete. Die Aufhebung des Pflichtzölibats und das Frauenpriestertum, die Ehe- und Sexuallehre und das Demokratiedefizit bleiben bis heute für viele ein Stein des Anstoßes. Von der anderen Seite wird die Kirche kritisiert, weil sie sich dem modernen Zeitgeist zu sehr angenähert habe, die Liturgie nicht mehr feierlich und geistlich genug sei, der Klerus und die Sakramente nicht mehr genug geachtet würden, und die Verkündigung nicht mehr daran erinnert, daß unser sündiger Lebenswandel uns in die Hölle bringen kann. Die Zeiten harter Auseinandersetzungen um Bischofsernennungen und Kirchenkurs sind inzwischen einer gewissen Lethargie gewichen. Die Kirchen sind leer geworden, die Gemeinden sind mehrheitlich im Seniorenalter, ihre Pfarrer auch.“
Die Erfurter Pastoraltheologin, Frau Maria Widl, in einer Sonntagsbetrachtung für ‘Radio Vatikan’
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Dienstag, 1. Juli 2008 22:53
obelix †: @Nachtverfinsterung
… ob wohl weder die mutter, geschweige ein kind bei einer abtreibung geschont wird.
Nachtverfinsterung ist , wieder im Einklang mit dem katholischen Lehramt natürlich, der Meinung, dass die andauernde, von der Kirche erzwungene, Erinnerung an eine Vergewaltigung durch Zwangsschwangerschaft für ein elfjähriges Mädchen schonender ist, als ein Abbruch! Da spricht der wahre Kenner der weiblichen Psyche! Schon wieder ein Grund, warum Kirchen leer sind und Meisner, Mixa, Marx und Laun ihr hysterisches Abtreibungsgeplärre vor leeren Kirchenbänken zelebrieren müssen. Wahrscheinlich sind sie deswegen dauernd in den Talkrunden im Fernsehen: weil ihnen in ihren Kirchen keiner mehr zuhört.
Nachtverfinsterung ist , wieder im Einklang mit dem katholischen Lehramt natürlich, der Meinung, dass die andauernde, von der Kirche erzwungene, Erinnerung an eine Vergewaltigung durch Zwangsschwangerschaft für ein elfjähriges Mädchen schonender ist, als ein Abbruch! Da spricht der wahre Kenner der weiblichen Psyche! Schon wieder ein Grund, warum Kirchen leer sind und Meisner, Mixa, Marx und Laun ihr hysterisches Abtreibungsgeplärre vor leeren Kirchenbänken zelebrieren müssen. Wahrscheinlich sind sie deswegen dauernd in den Talkrunden im Fernsehen: weil ihnen in ihren Kirchen keiner mehr zuhört.
Dienstag, 1. Juli 2008 22:51
methusalix †: @Nachtfunzel (den Orthografieallergiker)
Nachtlaterne: die abtreibungen…
…sind die größten aller verbrechen auf der welt, …
Na wenn SIE das sagen (natürlich im Einklang mit dem Lehramt der römisch katholischen Kirche, das ja Kraft Amtes im Alleinbesitz der göttlichen wahrheit ist), muss es ja stimmen.
Aber das kann ja dann nur zu folgendem Schluss führen: Josef Fritzl aus Amstetten hat seiner leiblichen Tochter Elisabeth sieben Kinder durch Vergewaltigung aufgezwungen. Er hat nicht verhütet, er hat jeden „Abtreibungsmord“ verhindert, er hat in den vierundzwanzig Jahren, in denen er seine Tochter und drei seiner überlebenden Kinder (eines starb wahrscheinlich wegen unterlassener Hilfeleistung kurz nach der Geburt) im Keller gefangen hielt diese gut versorgt und erzogen. Er ist ein (fast) vorbildlicher Vater und Grossvater, zumindest nach den Massstäben, die Nachtverfinsterung (der immer noch keine Orhtografie beherrscht) und das katholische Lehramt anlegen.
Wenn das wirklich die Masstäbe des Klerus sind, von Nachtfunzel ganz zu schweigen, dann haben wir wieder einen Grund erkannt, warum niemand mehr auf diese, in ihrer Bedeutung immer weiter schrumpfende, Restsekte des Katholizismus hört. Die Menschen, die sich von der Kirche (nicht vom Glauben!) und ihren elenden Masstäben abgewandt haben, wissen dass solche entsetzlichen Massstäbe falsch sind.
…sind die größten aller verbrechen auf der welt, …
Na wenn SIE das sagen (natürlich im Einklang mit dem Lehramt der römisch katholischen Kirche, das ja Kraft Amtes im Alleinbesitz der göttlichen wahrheit ist), muss es ja stimmen.
Aber das kann ja dann nur zu folgendem Schluss führen: Josef Fritzl aus Amstetten hat seiner leiblichen Tochter Elisabeth sieben Kinder durch Vergewaltigung aufgezwungen. Er hat nicht verhütet, er hat jeden „Abtreibungsmord“ verhindert, er hat in den vierundzwanzig Jahren, in denen er seine Tochter und drei seiner überlebenden Kinder (eines starb wahrscheinlich wegen unterlassener Hilfeleistung kurz nach der Geburt) im Keller gefangen hielt diese gut versorgt und erzogen. Er ist ein (fast) vorbildlicher Vater und Grossvater, zumindest nach den Massstäben, die Nachtverfinsterung (der immer noch keine Orhtografie beherrscht) und das katholische Lehramt anlegen.
Wenn das wirklich die Masstäbe des Klerus sind, von Nachtfunzel ganz zu schweigen, dann haben wir wieder einen Grund erkannt, warum niemand mehr auf diese, in ihrer Bedeutung immer weiter schrumpfende, Restsekte des Katholizismus hört. Die Menschen, die sich von der Kirche (nicht vom Glauben!) und ihren elenden Masstäben abgewandt haben, wissen dass solche entsetzlichen Massstäbe falsch sind.
Montag, 30. Juni 2008 12:31
adlimina: @ marcelus
Ist das eine ausreichende Erklärung?
Merkwürdig ist das Schweigen aller, die von der Meldung bzw. Tatsache betroffen sind. Sonst haben die einschlägigen Medien doch alles schnell recherchiert. Bischof Wróbel war noch als Ordinarius für Finnland beim Osnabrücker Katholokentag und meinte, dort einiges Übernehmenswerte für den hohen Norden entdeckt zu haben auf dem üblichen Markt der Möglichkeiten.
Merkwürdig ist das Schweigen aller, die von der Meldung bzw. Tatsache betroffen sind. Sonst haben die einschlägigen Medien doch alles schnell recherchiert. Bischof Wróbel war noch als Ordinarius für Finnland beim Osnabrücker Katholokentag und meinte, dort einiges Übernehmenswerte für den hohen Norden entdeckt zu haben auf dem üblichen Markt der Möglichkeiten.
Montag, 30. Juni 2008 00:31
Benedikt: @ HBR
Das StGB berücksichtigte schon 1871 die besonderen Umstände der Geburt im Falle einer Tötung des Kindes durch die Mutter.
Sonntag, 29. Juni 2008 23:09
Nachtlaterne: Sie machen ihre Zunge zu einem gespannten bogen; Lüge, nicht Wahrhaftigkeit herrscht im Land. Ja, s…
Sie machen ihre Zunge zu einem gespannten bogen; Lüge, nicht Wahrhaftigkeit herrscht im Land. Ja, sie
schreiten von Verbrechen zu Verbrechen; mich aber kennen sie nicht – Spruch des Herrn. Nehmt euch in acht
vor eurem Nächsten, keiner traue seinem Bruder! Denn jeder Bruder betrügt und jeder nächste verleumdet.
Ein jeder täuscht seinen Nächs-ten, die Wahrheit reden sie nicht. Sie haben ihre Zunge an Lügen gewöhnt,
sie handeln verkehrt, zur Umkehr sind sie zu träge. Überall Unterdrückung, nichts als Betrug! Sie weigern
sich, mich zu kennen – Spruch des Herrn – Darum – so spricht der Herr der Heere: Ja, ich werde sie schmelzen
und prüfen; denn wie sollte ich sonst verfahren mit der Tochter, meinem Volk? Ein tödlicher Pfeil ist
ihre Zunge, trügerisch redet ihr Mund; Friede sagt man zum Nächsten, doch im Herzen plant man den Überfall.
Sollte ich sie dafür nicht bestrafen – Spruch des Herrn – und an einem solchen Volk keine Rache nehmen?
Erhebt über die Berge hin Wei-nen und Klagen, über die Weideplätze der Steppe ein To-tenlied. Jer.
9/1-9
Ist mir mein Erbteil zur Höhle einer Hyäne geworden, daß Raubvögel es umlagern? Auf, sammelt euch, alle Tiere des Feldes, kommt zum Fraß! Hirten in großer Zahl haben meinen Weinberg verwüstet, mein Feld zertreten, mein prächtiges Feld zur Öde gemacht. Man hat es in dürres Ödland verwandelt, verwüstet liegt es vor mir. Das ganze Land ist verödet, doch keiner nimmt sich das zu Herzen.
Jer. 12/9-11
Ist mir mein Erbteil zur Höhle einer Hyäne geworden, daß Raubvögel es umlagern? Auf, sammelt euch, alle Tiere des Feldes, kommt zum Fraß! Hirten in großer Zahl haben meinen Weinberg verwüstet, mein Feld zertreten, mein prächtiges Feld zur Öde gemacht. Man hat es in dürres Ödland verwandelt, verwüstet liegt es vor mir. Das ganze Land ist verödet, doch keiner nimmt sich das zu Herzen.
Jer. 12/9-11
Sonntag, 29. Juni 2008 17:18
HeinrichvonOfterdingen: Wundern braucht man sich über die vielen
ermordeten Kinder ja nicht. Dank „Aufklärung“ ist Sex heute zu einem Freizeitvergnügen geworden. Was das mit „Aufklärung“ zu tun hat ist allerdings die Frage!
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