Kinderschlachtung
Ein neues Angebot: Bei Rot über die Ampel fahren
Warum sollen wir uns mit der Wahrheit herumschlagen, wenn die Lüge doch so zuckersüß und angenehm ist? Von Michael Brenner.
Eine Einladung zum Fahren?
Eine Einladung zum Fahren?
© Flickr-Benützer „marie-ll“,
(kreuz.net) Wir haben uns daran gewöhnt, Geschenke anzunehmen, für die wir einen erschreckend hohen Preis zahlen müssen.

Könnte jemand eine Gesetzesliberalisierung verstehen, die uns gestattet, bei Rot über die Ampeln zu fahren, obwohl das zu einer sprunghaft ansteigenden Unfallstatistik führen würde?

Wäre es nachvollziehbar, wenn warnende Stimmen dann als ewiggestrig, konservativ, engstirnig, intolerant und mittelalterlich bezeichnet würden?

Wenn ein Patient einen Arzt aufsucht, muß er von diesem eine ehrliche Diagnose erwarten dürfen.

Erzählt der Arzt einem Patienten, er sei kerngesund, obwohl dieser an einer schweren Krankheit leidet, die bei Nichtbehandlung tödlich endet, wäre der Arzt ein verbrecherischer Scharlatan.

Würde der Mediziner dagegen seinem Patienten die Wahrheit sagen, müßte er wohl nicht damit rechnen, als Drohprediger und Unglücksprophet hingestellt zu werden.

Doch das geschieht heute. Wir leben in einer Zeit voller Verführung und Rattenfängerei.

Die Gewissen der Menschen werden eingelullt. Scharen werden auf den breiten und bequemen Autobahnen des Selbstbetrugs Richtung Hölle gefahren.

Unser dünnwandiges Leben bekommt immer mehr schwarze Löcher, in die immer mehr Menschen unauffindbar verschwinden.

Die Abtreibungsgewalt richtet unter den Kindern ein Blutbad an. Die Pornographie läßt Sinn, Verstand und Gefühle der Erwachsenen abstumpfen.

Der Mensch wird wie eine Mastsau zum Konsumenten degradiert.

Mit heuchlerischen Worten feiern wir die Toleranz als den höchsten Wert in der Demokratie.

Doch Toleranz für den Frevel ist Intoleranz Gott und der Gerechtigkeit gegenüber. Das Resultat: die Diktatur der Perversen.

Unsere hochgejubelte angebliche Demokratie wird zu einer peinlichen Dummokratie.

Was der Herrschaft der glatten Worte nicht in den Kram paßt, wird von diesen als mittelalterlich, faschistisch oder nationalsozialistisch bezeichnet.

Jeder kriecht und zittert vor der Diktatur dieser Slogans.

Wir sind zum pausenlosen Widerstand verpflichtet.
      
60 Lesermeinungen
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#60   SebastianMichael   13:49:24 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Unmöglich ist…
ein Gottesbzug in einer eventuellen Europäischen Verfassung.
Wir könne in einer Europäischen verfassung kein bekentniss zum Katholischen Gott machen. Ganz einfach aus dem Grund das es manigfaltige Glaubensgemeinschaften in Europa giebt die wir so Unterdrücken würde.
Ein Gottesstaat ist keine freiheit er ist Unterdrückung.
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#59   JMX   11:41:06 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Das ist dein bestes Argument
für den Glauben?
Glaube, denn wenn du nicht glaubst, bist du doof?
Mein Lieber, doof ist der, der sich damit zufrieden gibt, wenn die Beweise nicht proportional zur Größe und Art der Behauptung sind.
Du behauptest, es gibt einen Gott, einen christlichen gar, die Beweislast liegt bei dir! Skepsis und Reflektion ist immer angebracht und niemals doof. Das zu behaupten ist naiv.
„Doof“ ist der, der leichtgläubig ist, sei es bei Gebrauchtwagen, Haustürgeschäften, Astrologie oder Religion.
@ Pünktchen
Mit Gott in der Verfassung bekennt der entstehende Riesenstaat, dass er nicht perfekt ist und nicht perfekt sein kann. Der Gottelkeit und Selbstüberschätzung entweichen können.„esbezug ist gleichsam das Loch im Luftballon der Verfassung, aus dem die Gase der Eitelkeit und Selbstüberschätzung entweichen können.“
Die Geschichte lehrt, das das nicht der Fall ist. Ein Gottesstaat ist im Selbstverständnis immer totalitär und unfehlbar, er muss es sein, sonst wäre er ja nicht der Staat eines allmächtigen u. allwissenden Gottes. Man schaue nur auf zeitgenössische Theokratien wie Iran o. dogmatische, pseudoreligiöse totalitäre Staaten wie Nordkorea, Stalins UdSSR, etc.
Ein moderner säkularer Staat mit seinem Pluralismus kann gar nicht perfekt u. unfehlbar sein.
Das Sicherheitsventil,das du beschreibst, gibt es nur bei säkularen Staaten, das es ein menschengemachtes Gebilde ist, an dem immer weiter gearbeitet werden muß, um mit dem Wandel der Zeiten klarzukommen.
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#58   Pünktchen   10:07:50 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Martin Mosebach:
„Gott in der Verfassung, das heißt, dass das Recht nicht mit der Demokratie und der europäischen Vereinigung beginnt, sondern solange in der Welt ist, wie es von Gott offenbart wurde. Gott in der Verfassung ist ein Element der Bescheidenheit, das gerade einer erdrückenden Institution, wie eine europäische Regierung es notwendig sein muss, gut ansteht. Gott in der Verfassung will sagen, dass das Ziel der Geschichte nicht die europäische Vereinigung ist, sondern dass sie eine bloße Station auf dem Weg der Menschen durch die Zeit ist. Mit Gott in der Verfassung bekennt der entstehende Riesenstaat, dass er nicht perfekt ist und nicht perfekt sein kann. Der Gottesbezug ist gleichsam das Loch im Luftballon der Verfassung, aus dem die Gase der Eitelkeit und Selbstüberschätzung entweichen können.“
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#57   Nachtlaterne   10:02:45 | Mittwoch, 2. Juli 2008
laberkurt hat gott
ausgeklammert bzw. ausgelabert, mag er die folgen seines bösen tuns nun auch selbst ernten.
wie kann man so doof sein, so entsetzlich doof sein?
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#56   JMX   09:00:51 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Keil-Strategie
Im Prinzip stimme ich dir zu, aber jegliche Erwähung eines „Schöpfers“ bietet wieder die Gelegenheit, Gott dort hineinzupressen, indem man sagt, „Es wird doch erwähnt in der Verfassung, GOTT steht doch drin, etc.“
Man schaue nur in die USA, da passiert nämlich haargenau das.
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#55   Kurt K.   04:48:00 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Ein Gottesbezug
in irgendwelchen Verfassungen ist nicht sinnvoll. Denn welcher Gott soll es denn sein? Der Gott Nachtlaternes? Der Gott Bruder Theophils? Der katholische Gott? Der protestantische Gott? Der Jüdische?
Letztlich muss die Verfassung von allen Menschen im Staate akzeptierbar sein – und darf deshalb keinen Bezug auf einen bestimmten Gott enthalten. Allenfalls ein sehr allgemein gehaltener Gottesbegriff wäre denkbar, allerdings würde man da mit Sicherheit eine gewisse Abneigung der Atheisten ernten – wobei man schon sagen muss, dass es dem meisten Atheisten am Arsch vorbei geht, welches imaginäre Wesen da irgendwie erwähnt wird.
Ein äusserst allgemein gehaltener Gott mag meinetwegen in die Verfassung rein – nur ob „euch“ das was gibt,, weiss ich dann halt nicht.
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#54   SebastianMichael   21:53:26 | Dienstag, 1. Juli 2008
Soll dies die Erklärung sein?
Ist dies die Erklärung für ihre behautptung das ein fehlen einer Staatsreligion die Verbreitung des Islams bedeutet?
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#53   Nachtlaterne   20:59:17 | Dienstag, 1. Juli 2008
sebastian,
sie sind wirklich ungeheuer naiv!
sie wollen gott streichen und werden einen neuen j.streicher des zeitgeistes erhalten, ohne hakenkreuz, ohne hammer und sichel…eine demokratie oben ohne…
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#52   SebastianMichael   20:04:37 | Dienstag, 1. Juli 2008
Warum den Islam fürchten?
Was hat eine Staatsreligion und einbezug auf einen Gott in einer Verfassung mit dem Islam zu tun das sollten Sie mir mal erklären!
Weiterhin verwehre ich mich gegen Ihre ausdrucksweise. Wenn ich Ihrer meinung nach unrecht habe ist dem so, das berächtigt sie aber in keinster weise mich klein (ich denke sie beziehen sich hier auf seele und geist) oder naiv zu nennen.
Sie werter Herr / werte Frau Nachtlaterne mögen eventuell in ihrer tiefsten religiösität ihr Heil nur in einem Gottesstaat sehen dies zählt aber nicht für alle Menschen.
Ich habe nunmehr mehrfach erklärt warum meiner Meinung nach ein Gottesstaat und Gottesbezug in einer Verfassung keine erlösung ist.
Sehr wohl habe ich auch ihre Ansichten zu diesem Thema zu Kenntniss genommen kann diese aber wie gesagt nicht teilen.
NIemand wird eingeschränkt wenn sich ein Staat keine Religion zur Staatsreligion erhebt. Jedoch zeigt uns die Geschichte und die jüngste Gegenwart überdeutlich das ein Gottesstaat und eine Staatsreligion sehr wohl die Menschen unterdrückt.
Jeder darf in einer Demokratie sein glauben frei Leben. In einem Staat ohne Staatsreligion darf jeder seinen Glauben Leben. In einem Gottesstaat darf er das nicht und somit wird der Geist sehr wohl unterdrückt. Sie können niemanden dazu zwingen an Ihren Glauben teilhaft zu werden werte Nachtlaterne, wenn sie wollen das dieser glaube wahrhaftig ist.
Gottes bezug in einer Verfassung bedeutet nicht freiheit und es schützt sie auch nicht.
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#51   Nachtlaterne   18:27:02 | Dienstag, 1. Juli 2008
sebastian,
wenn sie das christentum nicht haben wollen werden sie den islam erhalten. sie naiver mensch wollen nicht wahrhaben, dass die wahre hölle auf erden durch die ablehnung gottes geschieht. wenn ein gottesbezug in der verfassung stünde und mit ihm die schgützenden gebote respektiertr würden, dann könnten nur noch verbrecher und geier sagen: es passt uns nicht. denn dann dürften die rattenfänger nicht mehr ihr flöten so sehr betätigen um ganze völker kaputt zu machen.
sie kleiner mensch wollen den großen gott verbieten lassen in der politik obwohl wir doch von der politik regiert werden, die uns schlechter regiert als gott.
ihre eigenen worte klagen sie vor gott und den menschen an!
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#50   SebastianMichael   14:13:01 | Dienstag, 1. Juli 2008
Unterdrückung?
Unterdrückung ist wer anderen seinen willen aufzwingt.
Eine Verfassung ohne Staatsreligion zwingt niemanden etwas auf.
Menschen die ihre Religion leben wollen dürfen sie lebenund werden nicht dazu gezwungen einen anderen Gott zu huldigen.
Menschen die ihr Leben nich dem glauben verschreiben, können ihr leben frei leben und sich auf die suche nach dem Sinn des Lebens machen.
Ihre Worte werter Herr / werte Frau Nachtlaterne bedeuten nur eins. Sie erkennen keine freiheit, für sie ist nur ihr glaube Freiheit und alle anderen Menschen die diesen glauben nicht teilen sind entweder unterdrückt oder Unterdrücker.
Dieses Bild ist aber zu einfach, auch für diejeniegen die nicht ihr Leben lang an Gott glauben gewährt Gott einen Weg ins ewige Reich.
Gott liebt nicht nur die Gläubigen sondern alle Menschen.
Und auch Sie frage ich, wie können sie Urteilen ob ich Gottlos bin oder untetdrückt?
Ich habe mich in meinen Beiträgen nie zu meinen Glauben geäußert woher also wollen sie wissen an was oder wen ich glaube?
Suchen sie die Verantwortung für die Fehler dieser Welt nicht nur im politischen System sondern fragen sie sich welche Verantwortung sie dafür tragen?
Jeder von uns sollte sich diese frage stellen und dann versuchen daraus zu lernen.
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#49   JMX   13:24:08 | Dienstag, 1. Juli 2008
Wow, Begriffe so zu verdrehen, daß sie
die eigene Weltsicht stützen/schonen, darin sind die Katholiken Meister. o^/
Das sie einen Gottesstaat als nicht-unterdrückend sondern als positiv empfinden, sagt leider nichts über die Realität aus, sondern liegt an ihrem Standpunkt.
Religionsfreiheit ist nur dann Freiheit, wenn sie auch Freiheit von Religion beinhaltet.
Wenn das nicht gegeben ist, ist die Unterdrückung schon da.
Jede monotheistische Theokratie ist totalitär.
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#48   Nachtlaterne   13:00:06 | Dienstag, 1. Juli 2008
sebastian,
das ist sehr traurig was sie schreiben. sie beschreiben die nichtunterdrückung durch gott als unterdrückung und die unterdrückung durch die gottlosen (dazu kön nen auch christen gehören) die beachten sie nicht. haben sie immer noch nicht verstanden, dass alles dem herrn gehört? und mit ihren erklärungen wollen sie einmal vor der wahrheit bestehen? und ihre erklärung soll genügen die menschheit zu schützen und an das ganz große ziel des ewigen lebens zu bringen?
wer unterdückt sie? sie unterdrücken sich in erster linie selber, in jedem fall aber durch die gottlosigkeit.
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#47   SebastianMichael   10:33:12 | Dienstag, 1. Juli 2008
Demokratie vS. Glauben?
Geht es den wirklich nur so, kann ich entweder in glauben an Gott leben oder in der Demokratie?
Ein Staat in dem ein Gott, eine Religion in der Verfassung steht, in dem es eine Staatsreligion giebt, dieser Staat unterdrückt die Menschen in ihm.
Diese Menschen haben dann kein Glauben sie haben die Pflicht der Lobpreisung des Staates und des Gottes auf dem sich dieser Staatbaut.
Der glaube muss, um wahrhaftig zu sein aus dem Herzen , der Seele des Menschen kommen. Es muss der funke der Liebe zu Gott sein der den glauben nährt. Nicht die flamme der Furcht und unterdrückung.
Es sind zwei verschiedene Paar Schuhe ob ich eine Staatsreligion habe oder eine Verfassung dessen Werte sich auf die Kulturelle entwicklung des Staates beziehen.
Sowohl die Menschenrechte als auch die demokratische Verfassung der Westlichen Zivilisationen beruhen doch auf der Christlichen Prägung der Jahunderte und weitesgehend auf den 10 Geboten. Mehr Gottes, Glaubensprägung sollte aus den gennanten Gründen nicht sein.
Sie werter Herr oder werte Dame Nachtlaterne sehen nur schwarz weiß. Abtreibung, gewallt, Menschenverachtung, Krieg all das ist für sie ausdruck der Gottlosigkeit und ihre Uhrsache liegt in der Demokratie. Verzeihung aber auch unter der Herrschaft der Kirche hat es das schon gegeben. Bestes beispiel Ablasshandel, Inqusition im Mittelalter, Kreuzzüge.
Und was aus Gottesstaaten wird sehen wir doch im Nahen Osten.
Nein Demokratie sollte nich der Sündenbock für die Fehler aller Menschen sei…
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#46   timpressum †   09:00:00 | Dienstag, 1. Juli 2008
Herr Brenner
Das hat sich der Herr Brenner seinen täglichen Kampf mit dem Konsumterror bei Aldi und anderen Erscheinungen der Neuzeit mal so richtig von der Seele geschrieben! Und das hat ihm sicher auch gutgetan!
Es ist ja so, daß die Leute, die am lautesten „Verführung“ schreien, am leichtesten verführbar sind! :-)
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#45   JMX   08:44:53 | Dienstag, 1. Juli 2008
Man Jesus nicht töten,
wie man auch jede andere fiktionale Gestalt nicht töten kann. o^/
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#44   Nachtlaterne   06:00:30 | Dienstag, 1. Juli 2008
wie gut es doch einem…
…staat bekommt, wenn er die schützenden gebote gottes und einen gottesbezug ausklammert das leugnen die gottabgewandten natürlich konsequent.
der mord an so viel millionen ungeborenen ist nur durch gottlosigkeit möglich. das pausenlose niederknien vor dem konsum und der hurerei auf dem mediensttrich ebenso.
mögen christen auch schlechte beispiele abgegeben haben, christus tat es nicht und wird darum nicht auf den müll geworfen, jedenfalls nicht von treuen menschen.
wer christus vernichtet, der vernichtet sein eigenes leben und das des ganzen volkes. die traurige selbstauflösung deutschlands durch die demokratie ist ein deutlicher beweis dafür. was für eine vernichtungsweihe am eigenen volk, zelebriert auf dem altar der gottlosigkeit…
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#43   JMX   21:29:04 | Montag, 30. Juni 2008
Es ist noch keinem Staat gut bekommen,
wenn sich die Religionen zu sehr eingemischt haben.
Aktuelle Beispiele gibt es ja genug…
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#42   Nachtlaterne   20:05:38 | Montag, 30. Juni 2008
laber, laber, laber…
…und keiner schämt siich.
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#41   SebastianMichael   15:51:22 | Montag, 30. Juni 2008
Geschrieben von:
Brandenburgis:
Soeben haben Sie geirrt,
jetzt belieben Sie zu scherzen … Na ja, lassen wir das Thema. Ich halte es mit Kardinal Faulhaber, der sagte: „Wo das Volk sein eigener König ist, wird es über kurz oder lang sein eigener Totengräber.“
Das bringt doch nur eines zum ausdruck, den willen Institutionalkirche über alle Menschen gewallt zu haben.
Ein glaube der mir digtiert wird ist falscher glaube! Glaube muss aus dem Herzen kommen aus der Liebe zu Gott un Jesus.
Eine Verfassung die einen glauben Vorschreibt schafft nur eins, die Abkehrung vom Wahren glauben. Die Geschichte sollte gelehrt haben was aus Staatsreligionen wird, sie tragen die Vernichtung in sich.
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#40   Marcelus   15:01:13 | Montag, 30. Juni 2008
Die Demokratie muß immer auch in einer internationalen Ordnung eingebunden sein,
damit die Völker in einer international-demokratischen Organisation kooperieren und damit die Demagogen, Nationalisten und Rechts- und Linksfaschisten, in einer internationalen Instanz in Zaum halten können,
sonst hätte Kardinal Faulhaber leider recht,
wie die europäischen Demokratien nach 1918 bewiesen haben.
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#39   Brandenburgis   14:46:28 | Montag, 30. Juni 2008
Soeben haben Sie geirrt,
jetzt belieben Sie zu scherzen … Na ja, lassen wir das Thema. Ich halte es mit Kardinal Faulhaber, der sagte: „Wo das Volk sein eigener König ist, wird es über kurz oder lang sein eigener Totengräber.“
Diese Prophzeiung hat sich in grauenerregender Weise tausendfach bestätigt, wenn auch dieses Totengräbertum heute durch die „Päpste“ empfohlen wird. So enthüllt sich die nekrophile Natur des modernen Papsttums.
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#38   Marcelus   14:41:52 | Montag, 30. Juni 2008
St. Thomas v. Aquin hat meines Wissens nach eine Mischform aus den drei Regierungsformen
bevorzugt, also auch die Mitwirkung des Volkes.
Zu den Verurteilungen demokratischer Bestrebungen durch Päpste: Päpste haben schon vieles verurteilt, was andere Päpste wieder zurückgenommen haben.
Solche Verurteilungen sind rein disziplinär, um der Ordnung willen, das Wirken des Heiligen Geistes läßt sich dadurch nicht aufhalten:
Siehe die Demokratieunterstützung begonnen durch Pius XII., und vollendet durch den sel. Johannes XXIII., Paul VI. und den großen Weltpolitikpapst Johannes Paul II.
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#37   Brandenburgis   14:34:18 | Montag, 30. Juni 2008
@Marcelus: HIer irren Sie!
Die Lehre des hl. Thomas ist vielfach durch das Lehramt gebraucht und bestätigt worden. Die gleiche „Demokratie“, die Thomas verurteilt, wurde mehrfach vom Lehramt verurteilt, z.B. sehr ausführlich und fundamtental begründet vom Leo XIII.
Ich führe den Aquniaten auch nur deshalb auf, weil unsaubere Exegeten ihn gern zum Theologen der modernen Demokratie umwidmen wollen.
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#36   Horst Metzker   14:30:31 | Montag, 30. Juni 2008
Was lesen wir denn im Grundgesetz?
Nichts anderes als das, was schon in den 10 Geboten eine riesige Sozialreform der damals bekannten Welt war. Zu diesen 10 Geboten bekennen sich alle 3 monotheistischen Religionen. Der Muslim kennt sie wie der Jude und auch der Christ. Wollen wir das Grundgesetz wie die 10 Gebote in Frage stellen? Unsere Eltern hassen, morden, lügen, betrügen, ehebrechen, meineiden? Wollen wir das?
Die Buddisten oder Hinduisten wollen dies nicht, aber sie haben ja keinen Missionierungsauftrag.
Ein Hoch dem Atheismus, den jedoch keiner will.
Also liebe Freunde der antiklerikalen Seite.
Der Kommunismus hat es bewiesen, und wenn Demokratie auch seine Schwachseiten hat, so beweist es doch nur unsere Unzulänglichkeit der Schöpfung gegenüber.
Der Mensch denkt, Gott lenkt.
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#35   Marcelus   14:19:33 | Montag, 30. Juni 2008
@Brandenburgis: Hier irren Sie leider
Der hl. Thomas ist zwar der offizielle Philosoph der Kirche, aber er ist nicht das Lehramt,
und er irrt an vielen Stellen.
Abgesehen davon, daß das Wort „Demokratie“ bei Aristoteles anders gebraucht wird als heute, nämlich generell im negativen Sinn.
Der hl. Thomas ist dennoch nicht das Lehramt, und selbst das Lehramt ist nicht in allen Aussagen unfehlbar, sondern höchstens verbindlich für seine jeweiligen Zeitgenossen und kann in manchen Fragen durch den Petrusnachfolger revidiert werden,
siehe z.B. Gottes erste Diener des Häresie lehrenden Kirchenhistorikers Peter de Rosa.
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#34   Brandenburgis   14:16:15 | Montag, 30. Juni 2008
Die Lehre des hl. Thomas
ist auch für Sie verbindlich, lieber Marcelus!
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#33   Marcelus   13:54:26 | Montag, 30. Juni 2008
@Brandenburgis: „Demokratie“ wird in den alten griechischen Texten als entartete Form
der Volksherrschaft bezeichnet.
Heute hat das Wort eine positive Bedeutung, weil das Wort im wörtlichen Sinn einfach „Volksherrschaft“ bedeutet, von „demos“ (Volk) und „kratie“ (Herrschaft).
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#32   Brandenburgis   13:44:42 | Montag, 30. Juni 2008
Der hl. Thomas lehrt,
daß die demokratische Staatsverfasung eine [widergöttliche] Entartung sei. Immerhin formulierte er, daß Demokratie immerhin noch besser sei als die Tyrannis eines Einzelnen oder einer kleineren Gruppe (Ochlokratie), da es einer Demokratie nicht gelingen könne, einen einheitlichen negativen Willen zu formulieren und durchzusetzen.
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#31   Marcelus   13:41:23 | Montag, 30. Juni 2008
@Nachtlaterne: Was hat Ihr Religionsbekenntnis
mit der demokratischen Staatsorganisation zu tun?
Lehnen Sie demnach die österreichische oder die französische Staatsverfassung ab?
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#30   Nachtlaterne   13:39:06 | Montag, 30. Juni 2008
gott nicht erwähnen…
…,heisst also nicht unbediingt ihn nicht anzuerkennen? wie beklopft kann man noch sein! jeder dreck, der einem am herzen liegt, findet erwähnen, gott aber soll man in der vferfassung unerwähnt lassen obwohl er der herr des himmels und der erde ist.
ihr seid echt ein verkommenes pack und liefert euch selbst der gewalt der eigenen schuld aus.
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#29   Marcelus   13:25:20 | Montag, 30. Juni 2008
@Nachtlaterne: Gott nicht in einer Staatsorganisationsverfassung zu erwähnen,
bedeutet nicht, sich von Gott abzuwenden, sondern Gott nicht zu erwähnen.
Es bedeutet einfach, daß für den Glauben der Bürger der Staat nicht zu ständig ist, sondern die nicht-staatlichen Religionsorganisationen.
Gerade die Christen müßten diesen Standpunkt begrüßen, nachdem gerade diese alle Epochen wieder durch Staaten verfolgt wurden und auch noch werden,
beginnend mit den ersten drei Jahrhunderten der Kirche im Römischen Reich und in vielen Teilen der Welt bis heute.
Den Staat für den persönlichen Glauben seiner Bürger bzw. einstmaligen Untertanen die Verantwortung zu geben, das ist Erbe aus vorchristlicher Zeit.
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#28   juergen   13:08:34 | Montag, 30. Juni 2008
zum Artikel
Das sind ja weltbewegende „katholische Nachrichten“!
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#27   derfux   13:00:25 | Montag, 30. Juni 2008
Hey Nachtlaterne,
wie sieht es eigentlich mit den Großbuchstaben aus, von wem wurden die geschaffen? Wenigstens das Wort Gott könntest du ja mal groß schreiben!
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#26   Kurt K.   12:59:06 | Montag, 30. Juni 2008
Oh, Marcelus! Es geschehen noch Zeichen und Wunder!
Eine Staatsverfassung soll in erster Linie die demokratische Staatsorganisation regeln, und dazu braucht man nicht den Gott der Mehrheitsbevölkerung erwähnen.
Das ist soweit ich mich erinnern kann das erste Mal, dass Sie einen Post verfassen, der sinnvoll ist und dem ich zustimmen kann.
Find ich toll. :(3
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#25   Nachtlaterne   12:52:18 | Montag, 30. Juni 2008
was für ein wahnsinn!
wenn sich die mehrheit der bürger (menschen, die von gott geschaffen wurden) sich gegen gott wenden, ihn also aus der verfassung gestrichen sehen wollen, dann verabschieden sie sich vom heil und setzen alle hoffnung auf rattenfänger bzw. verführungen.
man kann nicht das gute ohne den guten beschließen!
man nicht das gute ohne den guten erwarten!
es gibt auch keine gerechtigkeit ohne den wahren gerechten!
wie verblendet seid ihr eigentlich?
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#24   Marcelus   12:27:09 | Montag, 30. Juni 2008
@JMX: Es ist die Lehre der Kirche,
daß kein Bürger zum Glauben gezwungen werden darf.
Und die Demokratie ist die Summe von freien Bürgern, in denen immer einige eine andere Konfession besitzen als der Rest, nachdem Glaube von Glauben, und nicht von Wissen, kommt.
Eine Bezugnahme auf Gott in einer Verfassung wäre nur möglich, wenn die Mehrheit der demokratischen Repräsentanten das so beschlösse, wie z.B.hier in den USA, gegen eine Minderheit, die eine andere Meinung hätte.
Aber warum sollte die Mehrheit Gott unbedingt in der Staatsverfassung erwähnen wollen?
Die gutfunktionierende österreichische Staatsverfassung tut das jedenfalls nicht.
Eine Staatsverfassung soll in erster Linie die demokratische Staatsorganisation regeln, und dazu braucht man nicht den Gott der Mehrheitsbevölkerung erwähnen.
Es ist doch völlig ausreichend, daß diese Mehrheitsbevölkerung sich privat zu Gott bekennt, und diesen in ihren Kirchen preist.
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#23   JMX   11:54:13 | Montag, 30. Juni 2008
Wow, marcelus, sollten wir hier einer
Meinung sein? ^-^
wenn gott aus der verfassung gestrichen wird, dann kommt eine gottlose, pervertierte humanität in die verfassung. wenn gott nicht ist dann sind die götzen!
Was zu beweisen wäre.
Wieso sollte es ohne Gott keine moralischen Normen geben, und weshalb sollte die Abwesenheit Gottes eine Lücke hinterlassen, die nur durch Götzen zu füllen ist?
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#22   Marcelus   11:40:50 | Montag, 30. Juni 2008
Es ist nicht Aufgabe des Staates,
einen Glauben zu haben,
weil der ideale Staat der Staat seiner Bürger, und nicht eines einzelnen Machthabers, ist.
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#21   Nachtlaterne   11:38:45 | Montag, 30. Juni 2008
jmx, ziemlich…
… dumm, wie?
wenn gott aus der verfassung gestrichen wird, dann kommt eine gottlose, pervertierte humanität in die verfassung. wenn gott nicht ist dann sind die götzen!
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#20   JMX   11:35:55 | Montag, 30. Juni 2008
Das muß auch so sein
gott wird aus den verfassungen gestrichen. damit ist alles gesagt!
Eine Verfassung muß für alle sein, nicht nur für Christen!
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#19   Nachtlaterne   10:39:23 | Montag, 30. Juni 2008
ja, wenn es eine …
…globalisierung für die menschen wäre, es handelt sich aber gar zu oft ium eine KLO-Ballisierung. gott wird aus den verfassungen gestrichen. damit ist alles gesagt!
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#18   Marcelus   09:43:17 | Montag, 30. Juni 2008
„Globalisierung“ heißt Vernetzung und Zusammenwachsen des Globus
zu einer gemeinsamen Gesellschaft,
und nicht das überkommene Fortfahren im Bestehen von getrennten Gesellschaften, die auch Kriege untereinander beginnen.
Die katholische Kirche war und ist immer Pionier der Globalisierung der menschlichen Gesellschaft.
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#17   SebastianMichael   09:38:56 | Montag, 30. Juni 2008
Hast du schon mal…
… über die effekte der Globalisierung nachgedacht?
Ohne sie würde es dieses Forum nicht geben. In Deutschland würde es noch mehr Armut geben. Die Preise für alles wären viel viel Teurer. Die Bibel könnte nicht in so großen Mengen gedruckt und Verbreitet werden. Der Papst hätte immer nur noch einfluss auf Europa und drüber hinaus nicht. Die Christliche Lehre würde sich nicht so weit verbreiten.
All das sind effekte der Globalisierung.
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#16   Nachtlaterne   05:59:58 | Montag, 30. Juni 2008
die globalisierung…
…macht die erde zu einem kloball den man irgendwann einfach herunterspülen möchte um einen neuen zu bekommen.
die mahnenden worte jesu christi, dass der sinn des lebens nicht in essen und trinken besteht, wer nimmt sich die schon zu herzen?
der totale konsum und die totale gier hat eingebaute vorfahrt. so sind schwere unfälle des herzens und der seele, des geistes und der wirtschaft vorprogrammiert.
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#15   Suscipiat †   02:40:30 | Montag, 30. Juni 2008
VIVA ESPANA!!!
Ole!!! o^/
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#14   SebastianMichael   00:55:33 | Montag, 30. Juni 2008
Dabei wird der Spuk der Globalisierung …
… und die grenzenlose Herrschaft des Geldes, die wir heute erleben, vielleicht schneller vorbei sein, als mancher ahnt.
Hier möchte ich dem entsprechenden ERstposter hier wiedersprechen.
Ich befasse mich momentan mit einem sehr interessanten Buch welches genau dieses Thema „Globalisierung§ zu Grunde hat.
Und ich muss sagen, die Lektüre dieses Buches zeigt einem Zusammenhänge die in dieser Sicht vorher man nicht zu sehen im Stande war.
Wenn man nun sich die Welt, ihre Politik, ihre Gesellschaft und Kulturprobleme und ihre Religionskriege betrachtet, so sieht man das Globalisierung nicht verlieren wird. Es ist eher das Gegenteil der Fall, Globalisierung wird unsere ganze Welt weiter bestimmen und sie in einem Maße ändern das bisher nur schwer genau abzuschätzen ist.
Doch bei allem Negativen so bietet sich in ihr auch etwas Gutes. Wenn wir heute gewisse Faktoren ändern und beeiflussen so kan Globalisierung etwas Positves und Gutes werden.
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#13   timpressum †   23:35:53 | Sonntag, 29. Juni 2008
Der einfache Weg
Der einfache Weg ist genau der Weg der Fundamentalisten jeglicher Couleur: Schwarz-Weiss-Denken und natürlich sind die jeweiligen Protagonisten im Beweis der Wahrheit.
Und da muss man nicht nachdenken, sondern einfach hinterhertapern! Nachdenken kann wirklich anstrengend sein! Lohnt sich aber wirklich!
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#12   Nachtlaterne   22:56:46 | Sonntag, 29. Juni 2008
und nie das wort gottes vergessen!
„Weh euch, die ihr die Strafe wie mit Ochsenstricken her-beizieht und die Sünde wie mit Wagenseilen. Ihr sagt: Was er tun will, das tue er schnell; er soll sich beeilen, damit wir es sehen; was der Heilige Israels plant, treffe bald ein, wir wollen es wissen. Weh denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen, die die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, die das Bittere süß und das Süße bitter machen. Weh denen, die in ihren Auge weise sind und sich selbst für klug halten. Wehe denen die Helden sind, wenn es gilt, Wein zu trinken, und tapfer, wenn es gilt starke Getränke zu brauen, die den Schuldigen für Beste-chungsgeld freisprechen, und dem Gerechten sein Recht vorenthalten. Darum: Wie des Feuers Zunge die Stoppel frißt und wie das Heu in der Flamme zusammensinkt, so soll ihre Wurzel verfaulen und ihre Blüte wie Staub aufge-wirbelt werden. Denn sie haben die Weisungen des Herrn der Heere von sich gewiesen und über das Wort des Heili-gen Israels gelästert.“
Jesaja 5/18-24
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#11   Kurt K.   22:52:46 | Sonntag, 29. Juni 2008
Nachtlaterne: Ge-
blubber, Ge-Schwurbel oder Ge-laber… wie soll ich deinen Post benennen?
:-S
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#10   Schlaschnik   21:49:18 | Sonntag, 29. Juni 2008
Diskriminierung
Genau in die selbe Schublade wird jetzt die Pius-Bruderschaft gedrängt, weil sie sich wahrscheinlich mit Rom nicht einigegn möchte.
Der Blogger von summorum-pontificum.de schreibt da z.B.:
„Vieles spricht dafür, daß diese ökumenische Feier längerfristig größere Auswirkungen auf den weiteren Gang der Dinge haben wird als die Frage der Rückkehr der Piusbruderschaft.“
Mit den selben dummen und ausgrenzenden Methoden wird jetzt versucht, Druck auf die Bruderschaft auszuüben.
Tatsächlich aber ist es die Sache der Bruderschaft, ob sie sich mit Rom jetzt einigen möchte oder nicht. Da ist die Rede vom „großzügigen Angebot“ des Papstes gegenüber der Tradition.
Die Tradition braucht aber kein „großzügiges Angebot“, sondern hat ein Recht darauf in der Mitte der Kirche jetzt vollständig ihren Platz einzunehmen. Was hat sich denn groß geändert sein Summorum-pontificum?
Ja, der Papst spendet jetzt die Mundkommunion und trägt ein anderes Pallium, darüberhinaus ist hier und da in Deutschland eine überlieferte Messe am Samstag morgen um 8.00 genehmigt worden.
Aber wirklich nennenswerte Veränderungen sind doch noch nicht sichtbar. Immer noch fühlen sich traditionstreue und gläubige Kathokliken in den Durchschnittsgemeinden unwohl und ausgegrenzt. Welche Pfarrer klärt den heute die Gläubigen von sich aus noch über die kath. Lehre auf? Wer spricht denn über Themen, über die sich w i r k l i c h zu predigen lohen würde?
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#9   JMX   21:29:08 | Sonntag, 29. Juni 2008
Zu viele Personifizierungen
sind schlecht für die Psyche… ;-)
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#8   Nachtlaterne   19:47:47 | Sonntag, 29. Juni 2008
horst metzker,
will ausnahmsweise mal ihren namen richtig schreiben! :-) die einzigsten, die mit uns menschen keine probleme haben sind die probleme selbst: sie bewohnen uns nur. wir lassen uns die probleme leider schön und grün und blau reden und werden sie darum niemals los. und wir werden nicht mehr frei ein ganzes leben.
warum wollen wir nicht verstehen? wir können weder liebe, noch freiden noch gerechtigkeit „machen“ so überzeugend wir in diesen versuchen auch wirken mögen. denn wir sind ja nicht leben, liebe, friede und gerechtigkeit in person! wir können noch so gerecht reden, gerecht werden wir dadurch noch nicht und können deswegen auch noch keine gerechtigkeit anderen schenken.
denn gott alleine ist die liebe und die gerechtigkeit usw und wir können uns lediglich innerlich darauf vorbereiten, was unsagbar wichtig ist aber eben noch lange nicht die ganze miete.
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#7   matt2 †   19:42:39 | Sonntag, 29. Juni 2008
Die Katholen gestatten einem Kind ja keine freie Entwicklung…
Für die ist das ganze Leben ja bereits verplant und verwirkt im Rahmen des Vollzugs ihres religiösen Gehabes. Die haben ja nur diese biedere Vorstellung vom Leben und von kirchlicher Gemeinschaft. Das ist keine Religion die befreit und einen Menschen vollkommen macht, sondern eine, die knechtet und ihn mit unnötigen Ängsten belästigt, die sie selbst nicht vermocht hat zu überkommen.
Besser eine sündige Welt, die aber doch einen guten Kern besitzt, als eine, die beherrscht wird von falschen Wahrheitsaposteln, die den Menschen ein düsteres Zwangsregime aufbürden wollen. Das ist für mich die Lehre aus der Geschichte.
Selbstverständlich muss man Kindern auch mal Grenzen aufzeigen. Aber im wesentlichen sollte man ihnen eine freie, unbeschwerte Entwicklung ermöglichen, wo sie selbst eine, ihren Talenten entsprechende, Bestimmung in der Ges. finden können.
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#6   Horst Metzker   19:35:26 | Sonntag, 29. Juni 2008
Ja Nachtlaterne, jetzt haben Sie mal Recht!
Man hätte es nicht besser schreiben können.
Dies meine ich nicht mit Spott oder Blödelei. Danke.
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#5   Nachtlaterne   19:24:02 | Sonntag, 29. Juni 2008
weil wir vor lauter falschen…
…tröstern echten trost vergessen haben vermissen wir keinen echten trost mehr und leben nicht zur mitte des eigenen lebens hin, sondern zur äußersten oberfläche, zum plakativen, zum falschen licht und gehen daran wie die motten zugrunde, die immer wieder drauf brummen weil sie nicht verstehen.
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#4   Horst Metzker   18:49:45 | Sonntag, 29. Juni 2008
In meiner Jugend, 68er,
wurde gesagt: Ein Kind darf nicht erzogen werden, es muss sich frei entwickeln können, um seine Talente heraus zu finden. Diese Talentierten, sind die Eltern der Kinder und Jugendlichen von heute, mit denen die wenigsten Lehrer oder Ausbilder etwas anfangen können. Haben sie doch nicht gelernt, dass in einem sozialen Umfeld, auch Spielregeln vorhanden sind, die man befolgen muss. Das Problem sind nicht die unwilligen Kinder von heute, sondern die talentierten Eltern von heute, in Folge der 68er.
Es ist kein kirchliches Problem, jedoch ist die Kirche mit davon betroffen.
Natürlich ist es das einfachste, man tadelt die Lehrer, die Pfarrer, die Ausbilder, etc. Doch wer tadelt denn die Eltern? Weil alle Menschen irgendwie Eltern sind oder waren. Und alle sind Wählerstimmen, die die Parteien haben wollen.
Da ist es doch einfacher den Zorn, einmal auf Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Pharmakonzerne, Polizisten, Lehrer, Ausbilder, usw. abzuwälzen. Da trifft man ja nur eine bestimmte Gruppe. Bei Eltern jedoch, ist jede Familie
betroffen, und das kann man sich nicht leisten. !Wählerstimmen!
Was erwarten wir von einer Gesellschaft, in der Werbesender mit Spielfilmunterbrechungen, höchste Einschaltquoten haben, und die öffentlich Rechtlichen, sich diesem Niveau immer mehr anpassen?
Auf dieses Niveau will ich aber nicht runter, denn dort unter treten sich die Leute heute schon. Ich gehe lieber mit den meinen in die Kirche, denn da kann ich bleiben, wo ich immer schon war.
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#3   Lutheraner   18:48:48 | Sonntag, 29. Juni 2008
@ Rodolfo Panetta
Ich habe heute einen Bericht in einer Tageszeitung gelesen, daß jeder Zweite die Wahlbeteiligung verweigert.
Der Autor nannte das Verhalten demokratiemüde. Diese Schönfärberei ist das eigentliche Problem. Die Menschen sind nicht demokratiemüde, sonder es leid, ständig belogen und verarscht zu werden. Und sie wissen auch, woher die Verarsche kommt, nämlich aus Brüssel!
Das irische EU-Referendum hatte eine Lawine von Leserbriefen losgetreten. Die meisten sind von dern Tageszeitungen sicher nicht veröffentlicht worden. In 90% der Fälle hat man den Iren zu ihrer Entscheidung gratuliert!
Die Schäfchen glauben nun immer ihren Hirten, die sich um nichts kümmern, als sie mit geballter Liturgie zu langweilen, und dabei verschweigen, daß Abtreibung, Islam, Homos, Überfremdung, Selbstbedienung, Lügen, Korruption, Genmanipulation etc. aus christlichen Kreisen kommt.
Wie die Nazi-Elite aus Katholiken bestand, hängen im Parlament die ganzen Christen rum und verarschen uns mit der EU:
Religionszugehörigkeit von Bundestagsabgeordneten www.kirchenaustritt.de/statistik/
Kirche, Kommunismus und EU sind dasselbe:
Die EU-Verschwörung www.schweizerzeit.ch/…/euverschwoerung.htm
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#2   Brandenburgis   17:55:45 | Sonntag, 29. Juni 2008
Ja, Panetta
aberr nicht in rechtsradikalen PArteien!
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#1   Rodolfo Panetta   17:46:21 | Sonntag, 29. Juni 2008
Widerstand ist erforderlich!
Zu jeder Zeit wurde den Menschen suggeriert, die jeweiligen zeitgeistigen Anschauungen seien die ultimativen und künftig ewig gültigen. So auch heute. Dabei wird der Spuk der Globalisierung und die grenzenlose Herrschaft des Geldes, die wir heute erleben, vielleicht schneller vorbei sein, als mancher ahnt. Und die heute selbstherrlich regierenden Politiker wird vielleicht schon bald jedes Schulkind als Idioten verspotten.
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