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Montag, 30. Juni 2008 15:19
„Wir sind keine Erfinder. Wir stehen nur in der Nachfolge dessen, was die Kirche immer gemacht hat und was bisher funktioniert hat. Das ist alles.“ Worte des Generaloberen der Piusbruderschaft.
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Mittwoch, 2. Juli 2008 13:47
HBR: @Mathilde
Die Piusbrüder wollen keine Einigung, sie wollen nur Zeit gewinnen, weiterhin in der Grauzone bleiben, um ihre Priorate (zukünftige Bistümer) ungehindert ausdehnen zu können. Sie fühlen sich als die wahre Kirche, warten aber noch auf einen günstigen Moment, um sich so präsentieren zu können.
Da stellt sich mir die Frage, warum die Lefebvre-Sekte damit noch warten sollte. Immerhin ist das Schisma durch die Lefebvre-Sekte ja bereits geschaffen worden. Von dem her ist eine Zurückhaltung eigentlich gar nicht mehr notwendig.

Sie warten, dass es der Kirche noch schlechter geht, damit sie erfolgreich nach der Macht greifen können. Für die vorausgesagte schwierige Zeit halten sie sich parat inkl. eines Gegenpapstes, da wird bewusstseinsmäßig schon mal vorgebaut. Den Leib Christi, die Kirche wollen sie zerreißen.
Die Grenze von der Lefebvre-Sekte zu den Sedi-Sekten ist recht fließend. Nur haben die Sedi-Sekten den Bruch bereits ganz offen vollzogen, während die Lefebvre-Sekte noch immer in einer Art Warteposition verharrt. Aber es ist meines Erachtens nur noch eine Frage der Zeit, bis Sektenguru „Bischof“ Fellay sich zum „Papst“ ernennen läßt. Irgend ein subjektiver Notstand wird sich schon finden
Der Bruch wird schon lange vorbereitet.
Es ist höchste Zeit, dass der Papst dieses üble Spiel durchschaut und entsprechend reagiert

Der Bruch ist schon lange vollzogen. Und reagiert hat die Kirche ja mit der Exkommunikation der „Bischöfe“ der Lefebvre-Sekte.
Mittwoch, 2. Juli 2008 13:38
Mathilde: Bischof Fellay will nur Zeit gewinnen
Die Piusbrüder wollen keine Einigung, sie wollen nur Zeit gewinnen, weiterhin in der Grauzone bleiben, um ihre Priorate (zukünftige Bistümer) ungehindert ausdehnen zu können. Sie fühlen sich als die wahre Kirche, warten aber noch auf einen günstigen Moment, um sich so präsentieren zu können. Sie warten, dass es der Kirche noch schlechter geht, damit sie erfolgreich nach der Macht greifen können. Für die vorausgesagte schwierige Zeit halten sie sich parat inkl. eines Gegenpapstes, da wird bewusstseinsmäßig schon mal vorgebaut. Den Leib Christi, die Kirche wollen sie zerreißen.
Sie streuen dem Hl. Vater Sand in die Augen, sie erkennen nicht an, dass die Kirche durch den Papst und die Konzilien regiert wird. Sie haben weder das Vatikanum II zu beurteilen, in Frage zu stellen, noch dem Papst Bedingungen zu stellen. Die Anhänger der Piussekte werden so programmiert, dass der normale NOM quasi ungültig ist. Der Bruch wird schon lange vorbereitet.
Es ist höchste Zeit, dass der Papst dieses üble Spiel durchschaut und entsprechend reagiert.
Mittwoch, 2. Juli 2008 00:31
Daniel Stöhr: Nichtigkeit
Gibt es im CiC von 1983 (den die FSSPX offensichtlich ja anerkennt) überhaupt eine solche dem § 44 VwVfGähnliche Regelung? Das wäre ja wohl mit den Jurisdiktionsprimat nicht vereinbar.
Mittwoch, 2. Juli 2008 00:22
Defensor Fidei: @ Michael van Laack
Einen zum Schein gesetzten Akt kann man nicht zurücknehmen und muß man nicht zurücknehmen. denn er wird stets in der Intention gesetzt, nicht die übliche Wirksamkeit zu entfalten. Eine präzisere Formulierung hätte lauten können: „Rücknahme der ungerechtfertigten Exkommunikation unserer Bischöfe“

Ein nichtiger Rechtsakt muß – im Gegensatz zum rechtswidrigen Rechtsakt – in der Tat nicht zurückgenommen werden. Trotzdem kann sehr wohl das Bedürfnis bestehen, die Nichtigkeit eines Rechtsaktes offiziell feststellen zu lassen. Keineswegs wird ein solcher Akt nämlich in der Intention gesetzt, nicht die übliche Wirksamkeit zu entfalten – im Gegenteil.

Wenn die FSSPX also der Ansicht ist, daß die Exkommunikation bereits nichtig (und nichts bloß rechtswidrig) sei, dann ist es nur folgerichtig, wenn sie für die Beseitigung des Rechtsscheins betet.
Dienstag, 1. Juli 2008 18:35
solideo: An Zwobbel
Sehr überzeugende Argumetation.Sie steht und fällt allerdings mit der Gültigkeit des Papstes(diesen Argument benutzen auch die Sedisvkantisten um der Piusbruderschaft das sitzen zwischen zwei Stühlen vorzuwefen).Petrusbrudeschaft sollte vielleicht eine umfassende Untesuchung zu diesem Thema bringen-gegen die Thesen des Sedisvakantismus.
Dienstag, 1. Juli 2008 16:53
r.ruhrgebietler: Danke Zwobbel!
für den Link – sehr aufschlußreich!
Dienstag, 1. Juli 2008 11:10
zwobbel: http://petrusbruderschaft.eu/pages/dokumente.php
Dienstag, 1. Juli 2008 10:49
Regina 1961: @Brandenburgis
Na dann klären Sie mich doch mal auf. Sie scheinen ja sehr informiert zu sein!
Regina1961
Dienstag, 1. Juli 2008 10:48
Brandenburgis: @Regina
Sie wissen doch ausweislich ihrer häufigen postings gar nichts über diesen Sachverhalt!
Dienstag, 1. Juli 2008 10:42
Regina 1961: @joberens & Brandenburgis
Lieber Josef(ph?), was die Einheit aller Christen betrifft, magst Du ja Recht haben. Der Papst ist nicht für alle Christen die verbindliche und einigende Ebene. Aber für mich als Katholikin (Brandenburgis springt schon wieder im Quadrat…) ist der Heilige Vater die Institution schlechthin. Wie erklärst Du Dir sonst diese „Schlüsselübergabe“ von Jesus an Petrus?
„Tu es Petrus et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam“. Ob Jesus unbedingt von einem „Papst“ gesprochen hat, weiß ich nicht. Steht auch nirgendwo geschrieben. Aber daß er eine Leitperson gewünscht hat, ist aus diesem Text doch schon herauslesbar. Jesus übergibt die Macht an Petrus und dessen Nachfolger. Und so ist das bis Heute in der Katholischen Kirche. Ob Benedict XVI unbedingt der Papst ist, der ein Hindernis für diese Einheit darstellt, weiß ich nicht. Seine Sprüche sind zwar nicht gerade förderlich für die Einheit, aber da ist im Lauf der Geschichte so viel verbockt worden, daß ich bezweifle, daß unter seiner „Regentschaft“ allein wieder eine Einigung herbeigeführt werden kann.
@Brandenburgis: Wer im Glashaus sitzt…Nur soviel noch zu Ihnen: Sie sind nicht die Person, die entscheiden kann, ob ich katholisch bin oder nicht. Ich bin in der Römisch-Katholischen Kirche. Ich bin nicht exkommuniziert. Und ich halte meinen Mund auch nicht ob bestehender Mißstände. Lefebvre hat sich außerhalb dieser Gemeinschaft gestellt. Und das hat zu seiner Exkommunikation geführt. Und die ist bis Heute nicht aufgehoben.
Dienstag, 1. Juli 2008 10:28
Brandenburgis: Das Naumburger Kyrie
1. Kyrie, Gott Vater in Ewigkeit,
groß ist dein Barmherzigkeit,
aller Ding ein Schöpfer und Regierer,
eleison!

2. Christe, aller Welt Trost,
uns Sünder allein hast erlöst!
O Jesu, Gottes Sohn,
unser Mittler bist in dem höchsten Thron,
zu dir schreien wir aus Herzensbegier,
eleison!

3. Gott, Heiliger Geist,
tröst’, stärk’ uns im Glauben allermeist,
daß wir am letzten End,
fröhlich abscheiden aus diesem Elend,
eleison!
Dienstag, 1. Juli 2008 10:04
Burgorus: @Ruhrgebietler: Gehorsam gegen den Hl. Vater
Zunächst eine Korrektur: der lateinische Luzifer-Spruch dürfte wohl „ego non serviam“ lauten.

Es ist tatsächlich heiliger zu sagen, man gehorche nicht, anstatt zu sagen, man gehorche, in Wirklichkeit aber alle Anweisungen des Heiligen Vaters zu torpedieren.

Da gibt es ja auch ein Gleichnis, wo einer seinem Vater sagte, er tue, was er ihm auftrug, aber es nicht tat, während der andere sagte, er täte es nicht, jedoch es ihn später reute und er es dann doch tat. Und die Apostel erkannten, dass Letzterer den Willen des Vaters getan hat.

Nur, wenn sich die Piusbruderschaft mit Letzterem vergleichen will, dann muss sie, wie Letzterer, ihre Widerspenstigkeit mal bereuen und den Willen des heiligen Vaters erfüllen.

Ansonsten gilt: Die Heuchler sind innerhalb der Kirche und können ihr schaden, während diejenigen, die die Tradition hochhalten wollen, außerhalb sind und ihr nicht helfen können.
Dienstag, 1. Juli 2008 09:56
Brandenburgis: @hbr und regina
Sie sind keine Katholiken. Die Einheit der Kirche wird durch den heiligen Geist gewährleistet. Wer das nicht einmal erwähnt, der steht bestenfalls an der Schwelle zum Glauben, an der Schwelle zur Kirche. Auch ihre Lügereien, Lefebvre hätte eine Kirche „gegründet“, die seiner Meinung nach die „einzig wahre“ sei, kennzeichnet Sie beide als Kirchenfeinde. Ich würde Ihnen Gebet und Beichte empfehlen, da sie aber zu tief im Morast stecken, kann ich nur hoffe, daß der hl. geist sie gelegentlich aus dem Sumpf zieht.
Dienstag, 1. Juli 2008 09:52
joberens: Regina
LIebe Regina,

bezüglich Einheit aller Christen setzt Du auf den Papst. Kann es aber in Wirklichkeit nicht so sein, daß das Papsttum und spreziell unser jetziger Papst da größtes Hindernis ist? Denke mal darüber nach. Ob Jesus ein Papsttum im heutigen Sinn wollte ist doch eher fraglich

Josef Berens
Dienstag, 1. Juli 2008 09:13
Aldo Carigiet: heute vor 20 Jahren
1.7.1988
einer der traurigsten Tage in meinem Leben, aber auch in der röm.-kath. Kirche.
Vor 20 J. wurde der Erzbischof und die neuen vier Bischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius exkommuniziert. 20 Jahre mal 365 Tage, ergibt: 7305 Tage, 175’320 Stunden…, etc.,… etc.
Der Papst macht ein Angebot und Econe stellt wieder seine Bedingungen; leider – schlimmer – sicher jedenfalls nicht besser als – der liebe, alte ex-Professor, Hans Küng!
Der eine rechts, der andere links.
Was ist der Unterschied?
Eigentlich keiner. Beide machen was sie wollen und stellen ihre Lehrmeinung und Ansicht über die der röm.-kath. Kirche, der Weltkirche, des Vatikans, des Papstes; und dies obwohl beide mal Gehorsam geschworen haben…
Jeder und jede will sich über den Papst stellen…
Noch nie etwas gehört von „Tu es Petrus…“
Kehrt doch endlich in den Schoss der Kirche zurück.
Seit einmal in der Zeit des Bestehens gehorsam; nur einmal, damit Versöhnung und Kraft innerhalb der Kirche stattfinden kann.
Warum nicht? Muss man so stur sein…

Wann können wir Frieden schliessen?
Wann ist es möglich wieder miteinander zu marschieren.
Der Papst bietet Hilfe an; Ihr lehnt kategorisch, prinzipiell, stur, verbissen, einfach aus Prinzip ab…
Nein so geht das nicht…
Noch ist es Zeit.
Irgendwann will auch Rom nichts mehr wissen. Die Schuld trägt dann einzig und allein nur Econe und die Führerschaft, die versteinert und engstirniger denn je geworden ist…
Sehr schade…
Dienstag, 1. Juli 2008 06:54
r.ruhrgebietler: @Michael van Laack – luther war ein kirchenspalter par ego non servant
Da müssen Sie wohl noch sehr viel lernen!
Einen zum Schein gesetzten Akt kann man nicht zurücknehmen und muß man nicht zurücknehmen. denn er wird stets in der Intention gesetzt, nicht die übliche Wirksamkeit zu entfalten.Defacto besteht, wie vielfach i.d.Forum belegt keine Exkommunikation. Weiteres spare ich mir – Sie können ja lesen. Auch Ihre Nachtrag „…präzisere…“ ist falsch.
FSSPX unterstützt den hlg. Vater bei der Aussprache von Exkommunikationen. Sie Respektiert in brüderlichem Gehorsam den hlg. Vater. Doch Glauben ist mehr als Gehorsam. Prüfen wir doch einmal die V-II-Kleriker. Das Motu Proprio wird allenortes torpediert – Gehorsam?? Nein, offene Rebellion gg. den hlg. Vater! Häresien allen ortes, Liturgiemissbräuche überall. Van Laack, bei Ihnen ist der Lack ab! Während luther von satan bessen war kann man das bei FSSPX – Bischöfen nicht sagen. Sie bewahren die hlg. Sakrament, den Glauben -wer ist wie Gott, der ewig war, ist und sein wird?? Und weil Gott ewig ist, werden Sie und Ihre protestantischen Ansichten zuschanden werden, da sie nicht auf Gott gerichtet sind. Vielleicht gerade mal auf sich selbst und die V-II-typische Selbstdarstellung.

Gelobt und gepriesen sei ohne End’, Jesus Christus im hlg. Altarsakrament.
Es lebe die trid. Messe!
Dienstag, 1. Juli 2008 00:47
Michael van Laack: Das neue Mitteilungsblatt…
…der PriBu ist in diesem Zusammenhang auch beachtenswert. Auf Seite 63 findet sich eine Werbung für die Nationalwallfahrt nach Fulda mit dem Hinweis auf das Gebetsanliegen „Rücknahme der Scheinexkommunikation unserer Bischöfe“!Einen zum Schein gesetzten Akt kann man nicht zurücknehmen und muß man nicht zurücknehmen. denn er wird stets in der Intention gesetzt, nicht die übliche Wirksamkeit zu entfalten. Eine präzisere Formulierung hätte lauten können: „Rücknahme der ungerechtfertigten Exkommunikation unserer Bischöfe“. Das freilich würde implizieren, dass die PriBru dem Papst das Recht zubilligt, wirksame Exkommunikationen auszusprechen. Dieses Recht kann sie dem Hl. Vater aber nicht zubilligen, da sie sich ihm sonst im Gehorsam unterwerfen müßte. Dass aber haben Dr. Martin Luther und Bischof Fellay gemeinsam – Sie verweigern dem Papst den Gehorsam. Irgendwie sind das auch Protestanten und Modernisten, nur unter anderen Vorzeichen! nlnt
Dienstag, 1. Juli 2008 00:10
RRR: @ möchtegern
Das Motu-Proprio und die darauffolgenden Aktionen des Contra-AlteMesse-Lagers zeigen dies in auffallender Weise.

Wo gab es denn solche „Aktionen“?

Ich könnte auf Anhieb fünf „Motuproprio ist geil!“-Internetseiten nennen, aber keine einzige „Scheiß-MP“-Seite.

Ich weiß wirklich nicht, was für „Aktionen“ das sein sollten. Dass es Menschen gibt, die mit dem MP unglücklich sind und das auch sagen, ist ja nun keine „Aktion“.

Also lassen sie mich doch mal ein paar solcher „Aktionen“ wissen! Danke!
Dienstag, 1. Juli 2008 00:01
möchtegern-kathole: Das Schisma in der Kirche …
… besteht nicht in Pro-Pius und Contra-Pius, sondern in Pro-AlteMesse und Contra-AlteMesse.

Das Motu-Proprio und die darauffolgenden Aktionen des Contra-AlteMesse-Lagers zeigen dies in auffallender Weise.
Montag, 30. Juni 2008 23:50
Das Gegenteil tun die „Bischöfe“ der Piuse.

Auch wenn ich mich nicht unbedingt als Fan von Bischof Lehmann bezeichnen würde, so würde ich den Bischofstitel dieses Mannes doch nie in Anführungszeichen setzen. Ich halte ihn zwar für einen extrem schlechten Bischof, aber eben doch für einen gültig geweihten.

Für die Bischöfe der Piusbruderschaft gilt nichts anderes. Auch wenn es den modernistischen Heinis hier im Forum nicht paßt, so sind diese Bischöfe doch gültig geweiht. Daran besteht überhaupt gar kein Zweifel. Wer etwas anderes behauptet, der kann sich nicht auf die katholische Lehre oder das geltende Kirchenrecht berufen.

Bei den „Bischöfen“ der protestantischen Gemeinschaften sind die Anführungszeichen dagegen sehr wohl angebracht, weil diese Religionsdiener keine Bischöfe im eigentlichen Sinne sind.

Ferner kann ich mir auch die Anführungszeichen beim Erzbischof nicht erklären. Ohne jeden Zweifel war er doch erster Erzbischof von Dakar und hat den Titel eines Erzbischofs auch danach nie verloren.
Montag, 30. Juni 2008 23:41
Regina 1961: @Brandenburgis
Die Einheit der Kirche wird einzig und allein durch den Heiligen Vater gewährleistet. Er ist die Instanz, unter der sich alles einfügen muß. Wenn ich dieses System auch nicht immer gutheiße, so hat es doch viele Vorteile. EB Lefebvre hat sich seinerzeit durch die Gründung seiner „Kirche“, seiner Meinung nach die einzig wahre, von Rom losgelöst. Auch wenn das von Traditionalisten immer wieder bestritten wird. Er wäre vielleicht gerne unter den Fittichen des Heiligen Vaters geblieben, wollte aber nicht gehorchen. Das, was er von jedem Seminartisten eingefordert hat, war er selbst nicht bereit, zu tun!
Regina1961
Montag, 30. Juni 2008 23:38
wassers: Festhalten am katholischen Glauben
1. Die Frage ist generell zu stellen, wer sich im „Schisma“ befindet. Es drängt sich bei neutraler Betrachtung eher der Eindruck auf, dass die konziliare Bewegung sich von der katholischen Kirche – wie sie sich über Jahrhunderte entwickelt hat – nicht nur entfernt hat, sondern eine „neue“ Kirche zu etablieren sucht. Nicht umsonst sagte Msgr. Lefébvre sinngemäß: „Wir halten fest am Rom der Tradition. Wir lehnen jedoch ab, die neue konziliare Kirche, die nicht die katholische Kirche aller Jahrhunderte ist.“
2. Das Traditionsverständnis der Katholiken, die sich der gesamten Tradition der Kirche verpflichtet wissen, ist keineswegs ein „starres“ Festhalten an überkommenen Formen oder pastoralen Wegen, sondern es ist der unzweideutig katholische Glaube, der unverkürzt vertreten wird, so wie ihn alle Heiligen der Kirche gelebt und verstanden haben.
3. „Schismatisch“ sind folglich diejenigen, die mit der Tradition der Kirche gebrochen haben. Erinnert sei an Karl V. und seine Feststellung gegenüber dem Ketzer Luther: „Ein einfacher Mönch, geleitet von seinem privaten Urteil, behauptet 1.500 Jahre lang hätten die Christen sich geirrt.“
Schlussfolgerung: Schismatisch sind diejenigen, die sich von der gesamten Tradition der Kirche in Lehre und Liturgie gelöst haben. Die Aufgabe der von Msgr. geweihten Bischöfe besteht darin, die Irrenden auf den katholischen Weg zurück zu führen und sich nicht den konziliaren Irrtümern zu unterwerfen.
Montag, 30. Juni 2008 23:12
HBR: @Brandenburgis
Das Gegenteil tun die „Bischöfe“ der Piuse. Durch das Verharren in der Exkommunikation und die Zurückweisung des großartigen Angebotes zur Einheit durch den heiligen Vater zementieren die „Bischöfe“ um Fellay das Schisma, welches seinerzeit „Erz“bischof Lefebvre mit seiner illegalen Bischofsweihe herbeigeführt hat.
Montag, 30. Juni 2008 23:08
Brandenburgis: Die Bischpfe
von FSSPX GEWÄHRLEISTEN die Einheit der Kirche.
Montag, 30. Juni 2008 23:03
HBR: @Joberens
Dieses Photo zeigt ja gerade keine Leute der Kirche, sondern die vier exkommunizierten „Bischöfe“ der Lefebvre-Sekte. Dass diese natürlich sehr auf Show setzt, erklärt sich aus ihrer Ausrichtung auf die vorkonziliare Zeit.

Und auf das wesentliche besinnen, genau das hätten die Piuse tun können. Nur haben sie eben das wesentliche (die Einheit der Kirche) nicht im Auge gehabt, als „Bischof“ Fellay das Angebot des heiligen Vaters zurückgewiesen hat.
Montag, 30. Juni 2008 23:00
Brandenburgis: Joberens,
mal wieder nicht nachgedacht …
Montag, 30. Juni 2008 22:56
joberens: Auf das Foto zurückzukommen
Sieht es hier nicht nach einer Nikolauskonferenz aus?
Sollten wir nicht endlich weniger Show machen und uns wieder mehr auf das Wesentliche besinnen.
Sind wir nicht zu viel nur noch Showkirche

Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Montag, 30. Juni 2008 20:51
Brandenburgis: Wir der gute Florian
eigentlich für sein posten hier bezahlt??
Montag, 30. Juni 2008 20:47
HeinrichvonOfterdingen: Lieber HBR, lieber Florian Geyer
Ich denke es waren vor allem Gründe des persönlichen Ehrgeizes die den Guru der Lefebvre-Sekte, „Bischof“ Fellay dazu bewogen haben, das großartige Angebot des heiligen Vaters allen Ernstes zurückzuweisen. Durch eine Wiedereinreihung in die heilige katholische Kirche hätte sich Fellay zum Gehorsam verpflichten müssen.

Momentan kann er sich ja ganz als „Papst“ seiner Lefebvre-Sekte fühlen

… mit etwas persönlichem Ehrgeiz, würde Bischof Fellay sich ganz einfach ein gutes Angebot vom Papst machen lassen. Dass er es nicht tut beweist, dass es ihm nicht um persönlichen Ehrgeiz geht.

eider hätten wir persönliche Nachteile bei einer Widereingliederung in die Kirche denn da verlören wir Freiheiten und unser gewöhntes liebgewonnenes Prinzip der alsoluten Autonomie.
… auch nicht richtig. Die „Freiheit“ besteht in unermüdlicher Arbeit im Weinberg des Herrn. Als Lehrer an irgend einer Universität (soviel könnte er in Rom sicher herausschlagen) hätte er viel mehr Freiheit. Und die Freiheit ist auch dadurch ziemlich begrenzt, da vorkonziliar eben alles strenger ist und sich die Bischöfe davon auch nicht ausnehmen. Und die absolute Autonomie ist auch sehr relativ. „Vorkonziliar“ sind solche Exzesse eben nicht möglich wie sie die Schönborns und Algermissens dieser Welt immer wieder betreiben.

Also viel Unkenntnis der Sache, Ihr beiden, ein wenig Neid und haltlose Unterstellungen. Wie der Herr so ‘s Gescherr in der modernistischen Denomination.
Montag, 30. Juni 2008 20:36
HBR: Tagesthema heute auf K-TV
Auch auf K-TV wurde durch Hw. Buschor ganz klar Stellung genommen zum völlig unverständlichen Verhalten der Lefebvre-Sekte. Es gibt in der Tat bei userem aktuellen heiligen Vater nichts, was einen Ungehorsam rechtfertigen könnte.

Zumal es in der Kirche einen Notstand, wie ihn „Erz“bischof Lefebvre sah, nie existierte. Es war lediglich eine subjektive Wahrnehmung des Lefebvre, die jedoch objektiv falsch ist.
Montag, 30. Juni 2008 20:22
r.ruhrgebietler: Recht so! Weiter so!
Gottbefohlen! Wir stehen nur in der Nachfolge dessen, was die Kirche immer gemacht hat und was bisher funktioniert hat. Das ist alles. Gott mögen uns vor den Irrtümern des V-II’s sicher bewahren!
Montag, 30. Juni 2008 20:17
Schlaschnik: Trauerspiel
Wenn wir unseren Brüdern von der Priesterbruderschaft Anlass gegeben haben, an unserer katholischen Rechtgläubigkeit zu geben, so ist das schlimm und ein mehr als bedauerlicher Zustand innerhalb der Kirche.
Der Papst soll noch offener und unbedenklicher auf die FSSPX zu gehen. Bis jetzt sind alle Unternehmungen des heiligen Vaters in diese Richtung doch nur katholische Selbstverständlichkeiten. Aufrichtige und ernsthafte Katholiken dürfen nicht am Rande der Kirche stehen. Der Papst muß sie in die Mitte heben und Ihnen endlich den verdienten Platz zuweisen.
Wenn der Vater den verlorenen Sohn, der all sein Erbe verprasste, mit offenen Armen und mit einem Festmahl empfängt, wievielmehr dann die, welche aus nachvollziehbaren Gründen dem heiligen Vater nicht auf all seinen Wegen folgen konnten.
Montag, 30. Juni 2008 18:00
RRR: @ Rudi
Tatsächlich stammt die päpstliche Bulle Summorum Pontificum

Nö.

Es gibt nur ein gleichnamiges Motu Proprio.
Montag, 30. Juni 2008 17:50
Rudolfus: Tatsächlich stammt die päpstliche Bulle Summorum Pontificum
nicht aus 2758 Anno Urbis Conditae bzw. ab urbe condita,
sondern aus 2760 A.U.C.,

also 19 Jahre nach Veröffentlichung des Schreibens Ecclesia Dei durch Papst Johannes Paul II. im Jahre 2741 A.U.C.,
das bekanntlich durch den Weltepiskopat, insbesonders in Deutschland, Frankreich und in den USA, mit Füßen getreten wurde,
und der überhaupt nicht daran dachte,
die Anliegen von Gläubigen aufzunehmen, wie vom damaligen Heiligen Vater erbeten.
Montag, 30. Juni 2008 17:18
DieFidele: Der Buchstabe tötet… wie wahr
Warum ist es nicht möglich, dass sich die Bruderschaft einfach in die Kirche eingliedern läßt und die Messe gemäß der Tradition zelebriert (da hätten dann auch romtreue Katholiken was davon). Mit der Neuen Messe hätten sie dann nichts zu tun, so wie jetzt ja auch – das Ergebnis wäre unterm Strich das selbe.
Wenn man bedenkt, dass jeder Katholik seinen ureigensten Weg zu gehen hat und das doch innerhalb der Gemeinschaft der Gläubigen in der Kirche!
Das erinnert mich ein wenig an die Zeugen Jehovas, die auch alle, die nicht den vorgeschriebenen Weg gehen, gnadenlos ausgeschließen. Früher z.B. auch Raucher, die sie mittlerweile gar nicht mehr aufnehmen.

Hierbei dürfen wir keineswegs außer Acht lassen, dass derjenige, der mal vom Weg abweicht, durchaus noch zu Gott finden kann. Wer kann denn schon ins Herz schauen? Das Unkraut und der Weizen wachsen Seite an Seite. Gott läßt es regnen über Gute und Böse, über Traditionelle und Moderne. :)

Und was war das jetzt nochmal mit dem 2. Vatik. Konzil? Welche Glaubenswahrheiten der Kirche werden hier von der Piusbruderschaft abgelehnt? Kann mir da mal einer auf die Sprünge helfen?
Montag, 30. Juni 2008 16:12
Marcelus: @zwobbel: Herzlichen Dank für diesen wichtigen Hinweis!
JohPa II. hatte doch in seinem MP zum alten Ritus die Ortsbischöfe aufgefordert, den Gläudigen großherzig entgegen zu kommen.

Und bereits darin hatten sich viele Ortsordinarien Rom in Person des Hl. Vaters Johannes Paul II. widersetzt:
Und es sollte ja auch der Geist des Hl. Vaters regieren, und nicht nur sture Gesetzgebungsgewalt, wie sich nun Benedikt XVI. 19 Jahre später (2758 A.U.C.) genötigt sah, diese in einer päpstlichen Bulle zu dekretieren:
Und auch hier widersetzen sich viele Papstuntertanen im Bischofsamt.
Montag, 30. Juni 2008 15:56
zwobbel: @.chen
Erstmal den Wortlauf des Briefes von Fellay abwarten.
Obwohl ich schon fürchte, was Sie schreiben könnte passen.

Übrigens ist dieses 5Punktepapier auch in die andere Richtung wichtig:
JohPa II. hatte doch in seinem MP zum alten Ritus die Ortsbischöfe aufgefordert, den Gläudigen großherzig entgegen zu kommen.
Die meisten Ortsbischöfe haben jedoch versucht Hl. Messen zu verhindern und waren nur großherzig, wenn es darum ging den Gläubigen in den Hintern zu treten. Entsprechend dem Idealtypus des väterlichen Hirten ja auch ganz logisch

Nun hat Benedikt XVI. seinerseits wirklich großherzig nur Minimalismen auflisten lassen für normalen innerkirchlichen Umgang. Damit hat er ein gutes Beispiel den verstockten Mitbrüdern im Bischofsamt in den Ortskirchen gegeben. Für letztere extrem peinlich, nach jahrzehnte langem Versagen.
Montag, 30. Juni 2008 15:49
Marcelus: Den NOM gibt es
„den NOM anerkennen?“
Anerkennen:
Daß es ihn gibt?

Das müßte die FSSPX doch anerkennen können, daß es den NOM gibt.
Montag, 30. Juni 2008 15:47
zwobbel: vage und konfus ist vor allem die Gummiformulierung „anerkennen“!
Was ist mit „anerkennen“ gemeint?
Auch Sprecher Lombardi hat es wieder benutzt.
Was ist darunter zu verstehen: „Das Vat.II. anerkennen.“???
Daß es unfehlbar in allen Außerungen war?
Daß es stattgefunden hat?
Daß es ein Konzil war?
Daß ab jetzt jeder katholische Bischof alle Papiere von damals unterschreiben muß?
Daß es mißbraucht wurde?

Oder: „den NOM anerkennen?“
Anerkennen:
Daß es ihn gibt?
Daß ein Priester ihn feiern darf?
Daß ein Katholik daran teilnehmen darf?
Daß man dabei kommunizieren darf?
Daß eine gültige Transsubstantiation stattfindet?
Daß er heute alltäglich ist?

Niemand sollte sich hinter so einem Wort verstecken.
Wenn alle konkreter reden würden, so wäre dies sehr hilfreich. Dann wären pro und contra endlich greifbar. Sonst wird nur um den heißen Brei herum gelaabert.

Alle Seite daher: Butter bei die Fische, statt „Anerkennungs“forderungen/ablehnungen.
Montag, 30. Juni 2008 15:46
Pünktchen: Die fünf Punkte
wären nichts anderes gewesen als eine Versicherung der Unterzeichner, daß sie noch weiterhin „katholisch“ sind in der Anerkennung des Papal-Prinzips! Weitere inhaltliche Vorgaben waren im Grunde nicht enthalten. Das merkwürdige Lavieren der Pius-Brüder bedeutet, am Maßstab der fünf Punkte gemessen:

1) Wir pfeifen auf „großzügige Angebote“ aus Rom? Überhaupt: was kümmert uns Rom? Wir sind uns selbst genug!

2) „Die Person des Heiligen Vaters“ ist uns schnurz-piep-egal und unsere künftigen Stellungnahmen stehen unter keinem ekklesialen Liebesgebot, sondern folgen einzig und allein eigenem Gutdünken!

3) Wir bestehen auf einem eigenen „Lehramt“, das „dem des Heiligen Vaters übergeordnet“ ist. Die Bruderschaft „steht der Kirche“ im Ganzen „gegenüber“ und sieht darin nicht im mindesten ein Problem.

4) Wir empfinden es als Zumutung, „guten Willen zu beweisen, ehrlich und in aller kirchlichen Liebe und im Respekt für die Autorität des Stellvertreters Christi zu handeln“?

5) Die Frist haben wir eingehalten, indem wir uns nicht klar und zustimmend zu den Vorbedingungen (Punkt 1 bis 4) geäußert haben. Kirche und Papst können uns schnuppe sein, solange unsere Anhänger im Wahn leben, sie seien „katholisch“…
Montag, 30. Juni 2008 15:36
Marcelus: Diese Ausdrucksweise ist bereits gemeldet
und wird hoffentlich entfernt.
Montag, 30. Juni 2008 15:35
HBR: @ExBochumer
Ein Arschloch derartiger Klasse
Sie scheinen ja nicht gerade einen hohen kulturellen Zivilisierungsgrad erreicht zu haben, wenn Sie sich so unchristlich ausdrücken müssen
Montag, 30. Juni 2008 15:33
ExBochumer †: Von der Redaktion entfernt
Montag, 30. Juni 2008 15:32
Marcelus: @F. Geyer: Genauso ist es
„leider hätten wir persönliche Nachteile bei einer Widereingliederung in die Kirche denn da verlören wir Freiheiten und unser gewöhntes liebgewonnenes Prinzip der alsoluten Autonomie
Der göttliche Glaube und die römische Messe haben auch in der Kirche alle Freiheiten.
Montag, 30. Juni 2008 15:31
HBR: „Bischof“ Fellay fehlt es an Demut
Ich denke es waren vor allem Gründe des persönlichen Ehrgeizes die den Guru der Lefebvre-Sekte, „Bischof“ Fellay dazu bewogen haben, das großartige Angebot des heiligen Vaters allen Ernstes zurückzuweisen. Durch eine Wiedereinreihung in die heilige katholische Kirche hätte sich Fellay zum Gehorsam verpflichten müssen.

Momentan kann er sich ja ganz als „Papst“ seiner Lefebvre-Sekte fühlen
Montag, 30. Juni 2008 15:29
Florian Geyer: Was Bischof Fellay tatsächlich meinte:
ist wohl so:

„leider hätten wir persönliche Nachteile bei einer Widereingliederung in die Kirche denn da verlören wir Freiheiten und unser gewöhntes liebgewonnenes Prinzip der alsoluten Autonomie.

Ausserdem ist es nicht möglich positiv zu reagieren weil mich sonst der Kollege Willi (der Proselyt) mit dem Bischofstab versohlen würde und die vielen Anhänger der Sedisvakanzideologie stinke stinkesauer wären.

Ausserdem: Was würden die vielen Spender und Förderer dazu sagen…

Sie sehen: das geht also gar nicht…
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