„Wir sind keine Erfinder. Wir stehen nur in der Nachfolge dessen, was die Kirche immer gemacht hat und was bisher funktioniert hat. Das ist alles.“ Worte des Generaloberen der Piusbruderschaft.
(kreuz.net) Am 28. Juni äußerte sich der Generalobere der Priesterbruderschaft Sankt Pius X., Mons.
Bernard Fellay, vor dem ‘Radiogiornale’ des ‘Radios der italienischsprachigen Schweiz’.
Dabei ging es
um die fünf Punkte, die der Vatikan kürzlich der Piusbruderschaft vorgelegt hat.
Auf die Frage, ob
er die vatikanischen Forderungen zurückweise, erklärte Mons. Fellay auf Italienisch:
„Es ist vielleicht
falsch, so direkt zu sagen, daß ich sie total ablehne. Das ist nicht wahr. Vielmehr sehe ich in diesem
Vorschlag eine sehr vage und konfuse Angelegenheit.
Aber ich habe bereits eine Antwort geschickt, und
wir werden sehen, wie Rom reagieren wird.“
Für ihn habe das vatikanische Ultimatum „keinen Sinn“: „Denn
wir haben Beziehungen mit Rom, die sich mit einem gewissen Rhythmus entwickeln, der zwar langsam ist.
Auf der anderen Seite ist wahr, daß der Kardinal [Dario Castrillón Hoyos] und der Heilige Vater einen
eher schnelleren Rhythmus wünschen.
Der einzige Sinn dieses Ultimatums ist für mich, daß er den Wunsch
Roms zum Ausdruck bringt, etwas Schnelligkeit in den Prozeß hineinzubringen.
Für mich werden dadurch
unsere Beziehungen überhaupt nicht in Frage gestellt.“
Auf die Frage ob er den Dialog mit Rom fortsetzen
wolle, antwortet Mons. Fellay: „Ja, ja.“ Es sei möglich daß es jetzt eine „gewisse Abkühlung“ geben
könnte: „Aber, ehrlich gesagt, ist die Sache für mich nicht abgeschlossen.“
Der Generalobere wird vom
Journalist schließlich mit der Frage konfrontiert, ob die Piusbruderschaft in Gefahr sei, wenn sie das
jüngste römische Angebot ablehnen würde und damit auf das Unverständnis ihrer Gläubigen stieße.
Mons. Fellay winkt ab: „Was wir bisher sehen, ist das Gegenteil. Das heißt: Mehr und mehr Leute nähern
sich uns.
Wir wollen keine Bruch mit der Kirche, im Gegenteil. Was wir ersehen, ist, daß wir in der
Kirche akzeptiert werden. Das wollen wir auch zum Wohl der Kirche.
Denn – wie wir sehen – gibt es in
der Kirche ein Problem, ein sehr schwerwiegendes Problem. Wir glauben, daß wir dafür die Lösung besitzen.
Wir sind keine Erfinder. Wir stehen nur in der Nachfolge dessen, was die Kirche immer gemacht hat und
was bisher funktioniert hat. Das ist alles.“
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@Mathilde Die Piusbrüder wollen keine Einigung, sie wollen nur Zeit gewinnen, weiterhin in der Grauzone
bleiben, um ihre Priorate (zukünftige Bistümer) ungehindert ausdehnen zu können. Sie fühlen sich als
die wahre Kirche, warten aber noch auf einen günstigen Moment, um sich so präsentieren zu können. Da
stellt sich mir die Frage, warum die Lefebvre-Sekte damit noch warten sollte. Immerhin ist das Schisma
durch die Lefebvre-Sekte ja bereits geschaffen worden. Von dem her ist eine Zurückhaltung eigentlich
gar nicht mehr notwendig. Sie warten, dass es der Kirche noch schlechter geht, damit sie erfolgreich nach
der Macht greifen können. Für die vorausgesagte schwierige Zeit halten sie sich parat inkl. eines Gegenpapstes,
da wird bewusstseinsmäßig schon mal vorgebaut. Den Leib Christi, die Kirche wollen sie zerreißen. Die
Grenze von der Lefebvre-Sekte zu den Sedi-Sekten ist recht fließend. Nur haben die Sedi-Sekten den Bruch
bereits ganz offen vollzogen, während die Lefebvre-Sekte noch immer in einer Art Warteposition verharrt.
Aber es ist meines Erachtens nur noch eine Frage der Zeit, bis Sektenguru „Bischof“ Fellay sich zum „Papst“
ernennen läßt. Irgend ein subjektiver Notstand wird sich schon finden Der Bruch wird schon lange vorbereitet.
Es ist höchste Zeit, dass der Papst dieses üble Spiel durchschaut und entsprechend reagiert Der Bruch
ist schon lange vollzogen. Und reagiert hat die Kirche ja mit der Exkommunikation der „Bischöfe“ der
Lefebvre-Sekte.
Bischof Fellay will nur Zeit gewinnen Die Piusbrüder wollen keine Einigung, sie wollen nur Zeit gewinnen,
weiterhin in der Grauzone bleiben, um ihre Priorate (zukünftige Bistümer) ungehindert ausdehnen zu können.
Sie fühlen sich als die wahre Kirche, warten aber noch auf einen günstigen Moment, um sich so präsentieren
zu können. Sie warten, dass es der Kirche noch schlechter geht, damit sie erfolgreich nach der Macht
greifen können. Für die vorausgesagte schwierige Zeit halten sie sich parat inkl. eines Gegenpapstes,
da wird bewusstseinsmäßig schon mal vorgebaut. Den Leib Christi, die Kirche wollen sie zerreißen. Sie
streuen dem Hl. Vater Sand in die Augen, sie erkennen nicht an, dass die Kirche durch den Papst und die
Konzilien regiert wird. Sie haben weder das Vatikanum II zu beurteilen, in Frage zu stellen, noch dem
Papst Bedingungen zu stellen. Die Anhänger der Piussekte werden so programmiert, dass der normale NOM
quasi ungültig ist. Der Bruch wird schon lange vorbereitet. Es ist höchste Zeit, dass der Papst dieses
üble Spiel durchschaut und entsprechend reagiert.
Nichtigkeit Gibt es im CiC von 1983 (den die FSSPX offensichtlich ja anerkennt) überhaupt eine solche
dem § 44 VwVfG dejure.org/…wVfG/44.htmlähnliche Regelung? Das wäre ja wohl mit den Jurisdiktionsprimat
nicht vereinbar.
@ Michael van Laack Einen zum Schein gesetzten Akt kann man nicht zurücknehmen und muß man nicht zurücknehmen.
denn er wird stets in der Intention gesetzt, nicht die übliche Wirksamkeit zu entfalten. Eine präzisere
Formulierung hätte lauten können: „Rücknahme der ungerechtfertigten Exkommunikation unserer Bischöfe“
Ein nichtiger Rechtsakt muß – im Gegensatz zum rechtswidrigen Rechtsakt – in der Tat nicht zurückgenommen
werden. Trotzdem kann sehr wohl das Bedürfnis bestehen, die Nichtigkeit eines Rechtsaktes offiziell feststellen
zu lassen. Keineswegs wird ein solcher Akt nämlich in der Intention gesetzt, nicht die übliche Wirksamkeit
zu entfalten – im Gegenteil. Wenn die FSSPX also der Ansicht ist, daß die Exkommunikation bereits nichtig
(und nichts bloß rechtswidrig) sei, dann ist es nur folgerichtig, wenn sie für die Beseitigung des Rechtsscheins
betet.
An Zwobbel Sehr überzeugende Argumetation.Sie steht und fällt allerdings mit der Gültigkeit des Papstes(diesen
Argument benutzen auch die Sedisvkantisten um der Piusbruderschaft das sitzen zwischen zwei Stühlen vorzuwefen).Petrusbrudeschaft
sollte vielleicht eine umfassende Untesuchung zu diesem Thema bringen-gegen die Thesen des Sedisvakantismus.
@joberens & Brandenburgis Lieber Josef(ph?), was die Einheit aller Christen betrifft, magst Du ja Recht
haben. Der Papst ist nicht für alle Christen die verbindliche und einigende Ebene. Aber für mich als
Katholikin (Brandenburgis springt schon wieder im Quadrat…) ist der Heilige Vater die Institution schlechthin.
Wie erklärst Du Dir sonst diese „Schlüsselübergabe“ von Jesus an Petrus? „Tu es Petrus et super hanc
petram aedificabo ecclesiam meam“. Ob Jesus unbedingt von einem „Papst“ gesprochen hat, weiß ich nicht.
Steht auch nirgendwo geschrieben. Aber daß er eine Leitperson gewünscht hat, ist aus diesem Text doch
schon herauslesbar. Jesus übergibt die Macht an Petrus und dessen Nachfolger. Und so ist das bis Heute
in der Katholischen Kirche. Ob Benedict XVI unbedingt der Papst ist, der ein Hindernis für diese Einheit
darstellt, weiß ich nicht. Seine Sprüche sind zwar nicht gerade förderlich für die Einheit, aber da
ist im Lauf der Geschichte so viel verbockt worden, daß ich bezweifle, daß unter seiner „Regentschaft“
allein wieder eine Einigung herbeigeführt werden kann. @Brandenburgis: Wer im Glashaus sitzt…Nur soviel
noch zu Ihnen: Sie sind nicht die Person, die entscheiden kann, ob ich katholisch bin oder nicht. Ich
bin in der Römisch-Katholischen Kirche. Ich bin nicht exkommuniziert. Und ich halte meinen Mund auch
nicht ob bestehender Mißstände. Lefebvre hat sich außerhalb dieser Gemeinschaft gestellt. Und das hat
zu seiner Exkommunikation geführt. Und die ist bis Heute nicht aufgehoben.
Das Naumburger Kyrie 1. Kyrie, Gott Vater in Ewigkeit, groß ist dein Barmherzigkeit, aller Ding ein Schöpfer
und Regierer, eleison! 2. Christe, aller Welt Trost, uns Sünder allein hast erlöst! O Jesu, Gottes Sohn,
unser Mittler bist in dem höchsten Thron, zu dir schreien wir aus Herzensbegier, eleison! 3. Gott, Heiliger
Geist, tröst’, stärk’ uns im Glauben allermeist, daß wir am letzten End, fröhlich abscheiden aus diesem
Elend, eleison!
@Ruhrgebietler: Gehorsam gegen den Hl. Vater Zunächst eine Korrektur: der lateinische Luzifer-Spruch
dürfte wohl „ego non serviam“ lauten. Es ist tatsächlich heiliger zu sagen, man gehorche nicht, anstatt
zu sagen, man gehorche, in Wirklichkeit aber alle Anweisungen des Heiligen Vaters zu torpedieren. Da gibt
es ja auch ein Gleichnis, wo einer seinem Vater sagte, er tue, was er ihm auftrug, aber es nicht tat,
während der andere sagte, er täte es nicht, jedoch es ihn später reute und er es dann doch tat. Und
die Apostel erkannten, dass Letzterer den Willen des Vaters getan hat. Nur, wenn sich die Piusbruderschaft
mit Letzterem vergleichen will, dann muss sie, wie Letzterer, ihre Widerspenstigkeit mal bereuen und den
Willen des heiligen Vaters erfüllen. Ansonsten gilt: Die Heuchler sind innerhalb der Kirche und können
ihr schaden, während diejenigen, die die Tradition hochhalten wollen, außerhalb sind und ihr nicht helfen
können.
@hbr und regina Sie sind keine Katholiken. Die Einheit der Kirche wird durch den heiligen Geist gewährleistet.
Wer das nicht einmal erwähnt, der steht bestenfalls an der Schwelle zum Glauben, an der Schwelle zur
Kirche. Auch ihre Lügereien, Lefebvre hätte eine Kirche „gegründet“, die seiner Meinung nach die „einzig
wahre“ sei, kennzeichnet Sie beide als Kirchenfeinde. Ich würde Ihnen Gebet und Beichte empfehlen, da
sie aber zu tief im Morast stecken, kann ich nur hoffe, daß der hl. geist sie gelegentlich aus dem Sumpf
zieht.
Regina LIebe Regina, bezüglich Einheit aller Christen setzt Du auf den Papst. Kann es aber in Wirklichkeit
nicht so sein, daß das Papsttum und spreziell unser jetziger Papst da größtes Hindernis ist? Denke
mal darüber nach. Ob Jesus ein Papsttum im heutigen Sinn wollte ist doch eher fraglich Josef Berens
heute vor 20 Jahren 1.7.1988 einer der traurigsten Tage in meinem Leben, aber auch in der röm.-kath.
Kirche. Vor 20 J. wurde der Erzbischof und die neuen vier Bischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius
exkommuniziert. 20 Jahre mal 365 Tage, ergibt: 7305 Tage, 175’320 Stunden…, etc.,… etc. Der Papst
macht ein Angebot und Econe stellt wieder seine Bedingungen; leider – schlimmer – sicher jedenfalls nicht
besser als – der liebe, alte ex-Professor, Hans Küng! Der eine rechts, der andere links. Was ist der
Unterschied? Eigentlich keiner. Beide machen was sie wollen und stellen ihre Lehrmeinung und Ansicht über
die der röm.-kath. Kirche, der Weltkirche, des Vatikans, des Papstes; und dies obwohl beide mal Gehorsam
geschworen haben… Jeder und jede will sich über den Papst stellen… Noch nie etwas gehört von „Tu
es Petrus…“ Kehrt doch endlich in den Schoss der Kirche zurück. Seit einmal in der Zeit des Bestehens
gehorsam; nur einmal, damit Versöhnung und Kraft innerhalb der Kirche stattfinden kann. Warum nicht?
Muss man so stur sein… o^/ Wann können wir Frieden schliessen? Wann ist es möglich wieder miteinander
zu marschieren. Der Papst bietet Hilfe an; Ihr lehnt kategorisch, prinzipiell, stur, verbissen, einfach
aus Prinzip ab… Nein so geht das nicht… Noch ist es Zeit. Irgendwann will auch Rom nichts mehr wissen.
Die Schuld trägt dann einzig und allein nur Econe und die Führerschaft, die versteinert und engstirniger
denn je geworden ist… Sehr schade…
@Michael van Laack – luther war ein kirchenspalter par ego non servant Da müssen Sie wohl noch sehr viel
lernen! Einen zum Schein gesetzten Akt kann man nicht zurücknehmen und muß man nicht zurücknehmen.
denn er wird stets in der Intention gesetzt, nicht die übliche Wirksamkeit zu entfalten. Defacto besteht,
wie vielfach i.d.Forum belegt keine Exkommunikation. Weiteres spare ich mir – Sie können ja lesen. Auch
Ihre Nachtrag „…präzisere…“ ist falsch. FSSPX unterstützt den hlg. Vater bei der Aussprache von
Exkommunikationen. Sie Respektiert in brüderlichem Gehorsam den hlg. Vater. Doch Glauben ist mehr als
Gehorsam. Prüfen wir doch einmal die V-II-Kleriker. Das Motu Proprio wird allenortes torpediert – Gehorsam??
Nein, offene Rebellion gg. den hlg. Vater! Häresien allen ortes, Liturgiemissbräuche überall. Van Laack,
bei Ihnen ist der Lack ab! Während luther von satan bessen war kann man das bei FSSPX – Bischöfen nicht
sagen. Sie bewahren die hlg. Sakrament, den Glauben -wer ist wie Gott, der ewig war, ist und sein wird??
Und weil Gott ewig ist, werden Sie und Ihre protestantischen Ansichten zuschanden werden, da sie nicht
auf Gott gerichtet sind. Vielleicht gerade mal auf sich selbst und die V-II-typische Selbstdarstellung.
Gelobt und gepriesen sei ohne End’, Jesus Christus im hlg. Altarsakrament. Es lebe die trid. Messe!
Das neue Mitteilungsblatt… …der PriBu ist in diesem Zusammenhang auch beachtenswert. Auf Seite 63
findet sich eine Werbung für die Nationalwallfahrt nach Fulda mit dem Hinweis auf das Gebetsanliegen
„Rücknahme der Scheinexkommunikation unserer Bischöfe“!Einen zum Schein gesetzten Akt kann man nicht
zurücknehmen und muß man nicht zurücknehmen. denn er wird stets in der Intention gesetzt, nicht die
übliche Wirksamkeit zu entfalten. Eine präzisere Formulierung hätte lauten können: „Rücknahme der
ungerechtfertigten Exkommunikation unserer Bischöfe“. Das freilich würde implizieren, dass die PriBru
dem Papst das Recht zubilligt, wirksame Exkommunikationen auszusprechen. Dieses Recht kann sie dem Hl.
Vater aber nicht zubilligen, da sie sich ihm sonst im Gehorsam unterwerfen müßte. Dass aber haben Dr.
Martin Luther und Bischof Fellay gemeinsam – Sie verweigern dem Papst den Gehorsam. Irgendwie sind das
auch Protestanten und Modernisten, nur unter anderen Vorzeichen! nlnt
@ möchtegern Das Motu-Proprio und die darauffolgenden Aktionen des Contra-AlteMesse-Lagers zeigen dies
in auffallender Weise. Wo gab es denn solche „Aktionen“? Ich könnte auf Anhieb fünf „Motuproprio ist
geil!“-Internetseiten nennen, aber keine einzige „Scheiß-MP“-Seite. Ich weiß wirklich nicht, was für
„Aktionen“ das sein sollten. Dass es Menschen gibt, die mit dem MP unglücklich sind und das auch sagen,
ist ja nun keine „Aktion“. Also lassen sie mich doch mal ein paar solcher „Aktionen“ wissen! Danke!
Das Schisma in der Kirche … … besteht nicht in Pro-Pius und Contra-Pius, sondern in Pro-AlteMesse
und Contra-AlteMesse. Das Motu-Proprio und die darauffolgenden Aktionen des Contra-AlteMesse-Lagers zeigen
dies in auffallender Weise.
@ HBR Das Gegenteil tun die „Bischöfe“ der Piuse. Auch wenn ich mich nicht unbedingt als Fan von Bischof
Lehmann bezeichnen würde, so würde ich den Bischofstitel dieses Mannes doch nie in Anführungszeichen
setzen. Ich halte ihn zwar für einen extrem schlechten Bischof, aber eben doch für einen gültig geweihten.
Für die Bischöfe der Piusbruderschaft gilt nichts anderes. Auch wenn es den modernistischen Heinis hier
im Forum nicht paßt, so sind diese Bischöfe doch gültig geweiht. Daran besteht überhaupt gar kein
Zweifel. Wer etwas anderes behauptet, der kann sich nicht auf die katholische Lehre oder das geltende
Kirchenrecht berufen. Bei den „Bischöfen“ der protestantischen Gemeinschaften sind die Anführungszeichen
dagegen sehr wohl angebracht, weil diese Religionsdiener keine Bischöfe im eigentlichen Sinne sind. Ferner
kann ich mir auch die Anführungszeichen beim Erzbischof nicht erklären. Ohne jeden Zweifel war er doch
erster Erzbischof von Dakar und hat den Titel eines Erzbischofs auch danach nie verloren.
@Brandenburgis Die Einheit der Kirche wird einzig und allein durch den Heiligen Vater gewährleistet.
Er ist die Instanz, unter der sich alles einfügen muß. Wenn ich dieses System auch nicht immer gutheiße,
so hat es doch viele Vorteile. EB Lefebvre hat sich seinerzeit durch die Gründung seiner „Kirche“, seiner
Meinung nach die einzig wahre, von Rom losgelöst. Auch wenn das von Traditionalisten immer wieder bestritten
wird. Er wäre vielleicht gerne unter den Fittichen des Heiligen Vaters geblieben, wollte aber nicht gehorchen.
Das, was er von jedem Seminartisten eingefordert hat, war er selbst nicht bereit, zu tun! Regina1961
Festhalten am katholischen Glauben 1. Die Frage ist generell zu stellen, wer sich im „Schisma“ befindet.
Es drängt sich bei neutraler Betrachtung eher der Eindruck auf, dass die konziliare Bewegung sich von
der katholischen Kirche – wie sie sich über Jahrhunderte entwickelt hat – nicht nur entfernt hat, sondern
eine „neue“ Kirche zu etablieren sucht. Nicht umsonst sagte Msgr. Lefébvre sinngemäß: „Wir halten fest
am Rom der Tradition. Wir lehnen jedoch ab, die neue konziliare Kirche, die nicht die katholische Kirche
aller Jahrhunderte ist.“ 2. Das Traditionsverständnis der Katholiken, die sich der gesamten Tradition
der Kirche verpflichtet wissen, ist keineswegs ein „starres“ Festhalten an überkommenen Formen oder pastoralen
Wegen, sondern es ist der unzweideutig katholische Glaube, der unverkürzt vertreten wird, so wie ihn
alle Heiligen der Kirche gelebt und verstanden haben. 3. „Schismatisch“ sind folglich diejenigen, die
mit der Tradition der Kirche gebrochen haben. Erinnert sei an Karl V. und seine Feststellung gegenüber
dem Ketzer Luther: „Ein einfacher Mönch, geleitet von seinem privaten Urteil, behauptet 1.500 Jahre lang
hätten die Christen sich geirrt.“ Schlussfolgerung: Schismatisch sind diejenigen, die sich von der gesamten
Tradition der Kirche in Lehre und Liturgie gelöst haben. Die Aufgabe der von Msgr. geweihten Bischöfe
besteht darin, die Irrenden auf den katholischen Weg zurück zu führen und sich nicht den konziliaren
Irrtümern zu unterwerfen.
@Brandenburgis Das Gegenteil tun die „Bischöfe“ der Piuse. Durch das Verharren in der Exkommunikation
und die Zurückweisung des großartigen Angebotes zur Einheit durch den heiligen Vater zementieren die
„Bischöfe“ um Fellay das Schisma, welches seinerzeit „Erz“bischof Lefebvre mit seiner illegalen Bischofsweihe
herbeigeführt hat.
@Joberens Dieses Photo zeigt ja gerade keine Leute der Kirche, sondern die vier exkommunizierten „Bischöfe“
der Lefebvre-Sekte. Dass diese natürlich sehr auf Show setzt, erklärt sich aus ihrer Ausrichtung auf
die vorkonziliare Zeit. Und auf das wesentliche besinnen, genau das hätten die Piuse tun können. Nur
haben sie eben das wesentliche (die Einheit der Kirche) nicht im Auge gehabt, als „Bischof“ Fellay das
Angebot des heiligen Vaters zurückgewiesen hat.
Auf das Foto zurückzukommen Sieht es hier nicht nach einer Nikolauskonferenz aus? Sollten wir nicht endlich
weniger Show machen und uns wieder mehr auf das Wesentliche besinnen. Sind wir nicht zu viel nur noch
Showkirche Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Lieber HBR, lieber Florian Geyer Ich denke es waren vor allem Gründe des persönlichen Ehrgeizes die
den Guru der Lefebvre-Sekte, „Bischof“ Fellay dazu bewogen haben, das großartige Angebot des heiligen
Vaters allen Ernstes zurückzuweisen. Durch eine Wiedereinreihung in die heilige katholische Kirche hätte
sich Fellay zum Gehorsam verpflichten müssen. Momentan kann er sich ja ganz als „Papst“ seiner Lefebvre-Sekte
fühlen … mit etwas persönlichem Ehrgeiz, würde Bischof Fellay sich ganz einfach ein gutes Angebot
vom Papst machen lassen. Dass er es nicht tut beweist, dass es ihm nicht um persönlichen Ehrgeiz geht.
eider hätten wir persönliche Nachteile bei einer Widereingliederung in die Kirche denn da verlören
wir Freiheiten und unser gewöhntes liebgewonnenes Prinzip der alsoluten Autonomie. … auch nicht richtig.
Die „Freiheit“ besteht in unermüdlicher Arbeit im Weinberg des Herrn. Als Lehrer an irgend einer Universität
(soviel könnte er in Rom sicher herausschlagen) hätte er viel mehr Freiheit. Und die Freiheit ist auch
dadurch ziemlich begrenzt, da vorkonziliar eben alles strenger ist und sich die Bischöfe davon auch nicht
ausnehmen. Und die absolute Autonomie ist auch sehr relativ. „Vorkonziliar“ sind solche Exzesse eben nicht
möglich wie sie die Schönborns und Algermissens dieser Welt immer wieder betreiben. Also viel Unkenntnis
der Sache, Ihr beiden, ein wenig Neid und haltlose Unterstellungen. Wie der Herr so ‘s Gescherr in der
modernistischen Denomination.
Tagesthema heute auf K-TV Auch auf K-TV wurde durch Hw. Buschor ganz klar Stellung genommen zum völlig
unverständlichen Verhalten der Lefebvre-Sekte. Es gibt in der Tat bei userem aktuellen heiligen Vater
nichts, was einen Ungehorsam rechtfertigen könnte. Zumal es in der Kirche einen Notstand, wie ihn „Erz“bischof
Lefebvre sah, nie existierte. Es war lediglich eine subjektive Wahrnehmung des Lefebvre, die jedoch objektiv
falsch ist.
Recht so! Weiter so! Gottbefohlen! Wir stehen nur in der Nachfolge dessen, was die Kirche immer gemacht
hat und was bisher funktioniert hat. Das ist alles. Gott mögen uns vor den Irrtümern des V-II’s sicher
bewahren!
Trauerspiel Wenn wir unseren Brüdern von der Priesterbruderschaft Anlass gegeben haben, an unserer katholischen
Rechtgläubigkeit zu geben, so ist das schlimm und ein mehr als bedauerlicher Zustand innerhalb der Kirche.
Der Papst soll noch offener und unbedenklicher auf die FSSPX zu gehen. Bis jetzt sind alle Unternehmungen
des heiligen Vaters in diese Richtung doch nur katholische Selbstverständlichkeiten. Aufrichtige und
ernsthafte Katholiken dürfen nicht am Rande der Kirche stehen. Der Papst muß sie in die Mitte heben
und Ihnen endlich den verdienten Platz zuweisen. Wenn der Vater den verlorenen Sohn, der all sein Erbe
verprasste, mit offenen Armen und mit einem Festmahl empfängt, wievielmehr dann die, welche aus nachvollziehbaren
Gründen dem heiligen Vater nicht auf all seinen Wegen folgen konnten.
Tatsächlich stammt die päpstliche Bulle Summorum Pontificum nicht aus 2758 Anno Urbis Conditae bzw.
ab urbe condita, sondern aus 2760 A.U.C., also 19 Jahre nach Veröffentlichung des Schreibens Ecclesia
Dei durch Papst Johannes Paul II. im Jahre 2741 A.U.C., das bekanntlich durch den Weltepiskopat, insbesonders
in Deutschland, Frankreich und in den USA, mit Füßen getreten wurde, und der überhaupt nicht daran
dachte, die Anliegen von Gläubigen aufzunehmen, wie vom damaligen Heiligen Vater erbeten.
Der Buchstabe tötet… wie wahr Warum ist es nicht möglich, dass sich die Bruderschaft einfach in die
Kirche eingliedern läßt und die Messe gemäß der Tradition zelebriert (da hätten dann auch romtreue
Katholiken was davon). Mit der Neuen Messe hätten sie dann nichts zu tun, so wie jetzt ja auch – das
Ergebnis wäre unterm Strich das selbe. Wenn man bedenkt, dass jeder Katholik seinen ureigensten Weg zu
gehen hat und das doch innerhalb der Gemeinschaft der Gläubigen in der Kirche! Das erinnert mich ein
wenig an die Zeugen Jehovas, die auch alle, die nicht den vorgeschriebenen Weg gehen, gnadenlos ausgeschließen.
Früher z.B. auch Raucher, die sie mittlerweile gar nicht mehr aufnehmen. Hierbei dürfen wir keineswegs
außer Acht lassen, dass derjenige, der mal vom Weg abweicht, durchaus noch zu Gott finden kann. Wer kann
denn schon ins Herz schauen? Das Unkraut und der Weizen wachsen Seite an Seite. Gott läßt es regnen
über Gute und Böse, über Traditionelle und Moderne. :) Und was war das jetzt nochmal mit dem 2. Vatik.
Konzil? Welche Glaubenswahrheiten der Kirche werden hier von der Piusbruderschaft abgelehnt? Kann mir
da mal einer auf die Sprünge helfen?
@zwobbel: Herzlichen Dank für diesen wichtigen Hinweis! JohPa II. hatte doch in seinem MP zum alten Ritus
die Ortsbischöfe aufgefordert, den Gläudigen großherzig entgegen zu kommen. Und bereits darin hatten
sich viele Ortsordinarien Rom in Person des Hl. Vaters Johannes Paul II. widersetzt: Und es sollte ja
auch der Geist des Hl. Vaters regieren, und nicht nur sture Gesetzgebungsgewalt, wie sich nun Benedikt
XVI. 19 Jahre später (2758 A.U.C.) genötigt sah, diese in einer päpstlichen Bulle zu dekretieren: Und
auch hier widersetzen sich viele Papstuntertanen im Bischofsamt.
@.chen Erstmal den Wortlauf des Briefes von Fellay abwarten. Obwohl ich schon fürchte, was Sie schreiben
könnte passen. Übrigens ist dieses 5Punktepapier auch in die andere Richtung wichtig: JohPa II. hatte
doch in seinem MP zum alten Ritus die Ortsbischöfe aufgefordert, den Gläudigen großherzig entgegen
zu kommen. Die meisten Ortsbischöfe haben jedoch versucht Hl. Messen zu verhindern und waren nur großherzig,
wenn es darum ging den Gläubigen in den Hintern zu treten. Entsprechend dem Idealtypus des väterlichen
Hirten ja auch ganz logisch Nun hat Benedikt XVI. seinerseits wirklich großherzig nur Minimalismen auflisten
lassen für normalen innerkirchlichen Umgang. Damit hat er ein gutes Beispiel den verstockten Mitbrüdern
im Bischofsamt in den Ortskirchen gegeben. Für letztere extrem peinlich, nach jahrzehnte langem Versagen.
vage und konfus ist vor allem die Gummiformulierung „anerkennen“! Was ist mit „anerkennen“ gemeint? Auch
Sprecher Lombardi hat es wieder benutzt. Was ist darunter zu verstehen: „Das Vat.II. anerkennen.“??? Daß
es unfehlbar in allen Außerungen war? Daß es stattgefunden hat? Daß es ein Konzil war? Daß ab jetzt
jeder katholische Bischof alle Papiere von damals unterschreiben muß? Daß es mißbraucht wurde? Oder:
„den NOM anerkennen?“ Anerkennen: Daß es ihn gibt? Daß ein Priester ihn feiern darf? Daß ein Katholik
daran teilnehmen darf? Daß man dabei kommunizieren darf? Daß eine gültige Transsubstantiation stattfindet?
Daß er heute alltäglich ist? Niemand sollte sich hinter so einem Wort verstecken. Wenn alle konkreter
reden würden, so wäre dies sehr hilfreich. Dann wären pro und contra endlich greifbar. Sonst wird nur
um den heißen Brei herum gelaabert. Alle Seite daher: Butter bei die Fische, statt „Anerkennungs“forderungen/ablehnungen.
Die fünf Punkte wären nichts anderes gewesen als eine Versicherung der Unterzeichner, daß sie noch
weiterhin „katholisch“ sind in der Anerkennung des Papal-Prinzips! Weitere inhaltliche Vorgaben waren
im Grunde nicht enthalten. Das merkwürdige Lavieren der Pius-Brüder bedeutet, am Maßstab der fünf
Punkte gemessen: 1) Wir pfeifen auf „großzügige Angebote“ aus Rom? Überhaupt: was kümmert uns Rom?
Wir sind uns selbst genug! 2) „Die Person des Heiligen Vaters“ ist uns schnurz-piep-egal und unsere künftigen
Stellungnahmen stehen unter keinem ekklesialen Liebesgebot, sondern folgen einzig und allein eigenem Gutdünken!
3) Wir bestehen auf einem eigenen „Lehramt“, das „dem des Heiligen Vaters übergeordnet“ ist. Die Bruderschaft
„steht der Kirche“ im Ganzen „gegenüber“ und sieht darin nicht im mindesten ein Problem. 4) Wir empfinden
es als Zumutung, „guten Willen zu beweisen, ehrlich und in aller kirchlichen Liebe und im Respekt für
die Autorität des Stellvertreters Christi zu handeln“? 5) Die Frist haben wir eingehalten, indem wir
uns nicht klar und zustimmend zu den Vorbedingungen (Punkt 1 bis 4) geäußert haben. Kirche und Papst
können uns schnuppe sein, solange unsere Anhänger im Wahn leben, sie seien „katholisch“…
@ExBochumer Ein Arschloch derartiger Klasse Sie scheinen ja nicht gerade einen hohen kulturellen Zivilisierungsgrad
erreicht zu haben, wenn Sie sich so unchristlich ausdrücken müssen
@F. Geyer: Genauso ist es „leider hätten wir persönliche Nachteile bei einer Widereingliederung in die
Kirche denn da verlören wir Freiheiten und unser gewöhntes liebgewonnenes Prinzip der alsoluten Autonomie
Der göttliche Glaube und die römische Messe haben auch in der Kirche alle Freiheiten.
„Bischof“ Fellay fehlt es an Demut Ich denke es waren vor allem Gründe des persönlichen Ehrgeizes die
den Guru der Lefebvre-Sekte, „Bischof“ Fellay dazu bewogen haben, das großartige Angebot des heiligen
Vaters allen Ernstes zurückzuweisen. Durch eine Wiedereinreihung in die heilige katholische Kirche hätte
sich Fellay zum Gehorsam verpflichten müssen. Momentan kann er sich ja ganz als „Papst“ seiner Lefebvre-Sekte
fühlen
Was Bischof Fellay tatsächlich meinte: ist wohl so: „leider hätten wir persönliche Nachteile bei einer
Widereingliederung in die Kirche denn da verlören wir Freiheiten und unser gewöhntes liebgewonnenes
Prinzip der alsoluten Autonomie. Ausserdem ist es nicht möglich positiv zu reagieren weil mich sonst
der Kollege Willi (der Proselyt) mit dem Bischofstab versohlen würde und die vielen Anhänger der Sedisvakanzideologie
stinke stinkesauer wären. Ausserdem: Was würden die vielen Spender und Förderer dazu sagen… Sie sehen:
das geht also gar nicht…