Alle Religionen sind gleich
Der Kurienkardinal, der für den interreligiösen Dialog zuständig ist, hat erneut bewiesen, daß er nicht für Religion, Wahrheit und Gerechtigkeit, sondern für Politik, Taktik und Diplomatie steht.

Das erklärte der Präsident des päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, Jean-Louis Kardinal Tauran, vor der Zeitschrift ‘The Holy Land Review’, die von den Franziskanern in Washington vierteljährlich herausgegeben wird.
Der Kirchenfürst äußerte sich am 9. Juni nach einer interreligiösen Konferenz in Rom.
Im Interview erklärte Kardinal Tauran, daß sein Dikasterium derzeit an Richtlinien zum interreligiösen Dialog arbeitet.
Es soll eine „Straßenkarte“ sein mit sehr konkreten Vorschlägen. Sie müßten an die lokale Situation angepaßt werden – betonte der Kardinal. Jemand in Marokko befinde sich nicht in derselben Situation wie jemand in Japan.
Der Kardinal plant nicht, einen besonderen Schwerpunkt auf den Islam zu setzen. Er hat den Eindruck, daß „wir vom Islam ein wenig als Geißel“ genommen werden:
„Der Islam ist sehr wichtig, aber es gibt auch andere große religiöse asiatische Traditionen.“
Der Islam sei nur eine Religion.
Im Juli wird Kardinal Tauran nach Indien reisen. Dort will er die Botschaft verkünden, „daß alle Religion gleich sind“.
Der Kirchenfürst warnt, daß „wir nicht den Eindruck bekommen dürfen, daß es Erst- und Zweitklass-Religionen gibt.“
Sein Dikasterium will der Kardinal nicht zu wichtig nehmen. Der Dialog geschehe in den lokalen Kirchen.
Sein Rat helfe den Bischöfen und Priestern klare Vorstellungen über den interreligiösen Dialog zu besitzen. Doch an der vordersten Front stünden die Gläubigen.
Gegenseitigkeit?
Im Interview fordert Kardinal Tauran auch die Möglichkeit für Christen, in den islamischen Staaten Kirchen zu bauen. Schließlich könnten Muslime auch im Westen Moscheen errichten.
In manchen muselmanischen Ländern sei der Kirchenbau schon möglich.
Anfang Juni besuchte Kardinal Tauran die Hauptstadt von Katar am Persischen Golf, Doha.
Er feierte dort in einer neugeweihten Kirche die Messe. Künftig soll es in dem Land auch eine von Schwestern geführte Schule geben.
Hier sieht der Kirchenfürst ein Beispiel für einen sehr guten interreligiösen Dialog mit konkreten Auswirkungen:
„In Saudi Arabien ist das noch nicht der Fall.“
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Donnerstag, 3. Juli 2008 16:19
Everest: Joberens: Das stimmt wahrscheinlich!
Ich denke, daß jeder Christ und Katholik, der sich selbst informiert und auch selbst denkt, an Glaubenszweifeln
nicht vorbei kommt.
Ich denke auch, dass im Grunde JEDER Gläubige hin und wieder zweifelt – vielleicht am Glauben selbst, vielleicht auch nur an Teilaspekten.
Ich für meinen Teil zum Beispiel halte das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel für zumindest zweifelhaft, auch wenn ich es natürlich nicht weiss. Manche hier mögen mir jetzt das katholisch-sein absprechen. Das kümmert mich jedoch nicht. Ich kann mich ja nicht zwingen, das zu glauben – ich kann mich nur bemühen. Und wenn das nicht reicht, dann reicht es halt nicht. Ändern kann ich das nicht.
Lassen Sie sich also nicht von irgendjemandem einreden, Sie seien wegen etwaiger Zweifel an diesem oder jenem exkommuniziert. Exkommuniziert wären Sie nur, wenn Sie sagen würden: „Dies und jenes was die Kirche lehrt ist falsch, es ist so oder so zu sehen. „ – wenn Sie also gegen die Kirche lehren würden. Für Unsicherheiten und Zweifel ist niemand aus der Gemeinschaft ausgeschlossen.
Ich denke auch, dass im Grunde JEDER Gläubige hin und wieder zweifelt – vielleicht am Glauben selbst, vielleicht auch nur an Teilaspekten.
Ich für meinen Teil zum Beispiel halte das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel für zumindest zweifelhaft, auch wenn ich es natürlich nicht weiss. Manche hier mögen mir jetzt das katholisch-sein absprechen. Das kümmert mich jedoch nicht. Ich kann mich ja nicht zwingen, das zu glauben – ich kann mich nur bemühen. Und wenn das nicht reicht, dann reicht es halt nicht. Ändern kann ich das nicht.
Lassen Sie sich also nicht von irgendjemandem einreden, Sie seien wegen etwaiger Zweifel an diesem oder jenem exkommuniziert. Exkommuniziert wären Sie nur, wenn Sie sagen würden: „Dies und jenes was die Kirche lehrt ist falsch, es ist so oder so zu sehen. „ – wenn Sie also gegen die Kirche lehren würden. Für Unsicherheiten und Zweifel ist niemand aus der Gemeinschaft ausgeschlossen.
Donnerstag, 3. Juli 2008 14:58
SebastianMichael: Ihre worte sind…
… selbstgefälligkeiten und selbsterhebung mcihts weiter.
Wie ich aber schon sagte werde ich mich nicht zu meinem vorhandenene oder nicht vorhandenen Glauben äußern.
Sie jedoch werter / werte Le Trot Zeigen mir eindeutig das sie nur ein häuchler / eine häuchlerin sind. Jemand der sich über andere Erhebt und ein Schwert schwingt das sich in Ihr eigenes Fleisch schneidet.
Sie mögen mich noch so sehr liebkosen doch die Dunkelheit in Ihrem inneren und Ihren Hass versetzten Geist können sie nicht verbergen.
Wie ich aber schon sagte werde ich mich nicht zu meinem vorhandenene oder nicht vorhandenen Glauben äußern.
Sie jedoch werter / werte Le Trot Zeigen mir eindeutig das sie nur ein häuchler / eine häuchlerin sind. Jemand der sich über andere Erhebt und ein Schwert schwingt das sich in Ihr eigenes Fleisch schneidet.
Sie mögen mich noch so sehr liebkosen doch die Dunkelheit in Ihrem inneren und Ihren Hass versetzten Geist können sie nicht verbergen.
Donnerstag, 3. Juli 2008 10:16
joberens: Glaubenszweifel
Ich denke, daß jeder Christ und Katholik, der sich selbst informiert und auch selbst denkt, an Glaubenszweifeln
nicht vorbei kommt. Die kann man nur vermeiden, wenn man den Kopf in den Sand Steckt und versucht nichts
zu hören und zu sehen als das, was amtskirchlich verkündet wird.
Das kann es aber sicherlich nicht sein. Jeder Mensch hat als besonderes Talent, von Gott, den Verstand, den freien Willen und das eigene Denken bekommen und Jesus hat im Gleichnis den Verwalter verurteilt, der sein Talent vergraben hat. So dürfte blinder Glaube einwandfrei, auch vor Gott, zu wenig sein.
Was die Exkommunikationspekulation in diesem Forum anbetrifft kann man nur mitleidig schmunzeln. Außerdem kann sicherlich jeder Mensch ein hervorragendes Verhältnis zu Gott haben, auch ohne der kath. Kirche anzugehören. Unsere kath. Kirche kann nicht und ist auch nicht unumgängliches Verwaltungsbüro des Himmels. Das wird auch von immer mehr selbst denkenden Menschen so erkannt und auch gesehen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Das kann es aber sicherlich nicht sein. Jeder Mensch hat als besonderes Talent, von Gott, den Verstand, den freien Willen und das eigene Denken bekommen und Jesus hat im Gleichnis den Verwalter verurteilt, der sein Talent vergraben hat. So dürfte blinder Glaube einwandfrei, auch vor Gott, zu wenig sein.
Was die Exkommunikationspekulation in diesem Forum anbetrifft kann man nur mitleidig schmunzeln. Außerdem kann sicherlich jeder Mensch ein hervorragendes Verhältnis zu Gott haben, auch ohne der kath. Kirche anzugehören. Unsere kath. Kirche kann nicht und ist auch nicht unumgängliches Verwaltungsbüro des Himmels. Das wird auch von immer mehr selbst denkenden Menschen so erkannt und auch gesehen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Donnerstag, 3. Juli 2008 03:41
Kurt K.: Ach Ultramontanus
Im Grunde ists mir gleich, ob Sie JB als exkommuniziert ansehen (wollen) oder nicht. Ich denke jedenfalls
nicht, dass Zweifel an der einen oder anderen Begebenheit hierzu ausreichen. Wenn das so wäre, dann wären
wahrscheinlich an die 90% aller Katholiken exkommuniziert. Ganz schön einsam bei Ihnen.
Mit kirchenrechtlichem Geschwurbel kenne ich mich nicht wirklich aus, aber meines Erachtens sind Zweifel eben nicht dasselbe wie Leugnung. Wenn JB nun sagt, er wisse es nunmal nicht genau, welche Religion Gott am nächsten komme (ich nehme mal an, er meinte christliche Konfessionen – ergibt sich m.E.n. aus dem Zusammenhang), dann sagt er ja nicht: „Der Katholizismus ist es nicht!“ sondern er zweifelt eben. Mit anderen Worten: Er ist nicht sicher.
Mit kirchenrechtlichem Geschwurbel kenne ich mich nicht wirklich aus, aber meines Erachtens sind Zweifel eben nicht dasselbe wie Leugnung. Wenn JB nun sagt, er wisse es nunmal nicht genau, welche Religion Gott am nächsten komme (ich nehme mal an, er meinte christliche Konfessionen – ergibt sich m.E.n. aus dem Zusammenhang), dann sagt er ja nicht: „Der Katholizismus ist es nicht!“ sondern er zweifelt eben. Mit anderen Worten: Er ist nicht sicher.
Donnerstag, 3. Juli 2008 00:13
Ultramontanus: Apostat:
„…ein Getaufter, der den christlichen Glauben völlig preisgegeben hat. Dieser Tatbestand liegt nicht
erst dann vor, wenn jede christliche Glaubenswahrheit geleugnet wird, vielmehr schon dann, wenn eine für
den christlichen Glauben wesentliche Wahrheit preisgegeben wird, näherhin eine Wahrheit, ohne deren gläubige
Annahme kein Anspruch auf den Namen eines Christen besteht, z.B. die Leugnung der Gottessohnschaft Jesu
Christi.“
(E. Eichmann, K. Mörsdorf, Lehrbuch des Kirchenrechts, III. Bd., Paderborn (8)1954, 414 f.)
(E. Eichmann, K. Mörsdorf, Lehrbuch des Kirchenrechts, III. Bd., Paderborn (8)1954, 414 f.)
Donnerstag, 3. Juli 2008 00:08
alter Rheinländer: In den letzten 2 Stunden
haben sich hier und in anderen Threads wieder die Pforten der Forumshölle aufgetan, und ich muß mich
wiederholen:
Ha! Furchtbar gähnt
Der düstre Abgrund, welch ein Graun!
Das Auge wähnt
In einen Höllenpfuhl zu schaun!
Ha! Furchtbar gähnt
Der düstre Abgrund, welch ein Graun!
Das Auge wähnt
In einen Höllenpfuhl zu schaun!
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.






